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Tarte aux Pommes | Apfeltarte, 4x anders

Als ich neulich den Apfelkuchen vom Blech gebloggt habe, hatte ich Euch ja schon von der anstehenden Sonderausgabe von Saisonal schmeckt's besser erzählt. Heute dreht es sich ausnahmsweise mal nicht um Gemüse, sondern um Äpfel, bzw. ApfelkuchenIch hab zwar noch etliche Apfelkuchen auf meiner Backliste, für diesen Event hab ich mir aber ganz bewusst den mit Abstand simpelsten ausgesucht, der gleichzeitig einer meiner Lieblingskuchen ist, nämlich eine Apfeltarte.
Apfeltartes bestehen, zumindest in der einfachsten Variante, nur aus einem Mürbeteig, etwas Apfelmus und Apfelscheiben. Mehr braucht es gar nicht und trotzdem, bzw. vielleicht gerade deshalb, kommt ein wunderbares Gebäck dabei raus, das sich auf das Wesentliche konzentriert und das Aroma des Apfels nicht überdeckt, sondern in den Fokus stellt.
Natürlich kann man anstelle von Apfelmus auch Pudding oder eine Marzipancreme verwenden, aber mir gefällt an dieser Apfeltarte gerade die Schlichtheit. Es fehlt dann nur noch ein Klecks Sahne oder eine Kugel Vanilleeis und schon ist der perfekte Kuchen oder auch Dessert fertig.

Tarte aux Pommes | Apfeltarte, 4x anders

Um Euch zu zeigen, dass eine Apfeltarte zwar schnell und auch einfach gemacht ist, trotzdem aber ordentlich was hermachen kann und enorm viele Gestaltungsmöglichkeiten bietet, habe ich die gleiche Tarte 4x anders "verpackt", denn je nachdem, welche Tarteform man verwendet und wie man die Apfelscheiben anrichtet, verändert es im Endeffekt die gesamte Tarte und Letzteres beeinflusst auch das Mundgefühl.
Am schnellsten ist die Tarte belegt, wenn man die Scheiben ca. einen halben cm dick schneidet und dann im Kreis oder im kleinen Abteilen auf der Tarte verteilt (links oben und unten). 
Wer es etwas aufwendiger und schicker mag, der kann die Scheiben auch möglichst dünn hobeln und dann entweder in einem großen Kreis von außen nach innen hochkant auf die Tarte stellen oder immer 3-4 Scheiben aufdrehen und kleine Blüten auf der Tarte verteilen (rechts oben und unten). Bei dieser Variante sollte man darauf achten, eine möglichst saftige Apfelsorte zu verwenden. Mit mürben Äpfeln wie Boskop habe ich durchgehend schlechte Erfahrungen gemacht, weil die Scheiben sehr leicht brechen und nicht so flexibel sind, wie beispielsweise die eines Holsteiner Cox. 
Nach dem Backen werden die Äpfel noch mit warmer Aprikosenmarmelade bestrichen, so bekommen sie einen schönen Glanz. 

Eine Apfeltarte schmeckt sowohl warm, als auch kalt und lässt sich problemlos einige Tage aufbewahren. Falls es mal besonders schnell gehen soll, kann der Boden auch am Vortag vorgebacken und dann vor dem Servieren nur noch belegt und zu Ende gebacken werden. So könnt Ihr eine warme Tarte servieren, steht aber nur ein paar Minuten in der Küche. 

Tarte aux Pommes | Apfeltarte, 4x anders

Seid Ihr schon gespannt, was sich die anderen Teilnehmer dieser Sonderausgabe haben einfallen lassen? Auch diesmal ist wieder ordentlich was zusammengekommen und Ihr könnt aus insgesamt 19 Apfelkuchenrezepten auswählen. Mit anderen Worten, Ihr könnt für das nächste Vierteljahr jeden Sonntag einen Apfelkuchen servieren!

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Wie immer viel Spaß beim Stöbern und Nachkochen Nachbacken!
Tarte aux Pommes | Apfeltarte, 4x anders

Tarteboden
250 g Mehl Typ 405
125 g weiche Butter
125 g Puderzucker
1 Ei
¼ TL Salz

Belag
250 g Apfelmus, hausgemacht
2-3 Äpfel, in Spalten (bei mir gerne Boskop oder Holsteiner Cox)

Außerdem
2-3 EL Aprikosenmarmelade

Zubereitung
Alle Zutaten für den Teig in einer Schüssel vermengen und nur solange kneten, bis sich alles zu einem Teig verbunden hat.
Den Teig in Klarsichtfolie wickeln und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen, besser aber über Nacht.
Den Teig ca. 15 Minuten vor der Weiterverarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen und auf der gut bemehlten Arbeitsfläche dünn mit dem Nudelholz ausrollen. Die Tarteform mit dem Teig auslegen und den überschüssigen Teig am Rand abschneiden. In regelmäßigen Abständen mit einer Gabel einstechen, mit Backpapier abdecken und getrocknete Bohnen oder andere Hülsenfrüchte darauf verteilen. 
10 Minuten bei 180°C im Ofen blindbacken. Bohnen und Papier entfernen und weitere 5 Minuten backen. Aus dem Backofen nehmen und mit dem Apfelmus bestreichen, dann je nach Geschmack mit Apfelscheiben belegen.
Für 20 Minuten bei 180°C backen, in der Zwischenzeit die Aprikosenmarmelade in einem Topf erwärmen. Die fertig gebackene Tarte herausnehmen und die Apfelscheiben mit Aprikosenmarmelade bestreichen.
Mit einem Klecks Sahne oder Vanilleeis servieren.

Kommentare

  1. Es gibt nie zu viele Apfelkuchenrezepte 😏

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  2. Hallo Steph,

    den Kuchen gab es bei meiner Oma sehr oft. Dafür hat man eigentlich immer alle Zutaten im Haus und er ist auch schnell gemacht. Bei mir ist er leider in Vergessenheit geraten, aber jetzt steht er auf meinem Plan für´s Wochenende. Die Variante
    rechts oben sieht so toll aus, genauso will ich ihn auch backen.
    LG
    Steffi

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  3. Eine tolle Idee :) Ich finde sie sehen alle super aus!
    Liebe Grüße,
    Ela

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  4. Hallo Steph,
    Ich liebe Apfelkuchen in jeder Form.
    Das bringt mich zu einer Frage ,
    verräts du wo du die rechteckigen Tarteformen herhast?
    Ich bin auf der Suche nach vernünftigen.
    Ganz lieben Dank
    Nicole

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