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Hechtfrikadellen | Kartoffelsalat mit dicken Bohnen

Ich hab es schon bei Facebook angekündigt, der Grund, weshalb es hier in den letzten Monaten sehr still war, ist mittlerweile abgehakt, denn das mysteriöse "Projekt" von dem ich Euch bereits berichtet habe, ist fast abgearbeitet, bzw. die Hauptarbeit ist erledigt. Ein bisschen was ist noch zu tun, aber das ist im Vergleich dazu, was ich schon alles geschafft habe, tatsächlich sehr überschaubar. Ich kann mich also wieder vermehrt dem Blog widmen und werde Euch, sobald es in unserer Dachwohnung keine 29°C mehr sind, viele neue leckere Rezepte vorstellen. 

Worum es bei dem erwähnten Projekt geht, kann ich Euch leider noch nicht im Detail verraten, aber Ihr könnt Euch vielleicht denken, dass es um ein Kochbuch geht und zwar um eines, das sich mit einem meiner absoluten Lieblingsthemen beschäftigt und das mir deshalb auch sehr wichtig ist. Ich bin schon irrsinnig gespannt, was Ihr dazu sagen werdet, wenn es denn im nächsten Frühjahr rauskommt. 

Hechtfrikadellen | Kartoffelsalat mit dicken Bohnen und Brunnenkresse

Alles, was das Grillerherz begehrt...

Der Sommer läuft auf Hochtouren, die Sonne scheint, die Vögel zwitschern, da zieht es sicher viele von Euch in den Garten oder auf den Balkon und da besonders an den Grill. Da ich selbst weder Garten, noch Balkon habe, bin ich bekanntlich keine große Grillexpertin, trotzdem möchte ich Euch aber gerne die Rezepte aus meinem Archiv vorstellen, die bei Eurem nächsten Grillabend auf keinen Fall fehlen dürfen, denn immer nur Bratwurst und Kotelett ist ja auf Dauer nicht besonders spannend. 
Ich hab Euch nachfolgend sowohl die wenigen Grillrezepte, als auch leckere Beilagen und ein paar Getränke aus meinem Archiv aufgelistet und in den nächsten Tagen werden auch noch einige folgen, die ich dann selbstverständlich auch hier und im Rezeptregister auflisten werde. Viel Spaß beim Nachkochen, bzw. grillen!

Grillrezepte_Collage

Mein Einweckjahr

Ich erkläre die heiße Einkochphase im Kuriositätenladen hiermit für beendet! Gestern hab ich nochmal 25 Flaschen Gemüsebrühe und eine Blumenkohl-Kartoffelsuppe eingekocht, nun ist das Vorratsregal wieder rappelvoll und ich hab erstmal Ruhe.

Mein Vorratsregal
Los geht es in jedem Jahr mit dem Bärlauch, der aber natürlich nicht eingeweckt, sondern als Paste, Bärlauchbutter und komplett eingeschweißt in ganzen Blätter eingefroren wird. Im Mai geht's dann mit weißem Spargel weiter, den ich aber ausschließlich für mein Lieblingsbaguette aus Kindertagen benötige. Da kommt nur ein bisschen Salat, eingeweckter Spargel, Tomaten, Käse und meine legendäre Currysauce drauf. Ich weiß das klingt nicht nach einem kulinarischen Highlight, ich liebe dieses Baguette aber bereits seit meiner Jugend in Bremen, als ich es immer in der dortigen Baguetterie gegessen habe. Also, Spargeleinwecken muss unbedingt sein! 

Nachdem der Spargel abgehakt ist, folgt erst einmal eine kleine Ruhephase und ich muss im Höchstfall meine Brühe- und Fondvorräte auffüllen, das ist aber nur die Ruhe vor dem Sturm, bis es dann im Sommer so richtig losgeht. 
Ich bin ja keine große Marmeladenliebhaberin, daher lasse ich das Kapitel komplett aus und koche für meinen Mann nur verschiedene Sirupsorten wie Erdbeer-, Pfirsich-Thymian und Aprikose-Rosmarin ein. Erdbeeren und Pfirsiche verarbeite ich außerdem sehr gerne zu Essig und trockne die Erdbeeren in Scheiben für Desserts, zur Deko oder einfach nur zum Wegknabbern. 

Für meine neue Leidenschaft, das Senfen, brauch ich natürlich auch das ein oder andere Obst und gerne auch frische Kräuter. 

Die heiße Phase beginnt für mich, sobald das Gemüse auf den Markt kommt. Ganz hoch im Kurs stehen Gurken, denn es gibt nichts besseres als ein Käsebrot mit Gurken. In diesem Jahr hab ich Gewürz-, Azia-, Honig- und Dänische Gurken eingeweckt. Das zweite Abteil in der oberen Reihe ist komplett nur mit Gurken belegt. 
Außerdem dürfen natürlich auf keinen Fall mein heißgeliebter confierte Knoblauch und Ajvar fehlen - ohne diese beiden Grundzutaten kann ich meine Küche gleich dicht machen. Ratatouille und Lecsó werden ebenfalls in Massen gekocht und damit sind meine saisonalen Grundbedürfnisse auch schon fast gestillt. 
Kompott musste ich in diesem Jahr gar nicht einwecken, da ich noch ein paar Gläser aus dem letzten Jahr habe und der Verbrauch bei uns nicht so riesig ist. Wie Ihr wisst, greife ich immer eher zu einem Glas Gewürzgurken, als zu süßem Kompott.

Natürlich koche ich auch außerhalb der Saison ein, das sind dann meist die Fonds und Brühen, Bolognese, Ochsenschwanzragout, gebackene Bohnen, Tomatensauce (die koche ich grundsätzlich nur aus Pelati und nicht aus frischen Tomaten - das Rezept dafür bekommt Ihr demnächst auch), Zwiebelmarmeladen, eingelegte Rote Bete und neuerdings auch wieder Suppen - also alles, was kein saisonales Gemüse erfordert.

Ich hab vor einigen Jahren schon einmal im großen Stil Suppen eingekocht, es dann aber wieder aus den Augen verloren. Da mein Mann aber ein ganz großer Suppen-kasper ist und ich oft einfach keine Lust habe, nur eine kleine Portion für ihn zu kochen, hab ich in den letzten Wochen direkt mal 7 verschiedene Suppen eingekocht, aus denen er jetzt nach Lust und Laune auswählen kann. Dabei sind eine klassische und eine türkische Linsensuppe, Kartoffel-Pastinake, Tomate, Bohnen- und Gemüsesuppe und gestern folgte noch eine Blumenkohl-Kartoffelsuppe. 
Im Notfall könnten wir uns also für locker einen Monat nur von Suppe ernähren. Tatsächlich wird es wohl aber auf einen Suppentag pro Woche hinaus-laufen, wenn ich keine Lust zum Kochen habe. Dann geht's zum Regal und wir suchen uns ein leckeres Süppchen aus - der Vorrat reicht also für ungefähr ein halbes Jahr und wird nun immer nur mit einer neuen Suppe aufgestockt, wenn wieder 4-5 Gläser leer sind.

Ein noch relativ neues Kapitel meines Lieblingshobbys ist das Dörren von Lebensmitteln, von dem ich Euch ja neulich ausführlich berichtet habe. Die getrockneten Lebensmittel lagere ich - das könnt Ihr im zweiten Abteil von links ganz unten gut sehen - ebenfalls in Gläsern oder vakuumiere sie. 

Das Fermentieren entdecke ich gerade für mich, das ist ja momentan ganz groß im Kommen. Sobald ich wieder etwas Platz in meinem Regal habe, werde ich Euch auch zu diesem Thema ein paar Rezepte vorstellen, bisher ist die Kategorie ja in meinem Blog noch etwas stiefmütterlich besetzt und nur durch Sauerkraut im Glas vertreten. 

Wie Ihr seht, platzt mein Vorratsregal momentan aus allen Nähten und ich hab nur noch ein paar spezielle Suppen auf dem Plan, für die ich aber Sonderangebote meines Schlachters abwarte - sobald der mal wieder Gulasch und Hackfleisch im Angebot hat, werden auch die Bolognese- und Gulaschvorräte aufgefüllt. 

Die Masse der Vorräte sieht sicher für viele sehr imposant aus, tatsächlich sind das aber oft Jahres- oder auch Zweijahresrationen. Meine letzten Bolognesegläser stammen aus 2014 und auch die Tomatensauce ist mindestens so alt - wenn nicht älter. 
Ich koche deshalb immer soviel auf einmal ein, weil so der Arbeitsaufwand, als auch die Energieaufwand minimiert wird. Die Vorbereitungen, also das Putzen und Portionieren der Zutaten, dauern vielleicht ein wenig länger, aber ob ich nun 5 Liter Gemüsebrühe koche oder direkt 10 oder 15, bleibt sich komplett gleich und der Platz ist ja da in meinem kombinierten Arbeits-, Foto-, Vorratszimmer. Preislich ist es natürlich, was den Energieaufwand betrifft, auch deutlich günstiger, den Einwecktopf maximal auszunutzen, als ihn nur halb zu füllen. 

Mein Einkochequipment hab ich Euch ja bereits gezeigt, daran hat sich gar nicht soviel geändert und auch meine kleine Kasse ist nach wie vor im Einsatz. 

Kocht Ihr auch ein oder interessiert Euch das Thema so gar nicht? Wenn ja, was gehört zu Euren Klassikern und was würdet ihr gerne noch einmal ausprobieren?

Ich hoffe, ich hab Euch ein wenig Lust aufs Einkochen gemacht, für mich ist es eines der spannendsten kulinarischen Themen, die Schätze der verschiedenen Saisonen dauerhaft haltbar zu machen, sei es nun durch Einkochen, Einfrieren, Dörren oder Fermentieren.

Aprikosen-Rosmarin-Sirup

Saisonales Bloggen artet besonders im Sommer manchmal regelrecht in Stress aus, denn kaum hat man ein Rezept gekocht, fotografiert und das Rezept geschrieben, da muss man sich mit dem Bloggen auch schon sputen, weil das Saisonende kurz bevor steht. Bevor sich die Aprikosen also auch schon wieder verabschieden, gibt's jetzt noch schnell das Rezept für meinen Aprikosen-Rosmarin-Sirup, den ich zusammen mit Erdbeer- und Pfirsich-Thymian-Sirup diesen Sommer für das Vorratsregal meines Mannes zubereitet habe.

Aprikosen-Rosmarin-Sirup

Von all den Sirupsorten, die ich in den letzten Jahren ausprobiert habe, ist der Aprikosensirup zwar nicht unter meinen persönlichen Top 3, meinem Mann schmeckt er aber ausgesprochen gut. Wenn Ihr also auch so gerne Aprikosen mögt, dann beeilt Euch und kocht Euch noch einen kleinen Vorrat für die kalte Jahreszeit und Ihr habt eine wunderbare Grundlage für Limonaden oder auch Eistees. Wenn Ihr einen Eistee mit diesem Sirup zubereiten möchtet, richtet Euch einfach nach den Angaben beim oben verlinkten Pfirsich-Thymian-Eistee.

Aprikosen-Rosmarin-Sirup vor dem Kochen
Cocotte: Staub*, Messbecher: Pyrex*
Zutaten 
1 kg Aprikosen
250 g Zucker
Saft einer Limette 
500 ml Wasser
2 Zweige Rosmarin

Zubereitung
Alle Zutaten in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Bei mittlerer Hitze ca. 30 Minuten köcheln lassen, bis die Aprikosenstückchen nahezu zerkocht sind. Die verbliebenen Stücke mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken, dann von der Platte ziehen und 30 Minuten ziehen lassen.
Durch ein sehr feines Sieb passieren, nochmals aufkochen lassen und in zuvor sterilisierte Flaschen füllen.
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Pfirsich-Thymian-Sirup & Eistee

Bei uns hier in Hamburg ist es die Tage so heiß, dass ich mich am liebsten mal wieder mit Sack und Pack, bzw. Ehemann und Katzen im Keller verkriechen würde. Wir wohnen ja im 4. Stock und ich habe beim Treppensteigen immer das Gefühl, dass die Temperatur mit jeder Etage um mindestens 5 Grad ansteigt. Wie warm es bei uns unterm Dach ist, könnt Ihr Euch sicher vorstellen... 
Der Backofen bleibt daher zur Zeit aus, die Küche so kalt, wie es unter den Bedingungen eben geht und ich bastel dafür jede Menge Erfrischungen. Damit Ihr ebenfalls gut über die heißen Tage kommt, haben ein paar andere Foodbloggerinnen und ich uns zusammengetan und möchten Euch mit einer bunten Erfrischungspalette runterkühlen. Damit kommt Ihr garantiert gut übers Wochenende, denn Thank God It's Friday!

Pfirsich-Thymian-Eistee
Flasche: Kilner*, Mason Jar: Blueboxtree
Von mir bekommt Ihr heute quasi 2 Getränke in einem Blogbeitrag, denn ich möchte Euch einen sehr leckeren Pfirsich-Thymian-Sirup vorstellen, der eine wunderbare Grundlage für einen mindestens ebenso leckeren Eistee ist. Falls Ihr aber keinen Eistee mögt, hört einfach beim Sirup auf, den solltet Ihr aber wirklich unbedingt ausprobieren, denn egal ob Limonade oder Eistee, er schmeckt großartig und ist enorm erfrischend.
Während Ihr diesen Beitrag lest, ziehe ich wahrscheinlich gerade wieder über den Isemarkt und jage die besten Pfirsiche, denn ich muss unbedingt noch mehr davon kochen, damit wir auch in der pfirsichlosen Zeit versorgt sind. 

Pfirsichsirup in der Vorbereitung
Cocotte: Staub*, Zitronenpresse: Kitchen Craft*
Für den Sirup lege ich mich nicht zwangsläufig auf Pfirsiche und schon gar keine sog. Berg- oder Weinbergpfirsiche fest, sondern mache meine Wahl von der Qualität der Produkte abhängig, d.h., wenn mich die Nektarinen auf dem Wochenmarkt mehr anlachen und reifer und aromatischer als die Pfirsiche sind, dann nehme ich die und lasse die Pfirsiche eiskalt links liegen. Es ist also eher ein Kommt-drauf-an-was-besser-aussieht-und-schmeckt-Sirup ;o)

Rundstößel: Rösle*, Sieb: Gräwe*
Sobald die Pfirsiche ordentlich aus- und weichgekocht sind, lasse ich sie noch einmal ca. 30 Minuten ziehen, damit auch wirklich ein Maximum an Aroma und Farbe aus dem Fruchtfleisch und den Schalen herausgezogen wird.
Im Anschluss an die Zubereitung passiere ich den Sirup durch ein sehr feines Sieb, dadurch wird er dicker, die lästigen Schalen und verbliebene Fruchtfasern werden aber zurückgehalten. 
Ich hab mir für diesen Zweck bereits vor einigen Jahren den Passierstößel, den Ihr auf dem Bild oben seht, angeschafft und bin damit, obwohl man natürlich auch eine große Kelle oder eine Flotte Lotte nehmen kann, ausgesprochen zufrieden. Flotte Lotten hatte ich bisher zwei, habe aber beide Varianten irgendwann ausgemustert, weil ich damit nicht zurechtkomme und auch nicht brauche. 
So ein kleiner Holzstößel nimmt aber nicht viel Platz weg, ist deutlich schneller abgewaschen und man kann damit viel Druck ausüben und entsprechend schnell passieren - für mich absolut perfekt. Und falls mal ein großes Loch in der Socke klafft, hat man sogar noch einen überdimensionalen Stopfpilz parat ;o)

So, zum Sirup hab ich jetzt eigentlich alles gesagt, wer keine Lust auf Eistee hat, der kann also gleich zum Rezept weiterscrollen. Alle, die Lust auf Eistee haben, lesen bitte nach dem nächsten Bild weiter.

Pfirsich-Thymian-Eistee
Eisteezubereiter: Tea-Jay*, Flasche: Kilner*
Ich bereite meinen Eistee, vorausgesetzt es soll keine allzu große Menge sein, in meinem Tea-Jay* zu, werd Euch aber im Rezept natürlich auch die herkömmliche Zubereitung in einem normalen Krug erläutern, denn mindestens genauso oft, wie ich den Tea-Jay für die Eisteezubereitung nutze, mache ich ihn auch in einem normalen Krug, da dort deutlich mehr reinpasst. Der Tea-Jay hat nur ein Gesamtvolumen von 800 ml und das ist, besonders bei den aktuellen Temperaturen ja schwubbdiwubb alle.

Pfirsich-Thymian-Eistee
Glas: Depot, Eisteezubereiter: Tea Jay*, Flasche: Kilner*
Der Tea-Jay hat wiederum den Vorteil, dass man alles (inkl. der Teezubereitung) in einem Krug macht und er außerdem noch enorm schick ist und einen gewissen Unterhaltungswert besitzt, denn es sieht schon klasse aus, wenn der Tee von oben in die Karaffe läuft. 

Wie Ihr auf den Bildern seht, befüllt man die Karaffe erstmal mit dem jeweiligen Sirup und gibt darüber reichlich Eiswürfel und je nach Geschmack Beeren, Zitrusfrüchte oder anderes Obst und gerne noch ein paar Kräuter wie Thymian, Rosmarin, Basilikum, usw. Das Ganze wird mit eiskaltem Wasser aufgefüllt und mit dem eigentlichen Teezubereiter verschlossen.
In dem silbernen Aufsatz befindet sich ein Teesieb, in das man 2-3 TL Teeblätter gibt und mit kochendem Wasser auffüllt. Sobald der Tee genug gezogen hat, wird das Teesieb einmal gedreht und läuft dadurch in die darunter liegende Karaffe - keine Sorge, das Glas springt nicht, das kann die Temperaturschwankungen ab. Ich schwenke den Eistee dann mehrmals kräftig, so dass sich alles miteinander vermischt und schon hat man einen wunderbaren Eistee. 

Wie gesagt, das funktioniert ganz genauso gut in einem normalen Krug, aber wer viel Wert auf Design legt, für den ist der Tea-Jay evtl. interessant.

So, und da ich Euch ja heute nicht alleine mit einer Erfrischung versorge, sondern nur Teil eines sog. Erfrischungskollektivs bin, hab ich jetzt noch ein paar Links zu meinen Mitstreiterinnen für Euch, die Ihr Euch unbedingt anschauen solltet.
Cuisine Violette ~ Maracuja-Limonade mit Zitronengras
Jankes Soulfood ~ Melonen-Limonade
Sweet Pie ~ Black Iced Tea
Was Du nicht kennst ~ Pfirsich-Eistee
Gaumenpoesie ~ Gurken-Spritzer/Gurkensirup mit Tonic
Lecker macht Laune ~ Basilikum-Limetten-Limonade
Eine Prise lecker ~ Aprikosenlimonade

Kommt gut ins Wochenende!

Pfirsich-Thymian-Eistee

Pfirsich-Thymian-Sirup

Zutaten
1 kg Pfirsiche oder Nektarinen, entsteint
500 ml Wasser
300 g Rohrohrzucker
1 Bund Thymian
Saft von 2 Limetten

Zubereitung
Alle Zutaten in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Bei mittlerer Hitze ca. 20 Minuten köcheln lassen, bis die Pfirsichstückchen nahezu zerkocht sind. Die verbliebenen Stücke mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken, dann von der Platte ziehen und 30 Minuten ziehen lassen. 
Durch ein sehr feines Sieb passieren, nochmals aufkochen lassen und in zuvor sterilisierte Flaschen füllen.

Pfirsich-Thymian-Eistee

Zutaten für ca. 1 Liter
Pfirsich-Thymian-Sirup nach Geschmack (ungefähr ein Glas)
eiskaltes Wasser
1 unbehandelte Bio-Limette
einige Stiele Thymian
3 TL Schwarztee
1 großer Becher kochendes Wasser

Zubereitung
3 TL schwarzen Tee in ein Tee-Ei geben und mit kochendem Wasser übergießen. Für einen Liter Eistee wird je nach Geschmack ein großer Teebecher sehr kräftiger Schwarz-Tee benötigt. Den Tee je nach Geschmack ca. 2 Minuten ziehen lassen, dann das Tee-Ei entfernen und den Tee komplett abkühlen lassen. 

Sirup nach Geschmack in einen Krug geben und mit Wasser und Schwarztee auffüllen. Limettenstückchen, Pfirsichspalten und einige Zweige Thymian dazugeben und gut verrühren. Kalt stellen und vor dem Genießen mit Eiswürfeln gekühlt servieren.   
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Brombeer-Lavendeleis mit Ziegenfrischkäse

Dieser Beitrag enthält Werbung für Snofrisk
Käse ist bei mir so ein zweischneidiges Schwert. Ich liebe alles, was mit Käse überbacken oder gekocht ist, aber wenn es um den puren Genuss geht, bin ich sehr krüsch (norddeutsch für wählerisch, mäkelig).
Ich mag jungen Gouda, Butterkäse, meinen heißgeliebten Nordländer und taste mich langsam aber sicher sogar an milde Camemberts heran. Ziegen- oder Schafskäse waren aber lange ein absolutes NoGo. 
Mit Ziegenfrischkäse habe ich in der Vergangenheit zwar schon ein bisschen experimentiert, allerdings fast ausschließlich in herzhaften Gerichten, daher habe ich jetzt, als das Angebot von Snofrisk* kam, ein Rezept mit Ziegenfrischkäse zu entwickeln, die Gelegenheit genutzt, und mich an einem süßen Rezept versucht - und weil ja gerade mal wieder der Sommer ausgebrochen ist, ist es natürlich ein Eis geworden. 

Blaubeer-Lavendeleis mit Ziegenfrischkäse

Ice, Ice Baby 2014, eine Rückschau

So, jetzt aber! 
Endlich komme ich dazu, Euch vom Eisworkshop zu berichten, den ich am vorletzten Samstag veranstaltet habe. Wie immer, wenn ich ein Kochtreffen ausrichte, fand auch dieses Treffen im Loft in Hamburg Winterhude statt, einer ganz bezaubernden Eventküche, mit dem wahrscheinlich schönsten Innenhof Hamburgs. 
Als Besucher fühlt man sich, nachdem man durch das Hoftor gekommen ist, als wäre man plötzlich nach Südfrankreich oder Italien gebeamt worden. Gerade jetzt im Sommer, aber auch im Herbst, wenn das Laub an den Weinranken rotgefärbt ist, ist der Garten des Loft eine wunderbare Oase mitten in der Stadt. 
Eigentlich schade, dass ich nie dazu komme dieses Ambiente zu genießen. Irgendwann miete ich mich mal alleine im Loft ein und genieße einen Tag lang den wunderschönen Garten ;o)

Ice, Ice Baby - das Programm
Bei diesem Treffen, bzw. Workshop sollte sich ja eigentlich alles um Eis drehen, da KitchenAid aber so freundlich war und mir nicht nur ein Kleinröschen-Double und einen Blender, sondern auch noch das großartigste Waffeleisen der Welt für dieses Treffen zur Verfügung gestellt hat, gab es zusätzlich auch noch Joghurtwaffeln (das Rezept dafür gibt es demnächst) und Gaufres de Liège. Zuhause hatte ich natürlich schon die neulich vorgestellten Eisschälchen vorbereitet, die drängen sich ja bei diesem Thema regelrecht auf. 
Aus dem Eisworkshop ist also ein kombinierter Eis- und Waffelworkshop geworden und aufgrund der Temperaturen, die es etwas zu gut mit uns meinten, sind die Waffeln im Endeffekt sogar am besten gelungen. 
Temperaturen zwischen 25 und 30°C sind natürlich perfekt zum Eisessen, zur Akkordherstellung aber nur bedingt geeignet, da das fertige Eis schneller schmilzt, als es portioniert ist. Meine Eismaschine, die Unold Gusto* hat daher auch arg zu kämpfen gehabt, sich aber mehr als wacker geschlagen.

Mein Hausstand vor dem Loft
Damit Ihr mal seht, was ich bei diesen Kochveranstaltungen immer so mitschleppen muss, hab ich dieses Mal ein Foto gemacht, nachdem wir das Auto entladen hatten.
Unter anderem dabei war:  
  • Meine Küchenmaschine*, bzw. das Kleinröschen-Double
  • Mein Blender* (auch gedoubelt)
  • das Waffeleisen* (ich liebe, liebe, liebe es!)
  • ein Sodastreamer*
  • ein Kasten Apfelsaft
  • 3 Tragekörbe mit Lebensmitteln und anderem Küchenkram
  • 1 große Kühltasche 
  • eine große und ziemlich schwere Tragetasche mit Antipasti
Erstmalig hatte ich bei diesem Treffen einen Sodastreamer dabei, der hat uns eine enorme Schlepperei erspart, da ich sonst immer noch 3 Kästen Wasser mitnehme - man weiß ja nie. 

Das alles muss am Vorabend der Treffen zusammengesucht und verpackt und dann morgens aus dem 4. Stock ins Auto geschleppt werden. 
An dieser Stelle ein ganz besonders Dankeschön an meinen Mann, der jedes Mal geduldig meine Vorbereitungen erträgt, alles aus der Wohnung ins Auto und von dort aus ins Loft schleppt, beim Aufbau hilft und im Anschluss auch noch wieder den größten Teil zurück in die Wohnung trägt. Ohne Dich wären diese Treffen gar nicht durchführbar - dankeschön dafür! ❤ 

Küchenblock im Loft

Der Küchenblock im Loft selbst ist nicht übertrieben groß gestaltet und sicher auch nicht soooo großartig ausgestattet, so langsam hab ich aber immer mehr den Bogen raus und weiß in etwa, was ich alles mitnehmen muss. 
Spätestens im nächsten Jahr bin ich dann bestens präpariert - bis dahin hab ich ja aber noch das Herbsttreffen und die Weihnachtsfeier, bei denen ich weiter üben kann. 
Apropos Weihnachtsfeier. Die Anmeldung dafür wird in den nächsten Wochen beginnen. Wenn Ihr also Lust habt, auch mal an einem solchen Treffen in netter Runde teilzunehmen, haltet unbedingt die Augen offen!

Antipasti-Buffet
Natürlich kann man nicht den ganzen Tag nur Eis und Waffeln essen, daher hatte ich n büschen was für zwischendurch vorbereitet. 
Neben eingelegten Zucchini und Auberginen gab es Balsamico-Champignons (kommt demnächst), Hummus, eingelegten Feta, Ratatouille und ganz viel Baguette vom Lieblingsbäcker.
Zu Trinken gab es Wasser, Apfelsaft und ich habe wie immer Lemon Squash und auch noch etwas Erdbeersirup gekocht und damit das Eis nicht ganz so langweilig schmeckt ;o), gab es für obendruff noch Schoko-Espressosirup, Erdbeerbalsam und Kakaoessig (kommt demnächst).

Hausgemachtes Eis im Loft
Eis gab es natürlich auch - war ja unter anderem ein Eisworkshop ;-)
Leider hab ich mal wieder keine MakingOf-Fotos für Euch. Wie immer war ich auch diesmal zu sehr mittendrin und hab irgendwann gar nicht mehr dran gedacht Bilder zu machen. Dazu kam, dass durch die Temperaturen nur sehr "cremiges" Eis zustande kam. Kaum aus der Maschine, zerlief das Eis in Nullkommanix - so schnell konnte ich gar nicht fotografieren. 
Ich hab Euch oben in der Collage aber die Eis- und Sorbetsorten zusammengefasst, die wir zubereitet haben und natürlich gibt's auch noch die Links zu den Rezepten. 
Melon-Prosecco-Minz-Slush
...und außerdem gab es noch einen bunt zusammen- gewürfelten Watermelon-Prosecco-Minz-Slush. Dafür habe ich am Vorabend entkernte, gewürfelte und eingefrorene Wassermelone mit Prosecco und Minze im Blender püriert und mit etwas Lemon Squash abgeschmeckt - war gar nicht so schlecht ;o)
Damit Ihr mal seht, wie das in etwa aussieht, habe ich es am letzten Wochenende noch einmal nachgebaut, vollkommen uneigennützig versteht sich. 
Um einen Slush im Blender herzustellen, braucht ihr unbedingt ein Modell, das auch zum Crushen von Eiswürfeln geeignet ist, sonst überlebt er es sicher nicht lange. Ihr könnt aber auch den umgekehrten Weg wählen und die Melone entsaften oder pürieren, dann abschmecken und in der Eismaschine gefrieren. Das Ergebnis ist im Endeffekt das Gleiche. 
Natürlich kann man den Prosecco auch durch einen Saft ersetzen, das hab ich vor 4 Jahren bereits gebloggt. 

Unold Gusto Eismaschine

Sicher wird es auch im nächsten Jahr wieder einen Eisworkshop geben, dann aber vorsichtshalber etwas früher zum Beginn der Eissaison. Dann ist es sicher auch nicht ganz so warm und das Eis ist schneller fertig und behält etwas länger die Form. 
Mir hat dieses Treffen unheimlich viel Spaß gemacht. Ich bedanke mich bei allen Teilnehmern für die tolle Stimmung und hoffe, Euch vielleicht auch in Zukunft noch einmal bei einem meiner Kochtreffen zu sehen!

Innenhof im Loft

Abschließend noch ein herzliches Dankeschön an Unold*, KitchenAid* und Sodastream* für die Bereitstellung der Geräte, ohne die ich diese Koch- treffen nicht veranstalten könnte.
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Geschenke aus der Küche

Jedes Jahr das gleiche Theater, eben noch bei 30°C und mit einem kühlen Cocktail in der Hand in der Sonne gebrutzelt, im nächsten Moment steht schon der 24. Dezember vor der Tür und NATÜRLICH ist noch kein einziges Geschenk besorgt. 
Wer etwas Gekauftes verschenken möchte, hat selbstverständlich auch an Heilig-abend noch die Möglichkeit, wie von der Tarantel gestochen durch die Stadt zu hetzen und sich die letzte Krawatte oder Parfum aus der Auslage zu schnappen. Wenn Ihr aber etwas Selbstgemachtes verschenken möchtet, sieht's da schon n büschen schlechter aus - da solltet Ihr Euch etwas früher Gedanken machen, was Ihr verschenken möchtet und natürlich sind Geschenke aus der Küche auch das übrige Jahr hindurch ein ganz wunderbares Mitbringsel.

Ich hoffe, Ihr findet in meiner Übersicht das ein oder andere passende Rezept!

Pralinen & Konfekt
Pralinen und Konfekt
Brotaufstriche
Brotaufstriche & Kompott
Dipps, Saucen und Dressings
Sirup, Likör & Getränke
Kekse
Kekse
Knabberkram
Knabberkram
Gewürze

Gewürze
    Herzhaftes

    Herzhaftes 
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