Eifreie Mayonnaise im Thermomix

Einige Rezepte hier im Kuriositätenladen veröffentliche ich tatsächlich haupt-sächlich für mich selbst, denn entweder sind sie recht unspektakulär und reißen mit Sicherheit niemanden vom Hocker oder stapeln sich bereits zu Dutzenden im Internet. Da ich diesen Blog aber nicht nur für Euch betreibe, sondern er ja auch meine persönliche Rezeptsammlung ist und ich ansonsten keine Rezeptkladde oder Ähnliches habe, kommen auch immer mal wieder Rezepte wie diese eifreie Mayonnaise für den Thermomix in den Blog, die ich hier hauptsächlich deshalb sammle, damit ich beim nächsten Einsatz nicht wieder ne halbe Stunde im Netz danach suchen muss.
Eifreie, bzw. Milchmayonnaise ist schon lange meine Standardmayo, denn so bin ich auch bei höheren Temperaturen immer auf der sicheren Seite und kann die evtl. vorhandenen Reste auch noch an den Folgetagen aufbrauchen, da bin ich bei hausgemachter eihaltiger Mayonnaise sehr vorsichtig, denn ich hatte als Kind schon einmal das zweifelhafte Vergnügen, eine Salmonelleninfektion durchzumachen - das brauche ich kein zweites Mal.

Eifreie Mayonnaise im Thermomix
Ich habe bereits vor Jahren eine eifreie Mayonnaise für den Mixstab gebloggt, aber sie ist und bleibt eine kleine Zicke. Mal gelingt sie und dann bleibt wieder nur eine flüssige Plörre übrig. Ich bereite sie daher schon seit einiger Zeit mit dem Thermo-mix zu, damit bin ich bisher noch nicht auf die Nase gefallen. 
Die Würzung variiert bei mir immer, mal gibt es eine kräftige Knoblauchmayo mit confiertem Knoblauch, beim nächsten Mal gebe ich lieber einen guten Schuss Srirachasauce, gehackte Anchovis oder Wasabi dran, gerne auch mal dunkles Sesamöl, Ajvar oder was ich gerade im Haus habe und selbstverständlich schmeckt auch ein Hauch Zwiebelpulver ganz wunderbar. 
Der Standard ist aber immer Rapsöl (das ergibt selbst bei einer Milchmayo, bei der das Eigelb fehlt, eine wunderbar gelbe Farbe), grober Senf, Honig, Cidre- oder Kräuteressig, Salz und grob gemahlener Pfeffer - ich mag es, wenn man in der Mayo kleine Pfeffer- und Senfkörnchen sieht. Apropos Pfeffer, sehr gut schmeckt auch eingelegter und gehackter grüner Pfeffer. Ihr seht schon, da gibt es mindestens 1365 Varianten. 
Tipp
Wenn Ihr anstelle einer normalen Vollmilch eine haltbare Milch verwendet, ist die Mayo gekühlt sogar 14 Tage haltbar, wenn nicht noch länger.
Eifreie Mayonnaise im Thermomix
Zutaten
75 ml Vollmilch
250 ml Rapsöl
1 TL Riesling- oder Bockbiersenf, hausgemacht
1 TL Rapshonig
2 TL Cidreessig*
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Außerdem je nach Geschmack 
confierter Knoblauch, hausgemacht
Ajvar, hausgemacht
Zwiebelpulver, hausgemacht

Zubereitung
Die Milch in den Mixbecher geben und 2 Minuten bei Stufe 2 auf 37°C erwärmen. Die Geschwindigkeit auf Stufe 3,5 erhöhen, den Messbecher in den Deckel einsetzen und das Öl in den Deckel einlaufen lassen, so dass es langsam durch die Schlitze in den Messbecher tropfen kann. Für 5 Minuten auf Stufe 3,5 laufen lassen, evtl. dauert es auch noch 1-2 Minuten länger.
Sobald die Mayonnaise deutlich angedickt ist, den Senf und die anderen Zutaten zufügen und nochmals 30 Sekunden unterrühren. Confierter Knoblauch muss auf höherer Stufe zerkleinert werden, ich mag es aber gern, wenn auch hier noch kleine Stückchen zurückbleiben. 
Abschmecken und in ein verschließbares Glas umfüllen.
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Gedörrte Zwiebeln & Knoblauch

Langsam aber sicher mache ich meinem Blognamen alle Ehre, denn mein Rezept-"sortiment" im Bereich haltbargemachte Grundrezepte nimmt immer stattlichere Ausmaße an. Am Montag habe ich Euch ja bereits eines meiner neuen Standard-rezepte vorgestellt, nämlich das eingeweckte Shredded Chicken, heute möchte ich Euch von zwei weiteren Grundzutaten berichten, ohne die in meiner Küche kaum noch was läuft, weil ich sie nahezu täglich im Einsatz habe. 
Gedörrte Zwiebeln und Knoblauch sind in meinem Küchenalltag mittlerweile ebenso wichtig wie der confierte Knoblauch, den Ihr ja sicher gut kennt, wenn Ihr meinen Blog ab und zu lest.
  
Gedörrte Zwiebeln & Knoblauch

Shredded Chicken, eingeweckt

Diese Woche möchte ich Euch nacheinander drei Vorratsrezepte vorstellen, die in den letzten Monaten immer wichtiger für mich und meine Kochalltag geworden sind. Ihr wisst ja, dass ich sehr viele Grundzutaten selbst zubereite, nicht nur, weil sie dann besser schmecken, sondern auch, weil ich so mit Gewissheit weiß, woher die Zutaten kommen und ich ihre Qualität und Herkunft selbst bestimmen kann. Außerdem kaufe ich die Zutaten oft im Angebot oder eben in der Saison, wenn sie hier vor Ort die optimale Reife haben. 


Rhabarber-Puddingstreuselschnecken

Könnt Ihr Euch was Besseres vorstellen als einen Puddingstreuselschnecken-kuchen? Ich ja, nämlich Rhabarber-Puddingstreuselschnecken, die toppen einfach alles und schmecken aufgrund des sauer-fruchtigen Rhabarbers sogar mir.
Überlegt mal, superfluffiger Hefeteig + Vanillepudding + knusprige Streusel und nun auch noch Rhabarber? Mehr geht einfach nicht, das müsst Ihr zugeben. Ich hab die Schnecken jetzt zweimal gebacken, weil beim ersten Mal das Verhältnis von Pudding zu Rhabarber noch nicht stimmte und bin absolut begeistert. Der Hefeteig bleibt durch die Füllung auch am nächsten Tag sehr frisch und saftig, das macht diese Schnecken zum idealen Mitbringsel, wenn Ihr in der nächsten Zeit einen Kuchen mit ins Büro nehmen möchtet. 

Rhabarber-Puddingstreuselschnecken

 

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