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Tacos mit Rinderzunge | Tacos de Lengua

Zu meinen Vorsätzen generell noch weniger Fleisch zu konsumieren, gehört auch, mich an der Verwertung von "weniger hochwertigen", bzw. ich würde eher sagen, unbeliebten Fleischabschnitten zu versuchen. 
Vor ein paar Jahren hab ich deshalb schon einmal eine Rinderzunge besorgt und die dann auch mit den besten Vorsätzen zubereitet. Als es daran ging sie zu probieren, war es mit dem Enthusiasmus allerdings nicht mehr so weit her. Mein Mann hat sich nach einem winzigen Probierstück geweigert die Zunge zu essen und sie mir dadurch derart madig gemacht, dass ich mich auch nicht mehr überwinden konnte. 
Mich hat diese unerfreuliche Begegnung bis heute nicht losgelassen, denn anders als beispielsweise bei Leber, hat Zunge ja keinen strengen Geschmack, sondern schmeckt halt einfach nach Fleisch.
Im Zuge meiner Überlegungen, mit was ich mich in diesem Jahr beschäftigen und welche Rezepte ich Euch vorstellen möchte, hab ich mir deshalb überlegt, mich diesem "Trauma" noch einmal zu stellen und eine Rinderzunge so zuzubereiten, dass sowohl ich, aber noch schwieriger, auch mein Mann sie mögen wird.
Ich hab aus diesem Grund in unserer "All-you-need-is"-Planungsgruppe rumgefragt und es haben sich tatsächlich noch einige hartgesottene Blogger gefunden, die sich ebenfalls ihren "Kulinarischen Albträumen" stellen möchten. Die Geburtsstunde von Früher Pfui, heute Hui! Wir stellen uns unseren kulinarischen Albträumen.
In einem kleinen, aber feinen Rahmen stellen Euch heute also insgesamt 9 Blogger Rezepte mit Lebensmitteln vor, vor denen es ihnen eigentlich graust. Ich bin selbst schon riesig gespannt auf diese Rezepte!

Tacos mit Rinderzunge | Tacos de Lengua

Kohlrouladen mit Topinambur-Kartoffelpüree

...oder die Geschichte von den frustrierendsten Kohlrouladen der Welt.

Im Allgemeinen halte ich mich für recht geschickt, was meine Fähigkeiten in der Küche betrifft. Ich bin zwar keine große Leuchte wenn es ums Tortenbacken geht, Kochen kriege ich aber in der Regel gut hin - von einigen ganz wenigen Ausnahmen mal abgesehen. Mit einer weiteren Ausnahme habe ich beim Zubereiten dieser Kohlrouladen Bekanntschaft gemacht. 
Eigentlich wollte ich Euch gar keine Wirsing-Kohlrouladen servieren, sondern der Abwechslung wegen (vegetarische Wirsing-Kohlrouladen mit Reisfüllung gab es ja erst vor Kurzem) wollte ich Euch die Variante mit Weißkohl vorstellen, wäre er denn ein wenig kooperativer gewesen.
Egal, was ich auch gemacht habe, diese garstigen Kohlblätter wollten einfach nicht weich werden. Ich hab sie gekocht, den Strunk abgeschält und die Blätter mit dem Rollholz bearbeitet und trotzdem ließen sie sich nicht anständig zum Verpacken der Hackfleischfüllung nutzen. 
Glücklicherweise hatte mein Mann nach gefühlten 6 Stunden ebenfalls ordentlich Appetit und ist deshalb kurz vor Feierabend noch schnell für mich auf den Markt gelaufen und hat mir einen anständigen Kohl gekauft - mit anderen Worten, einen Wirsing. Wirsing und ich, wir sind 🤞, mit Weißkohl komme ich nur klar, wenn es um Krautsalat oder Sauerkraut geht.

Kohlrouladen mit Topinambur-Kartoffelpüree

Geschmorte Schweinebäckchen | Daube de joues de porc braisées

Ihr kennt ja sicher alle Saisonal schmeckt's besser, oder? Schon das gesamte letzte Jahr beschäftigen wir uns innerhalb dieses Events mit saisonalen Rezepten und präsentieren Euch jeden Monat eine bunte Auswahl spannender Gemüserezepte. 
In diesem Jahr möchte ich meine Blogeventreihe noch erweitern habe deshalb einen weiteren Dauerevent ins Leben gerufen, den einige von Euch vielleicht noch aus 2017 kennen. Damals hab ich All you need is... bereits dreimal veranstaltet, allerdings gekoppelt mit einer Livezubereitung der gebloggten Rezepte bei Instagram. 
Instagram gehörte noch nie zu meinen Lieblingsmedien, tatsächlich bin ich dort privat eigentlich gar nicht unterwegs, daher beschränke ich die neue, monatliche Auflage auch ausschließlich auf das gemeinsame Thema und einen einheitlichen Blogtag. 
Wir werden uns also, anders als bei Saisonal schmeckt's besser, nicht saisonalen Gemüsesorten widmen, sondern speziellen Zubereitungsformen oder evtl. auch mal einer einzigen gemeinsamen Zutat.
Eine weitere Änderung ist, dass bei diesem Event nicht nur ein fester Kreis von 30 Bloggern teilnehmen, sondern alle aktiven Foodblogger eingeladen sind, bei diesem Event mitzumachen.

Zum Auftakt der Eventreihe geht es heute um Schmorgerichte und ich verspreche Euch nicht zu viel, wenn ich sage, dass wir eine sagenhafte Auswahl großartiger Schmorgerichte zusammengestellt haben. Vergesst Kochbücher, die sich mit dem Thema beschäftigen, mit diesem Event bekommt Ihr von uns auf einen Schlag insgesamt 27 Schmorrezepte. Ihr könnt also theoretisch ein Jahr lang mindestens alle zwei Wochen ein wunderbares, neues Schmorgericht zubereiten. Wo gibt's das schon?

Geschmorte Schweinebäckchen | Daube de joues de porc braisées

Gänsebrust, sous-vide mit Maronen-Serviettenknödel

Wenn ich mir Rezepte für Gäste überlege, gehen die meist in Richtung Schmorgerichte. Einfach alles stundenlang in einem Topf schmoren zu lassen kommt mir sehr entgegen, denn ich mag es gern entspannt und unkompliziert. In den letzten Jahren gab es deshalb bei mir zu Weihnachten auch immer etwas Geschmortes, das wollte ich in diesem Jahr aber endlich mal ändern und habe mir deshalb die Gans vorgenommen.
Eine ganze Gans ist uns zu groß, deshalb habe ich diesen Anlass genutzt und meinen Sous-Vide-Stick mal wieder rausgekramt. 

Gänsebrust, sous-vide mit Maronen-Serviettenknödel

Wildschweinpastete mit Cumberlandsauce

Heute servieren wir Euch nicht nur den ersten Gang des diesjährigen Hüftgold-&-Lametta-Menüs, sondern ich habe auch eine Premiere für Euch, ich habe meine erste Pastete gebacken!
Pasteten faszinieren mich schon seit einigen Jahren sehr, aber ich bin bisher noch nicht dazugekommen, eine zu backen. In diesem Jahr ist es nun endlich soweit, denn eine, bzw. diese Pastete ist der perfekte Auftakt für mein Weihnachtsmenü, das diesmal unter dem Motto steht "Sieht schick aus, schmeckt großartig und lässt sich wunderbar vorbereiten". 
Mir war in diesem Jahr wichtig, dass sich nahezu alle Komponenten des Menüs schon am Vortag vorbereiten lassen und direkt vor dem Servieren nur ein minimaler Aufwand verbleibt und ich glaube, das hab ich ganz gut geschafft. 

Wildschweinpastete mit Cumberlandsauce

Rinderrouladen, eingeweckt

Ich möchte Euch zukünftig nicht nur Einkochrezepte für Gemüse, Saucen und Kompott vorstellen, sondern mein Repertoire auch mehr auf komplette Gerichte ausweiten, denn das ist ein Bereich, der für meine Alltagsküche sehr wichtig ist, den ich hier im Blog aber noch nicht ausreichend angesprochen habe.
Ihr wisst vielleicht, dass ich zwar für mein Leben gern koche, mir aber auch gerne, wo es irgend möglich ist, die Arbeit erleichtere. Ich koche also Gerichte, die ich sowieso regelmäßig zubereite und die sich zum Einkochen eignen, in größeren Mengen und mache sie dann anschließend haltbar. Brühen und Fonds koche ich beispielsweise direkt in Jahresvorräten ein und Pastasaucen reichen manchmal sogar bis zu zwei Jahre.
Vor einigen Jahren bin ich durch ein Sonderangebot meines Schlachters dazu übergegangen, auch Rouladen, Gulasch, usw. einzukochen. Ich kaufe mir also nicht nur zwei Rouladen für eine Mahlzeit, sondern direkt 8 oder 10 und koche die dann ein. Das Resultat ist mindestens so gut, als wenn diese Gerichte im Schmortopf zubereitet werden, denn im Glas gart das Fleisch schonend und die Feuchtigkeit bleibt komplett im Glas enthalten.

Rinderrouladen, eingeweckt

Texanisches Chili con Carne

Viele Rezepte, die ich zur Zeit in meiner Küche austüftle, habe ich schon sehr lange auf meiner Liste, das habt Ihr sicher auch schon bemerkt, ich erwähne es ja in jedem zweiten Rezept. Für dieses Chili con Carne gilt das Gleiche, denn ich habe mir tatsächlich schon vor zwei Jahren eine bunte Auswahl getrockneter Chilischoten bestellt, weil ich endlich mal ein authentisches Chili zubereiten wollte - nämlich keinen Hackfleischeintopf mit Bohnen und Mais, sondern ein texanisches Chili con Carne, das im Endeffekt eine Art scharfes Gulasch ist und nicht mit Hackfleisch, sondern gewürfeltem Fleisch zubereitet wird.
Die damals bestellten Chilischoten habe ich zwischenzeitlich anderweitig verarbeitet, also musste ich einen erneuten Anlauf starten und habe eine neue Ladung geordert. Diesmal bestellt habe ich Ancho, Mulato, Cascabel, Guajillo, Arbol, Catarina, Pasillas und Chipotle. Diese Sorten sind allesamt nicht übermäßig scharf, sondern verhältnismäßig mild. Einige haben ein fruchtiges, andere ein rauchiges Aroma. Ich hab bewusst keine extrascharfen Chilischoten bestellt, denn mir geht es grundsätzlich nicht darum, auf Teufel komm raus möglichst scharf zu kochen, sondern ich möchte auch noch etwas von den Aromen schmecken. 
Davon abgesehen läuft mir schon die Nase, wenn ich nur eine heiße Suppe esse, das muss ich nicht noch durch extrascharfes Essen provozieren. 

Natürlich hab ich nicht alle Chilisorten in diesem Rezept verarbeitet, ein paar verschiedene sind aber schon im Chili gelandet. 

Texanisches Chili con Carne

Porchetta mit geschmortem Fenchel und Ofenkartoffeln

Dieser Beitrag enthält Werbung für Zwilling & Staub
Heute kommt eine Menge auf Euch zu, denn ich habe nicht nur 3 Rezepte für Euch, sondern zeige Euch auch ausführlich, wie man einen Schweinebauch entbeint, also von den Knochen und Knorpeln befreit und in einen herrlichen Rollbraten verwandelt. 

In diesem Monat legt die Culinary World* von Zwilling einen Halt in Italien ein und ich darf Euch erneut ein besonders leckeres italienisches Gericht vorstellen. Die Auswahl an Rezepten ist in diesem Fall natürlich nahezu endlos, denn Italien ist mit Sicherheit eines der kulinarischsten Länder überhaupt, der Wunsch von Zwilling war aber "etwas mit Fleisch" und damit stand für mich sofort fest, es gibt Porchetta!
Porchetta steht tatsächlich schon seit vielen Jahren auf meinem Blogplan, denn ich liebe Schweinebauch sehr und halte ihn für gnadenlos unterschätzt. Nicht umsonst ist der geschmorte Schweinebauch aus dem Jahr 2015 eines meiner Lieblings-rezepte. 

Porchetta mit geschmortem Fenchel und Ofenkartoffeln

Coq au Vermouth | Geschmortes Hähnchen in Wermutsauce

Dieser Beitrag enthält Werbung für Zwilling
Die französische Küche ist seit langer Zeit schon eine meiner absoluten Lieblings-Länderküchen. Aufgefallen ist mir das nur durch Zufall, denn ich bin lange davon ausgegangen, dass meine kulinarische Heimat vorwiegend in Italien und Asien, bzw. hier speziell in China liegt. Diese beiden Länderküchen haben mich vor vielen Jahren an die Kulinarik herangeführt. 
Tatsächlich hat sich mein Fokus in den letzten Jahren langsam aber sicher verschoben und ich ertappe mich immer öfter dabei, tage- oder sogar wochenlang französisch zu kochen. Es geht einfach nichts über die wundervollen Saucen, herrlichen Tartes, aromatischen Schmorgerichte und Eintöpfe und die mit Sicherheit anbetungswürdigsten Gebäcke überhaupt.  

Coq au Vermouth | Geschmortes Hähnchen in Wermutsauce


Köttbullar mit Rahmsauce und Kartoffelpüree

Heute bekommt Ihr gleich zwei Dinge auf einmal, zum einen das Rezept für die weltleckersten Köttbullar, inkl. dem Geheimnis für die perfekte Köttbullarwürzung und obendrauf noch einen Tipp, wie Euch wunderbar saftige und mordszarte Hackbällchen und Frikadellen gelingen. Wenn das man nix is!

Ich hab einige Rezepte in meinem Archiv, mit denen ich - zumindest optisch - ein kleines Problem habe und dazu zählt unter anderem auch mein Rezept für Köttbullar. Das Rezept ist gut (wenngleich ich es heute anders mache, das seht Ihr ja weiter unten), aber das Bild entspricht so überhaupt nicht mehr dem Stil, der mir heutzutage gefällt und außerdem sind die Köttbullar fürchterlich geformt und nicht einmal annähernd rund - das fügt meinem inneren Monk Schmerzen zu. Heute geht es also darum, das Köttbullar-Rezept von 2013 zu verbessern und außerdem mit Rezeptfotos zu versehen, die mir gefallen. Ich sag es mal so: Mission accomplished!

Köttbullar mit Rahmsauce und Kartoffelpüree

Geschmorte Short Ribs | Kürbis-Kartoffelpüree | Gerösteter Rosenkohl

Seid ihr bereit für eine absolute Geschmacksexplosion? Heute steht bei Hüftgold & Lametta der Hauptgang auf dem Plan und ich habe mal wieder eine kleine Köstlich-keit für Euch geschmort. 
Ihr wisst sicher, dass ich eine große Schwäche für Schmorgerichte habe, denn sie machen herrlich wenig Arbeit und wer mag schon keine Schmorgerichte?
Nachdem der gestrige Zwischengang durch die Jakobsmuscheln nicht ganz so günstig ausgefallen ist, habe ich heute extra Rindfleisch verwendet, das vergleichsweise günstig ist. Short Ribs heißen hierzulande Querrippen und liegen preislich ungefähr im Bereich von Ochsenbeinscheiben, sind also deutlich günstiger als Steaks, Filet & Co. Ich habe mir die Short Ribs auf je ca. 10 cm Länge schneiden lassen, das ergibt eine schöne Portion pro Person. 
Ganz klassisch in viel Rotwein geschmort, bekommt Ihr nach 2 Stunden herrlich zartes Schmorfleisch und dazu eine Sauce, die sich quasi von alleine kocht.

Mein Weihnachtsmenü 2017

Montag ~ Aperitif und Apéro
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Dienstag ~ Vorspeise
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Mittwoch ~ Zwischengang
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Donnerstag ~ Hauptgang
Geschmorte Short Ribs | Kürbis-Kartoffelpüree | Ofengerösteter Rosenkohl
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Freitag ~ Dessert

Geschmorte Short Ribs | Kürbis-Kartoffelpüree | Gerösteter Rosenkohl

Meine 10 Lieblingsrezepte im Kuriositätenladen

Ich bin vor einigen Wochen in einem Kommentar hier im Blog gefragt worden, welches mein absolutes Lieblingsrezept im Rezeptarchiv des Kuriositätenladens ist. Eine unglaublich schwierige Frage, denn ich habe mittlerweile so um und bei 1300 Rezepte im Blog und natürlich sind darunter unzählige, die ich heiß und innig liebe - EIN einziges Rezept herauszufischen wäre nahezu unmöglich. Ich hab mir deshalb überlegt, Euch nicht nur meinen absoluten Favoriten, sondern meine Top 10 vorzustellen, und das war immer noch schwer genug, glaubt mir. 
Auf der Suche nach meinen liebsten Blogrezepten habe ich erstmal gewissenhaft das gesamte Archiv durchforstet und alle "Lieblingsrezepte" rausgeschrieben. Heraus-gekommen ist eine sehr stattliche Liste mit um und bei 50 Rezepten - weit entfernt von der angestrebten Top 10 also. Nachdem ich diese Liste noch ein paarmal kräftig überarbeitet und ausgedünnt hatte, sind tatsächlich 10 Rezepte übrig geblieben, denen ich sehr guten Gewissens einen Platz in meiner Rezept-Top-10 geben kann. 
Ich hab mich bemüht, eine möglichst große Bandbreite rauszusuchen, denn es ist ja einigermaßen langweilig, wenn ich Euch jetzt 6 Einweckrezepte raussuche, weil ich sie ständig in der Küche verwende. Los geht's mit meinen absoluten Lieblings-rezepten!

Knoblauch-Confit

Tomahawksteak mit Kumpir & Pimientos de Padrón

Ich hab es Euch ja schon am Dienstag und Donnerstag erzählt, heute serviere ich Euch das großartigste Steak, das es bisher in meine Küche geschafft hat. Es gibt ein "rückwärts" gebratenes Tomahawksteak und dazu habe ich eine Backofenkartoffel, bzw. Kumpir zubereitet und noch ein paar Pimientos de Padrón gebraten. 
Gekrönt wurde das Steak durch einen Stich Senfbutter und eine großzügige Prise Steakpfeffer, die Rezepte dafür hab ich Euch in den letzten Tagen ja bereits vorgestellt.
Normalerweise ist die punktgenaue Zubereitung eines Steaks, inkl. der Zutaten nicht ohne, besonders wenn man mehrere Personen bewirtet, ich zeige Euch aber die simpelste und gleichzeitig sicherste Methode, ein Steak genau auf den Punkt zu garen, so dass Ihr garantiert den Gargrad erreicht, den Ihr am liebsten mögt.

Tomahawksteak mit Kumpir

Csirkepaprikás ~ Ungarisches Paprikahähnchen

Foodbloggen macht enorm viel Spaß, hat aber auch den Nachteil, dass man selten dazu kommt, seine Lieblingsessen zuzubereiten, weil die Ideenliste kilometerlang ist und es immer etwas Neues zu kochen und zu backen gibt.
Dieses ungarische Paprikahähnchen gehört schon seit langem zu unseren Lieblings-gerichten, ich habe es aber seit mindestens 5 Jahren nicht mehr zubereitet - dabei wollte ich es schon lange auch mal bloggen. So schnell vergeht die Zeit.
Im Originalrezept, das meine Mama mal vor vieeelen Jahren im ARD Buffet auf-geschnappt hat und das von dem thüringischen Koch Rainer Strobel stammt, wurde ein komplettes Hähnchen verarbeitet, aber Ihr wisst wahrscheinlich, wie ich zu Hähnchenbrust stehe. Die überlasse ich gerne den Kunden, die sie mögen, ich bleibe lieber bei den geschmackigeren Schenkeln. 

Csirkepaprikás ~ Ungarisches Paprikahähnchen

Wiener Saftgulasch, inkl. Einweckanleitung

Fleisch aus Biohaltung, wie ich es bei meinem Schlachter des Vertrauens kaufe, ist alles andere als günstig, sondern ein ausschließliches Sonntagsessen, das auch wir uns nicht allzu oft gönnen.

Ich nutze daher, wie sicher viele von Euch, die Gelegenheit, bei Angeboten zu-zugreifen und das Fleisch dann entweder einzufrieren oder gleich zu verarbeiten und anschließend einzuwecken. Beim letzten Gulaschangebot habe ich deshalb auch nicht nur ein oder zwei Kilo Gulaschfleisch gekauft, sondern vier. Fertig eingeweckt haben wir so acht Portionen unseres Lieblingsgulasch' für Sonntage, an denen wir uns zwar ein Sonntagsessen gönnen möchten, ich aber keine Lust habe, lange Zeit in der Küche zu verbringen.

Wiener Saftgulasch mit Kartoffelknöpfle

Coq au Vin, das weltbeste

Dieser Beitrag enthält Werbung für Zwilling
Für dieses Coq au Vin habe ich mit drei sehr bekannten Fernsehköchen und Koch-buchautoren zusammengearbeitet, die alle etwas zu diesem Rezept beigesteuert haben - unwissentlich versteht sich, denn die Zusammenarbeit war zugegeben ein wenig einseitig. 
Das Grundrezept stammt aus dem großartigen Kochbuch Mastering the Art of French Cooking* der wunderbaren Julia Child, von Manu Feildel habe ich die Idee der Über-nachtmarinade aufgegriffen (das genaue Rezept findet Ihr in Manus French Bistro*) und von Alton Brown das sanfte Schmoren im Backofen, das er in seiner Fernseh-show Good Eats vorgestellt hat. Das Ergebnis ist nun die offizielle Kuriositätenladen-variante und damit auch gleichzeitig das beste Coq au Vin der Welt - klar, oder? ;o)

Coq au Vin, das weltbeste

Kıymalı Pide - türkische Teigschiffchen mit Hackfleisch

Die Vorlage für dieses Rezept stammt aus den ganz frühen Anfängen dieses Blogs, als ich noch unter der Halogenlampe in der Küche fotografiert habe. Seitdem hat sich eine ganze Menge geändert, die Holzbrettchen, auf der die Original-Pide liegen, hab ich aber immer noch - allerdings haben sie mittlerweile ordentlich Patina und sehen schon arg mitgenommen aus. 
Ähnlich sieht es mit dem Rezept aus, das ist nämlich schon mächtig überholt, denn ich hab es in der Zwischenzeit mehrfach überarbeitet. Höchste Zeit also, Euch meine "verbesserte Rezeptur" vorzustellen, die aber - das verspreche ich Euch - tatsächlich besser schmeckt und nicht verschlimmbessert ist, wie es oft bei Lebens-mitteln der Fall ist.

Kıymalı Pide - türkische Teigschiffchen mit Hackfleisch

Ćevapčići mit Djuvec-Reis

Zumindest mehr oder weniger, denn da ich mir lediglich Anregungen für die Rezepte zusammengesucht, dann aber mein "Pi-mal"-Daumen übernommen hab, sind beide Gerichte selbstverständlich nicht original kroatisch, bosnisch, herzegowinisch oder serbisch, sondern eine norddeutsche Interpretation - nur, dass gar nicht erst Grabenkämpfe ob der Originalität der Rezepte aufkommen.

Djuvec-Reis habe ich schon als Kind sehr gerne und oft gegessen, denn meine Mama hat ihn regelmäßig zubereitet und auch wenn wir jugoslawisch oder griechisch (der griechische Tomatenreis schmeckt ja eigentlich genauso) essen waren, hätte mir eine Portion Reis völlig gereicht. Auf die Fleischberge, die es damals in den Restaurants gab, hätte ich gut verzichten können.

Letzte Woche hatte ich ganz plötzlich mal wieder Appetit auf diesen Reis und habe die Gelegenheit genutzt, ein eigenes "Originalrezept" auszutüfteln und diesmal auch aufzuschreiben. Ich hab übrigens gleich die doppelte Menge gemacht, so hatten wir noch eine reichliche Portion für den nächsten Tag, denn er schmeckt auch kalt oder aufgewärmt hervorragend. 

Ćevapčići mit Djuvec-Reis

Spareribs aus dem Backofen

Spareribs gehören zu den Gerichten, die ich grundsätzlich nicht außer Haus bzw. in der Öffentlichkeit esse. Bereits nach dem zweiten Bissen sehe ich aus, als hätte ich in BBQ-Sauce gebadet und meine Arme bis zu den Ellenbogen beschmiert. Da hilft dann auch keine Katzenwäsche mit Erfrischungstüchern, sondern es müssen härtere Geschütze aufgefahren werden. Bleibt also nur das Zubereiten zuhause, am besten unter Ausschluss der Öffentlichkeit. 
Da ich ja zwar in einer sehr schönen Ecke Hamburgs wohne, leider aber im 4. Stock ohne Balkon, geschweige denn Garten, wo wir ab und zu mal grillen könnten, muss ich mir bei allen Grillrezepten behelfen und entweder zu meinen Eltern fahren, oder diese Rezepte im Backofen zubereiten. Da fehlt natürlich dann der spezielle "Grillkick", aber es schmeckt auch so sehr gut und mit ein wenig Trickserei, bemerkt man den Unterschied fast gar nicht.

Spareribs aus dem Backofen

Lángosburger mit gegrillter Paprika

Meine Damen und Herren,
aufgemerkt, denn heute beginnt ein neues Zeitalter, der Burger an sich hat eine neue Evolutionsstufe erreicht. Ich darf vorstellen: Der Lángosburger!
"Normale" Burger sind ja schon enorm lecker und Lángos natürlich sowieso, aber beides zusammen kombiniert in einem Burger, das übertrifft einfach alles bisher Dagewesene.
Stellt Euch das mal bildlich vor, eine knusprig, leicht kartoffelige Außenhülle, die alles, was sich im Inneren verbirgt, so richtig saftig (und außerdem noch kochend heiß) hält, aber überhaupt nicht durchsippscht, sondern fast bis zum letzten Bissen mitknuspert. Innen drin der saftige Burger, gegrillte Paprika, geschmorte Zwiebeln und quietschender Halloumi. Das ist doch eine ordentliche Hausnummer, oder?