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Geschmorte Cidre-Zwiebeln

Man könnte auf die Idee kommen, dass ich auf Schmorzwiebeln stehe. Angefangen hat alles mit Balsamico-Zwiebeln, dann ging es mit Portweinzwiebeln weiter und kurze Zeit später folgten auch noch Cumberlandzwiebeln. Weißweinzwiebeln stelle ich mir nicht besonders spannend vor, aber was mir wirklich noch fehlt, sind geschmorte Cidre- und Bierzwiebeln. Die Cidrezwiebeln brauche ich demnächst für einen Burger, dessen "Bauplan" bereits steht, daher habe ich die schon einmal zubereitet, Bierzwiebeln stehen dann demnächst auch noch an. 

Geschmorte Cidre-Zwiebeln

Ich bereite Schmorzwiebeln immer im recht großen Stil zu, denn ich würde sie am liebsten jeden zweiten Tag essen. Bei uns laufen die also sehr gut und sind eine meiner Grundzutaten, die immer vorrätig sein müssen
Sie schmecken nicht nur wunderbar auf Burgern, Sandwiches oder Hotdogs, sondern auch auf einem Fleischkäse- oder Käsebrötchen und ebenso zu Käsefondue. Für mich ein absolutes Muss, kein Käsefondue ohne Schmorzwiebeln. Stellt Euch das mal vor, Ihr zieht das knusprige Brot durch den geschmolzenen Käse und krönt diesen Happen dann noch mit ein paar geschmorten Zwiebeln. Es geht NICHT besser!

Geschmorte Cidre-Zwiebeln
Zutaten
1,5 kg Zwiebeln
50 g Zucker
500 ml Cider (bei mir Elbler Flut)
75 ml Cidreessig*
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung
Zwiebeln schälen und mit einem Hobel in Ringe hobeln. Rapsöl in einem Schmortopf erhitzen und die Zwiebelstreifen darin 15 Minuten bei mittlerer Hitze anschwitzen, dabei mehrfach umrühren.
Mit Zucker bestreuen, gut verrühren und einige Minuten karamellisieren lassen. Mit Cider ablöschen, den Essig und das Bouquet garni zufügen und mit Salz und Pfeffer würzen. 
Bei mittlerer Hitze schmoren, bis die Flüssigkeit nahezu verkocht ist und die Zwiebeln sehr weich sind. Nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken, dann wie unten beschrieben fortfahren. 

Einwecken
Die Gläser im Backofen sterilisieren. Dafür werden sie ohne Deckel in den Backofen gestellt und bei 150°C für 15 Minuten erhitzt. Die Deckel in einen Topf geben, mit Wasser und einem Schluck Essig bedecken und zum Kochen bringen. Für 5 Minuten kochen. Die Gläser herausnehmen und abkühlen lassen.  
Die fertige Portweinzwiebeln in die Gläser füllen, dabei darauf achten, nach oben einen guten cm frei zu lassen. Den Deckel fest verschließen und in einen Weck- oder einen anderen Topf, der groß genug ist und sich verschließen lässt, stellen. Das Wasser sollte ungefähr die Temperatur der Zwiebeln haben. Auf 90°C erhitzen und für ca. 30 Minuten einwecken.
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Kommentare

  1. Echt jetzt? Da will ich nochmal lesen, was ich für deine verschiedenen Zwiebeln brauche und ich mich nicht wirklich entscheiden kann, welche ich für unsere Burger-Party machen soll und jetzt DAS? Du machst es mir aber auch wirklich schwer ;-)
    Naja. Vielleicht sollte ich mehrere Sorten anbieten.
    LG Peggy

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    1. Man kann nie genug Schmorzwiebelvarianten anbieten, Peggy! Ich wünsche frohes Schmoren :o)

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  2. Oh, oh, oh, das klingt wieder mal super... Und wie immer diese Fotos...
    Ist der Cider, den Du verwendest, eher süß oder herb? Da gibt's ja gewaltige Unterschiede.
    Danke und schöne Grüße aus dem nasskalten Bayern
    Susanna

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    1. Moin Susanna,
      der Elbler Flut ist tatsächlich eher herb und das würde ich auch empfehlen, denn sonst werden die Zwiebeln deutlich zu süß.

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Moin!
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