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Karamellisierter Hasselback-Butternutkürbis

In diesem Jahr hab ich's nicht so mit Keksen, Süßkrams oder anderen Weihnachts-leckereien, aber davon hab ich ja auch bereits reichlich in meinem Rezeptarchiv. Ihr findet dort auch kulinarische Last-Minute-Geschenke und andere Geschenke aus der Küche für jede Gelegenheit und Geschmack.
In diesem Jahr ist mir viel eher danach, Euch Rezepte für die Weihnachtstafel vorzustellen und ein paar habe ich ja bereits geschafft. Ihr habt ein wunderbares Weihnachtsmenü bekommen, einen Kartoffelsalat, ein vegetarisches Weihnachts-menü und außerdem noch eine Pfifferlingscremesuppe mit Brezenknödelchen, das es lediglich aufgrund der nicht mehr ganz stimmigen Saisonalität nicht in mein Weihnachtsmenü geschafft hat.
Heute habe ich eine Beilage für Euch, die nicht nur lecker schmeckt, sondern auch noch viel Farbe auf Euren Weihnachtsteller zaubert, es gibt einen karamellisierten Hasselback-Butternutkürbis.


Die Bezeichnung "Hasselback" kennt Ihr vielleicht von den bekannten Kartoffeln, die ebenfalls eingeschnitten und dann gebacken werden. Da Kürbis deutlich frickeliger ist, müsst Ihr beim Einschneiden sehr aufpassen, sonst passiert Euch das, was Ihr bei der unteren Kürbishälfte hier auf dem Foto seht - Ihr habt den Kürbis ruckizucki durchgeschnitten und er geht beim Backen förmlich in die Knie. 
Ich lege zum Einschneiden Esstäbchen neben längs neben den Kürbis, aber trotzdem passiert es manchmal, dass der Kürbis einreißt. Also gaaaanz langsam und behutsam einschneiden.
Passt bei der Auswahl der Chilischote auf und wählt eine Sorte, die Eurem Schärfeempfinden entspricht oder verwendet alternativ nur eine halbe Schote.
Zutaten
1 Butternutkürbis
Rapsöl
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
6-8 Lorbeerblätter*

Ahornsirupglasur
150 g Ahornsirup, Grad B*
120 g Butter 
60 g Cidreessig*
1 Chilischote, entkernt und in feine Streifen geschnitten

Zubereitung
Den Butternutkürbis gründlich schälen, die äußere Schale und das darunterliegende Weiße soll vollständig entfernt sein. Längs halbieren, das Fruchtfleisch mit einem Löffel entfernen, rundherum mit Öl einreiben, salzen und pfeffern. Mit der Schnitt-fläche nach unten auf ein Backblech legen und bei 180°C für ca. 10-15 Minuten backen, bis das dünne Ende des Kürbis leicht nachgibt. 
In der Zwischenzeit die Zutaten für die Glasur in einen Topf geben und für ca. 10 Minuten köcheln lassen, bis eine leicht dickflüssige Glasur entstanden ist.
Den vorgegarten Butternut vorsichtig mit einer Palette auf ein Schneidbrett heben, längs daneben zwei Essstäbchen legen und mit einem scharfen Messer die typischen Hasselbackeinschnitte vornehmen, dabei darauf achten, den Kürbis möglichst nicht durchzuschneiden. 
Lorbeerblätter in den Einschnitten verteilen, dann den Kürbis zurück auf das Blech legen, mit der Glasur bestreichen und für 10 weitere Minuten backen. Nach 10 Minuten erneut glasieren und so fortfahren, bis der Kürbis schön karamellisiert und durchgebacken ist, das dauert ca. 30-40 Minuten.
*Affiliatelink, Quelle: www.bonappetit.com

Kommentare

  1. Mhm, das klingt sehr lecker! Aber warum schneidest du den Kürbis nicht im rohen Zustand direkt ein?
    Ausprobieren werde ich es auf jeden Fall, dazu ein grüner Salat und ich bin im Kürbishimmel... ;-)
    Liebe Grüße
    Gabi

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    1. Der rohe Kürbis splittert noch leichter als der angegarte, Trudi

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  2. Wow, was für eine tolle Idee! Der Kürbis sieht wirklich köstlich aus. Liebe Grüße, Ela

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  3. Ohh das sieht ja wahnsinnig lecker aus! Ich habe zuhause tatsächlich noch einen Butternut im Dunklen lagern ;) Muss ich auf jeden Fall ausprobieren!
    Liebe Grüße,
    Anastasia

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  4. Das ist wirklich ein super leckeres Rezept. Heiligabend ausprobiert, und bestimmt nicht zum letzten mal gekocht. Aufgrund eines doch etwas aufwändigeren Menüs habe ich die Butternuts nicht vorgegart, sondern direkt eingeschnitten. Mit einem Brotmesser klappt das tadellos, ohne Splittern. So konnte ich sie fertig auf dem Blech vorbereiten und musste sie nach der Bescherung nur noch garen und bestreichen.
    Liebe Grüße,
    Tina

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