Kooken, Eeten, Klönen - 4x werden wir noch wach...

... Heißa dann ist KuLa-Kochtag *träller... Ok, ich bin ja schon ruhig - zum Thema also:

Endspurt! So langsam geht's ans Eingemachte. Ich befinde mich, was die Planungen des Treffens betrifft, sozusagen auf der Zielgeraden und weiß vor lauter Listen schon gar nicht mehr wo oben und unten ist - ohne mein heißgeliebtes Evernote würden wir Samstag wahrscheinlich bei Wasser und Brot auf der Straße sitzen ;o)

Ein paar Änderungen, bzw. Anpassungen wird es geben, so kann die kulinarische Stadtführung leider nicht stattfinden, da Sabine am Samstag verhindert ist. Ihr könnt daher ab 11:00 Uhr direkt ins Loft kommen und wir legen dann mit unserem rieeeesigen Programm los. 

Datum: Samstag, 25. Mai 2013
Zeit: 11:00 Uhr - 23:00 Uhr
Preis: 30 €, all inklusive
Ort: Eventküche Loft in Hamburg Winterhude
       Timmermannstraße 9
       22299 Hamburg

Für alle Ortsfremden, die vom Hauptbahnhof kommen, hier nochmal eine detaillierte Anfahrtsbeschreibung. 
  • Ihr steigt am Hauptbahnhof in die U1 in Richtung Norderstedt Mitte oder Ochsenzoll ein und fahrt bis zur UBahn-Station Hudtwalkerstr.  
  • Von der UBahnstation aus haltet Ihr Euch rechts und geht bis zum Winterhuder Marktplatz
  • Dort biegt Ihr links in die Alsterdorfer Str ein und anschließend die erste Straße rechts in die Himmelsstraße 
  • Hier sind es nur noch ein paar Meter und Ihr müsst nochmal links in die Timmermannstraße einbiegen
  • Auf der linken Seite findet Ihr dann das Loft. Der Eingang ist rechts neben dem Wohnhaus. Ihr geht einfach durch das große Hoftor und haltet Euch im Hof links. In dem wunderschönen Anbau mit den grooooßen Fenstern findet das Treffen statt. 


Anfahrt Loft auf einer größeren Karte anzeigen


Wir machen:

Pasta
  • Ferrazzuoli, Garganelli und Pappardelle mit ganzen Kräuterblättern aus normalem Nudelteig 
  • Bandnudeln aus Steinpilznudelteig
  • Ravioli mit Ziegenfrischkäsefüllung und Estragon
  • Pici 
  • gestreifte Kakaoravioli mit Frischkäse-Cassis-Füllung

Dazu werde ich verschiedene Sorten Pesto besorgen, die Ferrazzuoli gibt es mit einer Mollica und als Pastadessert gibt's zu den Kakaoravioli eine Vanillesauce
Die Ravioli werden wir in ganz kleinen Mengen zubereiten, so dass jeder mal probieren kann und alle sehen, wie die Ravioli hergestellt werden. Bandnudeln, Ferrazuoli, Garganelli und Pappardelle könnt Ihr sehr gerne im Anschluss mitnehmen. 
Ich bringe meinen Nudelbaum mit, auf dem wir die Pasta trocknen können. Wenn Ihr ein paar Dosen, Gläser oder Tüten mitbringt, könnt Ihr Euch die frische Pasta für das sonntägliche Mittagessen direkt mitnehmen. 
Ich hab heute unter anderem 10 kg Hartweizenmehl (semola di grano duro rimacinata) besorgt. Wenn Ihr die Möglichkeit habt, nehmt Euch auch davon gerne soviel mit nach Hause, wie Ihr tragen könnt. Hartweizenmehl ist nicht nur ideal für die Pastaherstellung, sondern perfekt für Grissini und italienische Brote.
Wenn Ihr selbst tatkräftig mitnudeln möchtet und eine Nudelmaschine Euer eigen nennt, bringt die gerne mit, ansonsten könnt Ihr aber auch nacheinander mit meiner Nudelmaschine arbeiten.


Eis
Hier hab ich mich jetzt für folgende Sorten entschieden: 

  • Rote Beete-Schokolade
  • Erbse-Minze
  • das schokoladigste Schokoladeneis ever
  • Joghurt Rhabarber
  • Frozen Strawberry Limes 

Ich werde die Eis-Grundmassen schon am Freitag vorbereiten, so dass am Samstag nur noch die Eismaschine arbeiten muss. 

Ansonsten habe ich bereits Trockenschollen besorgt und eine Fisch- und eine Käseplatte bestellt. Dazu gibt's noch Krabben, Krabbenfrikadellen, Wildschweinbratwürste, Brot und Salat. 
Das Fleisch und die Finkenwerderscholle hab ich jetzt einfach mal gestrichen, da das sonst einfach viel zuviel wird - Ihr werdet so sicher schon mehr als satt werden :o)
Bei den vegetarischen Alternativen bin ich mir noch nicht sicher, da müsst Ihr Euch überraschen lassen ;o)  

Habt Ihr noch Fragen, Wünsche oder Anregungen? Dann nur zu und notiert Euch auch evtl. für den Fall der Fälle meine Handynummer, die findet Ihr oben in meinem Impressum. 
Falls Ihr schon früher da sein solltet, müsst Ihr Euch vor der Tür natürlich keinen Wolf warten. Ich bin ab ca 9:00 Uhr vor Ort und werde alles einräumen, aufbauen, aufhübschen, usw. Wenn Ihr Euch nicht dran stört, dass ich ganz dolle rumwusel, könnt Ihr selbstverständlich gerne schon früher reinkommen. 

Ich freu mich schon!

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Schoko-Erdnussbutter

Noch so ein Ladenhüter... Dieses Rezept ist tatsächlich schon seit über 2 Jahren in meiner Warteschleife, hat es aber mangels eines anständigen Bildes nie in den Blog geschafft. Irgendwann hab ich das Bild/Rezept dann sogar aus der Warteschleife gelöscht, wurde aber vor einigen Wochen von einer Leserin nochmal behutsam darauf hingewiesen, dass dieses Rezept so langsam doch auch mal gebloggt werden könnte. 
So, und da der KuLa ja ein Dienstleistungsbetrieb ist, in dem wir viel Wert auf die Zufriedenheit unserer Kunden Leser legen, gibt's das Rezept heute, inkl. neuem Bild - nach einer ausgiebigen Runde in der wahrscheinlich längsten Warteschleife der Welt ;o)  

Um ein Schüsselchen dieser köstlichen Schoko-Erdnussbutter zu erhalten, gibt es zwei Wege die zum Ziel führen
Man kann den etwas längeren, unten beschriebenen DIY-Weg wählen und die Erdnussbutter von der Pieke auf selbst herstellen, es geht aber auch schneller und einfacher - besonders r alle, die keinen leistungsfähigen Foodprocessor oder Blender haben, sicher der interessantere Weg. 
Wenn Ihr also keinen Foodprozessor habt, keine geschälten Erdnüsse bekommt oder der Schoko-Erdnussbutter-Jieper schlicht so grist, dass es ganz schnell gehen muss, kauft Euch einfach ein Glas Erdnussbutter - bevorzugt natürlich in der Bio-Variante ohne Palmöl und den ganzen Kram, der da oft noch enthalten ist, aber eigentlich nix drin zu suchen hat - und verrührt diese mit den unten aufgeführten Zutaten. Auf das Salz könnt Ihr in diesem Fall meist verzichten, weil es in den meisten Erdnussbuttersorten bereits enthalten ist, das Öl könnt Ihr ebenfalls reduzieren oder komplett weglassen. Wichtig ist nur der Kakao und der Zucker.  
Ein weiterer Vorteil dieser Variante ist, dass man sich aussuchen kann, ob die fertige Creme glatt oder stückig sein soll, das gelingt in der DIY-Variante erfahrungsgemäß nicht so schön - als Anhängerin der crunchigen Variante bevorzuge ich natürlich diese. 
Falls Ihr eine gesüßte Erdnussbutter erwischt, müsst Ihr ein wenig zurückhaltend mit dem Zucker sein, tastet Euch da nach und nach einfach ran.     

Zutaten

250 g geschälte Erdnüsse
50 g Kakaopulver
70 g Puderzucker
1 Prise Fleur de Sel oder Murray River Salt

2 TL Erdnussöl

Zubereitung

Die Erdnüsse im auf 200°C vorgeheizten Backofen ca. 10 Minuten rösten, dabei mehrfach am Blech rütteln, so dass die Erdnüsse von allen Seiten gebräunt werden.
Die Erdnüsse in einen Zerkleinerer/Blender geben und ca. 5 Minuten pürieren. Die Erdnüsse werden erst bröselig, dann entsteht eine Creme und schließlich wird die Erdnussbutter fast flüssig.
Das Kakaopulver, Puderzucker, Erdnussöl und Fleur de Sel dazugeben und alles nochmals durchpürieren, bis eine glatte Creme entstanden ist. In ein verschließbares Glas umfüllen und im Kühlschrank aufbewahren.

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Filorollen mit Kartoffel-Fetafüllung

Es wird hohe Zeit, dass ich endlich mal wieder ein paar Rezepte aus der Warteschleife "abarbeite", bevor ich die Rezepte noch komplett vergessen habe. Passiert mir tatsächlich öfter, weil ich viele Rezepte, bzw. die Änderungen mal eben huschhusch auf Schmierzetteln notiere, die dann von der Küche über den Flur ins Wohnzimmer wandern und auf diesem Weg nicht selten verschwinden - ganz ähnlich wie die Socken in der Waschmaschine... 
Verdient haben die Rezepte dieses Schattendasein in der Warteschleife natürlich nicht, ich kann nur nicht soviel bloggen, wie sich die Rezepte dort tummeln und daher wird diese Liste immer länger und länger

Diese Filorollen waren das erste Rezept, das ich aus Pismek von Leanne Kitchen* nachgekocht habe, einem wirklich wunderschönen Kochbuch mit grandiosen Fotos und ganz tollen Rezepten. Eine ausführliche Rezension zu diesem Buch könnt Ihr hier nachlesen. Pismek ist übrigens das einzige Buch in meinem Bücherregal, das seinen Schutzumschlag behalten durfte.
Das Grundrezept für die Filo-Kartoffelrollen ist an sich schon ganz klasse, außen knusprig und innen die leckere weiche Kartoffelfüllung. Besonders spannend finde ich das Rezept aber weil es sich mal wieder ganz wunderbar abwandeln lässt. Getrocknete Tomaten, Oliven, Kräuter, Speck, Gemüse, Spinat, ein anderer Käse - alles, was zu Kartoffeln passt, kann man eigentlich in diesen Röllchen verarbeiten. Man muss die Gewürze natürlich entsprechend anpassen, aber das ist ja kein Problem.
Wir haben die Röllchen als Hauptgericht mit einem Salat gegessen und ich hab sie immer fleißig ins Dressing getunkt. Sie schmecken aber natürlich auch als Beilage sehr lecker.  

Zutaten

650 g Kartoffeln, vorwiegend festkochend
1 große Zwiebel
200 g Feta
1/2 TL Piment, gemahlen
3 EL fein gehackte Minze
3 EL fein gehackte glatte Petersilie 
Salz und Piment d'Espelette nach Geschmack
1 Ei
Filoblätter
ca. 150 g zerlassene Butter 
Schwarzkümmel zum Bestreuen

Zubereitung 

Die Kartoffeln in Salzwasser kochen bis sie gar sind. Abgießen und auf der ausgeschalteten Platte ausdampfen und etwas abkühlen lassen.
Die Zwiebel in Würfel schneiden und in etwas Olivenöl in einer Pfanne anschwitzen. Bei mittlerer Hitze schmoren bis die Zwiebeln leicht gebräunt sind.  Den Knoblauch zu den bereits glasigen Zwiebelwürfeln geben, zerdrücken und unterrühren und die Pfanne beiseite stellen. 
Die Kartoffeln mit einem Kartoffelstampfer zu einem groben Püree stampfen. Mit Piment, und Piment d'Espelette würzen, Minze und Petersilie unterrühren. Den Feta zerbröseln, das Ei verkleppern und beides ebenfalls unterheben.  
Die Butter in einem Topf bei mittlerer Hitze zerlassen, beiseite stellen. 

Die Filoblätter aus der Packung nehmen und mit einem feuchten Tuch bedecken, so trocknen die Blätter nicht aus und bleiben geschmeidig. 
Ein Filoblatt auf die Arbeitsfläche legen und mit zerlassener Butter bestreichen. Ein weiteres Filoblatt darauf legen und ebenfalls mit Butter bestreichen. Die Filoblätter in 4 gleichgroße Quadrate teilen. Jeweils einen Esslöffel der Kartoffelmasse in eine Krokettenähnliche Form bringen, und auf die Längsseite der Filoquadrate legen. Die Seitenkanten umklappen und die Rolle anschließend aufrollen. Darauf achten, nicht zu stramm zu rollen, damit die Rollen beim Backen nicht platzen. 
Die Filorollen mit der Naht nach unten auf ein Backblech legen, mit zerlassener Butter bestreichen und mit Nigellasamen bestreuen. 

Im auf 180°C vorgeheizten Backofen ca. 20-30 Minuten backen, bis die Rollen goldbraun sind.    
Quelle: Pismek von Leanne Kitchen (*=Affiliate-Link)

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