Schokobrezel

So viele Kekse wie in den letzten Jahren werde ich in diesem Jahr auf keinen Fall backen, ein paar neue Sorten und natürlich heißgeliebte Klassiker müssen aber auch diesmal sein. Ich versuche beispielsweise gerade meine Spekulatius- und Springerle-Rezepte zu perfektionieren - sollte das gelingen, gibt's demnächst beide Rezepte hier im Blog. 
Diese Schokobrezel waren die ersten Kekse, die mich beim Durchblättern meines neuen Keksbuches Feinste Weihnachtsbäckerei* angelacht haben, noch vor den Aniskrapfen, Zitronen-Sablé, Anisscharten, Butterblumen und Vanillekipferl - Ihr wisst also, was Euch in den nächsten Wochen evtl. noch erwartet :o) 
Hmm, ich merke gerade, dass das bis Weihnachten n büschen knapp werden könnte - evtl. muss ich noch einen weiteren Blogtag pro Woche einführen. Es gibt schließlich eine Menge zu tun ;o)

Schokobretzel
Dieser Keksteig lässt sich erstaunlich gut formen und behält, wenn man die Teiglinge vor dem Backen nochmals kurz im Kühlschrank fest werden lässt, auch nach dem Backen gut die Form. Ihr müsst also keine Angst haben, dass die Kekse auseinanderlaufen. Der Orangenabrieb verleiht den Keksen eine wunderbare Orangennote, die natürlich sehr gut zum Schokoladenteig passt. 
Im Originalrezept wird zwar normaler Haushaltszucker verwendet, ich bereite Keksteig aber immer mit Puderzucker zu, da der die Kekse besonders zart macht. 

Das Eiweiß, das Ihr beim Zubereiten dieser Kekse übrig behaltet, könnt Ihr übrigens zu Bisous au chocolat oder Espressobaiser verarbeiten - wir wollen ja nix umkommen lassen :o)

Schokobretzel
Zutaten 
220 g Mehl 
1/2 TL Salz
150 g zimmertemperierte Butter
80 g Puderzucker 
2 EL Kakaopulver
Abrieb einer unbehandelten Bio-Orange
2 Eigelbe 

Außerdem
70%ige Kuvertüre 

Zubereitung 
Das Mehl mit dem Salz verrühren. Die restlichen Zutaten dazugeben und alles rasch zu einem glatten Teig verkneten. In einen Klarsichtbeutel geben und mind. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. 
15 g große Teigportionen in ca. 15 cm lange Teigrollen formen und zu Brezeln formen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. 
Im auf 180°C vorgeheizten Backofen ca. 13 Minuten backen, aus dem Backofen nehmen und die Kekse auf einem Kuchenrost vollständig auskühlen lassen. 

Die Kuvertüre behutsam im Wasserbad schmelzen. Die Brezeln zur Hälfte eintauchen, gut abtropfen lassen und auf einem Backpapier zum Trocknen ablegen. 

In einer gut verschließbaren Keksdose aufbewahren. 
Quelle: Feinste Weihnachtsbäckerei - Alle Klassiker und neue Rezepte von Ulrike Homberg (Affiliatelink)

Kommentare:

Britti hat gesagt…

Mmmhhhh, die sehen aber lecker aus!
Genau das richtige für eine Schokoschnute (wie mich)...! ;-)
Danke für das tolle Rezept - werde ich bestimmt mal ausprobieren.
LG
Britti

Die Glücklichmacherei hat gesagt…

mensch, die schauen lecker aus! und ich hab einen brezel-ausstecher. vermutlich funktioniert das dann auch. werd ich ausprobieren ;)
alles liebe
nadin

Maike hat gesagt…

Steph, du machst mich wahnsinnig! Ich wollte doch dieses Jahr brav und vernünftig sein und nicht so einen Plätzchenback-Wahnsinn veranstalten wie die letzten Jahre. Aus Selbstschutz-Gründen. Im Laufe der letzten Wochen habe ich mich also nach einem strengen Auswahlprozess auf sieben Rezepte festgelegt, gestern den Einkaufszettel geschrieben und jetzt kommst du. Mit SCHOKOBREZEN (das muss man hier in Bayern sagen, Brezeln gibt's hier nicht). Schon bei dem Bild hat mein Gehirn in Sekundenbruchteilen beschlossen: Die werden gebacken. Sofort. Am Wochenende. Damn it. Bis Sonntag Abend muss ich mir glaube ich ein Ladenverbot erteilen. :)

Yushka Brand hat gesagt…

Liebe Steph!
Die sehen abgrundtief schokoladig toll aus! Mir geht es ebenso wie Maike... Die müssen noch in unseren Backplan. Die Kinder werden sie lieben!!!
LG, Yushka

Anonym hat gesagt…

mensch sind die toll geworden und soooo lecker sehen sie aus und jaaaaa auch ich kann definitiv nicht widerstehen, die MUSS ich ausprobieren!
Herzlichen Dank für das Rezept einschliesslich der unbezahlbaren Tipps... genau das Auseinanderlaufen, pfffff ich sage nur Punschbrezeln, hatte mir eigentlich geschworen nie nie nie wieder, hihi.
lieben gruß,
Silke

pardon me hat gesagt…

Oh mein Gott. Wie bin ich in deiner Blogroll gelandet? Ich habe nicht schlecht gestaunt, denn seit Jahren ist dein Blog an erster Stelle in meinen Lesezeichen - old school, I know. Ich bin ganz aus dem Häuschen. Aber zum Thema: Schokobretzel stehen zufällig auch ganz weit oben auf meiner Zu-Backen-Liste. Ein Rezept fehlte noch. Perfekt also. :)

genussesser hat gesagt…

Irgendwie ist bei meinen die leckeren Orangenote vom Rohteig etwas verloren gegangen, außerdem sehen sie nicht halb so schokoladig aus *hmmpf*
Ich habe sie nicht in Schoki gebadet, sondern brezeltypisch "Salz" in Form von Einmachzucker drauf gestreut (wenn man das Blech mittig bis unten im Ofen platziert, behält der Zucker seine Form)

Frau Nilsson hat gesagt…

Hab ich heute nachgebacken, weil ich Eigelb übrig hatte. (von Basler Brunsli). Leeeeeeeeeeeecker! Danke für das Rezept!!

Lissi hat gesagt…

seit 2013 fest in unserer Weihnachtsrezeptesammlung'! Ich liebe sie!

 

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