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Asiatischer Gurkensalat mit Wakame

Man nennt mich zuhause nicht nur das Melonen-, sondern auch das Gurkenmonster, denn ich stehe in dem Verdacht, jede Gurke und Melone im Umkreis von 50 m in kürzester Zeit zu vernichten. Tatsächlich kommt es nicht selten vor, dass ich mit einer Gurke in der Hand auf dem Sofa sitze und sie genüsslich vor mich hinknabbere - ich liebe Gurken sehr!
Für diesen Salat habe ich ein altes Rezept von mir neu überarbeitet, denn der Salat ist großartig, das Bild hat mich aber schon seit Jahren mächtig gestört. Im Gegensatz zu früher hobel ich die Gurke nicht mehr in dünne Scheiben, mir gefällt diese Konsistenz deutlich besser. 

Probiert diesen Salat unbedingt mal zusammen mit einem Schälchen Edamame zum nächsten Sushi- oder Onigiriessen und schon habt Ihr ein kleines Menü parat. 

Asiatischer Gurkensalat mit Wakame
Zutaten
20 g getrocknete Wakame*
3 Minigurken
1 rote Frühlingswiebel
1 EL geriebener Ingwer
1 EL geröstetes Sesamöl*
80 ml Reisessig*
1 TL Rapshonig
Pfeffer und Salz
Piment d'Espelette*
1 EL helle Sesamkörner

Zubereitung 
Die Wakame in eine Schüssel geben und mit kaltem Wasser übergießen. Für ca. 15 Minuten einweichen lassen, dann herausnehmen und je nach Größe in Streifen schneiden oder so belassen. 
Die Gurken waschen, und schräg in grobe Stücke schneiden. Dabei das Messer schräg ansetzen und ein Stück abschneiden, dann eine Vierteldrehung vollziehen und das nächste Stück abschneiden. 
Die Gurkenstücke mit der Wakame, den Frühlingszwiebelringen und dem geriebenen Ingwer in eine Schüssel geben und vermischen. 
Aus Sesamöl, Reisessig, Honig, Salz, Pfeffer, Piment d'Espelette und Sesamsaat ein Dressing verrühren und zu den Gurken geben. Alles miteinander verrühren und für 15 Minuten ziehen lassen, dann servieren.
Ich serviere diesen Salat gerne mit ein paar knusprigen Norialgenflocken, die gibt es im Asialaden in verschiedenen Geschmacksrichtungen.

Ganzer gebackener Blumenkohl aus dem Ofen mit Kräutersauce

Blumenkohl gehört eindeutig zu den Gemüsesorten, um die ich in der Regel einen großen Bogen mache. Er steht nicht ganz oben auf meiner persönlichen NoGo-Liste, aber wenn ich die Auswahl habe, ist er sicher auch nicht das Gemüse, bei dem ich begeistert zugreife. Ich mag es lieber knackig und frisch und nicht so muffig wie Blumenkohl.
Da Saisonal schmeckt's besser aber eine Herausforderung für mich sein soll, habe ich bei der Juni-Ausgabe auch nicht eine der anderen Gemüse, die ich selbst gerne mag, ausgewählt, sondern schnurstracks die Gemüsesorte, die ich freiwillig nicht zubereiten würde.
Meinen Mann hat das übrigens besonders gefreut, denn im Gegensatz zu mir mag er Blumenkohl sehr gerne. 

Ganzer gebackener Blumenkohl aus dem Ofen mit Kräutersauce

Halloumi-Sandwich mit gegrilltem Spargel und Grüner Sauce & Rosé Weinschorle mit Erdbeeren

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Kochen hat für mich schon immer ganz viel mit einem bewussten Umgang mit den verwendeten Produkten zu tun. Ich interessiere mich sehr für die Herkunft und Produktion der Lebensmittel, mit denen ich arbeite und möchte meinen Horizont stetig erweitern, d.h. neue Rezepturen ausprobieren und entwickeln und ebenso Produkte kennenlernen, mit denen ich bisher noch nicht gearbeitet habe.
Manchmal lerne ich durch Rezepte, die ich in Kochbüchern oder auch im Internet entdecke, spannende Produkte kennen, oft ist es aber auch andersrum, ich finde erst ein großartiges Produkte und überlege mir dann, wie es am besten zur Geltung kommt.
Ihr könnt Euch wahrscheinlich vorstellen, wie meine Vorratsregale mittlerweile aussehen, nämlich vor allem voll, sehr voll. Dass das Gewürzregal ausufert, ist sicher keine große Besonderheit, aber bei mir sind auch die Öl- und Essigabteilung mittlerweile größer als in einem durchschnittlichen Supermarkt.

Halloumi-Sandwich mit gegrilltem Spargel und Grüner Sauce

¡Tepache!

Um die Tage in unserer Dachwohnung bei den Temperaturen dieses Frühlings einigermaßen zu überstehen, brauchen wir nicht nur einen leistungsfähigen Ventilator, sondern auch reichlich kalte Getränke. Ein sehr leckeres fermentiertes Kaltgetränk habe ich vor einer Weile in einem von Brads Videos auf bon appétit kennengelernt, nämlich Tepache. 
Tepache ist ein mexikanisches fermentiertes Ananasgetränk, das ursprünglich aus Mais hergestellt wurde, heutzutage verwendet man aber Ananas, bzw. manchmal auch nur die Rinden. Wie so oft, führen auch bei diesem Getränk viele unter-schiedliche Rezepte und Zubereitungsmethoden zum Ziel. Klassisch wird die Ananas gewürfelt, in einen speziellen Tepache-Krug, der ähnlich aussieht wie eine kleine dickbauchige Kruke, gegeben und anschließend Gewürze wie Zimt und Nelken, sowie Piloncillo (ein spezieller Zuckerrohrzucker) und Wasser zugefügt. Abgedeckt fermentiert der Tepache einige Tage und wird dann abgegossen und getrunken. 
Zur Erhöhung des Alkoholgehaltes - und weil es sehr lecker schmeckt - wird gerne auch schon während der Fermentation Bier zugefügt oder der Tepache später mit Bier gemischt, also quasi ein Tepache-Radler.

¡Tepache!

Coq au Vermouth | Geschmortes Hähnchen in Wermutsauce

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Die französische Küche ist seit langer Zeit schon eine meiner absoluten Lieblings-Länderküchen. Aufgefallen ist mir das nur durch Zufall, denn ich bin lange davon ausgegangen, dass meine kulinarische Heimat vorwiegend in Italien und Asien, bzw. hier speziell in China liegt. Diese beiden Länderküchen haben mich vor vielen Jahren an die Kulinarik herangeführt. 
Tatsächlich hat sich mein Fokus in den letzten Jahren langsam aber sicher verschoben und ich ertappe mich immer öfter dabei, tage- oder sogar wochenlang französisch zu kochen. Es geht einfach nichts über die wundervollen Saucen, herrlichen Tartes, aromatischen Schmorgerichte und Eintöpfe und die mit Sicherheit anbetungswürdigsten Gebäcke überhaupt.  

Coq au Vermouth | Geschmortes Hähnchen in Wermutsauce