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Mein vegetarisches Weihnachtsmenü

Dieser Beitrag enthält Werbung für Fuchs Gewürze
Ich koche oft vegetarisch, genau genommen essen wir sogar deutlich öfter vegetarisch oder vegan, als dass tierische Produkte auf den Teller kommen. Wenn ich aber an festliche Menüs oder ein schönes Sonntagsessen denke, dann ist da meist Fleisch oder Fisch enthalten. 
Für Fuchs Gewürze habe ich mir in diesem Jahr vier leckere Rezepte überlegt, die sicher nicht nur für Vegetarier interessant sind, sondern auch Fleischesser über-zeugen und ich verspreche Euch, wenn Ihr als Vegetarier Fleischesser zu Besuch habt, werden die das Fleisch oder den Fisch garantiert nicht vermissen!

Mein vegetarisches Weihnachtsmenü
Ich habe bei den Rezepten nicht nur darauf geachtet, dass die Gerichte lecker und abwechslungsreich sind, sondern sie bringen auch Farbe auf den Teller und sind großartig für ein festliches Weihnachtsmenü geeignet, egal, ob die übrigen Kompo-nenten nun vegetarisch sind, oder nicht. Alle Rezepte lassen sich also auch prima in nichtvegetarische Menüs einbauen.
Was die Gewürze angeht, habe ich mich hier mal wieder so richtig ausgetobt und ganz tief in meine Gewürzkiste gegriffen, denn Fuchs war so nett, mich mit reichlich Gewürzen auszustatten. Wenn Ihr das ein oder andere Gewürz nicht in Eurem Vorratsregal habt und es auch gerade nicht besorgen könnt, variiert ruhig nach Geschmack und Vorliebe. Ihr wisst ja, Rezepte sind immer nur eine Anregung, die man nach Lust und Laune verändern und anpassen kann. 

Mein vegetarisches Weihnachtsmenü - Die Zutaten
Besonders überrascht hat mich bei diesen vier Rezepten der sog. Linsenbraten, der natürlich kein Braten im klassischen Sinn ist, aber bei einem vegetarischen Menü den Platz des Kernstücks einnimmt. Darüberhinaus schmeckt er wunderbar mit einer braunen Sauce und Gemüse als Beilage, lässt sich also ganz genauso einsetzen.
Wenn Ihr beispielsweise vegetarische Gäste zu Besuch habt und ein Braten aus Fleisch mit Beilagen und Sauce auf dem Plan steht, braucht Ihr nur diesen Maronen-Linsenbraten als vegetarische Alternative zu zubereiten und dazu noch eine vegane Bratensauce und schon ist für jeden etwas dabei und die Vegetarier werden nicht das Gefühl haben, aus Verlegenheit die Beilagen serviert zu bekommen. Vielleicht probiert ja auch der ein oder andere Fleischesser, wie lecker ein vegetarischer "Braten" sein kann, denn der hat absolut nichts mit Verzicht zu tun, sondern schmeckt großartig. Die Reaktion meines Mannes war sofort, dass er den gerne mal wieder essen würde - wenn das kein Kompliment ist!

Maronen-Linsenbraten mit Kürbis
Natürlich fehlt genaugenommen noch ein Gang für ein komplettes Menü, nämlich das Dessert. Für viele unter Euch ist das Dessert sicher ein Muss, also der krönende Abschluss, ich verzichte darauf aber ganz gerne und nehme dafür lieber noch einen Nachschlag von der Hauptspeise. Trotzdem habe ich aber natürlich einige vegetarische Desserts in meinem Archiv, die zu einem festlichen Menü passen und genau die möchte ich Euch jetzt noch empfehlen, bevor es an die Rezepte geht:

Mousse au Chocolat |  Maronen-Schoko-Parfait mit Portweinfeigen | Rote Grütze | Fondant au Chocolat | Bisous au Chocolat | und reichlich Eisrezepte, die zum größten Teil alle vegetarisch sind. 

Ich freue mich sehr, wenn Euch die Rezepte gefallen und Ihr in diesem Jahr für alle Fälle und jeden Gast gewappnet seid! Anfang Dezember folgt dann wie schon im letzten Jahr mein persönliches Weihnachtsmenü, das ich Euch zusammen mit 9 anderen Bloggern vorstellen möchte.

Rotkohlsuppe mit Café-de-Paris-Croûtons

Rotkohlsuppe mit Café-de-Paris-Croûtons

Zutaten
1 gelbe Zwiebel
500 g Rotkohl, ohne Strunk
100 g mehligkochende Kartoffeln
Rapsöl zum Anschwitzen
500 ml Gemüsebrühe, hausgemacht
Abrieb und Saft einer halben Bio-Orange
2 EL Rotweinessig
1 Fuchs Sternanis
2 Fuchs Wacholderbeeren, angedrückt
1 Fuchs Nelke
Fuchs Tafelsalz mit Meersalz
Fuchs Tellicherrypfeffer, frisch gemahlen
½ TL Fuchs Zimt, gemahlen
200 ml Sahne

Café-de-Paris-Croûtons
2 Kürbisbrötchen
Rapsöl
2 TL Fuchs Café-de-Paris-Gewürzmischung
Fuchs Fleur de Sel

Zubereitung
Die Zwiebel in feine Würfel schneiden, die äußerem Blätter des Rotkohls entfernen, den Strunk herausschneiden und 1 kg Rotkohl in grobe Stücke schneiden. Die Kartoffel schälen und in grobe Stücke schneiden. Die Schale der Orange sehr fein abreiben, dann eine Hälfte entsaften.

Zwiebelwürfel in einem Topf in etwas Rapsöl glasig anschwitzen. Den Rotkohl und die Kartoffelwürfel dazugeben und einige Minuten mitdünsten. Mit Gemüsebrühe ablöschen, den Rotweinessig zufügen und den Sternanis, die Wacholderbeeren und die Nelke in einen Teefilter geben, mit Küchengarn zubinden und zu den anderen Zutaten in den Topf geben. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Suppe zugedeckt bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis der Rotkohl weich ist. Das Gewürzsäckchen entfernen, dann die Sahne dazugeben und alles mit einem Stabmixer oder alternativ in einem Standmixer pürieren, bis die Suppe glatt ist.

Die Kürbisbrötchen in Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Café-de-Paris-Gewürzmischung darüberstreuen und etwas Rapsöl darüberträufeln. Die Brotwürfel auf ein Backblech geben, dann mit Fleur de Sel bestreuen und für 5-10 Minuten im auf 180°C vorgeheizten Backofen rösten, bis die Croûtons goldbraun sind.

Die Suppe nochmals mit Salz, Pfeffer und einer großzügigen Prise Zimt abschmecken, dann mit den Croûtons bestreut servieren.

Grünkohlsalat mit Birnenspalten und karamellisierten Gewürznüssen

Grünkohlsalat mit Birnenspalten und karamellisierten Gewürz-nüssen

Zutaten
400 g Grünkohl, möglichst bunt
1 Birne
½ Granatapfel
50 ml Rapsöl
2 EL Orangensaft
30 ml Apfelessig
1 TL Dijonsenf
Fuchs Tafelsalz mit Meersalz
Fuchs Tellicherrypfeffer, frisch gemahlen

Gewürznüsse
100 g gemischte Nüsse und Kerne
1 TL Rapshonig
2 TL Fuchs Ras El Hanout-Gewürzmischung
¼ TL Fuchs Chiliflocken
½ TL Fuchs Fleur de Sel

Optional
100 g milder Blauschimmelkäse

Zubereitung
Den Honig in einem Topf schmelzen und einmal aufwallen lassen. Die Temperatur reduzieren, dann Ras El Hanout und Chiliflocken dazugeben und glatt rühren. Die Nussmischung zufügen und untermischen, so dass alle Nüsse und Kerne gleichmäßig überzogen sind. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech ausbreiten. 
Bei 150°C ca. 30 Minuten im Backofen backen, dabei zwischendurch mehrfach wenden. Aus dem Backofen nehmen, komplett abkühlen lassen und vereinzeln, dann mit Fleur de Sel nach Geschmack bestreuen.
Aus Rapsöl, Orangensaft, Apfelessig, Senf, Salz und Tellicherrypfeffer ein Dressing herstellen und kräftig aufmixen, so dass eine glatte Emulsion entsteht. 
Den Grünkohl waschen und die groben Stiele entfernen. Die zarten Blätter gründlich trocknen, in eine Schüssel geben, und das Dressing untermischen. Die Birne vierteln und das Kerngehäuse entfernen, dann längs in feine Scheiben schneiden, den Granatapfel aufschneiden und die Kerne entfernen. Beides zum Grünkohl geben, untermischen und auf Tellern anrichten. 
Den Blauschimmelkäse in feine Stückchen teilen und zusammen mit den Nüssen auf dem Salat anrichten.
Kartoffel-Pilz-Tartes mit Feldsalatpesto

Kartoffel-Pilz-Tartes mit Feldsalatpesto

Zutaten für 2-3 Tartes
2 festkochende Kartoffeln
¼ Romanesco
1 Packung frischer Butter-Blätterteig
2 große Kräuterseitlinge, längs in Scheiben geschnitten
½ rote Zwiebel, in dünne Streifen geschnitten
100 g Brie, in Scheiben
Fuchs Tellicherrypfeffer, frisch gemahlen
Fuchs Rosa Beeren, grob gemörsert
Fuchs Italienische Kräuter
Fuchs Fleur de Sel
1 EL Rapsöl

Außerdem
1 Eigelb, verkleppert
Heller Sesam

Feldsalatpesto
50 g Feldsalat, gewaschen und geputzt
1 Knoblauchzehe
15 g Walnüsse
70 ml Rapsöl
30 g Parmesan, frisch gerieben
½ TL Zitronenabrieb
Fuchs Tafelsalz mit Meersalz
Fuchs Tellicherrypfeffer, frisch gemahlen

Zubereitung
Für das Pesto Feldsalat, Knoblauch, Walnüsse und Öl in einen Standmixer geben und glatt pürieren. Geriebenen Parmesan und Zitronenabrieb unterrühren und nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen.
Die Kartoffeln in ca. 4 mm dicke Scheiben schneiden und in Salzwasser für 5 Minuten kochen. Die Scheiben sollen nicht komplett durchgegart sein, sondern noch einen leichten Biss haben.
Die Röschen des Romanescos vereinzeln und ebenfalls in gesalzenem Wasser für 5 Minuten kochen, dann in Eiswasser abschrecken. Mit einem Schaumlöffel heraus-nehmen und gut abtropfen lassen.
Den Blätterteig ausrollen und je nach Vorliebe halbieren oder dritteln. Mit einem Messer rundherum einen Rand in den Teig ritzen, dabei aufpassen, dass der Teig nicht komplett durchgeschnitten wird. Den Mittelteil mit einer Gabel mehrfach einstechen, dann abwechselnd mit Kartoffel- und Pilzscheiben, Romanescoröschen, Zwiebelstreifen und Käse belegen. Das Pesto in Klecksen darauf verteilen.
Den Tarterand mit Eigelb bestreichen und mit Sesam bestreuen. Die Tarte mit italienischen Kräutern, rosa Pfefferbeeren, Fleur de Sel und Tellicherrypfeffer bestreuen, dann etwas Öl darüberträufeln und die Tartes für 10-15 Minuten im auf 180°C vorgeheizten Backofen goldgelb backen.

Maronen-Linsenbraten mit Kürbis

Maronen-Linsenbraten mit Kürbis

Zutaten
250 g Berglinsen
Wasser
1 rote Zwiebel, fein gewürfelt
150 g Pastinake, fein gewürfelt
1 Karotte, fein gewürfelt
200 g Hokkaidokürbis, gewürfelt
1 Stange Lauch, (das Weiße und Hellgrüne) in feine Ringe geschnitten
200 g vakuumierte Maronen, grob gehackt
Rapsöl zum Anschwitzen
1 TL Tomatenmark
100 ml Rotwein
Fuchs Tafelsalz mit Meersalz
Fuchs Tellicherrypfeffer, frisch gemahlen
Fuchs Muskatnuss, frisch gerieben
½ TL Fuchs Chiliflocken
1 TL Fuchs Fenchel, gemörsert
3-4 TL Fuchs italienische Gewürzmischung
3 Eier
70 g Kichererbsenmehl
2 TL glatte Petersilie, fein gehackt
3 EL Kürbiskerne
2 EL Sonnenblumenkerne
Butter für die Form

Zubereitung
Die Berglinsen in einen Topf mit ausreichend Wasser geben und für 30 Minuten köcheln lassen, bis sie komplett durchgegart sind. In ein Sieb abgießen und beiseite stellen.
Die Zwiebelwürfel in Rapsöl glasig anschwitzen, dann die Pastinaken-, Karotten-, Kürbiswürfel und Lauchstreifen dazugeben und ebenfalls einige Minuten mit anschwitzen. Das Tomatenmark zufügen und eine Minute auf dem Pfannenboden anrösten, dann alles durchrühren und mit Rotwein ablöschen. Den Rotwein komplett einkochen lassen und die Mischung großzügig mit Salz, Pfeffer und den restlichen Gewürzen abschmecken. 
Beiseite stellen und etwas abkühlen lassen, dann in einer Schüssel mit den vorgekochten Linsen, Kichererbsenmehl und Eiern verrühren und die Petersilie unterheben. 
Eine 26er-Springform ausbuttern, die Linsenmasse hineingeben, glattstreichen und leicht festdrücken. Mit Kürbis- und Sonnenblumenkernen bestreuen und ebenfalls festdrücken. Im auf 180°C vorgeheizten Backofen für ca. 45 Minuten backen.
Dazu schmeckt eine vegane Bratensauce


Ofengegarte Karotten

Zutaten
1 Bund Karotten
2 TL Fuchs italienische Kräuter
½ TL Fuchs Chiliflocken
Fuchs Fleur de Sel nach Geschmack
½ TL Zucker
2 TL heller Sesam
3 EL Rapsöl

Zubereitung
Das Grün der Karotten entfernen, dabei ca. 2-3 cm stehen lassen. Karotten schälen und nebeneinander auf einem Backblech verteilen. Mit Rapsöl beträufeln, der Kräutermischung und Chiliflocken würzen, den Sesam darüber verteilen und alles gut vermischen. Für 15 Minuten bei 180°C backen, dann einmal wenden und mit etwas Zucker bestreuen. Für weitere 10 Minuten backen, dann mit Fleur de Sel bestreuen und servieren.
Dieser Blogbeitrag ist in Zusammenarbeit mit Fuchs Gewürze entstanden, vielen Dank für die schöne Zusammenarbeit und die Anregungen, die ich durch diese Kooperationen bekommen habe.

Vegane Bratensauce

Schon im letzten Jahr, als wir unsere Weihnachtsmenü-Themenwoche veranstaltet haben, habe ich mir überlegt, ein vegetarisches Weihnachtsmenü zusammen-zustellen, bin dann aber wieder darüber hinweg gekommen, weil ich so viele leckere Gerichte mit Fleisch und Fisch umsetzen wollte. Auch in diesem Jahr wird es bei mir zur Themenwoche Anfang Dezember kein vegetarisches Menü werden, dafür habe ich aber noch viele vegetarische Menüideen unabhängig von diesem Event für Euch vorbereitet, am Donnerstag geht es damit direkt los. 
Eine Komponente für ein vegetarisches oder veganes Weihnachtsmenü, bzw. eigentlich auch für das traditionelle Sonntagsessen ist mit Sicherheit eine Braten-sauce und genau darum geht es heute, denn ich habe mir ein Rezept überlegt, das so lecker schmeckt, dass es auch jeden Fleischesser überzeugen wird. Ich war selbst sogar sehr überrascht, wie lecker diese Sauce ist, leider mag aber mein Mann keine Pilze, daher wird sie für uns auf Dauer keine Alternative sein, zumindest nicht, wenn der Gatte mit isst. 

Vegane Bratensauce
Zutaten für ca. 200 ml
200 g braune Champignons, in Scheiben geschnitten
1 rote Zwiebel, fein gewürfelt
Rapsöl zum Anschwitzen
1 TL Gemüsemark*
1 Tl Gemüsebrühpulver, hausgemacht
100 ml Rotwein
50 ml Portwein, Ruby
500 ml Gemüsebrühe, hausgemacht
3 Wacholderbeeren*, angedrückt
½ TL Dijonsenf
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 TL Mehl
4 EL kaltes Wasser

Zubereitung
Champignonscheiben in etwas Rapsöl sehr scharf anbraten, bis sie beidseitig gut gebräunt sind. Die Zwiebelwürfel dazugeben und anschwitzen, dann das Gemüse-mark und das Gemüsebrühpulver dazugeben, eine Minute erhitzen, unterrühren und mit Rot- und Portwein ablöschen. Den Wein kräftig einkochen lassen, dann die Gemüsebrühe zufügen, das Bouquet garni und die Wacholderbeeren in einem Gewürzsieb* dazugeben und alles 30 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen.
Die Sauce durch ein sehr feines Sieb passieren und gut durchdrücken, dann mit etwas Paprikapulver, Senf, Salz und Pfeffer abschmecken.
Kaltes Wasser mit dem Mehl glatt rühren, dann unter stetigem Rühren in die Sauce einrühren lassen. 5 Minuten köcheln lassen, dann servieren.
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Meine 10 Lieblingsrezepte im Kuriositätenladen

Ich bin vor einigen Wochen in einem Kommentar hier im Blog gefragt worden, welches mein absolutes Lieblingsrezept im Rezeptarchiv des Kuriositätenladens ist. Eine unglaublich schwierige Frage, denn ich habe mittlerweile so um und bei 1300 Rezepte im Blog und natürlich sind darunter unzählige, die ich heiß und innig liebe - EIN einziges Rezept herauszufischen wäre nahezu unmöglich. Ich hab mir deshalb überlegt, Euch nicht nur meinen absoluten Favoriten, sondern meine Top 10 vorzustellen, und das war immer noch schwer genug, glaubt mir. 
Auf der Suche nach meinen liebsten Blogrezepten habe ich erstmal gewissenhaft das gesamte Archiv durchforstet und alle "Lieblingsrezepte" rausgeschrieben. Heraus-gekommen ist eine sehr stattliche Liste mit um und bei 50 Rezepten - weit entfernt von der angestrebten Top 10 also. Nachdem ich diese Liste noch ein paarmal kräftig überarbeitet und ausgedünnt hatte, sind tatsächlich 10 Rezepte übrig geblieben, denen ich sehr guten Gewissens einen Platz in meiner Rezept-Top-10 geben kann. 
Ich hab mich bemüht, eine möglichst große Bandbreite rauszusuchen, denn es ist ja einigermaßen langweilig, wenn ich Euch jetzt 6 Einweckrezepte raussuche, weil ich sie ständig in der Küche verwende. Los geht's mit meinen absoluten Lieblings-rezepten!

Knoblauch-Confit

Candele alla Genovese, inkl. Einweckanleitung

Dieser Beitrag enthält Werbung für Pasta Garofalo
Ein Vorteil der kalten und oftmals ungemütlichen Jahreszeit ist auf jeden Fall, dass jetzt endlich die Schmorgerichte wieder richtig gut schmecken. Ich schmore zwar auch im Sommer, aber es geht doch nichts über ein kräftiges Schmorgericht, wenn es draußen regnet und kalt ist. 
Schmorgerichte sind für mich auch immer Soulfood pur, sowohl in der Zubereitung, als auch im späteren Genuss. Sie kochen sich mehr oder weniger von allein, lassen sich sogar bereits am Vortag zubereiten und schmecken zu jeder Gelegenheit.

Candele alla Genovese


Mejadra | Mujadarra | مجدرة | Arabischer Reis mit Linsen

Dieses Rezept wartet bereits seit ca. 4-5 Jahren in meiner Warteschleife darauf, endlich gebloggt zu werden, es war nämlich das erste Rezept, das ich damals aus Yotam Ottolenghis Jerusalem* gekocht habe. Ich weiß gar nicht, warum es damals nicht im Blog gelandet ist, das Bild war für damalige Verhältnisse gar nicht mal schlecht, aber besser spät als nie, oder?
Die Zubereitung von Mejadra ist sehr simpel, dauert aber eine Weile, da die Zwiebeln portionsweise ausgebacken werden müssen. Wenn Ihr, so wie ich, keine Fritteuse habt, dauert das schon ein bisschen. Es lohnt sich aber, denn Mejadra schmeckt großartig und hält sich auch prima bis zum nächsten Tag, es eignet sich also wunderbar als Büroessen oder Verpflegung bei einem Picknick.

Mejadra ~ Arabischer Reis mit Linsen und frittierten Zwiebeln