Safran-Rosen-Zucker

Zugegeben, dieser Zucker ist nicht gerade ein Schnäppchen, aber man verwendet ihn ja auch nicht alltäglich und ein sehr schönes Geschenk ist er zweifellos!
Frau Jawied, die Inhaberin des orientalischen Ladens m.V. betont immer wieder "Safran ist Gold für Körper!" und trinkt ihren Tee grundsätzlich mit einer Prise Safran.
Ich selbst trinke meinen Tee ja grundsätzlich ungesüßt, mein Mitesser ist von diesem Zucker aber ganz begeistert - seinen Sonntags-Tee bekommt er nun immer mit Safran-Zucker ;o)

Mein Zucker war nach dem Mahlen noch etwas feucht, daher hab ich ihn auf einem Backblech ausgebreitet, nochmals über Nacht auf der Heizung trocknen lassen, und am nächsten Tag erneut gemahlen. Er ist jetzt wirklich vollständig getrocknet und verklumpt auch nicht erneut.

Zutaten 
0,3 g Safran
50 ml Wasser
250 g Zucker
3 TL getrocknete Rosenblüten

Zubereitung 
Den Safran mit dem Zucker und dem Wasser in einem Topf unter Rühren aufkochen lassen. Die Temperatur reduzieren und bei mittlerer Hitze ca. 6-8 Minuten köcheln lassen, bis ein dicklicher Brei entstanden ist.
Den Zuckerbrei auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech laufen lassen und vollständig abkühlen lassen.
Der Zuckerbrei härtet beim Auskühlen aus, so dass er in einem Mixer fein gemahlen werden kann, danach die getrockneten Rosenblüten untermischen.

Quelle: Lust auf Genuss 13/2009

Kommentare:

Cherry Blossom hat gesagt…

Interessante Mischung und farblich ein Knaller - toll - wie schmeckt das im Tee???

www.fastfoodkids.eu hat gesagt…

Das ist ja eine interessante Mischung die ich für meine Frau probieren muß. Da sie eine Leidenschaftliche Teetrinkerin ist. LG Chefkoch Andy

Andrea hat gesagt…

Tolles Rezept! ....muss ich voller Neid gestehen...Rosenzucker habe ich selbst schon geposted, aber....mit Safran...dass ist bestimmt der Hit!
Kulinarische Grüße
Andrea

Anikó hat gesagt…

In welchen Tee tut man den denn? Nur schwarzen oder passt er auch in einzelne Kräutertees?

Buntköchin hat gesagt…

Das ist sicher ein ganz tolles Geschenk für Profi-Teetrinker. Ich nehme aber auch keinen Zucker. Schade, bei dem anblick sollte man sich das noch mal überlegen.

Barbara hat gesagt…

Wow - ganz was neues für mich. Interessant!

Ich trinke Tee auch grundsätzlich nur mit heißem Wasser, aber Deinen Zucker könnte man ja mit einem Löffelchen einfach pur essen - spricht nichts dagegen, oder?! :-)

Steph hat gesagt…

@ Alissa
Die Kombination Safran/Rosenblätter verleiht dem Tee eine deutlich orientalische Note wie ich finde.

@ Andy
Für Teetrinker ist das sicher mal was Anderes ;o)

@ Andrea
Da musste nicht neidisch sein, ist ja nicht meine Idee gewesen. Ich hab's ja auch nur in einer Zeitschrift aufgeschnappt ;o)

@ Anikó
Ich kann mir den Zucker ehrlich gesagt nur in schwarzem Tee vorstellen, mag aber damit zusammenhängen, dass ich bei grünem Tee keinen Spaß versteh - den trinkt man gefälligst ohne Zucker ;o)
Bei Kräutertees wär ich insofern skeptisch, als dass dieser Zucker das Aroma der Kräuter natürlich stark verändert - aber wenn's passt?
Müsste man halt ausprobieren.

@ Barbara
Ohne die Rosenblätter kann man mit dem Safranzucker sicher auch noch andere Dinge anstellen - vielleicht eine leckere Karamell-Kruste? Noch ist ja genug da, ich werd in Zukunft mal ein wenig experimentieren :o)

Juliane hat gesagt…

Das sieht toll aus, ich glaube das mache ich nach als WEihnachtsgeschenk aus meiner Küche. Eine Frage hab ich noch: Mit was für einem Mixer hast Du den Zucker denn dann zerkleinert? Ein Stabmixer kapituliert da doch, oder?

Viele Grüße und schöner Tag noch,
Juliane

Steph hat gesagt…

@ Juliane
Ein Stabmixer allein wird da sicher ziemlich zu arbeiten haben - ich hab es mit einem Mixbehälter, auf den ich meinen ESGE-Stabmixer aufsetze, gemahlen.
Wäre es eine größere Menge gewesen, hätte ich einfach meinen normalen Mixer, quasi eine Art Moulinette genommen.

Tanja Hammerl hat gesagt…

Danke für den Tip mit dem Geschenk. Jetzt weiß ich endlich, was meine Kollegin bekommt - eine leidenschaftliche Köchin!

Amato hat gesagt…

Ich habe meinen Zucker schon mal in einer alten Kurbel-Kafee-Mühle gemahlen, das geht echt gut, wenn man besonderen Puderzucker haben möchte.
Aber nur für kleine Mengen,sonst kurbelt man sich einen Muskelarm.

Schön zu wissen, dass es doch noch andere gibt, die einen kleinen "Knall" haben, wenn es um Genuss geht...Habe mich schon ein wenig einsam gefühlt.:-)
(gestern japanisches Reismehl hergestellt, und bis 11 nachts auf der Terasse draußen rumgehüpft, und seltsame Dinge mit nassen Säcken angestellt.
Mein Glück, es war schon dunkel...
Aber heute früh konnte man die abenteuerliche Konstruktion bewundern: aus 2 Stühlen,einem abgeschraubtem Besenstock und Stoffsack).:-)

Steph hat gesagt…

@ Amato
Mit dem Knall kannste Recht haben ;o)

Das mit dem Reismehl klingt sehr spannend, das wär auch was für mich - kommt ja sicher in Deinem Blog, oder?

Amatō hat gesagt…

Ehmm,jaaa...
Ich weiss nicht..
Oute ich mich da nicht als "zu seltsam"?
Bis jetzt machte ich es "still und heimlich", ohne darüber zu bloggen.
:-)
Hm, ja, ich habe auch das Gefühl, da würdest Du mitmachen, bei den nassen Säcken...;-)

Steph hat gesagt…

Quatsch, seltsam ;o)

Ich wasch stundenlang Mehl aus um n büschen Seitan herzustellen oder bastel bunte Streifen in meine Pasta ;o)
Wir sind alle ein wenig seltsam - Du bist nicht allein :o)

Anonym hat gesagt…

Würde den Zucker gerne nachmachen, aber wann füge ich die getrockneten Rosenblätter hinzu?
Liebe Grüße
Marga

Steph hat gesagt…

Ganz zum Schluss, sonst werden sie matschig - hab's im Text noch angefügt :o)

Anonym hat gesagt…

Vielen Dank für die rasche Antwort :)

Sissi hat gesagt…

Dankeschön! Genau dieses Rezept habe ich gesucht. :-) Auch sonst stöbere ich immer wieder gern durch dein wundervolles Blog und lasse mich inspirieren.

Herzliche Grüße

Sissi

 

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