Briochewaffeln Croque Monsieur

Ich habe das Thema Waffeln in der letzten Zeit sträflich vernachlässigt, mein letztes Waffelrezept ist ja schon über ein halbes Jahr her. Hohe Zeit, dass ich die Abteilung mal wieder ein wenig aufstocke.
Meine große Leidenschaft, die herzhaften Waffeln, sind ein ganz wunderbares und schnell gemachtes Mittagsessen, denn in den meisten Fällen, so auch bei diesen Briochewaffeln, lassen sich die Waffeln einfrieren und dann bei Bedarf schnell auftauen. 
Entweder, sie müssen dann nur im Toaster aufgebacken und nach Lust und Laune belegt werden, oder Ihr lasst sie einfach nur auftauen und überbackt sie im Back-ofen - das kommt ganz darauf an, was Ihr genau vorhabt. Es lohnt sich aber generell immer, ein paar Waffeln im Gefrierschrank zu haben.

Briochewaffeln Croque Monsieur
Diese Croque-Monsieur-Waffeln sind meine persönliche Adaption des klassischen Croque Monsieurs, der ja mit Briochebrot zubereitet wird. Ich hab hierfür eine Waffel "kreiert", die einem Brioche recht nahe kommt, eine großartige Basis beispielsweise für diesen gewaffelten Croque Monsieur. Im kalten Zustand sind die Waffeln recht fest, sobald sie aber überbacken werden, werden sie butterweich. 

Für die Käsebéchamel verwende ich am liebsten Comté, meinen absoluten Lieblings-käse. Da der Comté bei meinem Käsemann gerade wieder in die Sommerpause gegangen ist, hab ich mir einen anständigen Vorrat gebunkert, vorportioniert und dann vakuumiert*. Mit den wiederverwendbaren ZIP-Vakuumbeuteln* für meinen Vakuumierer funktioniert das prima und man produziert keine Plastik-Müllberge.
Damit die Beutel möglichst lange sauber bleiben, teile ich das Käsepapier in so viele Teile wie den Käse, wickle den Käse dann darin ein und lege diese Käsestücke in den Beutel. Vakuumiert hält Hartkäse so mehrere Monate im Kühlschrank frisch und bewahrt sein volles Aroma. 
Auf die gleiche Weise vakuumiere ich übrigens auch Bratwürste ein und spare mir sehr viele Vakuumbeutel, weil ich die ZIP-Beutel häufig wiederverwenden kann.

So werde ich hoffentlich über den Sommer kommen, bis es dann im Oktober oder November wieder mit dem leckersten aller Käse weitergeht. 
Wenn Ihr keinen Comté bekommt, könnt Ihr natürlich auch einen anderen kräftigen Bergkäse verwenden, Gruyère passt beispielsweise auch ganz ausgezeichnet. 

Briochewaffeln Croque Monsieur

Briochewaffeln

Zutaten für 6-8 Waffeln
120 g Butter
100 ml Milch
½ Würfel Frischhefe
1 TL flüssiger Honig
250 g Mehl, Type 405
5 g Salz
3 Eier

Zubereitung
Die Butter in einem Topf auslassen und leicht bräunen. Beiseite stellen und etwas abkühlen lassen. 
Die Hefe mit der Milch und dem Honig in eine Rührschüssel geben und einige Minuten stehen lassen, dann alle Zutaten zufügen und mit dem Knethaken zu einem weichen Hefeteig verkneten. 
Abgedeckt eine halbe Stunde gehen lassen, dann portionsweise im Waffeleisen ausbacken. Ich verwende zum gleichmäßigen Portionieren einen übergroßen Eis-kugelportionierer*
Die Waffeln auf einem Kuchenrost auskühlen lassen. 
Tipp
Für diese Waffeln eignet sich besonders gut ein belgisches* oder amerikanisches Waffeleisen.
Briochewaffeln Croque MonsieurCroque Monsieur Waffeln
Zutaten für 2 Waffeln
1 EL Butter
1 EL Mehl
250 g Milch
1 TL Rieslingsenf
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
frisch geriebene Muskatnuss
150 g Comté

Außerdem
4 Scheiben gekochter Schinken

Zubereitung
Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen. Das Mehl dazugeben und bei mittlerer Hitze unter stetigem Rühren mit der Butter glattrühren. Den Topf von der Platte ziehen und die Milch nach und nach einrühren. Wieder auf die Platte stellen und aufkochen lassen.  Mit Muskatnuss und Senf würzen und bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten köcheln lassen. Gelegentlich umrühren, damit die Sauce nicht am Topfboden ansetzt. 
In der Zwischenzeit den Käse reiben und 50 g in die Sauce einrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen und beiseite stellen.

Zwei Waffeln mit Käsesauce bestreichen, dann mit Schinken belegen und die Hälfte des verbliebenen Käses darüber verteilen. Jeweils eine zweite Waffel darauf setzen und mit dem Rest der Sauce bestreichen, dann mit Käse bestreuen. 
Für 10-15 Minuten bei 180°C Ober- und Unterhitze backen, dann sofort servieren.
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TaTeeTaTa! Heute gibt es Earl-Grey-Zitronen-Napfkuchen und eine Verlosung!

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Was Heißgetränke betrifft, ist unser Haushalt ganz deutlich in zwei Fraktionen unterteilt. Mein Mann ist ein erklärter Kaffee-Junkie und ich vertrete energisch das Team Tee. Zweimal hab ich bisher versucht (und ich habe wirklich alles gegeben), eine Tasse Kaffee zu trinken, Kaffee und ich werden in diesem Leben aber keine Freunde mehr - außer, ich kombiniere ihn mit Schokolade und mache Kuchen oder ein Dessert draus. Meine große Liebe wird aber immer Tee bleiben. Am liebsten trinke ich grünen, weißen und seit mein Magen nicht mehr so mitspielt, wie ich es gerne hätte, Kräuter- und ab und zu mal ein Früchtetee.

Earl-Grey-Zitronen-Kuchen
Als sich die Betreiber von TaTeeTaTa* bei mir gemeldet und ihren Tee-Onlineshop vorgestellt haben, war ich sofort sehr begeistert. Einerseits natürlich von den Produkten selbst, denn ich liebe guten Tee, aber auch von der Optik und dem Design der Seite und den Verpackungen. Ich mag schöne Dinge generell, liebevoll gestaltete Details, gutes Design und sehr gerne auch mal hier und da einen kleinen Schnörkel. Damit kriegt man mich praktisch immer. 
Als Erstes hab ich mir drei Teesorten rausgesucht, die ich ausprobieren wollte. Ich hab's nicht mit aromatisierten Tees, also sind ein weißer Tee, ein Früchte- und, mutig wie ich bin, ein Earl-Grey-Tee in meinen Warenkorb gewandert. Mit Earl Grey habe ich bisher keine guten Erfahrungen gemacht, dafür habe ich schon zu viele schlechte getrunken, aber ich gebe ja nicht auf und bereite neuerdings sogar Zimteis zu.
In diesem Fall wurde mein Mut mal wieder belohnt, denn dieser Earl-Grey-Tee ist so gut, das ich direkt auch einen Kuchen damit gebacken habe. Tee in der Tasse und Tee auf dem Kuchenteller? Wer will denn da noch Kaffee?

Earl-Grey-Zitronen-Kuchen
Eine großartige Kleinigkeit, in die mich mich sehr verliebt habe, sind die Teefilter, die TaTeeTaTa anbietet, dort liebevoll Teetäschchen* genannt. 
Die Teetäschchen haben, anders als herkömmliche Teefilter, ein kleines Zugband, mit dem sich die Beutel oben zuziehen lassen und sind in einer kleinen Schatzkiste verpackt. Eine wunderschöne Idee, die den Tee besonders hübsch präsentiert und auch großartig für Geschenke geeignet ist. Ich hab mich direkt mit zwei Paketen bevorratet - man kann ja nie wissen. 
Der Tee wird bei TaTeeTaTa übrigens nicht in schnöden Tüten verpackt, sondern kommt in sehr hübschen Dosen* daher, die man sich nach Lust & Laune aussuchen kann. Ich hab mich natürlich für die Katze, die Glitzidose und das Krönchen entschieden. Wenn schon, ... 
Natürlich sind diese Dosen viel zu schade, um sie, wenn der Tee alle ist, einfach wegzuschmeißen, deshalb werde ich sie auf jeden Fall recyclen und als Auf-bewahrungsdosen für Kleinkram weiterverwenden.

Tateetata!
Als kleines, familiengeführtes Startup möchte sich TaTeeTaTa jetzt einem größeren Publikum vorstellen und ich unterstütze sie dabei gerne und nein, außer drei Dosen Tee, den Teetäschchen und dem schönen Gewinnspiel für Euch springt nichts für mich dabei raus - muss ja auch nicht immer. 
Das Ehepaar Paschen hat sich etwas ganz Besonderes für Euch ausgedacht und lädt einen meiner Leser inkl. Begleitung zu einem 5tägigen Aufenthalt nach Inzell ein. Für 5 weitere Gewinner gibt es noch jeweils ein Tee-Überraschungspaket. 

Was Ihr dafür machen müsst, erfahrt Ihr, wenn Ihr noch ein wenig weiter runter-scrollt. Direkt nach dem Rezept für diesen wirklich enorm leckeren Earl-Grey-Kuchen, erzähle ich Euch alles zum Gewinnspiel. 

Tateetata!
Zutaten
15 g Earl-Grey-Tee
250 g weiche Butter 
250 g Rohrohrzucker
¼ TL Salz
4 Eier, zimmertemperiert
Abrieb einer Biozitrone 
250 g Schmand, zimmertemperiert
500 g Mehl, Type 405
17 g Weinsteinbackpulver (1 Tütchen Backpulver)

Außerdem 
200 g Puderzucker
2-3 EL Milch

Zubereitung
Den Tee sehr fein im Mörser oder Food Processor mahlen, die Butter in einem Topf auslassen und leicht bräunen Beiseite stellen und etwas abkühlen lassen.
Die Eier mit dem Zucker und Salz sehr schaumig rühren, dann die gebräunte Butter, Zitronenabrieb und den gemahlenen Tee dazugeben und unterrühren. Den Schmand dazugeben, verrühren, dann das Mehl und Backpulver löffelweise unterrühren. 
In eine gebutterte Napfkuchenform füllen und bei 180°C für ca. 50-60 Minuten backen (Stäbchenprobe machen!)
Den fertigen Kuchen für 5 Minuten in der Form setzen lassen, dann auf ein Kuchenrost stürzen und dort komplett auskühlen lassen.
Pension Restner
Um an dem Gewinnspiel teilzunehmen, müsst Ihr nur die folgende Frage richtig beantworten (bitte achtet auf die nachfolgenden Teilnahmeregeln!)

In welchem Tee von TaTeeTaTa* befinden sich Fruchtgummi-herzen?

1. Preis
TaTeeTaTa und die Pension Restner* laden zwei Personen für 5 Tage nach Inzell ein. Der Preis beinhaltet die Übernachtungen in einem Doppelzimmer, Frühstück und die sog. Chiemgau-Karte (die Anreise ist nicht im Gewinn enthalten). Das Ehepaar Paschen wird Euch persönlich begrüßen und hat viele Tipps und Anregungen parat, wie Ihr den Aufenthalt zu einem rundherum gelungenen Kurzurlaub machen könnt. Außerdem könnt Ihr bei Interesse gerne auch einen Blick hinter die Kulissen von TaTeeTaTa werfen. Der Zeitpunkt für den Aufenthalt wird nach Wunsch des Gewinners mit der Pension Restner abgesprochen.
Besonders neidisch bin ich auf die Alpakawanderungen*, die unter anderem von der Pension Restner angeboten werden. Macht unbedingt viele Fotos und schickt sie mir - ich liebe Alpakas!

2.-6. Preis 
Jeweils ein Teepaket im Wert von 20-25 Euro

Sendet die Antwort bitte in einem Kommentar hier direkt unter dem Blogbeitrag, nicht per Mail und auch nicht bei FB oder Instagram! 
Der Kommentar muss einen kompletten Klarnamen (Vor- und Nachname), sowie eine Emailadresse beinhalten, über die ich Kontakt zu Euch aufnehmen kann. Selbst-verständlich werde ich die Kommentare nicht freischalten, Eure Daten sind also sicher und alle Kommentare, die sich auf das Gewinnspiel und nicht das Rezept beziehen, werden direkt im Anschluss an die Gewinnerbekanntgabe gelöscht. 
Der Gewinner/die Gewinnerin wird nächsten Sonntag in diesem Blogbeitrag bekanntgegeben, ich werde das aber auch noch einmal auf FB und Instagram ankündigen und selbstverständlich werden die Gewinner per Email benachrichtigt. 
Die gesamte Planung des Aufenthalts, sowie der Versand der Teepakete findet durch Familie Paschen, bzw. die Pension Restner statt. Ich werde die Kontaktdaten der Gewinner ausschließlich zu diesem Zweck übermitteln und selbst nicht abspeichern.

Teilnahmbedingungen
Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Gewinnspiel ist die Beantwortung der oben aufgeführten Frage in einem Kommentar unter diesem Beitrag (nicht bei FB oder Instagram und nicht per Mail). 
  • Eine Barauszahlung des Gewinnwertes bzw. ein Umtausch der Gewinne ist ausgeschlossen. 
  • Der Kommentar muss einen vollständigen Klarnamen enthalten, also Vor- UND Nachnamen, sowie eine Emailadresse, die ausschließlich der einmaligen Kontaktaufnahme dient. 
  • Das Gewinnspiel endet am 29.04.2017 23:59 Uhr, die Gewinner werden von mir per Email benachrichtigt und außerdem am 30. in diesem Beitrag bekanntgegeben.
  • Der Gewinnanspruch erlischt bei Nichterreichbarkeit des Gewinners, bei ausbleibender Rückmeldung des Gewinners oder bei Nichtannahme des Gewinns durch den Gewinner nach Ablauf von 7 Tagen, gerechnet ab der ersten Veröffentlichung der Gewinner.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Die gesamte Planung des Aufenthaltes, sowie der Versand der Teepakete wird von Ehepaar Paschen, sowie der Pension Restner organisiert.
Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit www.tateetata.de* umgesetzt worden, auf den Inhalt des Beitrages wurde jedoch keinen Einfluss genommen. 
*Alle Links sind Kooperationslinks

Bärlauchfocaccia mit Bärlauchquark

Eigentlich wollte ich Euch heute ein Bärlauchsenfrezept vorstellen, aber ich komme einfach nicht dazu, den anzusetzen. Der Grund dafür, dass ich zur Zeit selten in meiner Küche bin, wird Euch auch interessieren, denn es betrifft den KuLa. Keine Sorge, is nix Schlimmes ;o)

Vor ziemlich genau 4 Jahren habe ich meinem Blog das aktuelle Design verpassen lassen, war damit aber nie so richtig zufrieden. Da ich leider kein großes Glück mit der Designerin hatte, war ich nach den 9 Monaten, die es gedauert hat, bis sie mir endlich das Design abgeliefert hatte (ja, richtig, 9 Monate hat das gedauert), einfach nur froh, es endlich hinter mir zu haben und hab das Thema, obwohl ich nicht 100% zufrieden war und auch einige Fehler im Detail steckten, erstmal ad acta gelegt. 

Jetzt, nachdem Jankes Blog in neuem Glanz erstrahlt, hab ich auch wieder Blut geleckt und mir jemanden gesucht, der sich mit sowas auskennt und der, bzw. die mir ein neues Design baut. Aus diesem Grund bin ich gerade dabei, eben diese Grundsanierung vorzubereiten, denn auch wenn sich grundlegend nicht so viel ändern wird (die klassische Grundform bleibt also erhalten), hab ich mir ein paar kleine Details überlegt, die meinen Blog endlich zu dem machen, was er sein soll - nämlich mein Online-Kochbuch. Was das genau ist, verrate ich natürlich erst, wenn es so weit ist, aber Ihr sollt schon einmal wissen, dass es der Werkelei im Hintergrund geschuldet ist, dass der Bärlauchsenf wahrscheinlich erst im nächsten Jahr dran ist. Auch wenn ich Bärlauch sehr liebe, gibt es gerade Wichtigeres!

Bärlauchfocaccia

Bärlauchsalz

Bärlauchsalz ist eine tolle Möglichkeit, Bärlauch über die kurze Saison hinaus haltbar zu machen und nicht nur für Salzfans wie mich eine großartige Geschenk-idee - darüber freut sich doch sicher jeder, oder? Ich habe dafür die Reste meiner diesjährigen Riesenbeute verarbeitet und nun eine grooooße Menge Bärlauchsalz. Wahrscheinlich verschenke ich das noch zu Weihnachten :o)
Die Zubereitungsmethode funktioniert natürlich nicht nur mit Bärlauch, sondern lässt sich auch auf alle Kräuter übertragen. Ihr könnt Euch auf diese Weise also ein stattliches Repertoire verschiedenster Kräutersalze zusammenstellen. 

Bärlauchsalz
Fingersalzschale*, hier in HH auch bei Violas' erhältlich

 

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