Brasato al Barolo mit Pommes Duchesse ~ Rinderschmorbraten mit Herzoginnenkartoffeln

Rettet den Sonntagsbraten - denn weniger ist besser!Durch meine Zwangsabwesenheit habe ich leider in den letzten Wochen auch mein Herzensprojekt, Rettet den Sonntagsbraten sehr vernachlässigt. Ich habe zwar schon vor Wochen diesen heutigen Braten zubereitet, bin aber bisher nicht dazu gekommen, das Rezepte zu bloggen - das hole ich heute nach, denn der nächste Braten steht schließlich schon wieder vor der Tür!

Brasato al Barolo ~ Rinderschmorbraten
Aus einem Großeinkauf bei den Eidertaler Auerochsenspezialitäten hatte ich noch zwei Rinderschmorbraten im Gefrierschrank, einen davon habe ich als Brasato al Barolo, also Rinderschmorbraten in Rotwein zubereitet und wie auch schon beim Tafelspitz, waren wir auch hier wieder absolut von der Fleischqualität begeistert. Trotz der langen Schmorzeit war das Fleisch absolut nicht trocken, sondern wunderbar zart und aromatisch. "Es zergeht auf der Zunge" ist in diesem Fall kein bloßer Spruch, sondern es stimmt wirklich. Ich habe noch nie so zarte Braten gegessen, wie die letzten beiden

Für den zweiten Braten hab ich auch schon eine Idee, daraus mach ich demnächst den ersten Sauerbraten meines Lebens, mit allem Pipapo, also Rotkohl, Klößchen und dem ganzen Drumherum :o)
Wenn Ihr also Tipps für den ultimativen Sauerbraten habt, her damit!

Brasato al Barolo mit Pommes Duchesse ~ Rinderschmorbraten mit Herzoginnenkartoffeln
Als Beilage gab es dazu bei uns Pommes Duchesse, also Herzoginnenkartoffeln und außerdem noch Brokkoli. Der sah aber so gruselig aus (ich war nur einen winzigen Moment abgelenkt, nur leider verzeiht der Brokkoli noch nicht einmal die 1-3 Minuten ;o) ), dass er es nicht mit aufs Foto geschafft hat - stellt Euch dazu  einfach eine ganz leckere und farbenfrohe Gemüsebeilage vor, in diesem Fall ist halt mal ein wenig Fantasie gefordert. 
Die Menge des Bratens und der Beilage reicht auf jeden Fall für 4-6 Personen, besonders, wenn Ihr das Gemüse nicht verkochen lasst. 

Pommes Duchesse ~ Herzoginnenkartoffeln
Brasato al Barolo - Rinderschmorbraten

Zutaten
1,5 kg Rinderschulter
750 ml Rotwein (Barolo)
2 Karotten
1 Stange Lauch 
1 rote Zwiebel
Butterschmalz und Olivenöl 1:1 um Anbraten
400 ml Rinderfond 
1 TL schwarzer Pfeffer
 Salz

Zubereitung
Das Gemüse putzen und grob in Stücke schneiden. 
Die Rinderschulter gut trockentupfen und in einem Schmortopf in Butter/Olivenöl von allen Seiten anbraten. Herausnehmen und beiseite stellen. 
Das Gemüse in den Schmortopf geben und einige Minuten anschwitzen. Mit Rotwein ablöschen, dann das Bouquet garni, Pfeffer, Salz und den Braten wieder dazugeben und den Deckel aufsetzen. 
Bei 180°C für ca. 3 Stunden im Backofen schmoren lassen. In der Zwischenzeit die Pommes Duchesse zubereiten

Den fertigen Braten aus dem Schmortopf nehmen und in Folie gewickelt im Backofen warm stellen. Den Schmorfond durch ein sehr feines Sieb passieren und je nach Geschmack mit kalter Butter oder Stärke abbinden oder mit dem Gemüse durchmixen und dadurch abbinden.
Den Braten aufschneiden und mit den Pommes Duchesse, Gemüse der Wahl und der fertigen Sauce servieren.

Pommes Duchesse ~ Herzoginnenkartoffeln
 Pommes Duchesse - Herzoginnenkartoffeln

Zutaten
1 kg mehligkochende Kartoffeln
50 g gebräunte Butter 
3 Eigelbe 
Salz
frischgeriebene Muskatnuss 

Außerdem
1 Eigelb und ein TL Milch zum Bestreichen

Zubereitung
Die Kartoffeln gar kochen und auf der ausgeschalteten Herdplatte für einige Minuten ausdampfen lassen. Die Butter in einen Topf geben und bräunen. Von der Platte ziehen und etwas abkühlen lassen.
Die Kartoffeln pellen und noch warm durch eine Kartoffelpresse drücken. Die abgekühlte Nussbutter, drei Eigelbe und Salz und Pfeffer dazugeben. 
Alles gründlich miteinander verrühren. Die Masse in einen Spritzbeutel füllen und kleine Rosetten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech spritzen. 
Das Eigelb mit der Milch verkleppern und die Rosetten damit bestreichen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C für ca. 15 Minuten backen, dann sofort servieren.

Sobanudeln mit Shiitake-Sojasauce aus der essen & trinken [Verlosung & Reklame]

Heutzutage gibt es ja mindestens genausoviele Kochzeitschriften wie Koch- sendungen im Fernsehen. Viele kommen und verschwinden auch genauso schnell wieder, aber nur wenige bleiben dauerhaft bestehen. Die essen & trinken gibt es dagegen schon so lange ich denken, bzw. kochen kann. 
Ein Muss waren für mich schon früher immer die Ausgaben in der Vorweihnachtszeit, in denen die aktuellen Plätzchenrezepte vorgestellt wurden. Von diesen Sonderheften habe ich auch heute noch einige und hüte sie sorgfältig.

Sobanudeln mit Shiitake-Sojasauce
Im Laufe der Jahre und im Vergleich zu den vielen anderen Kochzeitschriften, mutete die essen & trinken zuletzt ein wenig "altbacken" an - sie war mittlerweile in die Jahre gekommen. Das hat sich aber jetzt gründlich geändert, denn die Zeitschrift wurde gerade einmal gründlich generalüberholt und hat einen frischen neuen Anstrich erhalten. 
Das neue Layout, aber auch die Rezeptfotos und Rubriken wie Die schnelle Woche, in der alltagstaugliche, aber trotzdem raffinierte Rezepte vorgestellt werden, sprechen nun auch verstärkt junge Hobbyköche an. Generell hat sich, das  Gefühl habe ich zumindest, der Anteil vegetarischer Rezepte erhöht und überhaupt steckt die aktuelle essen & trinken randvoll mit großartigen Rezepten, die viel Lust zum Nachkochen bereiten.

essen & trinken August 2015
Die Rezepte sind eine schöne Kombination aus schnellen, auch für ungeübte Hobbyköche einfach umzusetzende, aber auch aufwendigeren Rezepten für besondere Gelegenheiten. Rubriken und Beiträge wie Die italienische Reise, Alles auf den Kopf gestellt, Craft Beer-Präsentationen und viele mehr sprechen sowohl junge, aber auch erfahrene Leser an. 

essen & trinken August 2015
Gewinne, Gewinne, Gewinne!

Zur Feier der neuen, schöneren und besseren essen & trinken habe ich heute noch eine Kleinigkeit für Euch, ich verlose nämlich unter allen Lesern zwei Jahres-Abos, d.h. zweimal jeweils 1 Abonnement für 1 Jahr!
Hinterlasst mir bitte bis spätestens Sonntag, den 26.07.2015, 21.00 Uhr einen Kommentar unter diesem Beitrag und verratet mir, was Euch besonders an einer Kochzeitschrift interessiert. Sind es ausschließlich die Rezepte oder evtl. kulinarische Reiseberichte? Schritt-für-Schritt-Anleitungen oder Getränketipps? Ich bin sehr gespannt!
Alle, denen die Glücksfee (also ich ;o) ) nicht hold ist, können die essen & trinken übrigens hier* abonnieren.

Teilnahmeregeln
Teilnehmen kann jeder, der mindestens 18 Jahre alt und seinen Wohnsitz in Deutschland hat. Ihr müsst auf jeden Fall einen kompletten Klarnamen (d.h. Vor- und Nachname) hinterlegen und bei Blogger eingeloggt sein, oder eine gültige E-Mail-Adresse angeben, damit ich Euch im Gewinnfall kontaktieren kann. Die Gewinner werden im Laufe der nächsten Woche per Mail informiert.
Die Voraussetzung zur Teilnahme ist die Beantwortung der Gewinnspielfrage. Der Rechtsweg ist selbstverständlich ausgeschlossen und der Gewinn kann nicht in bar ausgezahlt werden.
Mit der Teilnahme erklären sich die Teilnehmer damit einverstanden, dass seine/ihre Adresse an den Sponsor zwecks Versand des Gewinns weitergeben wird.
Wenn sich der Gewinner nicht innerhalb von 7 Tagen nach der Auslosung meldet, wird der Gewinn erneut unter den bisherigen Teilnehmern verlost.
essen & trinken August 2015
Schon beim allerersten, flüchtigen Durchblättern haben mich direkt drei Rezepte angesprochen, die ich alle bereits nachgekocht habe und Euch gerne in den nächsten Wochen vorstellen möchte - wahrscheinlich kommt auch noch mehr dazu, diese Ausgabe spricht mich nämlich wirklich sehr an. 
Den Anfang machen heute diese Sobanudeln mit Shiitake-Sojasauce, ein leichtes Pastagericht, das besonders bei den aktuellen Temperaturen ganz besonders lecker schmeckt. Für den Gatten gab es Spaghetti Cacio e Pepe, er mag ja keine Pilze ;o)

Sobanudeln mit Shiitake-Sojasauce

Sobanudeln mit Shiitake-Sojasauce
Zutaten 
4 getrocknete Shiitake-Pilze
500 ml Wasser
3 EL Fischsauce*
1 EL Rohrohrzucker
2 confierte Knoblauchzehen
200 g frische Shiitakepilze
2 EL frischer Ingwer, geschält und in feine Scheiben geschnitten
150 g Rettich
1 EL geröstete Sesamsaat 
1/2 Beet Kresse
250 g Sobanudeln
2 EL geröstetes Sesamöl*
Salz und Pfeffer
1 EL frisch gepresster Zitronensaft

Zubereitung
Die getrockneten Schiitakepilze mit 500 ml kochendem Wasser übergießen und ca. 15 Minuten ziehen lassen. Die Soja- und Fischsauce, Reiswein, Zucker, Ingwer und Knoblauch dazugeben und nochmals für ca. 15 Minuten auf ungefähr 400 ml einkochen lassen.

Die Pilze putzen und je nach Größe halbieren, vierteln oder in Scheiben schneiden. Die Stiele zu der Sauce geben. Beiseite stellen. Die Sesamsaat in der Pfanne behutsam goldbraun rösten, dabei aufpassen, dass der Sesam nicht verbrennt. Er ist fertig, sobald er beginnt zu knistern und angenehm duftet. Auf einen kleinen Teller geben und ebenfalls beiseite stellen. Den Rettich schälen, fein reiben und gut ausdrücken. Mit den Händen zu 4 kleinen Bällchen formen.

Das Sesamöl in einer Pfanne erhitzen und die Pilze darin bei starker Hitze goldbraun anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. In der Zwischenzeit die Nudeln gar kochen, abgießen und abschrecken. 
Die Sauce durch ein Haarsieb gießen, die Pilze und die Nudeln dazugeben und alles durchschwenken. Nudeln mit Pilzen und Sauce auf Schüsseln verteilen, den Rettich dazugeben und mit Schnittlauch, Kresse und Sesam bestreut servieren.
Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit www.essen-und-trinken.de* entstanden, die Bedingungen und Voraussetzungen für eine Kooperation können hier nachgelesen werden.

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Buttermilch-Zitronen-Eis mit Limoncelloswirl


Nein, ich hab neuerdings kein Schweigegelübde abgelegt, es läuft bei mir nur gerade nicht so rund. Gerade, als ich mich nach einer etwas beunruhigenden Kopfgeschichte wieder berappelt hatte, hat mich auch schon eine fiese Sommergrippe dahingerafft und ich keuche immer noch wie ein 80jähriger Kettenraucher. Trotzdem möchte ich so langsam mal wieder in Fahrt kommen und meinen Blog nicht vollständig in der Versenkung verschwinden lassen, also gibt's heute endlich mal wieder ein Rezept.

Buttermilch-Zitronen-Eis mit Limoncello
An einem Buttermilch-Zitrone-Eis hab ich schon lange rumgetüftelt, aber keine Rezeptur hat mir wirklich 100%ig gut geschmeckt. Entweder, das Eis war nicht spritzig genug oder hat durch die Verwendung von saurer Sahne oder ähnlichem so einen fettigen Film auf dem Löffel hinterlassen. 
Diesmal hab ich einfach jeweils eine Flasche Kefir und Schwedenmilch zusammen- gekippt und siehe da, perfekt! Schmeckt genauso, bzw. sogar deutlich besser als das Bottermelk-Eis aus der Spitztüte. 
Anders, als der Rezeptname vermuten lässt, verwende ich gar keine Buttermilch, sondern Schwedenmilch, das ist eine etwas zu flüssig geratene Dickmilch, die besonders in Skandinavien sehr beliebt ist. Wenn Ihr aber keine Schwedenmilch bekommt, verwendet einfach Dickmilch - funktioniert ganz sicher genauso gut.

Buttermilch-Zitronen-Eis mit Limoncello
Den Sirup, den Ihr nicht für das Eis verwendet (da bleibt auf jeden Fall noch etwas übrig), könnt Ihr sehr gut zum Aromatisieren von Getränken verwenden, er hält sich im Kühlschrank aber auch eine Weile. Wenn Euch das Eis also genauso gut schmeckt wie uns, dann ist er eh in Windeseile aufgebraucht. 
Da ich ja vor einer Weile ein Limoncello-Rezept gebloggt habe und ein Schluck Alkohol das Eis immer etwas weicher macht, habe ich natürlich einen großzügen Schluck Limoncello zur Eismasse gegeben, den könnt Ihr aber auch weglassen, das ist gar kein Problem. Wenn also Kinder oder Menschen mitessen, die keinen Alkohol dürfen, einfach ersatzlos streichen. 

Buttermilch-Zitronen-Eis mit Limoncello
Sirup
200 ml Zitronensaft
180 g Zucker
100 g Wasser

Eis
500 ml Kefir
500 ml Schwedenmilch
Saft einer halben Zitrone 
50 ml Limoncello 

Zubereitung
Alle Zutaten für den Sirup in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Bei mittlerer Temperatur köcheln lassen, bis der Sirup deutlich eingedickt ist. In eine Flasche abfüllen und vollständig abkühlen lassen. 

Kefir, Schwedenmilch, Invertzuckersirup und Zitronensaft in einen Blender geben und gründlich durchmixen. Zum Schluss den Limoncello dazugeben und kurz unterrühren. 
In der Eismaschine für ca. 45 Minuten gefrieren lassen, in der Zwischenzeit einen Metallbehälter im Gefrierschrank vorfrieren. 
Das fertige Eis abwechselnd mit dem Sirup in den vorbereiteten Behälter einfüllen und mit einer Gabel wie bei einem Marmorkuchen durchziehen. 
Das Eis nochmals für ca. 2 Stunden im Gefrierschrank festwerden lassen.
 

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