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Kartoffel-Käse-Soufflé mit Grana Padano und Kräutern

Dieser Beitrag enthält Werbung für Grana Padano
Gaaanz langsam mache ich mir schon einmal Gedanken um das diesjährige Weihnachtsmenü, d.h., ich überlege mir, welches grundsätzliche Thema das Menü haben wird, welche Komponenten ich verarbeiten möchte und stimme alles aufeinander ab. Der Hauptgang besteht bei uns ja in den meisten Fällen aus einem Braten, der im Idealfall zwar ordentlich was hermacht, aber gleichzeitig möglichst unaufwendig sollte, d.h., ich brauche dafür mindestens eine Beilage, die ebenso unkompliziert ist. 
Dieses Kartoffel-Käse-Soufflé war schon lange in der engen Auswahl, daher war ich besonders froh, als Grana Padano* auf mich zu kam und mir vorschlug, 3 Rezepte mit diesem wunderbaren Käse zu kreieren. Ich hab lange überlegt, was für Rezepte ich Euch vorstellen möchte und glaube, dass da drei wirklich tolle Kreationen bei rausgekommen sind. Ich hoffe sehr, dass sie Euch gefallen werden!

Kartoffel-Käse-Soufflé mit Grana Padano und Kräutern

Köttbullar mit Rahmsauce und Kartoffelpüree

Heute bekommt Ihr gleich zwei Dinge auf einmal, zum einen das Rezept für die weltleckersten Köttbullar, inkl. dem Geheimnis für die perfekte Köttbullarwürzung und obendrauf noch einen Tipp, wie Euch wunderbar saftige und mordszarte Hackbällchen und Frikadellen gelingen. Wenn das man nix is!

Ich hab einige Rezepte in meinem Archiv, mit denen ich - zumindest optisch - ein kleines Problem habe und dazu zählt unter anderem auch mein Rezept für Köttbullar. Das Rezept ist gut (wenngleich ich es heute anders mache, das seht Ihr ja weiter unten), aber das Bild entspricht so überhaupt nicht mehr dem Stil, der mir heutzutage gefällt und außerdem sind die Köttbullar fürchterlich geformt und nicht einmal annähernd rund - das fügt meinem inneren Monk Schmerzen zu. Heute geht es also darum, das Köttbullar-Rezept von 2013 zu verbessern und außerdem mit Rezeptfotos zu versehen, die mir gefallen. Ich sag es mal so: Mission accomplished!

Köttbullar mit Rahmsauce und Kartoffelpüree

Grünkohlrisotto

Heute hab ich ein ganz schnelles Feierabendrezept für Euch, das ich letzte Woche ausprobiert habe und Euch, weil die Grünkohlsaison schon bald wieder vorbei ist, noch schnell vorstellen möchte. Ihr sollt es ja schließlich baldmöglichst nachkochen können und nicht erst ein 9 Monate warten müssen.

Grünkohl kommt bei uns meist klassisch als deftiger Bremer Grünkohl mit Pinkel und Kassler auf den Tisch, mehr und mehr finde ich aber auch Gefallen daran, Grünkohl anders zu zubereiten, entweder als Pesto, Chips, Bratlinge, Salat oder wie hier, im Risotto und ich wurde bisher noch nicht einmal enttäuscht. Grünkohl ist einfach durchgehend lecker. 

Grünkohlrisotto mit Mettenden

Rumpsteak sous-vide mit Bratkartoffeln und Remoulade

Sous Vide war noch vor gar nicht allzu langer Zeit eine Zubereitungsmethode, die, aufgrund der hohen Preise der Geräte, fast ausschließlich Restaurantküchen vor-behalten war. Mit dem Einzug der erschwinglichen Sous-Vide-Wasserbadgeräte wurde diese Zubereitungsmethode auch für ambitionierte Hobbyköche interessant, die immer noch stattliche Größe hat mich aber trotzdem davon abgehalten, ein solches Gerät anzuschaffen. 
Mittlerweile werden sogenannte Sous-Vide-Sticks immer beliebter, die ungefähr die Größe eines mutierten Riesenpürierstabes haben und mit denen man problemlos aus jedem Kochtopf ein Sous-Vide-Wasserbad machen kann. Ich habe mir in diesem Jahr kurz vor Weihnachten so einen Stick gegönnt und möchte Euch heute von meinem ersten Praxiseinsatz berichten.
Wenn Ihr Lust habt, würde ich Euch zukünftig gerne auf meine Entdeckungstour in Sachen sous-vide mitnehmen und Euch an meinen Versuchen teilhaben lassen. Ich habe bereits eine kilometerlange Liste mit Rezeptideen, die ich unbedingt aus-probieren möchte. Darunter natürlich nicht nur Fleisch, sondern auch Fisch, Gemüse, Eier, Desserts, usw. usf.


Rosenkohl-Pickles

Mit Rosenkohl kann man mich eigentlich jagen. Ich versuche mich diesem Gemüse anzunähern, so richtig ist das bisher aber nicht gelungen. Wie gesagt bisher, denn heute präsentiere ich Euch den heiligen Gral der Rosenkohlrezepte. Ich bin der festen Überzeugung, dass diese Rosenkohlpickles das Beste sind, was man aus Rosen-kohl machen kann. 
Der Rosenkohl bleibt trotz des Einweckens sehr knackig und hat beim Draufbeißen eine ganz tolle Konsistenz, schmeckt aber überhaupt nicht mehr rosenkohlig, sondern hat eine wunderbare Picklenote. 
Den Sud habe ich an meinen Gewürzgurkensud angelehnt, nur ohne Wein, mit weniger Zucker und Salz, weniger Zwiebeln, dafür aber etwas Knoblauch und einer Spur Chili. Genauso, nur ganz anders. Ihr kennt das ja mittlerweile. 

Die 5 Gläser, die ich bisher produziert habe, waren eigentlich als Geschenk für meinen Vater gedacht, denn der liebt Rosenkohl sehr. "Leider" bin ich aber so verrückt nach den kleinen Dingern, dass ich noch einmal nachproduzieren muss - es ist kaum noch etwas da.

Rosenkohl-Pickles

Karamellisierter Hasselback-Butternutkürbis

In diesem Jahr hab ich's nicht so mit Keksen, Süßkrams oder anderen Weihnachts-leckereien, aber davon hab ich ja auch bereits reichlich in meinem Rezeptarchiv. Ihr findet dort auch kulinarische Last-Minute-Geschenke und andere Geschenke aus der Küche für jede Gelegenheit und Geschmack.
In diesem Jahr ist mir viel eher danach, Euch Rezepte für die Weihnachtstafel vorzustellen und ein paar habe ich ja bereits geschafft. Ihr habt ein wunderbares Weihnachtsmenü bekommen, einen Kartoffelsalat, ein vegetarisches Weihnachts-menü und außerdem noch eine Pfifferlingscremesuppe mit Brezenknödelchen, das es lediglich aufgrund der nicht mehr ganz stimmigen Saisonalität nicht in mein Weihnachtsmenü geschafft hat.
Heute habe ich eine Beilage für Euch, die nicht nur lecker schmeckt, sondern auch noch viel Farbe auf Euren Weihnachtsteller zaubert, es gibt einen karamellisierten Hasselback-Butternutkürbis.


Röstkartoffelsalat mit Flower Sprouts und Radicchio

Ich hab zwar letzte Woche ein sehr pompöses Menü gebloggt, tatsächlich gibt es an Heiligabend bei uns aber traditionell Kartoffelsalat und Wildschweinbratwurst, das große Schlemmen beginnt dann einen Tag später am 1. Weihnachtstag.
In diesem Jahr habe ich mich für einen Kartoffelsalat ohne Mayonnaise, dafür mit meinem heißgeliebten Holzapfel-Salatdressing und viel Gemüse entschieden, denn Abwechslung muss ja auch mal sein. Die Wildschweinbratwurst ist bei uns schon seit vielen Jahren Tradition und ein unbedingtes Muss - ohne ist Weihnachten bei uns kein Weihnachten.

Röstkartoffelsalat mit Flower Sprouts und Radicchio

Rote-Bete-Knödel auf Rahmwirsing

Wenn ich Euch schon wieder erzähle, dass ich Rote Bete gar nicht mag, wird's langsam albern, oder? Dies ist mittlerweile das sechszehnte Rote-Bete-Rezept in meinem Blog, da lohnt sich schon eine eigene Kategorie.

Diese Rote-Bete-Knödel waren meine erste Idee, als wir im kleinen Bloggerkreis ein gemeinsames Knödelevent geplant haben, Rote Bete ist einfach eines der dekorativsten Gemüse und wenn es richtig zubereitet wird, auch ein sehr leckeres. SO, jetzt hab ich es gesagt: ICH MAG ROTE BETE!
Die Basis für diese Knödel sind Semmelknödel, unter die ich dann in einem Würzsud gegarte Rote-Bete-Würfel gemischt habe, abgeschmeckt mit etwas Meerrettich und Lemon Myrtle bekommen sie eine angenehm frische Schärfe - nur ganz dezent, aber sehr lecker. 

Rote-Bete-Knödel auf Rahmwirsing

Kürbis-Sellerie-Gratin

Meine Vorliebe für Gratins ist noch sehr jung, denn früher habe ich nach einigen Versuchen, bei denen die Gratins unangenehm bissig blieben, schnell die Lust daran verloren. Seit Kurzem bin ich aber ein echter Gratinprofi und verwandle momentan so ziemlich alles zu Gratins, was mir in die Finger gerät - da darf Kürbis natürlich auch nicht fehlen und Knollensellerie liebe ich sowieso heiß und innig.
Gratins sind eine wunderbare Beilage, die sich einfach vorbereiten lässt und anschließend im Backofen langsam vor sich hingart. Das Resultat ist ein herrlich zartes Gemüse und dazu noch eine cremige Sauce. Das schmeckt nicht nur als Hauptspeise großartig, sondern ist auch eine schöne Beilage zu einem gebratenen Stück Fleisch.

Kürbis-Sellerie Gratin

Mein vegetarisches Weihnachtsmenü

Dieser Beitrag enthält Werbung für Fuchs Gewürze
Ich koche oft vegetarisch, genau genommen essen wir sogar deutlich öfter vegetarisch oder vegan, als dass tierische Produkte auf den Teller kommen. Wenn ich aber an festliche Menüs oder ein schönes Sonntagsessen denke, dann ist da meist Fleisch oder Fisch enthalten. 
Für Fuchs Gewürze habe ich mir in diesem Jahr vier leckere Rezepte überlegt, die sicher nicht nur für Vegetarier interessant sind, sondern auch Fleischesser über-zeugen und ich verspreche Euch, wenn Ihr als Vegetarier Fleischesser zu Besuch habt, werden die das Fleisch oder den Fisch garantiert nicht vermissen!

Mein vegetarisches Weihnachtsmenü

Mejadra | Mujadarra | مجدرة | Arabischer Reis mit Linsen

Dieses Rezept wartet bereits seit ca. 4-5 Jahren in meiner Warteschleife darauf, endlich gebloggt zu werden, es war nämlich das erste Rezept, das ich damals aus Yotam Ottolenghis Jerusalem* gekocht habe. Ich weiß gar nicht, warum es damals nicht im Blog gelandet ist, das Bild war für damalige Verhältnisse gar nicht mal schlecht, aber besser spät als nie, oder?
Die Zubereitung von Mejadra ist sehr simpel, dauert aber eine Weile, da die Zwiebeln portionsweise ausgebacken werden müssen. Wenn Ihr, so wie ich, keine Fritteuse habt, dauert das schon ein bisschen. Es lohnt sich aber, denn Mejadra schmeckt großartig und hält sich auch prima bis zum nächsten Tag, es eignet sich also wunderbar als Büroessen oder Verpflegung bei einem Picknick.

Mejadra ~ Arabischer Reis mit Linsen und frittierten Zwiebeln

Tomahawksteak mit Kumpir & Pimientos de Padrón

Ich hab es Euch ja schon am Dienstag und Donnerstag erzählt, heute serviere ich Euch das großartigste Steak, das es bisher in meine Küche geschafft hat. Es gibt ein "rückwärts" gebratenes Tomahawksteak und dazu habe ich eine Backofenkartoffel, bzw. Kumpir zubereitet und noch ein paar Pimientos de Padrón gebraten. 
Gekrönt wurde das Steak durch einen Stich Senfbutter und eine großzügige Prise Steakpfeffer, die Rezepte dafür hab ich Euch in den letzten Tagen ja bereits vorgestellt.
Normalerweise ist die punktgenaue Zubereitung eines Steaks, inkl. der Zutaten nicht ohne, besonders wenn man mehrere Personen bewirtet, ich zeige Euch aber die simpelste und gleichzeitig sicherste Methode, ein Steak genau auf den Punkt zu garen, so dass Ihr garantiert den Gargrad erreicht, den Ihr am liebsten mögt.

Tomahawksteak mit Kumpir

Kartoffelkugel mit Joghurt-Dillcreme

Als Kind waren Kartoffelpuffer mein absolutes Lieblingsessen, also neben Spinat mit Kartoffelbrei, Linsensuppe, Rouladen und den üblichen Pommes & Co. Gut, sagen wir also, Kartoffelpuffer waren eines meiner Lieblingsessen.
Leider hab ich es viel seltener bekommen, als ich es gerne gegessen hätte, denn meine Mama hat immer gemeckert, alles würde danach nach Fett stinken und das Fett bis in die letzte Küchenecke spritzen - mal überspitzt ausgedrückt. Ich hätte sie am liebsten einmal die Woche auf dem Teller gehabt, tatsächlich waren es aber nicht öfter als 3-4x im Jahr. Natürlich hab ich jede Gelegenheit genutzt, außer Haus an Kartoffelpuffer zu kommen, und auf dem Bremer Freimarkt immer als Erstes die Kartoffelpufferbude angesteuert, aber dort schmecken sie natürlich nicht so gut wie zuhause, außerdem hat man mir dort einmal die Puffer mit Zucker und Apfelmus serviert und das geht natürlich gar nicht, denn Kartoffelpuffer gehören mit Salz, Pfeffer und einem Klecks Joghurt oder Schmand serviert.

Kartoffelkugel mit Joghurtcreme und Räucherfisch

Popovers | Pfitzauf | Yorkshire Pudding

Hinter all diesen Namen verbirgt sich im Endeffekt das gleiche Rezept, nämlich ein im Backofen gebackener "Pfannkuchen", der nicht flach und rund ist, sondern dadurch, dass er in kleinen Ramequinformen gebacken wird, kräftig nach oben aufpufft und aussieht wie ein explodiertes Soufflé.
Der schwäbische Pfitzauf wird meist mit Kompott als Haupt- oder Nachspeise gegessen, der britische Yorkshire Pudding als Beilage zum klassischen Sonntags-braten und die amerikanischen Popovers sowohl als auch.

Ich bleibe bei der Bezeichnung "Popovers", denn ich habe mir extra eine sog. Popovers-Form* besorgt. Diese Form ist etwas höher als die Formen, in denen Yorkshire Puddings oder Pfitzaufs (Pfitzaufe? Pfitzäufer?) gebacken werden und bewirken dadurch, dass auch die Popovers etwas höher werden. Ihr könnt aber natürlich auch normale Muffin-, Soufflé oder Pfitzaufformen, bzw. hitzestabile Tassen verwenden - wonach Euch gerade der Sinn steht.

Popovers | Pfitzauf | Yorkshire Pudding

Geschmorte Cidre-Zwiebeln

Man könnte auf die Idee kommen, dass ich auf Schmorzwiebeln stehe. Angefangen hat alles mit Balsamico-Zwiebeln, dann ging es mit Portweinzwiebeln weiter und kurze Zeit später folgten auch noch Cumberlandzwiebeln. Weißweinzwiebeln stelle ich mir nicht besonders spannend vor, aber was mir wirklich noch fehlt, sind geschmorte Cidre- und Bierzwiebeln. Die Cidrezwiebeln brauche ich demnächst für einen Burger, dessen "Bauplan" bereits steht, daher habe ich die schon einmal zubereitet, Bierzwiebeln stehen dann demnächst auch noch an. 

Geschmorte Cidre-Zwiebeln

Kürbis-Kartoffel-Gnocchi mit Salbeibutter

Wenn es nach mir ginge, würde ich sehr gerne eine Kürbis-Themenwoche hier im Blog machen, "leider" hab ich aber so viele Rezepte in der Warteschleife und noch eine kilometerlange Ideenliste für den Herbst und Winter, dass dafür in diesem Jahr keine Zeit bleibt. Trotzdem hab ich auch in diesem Jahr wieder ein paar Kürbis-rezepte, wie diese Kürbis-Kartoffel-Gnocchi für Euch, die nicht nur eine wunderbare Farbe auf den Teller zaubern und damit den trüben Herbst vergessen lassen, sondern so zart sind, dass sie förmlich auf der Zunge schmelzen.
Ihr braucht dazu dann nur noch ein wenig ausgelassene Salbeibutter und evtl. etwas frisch gehobelten Parmesan und schon steht eine wunderbar herbstliche Köstlichkeit auf dem Tisch.

Kürbis-Kartoffel-Gnocchi

Pfifferlingcremesuppe mit Brezenknödelchen

Macht Ihr Euch schon Gedanken darum, was bei Euch zu Weihnachten auf dem Teller landet? Bei mir läuft die Planung bereits auf Hochtouren, denn genau wie im letzten Jahr, plane ich auch in diesem wieder eine Weihnachtsmenü-Themenwoche mit einigen anderen Foodbloggern, während der wir Euch eine ganz bunte Vielfalt der unterschiedlichsten Menürezepte vorstellen möchten. Ich hab keine Ahnung, was uns da alles erwartet, aber es wird mit Sicherheit mindestens so großartig wie im letzten Jahr.
Eine Pfifferlingscremesuppe war unter anderem in meiner engeren Auswahl, ich hab mich dann aber doch für eine andere Vorspeise entschieden, daher serviere ich Euch diese Suppe bereits heute.

Nicht nur diese Suppe hat mir besonders gut geschmeckt, sondern auch die Einlage, die kleinen Brezenknödelchen. Wenn Euch die ganzen Knödelchen zu unpraktisch sind, könnt Ihr sie auch in Scheiben schneiden, anbraten und dann als Suppeneinlage servieren.

Pfifferlingcremesuppe mit Brezenknödelchen


Kartoffelknöpfle

Ich bin durch und durch ein Nordlicht und liebe auch die hiesige Küche, allerdings muss ich zähneknirschend zugeben, dass der Süden uns hier oben in Sachen Knöpfle, Spätzle, Knödel, usw. einiges voraus hat. Besonders Knöpfle liebe ich sehr, denn sie sind etwas flaumiger als Spätzle und nicht so lang und dürr.
Mein neues Lieblings-Knöpflerezept verbindet die von mir sehr geliebten Kartoffeln und Knöpfle in einem Rezept und macht sie so zu den ultimativen Knöpfle. Egal, ob frisch zu einem Schmorgericht serviert oder auch aufgewärmt am nächsten Tag, diese Knöpfle schmecken einfach immer - sogar kalt in einem Salat als Verpflegung auf der Arbeit. Dann kommt sogar der Kartoffelgeschmack besonders gut raus.

Das perfekte Gulaschrezept, zu dem diese Knöpfle ganz großartig schmecken, habe ich dann am Sonntag für Euch. Bis dahin könnt Ihr es schon einmal im Hintergrund in der Terrine anschauen. 

Kartoffelknöpfle

Papas Arrugadas con Mojo verde

Heute legen wir den Begriff "Pesto" mal wieder etwas freier aus, denn ich habe kein Pesto im klassischen Sinn für Euch, sondern die kanarische Version, eine Mojo verde, also eine grüne Sauce. Fehlen eigentlich nur die Nüsse/Kerne und der Käse, um daraus ein klassisches Pesto zu machen, aber beides ignoriere ich. 
Die Grundbestandteile der Mojo verde sind Petersilie und Koriander, dazu kommt noch grüne Paprika, etwas Knoblauch, Zitronensaft und Cumin, Salz und Pfeffer und fertig ist die Mojo verde. 
Dazu gab es bei uns kanarische Runzelkartoffeln, also in reichlich gesalzenem Wasser gekochte Kartoffeln, deren Schale sich während des Kochens runzelt. Beides ist eine traditionelle Kombination, die uns ganz wunderbar geschmeckt hat. 

Papas Arrugadas con Mojo verde

Gefüllte Portobellopilze

Ich nutze nahezu jede Gelegenheit, Eier in irgendwas zu backen. Egal, ob es Shakshouka ist, Eier im Gläschen, in der Avocado, im Brötchen oder einfach nur einer Scheibe Brot, Eier schmecken in allem lecker. 
Eine, wie ich finde ganz wunderbare und dazu noch außergewöhnlich hübsche Rezeptidee ist auch, die Eier in einem großen Portobellopilz zu backen, zusammen mit ein bisschen Spinat und für alle die Fleisch essen, noch etwas Speck dazu. Das ist recht schnell gemacht und schmeckt sowohl als Sonntagsfrühstück, aber auch als Hauptspeise oder Beilage mittags, bzw. zum Abendessen.

Gefüllte Portobellopilze