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Butterscotch Pudding mit Salted Caramel

Als ich vor 10 Jahren nach meiner Chemotherapiepause wieder mit dem Bloggen begonnen habe, gab es hier im Blog ein Kartoffelpüreerezept, denn Kartoffelpüree war das erste Essen, das ich nach den Chemo-Infusionen wieder zu mir nehmen konnte. Seitdem hat Kartoffelpüree einen ganz besonderen Platz im Herzen meines Mannes und mir und wir essen es nach wie vor mit großer Begeisterung. Manchmal, wenn uns nach unserem liebsten Soulfood ist, gibt es auch nur eine große Portion Kartoffelpüree und sonst gar nichts.
Da ich ja aktuell zwar keine Chemo- oder Strahlen-, wohl aber eine medikamentöse Dauertherapie bekomme, die natürlich auch nicht ganz spurlos an mir vorübergeht und mein Mann nicht selten diese Auswirkungen "zu spüren" bekommt, wenn es mir nämlich mal nicht so gut geht, bzw. ich nicht so kann, wie ich es gerne hätte oder früher konnte, habe ich mir vor meinem Wiedereinstieg überlegt, Euch auch diesmal ein Soulfoodrezept mitzubringen und zwar einen besonderen Pudding für meinen Mann.

Pudding ist eine unserer absoluten Lieblingsnachspeisen. Mein liebster Pudding ist und bleibt Grießpudding, gefolgt von Schokopudding und für meinen Mann geht nichts über Vanillepudding. Zur Abwechslung, und weil mein Mann nicht nur Pudding liebt, sondern auch ein großer Whiskyfan ist, habe ich als kleines Dankeschön für seine Hilfe und seinen Beistand ein neues Puddingrezept ausgetüftelt, einen Butterscotch Pudding und als Krönung (und weil der Pudding selbst ja noch nicht süß genug ist), gibt's außerdem noch eine Salted Caramel Sauce dazu. 

Butterscotch Pudding mit Salted Caramel
Butterscotch Pudding ist im Prinzip ein Sahne-Karamell-Pudding mit Schuss, in diesem Fall Whisky. Schottischem Whisky genauer gesagt, denn mein Mann lässt ausschließlich schottische Single Malts über unsere Türschwelle. Ihr könnt aber selbstverständlich auch amerikanischen Bourbon verwenden und ich kann mir sogar vorstellen, dass dieser Pudding hervorragend mit einem Schuss Rum schmeckt. Wenn Ihr grundsätzlich auf Alkohol verzichtet, wird aus dem Butterscotch Pudding ein Sahne-Karamell-Pudding, was ja auch nicht verkehrt ist. Ihr lasst den Alkohol dann einfach ersatzlos weg oder fügt zwei TL Vanilleextrakt hinzu.

Ich hab zwar die offizielle Erlaubnis, alle Whiskys in der Sammlung meines Mannes auch zum Kochen und Backen verwenden, habe mir aber mittlerweile einen einfachen "Backwhisky" angeschafft, der eine sehr angenehme Sherrynote hat und deshalb ausgezeichnet gerade zu Süßspeisen passt. Der 10jährige Glenfarclas* lässt sich aber nicht nur prima verbacken, sondern er macht sich auch sehr gut im Glas - sagt mein Mann. Ich selbst kann das natürlich nicht beurteilen, weil ich keinen Alkohol trinke. Dafür verkoche und verbacke ich umso mehr.
Übrigens!
Vielleicht wundert Ihr Euch, dass ich immer Whisky und nicht Whiskey schreibe. Irischer und amerikanischer Whiskey wird mit 'e', also Whiskey geschrieben, während das 'e' bei schottischem und kanadischem Whisky fehlt. Auch in Deutschland und Japan hat man die schottische Schreibweise übernommen und brennt Whisky ohne 'e'.
Salted Caramel Sauce

Ganz wesentlich für den Geschmack und auch die Farbe eines Karamellpuddings ist natürlich der Karamell, sprich karamellisierter Zucker. Prinzipiell kann man einen Karamell mit nahezu jeder Zuckersorte zubereiten, tatsächlich hängt von dem verwendeten Zucker aber natürlich auch der spätere Geschmack ab, denn Zucker ist nicht gleich Zucker. 
Ich habe mich nach einiger Tüftelei für einen hellen Mascobadozucker* entschieden (Mascobado, Muscovado - alles das selbe), der bringt im Vergleich zu Weißzucker nicht nur ein Vielfaches an Geschmack mit, sondern auch noch eine Extraportion Farbe. 

Als Krönung, weil der Pudding selbst ja noch nicht süß genug ist, habe ich außerdem noch eine Salted Caramel Sauce zubereitet, die schmeckt nicht nur zu diesem Pudding, sondern auch zu anderen Süßspeisen und ist sehr simpel und schnell gemacht. Sollte sie zu fest geworden sein, das Glas vor dem Servieren einfach in warmes Wasser stellen, dann ist sie ruckzuck wieder flüssig.

Butterscotch Pudding mit Salted Caramel


Ich hatte neulich schon erwähnt, dass ich mich im Anschluss an meine Diagnose weitestgehend aus dem Social-Media-Bereich zurückgezogen habe, d.h. ich habe all meine FB-Gruppen abgegeben (mit Ausnahme meiner Kuriositätenladen-Gruppe, in der ich mich sehr nett und unkompliziert mit meinen FB-Followern austauschen kann) und auch Instagram liegt seitdem brach. Außerdem habe ich auch die Organisation meiner Dauerevents Saisonal schmeckt's besser und All you need is... abgegeben, denn ich möchte zukünftig meine Verpflichtungen minimieren und so unbeschwert und frei wie möglich bloggen. 
Umso mehr freue ich mich aber, dass dieser Puddingbeitrag zu einem winzigkleinen Mini-Event geworden ist, denn meine allerliebsten Lieblings-Bloggerkolleginnen Janke und Nadine haben heute ebenfalls ein Rezept für alle Pudding-Fans unter Euch mitgebracht. Ich freue mich riesig darüber, denn sowohl Nadine, als auch Janke haben mir in den letzten Monaten sehr zur Seite gestanden und mich auch ertragen, wenn ich mal (wieder) keine gute Laune hatte und - wie mein Mann es immer so schön sagt - rumgepöbelt habe ;o)
Wir sind zwar über ganz Deutschland verteilt, aber die beiden sind mir trotzdem sehr nah und ich bin dankbar, beide in meinem Leben zu wissen. 
Schaut also nicht nur bei den beiden rein, wenn Ihr an den Puddingrezepten interessiert seid, sondern da lohnt sich generell ein Blick über den Tellerrand. 

Jankes Soulfood hat Euch heute einen quergestreiften Kaffee-Sahne-Pudding mitgebracht und das Möhreneck tritt den Beweis an, dass Karamell-Pudding auch in der veganen Variante großartig schmeckt. 


Butterscotch Pudding | Sahne-Karamellpudding mit Schuss

Zutaten
500 ml Milch
500 ml Sahne
6 Eigelbe
½ TL Salz
80 g Maisstärke (keine Kartoffelstärke)
250 g heller Mascobadozucker 
70 ml Wasser
3 EL Whisky (bevorzugt Schottischen Single Malt, bei mir Glenfarclas, 8 Jahre)

Zubereitung
Die Milch, Sahne, Eier und Salz in einem Krug verrühren. Die Maisstärke mit etwas Milch-Sahne in einer kleinen Schüssel glatt rühren.
Den Zucker mit dem Wasser und Salz in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Für ca. 5 Minuten köcheln lassen. Der Karamell sollte eine Temperatur von 114°C erreichen. Den Topf von der Platte ziehen und die Eier-Milch-Mischung einrühren. 
Den Topf wieder auf die Platte stellen und bei mittlerer Hitze unter stetigem Rühren erneut zum Kochen bringen. Sobald die Flüssigkeit köchelt, unter stetigem Rühren die Stärke-Milch einrühren und weiterrühren, bis die Masse deutlich eindickt. 
Von der Platte ziehen und den Whisky einrühren. In eine Puddingform füllen und vollständig abkühlen lassen, dann einige Stunden oder über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Salted Caramel | Gesalzene Karamellsauce

Zutaten
200 g heller Mascobadozucker
100 g zimmertemperierte Butter
120 ml Sahne
1 TL Salz

Zubereitung
Den Zucker in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze schmelzen lassen, dabei nicht Rühren. Sobald der Zucker vollständig geschmolzen ist, die Butter unter stetigem Rühren sofort zufügen. Vorsicht, der karamellisierte Zucker wird kräftige Blasen werfen und evtl. auch spritzen. Ich trage deshalb Küchenhandschuhe.
Nach und nach in einem dünnen Strahl die Sahne einlaufen lassen, auch dabei stetig Rühren. Für ca. 2 Minuten köcheln lassen, dann von der Platte ziehen und das Salz einrühren.
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Siu Mai mit Shrimps und Schweinefleisch | 烧卖

Kaum beschließe ich, wieder mit dem Bloggen zu beginnen und nenne einen festen Einstiegstermin, läuft auch schon wieder alles durcheinander und nichts wird davon. Mich hat es am Wochenende ein wenig erwischt, mit anderen Worten, ich hatte eine Mini-Erkältung. Da ich ja aktuell sowieso etwas angeschlagen bin, höre ich ganz genau auf das, was mir mein Körper sagt und das war am Samstagabend, als ich eigentlich meinen Wiedereinstiegs-Blogbeitrag schreiben wollte, nicht "Auf geht's und ran an die Tasten", sondern "Jetzt mal ganz sutje, mach Dir lieber einen schönen Abend, spiel ne Runde Nil mit dem Gatten und starr nicht stundenlang auf den Monitor".
Alles Teil meiner neuen Blogstrategie, denn ich habe mich, nachdem ich die Diagnose bekommen habe, dazu entschlossen, mich nicht nur im Social-Media-Bereich weitestgehend zurückzuziehen und dafür auf das Wesentliche, nämlich meinen Blog selbst zu konzentrieren, sondern außerdem, generell nicht mehr so viel zu bloggen und auch kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn ich mal nicht den eigentlich angedachten Termin einhalten kann. Bedeutet also, dass ich es seeehr gemächlich angehe.

Eigentlich (Ihr wisst ja, mein Lieblings-Einstiegswort, wenn etwas nicht so läuft, wie ich es ursprünglich geplant hatte), hatte ich mir vorgenommen meinen Laden mit einem anderen Rezept wiederzueröffnen, aber das Rezept wurde jetzt kurzer Hand verschoben, denn ich möchte es zusammen mit meinen allerliebsten Lieblings-Bloggerkollegen und Freundinnen Janke und Nadine posten.
Heute bekommt Ihr dafür das letzte Rezept, an dem ich vor meiner Zwangspause gearbeitet habe, gleichzeitig auch das letzte Gericht, das ich in meiner Küche zubereitet habe, bevor ich recht plötzlich ins Krankenhaus musste.

Siu Mai mit Shrimps und Schweinefleisch | 烧卖


Auf ein Neues!

In den letzten Monaten haben mich viele Mails und Nachrichten erreicht, in denen ich gefragt wurde, wie es mir geht und weshalb es hier plötzlich so still ist. Ich danke Euch sehr für die lieben Worte und die offensichtliche Sorge um mein Wohlbefinden und es tut mir leid, dass ich nicht auf die Mails geantwortet und auch hier im Blog keine Kommentare freigeschaltet habe. Ich habe mich eine Weile komplett zurückgezogen und erst vor Kurzem meine FB-Seite wieder in Betrieb genommen, wo ich auch Lebenszeichen gegeben und meine Abstinenz erklärt habe. Um es kurz und bündig auf den Punkt zu bringen: Ich bin wieder an Krebs erkrankt. 
Hier im Blog wollte ich das Thema bewusst nicht ansprechen, weil ich zu dem Zeitpunkt noch gar nicht wusste, ob und wie ich auf die Therapie ansprechen würde und wie es überhaupt weitergeht. Bevor ich den "Laden" in den nächsten Tagen aber wieder aufmache, möchte ich Euch den Grund meiner Abwesenheit wissen lassen.
Wer meinen Blog seit Anfang an liest, wird vielleicht wissen, dass ich bereits vor sehr genau 10 Jahren an Brustkrebs erkrankt bin und damals im Anschluss an eine OP eine Chemo- und Strahlentherapie hinter mich gebracht habe. Dieses Mal bekomme ich keine der beiden genannten Therapien, wurde aber erneut operiert und stehe unter einer Dauermedikation, die ich - Klopf auf Holz - den Umständen entsprechend tatsächlich sehr gut vertrage. Natürlich bin ich körperlich eingeschränkt und nicht voll belastbar, aber im Großen und Ganzen würde ich sagen, dass es mir zum jetzigen Zeitpunkt gut geht. 

2019 war für mich insgesamt ein Jahr, dass ich gerne so schnell wie möglich hinter mir lassen und abhaken möchte. Erst musste ich im Januar und März meine beiden an Krebs erkrankten Katzen einschläfern lassen und dann hat er bei mir auch noch zugeschlagen. Mehr ging kaum. 
Natürlich war 2019 aber nicht komplett negativ, sondern es gab auch gute Momente. Sie waren rar, aber immerhin. Meine persönlichen Highlights sind die Veröffentlichung meines Einmachbuches und mit ganz, ganz großem Abstand der Einzug unserer neuen Mitbewohnerin Rosalie. Ohne diese kleine quirlige Person wären die letzten Monate deutlich schwieriger für mich gewesen. Natürlich sind mir mein Mann, Eltern und Freunde eine sehr große Stütze, die Tierhalter unter Euch werden aber sicher nachvollziehen können, was für eine wichtige Rolle tierische Mitbewohner einnehmen. Nichtsdestotrotz, ich bin wirklich durch mit diesem Jahr.

Für 2020 habe ich viele Pläne. Ganz oben auf meiner Liste steht, dass ich selbstverständlich alles dafür tue, damit es mir gesundheitlich weiterhin gut geht und sich mein Zustand nicht verschlechtert. Darüberhinaus habe ich Ideen für weitere Bücher und möchte die Rezepte in diesem Blog gerne für die Nachwelt "konservieren". Das hört sich jetzt etwas dramatisch an, lässt sich aber ganz einfach erklären. 

Eine Diagnose wie Brustkrebs geht natürlich - von den körperlichen Auswirkungen der Erkrankung selbst und der Therapie mal abgesehen - nicht spurlos an einem vorbei. Man macht sich sicher automatisch Gedanken darum wie es weitergeht. Wenn es denn überhaupt weitergeht.
Eine Frage, die mich nicht erst seit meiner Neuerkrankung umtreibt, sondern über die ich mir schon seit einigen Jahren Gedanken mache ist, was eigentlich mit meinen ganzen Rezepten passiert, wenn der Blog irgendwann nicht mehr existiert? Wie schließe ich dieses Projekt ab, das mich mittlerweile schon über 11 Jahre begleitet, wenn ich es mal nicht mehr betreiben möchte oder kann? (Keine Sorge, das ist erst einmal nur eine hypothetische Frage und steht aktuell noch nicht zur Debatte, trotzdem möchte ich natürlich vorbereitet sein.)
Meinen "Laden" einfach so schließen und alles offline nehmen ist mit Sicherheit keine optimale Lösung, denn mit dem Blog verschwinden ja auch die Rezepte an denen mir selbstverständlich eine ganze Menge liegt. Diese Rezepte habe ich über viele Jahre hinweg ausgetüftelt, nach unserem Geschmack zusammengestellt und außerdem noch möglichst hübsch angerichtet und in Szene gesetzt. Viel zu schade, als dass sie einfach so im Nirwana verschwinden.
Die Lösung dieses Dilemmas liegt wie so oft sehr nahe, ich hab nur die ganze Zeit den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen. 2 Bücher habe ich schließlich mittlerweile schon gemacht, weshalb also eigentlich nicht all die Blogrezepte, die ich bewahren möchte, in Kochbücher umbauen?
Ich hab immerhin schon ein wenig Erfahrung damit und mit den heutigen Mitteln ist es gar nicht mal so schwer, selbst ein anständiges Buch auf die Beine zu stellen.
Selbstverständlich ist es unmöglich, alle meine Blogrezepte in einem einzigen Buch zusammenzufassen, dafür hat sich in der ganzen Zeit einfach zu viel angesammelt. Ich habe mich deshalb dazu entschlossen, nicht nur ein Buch, sondern direkt eine ganze Reihe zusammenzustellen. Warum kleckern, wenn man auch klotzen kann?

Ein paar Bücher habe ich bereits in Arbeit und möchte sie, sobald sie fertig sind, als Print-on-Demand und auch als EBook rausbringen. Dazu aber später mehr, wenn ich soweit bin. Bis es soweit ist, möchte ich natürlich auch den Blog wieder in Betrieb nehmen und regelmäßig mit neuen Rezepten bestücken. Los geht es nächsten Sonntag, dann werde ich Euch zusammen mit meinen zwei liebsten Blogkolleginnen eine besondere Leckerei servieren. 

Bis dahin wünsche ich Euch aber natürlich einen Guten Rutsch, kommt gut rein! Ich wünsche Euch und Euren Lieben vor allem Gesundheit und alles Gute für 2020. 

Holt jo fuchtig und bis Sonntag!

BBQ-Popcorn

Als ich mit dem Bloggen angefangen habe, war hausgemachter Knabberkram eines meiner Lieblingsthemen. Ich hab Einiges ausprobiert, von Crackern über geröstete Hülsenfrüchte und natürlich waren auch schon verschiedene Sorten Popcorn mit dabei. Popcorn ist wahrscheinlich die am einfachsten zuhause zubereitete Knabberei, muss der Mais doch einfach nur in Öl erhitzt werden, bis er sprichwörtlich poppt. Was danach folgt, das macht den eigentlichen Geschmack aus. 
Ich war schon immer #TeamHerzhaftesPopcorn, süßes Popcorn mag ich nur ganz selten und dann auch nur, wenn eine Schale herzhaftes Popcorn bereit steht. Heute habe ich eine Mischung aus süßem und herzhaftem Popcorn für Euch, denn dieses Popcorn ist zwar süß, gleichzeitig schmeckt es aber würzig wie eine gute BBQ-Sauce und hat eine leichte Schärfe, die gerade so ein wenig am Gaumen kitzelt.

BBQ-Popcorn


Reuben Sandwich, so gut wie

Seit ich auf der Marktzeit in der Fabrik hier in Hamburg das beste Reuben Sandwich Hamburgs gegessen habe, hat mich das Fieber gepackt, dieses Sandwich wenigstens annähernd so gut zuhause nachzubauen. 
Zu Beginn scheiterte es an der Pastrami, die auf einem traditionellen Reuben Sandwich gar nichts zu suchen hat, da es eigentlich mit Corned Beef zubereitet wird, aber gutes Corned Beef in Bio-Qualität ist hier noch schwieriger zu bekommen als Pastrami. 
Mein Schlachter hat mittlerweile glücklicherweise aufgerüstet und bietet nun großartige Pastrami an, also habe ich mich - selbstlos wie ich bin - daran gemacht und meine Version des Reuben Sandwiches ausgetüftelt. 

Pastrami on Rye, Reuben Sandwich - von Allem ein bisschen