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Ostfriesische Knetwaffeln

Zeiner original ostfriesischen Teetied (Teezeit) gehört neben einer guten Tasse Ostfriesentee natürlich auch das passende Gebäck. 
Zu Neujahr werden eigentlich Krüllkoken, bzw. Neujahrskuchen gereicht, die hab ich aber ja schon vor 3 Jahren gebloggt, daher gibt es heute eine andere ostfriesische Waffelart, die ich sogar noch viel lieber mag als die sehr zarten Röllchen. Außerdem sind sie schneller und unkomplizierter gemacht. Mit anderen Worten, diese Waffeln sind schlicht und einfach die besseren Waffeln und dazu noch mein allerliebstes Teegebäck überhaupt. Wie könnte man ein Jahr besser abschließen, als mit einem absoluten Lieblingsrezept?

Ostfriesische Knetwaffeln
Um ostfriesische Knetwaffeln zu backen, braucht man natürlich das passende Waffeleisen, in diesem Fall einen herkömmlichen Hörnchenautomat, mit dem man auch Neujahrskuchen und Eistüten ausbacken kann. Ich hab seit einigen Jahren dieses Gerät* und bin damit sehr zufrieden. 
Apropos Eistüten, die lassen sich mit diesem Rezept auch ganz wunderbar herstellen, dazu muss die Teigmenge pro Waffel nur etwas erhöht werden (die Waffeln wären sonst nen Ticken zu klein) und die fertigen Waffeln sofort nach dem Backen mit einem Hörnchenformer* in die typische Tütenform gebracht werden. Wie das genau funktioniert, werd ich aber demnächst noch einmal zeigen. 

Ostfriesische Knetwaffeln
Früher, als wir noch keine Knetwaffeln kannten, sondern zuhause immer Krüllkoken gebacken haben, waren wir mit einer "Teigladung" meistens einen ganzen Nachmittag beschäftigt. Die Teigmenge des oben verlinkten Krüllkokenrezeptes reichte meist für 4-5 Stunden Beschäftigung. 
Eine Arbeit für jemanden, der Mutter und Vater erschlagen hat und zu allem Überfluss waren die Fingerkuppen im Anschluss auch noch ganz dick, wund und fühlten sich an, als hätte man sie ne halbe Stunde in siedendes Öl gehalten. Krüllkokenbacken ist also kein Vergnügen, Knetwaffeln sind da ganz anders!    

Ostfriesische Knetwaffeln
Im Gegensatz zu den Krüllkoken, werden Knetwaffeln nicht mit den Fingern gerollt, sondern man stellt sie einfach in ein spitz nach unten zulaufendes Glas und lässt die darin abkühlen, bis die nächste Waffel fertig ist. Die vorherige wandert dann auf ein Kuchenrost, und es geht mit der nächsten weiter. Eine wunderbar fingerschonende Angelegenheit also ;o)
Wer die Waffeln gern spitzer haben möchte, der nimmt einfach einen Trichter, stellt den in eine Tasse oder ein Glas und gibt die Waffeln zum Auskühlen dort hinein. Mir gefallen sie aber so am besten, daher benutze ich immer mein angestammtes "Waffelglas".

So, und zu guter Letzt noch eine kleine Abwandlung dieses Rezeptes. Anstatt mit Kardamom schmecken diese Waffeln nämlich auch mit Anis ganz wunderbar. Verwendet in dem Fall auf diese Teigmenge einen TL gemahlenen Anis - ansonsten bleibt alles wie gehabt. 

Ostfriesische Knetwaffeln Making-of
Zutaten für ca. 27 Waffeln
250 g Butter
10 g grüne Kardamomkapseln, frisch gemörsert
4 Eier
250 g Rohrohrzucker
1/4 TL Salz
500 g Mehl

Zubereitung
Die Butter in einem Topf zerlassen und bei mittlerer Hitze leicht bräunen, beiseite stellen und abkühlen lassen. 
In der Zwischenzeit die Kardamomkapseln in einen Mörser geben und leicht andrücken, so dass sich die schwarzen Samen lösen. Die Kardamomsaat mit einem TL Zucker möglichst fein mörsern. Alternativ die Hälfte des Zuckers mit der Kardamomsaat in einer elektrischen Gewürzmühle fein mahlen. 
Die Eier mit dem Zucker und Salz schaumig schlagen, nach und nach die etwas abgekühlte gebräunte Butter in einem feinen Strahl einlaufen lassen. Das Mehl ebenfalls dazugeben und alles zu einem glatten Teig verrühren. 
Den Teig für 30 Minuten oder besser über Nacht ruhen lassen. 
Am nächsten Tag den Teig erneut Zimmertemperatur annehmen lassen, mit einem Eiskugelformer ca. walnussgroße Kugeln aus dem Teig formen und in einem Hörncheneisen ausbacken. 
Die fertigen Waffeln sofort in ein schräg zulaufendes Glas stellen, um ihnen die typische Form zu verleihen. In einer Keksdose aufbewahren und mit einer schönen Tasse Ostfriesentee genießen. 
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Schoko-Waffelschälchen und Eiswaffeln

Ich bin mit diesem Beitrag n büschen spät dran, ich weiß. Eigentlich sollte er, wie bei Facebook bereits großspurig angekündigt, ja schon gestern pünktlich zum Eisfreitag online gehen, aber wie das manchmal so ist, ich hatte viel zu tun und bereite außerdem gerade die nächste Themenwoche, die - wenn alles so klappt, wie ich mir das vorstelle - übernächste Woche stattfindet und dann sogar über zwei Wochen geht. 
Diesmal wird sich alles ums Grillen drehen, ein Thema, das in meinem kleinen Laden leider bisher sträflich vernachlässigt wurde. Aber das ändert sich ja bald :o)

Schoko-WaffelschälchenBis es aber soweit ist, hab ich heute erstmal ein neues/altes Rezept für Euch. Das Rezept selbst ist alt, die Aufmachung ist aber eine neue, quasi Knetwaffeln 2.0 und sogar 3.0. Während ich nämlich die Waffelschälchen für das Rezept gebacken und den letzten kleinen Rest Teig auch noch zusammengekratzt und fix ausgebacken hab, hab ich durch Zufall entdeckt, dass das Waffeleisen ja auch diese hübschen "Rundwaffeln" kann, die man in trocken und nicht so besonders lecker aus der Eisdiele kennt. 
Aber der Reihe nach, erstmal geht's um die Waffelschälchen, die mag ich nämlich besonders gerne. 

Eiswaffeln
Auf die Idee für diese Schälchen bin ich gekommen, als ich in den Vorbereitungen für mein letztes Kochtreffen steckte. In der Eventküche, in der ich diese Kochtreffen veranstalte, gibt's leider nicht so wahnsinnig viel Geschirr, so dass ich mir mit diesen Waffelschälchen beholfen habe. Spart Geschirr, Abwasch, sieht hübsch aus und schmeckt auch noch gut - dagegen sieht ein Überraschungsei ziemlich blass aus ;o)

Waffel"straße"
Wenn ich Krüllkoken oder Knetwaffeln backe, dann baue ich mir immer eine kleine Waffel"straße" auf. Ganz links seht Ihr meinen heißgeliebten Hörnchenautomat von Cloer*, der sich eben nicht nur für normale Neujahrskuchen, bzw. Krüllkoken eignet, sondern mit dem man auch diese Knetwaffeln oder wenn es denn unbedingt sein muss, Zimtwaffeln backen kann. 
Für mich ist dieses Waffeleisen eines der wichtigsten Küchengeräte, die Knetwaffeln sind nämlich des Gatten liebstes Teegebäck - ich steh also regelmäßig am Herd am Waffeleisen. 
Vor dem Waffeleisen steht das Kuchengitter, auf dem ich die Waffeln forme und auskühlen lasse. Für die Waffelschälchen nehme ich eine kleine Schüssel, auf die ich die fertige Waffel lege und darauf stülpe ich eine etwas größere Schüssel, das ist auf der Collage unten gut zu erkennen. 

Waffelschälchen - Making-of
Die Knetwaffeln sind aufgrund ihrer Dicke recht empfindlich, mit dieser "2-Schüssel-Technik" klappt das Formen aber sehr gut. Die Waffeln fangen zwischen den beiden Schüsseln etwas an zu schwitzen und brechen dadurch nicht so leicht. Sobald die nächste Waffel fertig ist, kommt die vorherige raus und ist dann schon stabil und hält die Form. Wenn die Waffel seitlich an der Knickstelle einreißt, bzw. bricht, ist das nicht schlimm. Die Bruchstelle wird später mit Schokolade ausgestrichen und verschlossen - außerdem wird die Waffel durch den Schoko- überzug auch noch wasser-, bzw. eisfest. 
Natürlich könnt Ihr die Waffeln aber auch ohne Schokoglasur zubereiten und essen - schmeckt mindestens genauso gut und hält einer normalen Eisportion auf jeden Fall auch stand. 

Schokoüberzug
Zum Portionieren des Teiges verwende ich immer einen Eiskugelportionierer*, damit lässt sich die Teigmenge nicht nur recht exakt bestimmen, sondern das Waffeleisen auch noch sauber und problemlos befüllen. Wie Ihr auf dem ersten Bild in der Collage seht, ist der Eiskugelformer nicht komplett befüllt, sondern ungefähr zu 5/6 - so um und bei. Außerdem streiche ich den Eiskugelformer immer am Schüsselrand ab. So klappt's dann auch mit der Waffelgröße :o)

Und wenn Ihr weder die Original Knetwaffeln, noch Waffelschälchen oder Spitztüten (die könnt Ihr mit einem Waffelhorn* natürlich auch ganz leicht formen) machen möchtet, dann sind vielleicht diese kleineren Rundwaffeln etwas für Euch. Dafür habe ich Teigportionen à ca. 15-16 g abgewogen, kurz rundgerollt und dann wie gehabt ausgebacken. Das Resultat sind diese hübschen runden Waffeln, sie sich nicht nur toll im Eisbecker machen, sondern auch die ideale Knabbergröße haben - die normalen Knetwaffeln sind ja ob der Größe schon immer recht mächtig. 

EiswaffelnZutaten für ca. 27 Waffelschälchen oder 80 Rundwaffeln
250 g Butter, ausgelassen und gebräunt
Mark einer Vanilleschote, 1 TL Anis, 10 g grüne Kardamomkapseln, frisch gemörsert oder Zimt nach Geschmack 
4 Eier 
250 g Rohrohrzucker 
1/4 TL Salz 
500 g Mehl (je nach Größe der Eier evtl. etwas mehr)

Zubereitung
Die Butter in einem Topf zerlassen und bei mittlerer Hitze leicht bräunen, beiseite stellen und etwas abkühlen lassen. 
Die Eier mit dem Zucker, Salz und Vanillemark (bzw. je nach Vorliebe mit einem der anderen oben genannten Gewürze) schaumig schlagen, nach und nach die etwas abgekühlte gebräunte Butter in einem feinen Strahl einlaufen lassen. Das Mehl ebenfalls dazugeben und alles zu einem glatten Teig verrühren.
Den Teig für 30 Minuten oder besser über Nacht ruhen lassen (in dem Fall in den Kühlschrank stellen), dann kann sich das Aroma voll entfalten.
Am nächsten Tag den Teig erneut Zimmertemperatur annehmen lassen, mit einem Eiskugelformer ca. walnussgroße Kugeln aus dem Teig formen und in einem Hörncheneisen ausbacken.

Die fertigen Waffeln auf eine kleine Schüssel legen und eine etwas größere darüberstülpen. Warten, bis die nächste Waffel fertig ist, dann die fertig geformte Waffel auf einem Kuchenrost vollständig auskühlen lassen. 
Die kalten Waffeln je nach Vorliebe mit geschmolzener Schokolade ausstreichen.

Für die Rundwaffeln Teigportionen à ca. 15-16 g abwiegen und ebenfalls goldbraun ausbacken.
 *Affilatelink

Bremer Rode Grütt ~ Rote Grütze

Eine Warteschleife mit einem gewissen Vorrat an bloggbereiten Rezepten ist ja an sich eine wirklich feine Geschichte, wäre da nicht die Sache mit der Entscheidungsfindung. Je mehr Rezepte sich ansammeln, desto länger brauche ich, bis ich mich endlich mal entschieden habe, was hier als Nächstes auf den Tisch kommt. 
Ein Teufelskreis, denn auf der anderen Seite werd ich schon nervös, wenn die Zahl der Rezepte unter 50 sinkt - albern, ich weiß ;o)
Auch diesmal hab ich wieder ewig gebraucht, mich etliche Male umentschieden und nu auf den letzten Drücker die rote Grütze rausgepickt.

Rote Grütze mit Knetwaffeln
Rote Grütze ist eine typisch norddeutsche/skandinavische Beerenspeise, für die es sicher genauso viele Rezepte wie Haushalte gibt. Was macht meine rote Grütze zu einer Bremer Roten Grütze? Das ist ganz einfach, nämlich schlicht und einfach die Tatsache, dass ich Bremerin bin - mehr nicht ;o)

Ich mag die Zubereitung mit Orangensaft sehr gern, da der der Grütze eine besonders frische Note verleiht, als Bindemittel kommt bei mir nix anderes als Stärke an die Grütze. Sago, der auch sehr gern zur Bindung verwendet wird, kommt mir nicht ins Haus, geschweige denn in die Küche und ist unter Androhung der Höchststrafe verboten - grässlich, diese Froscheier!
 

Gegessen wird die Rote Grütze gerne zu einer leckeren Kugel Eis, einem Stückchen (Käse-)kuchen, einer Waffel oder auch einfach so mit Vanillesauce - apropos, dafür hab ich auch noch ein Rezept in petto, das ich unbedingt bloggen muss ...

Rote Grütze mit Knetwaffeln
Zutaten 
1 kg gemischtes ungesüßtes Beerenobst (TK)
400 ml Orangensaft oder ein anderer Fruchtsaft nach Geschmack

4 EL Maisstärke
5-6 EL Zucker

Zubereitung
350 ml Orangensaft mit dem Zucker in einem Topf zum Kochen bringen, währenddessen die Maisstärke mit dem restlichen Orangensaft glatt rühren und dazugeben. Einmal aufkochen lassen und Rühren, bis die Flüssigkeit wie ein Pudding eingedickt ist, dann vom Herd ziehen und die gefrorenen Beeren dazugeben.
Die Grütze ist zunächst noch sehr dickflüssig, bekommt aber nach einiger Zeit durch die aufgetauten Früchte die richtige Konsistenz. 

Ostfriesische Neujahrskuchen ~ Krüllkoken

Herzlich Willkommen in 2017! Seid Ihr gut rübergekommen oder liegt Ihr noch in sauer?
Ich begrüße Euch heute mit einer norddeutschen Spezialität im neuen Jahr, die traditionell am Neujahrstag zubereitet und verspeist werden, ich hab Euch Krüllkoken, bzw. Neujahrskuchen mitgebracht. 
Krüllkoken sind hauchdünn ausgebackene Knusperwaffeln, die aufgerollt und nach Belieben mit Sahne gefüllt werden. Gewürzt wird der Teig entweder mit Anis und/oder Kardamom, je nachdem, was Ihr bevorzugt. Da ich ein absoluter Anis-junkie bin, gibt es bei mir natürlich Anis satt. 
Die Krüllkoken werden sehr knusprig ausgebacken und halten sie sich in einer Dose verschlossen enorm lange knusprig, sie schmecken wunderbar zum Nachmittagstee oder -kaffee. 

Ostfriesische Neujahrskuchen ~ Krüllkoken
Häufig bekomme ich Anfragen, ob sich die Anschaffung eines Krüllkoken-Waffeleisens* überhaupt lohnt, denn traditionell erfüllt es ja nur einen Zweck, nämlich Krüllkoken zu backen. Tatsächlich wird dieses Waffeleisen aber hoffnungslos unterschätzt und rangiert bei mir sogar auf Platz 2 meiner Waffeleisenrangliste - und das nicht nur, weil ich Krüllkoken so sehr liebe. 
Neben den klassischen ostfriesischen Neujahrskuchen kann man auch die ebenso leckeren Knetwaffeln darin zubereiten, es eignet sich hervorragend zur Herstellung von Waffelschälchen oder Eiswaffeln und sogar herzhafte Knabberwaffeln mit Käse- und Bier oder auch Sepia und Wasabi lassen sich damit im Handumdrehen zaubern. 
Ihr seht also, dieses Waffeleisen kann viel mehr als "nur" Krüllkoken und sollte in keinem Waffelhaushalt fehlen! 

Ostfriesische Neujahrskuchen ~ Krüllkoken
Zutaten
250 g Butter
400 g Rohrohrzucker
4 Eier 
500 ml Wasser
450 g Mehl
¼ TL Salz
2-3 TL Anis*, gemahlen

Zubereitung
Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen und ganz leicht bräunen. Zusammen mit dem Zucker und Salz in eine Rührschüssel geben und rühren, bis sich der Zucker komplett aufgelöst hat, dann nach und nach die Eier dazugeben und ebenfalls verrühren. Wasser unterrühren, dann das Mehl dazugeben und alles zu einem glatten Teig verrühren. Mindestens eine halbe Stunde, besser aber über Nacht ruhen lassen. 
Das Neujahrskuchenwaffeleisen aufheizen und kleine Portionen (jeweils ca. einen EL) hineingeben, zudrücken und goldbraun ausbacken. 
Die fertige Waffel herausnehmen und sofort um ein dünnes Hölzchen (ich verwende ein Stück Besenstiel aus dem Baumarkt, das ich von meinem Nudelbaumbau übrig hatte) wickeln oder freihändig aufrollen. Auf einem Kuchenrost auskühlen lassen, dann in Keksdosen aufbewahren.
*Affiliatelink

Jahresrückblick 2013

So, jetzt haben wir es fast. Die Salate ziehen im Kühlschrank, die Dipps und Beilagen sind schon so gut wie fertig und die wönzig kleine Knabberkram-Auswahl für unseren Silvester Downton-Abbey-Marathon steht auch bereits in den Startlöchern. Bleibt noch ein wenig Zeit, das vergangene Blogjahr Revue passieren zu lassen, denn hier im Kuriositätenladen hat sich in den letzten Monaten ja eine ganze Menge getan. Fangen wir mit den harten Fakten an...

2013 in Zahlen
Inkl. dieses Beitrages hab ich in diesem Jahr 181 Blogbeiträge veröffentlicht, darunter immerhin 105 Rezepte. Macht nen Schnitt von einem Rezept so alle 3-4 Tage. 
Die Leserzahlen steigen erstaunlicher- und natürlich glücklicherweise auch immer noch weiter an (ich dachte ja schon vor 3 Jahren, dass so langsam das Ende der Fahnenstange erreicht ist), so dass der Kuriositätenladen in diesem Jahr über 1,7 Millionen sog. Unique Visits, also eindeutige Besucher, verzeichnen konnte. Puuh, was für eine Zahl! Ich danke Euch dafür, dass Ihr so zahlreich und regelmäßig in meinem kleinen Laden vorbeischaut  

Der mit großem Abstand erfolgreichste Beitrag 2013 war die Auflistung der Geschenke aus der Küche im November, der innerhalb kurzer Zeit sogar zum erfolgreichsten Blogbeitrag seit Bestehen des Kuriositätenladens aufgestiegen ist und damit die bis dahin führende Dulce de Leche (warum auch immer die so erfolgreich ist) von 2011 weit hinter sich gelassen hat. Selbstgemachte kulinarische Geschenke scheinen eindeutig im Trend zu liegen. Ich finde das ganz großartig!  

Unter den 105 in diesem Jahr gebloggten Rezepten sind natürlich auch einige, die ich, bzw. wir ganz besonders gerne mochten und die sich den Titel "Lieblingsrezept" mehr als verdient haben. Es ist mir enorm schwer gefallen, mich auf nur 10 Rezepte zu beschränken, ich hätte sicher noch mindestens 10 weitere gefunden, aber es sollte eine Top 10 werden. Hier also meine Lieblingsrezepte des Jahres 2013:

Rezept Top 10
Rezept-Top-10 des vergangenen Jahres

Was sonst noch passiert ist...

Die Grundsanierung
Seit Bestehen meines Blogs hab ich das Design immer mal wieder geändert, hab mir dazu vorgefertigte Designs aus dem Netz gesucht und dann noch hier und da geschraubt, bis es einigermaßen passte - wirklich so richtig gefallen hat mir mein Blog aber nie. 
Anfang dieses Jahres hab ich mir dann ein Herz und natürlich auch ein paar Taler (gibt's ja nicht umsonst) gefasst und eine Designerin mit der Sanierung meines Blogs beauftragt, eine amerikanische Designerin vom anderen Ende der Welt. Zumindest, was die Kommunikations- und Arbeitsbereitschaft der Dame anging, leider nicht die beste Entscheidung und so hat es insgesamt ca. 9 Monate gedauert, bis die Renovierungsarbeiten abgeschlossen waren. 
Es sind zwar immer noch 1-2 kleine Fehler vorhanden, dafür suche ich mir im neuen Jahr aber jemanden, der sich mit sowas auskennt und nicht 4 Wochen für eine Antwortmail braucht ;o) 
So wie er jetzt ist, gefällt mir mein Kuriositätenladen auf jeden Fall uneingeschränkt gut - er sieht jetzt genauso aus, wie ich ihn mir immer vorgestellt und gewünscht habe!

Facebook again
Eine eigene FB-Blogseite hatte ich ja schon sehr früh, hab aber auch genauso schnell wieder die Freude daran verloren. Mitte des Jahres hab ich es dann einfach nochmal versucht, meine alte Seite wieder reaktiviert und siehe da, not so bad! 
Mir gefällt der direkte Austausch, der dort möglich ist, die Anregungen, die ich durch meine Leser bekomme und die Rückmeldungen, wenn etwas nachgekocht und -gebacken wurde. 
Ein großer Fan von FB selbst bin ich natürlich nach wie vor nicht, für den Blog ist es aber eine wirklich feine Sache - da bleib ich gerne noch ein bisschen ;o) 

Köstlich & Konsorten
Mir schwirren ganz oft wirre Ideen durch den Kopf, eine davon war die Idee einer unabhängigen und möglichst umfassenden Foodblogger-Blogroll, die nicht in einen bereits existierenden Blog eingebunden ist, sondern ganz für sich steht und nur die Blogs selbst auflistet. 
Herausgekommen ist dabei Köstlich & Konsorten und die FB-Gruppe zu diesem Projekt, in der die teilnehmenden Foodblogger die Möglichkeit haben, ihre aktuellen Beiträge vorzustellen. Natürlich ist auch jede(r) nichtbloggende Leser(in) willkommen. Die Gruppe eignet sich unter anderem hervorragend, um auf dem Laufenden zu bleiben, was die Beiträge in den Foodblogs betrifft.   

übern Tellerrand
Noch eine Idee von mir, die in diesem Jahr Gestalt angenommen hat und die der Vernetzung der Foodblogs untereinander dient. Außerdem geht es natürlich auch darum, kleinere Blogs in bekannteren vorzustellen und so eine größere Leserschaft zu erreichen. Wer den Überblick der durch übern Tellerrand entstandenen Gastbeiträge nicht verlieren möchte, kann auf der FB-Seite auf dem Laufenden bleiben. 
Ich durfte in diesem Jahr bereits einige tolle Foodblogs bei mir begrüßen und freue mich darauf, auch im nächsten Jahr regelmäßig Foodblogs vorzustellen. 

Kochbücher
Als Hobbykoch muss man eigentlich ja schon zwangsläufig eine Leidenschaft für Kochbücher haben. Ich hab in diesem Jahr noch eine weitere Vorliebe entdeckt, und zwar die, Kochbücher zu rezensieren und im Laufe der Zeit so eine hoffentlich interessante kleine Bücherecke hier im Kuriositätenladen aufzubauen. Ich ärgere mich schon ein wenig, dass ich noch nicht früher auf diese Idee gekommen bin, denn die Bücherecke rundet das "Angebot" des Kuriositätenladens erst richtig ab - finde ich ;o) 
Für mich bedeutet dieses Projekt, dass ich mich endlich mal intensiver mit meinen Büchern auseinandersetze, viel mehr aus ihnen koche und bei der Gelegenheit auch noch eine ganze Menge Informationen und Wissen aufschnappe. Auch im nächsten Jahr möchte ich wenn möglich jeden (oder zumindest so gut wie jeden) Samstag ein Kochbuch vorstellen. Mir macht das riesig viel Spaß.  
Meinen Kochbuch-Jahresrückblick hab ich übrigens schon Ende November veröffentlicht - nur falls Ihr noch Anregungen für die nächsten Kochbuch- anschaffungen sucht. 

Der KuLa und die Werbung...
Ich war lange Zeit strikt gegen Werbung auf Blogs, sehr strikt. Je größer mein eigener Blog aber wurde und je mehr Arbeit, Zeit und Energie ich sprichwörtlich in den Kuriositätenladen gesteckt habe, desto öfter hab ich auch über einen angemessenen "Ausgleich" nachgedacht. 
Natürlich kostet das Betreiben eines Blogs nicht zwangsläufig Geld, wenn man aber wie ich eine eigene Domain hat, das ein oder andere Extra für den Blog bucht und dann auch noch Handwerker engagiert und grundsaniert, kostet das schon n büschen was - ganz zu schweigen von Fotodeko, Geschirr, Kameraequipment, Bild- bearbeitungsprogrammen, usw. usf. 
Ich hab deshalb für mich entschieden, dass ich zukünftig ab und zu und in einem für mich (und ich denke auch für die Leser) vertretbaren Rahmen Werbe-, bzw. gesponsorte Beiträge veröffentlichen werde - selbstverständlich immer klar als solche gekennzeichnet. Idealerweise möchte ich Produkte, die ich toll finde und auch für Euch interessant sind, vorstellen, aber evtl. ergeben sich in Zukunft noch andere Möglichkeiten. Schaun wir mal...

Als ich diese Veränderung, bzw. meine Pläne vor einigen Monaten kommuniziert habe, war die Resonanz hier im Blog und auf FB glücklicherweise vorwiegend positiv. Viele Leser hatten/haben Verständnis dafür und finden es angemessen und nachvollziehbar, dass ich diesen Weg eingeschlagen habe und zukünftig noch weiter ausbauen möchte. Leider gab es aber auch (wenngleich sehr wenig) negative Resonanz und damit wären wir auch schon beim einzigen negativen Punkt in meinem Jahresrückblick - kann ja nicht immer alles eitel Sonnenschein sein ;o)

Auch wenn diese negative Resonanz wie gesagt sehr gering ausfiel, haben mich diese Kommentare wirklich getroffen. Ich bin zugegeben manchmal ein kleines Sensibelchen, besonders natürlich, wenn mir etwas wirklich am Herzen liegt. Das hatte unter anderem auch eine Menge mit der Wertschätzung meiner "Arbeit" in diesem Blog zu tun. Ich mag diese Geiz ist Geil-Mentalität einfach nicht und finde es absolut legitim, wenn die Arbeit von Bloggern auch monetär vergütet wird, andererseits aber auch - ich sag das jetzt mal in aller Deutlichkeit - unverschämt und auch anmaßend, als Leser zu erwarten, dass Blogger das alles "für lau" auf die Beine stellen sollen.

Wir stecken eine ganze Menge Arbeit und wie bereits erwähnt, zum Teil auch Geld in unsere Blogs und bieten den Lesern dadurch viele spannende Rezepte und andere interessante Beiträge. Weshalb nicht etwas zurückgeben, bzw. dem Blogger ermöglichen, mit dieser geleisteten Arbeit auch etwas zu verdienen oder zumindest seine Ausgaben zu decken? Reich wird man durch gelegentliche Produktvorstellungen, Affiliateverlinkungen, etc. wahrlich nicht... 

So, jetzt hab ich zum Jahresabschluss nochmal so richtig auf den Tisch gehauen - hat gut getan! :o)

Pläne für 2014
Hier im Kuriositätenladen ist sicher alles auf einem guten Weg. Ich möchte natürlich auch im nächsten Jahr viele leckere Rezepte ausprobieren und bloggen, tolle Kochbücher vorstellen und evtl. auch die ein oder andere Reportage schreiben - das ist ein Punkt, der mir hier noch fehlt. 
Ansonsten hoffe ich, dass ein Blogger-Projekt, das zur Zeit noch ganz am Anfang und in den Kinderschuhen steckt und bei dem es um Nachhaltigkeit, bewussten Konsum, gute Lebensmittel, usw. usf. geht, im nächsten Jahr Form annehmen wird und wir (also die teilnehmenden Blogger) damit online gehen können. Aber wie gesagt, wir sind noch ganz am Anfang in der Findungsphase.

Eigentlich wollte ich mir abschließend auch noch ein Beispiel an Stevan Pauls Aktion Foodbloglob nehmen und Euch meine diesjährigen Bloglieblinge und -favoriten auflisten. Je mehr ich aber jetzt darüber nachdenke, desto klarer wird mir: das geht ja gar nicht. Ich bin schlicht viel zu selten in der deutschsprachigen Nachbarschaft unterwegs, als dass ich einen guten Überblick über die Beiträge, Events und Projekte hätte, sondern halte mich zumeist in meiner eigenen kleinen KuLa-Blase auf und lese regelmäßig unregelmäßig ein paar englischsprachige Foodblogs. Über das, was in der deutschsprachigen Foodblogszene passiert, bin ich zumeist nur informiert, wenn ich selbst irgendwie an der Planung und Umsetzung beteiligt bin ;o)
Vielleicht schaffe ich es im nächsten Jahr, öfter in der Nachbarschaft vorbeizuschauen, dann gibt's das Foodbloglob beim nächsten Jahresrückblick. 

Ich hoffe, mein kleiner Jahresrückblick hat Euch gefallen und Ihr bleibt mir auch im neuen Jahr treu. Für den Rest der Woche sperre ich meinen Laden zu, wir lesen uns dann nächste Woche wieder. 


Kommt gut rein! 


Waffeln

Apfelwaffeln
Bauernfrühstück aus dem Waffeleisen
Briochewaffeln Croque Monsieur
Brotwaffeln
Buchweizenwaffeln mit Dill-Schmand
Buttermilchwaffeln
Churrowaffeln mit Schokosauce
Dunkle Schokowaffeln mit Olivenöl 
Eisenkuchen
Finkenwerder Neujahrskuchen 
Frühstücks-Kartoffelwaffeln mit Merguez, Spinat und Feta
Gaufres de Liège | Lütticher Waffeln ⓥ
Herzhafte Egg Waffles
Hong Kong Egg Waffles
Kartoffel-Dill-Waffeln mit Kräuterdipp und Räucherlachs
Krüllkoken | Ostfriesische Neujahrskuchen ⓥ
Kuhflecken-Waffeln
Kürbiswaffeln
Lebkuchenwaffeln
Ostfriesische Knetwaffeln
Pizzawaffeln
Pumpernickelwaffeln
Roggenwaffel-Sandwich mit Tamagoyaki und Kresse-Frischkäsecreme
Schoko-Waffelschälchen und Eiswaffeln
Schoko-Zucchiniwaffeln
Sepia-Knabberwaffeln mit Wasabi
Triple Chocolate Brownie Waffeln
Waffeltorte mit Räucherlachs
Ziegenfrischkäsewaffeln mit Paprikadip
Zitronen-Mohnwaffeln mit Ricotta
Zucchiniwaffeln
Zwiebel-Speck-Waffeln mit karamellisierten Apfelspalten
Zwiebelwaffeln

ⓥ = vegetarisch

Finkenwerder Neujahrskuchen

In Norddeutschland ist es vielerorts üblich, das neue Jahr mit Waffeln, bzw. Neu-jahrskuchen zu begrüßen. In Ostfriesland macht man das beispielsweise mit Krüll-koken oder auch Knetwaffeln
In Finkenwerder, im Süden Hamburgs, gibt es diese Tradition ebenfalls, dort backt man an Neujahr die Finkenwerder Neujahrskuchen. Anders als Krüllkoken, werden die Finkenwerder Waffeln nicht in einem Hörncheneisen* gebacken, sondern in einem ganz normalen Herzcheneisen*. Sie enthalten neben Butter auch Schweine-schmalz und was ganz wichtig ist: Anis. Trifft sich gut, denn ich liebe Anis sehr.

Finkenwerder Neujahrskuchen

Süße Waffeln

Apfelwaffeln
Buttermilchwaffeln
Churrowaffeln mit Schokosauce
Dunkle Schokowaffeln mit Olivenöl 
Eisenkuchen
Finkenwerder Neujahrskuchen 
Gaufres de Liège | Lütticher Waffeln ⓥ
Hong Kong Egg Waffles
Krüllkoken | Ostfriesische Neujahrskuchen ⓥ
Kuhflecken-Waffeln
Kürbiswaffeln
Lebkuchenwaffeln
Ostfriesische Knetwaffeln
Schoko-Waffelschälchen und Eiswaffeln
Schoko-Zucchiniwaffeln
Triple Chocolate Brownie Waffeln
Zitronen-Mohnwaffeln mit Ricotta

ⓥ = vegetarisch

Kekse & Plätzchen

Aniszwieback
Bärentatzen
Biscotti di Prato | Cantuccini
Bisous au chocolat
Candy Cane Cookies
Cranberry-Pistazien-Biscotti
Espresso-Baiser
Espresso-Chocolate-Cookies
Friesenkekse
Gingerbread-Männchen
Grüntee-Kekse
Havreflarn | Haferflockenkekse
Himmlische Mürbeteig-Flügel
Ingwer-Shortbread
karamellisierte Haferflocken-Knusperchen
knusprige Mandelblätter
Krüllkoken | Ostfriesische Neujahrskuchen
Lebkuchensternchen
Lime Meltaways
Maronenzöpfe
Mini-Knusperhäuschen
Navettes
Orangenhippen
Orangen-Vanille-Tupfen
Oreo Biscotti mit weißer Schokolade
Ossi di Morti
Ostfriesische Knetwaffeln
Pfeffernüsse
Sablés chocolat à la fleur de sel
Schmandsternchen
Schneeflöckchen
Schoko Crossies
Schokobrezel
Schoko-Espresso-Schnecken
Schoko-Karamell-Cracker
Schokoladen-Cantuccini
Schokolebkuchen
Schoko-Schnee-Kugeln
Schottisches Shortbread
Schwarz-Weiß-Gebäck
Shortbread
Springerle
Spritzkringel
Stollenkonfekt mit Cranberries und Pistazien
Vanillekipferl
Vanille-Zitronensterne

ⓥ = vegetarisch

Eggnog Eiscreme

Wer so ein richtiger Eis-Junkie ist wie wir, der schmeißt die Eismaschine auch gerne in der kalten Jahreszeit an - es gibt schließlich genug Rezepte, die besonders gut in den Winter passen. 
Knetwaffeln
Diese Eiscreme, die mal wieder aus The Perfect Scoop von David Lebovitz stammt, haben wir uns am Neujahrstag gegönnt, zusammen mit einer traditionellen norddeutschen Spezialität, den Rheiderländer Neujahrswaffeln (Rezept kommt demnächst natürlich auch noch) und dem dazu passenden Rheiderländer Hoppelpoppel Eppendorfer Art, den kennt Ihr ja schon. 
Damit es nicht zu süß wird, noch ne leckere Rote Grütze dazu und fertig ist das perfekte Dessert - cremig, knusprig, süß und säuerlich - genauso mag ich das, dann muss ich mir auch nicht direkt im Anschluss das obligatorische Käsebrot schmieren ;o)
Die großzügige Portion Muskatnuss verleiht dem Eis die typische Eggnog-Note, überhaupt ist Muskatnuss in Süßspeisen für mich eine DER Entdeckungen der letzten Jahre. In Deutschland wird die kleine Nuss ja eher zurückhaltend verwendet und bleibt, mal abgesehen von Kartoffelgerichten gerne im Gewürzregal stehen. Die Briten und Amerikaner sind da sehr viel experimentierfreudiger und so haben es einige Desserts und Süßspeisen mit Muskatnuss in meine persönliche Favoritenliste geschafft, die Hot Chocolate Deluxe und meine heißgeliebten Donutmuffins sind nur die Spitze des Eisberges
Verwendet Muskatnuss unbedingt nur im Ganzen, mahlt sie also immer frisch und kauft bloß kein Muskatnusspulver. Mal abgesehen davon, dass das Pulver ruckzuck sein Aroma verliert und nach nix mehr schmeckt, werden dafür oft Muskatnüsse minderer Qualität verwendet, die zu allem Überfluss auch Aflatoxine enthalten können und die will sicher Niemand in seinem Essen haben... 

Eggnog Eiscreme
Zutaten
250 ml Milch
60 g Puderzucker 
60 g Invertzuckersirup
eine großzügige Prise Salz
500 ml Sahne 
6 Eigelbe 
1 TL frisch gemahlene Muskatnuss
4 EL Cognac
2 TL Vanille-Extrakt

Zubereitung
Die Milch mit der Sahne und dem Invertzuckersirup zum Kochen bringen. Ca. 1 Minute köcheln lassen, dann von der Platte ziehen und beiseite stellen. 
Die Eigelbe mit der Prise Salz in einer Schüssel verquirlen und 5 Minuten stehen lassen, die Farbe der Eigelbe wird so intensiviert. Den Puderzucker zufügen und alles über dem Wasserbad weiß schaumig aufschlagen. 
Die Sahne-Milchmischung in einem dünnen Strahl unter stetigem Rühren in die Eimasse einrühren, dann den Cognac, Vanilleextrakt und die frisch geriebene Muskatnuss dazugeben und unterrühren. 
In ein verschließbares Gefäß umfüllen, abkühlen lassen und über Nacht im Kühlschrank runterkühlen.
Am nächsten Tag die Eismasse in die Eismaschine* geben und je nach Modell ca. 30 Minuten gefrieren lassen, dann in eine Edelstahlschüssel umfüllen und weitere 1-2 Stunden in den Gefrierschrank stellen. 
Quelle: David Lebovitz - The Perfect Scoop

Pasta... e Basta! am 07.06. - Programm und Anmeldung

Wie Sonntag bereits angekündigt, geht's heute ans Eingemachte, ich erzähle Euch ein bißchen was über das erste KuLa-Treffen dieses Jahres und wenn Ihr Zeit & Lust habt, könnt Ihr Euch gerne anmelden und kräftig mitnudeln.

Da das Interesse an den Pastaevents nach wie vor recht groß ist, hab ich mich dazu entschlossen, auch in diesem Jahr wieder gemeinschaftlich zu nudeln. Anders als im letzten Jahr, als insgesamt 25 Teilnehmer dabei waren, allerdings in deutlich kleinerer Runde, da ich sonst am Ende des Tages wieder komplett in den Seilen hänge und sich meine Stimme wahrscheinlich schlimmer anhört als das Rödeln der Nudelmaschine - außerdem nudelt es sich im kleineren Kreis einfach entspannter und ich kann im Bedarfsfall besser assistieren. 

Die Lebensmittel, Getränke, etc. werde ich natürlich im Vorwege alle besorgen, Ihr müsst also nur (sofern vorhanden) eine Nudelmaschine mitbringen. Solltet Ihr keine haben, ist das auch nicht tragisch, dann könnt Ihr entweder nacheinander meine benutzen oder Euch mit anderen Nudelmaschinenbesitzern zusammenschließen, das hat in der Vergangenheit immer ausgezeichnet geklappt. 

Ich zeige Euch die Grundlagen des Nudelns mit der Nudelmaschine, stelle Euch aber auch Nudelvarianten vor, die Ihr ohne Nudelmaschine zubereiten könnt. Zwischendurch werden wir die Nudeln kochen und natürlich auch essen - versteht sich von selbst ;o)
Da trockene Pasta ja n büschen langweilig ist, bereite ich eine meiner absoluten Lieblingssaucen, mein heißgeliebtes Ochsenschwanzragout vor und für die evtl. anwesenden Vegetarier eine Linsen-Bolognese. Außerdem gibt's verschiedene Sorten hausgemachtes Pesto, ist natürlich auch vegetarisch, bzw. vegan (den Käse gibt's extra) frisch gebackenes Brot, hausgemachten Knabberkram, und was mir bis dahin noch so einfällt - ist ja noch ein bißchen Zeit ;o)
Zum Dessert machen wir vor Ort leckeres Eis und ich bringe Knetwaffeln, rote Grütze und ein Stückchen Torrone mit.  
Die Nudeln, die Ihr den Tag über herstellt, könnt Ihr natürlich mit nach Hause nehmen und am nächsten Tag zubereiten. 

So, und zu guter Letzt jetzt noch einmal die harten Fakten:

Termin: 07.06.2014
Zeit: 13:00 - 21:00 Uhr
Veranstaltungsort: Loft in Hamburg Winterhude
Teilnahmekosten: 50€
Teilnehmerzahl: 15 

Anmeldungen für die Veranstaltung "Pasta... e Basta!" bitte ausschließlich per Mail an steph[at]kuriositaetenladen[dot]com, ich melde mich dann bei Euch! 

Die Anmeldungen für die geplante Herbstveranstaltung, sowie die Weihnachtsfeier sind ab nächster, bzw. übernächster Woche möglich!