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Maronen-Schoko-Parfait mit Portweinfeigen

Wahnsinn, wie schnell die Woche schon wieder rumgegangen ist, oder? Eben hab ich Euch noch die Vorspeise meines Weihnachtsmenüs vorgestellt und nun sind wir schon beim krönenden Abschluss, dem Dessert, angekommen.
Desserts sind ja eigentlich so gar nicht mein Fachgebiet, diesmal wollte ich aber ausnahmsweise auch was Hübsches auf den Teller bringen und habe dafür sogar Schokodeko gebastelt. Ich bitte den mordsschicken Schoko-Tannebaum daher ausgiebig zu bewundern.
Falls Ihr die anderen Gänge verpasst habt, hier noch einmal der Überblick über mein komplettes Weihnachtsmenü 2016:

Montag ~ Aperitif
***
Dienstag ~ Vorspeise
***
Mittwoch ~ Zwischengang
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Donnerstag ~ Hauptspeise
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Freitag ~ Nachspeise

Maronen-Schoko-Parfait mit Portweinfeigen
Das kleine gräuliche Maronenparfait hinten auf dem Teller sieht zwar von außen unspektakulär aus, es hat aber ein ganz leckeres Geheimnis, eine Füllung aus Schoko-Whisky-Eis. Ich habe dafür meine kleinen Cannelés-Formen* mit dem Schokoeis gefüllt, später das Maroneneis in die großen Formen* gegeben und dann die bereits gefrorenen Miniparfaits in das Maroneneis gedrückt. Siehe da, Maronenparfait mit Schoko-Whisky-Füllung! Tataaa!
Ganz besonders empfehlen kann ich Euch auch die Portweinfeigen, die haben mich nämlich geradezu umgehauen. Ich liebe Portwein und diese Sauce ist so lecker, dass Ihr davon gar nicht genug bekommen werdet! Verwendet für die Sauce unbedingt einen Ruby-Portwein*, da nur diese Sorte den Geschmack und die Farbe mitbringt, den die Sauce braucht.

All I want for christmas... In 5 Gängen zum Weihnachtsmenü
Ich hoffe sehr, dass Euch unsere Weihnachtsmenü-Themenwoche genauso viel Freude bereitet hat wie uns und wünsche Euch ein letztes Mal ganz viel Spaß beim Stöbern in den Dessertrezepten meiner Mitköche. Es würde mich freuen, wenn Ihr bei mir oder den anderen Teilnehmern Anregungen für Euer eigenes Weihnachtsmenü gefunden habt und die vielleicht schon in diesem Jahr umsetzt!
Schoko-Whisky-Eis

Zutaten
2 Eigelbe 
50 g Rohrohrzucker
125 ml Milch 
125 ml Sahne 
50 g sehr gute 75%ige Schokolade oder Kuvertüre (bei mir Piura Porcelana*)
50 g sehr gutes Kakaopulver
½ TL Salz
5 EL Single Malt (bei mir Glenfarclas 8 Jahre*)

Zubereitung
Die Milch und die Sahne in einem Topf zum Kochen bringen, dann von der Platte ziehen und die Schokolade und den Kakao einrühren, bis die Schokolade aufgelöst und eine glatte Masse entstanden ist.
Die Eigelbe mit dem Zucker und Salz über dem Wasserbad sehr schaumig aufschlagen, dann die Schokomilch in einem dünnen Strahl unter ständigem Rühren unter die Eimasse rühren. Solange über dem Wasserbad rühren, bis die Masse deutlich andickt. 
Kaltes Wasser in die Spüle einlassen und die Schokoeismasse dort möglichst schnell runterkühlen. Komplett abkühlen lassen, dann in der Eismaschine* für ca. 45 Minuten gefrieren. Das fertige Eis in kleine Canneles-Formen* füllen und einfrieren. 

Zubereitung im Thermomix
Den Zucker in den Mixtopf geben, ein Küchenpapier auf die Öffnung im Mixbecher- deckel legen und den Messbecher aufsetzen. Für 10 Sekunden auf Stufe 10 pulverisieren. Den fertigen Puderzucker in eine Schüssel umfüllen. 
Milch, Sahne, Eigelbe und Salz in den Mixbecher geben, den Rühraufsatz einsetzen und 10 Sekunden auf Stufe 4 verrühren. Den Zucker dazugeben und 15 Minuten bei 90°C auf Stufe 2 aufschlagen. Die Schokoladenstückchen dazugeben und nochmals 3 Minuten bei 90°C auf Stufe 4 rühren, bis die Schokolade komplett geschmolzen ist. Danach wie oben beschrieben fortfahren. 

Maronenpüree

Zutaten
200 g Maronen, geschält
200 g Milch
¼ gestrichener TL Salz
70 g Rohrohrzucker

Zubereitung im Thermomix
Die Maronen in den Mixtopf geben und 5 Sekunden auf Stufe 5 zerkleinern. Milch, Zucker und Salz dazugeben und 15 Minuten bei 95°C auf Stufe 2 köcheln lassen. Nochmals für ca. 30 Sekunden auf Stufe 8 pürieren, bzw. bis eine komplett glatte Masse entstanden ist. 

Maronenparfait
Zutaten
250 g Maronenpüree
250 g Sahne
2 Eier
½ TL Salz

Zubereitung im Wasserbad
Die Sahne und Eier mit dem Salz über dem Wasserbad aufschlagen, bis die Masse leicht angedickt ist, dann das Maronenpüree dazugeben und unterheben. 
Kaltes Wasser in die Spüle einlaufen lassen, die Schüssel reinstellen und so auf Zimmertemperatur runterkühlen. Sobald die Eismasse auf Zimmertemperatur ist, in die Eismaschine* geben und für ca. 45 Minuten gefrieren, dann zu ⅔ in Canneles-Formen* füllen und jeweils einen bereits gefrorenen Schokokern hineindrücken.

Zubereitung im Thermomix
Alle Zutaten in den Mixbecher geben, den Rühraufsatz einsetzen und 10 Sekunden auf Stufe 4 verrühren. 15 Minuten bei 90°C auf Stufe 2 aufschlagen, dann so wie oben beschrieben weitermachen.  

Portweinfeigen

Zutaten
80 g Rohrohrzucker
300 ml Portwein Ruby*
Saft und Abrieb von 1/2 Orange 
Saft und Abrieb von 1/2 Zitrone
6 frische Feigen
1 gehäuften TL Maisstärke
3 EL Portwein

Zubereitung
Den Zucker in einem Topf bei mittlerer Hitze hellbraun karamellisieren lassen und unter Rühren mit dem Portwein ablöschen. Orangen- und Zitronenschale mit einem Sparschäler* abschälen und zusammen mit dem Saft dazugeben. Den Sud auf ca. die Hälfte einkochen lasen, dann die Schalen entfernen. Maisstärke mit etwas Portwein glattrühren und unter Rühren in die Reduktion einlaufen lassen. Einmal aufkochen lassen, dann beiseite stellen. 
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Beeren-Ombre-Eistorte mit Knusperboden

Seit ich meinen Blog betreibe, hab ich insgesamt 41 Eisrezepte gebloggt, das ist schon ganz ordentlich, oder? Angefangen, bzw. Blut geleckt habe ich durch meine ersten Granités und musste dann natürlich auch recht schnell eine Eismaschine* anschaffen um cremiges Frucht- und Sahneeis herzustellen.
Seitdem bereite ich besonders gerne Eissorten zu, die es nicht in jeder Eisdiele an der Ecke gibt, hab Sorbet, Parfaits und auch schon Eiskonfekt gebloggt und die passenden Eischalen und -waffeln sind natürlich auch bereits dabei. Eins fehlte aber noch, eine richtig schicke Eistorte. Versteht sich von selbst, dass ich die #Synchroneis-Aktion auf Instagram vor einer Woche dazu genutzt habe, endlich einmal eine zu bauen.

Beeren-Ombre-Eistorte mit Knusperboden
Meine Idee war, eine dreifarbige Eistorte aus Beereneis zu machen und damit so gut es geht den sog. Ombreeffekt hinzubekommen, also den Farbverlauf von dunkel nach hell oder andersrum - je nachdem, aus welcher Perspektive man schaut. 
Da ich grundsätzlich keine künstlichen Farbstoffe verwende, war das Farbergebnis ein kleines Roulettespiel, denn ich hatte keine Idee, welche Farben schlussendlich dabei rauskommen würden, sondern hab einfach mal auf Gut Glück die Eissorten zusammengemischt. 
Das Resultat war schon sehr schick, allerdings gab es beim Zusammenbau ein paar kleine Punkte, die ich vor dem Bloggen nochmal verbessern wollte, so dass ich Euch heute nicht die Original-Synchroneis-Eistorte vorstelle, sondern die überarbeitete 2.0-Version.

Beeren-Ombre-Eistorte mit Knusperboden
Eistorte hört sich erstmal mordsimposant an, die Zubereitung ist aber, zumindest wenn man es sich so einfach macht wie ich und ebenfalls kein hochbegabter Dekoguru ist, sehr unproblematisch und einfach gemacht. Nicht schnell, da das Eis ja seine Zeit braucht, aber die Hauptarbeit erledigt eh die Eismaschine und man kann sich derweil um andere Dinge kümmern. 

Eigentlich besteht meine Eistorte nur aus 3 nacheinander zubereiteten Eissorten, die ich übereinander in eine Form gefüllt habe. Für den Knusperfaktor hab ich in der 2.0-Variante noch drei dünne Cornflakes-Knusperböden dazwischengesetzt. Auch die sind aber innerhalb von 5 Minuten zubereitet. Ihr merkt schon, das ist mal wieder kein Hexenwerk, sondern sieht nach viel aus, ist aber wirklich kinderleicht.

Noch stecken wir ja mitten in der Beerensaison, daher habe ich mich für eine Kombination aus Brombeer-, Blaubeer- und Stachelbeereis entschieden. Eigentlich wollte ich grüne Stachelbeeren verarbeiten, so dass die oberste Schicht einen leichten Grünton bekommt, hab aber "nur" rote bekommen. Was für ein Glück, denn die haben das Eis natürlich rosa gefärbt, so dass das Resultat nun von Dunkelviolett über Blau zu Rosa verläuft. Ich liebe diese Kombination und das Beste ist, es schmeckt soooo gut! 
Natürlich ist das Farbergebnis durch die Verwendung von frischen Beeren recht unberechenbar, aber die Spannung auf das Resultat hatte schon was. 
Geschmacklich war das Stachelbeereis mein Favorit, gefolgt vom Brombeereis. Blaubeeren find ich ja nicht sooo unglaublich umwerfend, aber der Gatte mag sie sehr.

Beeren-Ombre-Eistorte mit Knusperboden im Anschnitt
Da ich ja bekanntlich keine Tortenqueen bin und meine Tortendeko generell sehr schlicht ausfällt, habe ich es mir mit der Dekoration auch bei dieser Eistorte entsprechend einfach gemacht und die im Eis verwendeten Beeren mit ein paar Thymianblüten und Minzblättern in der Mitte hochgestapelt. Besonders hübsch finde ich die Kombination aus den frostigen und frischen Beeren, da braucht es gar keine Tupfen und Rosetten, die Beeren machen auch so ne Menge her.

Wenn Ihr die Knusperböden zubereitet, verwendet zum Verteilen und festdrücken der Cornflakesmasse unbedingt eine Gabel, so wie ich es im Rezept beschrieben habe. Eine Gabel eignet sich deutlich besser als ein Löffel, denn damit kommt Ihr viel besser in die Ecken der Backform und könnt die Masse auch glatter drücken. 

Beeren-Ombre-Eistorte mit Knusperboden im Anschnitt
Natürlich hab ich die Synchroneis-Aktion  nicht allein veranstaltet, dann wär's ja kein #Synchron-, sondern #Soloeis gewesen, sondern es haben auch diesmal wieder eine ganze Reihe Blogger teilgenommen, von denen einige natürlich auch ihre Kreationen gebloggt haben, bzw. heute bloggen werden. Damit Ihr einen schnellen Überblick über die tollen Kreationen bekommt, liste ich sie Euch wie immer noch einmal auf. 
Ich wünsche Euch viel Spaß beim Stöbern und nutzt die Beerensaison unbedingt noch aus und macht die Torte nach - die ist sooooo lecker!
Schoko-Knusperboden
Backform mit Hebeboden aus eloxiertem Aluminium*
Schoko-Knusperböden

Zutaten für 3 Böden
120 g Cornflakes (pro Boden 40 g)
240 g 70%ige Schokolade (pro Boden 80 g)

Zubereitung
Ich mische, weil ich nur 2 Backformen mit 20 cm Durchmesser und auch nicht soviel Platz im Kühl- oder Gefrierschrank habe, immer nur die Cornflakesmasse für einen Boden an, fülle die Masse in die Form und lasse sie dann erkalten. Danach geht es mit dem nächsten Boden weiter.
Wenn Ihr drei Formen habt, könnt Ihr aber natürlich auch die komplette Masse zubereiten und auf die Formen verteilen.

Die Cornflakes mit den Händen etwas zerbröseln und in eine Schüssel geben. Die Schokolade grob hacken und in einem Topf bei milder Hitze und unter stetigem Rühren sehr behutsam schmelzen.
Sobald die Schokolade vollständig geschmolzen ist, von der Herdplatte ziehen und zu den Cornflakes in die Schüssel geben. Rühren, bis die Cornflakes vollständig mit Schokolade überzogen sind, dann in eine mit Backpapier ausgelegte Backform geben, mit einer Gabel fest andrücken und platt drücken.
In den Kühlschrank stellen und erstarren lassen, dann herausnehmen, beiseite stellen und mit den restlichen Zutaten ebenso verfahren. Die Böden bis zur Verwendung im Kühl- oder Gefrierschrank lagern.

Eisfüllung

Grund-Eismasse
500 ml Mascarpone
500 ml Milch
150 g heller Sirup*
7 Eigelbe
1/4 TL Salz

Außerdem
300 g Brombeeren
300 g Blaubeeren
300 g rote Stachelbeeren

Zusätzlich
jeweils einige Beeren zur Dekoration
Thymianblüten
Minzblätter

Zubereitung im Wasserbad
Die Mascarpone mit der Milch und dem Salz in einem Topf zum Kochen bringen. In der Zwischenzeit die Eier mit dem Sirup in einer Schüssel verrühren, dann über dem siedenden Wasserbad kräftig schaumig aufschlagen. Unter stetigem Rühren die Mascarpone-Milch-Mischung dazugeben und solange über dem Wasserbad aufschlagen, bis die Eismasse deutlich angedickt ist.

Zubereitung im Thermomix
Alle Zutaten für die Grundmasse in den Mixtopf geben, den Schmetterling einsetzen und 20 Sekunden auf Stufe 4 verrühren, dann 15 Minuten bei 90°C auf Stufe 2 verrühren. Die Masse zieht währenddessen an und wird abgebunden.
In der Zwischenzeit kaltes Wasser in die Spüle einlaufen lassen und den Mixbecher reinstellen. Die Eismasse auf Zimmertemperatur runterkühlen.

Die abgekühlte Eisgrundmasse dritteln und das erste Drittel mit den Brombeeren gründlich aufpürieren, dann durch ein feines Sieb passieren. In der Eismaschine gefrieren lassen.
In der Zwischenzeit den Rand der Backform mit Backpapier auskleiden und evtl. mit einer Büroklammer fixieren. Den untersten Tortenboden einlegen und die Brombeer-eismasse darauf verstreichen. Die Form mehrmals kräftig aufsetzen, so dass sich die Eismasse gleichmäßig verteilt und keine Hohlräume entstehen. Den zweiten Torten-boden aufsetzen und fest andrücken, damit er sich mit der Eismasse verbindet, dann in den Gefrierschrank stellen.
Als Nächstes die Blaubeereismasse wie beschrieben zubereiten, gefrieren und ebenfalls in der Backform verteilen. Den letzten Tortenboden aufsetzen und wieder gefrieren.
Abschließend die Stachelbeereismasse zubereiten und möglichst glatt verstreichen. Über Nacht durchfrieren lassen.

Die Hälfte der Dekobeeren nebeneinander auf einen Teller legen und ebenfalls einfrieren, den Rest im Kühlschrank kalt stellen.

Am nächsten Tag die Torte aus der Form nehmen, das Backpapier vom Rand entfernen und die Torte auf eine Tortenplatte setzen. Mit Beeren und Blüten dekorieren und vor dem Servieren leicht antauen lassen, dann lässt sie sich leichter schneiden und das Eis schmeckt genauso cremig wie zur Kugel geformt.
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Erdbeereis aus ofengerösteten Erdbeeren

2016 ist, zumindest im Norden der Republik, kein gutes Erdbeerjahr. Sie bekommen kaum Sonne, schmecken wässrig und wenn ich mittags an unseren Erdbeerstand an der Ecke komme, sind sie eh schon alle weg. Die Vorräte sind also auch nicht so groß wie sonst, denn eigentlich bekomme ich an "unserer Erdbeere" auch nach- mittags problemlos noch immer welche.
Da ich aber unbedingt ein neues Erdbeereisrezept für den Blog zusammenbasteln wollte, habe ich die Erdbeeren vor der Weiterverarbeitung im Ofen angeröstet, das holt noch eine ganze Menge Aroma raus.

Erdbeereis aus ofengerösteten Erdbeeren
Eisschälchen: Butlers*, Durchschlag: IKEA
Ich hoffe sehr, dass sich die Erdbeeren noch einmal ein wenig berappeln, denn eigentlich wollte ich noch unsere Erdbeersirupvorräte auffüllen, einige in meinem Dörrgerät* trocknen und Erdbeermarmelade kochen. Also bitte Daumendrücken, denn zumindest theoretisch dauert die Saison ja noch ein büschen und es könnte noch klappen.

Ganz untypisch für mich, schmecken mir Himbeeren in diesem Jahr deutlich besser. Eigentlich mag ich die nämlich gar nicht so gerne, in diesem Jahr kann ich aber gar nicht genug davon bekommen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr noch 1-2 Himbeer-rezepte bekommt, ist also weit höher, als eine Auswahl an Erdbeerrezepten, wie ich sie in den letzten Jahren gerne gebloggt habe. 

Erdbeereis aus ofengerösteten Erdbeeren
Multifunktionsform: Staub*
Durch das Anrösten im Backofen verlieren die Erdbeeren einiges an Säure, d.h., dieses Erdbeereis schmeckt deutlich milder als eines, in dem frisches Erdbeerpüree verarbeitet wird. Wenn Ihr es also lieber etwas frischer mögt, dann schaut Euch eher mein Erdbeer-Balsamico-Eis oder, für den Fall, dass es auch ein paar Umdrehungen haben darf, den Frozen Strawberry Limes an. Ich kann beide Rezepte wärmstens empfehlen :o)

Erdbeeren im Durchschlag
Die gerösteten Erdbeeren könnt Ihr natürlich auch schon am Vortag vorbereiten und den ausgetretenen Saft solltet Ihr auf keinen Fall weggießen, sondern nochmal mit etwas Zucker aufkochen und dann entweder als Swirl im Eis einarbeiten oder als Sauce dazureichen.
Ihr könnt ihn aber auch als Grundlage für eine Erdbeerlimonade verwenden. Hauptsache, Ihr schüttet ihn nicht weg!

ofengeröstete Erdbeeren
Backblech: IKEA
Zutaten
1 kg Erdbeeren
50 g Rohrohrzucker
500 ml Milch
250 g Mascarpone
6 Eigelbe
100 g heller Sirup
1/4 TL Salz

Ofengeröstete Erdbeeren
Die Erdbeeren unter fließendem Wasser abspülen, gut abtropfen lassen und putzen. In einer Schüssel mit dem Zucker vermischen, dann auf ein Backblech geben und im Backofen bei 180°C für 30-45 Minuten garen. Die Erdbeeren in einem Sieb abtropfen lassen, den ausgetretenen Sirup in einer Schale auffangen und entweder später als Swirl in das Eis einarbeiten oder als Sauce dazureichen.
Die Erdbeeren mit einem Mixstab, im Blender oder Thermomix pürieren, bis eine glatte Masse entstanden ist.

Zubereitung der Eismasse über dem Wasserbad 
Die Mascarpone mit der Milch und dem Salz in einem Topf zum Kochen bringen. In der Zwischenzeit die Eier mit dem Sirup in einer Schüssel verrühren, dann über dem siedenden Wasserbad kräftig schaumig aufschlagen. Unter stetigem Rühren die Sahne/Mascarpone-Mischung dazugeben und solange über dem Wasserbad aufschlagen, bis die Eismasse deutlich angedickt ist, dann das Erdbeerpüree dazugeben und unterrühren, bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist.

Zubereitung im Thermomix
Vollmilch, Mascarpone, Eigelbe und Salz in den Mixbecher geben, den Rühraufsatz einsetzen und 10 Sekunden auf Stufe 4 verrühren. Den Sirup dazugeben und 15 Minuten bei 90°C auf Stufe 2 verrühren. 
Das Erdbeerpüree dazugeben und 20 Sekunden auf Stufe 3 unterrühren. 

Kaltes Wasser in die Spüle einlaufen lassen und den Mixbecher, bzw. die Rührschüssel reinstellen. Die Eismasse auf Zimmertemperatur runterkühlen, dann in der Eis-maschine* je nach Modell für ca. 45 Minuten gefrieren.
In der Zwischenzeit ein Gefäß im Gefrierschrank vorkühlen. Die Eismasse darin umfüllen und für ca. 2 Stunden im Gefrierschrank festwerden lassen, dann servieren.
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Banana Split mit karamellisierter Banane

Das heutige Rezept ist eigentlich gar keines, sondern nur eine Bauanleitung, denn das Rezept für Fior-di-Latte-Eiscreme hab ich ja bereits zweimal gebloggt, einmal mit Portwein-Swirl und außerdem mit karamellisiertem Speck
Heute bekommt Ihr der Ordnung halber noch einmal das Grundrezept und außerdem noch den Bauplan für einen leckeren Banana Split, denn den hab ich neulich für meinen Mann gebaut und weil ich ihn so hübsch fand, wird der natürlich direkt zu einem Blogbeitrag verwurstet.

Banana Split mit karamellisierter Banane
Banana Split war früher, als wir noch auswärts Eis essen gegangen sind, neben Spaghetti-Eis der Lieblingseisbecher meines Mannes. Also musste ich mir natürlich bei Zeiten auch die passenden Schalen besorgen um ihn nachzubauen. 
Die Schalen habe ich, wie viele meiner heißgeliebten Eiskugelportionierer, bei Ebay gefunden und aus Übersee importiert. Jetzt hab ich also insgesamt 6 Banana-Split-Schalen und mag es selbst gar nicht - aber der Gatte freut sich dafür umso mehr. 

Fior-di-Latte-Eiscreme
Als Basis für den Banana Split verwende ich entweder das unten aufgeführte Fior-di-Latte-Eis oder das weltbeste Vanilleeis, das ich natürlich zufällig ebenfalls im Sortiment hab. Außerdem kommt noch ein wenig Schoko-Espresso-Sirup obendrauf und ein Klecks Sahne darf auch nicht fehlen. 
Die Banane karamellisiere ich ein wenig mit einem Gasbrenner*. Das klappt am besten, wenn sie schon schön reif sind, denn dann haftet der Zucker besser an den Bananen und sie haben natürlich auch das vollste Aroma. Die Bananen auf dem Bild sind leider noch sehr fest, aber dem Gatten hat es trotzdem geschmeckt. 

Banana Split mit karamellisierter Banane
Fior di Latte-Eiscreme

Zutaten
600 ml Vollmilch
300 ml Crème double
6 Eigelbe
200 g Puderzucker
1/4 TL Salz

Zubereitung über dem Wasserbad
Die Crème double mit der Milch und dem Salz in einem Topf zum Kochen bringen. In der Zwischenzeit die Eier mit dem Zucker in einer Schüssel verrühren, dann über dem siedenden Wasserbad kräftig schaumig aufschlagen. Unter stetigem Rühren die Sahne/Crème-double-Mischung dazugeben und solange über dem Wasserbad aufschlagen, bis die Eismasse deutlich angedickt ist.

Zubereitung im Thermomix
Den Zucker in den Mixtopf geben, ein Küchenpapier auf die Öffnung im Mixbecher- deckel legen und den Messbecher aufsetzen. Für 10 Sekunden auf Stufe 10 pulverisieren. Den fertigen Puderzucker in eine Schüssel umfüllen.
Vollmilch, Crème Double, Eigelbe und Salz in den Mixbecher geben, den Rühraufsatz einsetzen und 10 Sekunden auf Stufe 4 verrühren. Den Zucker dazugeben und 15 Minuten bei 90°C auf Stufe 2 verrühren.

Kaltes Wasser in die Spüle einlaufen lassen und den Mixbecher, bzw. die Rührschüssel reinstellen. Die Eismasse auf Zimmertemperatur runterkühlen, dann in der Eis- maschine je nach Modell für ca. 45 Minuten gefrieren. In der Zwischenzeit ein Gefäß im Gefrierschrank vorkühlen. Die Eismasse darin umfüllen und für ca. 2 Stunden im Gefrierschrank festwerden lassen, dann servieren.


Banana Split mit karamellisierter Banane

Zutaten
Fior di latte (s.o.) oder Vanille-Eiscreme
eine Banane pro Portion
Rohrohrzucker
Sahne
frische Erdbeeren

Zubereitung
Die Banane längs halbieren und mit Rohrohrzucker bestreuen. Mit einem Gasbrenner* flambieren und mit der Wölbung nach außen in eine Banana-Split-Schale legen. Drei Kugeln Eis hintereinander in die Mitte setzen, jeweils einen Tupfen Sahne daraufsetzen und mit Schokosirup begießen. Evtl. mit Erdbeeren oder Kirschen dekorieren und servieren.
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Fior-di-Latte-Eiscreme mit Portweinswirl

Die Funktion, für die ich den Thermomix am meisten liebe, ist definitiv die Wasserbadfunktion. Egal, ob Sauce Hollandaise, Zabaglione, Lemon Curd, Eier- likör, Vanillesauce oder eben Eisgrundmassen, alles gelingt absolut perfekt, schaumig-leicht und garantiert ohne den anschließenden Tennisarm. Für mich besonders interessant, da ich meinen rechten Arm ja nicht so stark belasten darf und mir vor dem ewigen Gerühre immer graute. 
Mit dem Thermomix ist das kein Problem mehr, da werden einfach alle Zutaten auf einmal in den Mixtopf gegeben und eine Viertelstunde später ist die Eismasse fertig - klar, dass die Eismaschine, seitdem der Thermomix eingezogen ist, noch häufiger in Betrieb ist als vorher. 
Die oben bereits genannten Rezepte werde ich in der nächsten Zeit auf jeden Fall auch noch einmal in der für den Thermomix optimierten Version bloggen und dann im Rezeptregister und auf Pinterest auflisten. 

Fior-di-Latte-Eiscreme mit Portweinswirl
Der zweite große Vorteil der Thermomix-Wasserbadfunktion ist die exakte Einstellungsmöglichkeit der Temperatur. Während ein herkömmliches Wasserbad mit der Schüssel über dem Topf meist eine Schätzangelegenheit ist, wird die Temperatur hier gradgenau gehalten. Das ist natürlich besonders im Umgang mit rohen Eiern nicht uninteressant, denn so kann man die evtl. vorhandenen Salmonellen mit Gewissheit totgaren und erhöht so die Haltbarkeit und Verzehrsicherheit der Lebensmittel.

Apropos Salmonellen. Damit die kleinen Mistviecher auch wirklich tot sind und nicht in der hintersten Ecke lauern und auf ihre Gelegenheit warten, muss die Eiermasse 10 Minuten auf über 70°C erhitzt werden. Es reicht also nicht, wie in den meisten Thermomixrezepten beschrieben, die Eiermasse 8 Minuten auf 90°C zu erhitzen, sondern der gesamte Prozess dauert etwas länger, da die Masse ja erstmal auf die Temperatur gebracht und diese dann 10 Minuten gehalten werden muss. 
In meinen Rezepten habe ich die Erhitzzeit immer genau angegeben, d.h., darauf geachtet, wann bei der jeweiligen verwendeten Zutatenmenge die gewünschte Temperatur erreicht ist, denn das hängt natürlich immer von der Gesamtmenge ab. 
Wenn Ihr auch bei anderen Rezepten auf Nummer sicher gehen wollt, schaut einfach auf das Display und zählt ab dem Zeitpunkt, da 70°C erreicht sind, noch 10 Minuten dazu. 

Fior-di-Latte-Eiscreme mit Portweinswirl
Dies ist ja nicht das erste Eisrezept, das ich in den letzten Monaten mit dem Thermomix zubereitet habe, es war aber eines der ersten, die ich damit ausprobiert habe und weil ich das Ergebnis so ausgesprochen lecker und hübsch finde, steht diese wunderbare Fior-di-Latte-Eiscreme nun stellvertretend für alle Eissorten, die ich bereits mit Hilfe des Thermomixes zubereitet habe und die noch folgen werden - 2016 wird ein sehr gutes Eisjahr, das hab ich im Gefühl!

Fior-di-Latte-Eiscreme mit Portweinswirl
Dieses Eis war übrigens auch die erste Sorte, bei der ich festgestellt habe, dass Milch und Crème double (oder alternativ auch Mascarpone, Ricotta oder Süzme-Joghurt) ein deutlich besseres Ergebnis hervorbringen als Milch und Sahne. Die Konsistenz wird cremiger und man hat nicht diesen Butterfilm am Löffel, der oft beim Essen hängenbleibt - zumindest bei der Verwendung carrageenfreier Sahne, wie es sich mit carrageenhaltiger Sahne verhält, weiß ich nicht.
Seit ich diese "Entdeckung" gemacht habe, ersetze ich den Sahneanteil in Milcheisrezepten grundsätzlich 1:1 durch eine der oben erwähnten Alternativen. Meine alten Rezepte sind also auch ganz einfach umwandelbar.
Probiert das unbedingt mal aus und berichtet mir gerne von Euren Erfahrungen. Es würde mich sehr interessieren, ob Ihr auch einen Unterschied bemerkt, oder ob es evtl. nur an der von mir verwendeten Sahne liegt. 

Fior-di-Latte-Eiscreme mit Portweinswirl
Zutaten
600 ml Vollmilch 
300 ml Crème double
6 Eigelbe 
200 g Puderzucker 
1/4 TL Salz 

Portweinreduktion
350 ml Portwein*
25 g Zucker

Zubereitung im Thermomix
Für die Portweinreduktion den Portwein und den Zucker in den Thermomix geben und für 40 Minuten bei 120°C auf Stufe 1 auf ca. 150 ml einreduzieren lassen. In ein Gefäß umfüllen und komplett abkühlen lassen. Die  Reduktion zieht während- dessen an und dickt ein. 
Den Zucker in den Mixtopf geben, ein Küchenpapier auf die Öffnung im Mixbecher- deckel legen und den Messbecher aufsetzen. Für 10 Sekunden auf Stufe 10 pulverisieren. Den fertigen Puderzucker in eine Schüssel umfüllen. 
Vollmilch, Crème Double, Eigelbe und Salz in den Mixbecher geben, den Rühraufsatz einsetzen und 10 Sekunden auf Stufe 4 verrühren. Den Zucker dazugeben und 15 Minuten bei 90°C auf Stufe 2 verrühren.
Kaltes Wasser in die Spüle einlaufen lassen und den Mixbecher reinstellen. Die Eis- masse auf Zimmertemperatur runterkühlen, dann in der Eismaschine* für ca. 45 Minuten gefrieren. 
In der Zwischenzeit ein Gefäß im Gefrierschrank vorkühlen. Die Eismasse darin umfüllen, die Portweinreduktion daraufgeben und mit einer Gabel Swirls einziehen. Für ca. 2 Stunden im Gefrierschrank festwerden lassen, dann servieren.
Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit www.thermomix.vorwerk.de* zustande gekommen, die Bedingungen und Voraussetzungen für eine Kooperation können hier nachgelesen werden.

*Alle entsprechend gekennzeichnten Links sind Affiliate- oder Kooperationslinks

Gianduja-Stracciatella-Eiscreme

Das "Kochbuch", aus dem ich die meisten Anregungen bekommen, bzw. die meisten Rezepte ausprobiert, nach-, umgebaut und gebloggt habe, ist keines von meinem persönlichen Liebling Hugh Fearnley-Whittingstall oder einem anderen Koch, sondern ein Buch, in dem es ausgerechnet um Süßkram geht, genauer gesagt um Eis.
Natürlich spreche ich von The Perfect Scoop* von David Lebovitz, das jeder Eisfan mit eigener Eismaschine im Haus haben sollte. Andere Eisbücher kann man, dieses MUSS man aber einfach haben - da führt kein Weg drum herum. 

Gianduja-Stracciatella-Eiscreme
Langsam aber sicher habe ich schon eine stattliche Auswahl verschiedenster Eissorten in meinem Archiv und darunter sind natürlich auch diverse, die ich aus The Perfect Scoop gemobst habe, so wie dieses beispielsweise. 
Nusseis stand schon sehr lange auf meiner ToDo-Liste, allerdings immer recht weit unten, denn der Gatte mag keine Nüsse und ich hab's ja generell nicht so mit Sahneeis, sondern bevorzuge alles mit möglichst viel Frucht oder der Einfachheit wegen einfach gleich Zitroneneis. Trotzdem gehört in eine anständige Rezept- auswahl auch ein Nusseis und wenn möglich natürlich das beste von allen. 

Geröstete Nüsse vor und nach dem Pulen
Die Grundvoraussetzungen für ein leckeres Nusseis sind natürlich wie immer die guten Zutaten und die fangen in diesem Fall bereits bei den Nüssen an. Sehr gute, frische Nüsse geben selbstverständlich ein deutlich intensiveres Aroma ab, als alte Billignüsse - achtet da also besonders auf die Qualität.
Beim Rösten der Nüsse im Backofen müsst Ihr aufpassen, dass sie auf keinen Fall zu dunkel rösten, sonst werden sie leicht bitter und das tut dem Eis natürlich später gar nicht gut. 

Gemahlene Nüsse im Thermomix
Anders als David Lebovitz bereite ich meine Sahneeismassen mittlerweile nicht mehr mit Milch und Sahne, sondern einer Mischung aus Milch und Crème double, Mascarpone, Ricotta oder auch Süzme Joghurt zu -  je nachdem, was noch dazu kommt, ob es also richtig süß oder eher fruchtig werden soll.
Ich mache das, weil mir dieses "Zungengefühl" bei Eis aus Sahne oft nicht gefallen hat. Ich weiß nicht, wie es dazu kam, aber durch die Verwendung von Sahne kam es oft zu einem buttrigen Film, der sich auch immer gerne am Eislöffel abgelegt hat. Durch die Verwendung von Mascarpone kommt es nicht dazu, sondern das Eis wird im Gegenteil sogar extracremig. Evtl. liegt das auch an der carrageenfreien Sahne, keine Ahnung. 

Gianduja-Stracciatella-Eiscreme
Zutaten
200 g Haselnüsse
650 g Vollmilch
250 g Mascarpone
150 g Rohrohrzucker
1/4 TL Salz
120 g Milchschokolade (42%ige Esmeraldas Milk*)
6 Eigelbe

Außerdem
100 g Schokolade (75%ige Piura Porcelana*)

Zubereitung
Die Haselnüsse auf einem Backblech verteilen und ca. 10-15 Minuten bei 180°C rösten. Nach 10 Minuten ein Auge drauf haben, damit die Nüsse nicht verbrennen. 
Haselnüsse herausnehmen und auf ein sauberes Küchentuch geben. Das Küchentuch zusammenfalten und die Nüsse einige Minuten darin schwitzen lassen, so lösen sich die Häute besser.  Die Nüsse kräftig im Tuch aneinanderreiben, bis die Häute so gut es geht entfernt sind. Die Nüsse aussortieren und in einem Blender oder Food Processor fein mahlen. 

600 ml Vollmilch mit Zucker und Salz in einen Topf geben, zum Kochen bringen und rühren, bis der Zucker komplett aufgelöst ist. Den Topf von der Platte ziehen, 5 Minuten abkühlen lassen, dann die Haselnüsse einrühren und ca. 1 Stunde ziehen lassen.  
Die Nussmilch durch ein feines Sieb passieren. Mascarpone dazugeben und auf mittlere Hitze erwärmen, dann die feingehackte Schokolade einrühren und solange Rühren bis  die Schokolade komplett aufgelöst ist. 
Die Temperatur erhöhen und zwischenzeitlich die Eier mit den verbliebenen 50 ml Milch verrühren. Die Eiermilch in einem dünnen Strahl unter stetigem Rühren einlaufen lassen und solange Rühren, bis die Eisgrundmasse leicht angedickt ist, dann von der Platte ziehen, durch ein feines Sieb in die Schüssel der Eismaschine laufen lassen und diese in kaltem Wasser auf Zimmertemperatur runterkühlen, dann in der Eismaschine für ca. 45 Minuten gefrieren. In der Zwischenzeit ein Gefäß im Gefrierschrank vorkühlen.
Wenn die Eismasse fertig ist, die Schokolade in einem dünnen Strahl in die rotierende Eismaschine* laufen lassen, so dass sie direkt auf das Eis trifft und dort erstarrt. Sobald die Schokolade aufgebraucht ist, die fertige Eismasse in die vorgekühlte Form füllen und nochmals für ca. 2 Stunden im Gefrierschrank einfrieren (dann lassen sich schönere Kugeln formen) oder sofort genießen.
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Fior-di-Latte-Eiscreme mit karamellisiertem Speck und gesalzenem Karamellpopcorn

Ich glaube, dieses Eis ist nicht nur die Eissorte mit dem längsten Titel, sondern auch die mit Abstand dekadenteste auf meiner mittlerweile recht beachtlichen Eiskarte
Meine ausgeprägte Vorliebe für Speck ist ja schon eine ganze Weile kein Geheimnis mehr und als ich kürzlich den kandierten Speck für meinen Herbstburger zubereitet habe, war mir sofort klar, dass der nächste Schritt nur eine Süßspeise mit Speck sein kann. Die Speckmarmelade, aka Bacon Jam war quasi der erste Schritt, heute folgt die Krönung. 

Fior-di-Latte-Eiscreme mit karamellisiertem Speck und gesalzenem Karamellpopcorn
Die Basis für dieses Eis ist eine Fior-di-Latte-Eiscreme, die ich auch noch einmal ganz pur bloggen werde, weil sie so unglaublich lecker ist und unbedingt einen Soloauftritt verdient hat. Darin versteckt sich gaaanz fein gehackter und anschließend karamellisierter Speck und als Topping obendrauf habe ich noch eine kleine Handvoll gesalzenes Karamellpopcorn gesetzt - bei einer Portion dieser Eissorte ist eh schon alles egal ;o)

Fior-di-Latte-Eiscreme mit karamellisiertem Speck und gesalzenem Karamellpopcorn
Zutaten
600 ml Vollmilch 
300 ml Crème double
6 Eigelbe 
200 g Puderzucker 
1/4 TL Salz 

Maple Bacon Crunch

75 g durchwachsener Speck
2 EL Ahornsirup

Maple Bacon Crunch 
Den Speck in Streifen schneiden und nebeneinander auf einem Backpapier verteilen, mit Ahornsirup beträufeln und bei 180°C für 10 Minuten backen. Einmal durch- mischen und weitere 5-10 Minuten backen. 
Den Speck herausnehmen und komplett auskühlen lassen, dann mit einem scharfen Messer SEHR fein hacken und beiseite stellen. 

Zubereitung über dem Wasserbad
Die Crème double mit der Milch und dem Salz in einem Topf zum Kochen bringen. In der Zwischenzeit die Eier mit dem Zucker in einer Schüssel verrühren, dann über dem siedenden Wasserbad kräftig schaumig aufschlagen. Unter stetigem Rühren die Sahne/Crème-double-Mischung dazugeben und solange über dem Wasserbad aufschlagen, bis die Eismasse deutlich angedickt ist.
 
Zubereitung im Thermomix
Den Zucker in den Mixtopf geben, ein Küchenpapier auf die Öffnung im Mixbecher- deckel legen und den Messbecher aufsetzen. Für 10 Sekunden auf Stufe 10 pulverisieren. Den fertigen Puderzucker in eine Schüssel umfüllen. 
Vollmilch, Crème Double, Eigelbe und Salz in den Mixbecher geben, den Rühraufsatz einsetzen und 10 Sekunden auf Stufe 4 verrühren. Den Zucker dazugeben und 15 Minuten bei 90°C auf Stufe 2 verrühren.
 
Kaltes Wasser in die Spüle einlaufen lassen und den Mixbecher, bzw. die Rührschüssel reinstellen. Die Eismasse auf Zimmertemperatur runterkühlen, dann in der Eismaschine je nach Modell für ca. 45 Minuten gefrieren. 
In der Zwischenzeit ein Gefäß im Gefrierschrank vorkühlen. Die Eismasse darin umfüllen, und immer wieder von dem Maple Bacon Crunch dazwischengeben. Für ca. 2 Stunden im Gefrierschrank festwerden lassen, dann servieren.
 

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