Reklame! KitchenAid Artisan Küchenmaschine

... einigen von Euch auch bereits als Kleinröschen bekannt oder auch kurz und knapp, meine neue beste Küchenfreundin. Die möchte ich Euch heute vorstellen.

Wenn Ihr den Kuriositätenladen schon etwas länger lest, ist Euch sicher aufgefallen, dass ich bereits seit Jahren alle anfallenden Knetarbeiten meinem Mixer überlassen habe. Obwohl, "überlassen" ist eigentlich nicht richtig ausgedrückt, denn im Gegensatz zu einer Küchenmaschine, braucht ein Mixer ja immer noch eine ganze Menge Unterstützung und DEN Mixer gab, bzw. gibt es auch nicht. Ich hab im Laufe der letzten Jahre insgesamt 2 Mixer ins Nirvana befördert. Nr. 3 zeigt zwar mittlerweile erste Ermüdungserscheinungen, wird jetzt aber sicher noch etwas länger durchhalten, da er ja zukünftig nicht mehr so hart rangenommen wird, sondern nur noch zum Einsatz kommt, wenn ich mal eben schnell kleine Mengen verrühren oder aufschlagen muss.

Reklame! KitchenAid Artisan Küchenmaschine in rosa!
Ich hab zwar vor einigen Jahren eine Küchenmaschine gehabt, als wir dann aber vor 7 Jahren in unsere kleine Hamburger Dachbutze gezogen sind und sich die Größe meiner Küche mal eben so halbiert hat, mussten Prioritäten gesetzt werden. Da meine kleine Düvelsköök kaum Arbeitsfläche, aber sogar noch weniger Stauraum bietet und der Rest der Wohnung auch recht überschaubar und im Zweifelsfall mit Kochbüchern vollgestopft ist, ist die Küchenmaschine ganz schnell rausgeflogen. Mein Mixer hat mir recht gute Dienste geleistet und die Ergebnisse waren auch ok, dachte ich. Man kann sich ja auch alles schönreden ;o)

KitchenAid Artisan KüchenmaschineVor mittlerweile gut 4 Jahren hat mich dann ein sehr unschönes Schicksal getroffen, von dem ich Euch damals ja bereits berichtet habe. Bei mir wurde Brustkrebs diagnostiziert, ich musste operiert werden und mich im Anschluss daran einer Chemo- und Strahlentherapie unterziehen - das ganze Programm also. 
Insgesamt hab ich diese ganze Geschichte recht gut weggesteckt, aber natürlich sind ein paar Spätfolgen zurückgeblieben, so ist unter anderem mein rechter Arm nur noch bedingt einsatzfähig und darf nur sehr eingeschränkt belastet werden. Brotkneten, stundenlang den Mixer halten, usw. ist da natürlich kontraproduktiv. 
Gutes Equipment ist für mich daher besonders wichtig, ich hab mir beispielsweise im letzten Jahr ein Profirollholz angeschafft, das zwar selbst recht schwer ist, mit dem ich aber sehr leicht Keks-, Mürbe- und Hefeteige ausrollen kann, ohne dass ich zu kräftig drücken muss. Da rollt sich der Teig quasi wie von selbst aus.

Und jetzt eine, bzw. DIE Küchenmaschine. Finally. Endlich! 

Ich schreibe endlich, weil diese Küchenmaschine, mein heißgeliebtes Kleinröschen, mir ganz neue Möglichkeiten eröffnet. Ich kann endlich wieder Brotbacken, ohne dass ich am nächsten Tag nen dicken Arm habe, Crèmes, Eischnee und Sahne aufschlagen, die viel fluffiger werden als mit dem Mixer (damit hab ich nie so gründlich aufgeschlagen, weil ich den Arm nicht so lange halten konnte) und ich kann mich, während Kleinröschen fleißig vor sich hinarbeitet, bereits anderen Aufgaben widmen oder einfach nur klar Schiff machen.
Wie sehr ich mein Kleinröschen mag, könnt Ihr auch daran sehen, dass ich wegen ihr sogar meine Küche gestrichen habe - die Wandfarbe passte nämlich so gar nicht zu dem zarten rosa ;o) Jetzt ist alles in einem ganz frischen steingrau gestrichen und nicht nur Kleinröschen und ich fühlen uns wohler, ich kann auch endlich bessere und schickere Making-of-Bilder machen - ein doppelter Gewinn also.  
Da ich nicht nur die Küche gestrichen, sondern auch das Arbeitszimmer umgeräumt und mir zwei neue Regale gegönnt habe, ist jetzt auf meinem Arbeitstisch auch genug Platz, so dass Kleinröschen dauerhaft dort stehen kann. Ich hab sie also immer parat und muss sie nicht aus irgendeinem Schrank wuchten. Wie gut, dass sie nicht nur nützlich, sondern dazu noch die schönste Küchenmaschine ever ist - so ein Schmuckstück schaut man natürlich auch gerne an.

KitchenAid Artisan Küchenmaschine


Apropos rosa, die Wahl der Maschinenfarbe kommt gerade bei meiner persönlichen Vor- geschichte natürlich nicht von ungefähr. Ich hab zwar eine nicht zu leugnende Vorliebe für rosa, die ist aber nur ein Grund dafür, dass ich mich für diese Farbe entschieden habe. Die Farbe rosa/pink steht bei KitchenAid für das Engagement für den Susan G. KOMEN Deutschland e.V., einer der weltweit größten Brustkrebshilfe-Organisationen. Komen e.V. finanziert Aufklärungskampagnen zur Früherkennung von Brustkrebs und unterstützt die Forschung von Brustkrebs-Therapieverfahren durch Spendengelder. Ein Thema, das mir natürlich ganz besonders am Herzen liegt. 
Pro verkaufter rosafarbener Küchenmaschine spendet KitchenAid 100€ an Komen, für jeden rosafarbenen Blender 50€. 
Wenn Ihr Euch also in der nächsten Zeit ebenfalls ein solches Schätzchen anschaffen möchtet, dann bitte in rosa - ganz egal, ob die Farbe in Eure Küche passt, das kann man alles um die Küchenmaschine rumbauen und entsprechend anpassen ;o)

Schneebesen, Flachrührer, Knethaken & Flexirührer
Ich spare mir und vor allem Euch jetzt einen Vortrag über die Funktionsweise der Maschine. Ich denke, jeder von Euch weiß grundsätzlich, wie eine Küchenmaschine funktioniert. Da die KitchenAid aber natürlich auch einiges an Zubehör zu bieten hat, möchte ich Euch in den nächsten Monaten zeigen, was man damit alles anstellen kann. Wir werden also wolfen, wursten, Nudeln herstellen, entsaften, mahlen, reiben und nicht zu vergessen, kneten und rühren. Sehr viel kneten und rühren. Denn Ihr wisst ja, ich kann endlich wieder nach Herzenslust Brotbacken :o)
Aus mir wird zwar sicher keine passionierte Brotbäckerin mehr, aber ab und zu mal ein leckeres frisch gebackenes Brot, das ist schon eine ganz besondere Delikatesse, an denen ich Euch selbstverständlich teilhaben lassen werde.

Als Einstand hab ich mir jetzt drei Rezepte überlegt, mit denen ich die neue Ära im Kleinen Kuriositätenladen einläuten möchte. 
Es wird morgen einen Himbeer-Schoko-Torrone geben, am Donnerstag mein aktuelles Lieblingsbrot, ein herrlich saftiges Kartoffelbrot und am Freitag eine Fürst-Pückler-Torte. Da ich Freitag auch zuuufällig Geburstag habe, ist das dann eine kombinierte Einstands-/Geburtstagstorte.
Falls Ihr Euch jetzt wundert, dass ich zu dieser Jahreszeit Himbeer-Torrone und Erdbeer-Buttercreme zubereite - da sind natürlich keine frischen Him- und Erdbeeren verarbeitet, sondern gefriergetrocknetes Fruchtpulver. Aber dazu in den nächsten Tagen mehr, das ist nämlich eine ganz tolle Erfindung. 


So, und für alle, die tatsächlich bis hierhin durchgehalten haben, hab ich jetzt noch eine Kleinigkeit. Nein, keine Küchenmaschine, sondern ein KitchenAid/KuLa-Geschenkpaket :o)
KitchenAid hat dafür einen Eiscremeportionierer, einen Dosenöffner und einen Teigspatel gestiftet (selbstverständlich in rosa) und von mir gibt es noch einige KuLa-Spezialitäten obendruff. Darunter je ein Glas Rotweinzwetschen und Safran-Vanille-Birnen, ein Glas meines Allround-Ratatouilles, confierten Knoblauch, Orangen- und Vanilleextrakt und ein Gläschen Bahārāt

GeschenkpaketAlles, was Ihr dafür tun müsst, ist mir zu verraten, ob Ihr ebenfalls eine KitchenAid Küchenmaschine besitzt und wenn ja, welche Farbe sie hat. Wenn Ihr (noch) keine habt, dann erzählt mir doch, für welche Farbe Ihr Euch entscheiden würdet. Bis nächsten Sonntag, dem 27.04.2014 um 24:00 Uhr könnt Ihr unter diesem Beitrag kommentieren und landet so automatisch im Lostopf. 
Nächsten Montag werde ich dann den Zufallsgenerator entscheiden lassen und den/die Gewinner_in bekanntgeben. Falls ich Euch nicht kenne, bzw, zuordnen kann, schaut bitte unbedingt noch einmal hier rein, damit Ihr nicht verpasst, wenn Ihr gewonnen habt und ich mich mit Euch in Verbindung setzen kann.

Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen, versteht sich von selbst. 
Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit www.kitchenaid.de* zustande gekommen, die Bedingungen und Voraussetzungen für eine Kooperation können hier nachgelesen werden.

*Alle Links sind Partnerlinks

Croque Madame Muffins

Mit den großen Überraschungen für diese Themenwoche bin ich durch, ab jetzt kommen nur noch zwei verhältnismäßig normale Rezepte. Diese Croque Madame Muffins sind eine Abwandlung des klassischen Croque Madame und durch die hübsche Form mal wieder ein schöner Beitrag zum Osterbuffet. 

Die Muffins lassen sich sehr gut vorbereiten, Ihr könnt die Sauce schon komplett fertig machen und auch gerne etwas abkühlen lassen (dann dickt sie ein und läuft nicht so schnell vom Muffin) das Weißbrot und den Schinken in die Förmchen drücken und wenn die hungrige Meute einfällt, das Ei drauf geben und mit einem Klecks Sauce krönen. Spätestens 20 Minuten später sind sie auch schon fertig. 

Croque Madame Mufffins
Verwendet für die Muffins unbedingt Weiß- und kein Toastbrot, am besten kauft Ihr ein Kastenweißbrot und schneidet die Scheiben frisch auf. Toastbrot zerbröselt beim Reindrücken in die Form sehr leicht und man kann nur schwer ein Körbchen draus formen. Weißbrot hat eine viel flexiblere Struktur, da klappt's dann auch mit dem Förmchen. 

Ihr könnt die Muffins natürlich auch noch aufpeppen, andere Gewürze zufügen oder wenn Ihr evtl. Jumbo-Muffinförmchen habt, etwas sautierten Spinat auf den Schinken geben, macht das einfach ganz nach Eurem Geschmack. 

Dieses Rezept ist übrigens - diese Woche läuft das mal andersrum - das Rezensionsrezept aus dem Kochbuch, das ich Euch morgen vorstellen möchte: Paris in meiner Küche von Rachel Khoo*, aber dazu morgen mehr :o) 

Croque Madame Muffins

Zutaten 

Sauce Mornay (Käse-Béchamel) 
1 EL Butter 
1 EL Mehl 
200 ml Milch 
1 TL grober Senf 
frisch geriebene Muskatnuss
60 g frisch geriebener Comté
Salz und Pfeffer

Außerdem 
12 Scheiben Weißbrot (kein Toastbrot)
6 Scheiben Kochschinken 
12 Eier
Salz und Pfeffer
Paprikapulver

Zubereitung

Sauce Mornay
Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen. Das Mehl dazugeben und bei mittlerer Hitze unter stetigem Rühren mit der Butter glattrühren. Den Topf von der Platte ziehen und die Milch nach und nach einrühren. Wieder auf die Platte stellen und aufkochen lassen.  Mit Muskatnuss und Senf würzen und bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten köcheln lassen. Gelegentlich umrühren, damit die Sauce nicht am Topfboden ansetzt. 
In der Zwischenzeit den Käse reiben und nach und nach in die Sauce einrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen und beiseite stellen. 

Croque Madame Muffins
Ein 12er Muffinblech gründlich buttern. 12 Scheiben Weißbrot mit einem Rollholz flachrollen. Vorsichtig in die Förmchen drücken. 
Jedes Weißbrotförmchen mit einer Scheibe Schinken auslegen, dann vorsichtig ein Ei daraufgeben. Mit Salz, Pfeffer und etwas Paprikapulver würzen. 
Einen EL Sauce daraufgeben und bei 180°C (Ober- und Unterhitze ca. 15-20 Minuten backen, evtl. zum Ende den Grill dazuschalten.

Brotkörbe aus Brotteig

Ich bin zwar handwerklich einigermaßen begabt, kann Bohren, Hämmern und Sägen, wenn es aber um feinere Handarbeiten wie Häkeln, Stricken und Nähen geht, bin ich eine absolute Niete. Flechten geht glücklicherweise gerade noch so und Weben kriege ich auch einigermaßen hin - Nadeln sollte man mir aber nicht in die Hand geben, das Ergebnis ist nicht schön, wirklich nicht... 
Glücklicherweise musste ich beim Basteln dieser Brotkörbe aber weder stricken noch nähen, sondern nur ein wenig weben und flechten. Das krieg auch ich gerade noch so hin und außerdem macht den persönlichen Charme ja gerade eine gewisse rustikale Note aus. 

Brotkorb
Nachdem ich vor einigen Jahren bereits Suppenschüsseln aus Brotteig gebloggt habe (Vorsicht, Gruselfotos!), die sich prima für Dipps und Aufstriche, aber auch Suppen eignen, habe ich heute eine Bastelanleitung für alle unter Euch, die keinen Brotkorb haben, aber einen für das Sonntagsfrühstück brauchen, oder auch diejenigen, die den Frühstückstisch gerne ein wenig pimpen möchten.
Diese Körbe machen sich auch prima auf einem Buffet oder einer Party, Ihr könnt sie ein paar Tage vorher backen oder, wenn Ihr sie tatsächlich auch essen möchtet, auch am Vortag herstellen und dann noch einmal aufbacken. 

Brotkörbe in verschiedenen Größen
Für die Zubereitung, bzw. als Unterbau habe ich einfache Metallschüsseln von IKEA verwendet, die gibt es dort für wenig Geld und sie sind beispielsweise auch ideal für ein Wasserbad geeignet, bzw. um etwas über einem Wasserbad aufzuschlagen. 
Damit die Teigstreifen auch an der Seite gut halten und nicht während des Webens von der Schüssel rutschen, habe ich die Schüsselaußenseite gebuttert. Nehmt kein Öl, sondern wirklich Butter, weil die fester ist, den Teig während des Webens nicht aufweicht und sie auch mehr Halt verleiht.

kleiner Brotkorb
Wenn Ihr es gerne etwas farbiger mögt, könnt Ihr den Teig auch mit Spinat-, Tomaten- oder anderen Gemüsepulvern oder auch mit Tomatenmark, Sepiatinte, Kurkuma, usw. usf. einfärben. Achtet nur darauf, dass Ihr, sofern Ihr Farbstoffe verwendet, die Feuchtigkeit enthalten, so wie Tomatenmark oder Sepiatinte, noch etwas Mehl zufügt, da der Teig sonst zu weich wird und sich nicht mehr so exakt verarbeiten lässt. 

Ich habe einen Brotteig verwendet, der durch die Milch und die enthaltene Butter etwas schwerer und nicht so weich ist, Ihr könnt aber natürlich auch einen Brotteig Eurer Wahl verwenden. Er sollte nur eine gewisse Festigkeit besitzen, damit die Teigstreifen während des Webens und auch während des Backens ihre Form behalten. 

Schwein gehabt...
Zutaten 
500 g Mehl
20 g Frischhefe
50 g Milch 
300 g Wasser
30 g Butter
10 g Salz 

Zubereitung
Das Mehl in eine Schüssel geben und mit einem Löffel in der Mitte eine Mulde hineindrücken. Die Frischhefe zerbröseln und in die Mulde geben. Die Mulde mit Milch auffüllen. 
Ca. eine Viertelstunde stehen lassen, bis die Hefe anfängt zu "arbeiten", es steigen dann kleine Bläschen auf. Die restlichen Zutaten dazu geben und alles mit dem Mixer oder der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verkneten. Abgedeckt bei Zimmertemperatur gehen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat.

Teigstreifen
Die Arbeitsfläche gut bemehlen und den Teig ca. 0,3 cm dick ausrollen. Je nach gewünschter Brotkorbgröße den Teig in 0,5 - 1 cm breite Streifen schneiden. Ich verwende dafür ein Lineal mit Metallkante und einen Teigrädchen. 

Teigstreifen
Die Metallschüssel außen gründlich buttern und zwei Teigstreifen überkreuzt darauflegen. Zwei Teigstreifen neben den unteren Streifen legen, dabei je nach Vorliebe ein paar Millimeter Platz lassen. Weitere Teigstreifen einweben, dafür die Streifen, die über dem einzuwebenden Streifen liegen sollen, hochklappen, den neuen Streifen darunterlegen und die hochgeklappten darauf legen und etwas andrücken. 
So weiterverfahren, bis das Korbgeflecht komplett ist.

Brotkorb ohne Rand
Die überstehenden Teigstreifen mit einem Teigrädchen entfernen, dann einen Dekorand herstellen. Das kann ein schlichter, etwas breiterer Teigstreifen sein oder auch ein geflochtener Zopf. 
Die Stellen, an die die Abschlusskante gedrückt wird, mit etwas Wasser befeuchten, dann die Abschlusskante randrücken.

Brotkorb vor dem Backen
Im vorgeheizten Backofen ca. 45 Minuten bei 180°C backen. Nach 30 Minuten herausnehmen, vorsichtig die Metallschüssel entfernen und den Korb umgedreht, also mit der Öffnung nach oben, zu Ende backen. 

Laugenherzen mit Rote-Beete-Frischkäse

Nach dem Süßkram gestern, gibt's heute wieder etwas Herzhaftes, einen leckeren und dazu noch hübschen Brotaufstrich und mordsschicke Herzbrötchen.

Die Brötchen sind tatsächlich nur eine Abwandlung meiner Laugenstangen/-brötchen. Dazu müsst Ihr den Teig nur ausrollen und mit einem großen Herzausstecher ausstechen, danach geht's weiter wie im Making of beschrieben. 

Beide Rezepte, bzw. genauer gesagt das Rezept für den Brotaufstrich und die Anregung für die Laugenbrötchen, stammen aus dem neulich vorgestellten Kochbuch Das Kochbuch*, derzeit leider nicht lieferbar, aber irgendwann trudelt das schon wieder ein und spätestens dann solltet Ihr zuschlagen :o)

Rote-Beete-Frischkäse
Zutaten 
150 g Rote Beete (gegart)
Saft einer halben Zitrone
2 EL Sahnemeerrettich
Salz und Pfeffer
1/4 TL Zucker

Außerdem
Schnittlauch

Zubereitung
Alle Zutaten in einem Blender möglichst fein pürieren und mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Im Kühlschrank kalt stellen (der Frischkäse wird dann wieder etwas dicker) und mit Schnittlauchröllchen bestreut servieren.
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Brownies im Ei

Ha! Heute hab ich was ganz Besonderes für Euch! 
Wenn Ihr diese Brownies, bzw. Mini-Schokoküchlein zu Ostern serviert oder verschenkt, werden Eure Gäste aber mächtig Augen machen - nicht nur die Kleinen, sondern garantiert auch die Großen. Zu Anfang schauen sie eventuell etwas irritiert, weil ein unbemaltes Ei auf den ersten Blick ja kein so wahnsinnig spektakulärer Blickfang ist, wenn sie den Brownie aber erstmal aus dem Ei gepellt haben, dann ist die Überraschung umso größer! 
Also, Schokokuchen in einer Kuchenform backen war gestern, heute backen wir mal IM Ei :o) 

Brownies im Ei
Ich glaube, das Rezept hab ich schon seit zwei Jahren abgespeichert und als ich mich dazu entschlossen habe, in diesem Jahr eine Osterwoche zu veranstalten, war natürlich ganz schnell klar, dass diese Brownies UNBEDINGT dabei sein müssen. Ich finde die Idee immer noch so großartig, dass ich am liebsten schon wieder welche backen würde.
Ihr könnt natürlich jeden Brownie- oder auch Blondie-Teig (eigentlich auch einen normalen Rührteig) verwenden, den Ihr mögt, müsst dann halt nur die Eierschalenmenge entsprechend vergrößern oder verringern. Falls etwas übrig bleibt, backt den Teig einfach in einem Muffinförmchen mit.

Brownies im Ei
Wenn Ihr es auf die Spitze treiben wollt, könnt Ihr auch zuerst den weißen Teig einfüllen und dann dunklen Schokoteig mit diesem langen dünnen Spritzbeutel- vorsatz, den man zum Befüllen von Berlinern verwendet, in den weißen Teig spritzen. Wenn alles so klappt, wie ich mir das denke, müsste ein helles Ei mit braunem "Eigelb" dabei rauskommen oder umgekehrt, je nachdem, was Ihr lieber mögt.
Oder Ihr drückt ein Stückchen Konfekt in die Mitte des Teiges, dann hat es, je nach Sorte, einen weichen Kern.  
Aber natürlich macht auch ein schlichtes Brownie- oder Blondie-Ei schon ganz mächtig Eindruck. Ihr werdet sehen, das gibt grooooße Augen! 

Aus dem Ei gepellt
Mein Brownieteig war leider ein wenig fest - auch, weil ich n büschen länger gebraucht habe und die flüssige Schokolade in der Zwischenzeit schon wieder angezogen hatte. Ich hab daher im unten angegeben Rezept die Buttermenge etwas erhöht, dann müsste das passen. 
Der Teig soll halt die typische Brownieteigkonsistenz haben, dann lässt er sich optimal in die Eierschalen spritzen und hinterlässt nicht, wie in meinem Fall diese unschönen Falten. 

vorbereitete Eierschalen
Wenn Ihr diese Brownies zu Ostern nachbacken möchtet, fangt möglichst sofort mit dem Sammeln der Eierschalen an, d.h., bereitet sie so früh wie möglich vor, damit sie ein wenig trocknen können. 
Sobald nämlich die Eihaut eintrocknet, lässt sich das Loch, ganz problemlos vergrößern. Wenn sie noch weich und elastisch ist, reißt die Schale gerne mal zu weit ein. 
Also beim Ausblasen, bzw. in diesem Fall Ausschütteln das Loch nur so groß wie notwendig machen und erst unmittelbar vor dem Backen vergrößern. 
Ich hab das mit einer kleinen spitzen Pinzette gemacht, damit ließ sich die Schale wunderbar "abknipsen" und ich hab sie sehr exakt ausarbeiten können.

Brownie-Eier nach dem BackenNatürlich lässt sich nicht vermeiden, dass etwas Teig überläuft - so exakt kann man das einfach nicht bemessen und Ihr wollt ja keine halben Eierbrownies backen, sondern die Schalen sollen wirklich ausgefüllt sein. Da ein Teil des Öls, mit dem die Eierschalen gefettet werden, aber beim Backen aus der Schale gedrückt wird, kann man diesen Überschuss nach dem Backen ganz einfach abheben. Am Besten macht Ihr das, solange die Eier noch warm sind, dann kann man sie mit einem Küchenpapier abwischen und alles ist wieder schick.  

Brownies im EiZutaten 
16 vorbereitete Eierschalen
150 g dunkle Schokolade 
150 g Butter 
3 große Eier 
150 g Rohrohrzucker
1/4 TL Salz 
150 g Mehl, Type 550
2 TL Kakaopulver

Zubereitung

Vorbereitung der Eierschalen
An der breiten Seite der Eier mit einer groben Nadel jeweils ein kleines Loch mit ca. 0,5 cm Durchmesser eindrücken. Das Loch soll so groß sein, dass die Spitze eines Spritzbeutels hineinpasst. 
Mit einem Schaschlikstäbchen das Eiinnere miteinander verrühren und dann in ein Schälchen herausschütteln.
Die Eischalen unter fließendem Wasser ausspülen, dann für 30 Minuten in einer Salzlösung einlegen (100 g Salz auf 1 Liter Wasser). Anschließend erneut mit klarem Wasser ausspülen und mit kochendem Wasser übergießen. Herausnehmen und abkühlen lassen. 
Mit dem Loch nach unten auf Küchenpapier stellen und komplett abtropfen lassen. 

Brownieteig
Die Schokolade grob hacken und mit der Butter in einem Topf bei niedriger Temperatur unter Rühren schmelzen lassen. Beiseite stellen und etwas abkühlen lassen. 
Die Eier mit dem Zucker, Salz und Vanilleextrakt schaumig rühren. Die abgekühlte Schokoladen/Buttermischung einrühren. 
Mehl und Kakaopulver trocken vermischen und kurz unter den Teig heben, so dass alles miteinander vermischt ist. Nicht zulange verrühren. 

Die Mulden einer Muffinform mit etwas Alufolie auslegen, so dass die Eierschalen darin stehen können. 
1 TL neutrales Öl in jedes Ei geben, wenden, so dass es sich verteilt und über- schüssiges Öl wieder auslaufen lassen. 
Den Brownieteig in einen Spritzbeutel geben und die Eier zu 3/4 damit befüllen. Mit dem Loch nach oben in die vorbereiteten Muffinmulden stellen und im auf 180°C vorgeheizten Backofen ca. 15-20 Minuten backen. 

Die Eier herausnehmen und evtl. ausgelaufenen Brownieteig noch im warmen Zustand mit einem feuchten Tuch entfernen. 
Abkühlen lassen und essen. 
Quelle: Ya a la Venta

 

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