KitchenAid Getreidemühle [Reklame]

Seid Ihr alle gut reingekommen? 
Bei uns waren die Feiertage ein wenig trostlos, da ich vor und zu Weihnachten flach lag und mein Mann die "Erkältung" rechtzeitig zu Silvester übernommen hat. Wir haben es uns also mit einer festlichen Weihnachtshühnersuppe, vielen Nasen- tropfen, Taschentüchern und Hustensaft gemütlich gemacht. Kochen ist zur Zeit leider auch nur eingeschränkt möglich, da die Küche aufgrund eines massiven Wasserschadens nur bedingt einsatzfähig ist, aber davon werde ich Euch demnächst sicher noch mehr erzählen, bzw. Euch mit Bildern bei Instagram oder Facebook auf dem Laufenden halten, wenn hier die Bauarbeiter anrücken um den Fußboden und die Balken auszutauschen. 

Aber darum geht's heute eigentlich gar nicht, heute möchte ich Euch nämlich mal wieder etwas über mein Kleinröschen, bzw. das Zubehör erzählen. Nach dem Fleischwolf und dem Gemüseschneider ist heute endlich die Getreidemühle* dran. 

KitchenAid Getreidemühle
Ihr wisst ja sicherlich, dass ich zwar eine begeisterte Hobbyköchin bin, Backen aber nicht unbedingt zu meinen favorisierten Disziplinen gehört, eine Getreide- mühle wäre daher sicher nicht das erste Zubehör, das ich mir anschaffen würde. Seit ich sie aber habe, ist sie bereits erstaunlich häufig zum Einsatz gekommen. 
Ich verwende sie zwar nicht ständig, d.h., ich mahle mein Mehl nicht komplett selbst, nutze sie aber sehr gerne zum Mahlen von "Spezialmehlen", also Mehlsorten, die es nicht überall gibt oder die ich so selten verwende, dass es besser ist, die Getreide ganz und nicht bereits gemahlen zu kaufen. Dazu gehört bei mir beispielsweise Hafer, Reis und auch Mais, außerdem schrote ich damit sehr gerne Roggen und "paniere" damit Fisch, wie beispielsweise Stint - schmeckt ganz großartig, solltet Ihr unbedingt mal probieren, wenn demnächst wieder die Stintsaison beginnt.

KitchenAid Getreidemühle
Die Getreidemühle ist, anders als der Fleischwolf, der Gemüseschneider und andere KA-Zubehörteile, sehr massiv komplett aus Metall gefertigt. Sie besteht insgesamt aus drei Teilen, die man ganz einfach zum Reinigen auseinander nehmen kann. Angebracht wird sie, wie gewohnt, an der Ansatznarbe und zum Auseinanderbauen verwendet man einfach das metallene Ende des mitgelieferten Pinsels, das dient nämlich als Schraubendreher, mit dem man die zwei großen Schrauben schnell lösen und die Mühle so auseinanderbauen kann. 
Ganz wichtig, vor dem ersten Gebrauch einmal gründlich reinigen, da die Mühle noch Schmierstoffe enthalten kann - das wird aber auch ausführlich in der Bedienungsanleitung erklärt. 
Im Normalfall muss die Mühle nicht gereinigt, sondern nur ausgeklopft oder abgepinselt werden, das reicht völlig aus. Ich habe sie bisher nur einmal auseinandergebaut, nachdem ich das letzte Mal Mais gemahlen habe, der hat sich ein wenig zwischen die Mahlstein gesetzt, so dass ich dort mal direkt gepinselt habe.
Der Mahlgrad des Mehls, bzw. Schrots wird in 12 Schritten an dem großen Rad eingestellt - sowohl der Mahlgrad, als auch die Geschwindigkeit sind für den normalen Hausgebrauch, also auch für meinen,  absolut ausreichend. 

KitchenAid Getreidemühle, auseinandergebaut
Besonders interessant ist die Mühle für mich wie gesagt, wenn es um spezielle Mehle geht. Reismehl mahle ich damit beispielsweise sehr gerne.
Falls Ihr Euch jetzt fragt, wofür ich denn nun unbedingt Reismehl brauche, ist die Antwort ganz einfach: SHORTBREAD! Nichts geht über ein leckeres Shortbread, bei dem ein Drittel des Mehlanteils durch Reismehl ausgetauscht wird, die Textur wird dadurch gleich sehr viel feiner.
Mais mahle ich damit auch sehr gerne, da ich so selten Maismehl verwende, dass es sich kaum lohnt, eine Packung ins Regal zu stellen - die Maiskörner im Ganzen halten sich da deutlich besser und wenn sie doch mal alt werden, gibt's halt eine große Portion Popcorn :o)
Aber auch Hafer, den ich nicht so oft brauche, mahle ich nur noch frisch selbst und ich entdecke beim Stöbern im Bioladen immer wieder mal Getreidesorten, die es gar nicht bereits gemahlen gibt. Ich kaufe mir dann ein Paket und bin in der Wahl des Mahlgrades völlig frei. Das lohnt sich für mich auf jeden Fall. 

Natürlich ist eine Getreidemühle auch für Allergiker, bzw. Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit und für alle, die keinen Bioladen ums Eck haben, interessant, wobei ich die Wahl des Modells immer von der Häufigkeit der Benutzung abhängig machen würde. 
Für einen Gelegenheitsnutzer wie mich ist diese Mühle die perfekte Wahl, wer aber sehr viel backt und regelmäßig das komplette Mehl mahlen möchte, sollte sich wahrscheinlich in der Stand-Alone-Abteilung umsehen, da diese Maschinen schneller sind, bei großen Mengen Getreide nicht so schnell warm werden und der Mahlgrad bei einigen Modellen auch noch feiner justierbar ist. 

KitchenAid Getreidemühle - CollageWie immer, hab ich Euch auch anlässlich dieser Produktvorstellung wieder zwei Rezepte mitgebracht, und zwar habe ich mein Tortillastick-Rezept mal wieder überarbeitet und eine 2.0-Variante erstellt und dann bin ich Euch natürlich noch das erwähnte Shortbread-Rezept schuldig, damit geht's dann morgen weiter.

Tortillasticks und Shortbread
Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit www.kitchenaid.de* zustande gekommen, die Bedingungen und Voraussetzungen für eine Kooperation können hier nachgelesen werden.

*Alle entsprechend gekennzeichnten Links sind Kooperationslinks

Kommentare:

Tonkabohne Sabine hat gesagt…

Liebe Steph,
Da bist Du ja richtig vom Pech verfolgt :-(
Wasserschaden ist mal richtig doof...
Ich wusste gar nicht das es eine Getreidemühle für die Kitchen Aid gibt, echt super.
Ein Grund auf meinen Traum Blacky zu sparen.
Herzliche Grüße,
Sabine

cookin' hat gesagt…

Liebe Steph,
wie wichtig sind denn nach Deiner Erfahrung die 12 unterschiedlichen Mahlgrade? Bringt das einen Mehrwert?
Ich mahle bisher mit dem Thermomix nach Gefühl "eher grob" oder "eher fein" und bin ganz zufrieden.
Viele Grüße,
Oliver

KAT hat gesagt…

Liebe Steph,

vielen Dank für deine Berichte über die Kitchen Aid. Spiele schon länger mit dem Gedanken mir eine zuzulegen :)

LG
KAT

mehlstaubundofenduft.com hat gesagt…

Liebe Steph,
oh jeh, Wasserschaden in der Küche! Ich fühle mit dir...hat mich auch schon zweimal in meinen bisherigen Küchen erwischt... halte durch...irgendwann geht alles vorüber!
umso ein größeres Dankeschön, dass du trotzdem Zeit und Nerven für solche interessanten Beiträge findest. Auch wenn ich keine Kitchenaid, sondern einen "Konkurenzartikel" besitze, bringt mich das auf ganz neue Ideen. Da ich viel Brot backe, wär es auch sicher für mich eine nette Anschaffung, um mit verschiedenen Getreiden zu experimentieren.

Ich drück dir die Daumen, dass deine Küche bald wieder nutzbar ist...

Liebste Grüße,

Susanna

Anonym hat gesagt…

Liebe Steph,
schön wieder von Dir zu hören. Mandelmehl müsste doch auch prima klappen. Und ja, Shortbread schmeckt wirklich gut mit Reismehl.
Gruß
Ulrike

Steph hat gesagt…

Der Thermomix mahlt nicht, sondern er schlägt nur, Oliver. Er hat ja kein Mahlwerk, sondern nur die Messer, die das Korn zerschlagen.

Bei einem Mahlwerk, wie dem dieser Getreidemühle, werden die Körner direkt in dem eingestellten Mahlgrad gemahlen und unten wird das fertige Mehl "ausgespuckt", während man den TM solange laufen lassen muss, bis alles möglichst gleichmäßig zerschreddert wurde.
Eine feine Justierung auf die unterschiedlichen Ausmahlgrade, bzw. Mehltypen ist so nicht möglich

ThePelikan hat gesagt…

Liebe Steph,
dein Shortbread ist so zauberhaft hübsch mit der Struktur, eine tolle Idee, die mir sehr gefällt und nachgemacht wird!
LG Kathrin

cookin' hat gesagt…

Liebe Steph,
vielen Dank für die Erklärung. Ein Gerät mehr für die Wunschliste :-)
Viele Grüße,
Oliver

Alja Kern hat gesagt…

Kann ich das Getreide auch in einer Kaffeemühle mahlen?

 

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