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Chicken Bone Broth | Hühner-Knochenbrühe

Dieser Beitrag enthält Werbung für Sage Appliances
Einer der Gründe, weshalb ich nach 15 Jahren Abstinenz überhaupt erst wieder mit einem Schnellkochtopf geliebäugelt habe, war unter anderem diese Bone Broth, bzw. Bone Broth im Allgemeinen, denn das Thema Brühe & Fonds beschäftigt mich gerade sehr, da ich an einem KuLa-eBook zum Thema Suppen und Eintöpfe arbeite. Und um eine leckere Suppe zu kochen, braucht man natürlich auch einen guten Fond, bzw. Brühe.

Fonds und Brühen habe ich schon immer sehr gerne zubereitet und eingekocht, ich bin aber lange davon ausgegangen, dass ich so langsam alle Varianten in meinem Archiv zusammengetragen habe. Falsch gedacht, denn die Möglichkeiten der Zubereitung sind weitaus vielfältiger als ich noch vor Jahren angenommen habe - besonders, wenn es um die Verarbeitung von Geflügel geht.


Was ist der Unterschied zwischen einer Brühe, einem Fond und einer Bone Broth?

Bevor es um die Zutaten und Zubereitung geht, möchte ich erst einmal auf die drei Begriffe Brühe, Fond und Bone Broth eingehen, denn da gibt es entscheidende Unterschiede.

Brühe
Für eine Brühe werden Fleisch, Gemüse und oftmals auch ein kleiner Anteil Mark- und/oder Gelenkknochen ausgekocht. Die Kochzeit ist im Vergleich zu einem Fond relativ kurz, nämlich in der Regel 1 - 2 Stunden.
Brühen werden gewürzt und können pur getrunken oder für Suppen, Eintöpfe und Schmorgerichte verwendet werden. 

Fond
Fonds werden aus Knochen zubereitet, die meist mit Gemüse (Zwiebel, Karotten, Sellerie) in Wasser ausgekocht werden.
Fonds enthalten immer Knochen, aber nicht zwingend auch Fleisch. Häufig werden die Knochen vor dem Auskochen im Backofen angeröstet um Röstaromen zu entwickeln und den Geschmack so zu vertiefen. 
Ein Fond ist eine Grundzutat und kein Endprodukt, es wird deshalb nicht gewürzt. Je nach Fond beträgt die Kochzeit im Durchschnitt zwischen 2-8 Stunden, teilweise auch deutlich länger, nämlich bis zu 24 oder auch 48 Stunden. Verwendet werden Fonds beispielsweise für Saucen, Schmorgerichte und Eintöpfe. 

Bone Broth (Knochenbrühe)
Eine Bone Broth, also Knochenbrühe, ist im Prinzip nur eine andere Bezeichnung für einen gewürzten Fond - der Name ist also irreführend. Für eine Bone Broth werden Knochen und gerne auch ein kleiner Anteil Fleisch angeröstet und anschließend sehr lange in Wasser ausgekocht. Gemüse kann mitgekocht werden, muss aber nicht. 
Um die Knochen schneller zu zersetzen und so das darin enthaltene Collagen und Aminosäuren freizusetzen, wird einer Bone Broth auch immer etwas Säure, meist Apfelessig zugesetzt. 
Bone Broths werden bereits vor dem Kochen gewürzt und können pur getrunken oder auch weiterverwendet werden. Eine Bone Broth ist fertig, wenn die ausgekochten Knochen auf Druck nachgeben. Hühnerknochen zersplittern regelrecht und auch Rinderknochen kann man mit einem Kochlöffel zerdrücken wenn sie komplett ausgekocht sind.  

Chicken Bone Broth wird aus Suppenhühnern, Hühnerkarkassen, Chicken Wings und/oder aus Hühnerfüßen zubereitet. 
Für eine Beef Bone Broth werden Mark-, Gelenk und Sandknochen, sowie Ochsen-schwänze und kurze Rippe verwendet. Hierfür bekommt Ihr demnächst auch noch ein ausführliches Rezept in 3 Varianten, also im konventionellen Kochtopf zubereitet, aber natürlich auch für den Schnellkochtopf und Slowcooker. 

geröstete Karkassen für Chicken Bone Broth | Hühner-Knochenbrühe

Für meine Chicken Bone Broth habe ich mir ein Rezept überlegt, für das ausschließlich sehr günstige Zutaten verwendet werden. Ihr braucht also kein Suppenhuhn zu kaufen, sondern das geht auch deutlich günstiger und vor allem sogar besser. 
Die Grundlage für diese Bone Broth bilden Hühnerkarkassen, also ausgelöste Hühnerknochen. Ich bestelle die im Ganzen bei meinem Schlachter, der immer reichlich Hühner entbeint um die Brust, Schenkel und Flügel einzeln anbieten zu können. Übrig bleibt dann das komplette Skelett des Tieres, die sog. Karkasse. Zusätzlich sammle ich - seit ich einen entsprechend großen Gefrierschrank habe - auch selbst Knochen. Wenn ich beispielsweise Hähnchenschenkel zur Weiter-verarbeitung entbeine, wandern die ausgelösten Knochen nicht in den Müll, sondern in einen großen Gefrierbeutel, in dem ich sie bis zur Weiterverarbeitung sammle. Ihr könnt sogar, wenn Ihr eine Gans zubereitet und vor dem Servieren tranchiert, die bereits gegarten Knochen später noch einmal auskochen. Es gibt da sehr viele Möglichkeiten.

Und was ist mit Gemüse?

Gemüse kann, muss aber nicht, bzw. in meinem Fall, soll nicht mit in die Chicken Bone Broth. Ich bevorzuge den ganz klaren Huhngeschmack und verzichte deshalb komplett auf die Beigabe von Gemüse. Falls ihr es mit Gemüse versuchen möchtet, haltet den Anteil aber gering. Ich würde auf keinen Fall mehr als ⅓ Gemüse zu einer Bone Broth geben - eher sogar nur ¼. 

geröstete Karkassen für Chicken Bone Broth | Hühner-Knochenbrühe

Die Karkasse wird vor dem Auskochen kräftig im Backofen angeröstet. Dazu lege ich sie im Ganzen auf ein Backblech, reibe sie leicht mit einem neutralen Öl ein und röste sie bei 180°C, bis sie goldbraun ist. Einmal gedreht, wird anschließend auch noch die Unterseite gebräunt.
Nachdem sie ein wenig abgekühlt ist, zerteile ich sie einfach mit den Händen. Ich mache das bewusst erst nach dem Garen, denn jetzt lässt sie sich deutlich leichter zerteilen. Im rohen Zustand braucht es eine Menge Kraft und eine gute Geflügel-schere um die Knochen kleinzukriegen, sobald sie aber gegart ist, lassen sich die Knochen problemlos portionieren. 

Die beiden anderen Zutaten für meine Bone Broth sind Chicken Wings und Hühnerfüße, von denen ich Euch ja letzte Woche bereits berichtet habe. Die Chicken Wings verwende ich, weil sie neben den Knochen auch noch ein wenig Fleisch mitbringen, die Menge reicht für eine Brühe, bzw. einen Fond völlig aus. Außerdem stecken sie, wie auch die Hühnerfüße, voller Collagen und Bindegewebe und eignen sich deshalb ausgezeichnet zum Auskochen.

Hühnerfüße

Anrösten oder nicht?

Das Anrösten der Knochen und des Fleisches bringt eine ganze Menge Röstaromen ins Spiel. Der Fond wird dadurch geschmacksintensiver und bekommt eine vielschichtigeres Aroma. Für eine Brühe, die später für eine einfache Hühnersuppe verwendet wird, ist das nicht immer erwünscht und notwendig, eine Bone Broth, die pur getrunken oder in Schmorgerichten weiterverarbeitet wird, kann das aber sehr gut vertragen. Ich röste die Knochen und das Fleisch für die Hühnervariante nicht komplett an, sondern ausschließlich die Karkasse. Die Chicken Wings und Hühnerfüße kommen roh in den Fondansatz. So habe ich einen guten Mix aus rohen Zutaten und angerösteten.

Kochtopf, Schnellkochtopf oder Slowcooker?

Wie ich bereits schrieb, viele Wege führen nach Rom, bzw. zu einem guten Fond oder einer guten Brühe. Nicht nur die Rezeptur ist ausschlaggebend für das Ergebnis, sondern natürlich auch die Zubereitung selbst.
Grundsätzlich kann man eine Bone Broth in einem ganz normalen Topf auf dem Herd zubereiten oder aber mit dem Schnellkochtopf oder auch Slow Cooker. 
Mit dem Fast Slow Pro von Sage* habe ich in den letzten Wochen eine Unmenge an Fonds und Brühen zubereitet und so die Unterschiede in der Zubereitung und den Ergebnissen ausgetüftelt.

Kochtopf
In einem Kochtopf werden die Zutaten zum Kochen gebracht und simmern anschließend bei niedriger Hitze vor sich hin. Die Zubereitung dauert eine ganze Weile, ca. 8 Stunden. Durch die geringe Hitze geliert der Fond anschließend. Der Geschmack ist kräftig, aber nicht so kräftig wie mit einem Schnellkochtopf oder Slowcooker zubereitet. 

Der Fast Slow Pro
Da der Fast Slow Pro nicht nur ein Schnellkochtopf, sondern auch Slowcooker ist, kann man Brühen und Fonds entweder in verhältnismäßig kurzer Zeit oder auch sprichwörtlich über Nacht zubereiten. Das Ergebnis unterscheidet sich nicht wirklich im Geschmack, wohl aber in der Gelierfähigkeit, denn durch die hohen Temperaturen während des Schnellkochens wird die Gelierfähigkeit des Fonds weitestgehend zerstört, während sie beim Langsamkochen vollständig erhalten bleibt. Ein Schnellkochtopffond, bzw. jeder Fond, der bei hoher Hitze ausgekocht wird, ist deshalb komplett flüssig, während ein Fond, der über Stunden nur simmert zu einem dicken Gelee wird. 

Natürlich liegen in der Zubereitungszeit zwischen einem Schnellkochtopf und einem Slowcooker Welten. Während die Chicken Bone Broth mit dem Schnellkochprogramm bereits nach 3 Stunden fertig ist, braucht sie langsamgekocht 12 Stunden. Rind und Schwein brauchen übrigens generell länger, darauf gehe ich aber demnächst in den jeweiligen Rezepten noch genau ein.

Für den Alltag bereite ich meinen Fond mit dem Schnellkochprogramm des Fast Slow Pro zu. Die Knochen werden so kräftig ausgekocht, dass weder Knorpel, noch Bindegewebe übrig bleibt und ich muss mich, sobald der Deckel verschlossen ist, überhaupt nicht mehr drum kümmern. 3 Stunden später ist ein perfekter Fond fertig, der aromatischer ist als alles, was ich bisher probiert habe. 

Ich verwende die Chicken Bone Broth für Hühnersuppe und Schmorgerichte, wir trinken sie aber auch gerne einfach pur mit etwas Salz und frisch gemahlenem Pfeffer. Es gibt nichts Besseres wenn es im Hals kratzt und eine Erkältung anklopft.

Die Mengen im Rezept sind komplett auf das Fassungsvermögen des Fast Slow Pro abgestimmt und ergeben ungefähr 3 Liter Bone Broth.

Chicken Bone Broth | Hühner-Knochenbrühe


Zutaten
1 Hühnerkarkasse
500 g Chicken Wings
6 Hühnerfüße, küchenfertig
1 Zwiebel, halbiert
1 TL Salz
1 TL schwarze Pfefferkörner
2 Lorbeerblätter
2 EL Cidreessig
ca. 3 ½ Liter Wasser (bis zur Max-Anzeige)

Zubereitung
Die Hühnerkarkasse auf ein Backblech legen, mit etwas Öl einreiben und bei 180°C für ca. 30-45 Minuten von allen Seiten anrösten. Zwischendurch 1-2x wenden. Die Karkasse herausnehmen, sobald sie kräftig goldbraun sind und abkühlen lassen. Das ausgetretene Fett durch ein Sieb in ein Glas umfüllen, im Kühlschrank aufbewahren und später zum Braten weiterverwenden.
Die Karkasse mit den Händen zerteilen und in den Gartopf des Fast Slow Pro geben. Die restlichen Zutaten zufügen und den Topf, sowie das Abdampfventil verschließen. Das Programm PRESSURE COOK | STOCK wählen, die Kochzeit aber auf 2 Stunden ausdehnen. Für eine besonders kräftige Bone Broth nach Ablauf der Kochzeit eine weitere Stunde kochen, die Bone Broth also insgesamt 3 Stunden bei 80 kPa kochen lassen. Den Druck nach Ablauf der Kochzeit erst 15 Minuten natürlich, dann über Auto Pulse abdampfen. 

Für eine langsamgekochte Bone Broth den Deckel schließen, aber das Abdampfventil geöffnet lassen. Das Programm SLOW COOK | STOCK und die Temperatureinstellung High auswählen und die Bone Broth für 12 Stunden garen lassen.
Mit einer Siebkelle die festen Bestandteile herausnehmen, dann die Brühe durch ein feines Sieb* in einen Topf gießen. 
Die Brühe entweder sofort verwenden, portioniert einfrieren oder, wie nachfolgend erläutert, einkochen. 

Einkochen
Die Gläser oder Flaschen gründlich reinigen und anschließend im Backofen für 15 Minuten bei 180°C sterilisieren. Die Deckel in kochendem Wasser ebenfalls für 15 Minuten auskochen. Beides bereitstellen und etwas abkühlen lassen. 
Die Brühe im Topf zum Kochen bringen und in die Gläser oder Flaschen füllen, dabei 2 cm Rand freilassen - sofort verschließen. 
Die Flaschen in eine Topf stellen und soviel Wasser angießen, dass sie zu mindestens ⅔ im Wasser stehen. Für 1 Stunde bei 100°C einkochen lassen, dann herausnehmen und abkühlen lassen.
Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Sage Appliances* entstanden.
*Alle entsprechend gekennzeichneten Links sind Kooperationslinks

Der Fast Slow Pro von Sage | Schnellkochtopf und Slow Cooker in einem Gerät

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Eines der ersten größeren Küchengeräte, das ich von meinen Eltern zum Auszug von daheim bekommen habe, war ein Schnellkochtopf-Set. Von zuhause kannte ich das Kochen mit diesen Töpfen bereits und habe mich damals sehr darauf gefreut damit zu arbeiten - trotz meines Respekts, den ich vor Schnellkochtöpfen immer schon hatte.
Die Töpfe waren geschätzt 2-3x in Betrieb, bevor sie mir fast um die Ohren geflogen sind, weil ich unvorsichtig zu früh den Dampf abgelassen habe. Die darin gekochte Gulaschsuppe hat sich innerhalb weniger Sekunden in der halben Küche verteilt und meine Schnellkochtöpfe wurden danach umgehend in den Keller verbannt. Das ist jetzt ungefähr 15 Jahre her und seitdem habe ich um Schnellkochtöpfe immer einen sehr großen Bogen gemacht. Erst kürzlich, als ich mich intensiv mit der Zubereitung von Bone Broths beschäftigt habe, kam auch das Interesse an einem Schnellkochtopf wieder auf.
Ein konventioneller Schnellkochtopf kam für mich nach wie vor nicht in Frage, deshalb habe ich mich für den Fast Slow Pro von Sage* entschieden, der nicht nur ein Schnellkochtopf ist, sondern viel mehr.

Ich hab mich in den letzten Wochen intensiv mit dem Gerät beschäftigt und habe regelrecht Feuer gefangen. In den nächsten zwei Wochen möchte ich Euch deshalb zeigen, was es mit diesem Gerät eigentlich auf sich hat und was er alles kann, denn die Möglichkeiten sind unglaublich vielfältig. Ich hätte früher nie gedacht, dass man die Gerichte, die ich Euch in den nächsten Tagen vorstellen werde, alles in einem Multicooker zubereiten kann.
Heute stelle ich Euch das Gerät selbst aber erst einmal ausführlich vor und ab morgen folgen insgesamt 13 Rezepte. Ich habe Euch Grundrezepte vorbereitet, es wird schnell- und langsamgekocht, es gibt Frühstück, Desserts, einen Kuchen und Vieles mehr. Zusätzlich habe ich Euch ein 59-seitiges eBook mit Garzeitentabellen und vielen weiteren Tipps, sowie allen Rezepten (plus 1 Bonusrezept) dieser Themenwochen vorbereitet und das Beste kommt noch, es gibt auch etwas zu gewinnen, nämlich einen Fast Slow Pro!

Gewinnt Euren eigenen Fast Slow Pro!

Um eine Chance auf den Gewinn dieses Gerätes zu haben, müsst Ihr nur die folgenden Fragen beantworten. 

  1. Wie lang hält der Fast Slow Pro Gerichte maximal warm?
  2. Warum soll eine Crème Caramel über Nacht im Kühlschrank ruhen?
  3. Wie heißt die Methode, mit der kleine Portionen und Gerichte, die leicht anbrennen, im Fast Slow Pro gegart werden können?
  4. Wie lange muss meine One Pot Bolognese mit Spaghetti kochen?
  5. Welche Beilage serviere ich zu meinem Chana Masala?

Die Antworten findet Ihr teilweise im heutigen Beitrag, aber auch in den Beiträgen der nächsten Tage - bleibt also am Ball. Sobald Ihr alle Antworten zusammen habt, müsst Ihr mir unter DIESEM Beitrag nur einen Kommentar mit den Antworten, Eurem vollständigen Klarnamen und einer eMail-Adresse hinterlassen, unter der ich Euch erreichen kann. Ich werde weder die Kommentare veröffentlichen, noch Eure Daten an dritte Personen und/oder Unternehmen weitergeben, sondern sie werden sofort nach Beendigung des Gewinnspiels gelöscht. Mit dem Gewinner werde ich persönlich Kontakt aufnehmen und das Gerät auch direkt verschicken. Alle weiteren Informationen zu diesem Gewinnspiel findet Ihr am Ende dieses Beitrages.

Von der Garzeitentabelle zum eBook

Während ich mich in den letzten Wochen mit dem Fast Slow Pro beschäftigt habe, kamen sehr schnell so viel Informationen zusammen, dass ich sie nicht annähernd in meinem Blog unterbringen kann. Ich habe deshalb erst einmal mit Garzeitentabellen zum Schnell- und Langsamkochen angefangen, die ich Euch an die Hand geben wollte und nach und nach "angebaut". Mittlerweile ist daraus ein ausgewachsenes eBook geworden, das alle Informationen beinhaltet, die Ihr für eine erfolgreiche Arbeit mit dem Gerät benötigt - mein kleines persönliches Standardwerk sozusagen. 
Das eBook veröffentliche ich am 08.03., dem Ende der Themenwoche mit meinem letzten Blogbeitrag, denn sonst habt Ihr ja gar keinen Grund mehr hier reinzuschauen ;o) Ihr findet im Anschluss in jedem Themenwochen-Beitrag einen Link zu dem eBook, sowie natürlich auch oben im Menü unter "Sonstiges"-> eBooks und ich werde außerdem bei FB und Instagram die Werbetrommel dafür rühren, denn ich bin bannich stolz darauf. Das ist mir schon ganz schön gut gelungen, wenn ich das selbst so sagen darf.  

So, nun aber endlich zum Wesentlichen, meinem neuen Lieblingsspielzeug.

Der Fast Slow Pro von Sage

Was ist der Fast Slow Pro eigentlich?

Der Fast Slow Pro ist ein sogenannter Multicooker, der mehrere Zubereitungs-möglichkeiten in einem Gerät vereint. Schnell- und Langsamkochen sind wahr-scheinlich die beliebtesten, darüber hinaus lässt sich mit diesem Gerät aber auch dämpfen, anbraten, anschwitzen und Flüssigkeit reduzieren.
Im Gegensatz zu einem konventionellen Schnellkochtopf, der ja im Prinzip nur ein sehr stabil gebauter Topf mit einem speziell konstruierten Deckel ist, wird der Fast Slow Pro elektrisch betrieben und hat an der Vorderseite ein Bedienelement mit digitalem Display, auf dem man den Druck in kPa (Kilopascal), die Temperatur, Garzeit und Abdampfmethode ablesen und individuell einstellen kann. Darüber hinaus sind 6 Programme voreingestellt (Pressure Cook (schnellkochen), Slow Cook (langsamkochen), Reduce (reduzieren), Sear (anbraten), Sauté (anschwitzen) und Steam (dämpfen)) und die Programme Pressure und Slow Cook enthalten voreingestellte Druck- und Zeitvorgaben für die Zubereitung von Rice (Reis), Risotto, Potatoes (Kartoffeln), Stock (Brühe und Fond), Soup (Suppe), Legumes (Hülsenfrüchte), Casseroles (Schmorgerichte), Pot Roast (Braten), Lamb Shanks (Fleisch am Knochen gegart), Bolognese (Ragù, Chili, Eintöpfe) und Pudding (Desserts).
Unter einem weiteren Punkt „Custom“ besteht außerdem die Möglichkeit, die Zubereitungseinstellungen frei zu wählen und automatisch bis zur nächsten Änderung abzuspeichern, d.h., das Gerät merkt sich diese Einstellungen auch nachdem es ausgeschaltet wurde. Sehr praktisch, wenn man den Fast Slow Pro beispielsweise regelmäßig zum Eierkochen verwendet.
Auch die voreingestellten Programme lassen sich über das Display individuell verstellen, diese Änderungen werden aber nicht dauerhaft übernommen, sondern beim nächsten Anwählen des Programms wieder auf die voreingestellten Werte zurückgesetzt. Der Umgang mit dem Fast Slow Pro ist also maximal einfach und komfortabel gestaltet.
Das gesamte Display ist zwar auf Englisch, selbst Nutzer, die nicht fließend englisch sprechen, bzw. lesen, haben die wenigen englischen Begriffe aber schnell verinnerlicht. Zum Nachlesen sind alle Begriffe und Funktionen auch in der Bedienungsanleitung übersetzt und erläutert.



Das Gerät selbst besteht aus einem sehr stabilen und gut isolierten Gehäuse, einem mittels Schwenkarm am Gerät befestigten, aber abnehmbaren Deckel und dem herausnehmbaren und beschichteten Kochtopf. Während das Gerät in Betrieb ist, wird das Gehäuse maximal kräftig warm, lässt sich aber immer noch sehr gut anfassen. Den Deckel sollte man nur direkt am Griff anfassen, denn der wird - wie auch bei einem normalen Topf - mächtig heiß.
Zum Reinigen lässt sich der Deckel einfach durch das Lösen einer Mutter abnehmen und anschließend im Waschbecken abwaschen. Die Kochschüssel ist beschichtet, man sollte also nur mit einem Holz- oder Silikonspatel darin arbeiten.
Als Zubehör wird ein Einsatzrost, sowie ein Loch-/Dämpfeinsatz mitgeliefert. Optional gibt es im Fachhandel auch noch Schnellkochtopfzubehör, das für dieses Gerät ebenfalls passt.

Finde die Dekokatze!

Husch, Husch! Schnellkochen mit dem Fast Slow Pro

Als der Fast Slow Pro bei mir angekommen ist, habe ich ihn natürlich sofort ausprobiert und direkt eine große Portion getrocknete Bohnen gekocht – in 30 Minuten! Nun klingt das erst einmal sehr beeindruckend, ist aber nur ein Teil des Kochprozesses mit einem Schnellkochtopf, denn der Topf muss nicht nur aufheizen, sondern auch noch den notwendigen Druck aufbauen und diesen nach Abschluss des Kochvorganges natürlich auch wieder ablassen.
Da ein elektrischer Schnellkochtopf etwas weniger Power hat als ein konventioneller, der auf der Herdplatte aufheizt, dauert der Aufheizprozess auch entsprechend länger, nämlich insgesamt ca. 5-30 Minuten – abhängig davon, was gekocht wird, wie voll der Topf ist und welche Temperatur das Gargut bereits hat.
Der Druck, der im Anschluss an die Kochzeit entweichen muss, bevor man den Topf öffnen kann, entweicht entweder natürlich, d.h. er baut sich langsam ab, ohne dass man selbst oder der Topf eingreift oder er wird stoßweise oder schnell am Stück abgelassen.

Das Essen ist nicht so schnell fertig, wie es im Rezept steht
Ein Rezept, in dem 60 Minuten Kochzeit angegeben wird, ist also nicht auch in 60 Minuten fertig, sondern braucht evtl. 15-45 Minuten länger, je nach Zubereitungsmenge und Art des Dampfablassens. Das muss man beim Kochen mit einem Schnellkochtopf immer im Hinterkopf haben.

Gaaaanz langsam! Slowcooken mit dem Fast Slow Pro

Neben dem Schnellkochen kann der Fast Slow Pro Speisen natürlich auch langsam und schonend garen. Das Slowcooken nutze ich gerne für Fleischgerichte, also Braten, Schmorgerichte und Ragouts. Ich habe aber auch schon Fonds und Brühen langsamgekocht und damit großartige Ergebnisse erzielt.
Der Fast Slow Pro bietet mit den Einstellungen High und Low zwei Temperatur-einstellungen und eine maximale Zubereitungszeit von 12 Stunden. Für Bone Broths habe ich die Zubereitungszeit aber auch schon ausgedehnt, indem ich das Gerät nach Beendigung des Kochvorgangs einfach neu gestartet habe. 
Im Gegensatz zu Slowcookern mit herkömmlichem Keramiktopf, kann man im Fast Slow Pro das Gargut direkt anschwitzen oder –braten und muss das nicht in einer Extrapfanne machen.
Im Anschluss an den Kochvorgang, egal ob schnell oder langsamgekocht, kann das Gargut bis zum Servieren 2 Stunden lang warmgehalten werden.

Dampfgaren

Dieses Programm eignet sich hervorragend für empfindliches Gemüse, Fisch, Geflügel, Servietten- und Germknödel, Dumplings, Kuchen, Puddings und man kann damit sogar kalte Speisen aufwärmen. Wichtig ist, dass das Abdampfventil während des Dämpfens geöffnet bleibt, die Kochschüssel bis zur Markierung MIN mit Wasser gefüllt wird und zwischen dem Gargut immer etwas Platz frei bleibt, damit der Dampf frei zirkulieren kann.



Vorteile eines Schnellkochtopfes

Kürzere Kochzeit
Fleisch, Eintöpfe, Brühen und Fonds, sowie Hülsenfrüchte sind in einem Bruchteil der Zeit gar, die sie in einem normalen Kochtopf oder Backofen bräuchten und die Gerichte schmecken trotzdem, als hätten sie einige Stunden geschmort, bzw. gekocht.

Besserer Geschmack
Durch den Druck, der sich im Innern des Topfes aufbaut, wird die Flüssigkeit in das Gargut gedrückt und macht es so besonders aromatisch, zart und zugleich saftig. Gerade Fleischgerichte schmecken mir aus dem Schnellkochtopf besonders gut.

Gefrorene Lebensmittel verarbeiten
Gemüse und vergleichsweise kleine Stücke Fleisch (für Ragouts, Gulasch, usw. bis hin zu Hähnchenschenkeln) können gefroren im Schnellkochtopf gekocht werden. Wenn Fleisch vor dem Kochen angebraten und gebräunt werden soll, taue ich das Fleisch nur soweit an, dass ich den gewünschten Bräunungsgrad erreiche – der Kern kann gerne noch gefroren sein.

Günstig Kochen mit dem Schnellkochtopf
Backöfen und Herdplatten verbrauchen deutlich mehr Strom und benötigen mehr Zeit als ein elektrischer Schnellkochtopf.

Bequemlichkeit
Man muss bei der Arbeit mit einem Schnellkochtopf nicht am Herd stehen und die Temperatur anpassen, sondern überlässt das Gerät – sobald der Kochvorgang gestartet wurde – komplett sich selbst. Der Fast Slow Pro reguliert selbstständig die Temperatur und den Druck, dampft den Topf im Anschluss ab und hält die Speise nach Belieben sogar bis zu 2 Stunden warm.

Verlässlich gleichbleibende Kochergebnisse
Sobald ein Rezept einmal perfektioniert ist, also Druck und Kochzeit, sowie die notwendige Menge Flüssigkeit stimmt, wird das Ergebnis auch zukünftig immer perfekt gelingen.


Nachteile des Fast Slow Pro - kurz & knapp

Natürlich ist ein so komplexes Gerät wie der Fast Slow Pro nicht durch und durch perfekt. Ich habe deshalb nachfolgend alle Punkte aufgeführt, die mir aufgefallen sind und die einen Nutzer potenziell stören könnten. So wisst Ihr genau, was Euch erwartet.

Das Gerät heizt nicht ganz so schnell auf wie ein konventioneller Schnellkoch-topf
Dass der Fast Slow Pro ein bisschen länger braucht als ein konventioneller Schnell-kochtopf bis er auf Touren kommt, finde ich nicht tragisch, denn sobald alles im Topf ist und das Gerät anfängt zu arbeiten, kann ich mich schon wieder um andere Dinge kümmern und muss den Fast Slow Pro nicht mehr beaufsichtigen. Die 5-10 Minuten mehr fallen da nicht ins Gewicht.

Das Gerät hat keinen An- und Ausschalter
Sobald das Gerät am Strom angeschlossen ist, steht es auf Stand-By. Weshalb der Fast Slow Pro keinen An- und Ausschalter hat, verstehe ich nicht, denn wenn es nach mir ginge, hätte den jedes Gerät. Da bestünde durchaus Nachbesserungspotential.

Die minimale Kochzeit beträgt 5 Minuten
5 Minuten sind zwei zu viel, wenn man ein perfekt wachsweiches Ei kochen möchte, hier hätte ich es bevorzugt, wenn die Einstellung bei einer Minute beginnen würde. Wie man trotzdem sehr einfach das perfekte Ei für jede Gelegenheit im Fast Slow Pro zubereitet, erkläre ich Euch in meinem eBook, das ich Euch am Ende der Themenwoche zur Verfügung stelle.

In der eingestanzten Füllstandanzeige können sich Ablagerungen ansammeln
Ein winziges Detail, das mir tatsächlich als Erstes aufgefallen ist und das mir nicht gefällt, ist die eingestanzte Volumenanzeige im Kochtopf. Hier können sich leicht Ablagerungen ansammeln, die sich nicht so ohne Weiteres entfernen lassen, da der Topf beschichtet ist und man natürlich nicht nach Belieben drin rumschrubben kann. Ich lasse den Topf deshalb ein wenig einweichen und fahre dann mit einem Anti-Kratz-Schwamm drüber.
Hier hätte ich es besser gefunden, wenn die Anzeige erhaben und auch etwas deutlicher geprägt wäre.

Das Displaymenü ist, wie auch bei anderen Küchengeräten von Sage Appliances, die ich kenne, auf englisch
Diese Handvoll englischer Begriffe hat man aber auch schnell verinnerlicht, wenn man nicht fließend Englisch spricht und liest, darüber hinaus sind sie in der Bedienungsanleitung auch übersetzt.

Empfehlung, ja oder nein?

Der Fast Slow Pro ist nicht nur eine enorme Bereicherung in meiner, tatsächlich ja bereits sehr gut ausgestatteten Küche, sondern ich kann mir vorstellen, dass er sich auch besonders gut für Hobbyköche eignet, die (noch) nicht so viel Küchen-equipment zusammengetragen haben und natürlich für alle, die grundsätzlich Zeit und Geld in der Alltagsküche sparen wollen. Darüber hinaus eignet er sich mit Sicherheit auch sehr gut als Küchenausstattung, wenn man mit dem Wohnmobil unterwegs ist oder die Ferienküche aufpeppen möchte. 
Der Fast Slow Pro ist ausgesprochen gut verarbeitet, sehr vielseitig in der Verwendung und spart nicht nur Zeit, sondern auch Energie. Für mich bedeutet er eine deutliche Veränderung meiner Kochgewohnheit und eine ganze Menge mehr Freiheit.
Morgen geht es gleich mit dem ersten Rezept weiter, dann zeige ich Euch nämlich, wie man sehr simpel eine unglaublich geschmackvolle Chicken Bone Broth (Knochenbrühe aus Hühnerkarkassen) zubereitet.

Ich hoffe, Ihr werdet genauso viel Freude an den Rezepten haben, wie ich beim Austüfteln. Ich wünsche Euch Viel Glück bei der Verlosung!


Teilnahmbedingungen für das Gewinnspiel

Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Gewinnspiel ist die Beantwortung der oben aufgeführten Frage in einem Kommentar unter diesem Beitrag (nicht bei FB oder Instagram und nicht per Mail).
  • Eine Barauszahlung des Gewinnwertes bzw. ein Umtausch des Gewinns ist ausgeschlossen.
  • Der Kommentar muss einen vollständigen Klarnamen enthalten, also Vor- UND Nachnamen, sowie eine eMailadresse, die ausschließlich der einmaligen Kontaktaufnahme dient.
  • Das Gewinnspiel endet am 08.03.2020 23:59 Uhr, der Gewinner wird von mir per eMail benachrichtigt und nicht veröffentlicht.
  • Der Gewinnanspruch erlischt bei Nichterreichbarkeit des Gewinners, bei ausbleibender Rückmeldung des Gewinners oder bei Nichtannahme des Gewinns durch den Gewinner nach Ablauf von 7 Tagen, gerechnet ab der ersten Veröffentlichung der Gewinner.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Kommentare, die eine E-Mailadresse und einen Klarnamen enthalten, werden nicht veröffentlicht, die angegebenen Daten nicht gesammelt, sondern sie dienen lediglich der Kontaktaufnahme im Falle eines Gewinnes. Alle Kommentare werden unmittelbar nach der erfolgreichen Verlosung gelöscht und selbstverständlich nicht an Dritte weitergegeben.
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Hühnerfüße | Wieso, weshalb, warum

Ihr seht und lest richtig, heute gibt es kein Rezept im eigentlichen Sinne, sondern ich möchte Euch etwas über die Verwendung und Zubereitung von Hühnerfüßen erzählen und warum Ihr Euren Schlachter unbedingt bitten solltet, Euch welche zu besorgen, bzw. besser noch, sie gleich fest ins Sortiment aufzunehmen. 

Die Reaktionen auf meine Verarbeitung von Hühnerfüßen waren bisher zugegeben recht kontrovers und sind sogar negativer ausgefallen als das letzte Mal, da ich eine Rinderzunge verarbeitet habe. Wundert mich tatsächlich, denn mit der Zunge hatte ich vor meiner ersten Begegnung deutlich größere Probleme als mit Hühnerfüßen. 
Trotzdem ist das erste Mal, da ich Hühnerfüße probiert habe, leider nicht besonders positiv ausgegangen, denn als ich beim Chinesen als Vorspeise gekochte Hühnerfüße mit schwarzer Bohnensauce bestellte, war SEHR schnell - genauer gesagt bereits nach dem ersten Bissen - klar, dass diese chinesische Spezialität nichts für mich ist. Die gefühlten 1365 winzig kleinen Knöchelchen und die wabbelweiche Textur... Nein, danke, dann starte ich das Essen beim Chinesen doch lieber mit einer Portion Soup-Dumplings. 
Trotzdem war das Thema Hühnerfüße für mich nicht abgeschlossen und ich habe nun endlich die perfekte Verwendungsmöglichkeit für alle, die zwar keine Hühnerfüße essen, sie aber trotzdem im Sinne eines nachhaltigen Konsums verarbeiten möchten.

Bevor ich Euch erzähle, was ich eigentlich damit mache und wie man Hühnerfüße küchenfertig vorbereitet und anschließend verarbeitet, noch ein paar Worte zur Beschaffung. Leider gehören Hühnerfüße nicht zum Standardsortiment der meisten Schlachter, es lohnt sich aber, danach zu fragen. Auch mein Schlachter konnte mir auf Anfrage welche besorgen. Je mehr Kunden danach fragen, desto größer ist natürlich auch die Wahrscheinlichkeit, dass sie irgendwann nicht mehr als Bückware gehandelt werden, sondern regulär verkauft werden. Hat zwei Vorteile: Das Tier wird tatsächlich from nose to tail, bzw. in diesem Fall von Kopf bis Fuß genutzt und der Schlachter erschließt damit eine neue Einkunftsquelle, weil er die Füße nicht entsorgen muss. Eine Win-Win-Situation also. 



Kichererbsen-Grünkohl-Eintopf mit Fregola sarda

Grünkohl ist eine meiner absoluten Lieblingsspeisen, zumindest in der traditionellen Bremer Variante. Diese Grünkohlzubereitung ist wahrscheinlich das deftigste und reichhaltigste Essen das es gibt, es ist aber auch eines der leckersten. Wenngleich die Optik zugegeben etwas gewöhnungsbedürftig ist, zumindest wenn man mit diesem Gericht nicht aufgewachsen ist. Mein Mann und ich freuen uns schon immer im Sommer auf die Grünkohlsaison und lassen uns die Zutaten sogar extra aus Bremen schicken.
Ein für uns neues und so ganz anderes Grünkohlrezept habe ich Euch heute mitgebracht, einen kräftigen Eintopf mit Kichererbsen, Fregola sarda und eben Grünkohl. Bei uns auf dem Wochenmarkt gibt es wunderbare Bunde mit klassisch grünem und rotem Grünkohl und außerdem noch Schwarzkohl. Ihr könnt aber auch ausschließlich normalen Grünkohl verwenden. Falls Ihr gar keinen Grünkohl bekommt, schmeckt dieser Eintopf ganz sicher auch mit Wirsing. Ihr müsst die Mittelrippen dann einfach wie auch beim Grünkohl entfernen und die Blätter in mundgerechte Stücke zupfen, bzw. zerschneiden. 

Kichererbsen-Grünkohl-Eintopf mit Fregola sarda

Butterscotch Pudding mit Salted Caramel

Als ich vor 10 Jahren nach meiner Chemotherapiepause wieder mit dem Bloggen begonnen habe, gab es hier im Blog ein Kartoffelpüreerezept, denn Kartoffelpüree war das erste Essen, das ich nach den Chemo-Infusionen wieder zu mir nehmen konnte. Seitdem hat Kartoffelpüree einen ganz besonderen Platz im Herzen meines Mannes und mir und wir essen es nach wie vor mit großer Begeisterung. Manchmal, wenn uns nach unserem liebsten Soulfood ist, gibt es auch nur eine große Portion Kartoffelpüree und sonst gar nichts.
Da ich ja aktuell zwar keine Chemo- oder Strahlen-, wohl aber eine medikamentöse Dauertherapie bekomme, die natürlich auch nicht ganz spurlos an mir vorübergeht und mein Mann nicht selten diese Auswirkungen "zu spüren" bekommt, wenn es mir nämlich mal nicht so gut geht, bzw. ich nicht so kann, wie ich es gerne hätte oder früher konnte, habe ich mir vor meinem Wiedereinstieg überlegt, Euch auch diesmal ein Soulfoodrezept mitzubringen und zwar einen besonderen Pudding für meinen Mann.

Pudding ist eine unserer absoluten Lieblingsnachspeisen. Mein liebster Pudding ist und bleibt Grießpudding, gefolgt von Schokopudding und für meinen Mann geht nichts über Vanillepudding. Zur Abwechslung, und weil mein Mann nicht nur Pudding liebt, sondern auch ein großer Whiskyfan ist, habe ich als kleines Dankeschön für seine Hilfe und seinen Beistand ein neues Puddingrezept ausgetüftelt, einen Butterscotch Pudding und als Krönung (und weil der Pudding selbst ja noch nicht süß genug ist), gibt's außerdem noch eine Salted Caramel Sauce dazu. 

Butterscotch Pudding mit Salted Caramel