Trockenes Tomatenpesto

Pesto ist nicht ganz die richtige Bezeichnung, eigentlich bildet diese Trockenmischung die Basis für ein Pesto, denn erst durch Zugabe von Öl wird es zu einem. 
Diese Mischung ist wie richtige Pesti ideal für die ganz schnelle Küche. Pasta kochen, in der Zwischenzeit etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und das Pesto darin schwenken. Pasta abtropfen lassen und tropfnass dazu geben. Einmal durchschwenken, fertig!

Aber das ist natürlich nicht alles, dieses Trockenpesto hat nämlich noch viel mehr zu bieten. 
Es schmeckt ganz wunderbar mit Schafskäse, Joghurt oder Crème Fraîche zu einer Creme oder einem Dipp vermischt und drängt sich als kleines Geschenk oder Mitbringsel geradezu auf - ideal also für einen weihnachtlichen Präsentkorb!

Zutaten 
100 g getrocknete Tomaten, ungeschwefelt
200 g geschälte Mandeln
2 EL getrocknete Knoblauch-Flakes
1 EL Pfefferkörner
1 1/2 EL grobes Meersalz
5 TL getrockneter Oregano
5 TL getrockneter Basilikum
2 TL getrockneter Thymian 


Zubereitung
Die getrockneten Tomaten und die Mandeln im Blitzhacker so fein wie möglich hacken. Die Mandeln sollten danach die Konsistenz von Mandelgrieß haben. Die Knoblauchflakes, die Pfefferkörner, sowie das Meersalz im Mörser oder einer Kaffeemühle ebenfalls fein mahlen. Die Hälfte der Kräuter zufügen und weiter mahlen.
Die Gewürzmischung nun mit den Mandeln, Tomaten und den restlichen Kräutern vermischen.
Das Trocken-Pesto hält sich im Kühlschrank mehrere Wochen. 

Quelle: Würzen - einfach besonders - besonders einfach von Bettina Matthaei (*Affiliate-Link)

Kommentare:

IPH hat gesagt…

Die Idee finde ich gut, weil man dann auch mal mit verschiedenen Ölen varieren kann, könnte mir gut vorstellen das anstelle des Olivenöls auch mal Walnussöl, Haselnusöl etc. verwendet werden kann.

Christina hat gesagt…

Gute Idee, das ist wirklich ein schönes Mitbringsel!

Christel hat gesagt…

Das ist ja klasse! Tomatenpulver hab ich noch vom letzten Jahr, der Rest ist schnell zusammen gesucht. Danke für diese tolle Idee!

mafalda hat gesagt…

ui! schick! aber ganz ehrlich: ich hätte niemals gedacht, bei dir getrockneten knoblauch als zutat zu finden... mrs. confit! ;-)
also heisst das jetzt: los und kaufen, wird ne erstlingstat für mich, denn beschlossene sache (schön, wenn man spontan ist): das kommt bei uns unter den baum! danke fürs rezept :)

Steph hat gesagt…

@ IPH
Stimmt, bei der Wahl des Öls ist man wirklich ganz frei und kann es nach Lust und Laune entscheiden.

@ mafalda
Die Knoblauchchips sind ... ähm ... schon n büschen älter ;o) Das ist aber nicht dieses eklige Knoblauchpulver, sondern in dünne Scheiben geschnittene Zehen, die dann getrocknet werden, bloß nicht falsch verstehen! :o)

kochschlampe.com hat gesagt…

Sehr praktisch.

...Frau Kampi... hat gesagt…

Finde die Idee auch nicht schlecht. Wobei ich auch so mein Problem mit dem getrockneten Knoblauch hätte. Ich würde den einfach weglassen und dann bei der eigentlichen Zubereitung frisch zugeben. Müsste doch auch klappen.

Steph hat gesagt…

Die Knoblauchflakes bitte nicht mit diesem fiesen Knoblauchgranulat oder anderem Trockenknoblauch verwechseln. Die Flakes sind lediglich getrocknete Knoblauchscheibchen, die durch Einweichen in Wasser beispielsweise wieder ganz weich werden.

nesrin hat gesagt…

Sieht sehr lecker aus. Grüsse...

Lisa ♥ hat gesagt…

Ist ja wirklich ein tolles Rezept und als Mitbringsel ideal. Ich habe es mir bereits notiert. Danke...

Petra hat gesagt…

Hört sich total genial an (wo ich doch so'n Pesto-Fan bin...), aaaber - - - ich trau mich kaum, das zu sagen: Wo krieg ich denn Knoblauch-Flakes her??? Ich hab die noch nie gesehen.... (liegt ja vielleicht an meiner Kurzsichtigkeit?)

Steph hat gesagt…

Ich glaub nicht, dass es an Deiner Kurzsichtigkeit ;o) liegt Petra, Knoblauchflakes gibt es sicher nicht überall.
Ich hab sie von Violas, einem Hamburger Gewürz- und Delikatessgeschäft, man kann sie aber auch ganz einfach selbst machen, nämlich, indem man Knoblauchzehen in gaaaanz feine Scheiben schneidet (klappt sicherlich gut mit einem Trüffelhobel oder einem entsprechend feinen anderen Hobel) und sie dann bei niedriger Hitze im Backofen trocknet.

Petra hat gesagt…

Herzlichen Dank, Steph, hatte ja doch schon Bedenken wegen gucken können und so ;-)
Dann werde ich mal meine Gewürzhändlerin auf dem Wochenmarkt anspitzen, die hat nämlich neulich angegeben, dass sie alles, na ja, fast alles besorgen könnte. Kann sie ja dann mal zeigen, was sie kann, ne?
Wenn nicht, werde ich deine Anleitung beherzigen und das Haus "aromatisieren" (mal sehen,was die Nachbarn sagen *g*)
Liebe Grüße!

Steph hat gesagt…

@ Petra
Ich drück die Daumen, dass Deine Kräuterhexe die Knoblauchflakes auftreiben kann! :o)

Bine hat gesagt…

Ich habe getrocknete Tomaten gekauft, die gesalzen sind, kann ich die nehmen oder brauche ich für das Rezept ungesalzene?
Bine

Steph hat gesagt…

Das kommt ganz drauf an, wie salzig die Tomaten sind, ich hab noch nie gesalzene verwendet. Auf jeden Fall solltest Du aber das Salz, das zusätzlich noch zur Mischung zugegeben wird reduzieren.

Gourmandise hat gesagt…

Vielen Dank für dieses geniale Rezept. Ich habe es letzte Woche gleich in größerer Menge zubereitet, um es bei mehreren Gelegenheiten zu verschenken.
Es kam bei allen gut an.

Gourmandise

PS:
Hier noch der Link zum zugehörigen Beitrag in meinem Blog: http://gourmandise.wordpress.com/2012/03/15/trockenpesto-fur-spaghetti/

Anonym hat gesagt…

Getestet und für sehr lecker befunden, danke für das Rezept!

 

Nachbarschaft

Auswärts

Nach oben