Blogroll

Was immer da sein muss - Ein Blick in mein Vorratsregal

Ich wohne zwar in einer winzig kleinen Dachgeschosswohnung, die Hälfte dieser Wohnung besteht aber aus Küchen- und Fotoequipment, Blogdekokram und Vorräten - vieeelen Vorräten. 
Neben selbst ein- und haltbargemachten Vorräten hab ich natürlich auch reichlich gekaufte Zutaten, viele davon sind zu festen Größen geworden, auf die ich beim Kochen nicht mehr verzichten möchte. 
Da ich immer wieder gefragt werde, welche Sojasauce ich verwende, welches mein Lieblingspaprikapulver ist, auf welche Gewürze ich nicht verzichten möchte und welche selbstgemachten Grundzutaten ich als Must-Have betrachte, habe ich mich mal hingesetzt und all das aufgeschrieben.

Ich hab natürlich deutlich mehr Gewürze, Saucen und hausgemachte Vorräte, die nachfolgende Liste umfasst aber den harten Kern, bzw. meine Lieblingszutaten, auf die ich nicht verzichten möchte und die immer da sein müssen.

Salz

Andere sammeln Sand, ich sammle verschiedene Salzsorten und habe mittlerweile schon eine ganze Menge zusammengetragen. Die meisten verwende ich aber nicht, bzw. nur sehr selten, diese vier aufgelisteten Salzvarianten sind aber meine Lieblingssalzsorten, die nie fehlen dürfen.

  • grobes Meersalz* ~ Mein Standard-Kochsalz
  • Murray River Salt* ~ Mein Lieblings-Finish-Salt, mit deutlich feinerer Textur als Maldon Sea Salt
  • Clifford Bay Sea Salt ~ Die Flocken dieser Salzsorte sind noch einmal feiner als die des Murray River Salts, besonders auf meinem Frühstücksei liebe ich dieses Salz.
  • Maldon Sea Salt* ~ Diese kräftigen Salzflocken mag ich besonders gerne auf kurzgebratenem Fleisch oder auch auf einem frischen Butterbrot. 
Für unterwegs habe ich immer zwei kleine Salzdöschen* dabei, einmal mit Murray River Salt und eines mit Maldon Sea Salt.

Pfeffer

Meine Vorliebe für Pfeffer ist nicht ganz so ausgeprägt wie die für Salz, trotzdem mag ich auch hier die Abwechslung.

  • Tellicherry Pfeffer* ~ Mit Abstand mein Lieblingspfeffer, den ich immer vorrätig habe und in großen Mengen einkaufe.
  • Roter Kampot Pfeffer* ~ Ein sehr exklusiver Pfeffer, den ich ausschließlich zum Finish verwende. Ich liebe diesen Pfeffer besonders frisch über Fleisch oder Fisch gemahlen und nur in Kombination mit Salz und/oder Langem Pfeffer, sonst kommen die Aromen nicht maximal zum Vorschein. 
  • Langer Pfeffer* ~ Langen Pfeffer verwende ich gerne in Schmorgerichten oder als Komponente meiner Melange Noir.
  • Rosa Pfefferbeeren* ~ Kein echter Pfeffer, ich zähle diese Beeren aber des Namens wegen dazu. Ich verwende sie sehr oft und regelmäßig, für Fisch, Fleisch, aber auch sehr gerne in Dips und Gemüsegerichten.

Einzelgewürze

Ich habe eine riesige Gewürzsammlung, aber diese Auswahl sind meine Lieblings-gewürze, die dürfen auf keinen Fall in meinem Gewürzregal fehlen.

  • Lemon Myrtle* ~ Lemon Myrtle kennt Ihr, wenn Ihr meinen Blog regelmäßig lest, denn sie kommt in jedem zweiten Rezept vor. Ich verwende Lemon Myrtle eigentlich überall, egal ob herzhaft oder süß, Fleisch, Fisch oder Gemüse. Lemon Myrtle hat ein sehr angenehmes, aber feineres Zitrusaroma als Zitronensaft oder -schale.
  • Fenchelpollen* ~ Dieses Gewürz habe ich erst kürzlich für mich entdeckt, bin aber ähnlich begeistert wie von Lemon Myrtle. Fenchelpollen sind sehr hitzeempfindlich und sollten deshalb erst am Ende, bzw. direkt vor dem Servieren verwendet werden.
  • Piment d'Espelette* ~ Ich mag eine ganz leichte Schärfe, aber auf keinen Fall, wenn Schärfe die Aromen der anderen Komponenten eines Gerichts überdeckt. Piment d'Espelette ist meine liebste Chilisorte und die einzige, die ich wirklich verlässlich dosieren kann. Sobald ich doch mal ein anderes Chilipulver verwende, spucken wir garantiert Feuer. 
  • Delikatess-Paprikapulver* ~ Ich liebe Paprikapulver und dieses ist meine Lieblingssorte. Ich bestelle mir davon immer direkt 500 g, da auch diese Menge bei mir nicht alt wird.
  • Pimenton de la vera dulce* ~ Schmorgerichten, Marinaden und Grillsaucen verleihe ich durch dieses geräucherter Paprikapulver gerne eine leichte Rauchnote.
  • Getrocknete Zwiebeln und Knoblauch, hausgemacht ~ Nicht nur zur Herstellung von hausgemachten Gewürzmischungen eine unverzichtbare Zutat in meiner Küche. Gerade die Zwiebeln verwende ich auch gerne in Schmorgerichten und sogar in meinen asiatischen Bratnudeln
  • Cumin* ~ Vor einigen Jahren konnte man mich mit Cumin noch jagen, mittlerweile liebe ich ihn aber sehr und verwende ihn natürlich besonders in der orientalischen Küche.
  • Estragon* ~ Estragon wird meiner Meinung nach viel zu selten verwendet. Ich mag ihn sehr und würze damit besonders gerne Geflügelgerichte, Sauce Béarnaise, Kräuterquark, usw.. 
  • Fenchel* ~ Ich liebe Fenchel, sowohl als Gemüse, Tee, Fenchelpollen oder eben Fenchelsaat zum Würzen von Fisch, Gemüse, etc.
  • Oregano* ~ Oregano darf in Tomatengerichten, auf Pizza, usw. auf keinen Fall fehlen und da ich pizzasüchtig bin, ist Oregano eines meiner Standard-gewürze. 
  • Muskatnüsse* ~ Wenn ich Kartoffelgerichte zubereite, darf Muskatnuss daran natürlich nicht fehlen. 
  • getrocknete und gemahlene Steinpilze, hausgemacht ~ gemahlenes Steinpilzpulver verleiht Schmorgerichten und Suppen ein wunderbares Aroma, außerdem verstärkt es auch das Eigenaroma von Frischpilzen. Psst, mein Mann isst zwar keine Pilze, das Pulver schummle ich aber trotzdem oft ans Essen, weil es vielen Speisen das gewisse Etwas verleiht.
  • ECHTES! Wasabipulver* ~ Das erste wirklich echte und reine Wasabipulver, das ohne den Einsatz von Meerrettich und Farbstoffen auskommt (zumindest kenne ich kein anderes). Der Geschmack ist gar nicht zu vergleichen. 
  • Bockshornklee* ~ Ich verwende Bockshornklee nicht oft, aber es ist meine "Geheimzutat" wenn ich eine meiner Lieblingssuppen, nämlich Linsensuppe koche. Ohne Bockshornklee keine Linsensuppe!
  • Selleriesaat* ~ Eine weitere Geheimzutat, die ich viel für eingemachtes Gemüse, Suppen und Würzsaucen verwende. Selleriesaat schmeckt intensiver als Sellerie oder Selleriegrün und geht geschmacklich ein wenig in Richtung scharfer Petersilie mit einer angenehmen Zitrusnote.

Gewürzmischungen

Grundsätzlich verwende ich lieber Einzelgewürze, da ich damit feiner dosieren kann, einige Gewürzmischungen mache ich mir aber gerne selbst und einige ganz wenige kaufe ich sogar.

  • Gemüsebrühpulver, hausgemacht ~ Dieses Pulver verwende ich sehr oft an Suppen, Saucen, aber auch fein dosiert in Aufstrichen, Marinaden, usw.
  • Melange Noir, hausgemacht ~ Meine absolute Lieblingspfeffermischung, die ich genau wie Murray River Salt immer parat habe. 
  • Zitronen-Würzsalz, hausgemacht ~ Diese Gewürzmischung beinhaltet alles, was ich liebe, daher habe ich immer eine große Menge vorbereitet und würze damit Fisch & Geflügel, Aufstriche, aber auch mein Tomatenbrot direkt am Tisch, usw.  
  • Bouquet garni* ~ Diese kleinen Kräutersträußchen verwende ich schon sehr lange für Schmorgerichte, Suppen und Saucen. 
  • Za'atar* ~ Eine meiner absoluten Lieblingsgewürzmischungen, die ich oft für Ofenkartoffeln, Fladenbrot, Marinaden, usw. verwende. 
  • Englisches Currypulver* ~ Ohne dieses Currypulver keine weltbeste Currysauce!

Saucen & Pasten

Ich bereite viele Grundzutaten selbst zu, einige kaufe ich aber auch bewusst zu, man kann ja nicht alles selbst machen.

  • Tomatensauce, hausgemacht ~ Diese Sauce ist ein Allroundtalent und dient mir als Grundsauce für Pasta, aber natürlich kommt sie auch auf meine Pizza. Die muss also immer auf Vorrat da sein.
  • Hot Mango Sauce* ~ Diese Sauce ist die wichtigste Zutat für meine Curry-sauce, ich hab immer 2 Flaschen auf Vorrat, falls es mal zu einem Engpass kommt ;o)
  • Sriracha-Sauce* ~ Verwende ich oft für asiatische Gerichte und Saucen. 
  • helle und dunkle Sojasauce ~ Ich verwende 3 Sorten Sojasauce, japanische Sojasauce* für Sushi & Co, sowie helle* und dunkle* Sojasauce für chinesische Gerichte. 
  • Fischsauce* & Austernsauce* ~ Beide Saucen sind für die asiatische Küche unentbehrlich. 
  • Teriyakisauce, hausgemacht ~ Teriyakisauce mache ich selbst, sie ist ewig haltbar und eignet sich hervorragend, um ein schnelles asiatisches Essen mit Geflügel oder Lachs auf den Tisch zu bringen.
  • Tomatenmark* ~ Tomatenmark ist nicht gleich Tomatenmark. Ich habe mit den Produkten von Mutti die besten Erfahrungen gemacht.
  • Tomatenmark mit Gemüse* ~ Durch das enthaltene Gemüse hat dieses Tomatenmark weniger Säure. Ich setze es immer öfter anstelle des herkömmlichen Tomatenmarks ein.
  • Mildes Paprikamark* ~ Dieses Paprikamark ist eine enorm wichtige Zutat in meiner Küche, das ich in recht großen Mengen verwende. Probiert mal Paprika- anstelle von Tomatenmark, es schmeckt großartig!

Essig

Ich liebe guten Essig und verwende ihn gerne und oft. Eine besondere Vorliebe habe ich für Apfel-, bzw. mit Frucht aromatisierten Essigsorten.

  • Cidre-Essig* ~ Für die meisten Gerichte, Saucen, etc. verwende ich diesen Apfelessig.  
  • Holzapfelessig ~ Ein wunderbarer Salatessig, mit einer angenehmen Süße und sehr intensivem Apfelaroma. 
  • Weißweinessig* ~ Wenn ich einen neutralen Essig brauche, verwende ich diesen Weißweinessig.
  • Womersley-Essige ~ Die mit Abstand besten Essigsorten, die ich bisher probiert habe! (meine Favoriten: Lemon, Basil, Bay & Juniper | Golden Raspberry & Apache Chili | Lime, Blackpepper & Lavender | Orange & Mace | Cherry)
  • Erdbeeressig und -balsam, hausgemacht ~ Besonders für Salatmarinaden, aber auch als Sauce für Eis liebe ich diesen Essig, bzw. Balsam.

Öl/Fett

  • Rapsöl* ~ Rapsöl ist mein Standardöl, damit mache ich alles, vom Anbraten, Marinaden, Knoblauchconfit, bis hin zu Eierlikörkuchen.
  • Butterschmalz, hausgemacht ~ Butterschmalz nutze ich für Schmor-gerichte, zum scharfen Anbraten von Fleisch, usw. Ich mache es in großen Mengen selbst und fülle es dann heiß in Gläser. So habe ich über Monate hinweg einen ausreichenden Vorrat und nur einmal die Arbeit der Herstellung.
  • Olivenöl* ~ Für alle mediterranen Gerichte verwende ich dieses Olivenöl, das ich mir im 5-Liter-Kanister liefern lasse.
  • dunkles Sesamöl* ~ Ich liebe geröstetes Sesamöl und brauche es für viele asiatische Gerichte. Lange habe ich das Sesamöl aus dem Asiashop verwendet, nun aber endlich ein sehr intensives Bio-Sesamöl gefunden, das ich mit Begeisterung verwende.
  • Leindotteröl ~ Dieses Öl hat einen sehr angenehmen Geschmack nach jungen Erbsen. Ich verwende es gerne als Salatöl und gebe einen Esslöffel an meinen Kräuterquark. 

Eingewecktes und -gelegtes, hausgemacht

Im Lauf der Zeit bin ich dazu übergegangen, einige Zutaten selbst zu machen und habe davon immer einen ausreichenden Vorrat auf Lager. Ich kann mir nicht vorstellen, die nachfolgenden Zutaten fertig zu kaufen, da der Qualitätsunterschied doch enorm ist.

  • Confierter Knoblauch ~ meine Allzweckwaffe, die Ihr sicher alle schon kennt. Ich wecke jedes Jahr ca. 3-4 kg ein und verwende zu 99,9% confierten Knoblauch.
  • Ajvar ~ Eine ganz wichtige Würzpaste in meiner Küche, die ich nicht nur zum Schmoren von Fleisch- und Gemüsegerichten verwende, sondern auch zur schnellen Herstellung von Frischkäseaufstrichen.
  • Portweinzwiebeln ~ Wir essen sehr gerne Panini, für die diese Schmor-zwiebeln unverzichtbar sind, aber natürlich auch als Beilage für Fondues oder Topping von Burgern. Alles schmeckt besser mit Portweinzwiebeln.
  • Gewürzgurken ~ Gewürzgurken sind sehr schnell und auch einfach eingeweckt und schmecken viel besser als die gekauften Gurken.
  • Gemüsebrühe ~ Die von mir am meisten verwendete Brühe. Das letzte Mal habe ich auf einen Schlag 30 Flaschen eingeweckt. Wenn man schon mal dabei ist...  
  • Hühnerbrühe ~ Hühnerbrühe ist für mich eine sehr wertvolle Brühe, da Demeter-Suppenhühner vergleichsweise teuer sind. Ich verwende sie deshalb sehr bewusst und fast ausschließlich für klare Hühnersuppe, sowie Hühnercremesuppe
  • Rinderfond ~ Rinderfond ist unersetzlich, wenn ich schmore oder braune Saucen zubereite. Ich setze ca. 2x pro Jahr 4 kg Knochen an und wecke die Brühe dann auf Vorrat ein.

Zucker/Honig

  • Rohrohrzucker ~ mein Standardzucker. 
  • Rapshonig ~ Ich verwende mittlerweile gerne und viel Honig, fast aus-schließlich Rapshonig, sofern ich nicht gerade mal einen flüssigen Honig brauche. Rapshonig ist ein vergleichsweise milder und sehr heller Honig, der aber eine recht feste Konsistenz hat. 
  • heller Speisesirup* ~ Diesen Sirup verwende ich ausschließlich zur Herstellung von Eis.

Hülsenfrüchte und Reis

Hülsenfrüchte und Reis sind ein essentieller Bestandteil meines Vorratsregals. Ich bevorzuge getrocknete Hülsenfrüchte, weil die ein deutlich besseres Aroma haben und man so außerdem den Dosenmüll vermeidet.

  • Basmatireis* ~ Meiner Meinung nach der beste Basmatireis überhaupt. 
  • Sushireis* ~ Ein großartiger Sushireis mit wunderbarem Geschmack und nur wenig Reisbruch.
  • Kichererbsen* ~ Wir essen sehr oft Kichererbsen, entweder in Hummus, Salaten oder auch vegetarischen Burgern. Besonders Hummus mache ich regelmäßig als Brotaufstrich oder Dip, deshalb sind Kichererbsen bei uns immer zwingend auf Lager. 
  • Alblinsen* ~ Meine Lieblingslinsen, unverzichtbar für meine Linsensuppe.
  • Belugalinsen* ~ sehr feste Linsensorte, die ich gerne für Salate verwende.

    Eingeweckte Mahlzeiten, hausgemacht

    Ich liebe an meinem Vorratsregal besonders meine Auswahl verschiedener eingeweckter Mahlzeiten. Wir nutzen diesen Vorrat nicht nur unter der Woche, sondern auch am Wochenende, wenn ich mal keine Lust zum Kochen habe oder es einfach schnell gehen soll.

    • Gebackene Bohnen ~ Gebackene Bohnen sind nicht unbedingt mein Lieblingsessen, mein Mann liebt sie aber sehr. Wenn ich also mal wieder meinen heißgeliebten Spinat essen möchte, gibt es für ihn gebackene Bohnen, eine Scheibe Toast und ein Spiegelei.
    • Lecsó ~ Lecsó ist für mich eine wichtige Grundsauce, die ich zu vielen anderen Gerichten weiterverarbeite. 
    • Linsenbolognese ~ Es muss ja nicht immer Fleisch sein, diese vegetarische Linsenbolognese schmeckt ebenfalls wunderbar und lässt sich außerdem sehr gut weiterverarbeiten. 
      • Ochsenschwanzragout ~ Eine meiner absoluten Lieblingssaucen. Da Ochsen-schwanzragout sehr aufwendig in der Zubereitung ist, sammle ich vorher einige Ochsenschwänze und koche dann gleich eine recht große Menge, die auf jeden Fall ein Jahr reichen muss. Noch öfter bin ich nicht bereit, die Knochen abzufriemeln.
      • Ragù alla Bolognese ~ Bolognese muss immer im Haus sein, egal ob als Pastasauce, für Lasagne oder auch Rigatonikuchen.
      • Ragù alla Genovese ~ Eine herrliche Schmorsauce für Pasta. Sehr unkompliziert gemacht und eine tolle Alternative zu Ochsenschwanzragout oder Bolognese.
      • saure Linsen ~ Die Schwaben wissen schon, warum sie dieses Gericht so gerne mögen!
      • Shredded Chicken ~ Immer im Haus. Ich mache daraus Salate, verwende es für Sandwiches und natürlich meine heißgeliebte Hühnercremesuppe.
      • verschiedene Suppen - Ich habe immer 3-4 Suppen als schnelles Feier-abendessen eingeweckt. Je nach Saison sind das Gemüse-, Bohnen-, Tomaten-, verschiedene Linsensuppen, Gulaschsuppe, usw.
      • Gulasch ~ Gulasch in kleinen Mengen zu kochen schmeckt einfach nicht. Damit ein Gulasch richtig gut schmeckt, braucht man schon einen anständigen Topf voll. Da wir natürlich nicht alles auf einmal essen können, wecke ich den Rest ein.
      • Kohlpudding ~ Kohlpudding eignet sich hervorragend zum Einwecken, auch das erkläre ich Euch demnächst noch einmal.
      • Rouladen ~ Wenn mein Schlachter Rouladen im Angebot hat, schlage ich zu und kaufe reichlich ein, die dann eingeweckt werden. So habe ich auch immer ein schönes Sonntagsessen auf Vorrat. Wie ich die Rouladen einwecke, erkläre ich Euch ebenfalls demnächst noch einmal ausführlich.
      Falls ich etwas vergessen habe oder neue "Must-haves" dazukommen, ergänze ich die mit der Zeit noch. 

      Karamellisierter Hasselback-Butternutkürbis

      In diesem Jahr hab ich's nicht so mit Keksen, Süßkrams oder anderen Weihnachts-leckereien, aber davon hab ich ja auch bereits reichlich in meinem Rezeptarchiv. Ihr findet dort auch kulinarische Last-Minute-Geschenke und andere Geschenke aus der Küche für jede Gelegenheit und Geschmack.
      In diesem Jahr ist mir viel eher danach, Euch Rezepte für die Weihnachtstafel vorzustellen und ein paar habe ich ja bereits geschafft. Ihr habt ein wunderbares Weihnachtsmenü bekommen, einen Kartoffelsalat, ein vegetarisches Weihnachts-menü und außerdem noch eine Pfifferlingscremesuppe mit Brezenknödelchen, das es lediglich aufgrund der nicht mehr ganz stimmigen Saisonalität nicht in mein Weihnachtsmenü geschafft hat.
      Heute habe ich eine Beilage für Euch, die nicht nur lecker schmeckt, sondern auch noch viel Farbe auf Euren Weihnachtsteller zaubert, es gibt einen karamellisierten Hasselback-Butternutkürbis.


      Die Bezeichnung "Hasselback" kennt Ihr vielleicht von den bekannten Kartoffeln, die ebenfalls eingeschnitten und dann gebacken werden. Da Kürbis deutlich frickeliger ist, müsst Ihr beim Einschneiden sehr aufpassen, sonst passiert Euch das, was Ihr bei der unteren Kürbishälfte hier auf dem Foto seht - Ihr habt den Kürbis ruckizucki durchgeschnitten und er geht beim Backen förmlich in die Knie. 
      Ich lege zum Einschneiden Esstäbchen neben längs neben den Kürbis, aber trotzdem passiert es manchmal, dass der Kürbis einreißt. Also gaaaanz langsam und behutsam einschneiden.
      Passt bei der Auswahl der Chilischote auf und wählt eine Sorte, die Eurem Schärfeempfinden entspricht oder verwendet alternativ nur eine halbe Schote.
      Zutaten
      1 Butternutkürbis
      Rapsöl
      Salz
      frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
      6-8 Lorbeerblätter*

      Ahornsirupglasur
      150 g Ahornsirup, Grad B*
      120 g Butter 
      60 g Cidreessig*
      1 Chilischote, entkernt und in feine Streifen geschnitten

      Zubereitung
      Den Butternutkürbis gründlich schälen, die äußere Schale und das darunterliegende Weiße soll vollständig entfernt sein. Längs halbieren, das Fruchtfleisch mit einem Löffel entfernen, rundherum mit Öl einreiben, salzen und pfeffern. Mit der Schnitt-fläche nach unten auf ein Backblech legen und bei 180°C für ca. 10-15 Minuten backen, bis das dünne Ende des Kürbis leicht nachgibt. 
      In der Zwischenzeit die Zutaten für die Glasur in einen Topf geben und für ca. 10 Minuten köcheln lassen, bis eine leicht dickflüssige Glasur entstanden ist.
      Den vorgegarten Butternut vorsichtig mit einer Palette auf ein Schneidbrett heben, längs daneben zwei Essstäbchen legen und mit einem scharfen Messer die typischen Hasselbackeinschnitte vornehmen, dabei darauf achten, den Kürbis möglichst nicht durchzuschneiden. 
      Lorbeerblätter in den Einschnitten verteilen, dann den Kürbis zurück auf das Blech legen, mit der Glasur bestreichen und für 10 weitere Minuten backen. Nach 10 Minuten erneut glasieren und so fortfahren, bis der Kürbis schön karamellisiert und durchgebacken ist, das dauert ca. 30-40 Minuten.
      *Affiliatelink, Quelle: www.bonappetit.com

      Knödelrezepte aus aller Welt - Das Rezept-PDF zum kostenlosen Download

      Die Vorweihnachtszeit ist Geschenkezeit, deshalb hab ich heute auch schon wieder etwas für Euch. Erinnert Ihr Euch noch an das große Knödelevent Ende letzten Monats? Insgesamt 15 Foodblogger haben sich zusammengetan und diesmal ausnahmsweise kein Pesto zubereitet, sondern parallel geknödelt. Herausgekommen ist eine so unglaublich großartige Rezeptvielfalt, dass wir sie Euch gerne wieder als PDF zur Verfügung stellen möchten. 
      Ich hab zu diesem Event meine Rote-Bete-Knödel mit Rahmwirsing beigetragen, ein Rezept, von dem ich nach wie vor sehr begeistert bin und das sicher ein wunder-bares vegetarisches Weihnachtsessen wäre. Wenn Ihr also noch eins sucht - DAS wäre eine Möglichkeit, die Ihr unbedingt mit in die engere Auswahl ziehen solltet!

      Nadine vom Möhreneck hat auch diesmal wieder das PDF zusammengestellt, dafür erneut ein ganz großes Dankeschön, denn das ist eine ganze Menge Arbeit und alles andere als selbstverständlich. 



      Die Teilnehmer des Novemberknödelns waren

      Röstkartoffelsalat mit Flower Sprouts und Radicchio

      Ich hab zwar letzte Woche ein sehr pompöses Menü gebloggt, tatsächlich gibt es an Heiligabend bei uns aber traditionell Kartoffelsalat und Wildschweinbratwurst, das große Schlemmen beginnt dann einen Tag später am 1. Weihnachtstag.
      In diesem Jahr habe ich mich für einen Kartoffelsalat ohne Mayonnaise, dafür mit meinem heißgeliebten Holzapfel-Salatdressing und viel Gemüse entschieden, denn Abwechslung muss ja auch mal sein. Die Wildschweinbratwurst ist bei uns schon seit vielen Jahren Tradition und ein unbedingtes Muss - ohne ist Weihnachten bei uns kein Weihnachten.

      Röstkartoffelsalat mit Flower Sprouts und Radicchio

      Hüftgold & Lametta - Alle 50 Rezepte in einem PDF zum Download

      Die letzte Woche stand hier ganz im Zeichen meines diesjährigen Weihnachts-menüs, das ich unter dem Motto Hüftgold & Lametta zusammen mit 9 anderen Bloggern veranstaltet habe. Jeden Tag haben wir Euch unsere Rezepte für die jeweiligen Gänge vorgestellt und herausgekommen sind 50 vollkommen verschiedene Rezepte, die allesamt spannend, abwechslungsreich und von vorne bis hinten mordslecker waren. 
      Ich selbst habe eine Menge aus dieser Themenwoche mitgenommen und mir viele Anregungen und Ideen für zukünftige Gerichte gemopst.
      Als besonderes Schmankerl hat Nadine vom Möhreneck am Wochenende ein PDF mit allen Hüftgold-&-Lametta-Rezepten zusammengestellt, das Ihr Euch natürlich vollkommen gratis runterladen könnt. Ich hoffe, Ihr habt ganz viel Freude an dem PDF und freue mich, wenn eines oder sogar mehrere Rezepte aus unserer Themen-woche bei Euch auf dem Weihnachtsteller landen.


      Hüftgold & Lametta
      An dieser Stelle auch noch einmal ein ganz großes Dankeschön an alle 9 Teilnehmer von Hüftgold und Lametta. Es hat mir großen Spaß gemacht, diese Woche gemeinsam mit Euch zu bestreiten und ich freue mich, wenn Ihr auch im nächsten Jahr wieder dabei seid!

      Mit dabei waren