Noch jemand nen Lolli?

Heut gibt's zur Abwechslung mal was für die lieben Kleinen, schließlich muss man als Blogger auch langfristig denken und seine Zielgruppe frühzeitig an sich binden ;o)

Für mich sind diese Lollis eigentlich gar nix, ich hab die nur gemacht, weil ich ja immer alles mal ausprobieren muss, Kinder haben aber sicher ne Menge Spaß mit diesem selbstgemachten Süßkram.

Mein "Problem" mit Lollis besteht darin, dass ich sie, genauso wie übrigens auch Bonschen, innerhalb nur weniger Augenblicke knacke. Ich kann einfach nicht lange auf nem Lolli oder Bonschen rumlutschen, das Knacken geschieht ganz automatisch, ich hab da anscheinend sonen inneren Drang, einen Knack-Zwang. 
Vielleicht is das auch der Grund, warum ich Gummikrams viel lieber mag, es geht doch nix über Gummibärchen & Co, dafür lass ich jedes Stückchen Schokolade und erst Recht jeden Lolli liegen. Bei der Gelegenheit fällt mir ein, dass ich unbedingt demnächst in die Gummibärchen-Produktion einsteigen muss, das kann ja auch nicht so schwer sein und ein Rezept für Kräuterbonbons wartet auch noch drauf, dringend vor der nächsten Erkältungssaison ausprobiert zu werden. 
Mal guggn, vielleicht wird aus dem KuLa ja demnächst doch ein Bonscheladen :o)

Die gelbe Farbe der Lollis kommt übrigens von ganz alleine, da ist keine Lebensmittelfarbe mit im Spiel (höchstens ein klitzekleines bisschen Bildbearbeitungsprogramm ;o) ).

Zutaten
200 g Zucker
50 ml Wasser
150 g heller Sirup
1/4 TL Weinstein-Backpulver
1-2 TL Vitamin C-Pulver

Eisstiele oder Schaschlikspieße

Zubereitung
Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und bereit stellen.
Alle Zutaten außer dem Vitamin C-Pulver in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen. Dabei stetig Rühren, bis sich der Zucker komplett aufgelöst hat.
Sobald die Zuckermasse 180°C erreicht hat, von der Herdplatte ziehen und das Vitamin C-Pulver einrühren.

Eisstiele in ausreichendem Abstand auf den Backblechen verteilen und mit zwei geölten Teelöffeln jeweils einen guten Teelöffel Zuckermasse darauf tropfen lassen. Die Zuckermasse läuft in die Breite und die Lollis werden automatisch rund.
Komplett abkühlen lassen und in Backpapier- oder Folienstreifen wickeln - kein Butterbrotpapier nehmen, da die Lollis sonst daran kleben bleiben. 
Quelle: babble

Kommentare:

Schwesterherz-Vergissmeinnicht hat gesagt…

Also ich würd einen nehmen, obwohl ich wahrscheinlich schon zu alt dafür bin ... :-)

Viele liebe Grüße von Sandra

Dolce Vita hat gesagt…

Auf die Idee muss man erst mal kommen... Lollis selber zu machen... Cool!!!
Liebe Grüsse
Susann

zuckererbse hat gesagt…

Also an deiner Theorie scheint was dran zu sein. Ich bin ja mehr der Lutscher-Typ und mag viel lieber Schokolade als Gummikram. Die kann man so schöööön langsam im Mund zergehen lassen. *ggg* Aber manchmal muss ich auch Zubeißen. ;-)

Mini-Küche hat gesagt…

Ich bin auch eher der "Beiss-Typ", Lollis mag ich ab und an aber trotzdem ganz gerne und das Selbermachen ist definitiv eine schöne Idee. Aber statt eines Bonscheladen hätte ich lieber einen für Schokoriegel *__*

MrsCake hat gesagt…

Ganz tolle Idee! Habe es direkt abgespeichert und werde es bestimmt auch mal ausprobieren. Bis dahin darfst du mir gerne eine Wagenladung Lollis nach Hause schicken ;)

Charlotte hat gesagt…

Wenn du sie nicht magst, ich würde sofort einen nehmen! Dafür bekommst du auch gern Gummibärchen von mir, die mag ich nämlich nicht besonders. Die Konsistenz ist nix für mich... ;-)

Das Rezept habe ich auf jeden Fall mal abgespeichert. Bisher habe ich nämlich nur Lolli-"Rezepte" gefunden, bei denen man schlicht Bonbons schmelzen und in eine andere Form bringen sollte. Super...

myfudo hat gesagt…

looks so simple yet mouthwatering. I would love to prepare it for my kids.

lautundbunt hat gesagt…

Hmmm irgendwas scheint nicht zu funktionieren bei mir, die Lollis werden nicht im geringsten fest :(:(

Steph hat gesagt…

@lautundbunt
Bin zwar etwas spät dran, aber vielleicht hilft es ja doch noch.
Wenn die Masse nicht fest wird, ist sie noch nicht genug eingekocht. Einfach wieder auf den Herd stellen und weiterkochen - das wird schon.

Anonym hat gesagt…

Hei!

Wir kochen gerade begeistert Deine Rezepte nach und lassen uns inspirieren weil zu Weihnachten selbstgemachtes unter den Baum soll ...

Jetzt stellt sich uns hier die Frage: Welchen Sirup nimmst Du eigentlich für die Lollies? Ist das irgendein Saftsirup? Oder ...?

Danke für diese wahnsinnig tolle Seite!

Lg
Miriam & Sebastien

Steph hat gesagt…

@ Miriam & Sebastien
Freut mich sehr, dass Euch mein kleiner Laden so gut gefällt! :O)

Ich verwende für solche Zwecke immer hellen Sirup, den gibt's von Grafschafter, aber auch von anderen Firmen. Ich hab den mal hier fotografiert.

Sabine hat gesagt…

Das könnte ein Rezept werden, das mich in den Wahnsinn treibt – bereits zwei Versuche sind gescheitert. Beim ersten lags vermutlich daran, dass ich keinen hellen Sirup gekriegt hab und mein Glück deshalb stattdessen mit Agavendicksaft versucht habe, der einfach viel zu flüssig war (und außerdem viel zu viel Eigengeschmack hatte).

Inzwischen hab ich Zuckersirup gekriegt und gestern einen neuen Versuch gestartet. Leider ebenfalls mit überschaubarem Erfolg: Die Masse will einfach nicht richtig aushärten. (Schmeckt aber sehr lecker!) Ich hab aber auch kein Zuckerthermometer und weiß somit nicht, wann 180 Grad erreicht sind. Hast du nen Tipp, wie lange man die Masse ETWA köcheln lassen muss oder wie zähflüssig die Konsistenz werden muss?

BTW: Bei mir schäumt die Masse wie irre. Kann man das verhindern?

Viele Grüße und danke und: Dein Blog ist wunderbar! :)

Sabine

Drachenbabies hat gesagt…

Ich habe das selbe Problem wie Sabine, zuerst ist es klar, wird dann dicker und fängt an zu schäumen. Und am Ende ist es wieder kristallisiert, weiß und eben nicht durchsichtig... Das war jetzt mein 4. Versuch. Es ist zum heulen!

 

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