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Honig-Senf-Hähnchenschenkel vom Blech

Seit dem ersten All you need is...-Event in diesem Jahr, bei dem es um das Thema Blechgerichte ging, habe ich meine Vorliebe für diese Zubereitungsart entdeckt. Vorher fand ich "Blechgerichte" immer sehr unspektakulär, tatsächlich sind sie aber nicht nur enorm praktisch, sondern schmecken auch hervorragend, weil sich die Aromen miteinander vermischen und gerade die Beilagen mit den Fleischsäften vollsaugen können.

Am liebsten bereite ich Geflügel, bzw. Hähnchenschenkel auf diese Weise zu, denn Hähnchenschenkel sind bekanntlich nicht nur mein Lieblings-Geflügelfleisch, sondern stehen generell ganz weit oben in meiner Favoritenliste. 
Damit die Schenkel perfekt garen, nutze ich mein Bratenthermometer*, das ich nicht nur zum Garen von Fleisch, sondern sogar zum Einkochen verwende. 
Ich muss mich so nicht auf die angegebene Garzeit im Rezept verlassen, sondern gerade bei Hähnchenschenkeln, die in der Größe ja doch sehr schwanken, einfach warten bis das Gerät die gewünschte Temperatur anzeigt. 

Honig-Senf-Hähnchenschenkel vom Blech


Bei diesem Gericht sind mal wieder ganz viele meiner hausgemachten Grundzutaten ins Spiel gekommen. Wie fast immer ist der confierte Knoblauch auch bei diesem Rezept wieder mit von der Partie, aber auch mein Apfelsenf (das Rezept findet Ihr in meinem Einmachbuch*) darf nicht fehlen. Generell ist dieser Senf mittlerweile mein Standardsenf und selbst meine Mutter, die kein großer Senf-Fan ist, liebt ihn heiß und innig. Ich bereite daher immer die doppelte Menge zu und verschenke die Hälfte. 
Natürlich hat nicht jeder von Euch die genauen Zutaten parat, die ich in meiner Abteilung für Hausgemachtes stehen habe, Ihr könnt aber genauso gut gekauften Senf und Fond, sowie frischen Knoblauch verwenden. Ich bin zwar der Meinung, dass es mit hausgemachten Zutaten deutlich besser schmeckt, aber da bin ich sicher auch etwas voreingenommen.
Als Beilage gab es bei uns einen einfachen grünen Salat aus Romanasalat, einem leckeren Holzapfeldressing und ein paar Radieschen. Einfacher geht es gar nicht und leckerer auch kaum ;o)

Honig-Senf-Hähnchenschenkel vom Blech
Zutaten
2 Hähnchenschenkel
500 g Drillinge
2 Zwiebeln, geachtelt
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Rapsöl

Honig-Senf-Sauce
50 g Apfelsenf, hausgemacht (Rezept aus meinem Buch, alternativ ein grober Senf und evtl. etwas mehr Honig)
25 g Akazienhonig
2 confierte Knoblauchzehen, hausgemacht
20 ml Rapsöl
1 EL Petersilie, fein gehackt
1 EL eingelegte Senfkörner, hausgemacht (Rezept aus meinem Buch, alternativ grober Senf)
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung
Die Hähnchenschenkel mit Salz, Pfeffer und Lemon Myrtle würzen und beiseite stellen. Die Drillinge für 10 Minuten kochen, dann ausdampfen lassen und einmal quer halbieren. In einer großen Pfanne oder auf einem tiefen Blech verteilen und ebenfalls mit Salz, Pfeffer und Lemon Myrtle würzen und mit etwas Öl beträufeln. Für 45 Minuten bei 180°C backen.
Alle Zutaten für die Honig-Senf-Sauce verrühren und die Hähnchenschenkel damit einreiben, den Rest über den Kartoffeln verteilen. Die Zwiebelspalten zu den Kartoffeln geben und die Hähnchenschenkel darüber verteilen. Geflügelfond angießen und das Gericht nochmals für 30-45 Minuten bei 180°C garen (Die Dauer ist abhängig von der Größe der Hähnchenschenkel), bis die Hähnchenschenkel eine Kerntemperatur von 80°C erreicht haben.
Mit einem knackigen grünen Salat servieren.
*Affiliatelink, siehe Sidebar rechts

Kommentare

  1. Birgit Schmock-Wagner9. Juli 2019 um 11:22

    Ich liebe solche Blechgerichte heiß und innig - sie sind so herrlich praktisch und unaufwändig. Bei uns gibt es Hähnchenschenkel und Kartoffeln auch auf diese Weise, allerdings bisher immer in einer Zitronen-Olivenöl-Marinade, in der die Hähnchenteile schon eine Nacht "gebadet" haben. Deine Variante wird ganz sicher ausprobiert.

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  2. Vorgekochte Kartoffeln 45 Minuten backen und dann nochmals 30 - 45 Min. - die sind dann doch Brei.
    Gruss Sabine

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    1. Sehen die Kartoffeln auf dem Bild breiig aus? Ich würde es nicht schreiben, wenn es nicht gelänge.

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    2. Birgit Schmock-Wagner11. Juli 2019 um 09:41

      Ich nehme festkochende Kartoffeln, die vertragen diese "Behandlung" gut und werden nicht breiig. Man kann die Drillinge auch roh aufs Blech geben, in der Backzeit sind die dann auch gar. Sie schmecken uns aber auch besser, wenn sie vorgegart werden.

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  3. Habe das Rezept ausprobiert und es war super lecker. Die übrig gebliebenen Kartoffeln wurden am nächsten Tag in der Bratpfanne angebraten und mit Creme Fraice gegessen.

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