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Tarte aux Pommes | Apfeltarte, 4x anders

Als ich neulich den Apfelkuchen vom Blech gebloggt habe, hatte ich Euch ja schon von der anstehenden Sonderausgabe von Saisonal schmeckt's besser erzählt. Heute dreht es sich ausnahmsweise mal nicht um Gemüse, sondern um Äpfel, bzw. ApfelkuchenIch hab zwar noch etliche Apfelkuchen auf meiner Backliste, für diesen Event hab ich mir aber ganz bewusst den mit Abstand simpelsten ausgesucht, der gleichzeitig einer meiner Lieblingskuchen ist, nämlich eine Apfeltarte.
Apfeltartes bestehen, zumindest in der einfachsten Variante, nur aus einem Mürbeteig, etwas Apfelmus und Apfelscheiben. Mehr braucht es gar nicht und trotzdem, bzw. vielleicht gerade deshalb, kommt ein wunderbares Gebäck dabei raus, das sich auf das Wesentliche konzentriert und das Aroma des Apfels nicht überdeckt, sondern in den Fokus stellt.
Natürlich kann man anstelle von Apfelmus auch Pudding oder eine Marzipancreme verwenden, aber mir gefällt an dieser Apfeltarte gerade die Schlichtheit. Es fehlt dann nur noch ein Klecks Sahne oder eine Kugel Vanilleeis und schon ist der perfekte Kuchen oder auch Dessert fertig.

Tarte aux Pommes | Apfeltarte, 4x anders

Streuselschnecken mit Zwetschen

Die Pflaumenzeit bedeutet für mich, so oft wie möglich reichlich Pflaumen und Zwetschen zu kaufen und dann Kuchen zu backen und Kompott einzukochen, denn wir lieben Pflaumen und Zwetschen sehr. Ein absolutes Muss ist in jedem Jahr mein Pflaumenkuchen mit Zwillingsteig und natürlich auch die Rotweinzwetschen.
Damit wir auch mal einen anderen Pflaumenkuchen auf den Teller bekommen, habe ich mir diese Streuselschnecken mit Zwetschen und Quarkcreme rausgesucht, die uns sehr begeistert haben.
Genau wie der Pflaumenkuchen, haben auch die Schnecken Streusel obendrauf. Ihr habt sicher schon mitbekommen, dass das für mich eine wesentliche Kuchenzutat ist. Im Unterschied zum Kuchen ist zwischen Boden und Zwetschen aber in diesem Fall noch eine Quarkcreme und die reißt es hier heraus, denn durch die Zwetschen werden die Schnecken sehr saftig, ohne durchzuweichen. 

Streuselschnecken mit Zwetschen und Quarkcreme

Apfelkuchen vom Blech mit Kardamomstreuseln

Letzte Woche habe ich mir Apfelkuchenrezepte für diese Saison überlegt, denn Apfel- und auch Pflaumenkuchen gehören zu meinen absoluten Lieblingskuchen, d.h. also, dass ich im Herbst mehr Kuchen backe, als im gesamten restlichen Jahr zusammen. 
Während ich mir die Rezepte rausgesucht habe, die ich in diesem Jahr ausprobieren möchte, hatte ich die Idee, daraus einen Sonderevent für Saisonal schmeckt's besser zu machen und diese Idee ist bei den anderen Teilnehmern des Events so gut angekommen, dass wir Euch demnächst im ganz großen Stil viele tolle Apfelkuchen-rezepte vorstellen werden.
Mein Rezept für den Event steht bereits, trotzdem hab ich aber noch ein paar Rezepte auf dem Zettel, also muss ich schon jetzt anfangen, ab und zu ein Apfel-kuchenrezept einzustreuen, sonst müsste ich bald zwangsläufig eine Apfelkuchen-Themenwoche machen und so weit soll es ja nu auch nicht kommen. 

Apfelkuchen vom Blech mit Kardamomstreuseln

Puddingbrezel

Der Kuchentag des Foodblogger-Osterbrunchs entwickelt sich für mich immer mehr zum Problemtag. Bereits im letzten Jahr musste ich mir im letzten Moment eine Alternative überlegen, weil meine damals eigentlich angedachte Karottenkuchen-Torte nicht so gelungen ist, wie ich mir das vorgestellt hatte. Damals hab ich mich kurzfristig an eine Zitronen-Biskuitrolle gewagt und damit im Endeffekt den ganz großen Wurf gelandet, denn die Zitronenrolle ist seitdem mein absolutes Lieblingskuchenrezept hier im Blog. Mein Lieblingskuchen war sie schon vorher, ich hätte aber nie gedacht, dass sie mir mal so gut selbst gelingen würde.
Ganz ähnlich war es auch in diesem Jahr, eigentlich wollte ich Euch nämlich heute meine Svartbröd Smörgåstårta servieren und dafür am Überraschungstag Sol-Wachteleier. Leider hab ich aber in diesem Jahr nirgends Bio-Wachteleier bekommen, also fiel das weg und ich musste kurzfristig umdisponieren. Meine Smörgåstårta ist deshalb auf den Donnerstag gerutscht und es musste schnell ein neuer Kuchen, bzw. ein kuchenähnliches Gebäck her.

Puddingbrezel aus Plunderteig

Schoko-Nusskuchen mit Haselnusskrokant

Dieser Beitrag enthält Werbung für Ankarsrum
Bisher habe ich Euch viel von der Ankersrum Assistent vorgeschwärmt und so langsam habt Ihr vielleicht den Eindruck, dass es sich bei dieser Küchenmaschine um eine eierlegende Wollmilchsau handelt, die alles kann - dem ist aber natürlich nicht so. Jede Küchenmaschine hat ihre Vor- und Nachteile und auch die Ankarsrum hat viele Stärken, aber auch ein paar wenige Schwächen.
Heute geht es bei uns um das Planetenrührwerk, das zusätzlich zur großen Metallschüssel mitgeliefert wird und ich stelle Euch zusätzlich noch die Reibe vor, mit der ich die Nüsse für meinen Napfkuchen gerieben habe. Während die große Metallschüssel ideal zur Zubereitung von Hefe- und Brotteigen geeignet ist, eignet sie sich weniger für Rührteige, dafür ist sie einfach zu groß und die Zutaten werden nicht optimal aufgeschlagen und miteinander verrührt. 

Schoko-Nusskuchen mit Haselnusskrokant

Sandkuchen

Ihr wisst ja, die einfachen Dinge sind oftmals die besten - das gilt natürlich auch, bzw. besonders für Kuchen. Buttercreme- oder Sahnetorten schmecken ab und zu ganz gut, schlichte Napf-, Hefe- oder Blechkuchen ziehe ich einer opulenten Torte aber immer vor (es sei denn, es findet sich irgendwo eine Zitronenrolle, aber das wisst Ihr ja mittlerweile).
Besonders Napfkuchen finde ich nicht nur lecker, sondern auch praktisch, weil sie sich in den meisten Fällen einige Tage frisch halten und sich außerdem noch wunderbar transportieren lassen, das gestaltet sich mit einer mehrstöckigen Torte natürlich etwas schwieriger.

Der wahrscheinlich einfachste Kuchen von allen ist der Sandkuchen, so ganz ohne Schokolade, Creme und Früchte. Noch nicht einmal Vanille kommt rein. Mir schmeckt aber gerade dieser Kuchen besonders gut und deshalb ist es hohe Zeit, dass ich dieses Rezept in mein Archiv bekomme.

Sandkuchen

Baumkuchentorte

Das diesjährige Weihnachtsmenü haben wir letzte Woche ja ausgiebig besprochen, Ihr habt jetzt reichlich Rezeptideen für Vorspeisen, Zwischengänge, Hauptspeisen und sogar Desserts, was wir aber noch gar nicht angesprochen haben, ist die Kaffeetafel.
Ich bin ja keine große und begeisterte Kuchenbäckerin, aber trotzdem habe ich Euch natürlich einen "Weihnachtskuchen" mitgebracht. Auch hierbei hab ich wieder drauf geachtet, dass er sich schon am Vortag zubereiten lässt und trotzdem frisch hält - das ist bei dem ganzen Weihnachtsstress ja ein wichtiger Punkt.

Baumkuchentorte

Schokoladen-Rotweintorte mit Schoko-Schmetterlingen zum 9. Bloggeburtstag

Isses denn möglich? Mein Kleiner Kuriositätenladen hat mit dem heutigen Tag bereits 9 Jahre auf dem Buckel!
Aus einer ganz spontanen Laune heraus entstanden, hat sich dieser Blog im Laufe der Jahre zu einem nicht mehr wegzudenkenden Bestandteil meines Lebens entwickelt. Ich wüsste gar nicht, was ich mit meiner Zeit anfangen sollte, wenn ich nicht ständig an neue Rezepte, Fotoarrangements und Texte denken würde. Ein Leben ohne Foodblog ist möglich aber sinnlos - zugegeben sehr frei nach Loriot...
Ich würde den heutigen Tag gerne nutzen, um die 9 Jahre Revue passieren zu lassen und natürlich habe ich Euch auch eine Kleinigkeit mitgebracht, eine Torte im unverkennbaren KuLa-Stil, also krumm und schief, dafür aber mit viel Liebe gebacken und mordslecker. Aber dazu später mehr.

Schokoladen-Rotweintorte mit Schoko-Schmetterlingen

Meine 10 Lieblingsrezepte im Kuriositätenladen

Ich bin vor einigen Wochen in einem Kommentar hier im Blog gefragt worden, welches mein absolutes Lieblingsrezept im Rezeptarchiv des Kuriositätenladens ist. Eine unglaublich schwierige Frage, denn ich habe mittlerweile so um und bei 1300 Rezepte im Blog und natürlich sind darunter unzählige, die ich heiß und innig liebe - EIN einziges Rezept herauszufischen wäre nahezu unmöglich. Ich hab mir deshalb überlegt, Euch nicht nur meinen absoluten Favoriten, sondern meine Top 10 vorzustellen, und das war immer noch schwer genug, glaubt mir. 
Auf der Suche nach meinen liebsten Blogrezepten habe ich erstmal gewissenhaft das gesamte Archiv durchforstet und alle "Lieblingsrezepte" rausgeschrieben. Heraus-gekommen ist eine sehr stattliche Liste mit um und bei 50 Rezepten - weit entfernt von der angestrebten Top 10 also. Nachdem ich diese Liste noch ein paarmal kräftig überarbeitet und ausgedünnt hatte, sind tatsächlich 10 Rezepte übrig geblieben, denen ich sehr guten Gewissens einen Platz in meiner Rezept-Top-10 geben kann. 
Ich hab mich bemüht, eine möglichst große Bandbreite rauszusuchen, denn es ist ja einigermaßen langweilig, wenn ich Euch jetzt 6 Einweckrezepte raussuche, weil ich sie ständig in der Küche verwende. Los geht's mit meinen absoluten Lieblings-rezepten!

Knoblauch-Confit

Schokoladen-Brioche-Babka

Mit etwas Verspätung stelle ich Euch heute das Rezept vor, das es eigentlich bereits am Sonntag geben sollte, da konnte ich mich aber nicht von meinem aktuellen Hörbuch losreißen, also hab ich Euch erst einmal die Cidrezwiebeln serviert, denn die waren bereits vorbereitet. Eigentlich auch ganz gut, denn so habt Ihr jetzt noch ein paar Tage Zeit, um alle Zutaten für die heutige Leckerei zu besorgen, denn die solltet Ihr unbedingt zum nächsten Sonntagsfrühstück servieren.

Schokoladen-Brioche-Babka

Butterkuchen ~ Bremer Bodderkoken

Ich bekomme immer wieder E-Mails, in denen sich Leser bestimmte Rezepte wünschen und das mit Abstand am häufigsten gewünschte Rezept ist eindeutig ein Butterkuchen. Das trifft sich, denn ich habe zufällig das weltbeste Rezept für Euch und will es eigentlich auch schon seit Jahren bloggen, bin nur bis her nicht dazu gekommen. Es gibt einfach viel zu viel zu tun und die Ideen- und Blogliste ist kilo-meterlang.
Butterkuchen wird bei uns in Norddeutschland auch Beerdigungskuchen genannt, denn dort wird er oft beim anschließenden gemeinsamen Kaffeetrinken gereicht. Ich denke, dass Butterkuchen auch deshalb oft einen nicht so guten Ruf hat und einfach nicht mehr hipp ist, dabei ist er recht schnell und vor allem sehr unkompliziert gemacht, schmeckt besonders frisch großartig, lässt sich prima transportieren und ist dazu noch sehr günstig. Dagegen kommt eine mordsfancy Buttercremetorte definitiv nicht an!

Butterkuchen ~ Bremer Bodderkoken

Eine gute Tarte! Blaubeertarte mit Schmandguss

Blaubeerrezepte erregen ja normalerweise nicht unbedingt sofort meine Aufmerk-samkeit, als ich aber neulich diese Blaubeertarte bei Jasmin von Was Du nicht kennst... gesehen habe, war klar, dass ich sie meinem Mann unbedingt backen muss, denn sie ist nicht nur ausgesprochen hübsch, sondern auch noch schnell gemacht und, ich hätte nicht gedacht, dass ich das sagen würde, auch noch richtig lecker.
Blaubeeren sind mir in der Regel zu "langweilig", ich mag es lieber etwas saurer oder spritziger, aber die Kombination mit Schmand und ein wenig Zitronenabrieb hat mir ausgesprochen gut gefallen.

Ich hab das Originalrezept von Jasmin natürlich wieder abgewandelt, schaut deshalb auch noch einmal bei ihr rein, dort gibt's diese Tarte in etwas anderer Ausführung.

Blaubeertarte mit Schmand

Schoko-Espresso-Napfkuchen

Stückchen Kuchen, die Damen und Herren? Ich finde, wir haben uns mal wieder einen leckeren Napfkuchen verdient, oder was meint Ihr? 
Ich habe für Euch heute einen der, wie ich finde, schönsten Napfkuchen gebacken, die je meine Küche verlassen haben und schmecken tut er auch noch großartig.
Die sehr simple, aber enorm eindrucksvolle Glasur habe ich Euch neulich ja bereits gezeigt, heute hab ich die Farben einfach umgedreht, einen dunklen Schokoladen-kuchen gebacken und den Kuchen kopfüber in eine helle Glasur gesteckt. Das Ergebnis finde ich enorm spektakulär und wird sicher zu einem meiner neuen Standards.

Schoko-Espresso-Napfkuchen

Rhabarber-Puddingstreuselschnecken

Könnt Ihr Euch was Besseres vorstellen als einen Puddingstreuselschnecken-kuchen? Ich ja, nämlich Rhabarber-Puddingstreuselschnecken, die toppen einfach alles und schmecken aufgrund des sauer-fruchtigen Rhabarbers sogar mir.
Überlegt mal, superfluffiger Hefeteig + Vanillepudding + knusprige Streusel und nun auch noch Rhabarber? Mehr geht einfach nicht, das müsst Ihr zugeben. Ich hab die Schnecken jetzt zweimal gebacken, weil beim ersten Mal das Verhältnis von Pudding zu Rhabarber noch nicht stimmte und bin absolut begeistert. Der Hefeteig bleibt durch die Füllung auch am nächsten Tag sehr frisch und saftig, das macht diese Schnecken zum idealen Mitbringsel, wenn Ihr in der nächsten Zeit einen Kuchen mit ins Büro nehmen möchtet. 

Rhabarber-Puddingstreuselschnecken

Earl-Grey-Zitronen-Napfkuchen

Reklame
Was Heißgetränke betrifft, ist unser Haushalt ganz deutlich in zwei Fraktionen unterteilt. Mein Mann ist ein erklärter Kaffee-Junkie und ich vertrete energisch das Team Tee. Zweimal hab ich bisher versucht (und ich habe wirklich alles gegeben), eine Tasse Kaffee zu trinken, Kaffee und ich werden in diesem Leben aber keine Freunde mehr - außer, ich kombiniere ihn mit Schokolade und mache Kuchen oder ein Dessert draus. Meine große Liebe wird aber immer Tee bleiben. Am liebsten trinke ich grünen, weißen und seit mein Magen nicht mehr so mitspielt, wie ich es gerne hätte, Kräuter- und ab und zu mal ein Früchtetee.

Earl-Grey-Zitronen-Kuchen

Zitronenrolle

Während ich normalerweise nach einem Stückchen Kuchen sofort ein Käsebrot zum Neutralisieren brauche, steht mir nach einem Stück Zitronenrolle nur der Sinn nach einem weiteren Stück, und dann noch einem und vielleicht sogar nem dritten...
Wenn es nach mir ginge, würde ich eine komplette Zitronenrolle gerne alleine vernichten, denn Zitronenrolle ist mit SEHR großem Abstand mein Lieblingskuchen. Auf Platz 1 steht unangefochten Zitronenrolle und dann kommt lange Zeit nichts, erst auf einem sehr weit abgeschlagenen zweiten Platz folgt irgendwann Pflaumen-kuchen, aber es geht einfach nichts über Zitronenrolle.

ZitronenrolleJahrelang hab ich nun gedacht, dass eine Biskuitrolle wahnsinnig aufwendig und kompliziert ist. Schuld daran ist ein gescheiterter Backversuch als ich noch jung und unbedarft, bzw. unerfahren war und mir diese olle Biskuitplatte erst zerbrochen und dann noch die Creme rausgelaufen ist. Leider hat sich dieses Erlebnis festgesetzt und mich jahrelang davon abgehalten, einen neuen Versuch zu starten. Glücklicherweise hab ich es jetzt aber doch einmal gewagt und festgestellt, dass das ja kinderleicht ist. 
Die Zubereitung einer Biskuitrolle ist nicht nur einfach, sondern auch noch enorm fix gemacht. Die gibt's ab sofort öfter - mindestens einmal im Monat steht zukünftig Zitronenrolle auf dem Plan, ich muss schließlich viele Jahre aufholen!

Übrigens ist die Zitronenrolle natürlich deutlich länger als auf den Bildern zu sehen, nämlich genauso lang wie ein Backblech breit ist. Meine Kuchenplatte ist nur deutlich kürzer, daher musste ich sie ein wenig stutzen. 
Als nächstes werde ich eine Erdbeer-Biskuitrolle machen und dann zeig ich Euch auch noch einmal Schritt-für-Schritt, wie man eine Biskuitrolle zubereitet. Bis dahin genügt aber sicher auch die schriftliche Zusammenfassung. Traut Euch also unbedingt, dieser Kuchen ist wirklich unbeschreiblich lecker!

Zitronenrolle
Gespannt, was die Kolleginnen heute zur Kaffeetafel beisteuern? Denn man los und viel Spaß beim Stöbern. Morgen treffen wir uns zum letzten Tag der Osterbrunch-Themenwoche und es geht dann um Geschenke aus der Küche.
Zitronenrolle
Biskuitteig
Zutaten
Butter zum Einfetten des Blechs
4 Eier
1 Eigelb
80 g Zucker
½ TL Salz
80 g Mehl, Type 405

Füllung
5 Blatt weiße Gelatine*
400 g eiskalte Sahne
60 ml Zitronensaft
70 g Puderzucker
Abrieb einer Biozitrone

Außerdem
Puderzucker

Zubereitung
Das Backblech fetten und mit Backpapier auslegen, den Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. 

Die Eier mit dem Eigelb, Zucker und Salz in der Küchenmaschine auf höchster Stufe mehrere Minuten schaumig rühren, bis der Zucker komplett aufgelöst ist und sich das Volumen der Eier vervielfacht hat. 
Das Mehl mit dem Backpulver mischen und vorsichtig mit einem Schneebesen unter die aufgeschlagenen Eier heben. 
Den Teig auf das Backpapier geben und mit einer Winkelpalette* glatt streichen. Das Backblech auf mittlerer Schiene einschieben und den Biskuit für 10 Minuten backen.

Das Backblech herausnehmen und die Biskuitplatte kopfüber auf ein mit Puberzucker bestreutes Geschirrtuch stürzen. Das Backpapier mit einem feuchten Küchenpapier bestreichen, dann vorsichtig vom Biskuit lösen und abziehen. Den Biskuitboden mitsamt des Geschirrtuchs von der Längsseite her aufrollen und vollständig auskühlen lassen, dann die Füllung zubereiten. 

Die Gelatine in einer kleinen Schüssel in kaltem Wasser für 10 Minuten einweichen. Die Sahne mit dem Zucker nicht ganz steif schlagen und kalt stellen. Die Gelatine gut mit der Hand ausdrücken und zusammen mit dem Zitronensaft in einen Topf geben. Bei milder Hitze unter Rühren auflösen, dann den Zitronenabrieb und einen guten EL Sahne dazugeben und glatt rühren. 
Die Gelatine unter stetigem Rühren unter die Sahne rühren und schlagen, bis sie Sahne steif ist. Für 5 Minuten kalt stellen, damit die Gelatine anziehen kann (nicht länger, sonst wird die Creme zu fest und lässt sich nicht mehr verstreichen. 

Die komplett ausgekühlte Biskuitplatte vorsichtig entrollen und mit der Zitronen-sahne bestreichen. Erneut vorsichtig aufrollen, mit dem Schluss nach unten auf eine Kuchenplatte setzen und ca. 2 Stunden kalt stellen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.
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Ameisenkuchen

Sicher habt Ihr schon mitbekommen, dass das Kochen mit Insekten immer populärer wird. Maden, Heuschrecken, Mehlwürmer und Schaben - lecker gewürzt und gebraten eine absolute Delikatesse. Ich möchte Euch heute ganz behutsam an dieses Thema heranführen und hab Euch zum Einstieg einen Ameisenkuchen mitgebracht. 

Ok, wem dreht sich an dieser Stelle noch der Magen um? Ich kann Euch beruhigen, das war natürlich ein Scherz. Auch wenn das Backen mit Insekten demnächst das neue vegan wäre, würde ich trotzdem keinen richtigen Ameisenkuchen backen, sondern bei dieser Schokoversion aus meiner Kindheit bleiben. 

AmeisenkuchenIch hab Euch ja neulich schon erzählt, dass Marmorkuchen einer der ersten Kuchen war, den ich als Kind selbst gebacken habe. Der wirklich allerallererste und damit auch klassischste Kuchen in meiner Kindheit war aber dieser Ameisenkuchen. Wieso Armeisenkuchen? Weil die Schokostreusel später im Kuchen wie kleine Stäbchen aussehen, also = Ameisen.

Tatsächlich hab ich diesen Kuchen schon seit vielen Jahren nicht mehr gebacken, auch wenn mein Mann mich regelmäßig daran "erinnert", bzw. mit einem über-dimensionalen Zaunpfahl gewunken hat. JAHAA, ich hab's jetzt verstanden. DA, nimm und iss!

Ameisenkuchen
Um dieses historische Ereignis gebührend zu feiern, denn ich wollte dem Gatten nun auch nicht irgendeinen Ameisenkuchen servieren, hab ich mir extra eine neue Backform bestellt. Ausnahmsweise, denn eigentlich mag ich ja keinen Kunststoff, aus Silikon. 

Ich hab mich deshalb für Silikon entschieden, weil ich diese unglaublich gleichmäßige Kuchenglasur ausprobieren wollte, die mir schon oft bei Pinterest begegnet ist und die klappt nun mal nur, wenn man eine Silikonform verwendet. Außerdem möchte ich demnächst einen Eishupf darin zubereiten und auch das funktioniert nur dann wirklich gut, wenn man den fertigen Hupf aus der Form schälen kann, ohne die Form zu erwärmen. Also hab ich mir diese wunderschöne Form* bestellt und direkt losgelegt. 
Der Trick bei dieser mordsschicken Glasur ist, die flüssige Schokolade in die Form zu gießen und dann den ausgekühlten Kuchen wieder reinzudrücken. Im Anschluss wandert die Form inkl. Kuchen in den Kühlschrank und nach 1-2 Stunden ist die Glasur so fest, dass man den Kuchen wieder nackig machen kann. Das Ergebnis ist dann diese wunderschöne Glasur - von einigen kleinen Luftbläschen abgesehen, aber dazu stehe ich, denn was ist schon wirklich perfekt?

Ganz wichtig bei dieser Form ist übrigens, denn das wurde in einigen Amazon-Rezensionen bemängelt, dass der Kuchen bei verhältnismäßig geringer Temperatur gebacken wird, weil sonst die Kanten evtl. etwas dunkel werden. Ich hab die Temperatur einfach um 20°C reduziert und eine Viertelstunde drangehangen - perfekt!

Ameisenkuchen
Zutaten
250 g Rohrohrzucker
250 g weiche Butter
¼ TL Salz
4 Eier, zimmertemperiert
150 g Milch, zimmertemperiert
1 TL Whisky oder Rum
500 g Mehl, Type 405
17 g Weinsteinbackpulver* (2 EL oder 1 Tütchen Backpulver)

Außerdem
350 g dunkle Schokolade*

Zubereitung
Die Butter mit dem Zucker und Salz in der Küchenmaschine mehrere Minuten schaumig schlagen. Die Eier nach und nach dazugeben und jeweils kurz unterrühren, evor das nächste Ei dazugegeben wird, zum Schluss den Whisky verrühren. Whisky unterrühren, dann das Mehl mit dem Backpulver verrühren und abwechselnd mit der Milch dazugeben und unterrühren. Zum Schluss die Schokostreusel unterheben. 
Den Teig in eine Silikon-Napfkuchenform* einfüllen und glattstreichen. Den Kuchen für ca. 75 Minuten bei 160° backen, dann den Stäbchentest machen. Den fertigen Kuchen für 5 Minuten in der Form setzen lassen, dann auf ein Kuchenrost stürzen und dort komplett auskühlen lassen. Die Silikonform in der Zwischenzeit abwaschen. 

Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen, dann in die Silikonform geben und durch Schwenken einmal komplett verteilen, so dass die Kuvertüre überall hingelangt, dann den Kuchen wieder hineindrücken. Für 1-2 Stunden im Kühlschrank erkalten lassen, dann den Kuchen vorsichtig aus der Form schälen. 
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Marmorkuchen

Man kann natürlich mordsschicke, ausgefallene und mächtig fancy Kuchen backen, ab und zu muss es aber auch einfach mal ein ganz klassischer Napfkuchen sein, bei mir am liebsten ein Marmorkuchen.
Marmorkuchen war, neben dem legendären Ameisenkuchen, den ich Euch demnächst auch noch vorstelle (ich muss dringend auch mal meine frühen Standards bloggen), der erste Kuchen, den ich überhaupt gebacken habe und damit auch das erste Rezept, das ich selbständig in der Küche umgesetzt habe, denn auch wenn ich mittlerweile deutlich lieber koche als backe, habe ich meine Küchenkarriere backend begonnen. 

Marmorkuchen
Ein Problem gibt es bei fast allen Marmorkuchenrezepten und das ist der Schokoanteil. In den meisten Fällen steht dann im Rezept, dass ⅓ des Teiges mit Kakaopulver verrührt werden soll, ⅓! 
Ich plädiere eindringlich dafür, dieses Verhältnis umzudrehen, bzw. mindestens 1:1 Schoko- und hellen Teig zu verwenden, schließlich will man doch Schokolade dabei haben, oder?

Am liebsten trinke ich dann ein großes Glas eiskalte Milch zum Kuchen. Immer abwechselnd Kuchen, dann Milch, dann wieder Kuchen und wieder ein Schluck Milch. Ganz wichtig ist übrigens auch der Schokoüberzug, der hält den Kuchen nicht nur länger frisch, sondern verstärkt den Schokogeschmack zusätzlich noch. 

MarmorkuchenWer meine Rezepte kennt, dem wird wahrscheinlich auffallen, dass ich in diesem Rezept keinen Vanilleextrakt verwendet habe - das ist natürlich nicht ohne Grund der Fall. 
Da die Vanillepreise, aufgrund des erhöhten Konsums in den letzten Jahren unglaublich in die Höhe geschossen sind, habe ich meinen Konsum im Gegenzug entsprechend reduziert. Anstelle der Vanillegroßbestellungen, kaufe ich Vanille nur noch in kleinen Mengen im Bioladen.

Da Vanilleextrakt aber nicht nur Aroma (soooviel isses aber nu auch wieder nicht) mitbringt, sondern der Alkohol auch als Triebmittel dient und den Kuchen lockerer macht, ersetze ich den Vanilleextrakt durch einen Schluck Rum, bzw. in der Regel lieber Whisky. 

MarmorkuchenZutaten
250 g Rohrohrzucker
250 g weiche Butter 
¼ TL Salz
4 Eier, zimmertemperiert
250 g Schmand, zimmertemperiert
1 TL Whisky* oder Rum
500 g Mehl, Type 405
17 g Weinsteinbackpulver (1 Tütchen Backpulver)
40 g Kakaopulver
25 g Zucker
3 EL Milch

Außerdem 
200 g dunkle Kuvertüre

Zubereitung
Die Butter mit dem Zucker und Salz in der Küchenmaschine mehrere Minuten schaumig schlagen. Die Eier nach und nach dazugeben und jeweils kurz aufschlagen, bevor das nächste Ei dazugegeben wird. Schmand und Whisky unterrühren, dann das Mehl mit dem Backpulver verrühren und esslöffelweise dazugeben.
Eine Napfkuchenform* gründlich ausbuttern, dann je nach Vorliebe ⅓ - ½ des Teiges hineingeben und glatt streichen. Den verbliebenen Teig mit dem Kakaopulver und Milch verrühren, dann auf dem hellen Teig verstreichen. Eine Gabel spiralförmig durch den Teig ziehen, so dass ein Marmormuster entsteht.
Den Kuchen für 55-60 Minuten bei 180° backen, dann den Stäbchentest machen. Den fertigen Kuchen für 5 Minuten in der Form setzen lassen, dann auf ein Kuchenrost stürzen und dort komplett auskühlen lassen.

Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen, dann den Kuchen damit überziehen. 
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Zitronenkuchen mit Rapsöl

Reklame
Ich glaube, Rapsöl ist schon mindestens so lange nicht mehr aus meiner Küche weg-zudenken, wie ich diesen Blog betreibe. Seit vielen Jahren verwende ich es mittler-weile fast ausschließlich überall da, wo ich ein neutrales Öl zum Braten und Backen benötige und auch für Salate habe ich immer ein besonders gutes Rapsöl parat. Sonnenblumenöl kommt bei mir eigentlich gar nicht mehr zum Einsatz und Olivenöl nur in mediterranen Rezepten, wenn also der besondere Olivenölgeschmack zur Geltung kommen soll. Ansonsten ist aber Rapsöl mein Standardöl. 
Ich bevorzuge Rapsöl nicht nur aufgrund seiner gesundheitlichen Vorzüge und weil milde Rapsöle tatsächlich absolut geschmacksneutral sind, sondern auch ganz banal wegen der Farbe. Eine mit Rapsöl hergestellte Mayonnaise hat beispielsweise eine viel schönere Farbe als eine mit Sonnenblumenöl aufgeschlagene, die weiß, lang-weilig und nach Fertigmayo aussieht. Auch bei diesem Zitronenkuchen lässt das Rapsöl regelrecht die Sonne aufgehen. Nein, nicht Safran macht den Kuchen gehl, das Rapsöl isses!

Zitronenkuchen mit Rapsöl

Himbeer-Quark-Guglhupf

Aufwendiges und hochkompliziertes Gebäck ist nicht mein Ding. Dieses stunden- lange Rumgefummel frustriert mich sehr schnell, ich werde ungeduldig, dann schnell unleidlich und das schlägt sich natürlich ruckzuck auf das Ergebnis nieder. Also überlasse ich alles, wo besondere Fingerfertigkeiten gefordert sind, anderen und bleibe lieber bei meinen Leisten, also einfachen Kuchen, die vielleicht nicht so spektakulär aussehen, aber trotzdem wunderbar schmecken. So wie diesem Himbeer-Guglhupf, der durch den verwendeten Quark eine sehr frische Note bekommt und herrlich saftig bleibt, auch am nächsten und übernächsten Tag. 

Himbeer-Quark-GuglhupfIch hab diesen Guglhupf auch schon mit Erdbeeren gebacken und wenn Ihr möchtet, könnt Ihr natürlich auch Brom- oder andere Beeren verwenden. Es müssen übrigens nicht zwangsläufig frische Beeren sein, TK-Beeren eignen sich auch hervorragend - die verarbeitet Ihr dann einfach gefroren.

Himbeer-Quark-Guglhupf
Zutaten
200 g zimmertemperierte Butter
250 g Rohrohrzucker
4 zimmertemperierte Eier
250 g Quark 
350 g Mehl 
50 g Maisstärke 
15 g Weinsteinbackpulver
200 g frische Himbeeren

Zubereitung
Die Butter mit dem Zucker und Vanilleextrakt schaumig rühren. Die Eier nach und nach dazugeben und unterrühren. Den Quark und die Crème Fraîche dazugeben und ebenfalls unterrühren. 
Mehl, Maisstärke und Backpulver verrühren und nach und nach unter stetigem Rühren unterrühren. Die Himbeeren abbrausen und zum Schluss behutsam unterheben. 
Eine Napfkuchenform ausbuttern und ausmehlen, dann den Teig einfüllen. Für ca. 60 Minuten bei 180°C backen, dann die Stäbchenprobe machen. Den fertigen Kuchen herausnehmen, ca. 10 Minuten in der Form ruhen lassen, dann stürzen und auf einem Kuchenrost komplett auskühlen lassen.