knusprige Mandelblätter

Endspurt, morgen habt Ihr es geschafft, dann gibt's das letzte Keksrezept - also das letzte vor Weihnachten, für danach kann ich noch nicht garantieren, mir spukt da noch was im Kopf herum ;o)
Nachdem gestern mal wieder die Chocoholics zum Zuge kamen, gibt's heute ganz schlichtes Mandelgebäck, das nicht unbedingt typisch weihnachtlich ist, sondern das ganze Jahr ideal zur nachmittäglichen Teestunde passt. Oftmals sind die einfachsten Dinge ja die besten, in diesem Fall trifft das eindeutig zu - diese Kekse sind grandios! Süß, wunderbar knusprig und mit einem angenehmem Mandelaroma, die wird es sicher öfter geben. 
Für meinen Mitesser, der, wie ich gestern ja bereits erwähnt habe, kein ausgesprochener Mandel-Fan ist, probier ich demnächst mal eine Variante ohne Mandeln, dafür mit einerr kräftigeren Vanillenote aus. 
Wie Nicole Stich in ihrem Buch, aus dem das Rezept stammt, schreibt, lässt sich der Teig, prima für einige Wochen einfrieren, so dass man sehr schnell und unkompliziert frische Kekse backen kann - mal abgesehen vom Geschmack, ein weiterer Punkt, der eindeutig für diese Kekse spricht ;o)
Also, merkt Euch diese Kekse und sobald Ihr den weihnachtlichen Zuckerschock überwunden habt, probiert die unbedingt mal aus!

Zutaten
115 g Butter
300 g Rohrohrzucker
1 TL gemahlene Vanille oder das Mark einer Vanilleschote
1 großzügige Prise Meersalz
75 g Wasser
325 g Mehl
¼ TL Natron
100 g Mandelblättchen

Zubereitung
In einem Topf die Butter mit dem Zucker, Vanillepulver, Salz und Wasser unter stetigem Rühren erhitzen und zum Schmelzen bringen - der Zucker braucht sich nicht völlig aufzulösen.
Vom Herd nehmen und die Mandelblättchen, Natron, sowie das Mehl zufügen und verrühren, bis alles gut vermengt ist. Eine rechteckige Auflaufform (12x23 cm) ganz leicht befeuchten und mit Frischhaltefolie auslegen – durch die Befeuchtung hält die Folie besser.
Die Teigmasse einfüllen, glatt streichen und mit Folie bedeckt über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Am nächsten Tag den festgewordenen Teigblock quer in hauchdünne Scheiben schneiden, diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im auf 160°C vorgeheizten Backofen ca. 13 Minuten backen, bis die Unterseite goldbraun geworden ist.
Das Backblech aus dem Ofen holen, die Kekse sehr behutsam wenden und erneut für 13-16 Minuten backen. Die goldbraun gebackenen Mandelblätter aus dem Backofen nehmen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. 
Quelle: Geschenkideen aus der Küche - Nicole Stich

Kommentare:

Tini hat gesagt…

Die sind ja wie Spekulatius, bloß besser! Hmm Kekse mit unraffiniertem Rohrzucker müssen einfach gut sein

Liebe Grüße

Tini

Anonym hat gesagt…

Deine Keksrezepte sind einfach super, habe mir viel vorgenommen zu Weihnachten und werde heute anfangen! Jetzt habe ich nur eine Frage: meinst du, man kann "einfachere" Teigwaren wie die Schoko-Espresso schnecken, den Stollenkonfekt oder die Schokoladenkekse mit fleur de sel einfrieren? Dann würde ich sie nämlich alle erst zu Weihnachten in den Ofen schieben.

Wäre sehr dankbar über eine Antwort, in der Zeit geh ich mal die Zutaten kaufen=)

Liebste Grüße,
Vanessa

Steph hat gesagt…

@ Tini
Genau, an Spekulatius haben die mich auch erinnert nur knuspriger :o)

@ Vanessa
Freut mich sehr, dass Dir meine Keksrezepte gefallen :o)
Den rohen Teig der Schoko-Espressoschnecken und der Schokokekse kann man sicher als Rolle geformt einfrieren. Du musst sie dann nur rechtzeitig rauslegen und solange tauen lassen, dass Du Scheiben runter schneiden kannst.
Das Stollenkonfekt würd ich nicht einfrieren, da es Schichtkäse, bzw. Quark enthält - könnte sich trennen, bzw. kristallisieren und dann nicht mehr sooo lecker schmecken.
Da das Stollenkonfekt aber eh 2-3 Tage durchziehen sollte, wäre es perfekt, wenn Du Dich jetzt schon ran machen würdest :o)

Anonym hat gesagt…

Vielen Dank für deine Antwort! Ok das Stollenkonfekt wird nicht eingefroren, gut dass ich das jetzt weiss danke! Dass ich die Baiser nicht einfrieren werde ist klar, ist aber auch keine Riesensache die an Heiligabend erst zu machen. Schoko-Espresso-Schnecken sind gerad im Kühlschrank, werde gleich mein Bestes geben sie so perfekt zu formen wie du !;)
einen schönen Abend wünsche ich dir und deiner Familie,
liebe Grüße, Vanessa

Anonym hat gesagt…

P.S.:Bin suuuper gespannt auf das morgige Rezept! Befürchte schon beim Anblick des letzten Rezepts morgen wieder in den Supermarkt für die Zutaten laufen zu müssen :P

Vanessa

Anonym hat gesagt…

Diese Kekse sind...ach gottchen...mir fehlt es an Worten, um zu sagen, wie guuuuuut die sind. Ich könnte diesen Knusper-Dingern glatt den ersten Platz auf meiner Hit-Liste geben. TRAUMHAFT!

liebe Grüsse
Bettina

Nuria hat gesagt…

Ich habe mir bei den Keksen beim Naschen leider ein Zahn ausgebrochen:))
Habe es scheinbar zu lange gebacken:))
Lecker sind sie!!

LG Nuria

Steph hat gesagt…

Huch! Is nich Dein Ernst, oder?

Nuria hat gesagt…

Doch,wirklich zu lange gebacken:))

Steph hat gesagt…

Ohje, das tut mir wirklich leid, Nuria!

Nuria hat gesagt…

nee musst dir nicht, bin ja selber Schuld und meine Zähne haben auch schon ein schönes Alter:))

Anonym hat gesagt…


Hallo Steph,

lecker lecker kann ich da nur sagen. Mein Rohrzucker war sehr dunkel und somit hatten die Kekse schon vor dem Backen einen dunkelbraunen Farbton *grins'
Vielen Dank fuer das leckere Rezept, habe schon wieder neue Sachen gefunden hier die ich ausprobieren will.

LG
Lenta

Monika hat gesagt…

Diese Kekse sind der Hammer, ein echter Geheimtipp! Dabei sind sie so einfach zu machen. Ich werde gleich nochmal welche backen und etwas Spekulatiusgewürz zugeben, das gibt dann die besten und schnellsten Weihnachtskekse, ganz ohne lästiges Ausrollen und Ausstechen.

Anonym hat gesagt…

Die klingen toll, auch die Zubereitungstechnik, eine Variante zu von der Rolle geschnittenen Keksen, finde ich super.
Allerdings musste ich angesichts der Zuckermenge schlucken... Wirklich, 300 g Zucker auf nahezu die gleiche Menge Mehl?? Könnte man das nicht reduzieren und es wäre immer noch lecker?
Herzlichen Gruß und Danke,
Sina

Steph hat gesagt…

@ Monika
Super, das freut mich!

@ Sina
Natürlich kannst Du die Zuckermenge reduzieren, dann werden die Kekse aber nicht mehr die Struktur und Konsistenz haben, wie sie sie durch die angegebene Zuckermenge haben.
Der Zucker bewirkt in diesem Fall nicht nur die Süße des Gebäcks, sondern eben auch die sehr knusprige Textur.

 

Nachbarschaft

Auswärts

Nach oben