Knoblauchconfit, diesmal eingeweckt

Na, wollen wir mal wieder n büschen einwecken oder stellen sich mittlerweile Eure Nackenhaare auf, wenn Ihr bloß das Wort "Einwecken" lest?

Einwecken, Einwecken, Einwecken!!!

War nur Spaß ;o) Das heutige Rezept kennt Ihr eigentlich schon, ich hab es nämlich bereits vor 3 Jahren gebloggt und seitdem mehrfach und hartnäckig immer wieder daran erinnert. Da confierter Knoblauch für mich aber eine der absolut unverzichtbaren Grundzutaten und überhaupt eines meiner persönlichen Lieblings-Blogrezepte ist, geht's heute nochmal um die Haltbarmachung von confiertem Knoblauch.


Jetzt im Herbst ist Knoblauchsaison, auf dem Wochenmarkt gibt es wunderbar frischen Knoblauch, JETZT ist also auch genau der richtige Zeitpunkt, Knoblauch zu confieren.

Ich verwende ja sehr gerne und viel Knoblauch - nicht unbedingt immer soviel wie bei den asiatischen Spareribs vom Sonntag, aber ich geize auch nicht gerade damit. Confiert wird bei mir daher im großen Stil, d.h., ich kaufe direkt 4 Kilo und decke so meinen gesamten Jahresbedarf ab. Die Reaktionen am Marktstand sind dann jedes Jahr die gleichen: "Was machen Sie denn mit VIER Kilo Knoblauch?" und in jedem Jahr erkläre ich erneut, dass ich den confiere - mittlerweile schon ein fast liebgewonnenes Ritual ;o)



Besonders gerne verwende ich den violetten französischen Knoblauch Ail Rose de Lautrec, den bekommt man noch bis ungefähr Dezember in sehr guter Qualität, dann nimmt die Qualität deutlich ab.

Ihr könnt natürlich auch ganz normalen hiesigen Knoblauch verwenden, aber achtet unbedingt darauf, nicht diese trockenen Knollen zu erwischen, die schon monatelang im Supermarktregal liegen und komplett eingetrocknet sind, dafür lohnt sich der Aufwand nicht.



Durch das Confieren wird der Knoblauch nicht nur länger haltbar und Ihr spart Geld, weil Euch die Knollen nicht mehr in der Gemüseschale vertrocknen oder verschimmeln, er verändert sich natürlich auch deutlich in Geschmack und Konsistenz.

Er schmeckt dann wie ofengebacken und entwickelt eine angenehme karamellisierte Süße. Die Konsistenz ist ungemein praktisch, da er ja durchgart und dadurch schön weich wird, lästiges Knoblauchhacken entfällt komplett, eine Gabel genügt völlig um den Knoblauch zu zerdrücken. Das ist gerade in kalten Speisen enorm praktisch, beispielsweise in Dressings und Salaten, da man keine kleinen Knoblauchwürfel im Essen hat, sondern er sich komplett auflöst. Außerdem verliert er die Schärfe und und man stinkt nicht nach dem Essen.

Erwähnte ich schon, dass ich confierten Knoblauch liebe? ;o)



Natürlich kann man den Knoblauch ganz durchconfieren und dann in Gläser füllen, mit heißem Öl bedecken, verschließen und so haltbar machen, ich confiere ja aber wie gesagt in größeren Mengen und lagere meinen Knoblauchbedarf ein, da gehe ich lieber auf Nummer sicher und mache meinen Knoblauch für ein Jahr oder länger haltbar.
Das heutige Rezept, bzw. die Anleitung unterscheidet sich daher nur darin vom Ursprungsrezept, dass ich den Knoblauch nicht mehr komplett durchconfiere, sondern dann in Gläser fülle, wenn die Zehen noch etwas fest sind.
Eine genaue Zeitangabe kann man schlecht machen, da die Dauer natürlich auch von der Knoblauchmenge und der Größe des Topfes abhängig ist, so Pi mal Daumen dauert das aber ca. 30 Minuten, mehr oder weniger.
Im Backofen verbringen sie dann nochmals 30 Minuten und haben danach nicht nur die perfekte Konsistenz, sie sind auch ewig haltbar und so ein tolles kulinarisches Mitbringsel oder Weihnachtsgeschenk - so langsam kann man sich da ja auch schon mal Gedanken drum machen :o)


Zutaten
Knoblauch (Ail Rose de Lautrec)
Öl (bei mir Rapsöl)

Zubereitung
Die Knoblauchzehen vereinzeln und in kochendem Wasser ca. 30-60 Sekunden blanchieren. Mit einer Siebkelle herausnehmen und in Eiswasser abschrecken.
Sobald die Zehen abgekühlt sind, lassen sie sich ganz wunderbar pellen, dazu mit einem scharfen Messer die holzige Seite abschneiden und die Haut abziehen. Die gehäuteten Knoblauchzehen mit einem Küchentuch trocknen und in einen Topf geben. Soviel Öl dazugeben, dass die Knoblauchzehen bedeckt sind. Bei minimaler Temperatur (die Temperatur des Öls sollte ca. 80°C nicht übersteigen) ca. 30 Minuten confieren, die Knoblauchzehen sollen noch nicht komplett durchgegart sein.


Haltbar machen
In der Zwischenzeit die Weck- oder Twist-off-Gläser gründlich mit Wasser und Spülmittel reinigen, gut ausspülen. Bei 150°C im Backofen für ca. 15 Minuten sterilisieren, herausnehmen und beiseite stellen. Die Deckel der Twist-off-Gläser und/oder die Gummiringe der Weckgläser in einen kleinen Topf geben und ca. 5 Minuten bei mittlerer Hitze sterilisieren.

Den confierten Knoblauch in die Gläser füllen, mit Öl bedecken und die Gläser verschließen. Den Backofen auf 180°C Unterhitze aufheizen, eine Fettpfanne auf unterster Stufe einhängen und ca. 2 cm hoch mit kochendem Wasser befüllen. Die Gläser so nebeneinander in die Fettpfanne stellen, dass sie sich nicht berühren und alles 20-30 Minuten einkochen.

Die Gläser im Anschluss vorsichtig aus dem Backofen nehmen und komplett auskühlen lassen.

Kommentare:

Michaela 1710 hat gesagt…

Guten morgen liebe Steph,

ich hatte schonmal Dein Ursprungrezept gemacht.Meine Zehchen wurden aber damals graubläulich und nicht so schön weiß wie Deine.Aber schmecken.

Jetzt möchte ich dieses Rezept ausprobiern.

Hättest Du evtl. eine Idee warum mein Knobi diese graublaue Farbe an nahm ?

Nimmst du das Öl wo Du die Knobi drin conifietirst hast ? Oder neues ?

LG
Michaela

Steph hat gesagt…

Einen wunderschönen guten Morgen, Michaela!

Die blaue Verfärbung kann ich mir nur so erklären, dass der Knoblauch irgendwie mit Kupfer in Berührung gekommen sein muss, da genügen schon kleinste Mengen.
Durch das Blanchieren wird das eigentlich verhindert, aber vielleicht hat es in Deinem Fall nicht ausgereicht.

Ich gebe das Knoblauchconfit direkt mit dem Öl in die Gläser, verwende also natürlich kein frisches Öl, sondern das, das ich auch zum confieren verwendet habe.

Chris hat gesagt…

Muss ich machen. Muss. ;o)
Grüßle
Chris

maja || moey`s kitchen hat gesagt…

Ahhhh, da ist das lang erwartete, versprochene 2.0-Rezept ja. Ich freu mich! Ich bin ja zugegebenermaßen nicht der größte Fan von confiertem Knoblauch, sondern mag den frischen Geschmack lieber - aber gerade für Eintöpfe und Schmorgerichte ist dieser Knoblauch hier meine erste Wahl.
Dann stapfe ich wohl am Wochenende mal auf den Markt.

Nette Grüße,
Maja

Turbohausfrau hat gesagt…

Liebe Steph,
woher nimmst du denn das wunderschön goldene Rapsöl? Das, das ich immer kaufe, ist so langweilig durchsichtig.

lg
Susi

Steph hat gesagt…

@ Maja
Denn man to! :o)

@ Susi
Ich gebe zu, ich kaufe Rapsöl immer nach der Farbe ;o)

Früher hab ich unter anderem das Raps Vitalöl (Butella) von Aldi Nord verwendet, da wir aber ansonsten nichts (mehr) bei Aldi kaufen, teste ich aktuell 3 andere Rapsöle, die ich bei Edeka bekomme, alle 3 haben eine quietschgelbe Farbe. Das ist beispielsweise das Raps-Speiseöl aus SH von "bewusst ernähren", Pur & Mild von "Rapsgold" und das Rapskernöl von "Gut & Günstig".

Das Rapskernöl der Teutoburger Ölmühle ist ebenfalls richtig gelb, das verwende ich aber nur für die kalte Küche.

Tina hat gesagt…

Der confierte Knoblauch ist bei mir vor ein paar Monaten ausgegangen, aufgrund eines Mangels an Zeit und Muße hat mich nun eingelegter Knoblauch aus dem Feinkostladen über Wasser gehalten. Der ist inzwischen leider verdorben (trotz Öl drauf), da sehe ich deinen Blogpost als dezenten Tritt vom Küchenschicksal, mich doch mal an nem verregneten Sonntag wieder ans Confieren zu machen...

@Turbohausfrau: Ich traue es mich kaum zu sagen, aber das Rapsöl von Lidl ist sattgelb und hat mir beim letzten Knoblauch-Confit sehr gute Dienste geleistet. Verwende es auch gerne für Salatdressing, schmeckt gut und ist günstig.

Berit hat gesagt…

Eines meiner Standardrezepte aus dem Kuriositätenladen, und eine ordentliche Menge davon kommt dann an das Aligot... ich glaub, ich muss jetzt mal ganz schnell in die Küche! ;)

Anonym hat gesagt…

Hallo steph, da ich einwecken liebe habe ich sofort am WE deinen Knoblauch ausprobiert, herrlich, obwohl, ich glaube der ist mir sogar zu weich geworden.....den nächsten werd ich auch sterilisieren, aber ich denke es genügt wenn ich ihn nachher nur so in den Ofen stelle, oder ? Lg.tina aus wien und bring bitte weiter solche Rezepte, achja die tomaten und die Zuccini hab ich probiert, aber die sind ewig nicht trocken geworden im Ofen hab ich was falsch gemacht?

bbee hat gesagt…

Hallo,

hab mich vor kurzem hierher verirrt.

Diesen eingelebten Knoblauch muss ich unbedingt ausprobieren. Danke für das Rezept!

lg, Sabine

Steph hat gesagt…

@ Berit
Genau das isses für mich auch, eines meiner absoluten Standards - freut mich sehr, dass Du das Confit auch so gerne magst!

@ "Anonym"
Beim Einwecken geht es ja darum, dass sich in den Gläsern ein Vakuum aufbaut und sie zuziehen, sonst kann man den Knoblauch auch einfach in die Gläser einfüllen und mit Öl bedecken.
Da ich aber soviel einmache, dass er etwas länger halten muss, wecke ich ihn solange ein, dass die Gläser richtig schließen, dann ist er nahezu unbegrenzt haltbar - theoretisch ;o)

Welche Tomaten und Zucchini meinst Du denn?

Anonym hat gesagt…

Uui, lieben dank f.d. schnelle antwort, tja, ich hab aber nur so komplette gläser, da kann ich nicht nur den Deckel extra kochen quasi, desshalb kenn ich mich nicht ganz aus.....lg.tina

Anonym hat gesagt…

Die Tomaten in Olivenöl eingelegt, bei deinen Rezepten (hab dasselbe auch mit Zucchini gemacht) lg.tina

Anonym hat gesagt…

Hallo Steph, mal wieder Zeit Danke zu sagen für all die schönen Rezepte und Fotos. Der Knoblauch macht süchtig und ist absolut verträglich für alle deren Magen Knoblauch nicht so toll findet. Letztens hätte ich mir fast eine Knolle unter meine Quittenmarmelade aufs Brot gestrichen, weil ich das immer so mache und dann aber frische Tomaten drauf lege und Marmelade irgendwie nur ganz selten geht. Also der Knobi schmeckt an fast alles und man müffelt meiner Meinung nach nicht nach Knobi. Aber 4 kg is schon gewaltig, den Berg hätte ich gerne mal gesehen. Aber unbedingte NACHMACHEMPFEHLUNG!!
Bunten Abend noch von der Andrea aus Osnabrück
PS: Rucolapesto ist auch ganz klasse, ich hab den Käse vergessen und fands trotzdem sehr gut, was der confierte Knobi so alles macht ;-)

hoppsala hat gesagt…

Liebe Steph,

verrätst du bitte die Größe der Gläser? Die kleine Menge scheint sehr praktisch ...

LG
hoppsala

Wuselchen hat gesagt…

Oh mein Gott!
Erdbeermarmelade, Fliederbeergelee und Pflaumenmus sind fertig, Quittengelee und Apfel-Zimt-Gelee ist in Planung, und jetzt kommst Du mit SOWAS! :-)
Ich sehe mich nachher Gläser kaufen gehen... unmöglich!

LG,
Claudia

Schnuppschnuess hat gesagt…

Nicht nur in den Inhalt, auch in die Gläschen habe ich mich gerade schwer verliebt. Die sind ja allerliebst!

Steph hat gesagt…

@ tina
Du meinst Bügelgläser, oder? Da stellst Du die Gläser samt Deckel in den Backofen und sterilisierst sie. Den Gummiring koche ich vorher noch in Wasser aus, ziehe sie dann auf die Glasdeckel auf und stelle die Gläser so komplett zum Sterilisieren in den Backofen.

Die Tomaten sollen übrigens auch nicht ganz getrocknet werden, das ist ein Rezept für Tomaten, die man anschließend einlegt und dafür müssen sie noch weich sein, da sie sonst keine Marinade aufnehmen - Auberginen würde ich so allerdings auf keinen Fall zubereiten.

@ Andrea
Wie schön, noch ein Knoblauchconfit-Fan! :o)

Die 4 kg waren sooooo viel gar nicht, das hört sich nur so enorm an, ist im Endeffekt aber nur ein halber Beutel voll Knollen. Lohnt sich besonders, wenn man den Aufwand nur einmal im Jahr betreiben möchte - ich bin ja ein von Grund auf fauler Mensch ;o)

@ hoppsala
Die Gläser haben ungefähr 50 ml Inhalt - für den Eigengebrauch finde ich die zu klein, bei mir sind sie eher als Geschenkgläser gedacht.

@ Claudia
Bring genug Gläser mit, da kommt noch was ;o)

@ Jutta
Niedlich sind die auf jeden Fall, für so ölhaltige Inhalte nur etwas unpraktisch, weil das Öl natürlich leicht in den Hohldeckel läuft und dann ist die Schweinerei groß ;o)

Ich hatte die Gläser noch rumstehen, waren vor ein paar Jahren mal als Gewürzgläser gedacht, das hat sich dann aber als eher unpraktisch erwiesen.
So als Geschenkgläser finde ich die aber wirklich auch niedlich.

Susann Schwozer hat gesagt…

Hey,

man das ist ja ein tolles Rezept. Ich liebe Knoblauch im essen, das sollte mittlerweile auch meine Kollegen wissen ;)

Muss ich unbedingt mal ausprobieren!

Vielen Dank fuer das Rezept,
Susann

Wuselchen hat gesagt…

Ok, 8 Gläser vorhin beim Manufactum erworben. Da kann ich zur Not ja nochmal hin. Morgen schaue ich hier mal auf dem Markt (Harburg), sonst muss ich mal nach Buchholz oder auf den Isemarkt.

raimund Freund hat gesagt…

Danke für das Rezept - ich habe es beim ersten Mal schon ausprobiert und spare mir inzwischen den Arbeitsgang "Confieren" - Zehen ins Weckglas, Öl dazu und dann einwecken, vielleicht ein paar Minuten länger als unbedingt nötig, funktioniert einwandfrei.

Raimund

Anonym hat gesagt…

Also Steph du meinst vorher und nachher die Bügelgläser in den Ofen ? richtig so ?

Ok gut, aber wie werden dann die tomaten eingelegt, hab alles so nach deiner Anleitung gemacht, aber Marinade war da nix...oder hab ich da was überlesen, oder hätt ich mehr Öl aufs Backblech geben sollen ?

Lieben Dank das du uns/mir immer so lieb hilfst, lg.tina

Steph hat gesagt…

Zum Sterilisieren stellst Du die Gläser (ich mach das ohne Gummi) vor dem Befüllen in den Backofen und erhitzt sie dann ca. eine Viertelstunde auf 150°C.

Dann machste den Backofen auf, lässt sie ein wenig abkühlen und stellst sie Dir dann in Reih und Glied auf die Arbeitsfläche.

In der Zwischenzeit kochst Du die Ringe in einem Topf so ca. 5 Minuten in Wasser (da kannst du gerne nen Schluck Essig dazugeben) aus und ziehst sie dann auf die Gläserdeckel auf.

Das, was Du einwecken möchtest, erhitzt Du sehr gut und füllst es in die Gläser - Deckel druff, fertig.

Dann geht's nochmal zum Einwecken in den Backofen, wie lange richtig sich halt danach, was Du einwecken möchtest.

Anonym hat gesagt…

Jetzt hab ichs kapiert,,ggg,,danke
Und wie war das mit den Tomaten ? Ggg, siehe oben

Steph hat gesagt…

Da musste ich jetzt selbst grad gucken, die hab ich nämlich schon ewig nicht mehr gemacht ;o)

Wenn Du die Tomaten im Glas lagern möchtest, dann musst Du das Glas mit Öl auffüllen, so dass die Tomaten bedeckt sind. Das ist allerdings nichts für die Ewigkeit, sondern hält sich nur ein paar Wochen im Kühlschrank

Anonym hat gesagt…

Genau, danke steph, sei lieb gedrückt ! Lg.Tina

Anonym hat gesagt…

Hallo Steph,
ich möchte gern das Knoblauchconfit
zu Weihnachten verschenken, sprich
kleine Menge.
Macht es in diesem Fall auch Sinn,
es im Backofen zu sterilisieren.
Gruss Angelika

Steph hat gesagt…

Wenn Du es jetzt schon zubereiten möchtest oder nicht weißt, wann es der Beschenkte verwendet - auf jeden Fall, damit gehst Du auf Nummer sicher.

naturbunt hat gesagt…

Hallo Steph,

ich bin durch Zufall über deinen Blog gestolpert und total begeistert.
Das hat sich noch gesteigert, als ich dieses Rezept für Knoblauch gefunden habe: genau das, was ich gesucht habe. Gläser sind gekauft und morgen geht es los, mit dem einmachen!
Danke für das Rezept!
Viele Grüße
Kerstin

Florian hat gesagt…

Nachdem mein Jahresvorrat vom Ursprungsrezept langsam zu Ende geht und ich mir bereits die Finger danach lecke, auf's Neue zu beginnen, möchte ich mich heute einfach mal für diese geniale Idee bedanken!

Stephie hat gesagt…

Hallo,

weiss jemand wo ich solch confierten knobi kaufen kann?
lg stephie

Steph hat gesagt…

Ich bin zwar sehr spät dran, freue mich aber dennoch sehr über Deine Rückmeldung, Florian!

Silke, diesen Knoblauch gibt's nicht zu kaufen - den muss man selbstmachen :o)

Beatrice hat gesagt…

Hallo Steph
ich hab gestern diesen Knoblauch nachgekocht und das Öl ist nicht so klar wie bei dir. Was könnte ich verkehrt gemacht haben? Bei mir ist das Öl eher trübe... das sieht zum Verschenken nun leider nicht so klasse aus. Aber vielleicht hast du eine Idee, was die Ursache sein könnte. Danke, Beatrice

Silke Gröniger hat gesagt…

Habe auch das Rezept gemacht aber mein Mann meint er ist nicht so intensiv als wenn man frische Knoblauchzehen nimmt.

KatieCupcake hat gesagt…

Hallo! Ich durchstöbere sehr gerne deinen Blog und habe nun endlich den confierten Knoblauch ausprobiert. Erst einmal nur 1 Gläschen. Habe mir allerdings das blanchieren gespart. Ich hoffe, das war kein Fehler!

Geht es beim blanchieren darum den Knoblauch danach besser schälen zu können oder hat es noch einen Grund?

Bin schon gespannt ob mein erster Versuch gelingt. Habe bisher auch noch nie eingeweckt.

Vielen dank für die vielen tollen Rezepte!
Werde bestimmt noch einiges ausprobieren!

Alles Liebe, Katharina

tante mü hat gesagt…

Hallo Steph ... vielen Dank für dieses tolle Rezept. Habe es vor einigen Wochen das erte mal ausprobiert. Bin begeistert! Ich habe Öl und Knofi im Sous-vide-Garer zubereitet. So konnte ich in der Zwischenzeit noch was anderes anstellen ;)ohne ständig auf ein Thermometer zu schauen. Ich liebe dieses Ding!

Ich werde den confierten Knoblauch auf jeden Fall in meinen Weihnachtsverschenkekatalog aufnehmen.

Hat man nach dem Genuss der Zehen dann eigentlich auch die heiß beliebte Knoblauchfahne oder wird das durch das Confieren gemildert?

Lieben Gruß, tante mü

Moni Scholz hat gesagt…

Hallo Steph,
ich habe auch vor ein paar Wochen den Knobi nach Deinem Rezept eingeweckt und letzten Sonntag mal probiert. Sowas von lecker! Ich könnte die Zehen "nur so" essen. Danke für das tolle Rezept!
LG
Moni

Anonym hat gesagt…

Hallo Steph,

danke für das tolle Rezept. Da mein Ofen nach dem Kuchenbacken eh noch warm war, hab ich das Confit in einer Auflaufform im Ofen bei 80 Grad garen lassen - somit war die Temperaturkontrolle auch ohne extra Thermometer ganz einfach.
VG
Petra

Tini hat gesagt…

Hi steph,

Ich habe gerade frisch Knoblauch auf dem Markt gekauft. Da ist jetzt gar keine Haut dran. Trotzdem blanchieren ist da die Frage. Wad meinst du?

Glg tini

Dominique hat gesagt…

Liebe Steph
Super dieser Knoblauch! Er schmeckt himmlisch, ich könnt ihn glatt direkt aus dem Glas essen ;-)
Beim Einwecken hats mir relativ viel Öl aus dem Glas rausgedrückt und jetzt sind die Zehen nicht mehr alle mit Öl bedeckt. Was hab ich falsch gemacht? Backofen zu heiss?
Liebe Grüsse Dominique

Martina Wittenhaus hat gesagt…

Hallo, Steph

Danke für das tolle Rezept.
Da ich auch ein Knoblauch-Fan bin und selber viel Knoblauch im Garten habe, habe ich gestern das Rezept gleich ausprobiert.
Lief alles prima.
Aber nach dem Erkalten ist das Öl trüb geworden. Ist das normal?
Nachdem ich die Gläser aus dem Backofen genommen habe, war es noch ganz klar.
Würde mich über eine Antwort freuen.
Gruß, Martina

Anonym hat gesagt…

Hallo Steph!

Vielen Dank für diese schöne Anregung.
Ich habe das Rezept jetzt mal mit einem knappen Kilo Knoblauch ausprobiert, nur habe ich das Einkochen mit einem Einweck-Automaten gemacht (30 Minuten bei 90°).
Soweit ist auch alles gut geworden, nur hat der Knoblauch selbst fast alles Aroma verloren. Das Öl allerdings ist höchst intensiv knoblauchig.
Hast du irgendeine Idee, was ich evtl. falsch gemacht haben könnte?

Weiterhin ist mir aufgefallen, dass es extrem schwierig ist, beim confieren die Temperatur zu halten. Das Öl heizt ja sehr schnell auf und hält die Temperatur sehr lange. Hier ist also größte Vorsicht geboten :-)

Gruß,
Hannes

Sonja hat gesagt…

Liebe Steph,
ich möchte nur ein dickes Dankeschön hinterlassen für das tolle Rezept - ich habe letzte Woche jede Menge Knoblauch geerntet und heute konfiert!

Liebe Grüße, Sonja

Stefanie hat gesagt…

Hallo. Ich habe gerade das Rezept nochmal ausprobiert. Ich hatte es auch schon vor einem Jahr gemacht und es war ganz toll.
Nun würde ich gerne wissen ob es nach Anbruch im Kühlschrank aufbewahren muss..
Liebe Grüße,
Stefanie

Steph hat gesagt…

Moin Stefanie,

wie schön, dass Dir das Confit gefällt! Ich habe das angebrochene Glas immer griffbereit auf der Arbeitsfläche stehen und nicht im Kühlschrank. Man muss nur drauf achten, dass der Knoblauch immer mit Öl bedeckt ist, dann hält er sich auch bei Zimmertemperatur einige Wochen.

Anonym hat gesagt…

Hallo Steph,

am Sonntagmorgen bin ich quasi in dein Kuriosenlädchen rein gestolpert, auf der Suche nach einem Rezept Zitronenschalen haltbar zu machen. Und wenn mein Mann nicht irgendwann lautstark seinen Hunger Kund getan hätte, ich hätte seit dem mein Pad nicht mehr aus der Hand gelegt. Dein Blog ist ein Traum. Seit Sonntag habe ich das Zitronensalz, die eingeweckten Knoblauchzehen und deine fantastischen Fischfrikadellen nach gekocht. Dein Blog ist ungleich besser als viele Kochmagazine. Schade dass ich nicht in Hamburg direkt bei dir um die Ecke wohne .... Und ab und an von dir bekocht werde ;-)
Liebe Grüße
Steffi

alma hat gesagt…

Hallo Steph
auch ich bin auf der Suche nach Rezepten schon mehrfach über deine tolle Seite gestolpert. Ich bin begeistert! Tolle Rezepte mit richtig schönen Bildern und gut erklärt.
Jetzt habe ich eine Frage zum eingeweckten Knoblauch. Man soll das Öl beim Confieren nicht über 80° erhitzen. Nachher beim Einwecken wird es aber heisser. Ist das kein Problem?
Liebe Grüsse aus der Schweiz

Christine Sehorst hat gesagt…

Hallo Steph,
bin gestern über deinen Blog und das Knoblauchconfit gestolpert, heute gleich superfrische Knobis bekommen und gleich auf die noch leerstehenden Einmachgläser verteilt.
Supertolles Rezept! Tausend Dank.
Eine kleine "Rüge" muss ich aber doch anbringen: du hast nirgends erwähnt, dass nach dem Backofenaufenthalt des Confits die ganze Wohnung...bzw. das Haus hiiiiimmlisch nach Knofl STINKT gggggg
L.G. Christine

Christine Sehorst hat gesagt…

Hallo Steph, ich hätte da noch zwei Fragen und würde um Hilfe bitten:
Du schreibst, dass die so confierten und eingeweckten Knofis fast ewig haltbar seien..... ist es nicht so, dass der Glasinhalt bloss solange haltbar ist wie das MHD des verwendeten Öls? Oder verlängert sich auch diese Haltbarkeit durchs Einwecken?
2. Frage: wäre es demnach auch möglich ein Orangenöl auf die selbe Art herzustellen und so länger haltbar zu machen? Meine Idee wäre es, die Orangenschalen ca eine Std im Ölbad bei 70°
zu confieren, abseihen, Öl gefiltert in sterilisierte Fläschchen füllen und dann im Backrohr einwecken. (selbe Temp. und Dauer )?
Danke für baldige Antwort.
Schönen Abend
Christine

Gaby Baumhöfer hat gesagt…

Dieses geniale Rezept habe ich schon sehr oft gemacht. Heute allerdings das erste Mal die Knoblauchzehen blanchiert. Nach der "Kochzeit", die übrigens sehr viel länger war als von Dir angegeben, waren die Zehen bläulich verfärbt. Heul...... Nach Deiner Aussage evtl. mit Kupfer in Berührung gekommen. Ich wüsste nicht Wann?..Wurde im Edelstahl gekocht. Lb Gr Gaby

Anonym hat gesagt…

Hallo Stepha,
hast du dieses Rezept bereits im Thermomix auf Softrührstufe mit Linkslauf ausprobiert? Das wäre genial, wenn das klappen könnte. Dann müßte man nur noch auf 80 Grad einstellen.
Liebe Grüße
Heike

Anonym hat gesagt…

Hallo Steph,
hier bin ich nochmal.
Ich habe den Thermomix-Test heute gemacht.
Es klappt hervorragend und nichts zermatscht!
Liebe Grüße
Ella

 

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