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Blaubeersauce, eingeweckt

Dieses Rezept schlummert jetzt schon seit ungefähr einem Jahr in meiner Warteschleife, im letzten Jahr habe ich es nämlich nicht mehr geschafft, diese Blaubeersauce während der Saison zu bloggen, also wurde es verschoben und ist erst jetzt dran. 
Ich selbst bin ja gar kein Blaubeerfan, mein Mann mag sie aber umso lieber, also wecke ich ihm ein paar Gläser dieser leckeren Sauce ein und er kann so das ganze Jahr hindurch Blaubeeren genießen, egal, ob als Beilage zu Pfannkuchen und Crêpes, im Joghurt oder Quark und natürlich auch als Eistopping. Apropos, demnächst gibt es auch noch ein leckeres Eis, das mit dieser Sauce zubereitet wird. 

Blaubeersauce, eingeweckt
Wichtig bei diesem Rezept ist, dass die Blaubeeren schon am Vorabend des Einkochens mit Zucker bestreut in eine Schüssel gegeben und leicht angequetscht werden - ich verwende dafür immer einen Kartoffelstampfer. Die Blaubeeren geben so bereits Saft ab und müssen anschließend nicht so lange gekocht werden, wie ohne diese Mazerationsphase. Der Saft wird später zum Anrühren der Maisstärke verwendet.
Durch das Mazerieren entwickelt die Mischung außerdem mehr Aroma, das durch die verkürzte Kochzeit in der Sauce verbleibt und nicht rausgekocht wird. 

Normalerweise mazerieren die Früchte bei Zimmertemperatur, sollte der Sommer aber noch einmal richtig zuschlagen, stellt die Schüssel in den Kühlschrank, sonst fängt die Mischung ungewollt an zu gären und Ihr seid auf dem besten Weg zu Eurem ersten Blaubeerwein.

Noch ein Hinweis zum obigen Bild... Da steht zwar 08/15, so schlecht ist dieses Rezept aber nu auch nicht. Ich datiere meine Gläser ab sofort trotzdem einen Monat vor auf 09/15 ;o)

Blaubeeren

Zutaten 
1 kg Blaubeeren
500 Zucker 
Schale und Saft einer Bio-Zitrone
1 1/2 EL Maisstärke

Zubereitung
Die Blaubeeren mit dem Zucker in eine Schüssel geben, gut vermischen und über Nacht mazerieren lassen. 
Am nächsten Tag etwas von dem ausgetretenen Saft in eine Schüssel geben und mit der Maisstärke glattrühren. Die Blaubeeren mit der Zitronenschale und dem Saft in einen Topf geben und zum Kochen bringen. 
Sobald die Masse kocht, die Maisstärke einrühren und nochmals ca. 10 Minuten köcheln lassen, bis die Temperatur 110°C erreicht. 

In der Zwischenzeit die Gläser im Backofen sterilisieren. Dafür werden sie ohne Deckel in den Backofen gestellt und bei 150°C für 15 Minuten erhitzt. Die Deckel in einen Topf geben, mit Wasser und einem Schluck Essig bedecken und zum Kochen bringen. Für 5 Minuten kochen. 

Die Blaubeersauce in die Gläser füllen, dabei darauf achten, einen guten cm frei zu lassen. Den Deckel fest verschließen und komplett abkühlen lassen.
Blaubeeren, gezuckert

Strawberry Frozen Yogurt

Uii, jetzt aber schnell. Beim Durchschauen meiner Foodfotos der letzten Wochen und Monate hab ich vorgestern dieses Frozen-Yogurt-Bild gefunden - ich hatte dieses Eis gar nicht mehr auf dem Zettel. Da das Eis aber genauso lecker, wie auch einfach zuzubereiten ist, muss ich Euch das Rezept noch ganz schnell vorstellen. 
Wahrscheinlich gibt es in einigen Ecken Deutschlands schon keine Erdbeeren mehr, aber bei uns stehen die Erdbeerstände noch. Wer also das Glück hat, noch ein paar der köstlichen Beeren auftreiben zu können, der sollte dieses Rezept in dieser Saison unbedingt noch ausprobieren - ansonsten merkt es Euch schon einmal fürs nächste Jahr vor.

Strawberry Frozen Yogurt
Zutaten 
350 g Erdbeeren
700 g türkischer Süzme Joghurt, 10%
100 g Invertzuckersirup (evtl. mehr, je nach Reife der Erdbeeren)
Saft einer halben Limette

Zubereitung 
Die Erdbeeren putzen und in einem Blender zu einem glatten Püree aufmixen. Joghurt, Invertzuckersirup und Zitronensaft dazugeben und alles noch einmal mixen, bis eine glatte Masse entstanden ist. 
In der Eismaschine* für ca. 45 Minuten gefrieren lassen, in der Zwischenzeit einen Metallbehälter im Gefrierschrank vorfrieren. 

Das fertige Eis in den vorbereiteten Behälter einfüllen und nochmals für ca. 2 Stunden im Gefrierschrank festwerden lassen.
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Brombeer-Lavendeleis mit Ziegenfrischkäse [Reklame]

Käse ist bei mir so ein zweischneidiges Schwert. Ich liebe alles, was mit Käse überbacken oder gekocht ist, aber wenn es um den puren Genuss geht, bin ich sehr krüsch (norddeutsch für wählerisch, mäkelig).
Ich mag jungen Gouda, Butterkäse, meinen heißgeliebten Nordländer und taste mich langsam aber sicher sogar an milde Camemberts heran. Ziegen- oder Schafskäse waren aber lange ein absolutes NoGo. 
Mit Ziegenfrischkäse habe ich in der Vergangenheit zwar schon ein bisschen experimentiert, allerdings fast ausschließlich in herzhaften Gerichten, daher habe ich jetzt, als das Angebot von Snofrisk* kam, ein Rezept mit Ziegenfrischkäse zu entwickeln, die Gelegenheit genutzt, und mich an einem süßen Rezept versucht - und weil ja gerade mal wieder der Sommer ausgebrochen ist, ist es natürlich ein Eis geworden. 

Blaubeer-Lavendeleis mit Ziegenfrischkäse
Am Wochenende lief die Eismaschine bei mir durchgehend heiß, ich habe Himbeer-Baiser-Eissandwiches, Pfirsich-Rosmarin- und eben dieses Blaubeer-Lavendeleis gemacht. Die beiden ersten regulär auf Eiercremebasis, bei diesem Brombeereis wollte ich aber eine eifreie Variante probieren, die kein aufwendiges Aufschlagen über dem Wasserbad erfordert, also im Prinzip wie beim Tiramisù-Eis, das ich Euch vor einer Weile vorgestellt habe.
Die Zutaten für das Eis müssen, nachdem der Lavendel ein wenig Zeit hatte, die Mascarpone zu aromatisieren, einfach nur im Blender aufgeschlagen werden und wandern dann direkt in die Eismaschine. Ideal für alle, die keine Lust auf einen Tennisarm durch das ewige Aufschlagen der Eiercreme haben ;o)

Blaubeer-Lavendeleis mit Ziegenfrischkäse
Da die Grundmasse 1:1 aus Ziegenfrischkäse und Mascarpone besteht, schmeckt man ihn nur leicht heraus. Wenn man richtig hinschmeckt, ist da irgendwas, dass es sich aber um Ziegenkäse handelt, lässt sich kaum herausschmecken. Das Eis schmeckt einfach nur insgesamt kräftig, ist enorm cremig und hat natürlich eine Knallerfarbe. 

Mir gefällt der kräftige Grundgeschmack so gut, dass ich zukünftig noch mehr damit experimentieren und den Anteil des Ziegenfrischkäses Stück für Stück erhöhen werde. Vielleicht gibt's dann demnächst sogar mal ein Rezept, das komplett auf Ziegenfrischkäse basiert. 


Blaubeer-Lavendeleis mit Ziegenfrischkäse
Zutaten
1 EL Lavendelblüten, getrocknet
500 g Mascarpone 
500 g Ziegenfrischkäse
100 g Puderzucker (je nach Süße der Brombeeren evtl. mehr oder weniger)
1/4 TL Salz
400 g Brombeeren

Zubereitung 
200 g Mascarpone mit dem Lavendel in einen kleinen Topf geben, einmal aufkochen lassen, dann von der Platte ziehen und eine halbe Stunde ziehen lassen. Die Flüssigkeit durch ein feines Sieb gießen und komplett abkühlen lassen. 
Die Brombeeren abspülen und trocknen lassen.
Die Mascarpone mit dem Ziegenfrischkäse, Brombeeren (eine kleine Handvoll zurückbehalten), Puderzucker und Salz in einen Blender geben und zu einer sehr glatten Masse aufmixen. In die Eismaschine geben und je nach Modell für ca. 45-60 Minuten gefrieren lassen.
In der Zwischenzeit die Form, in der das Eis später eingefroren wird, vorfrieren. Die fertige Masse in die Form geben und die vorher zurückbehaltenen Brombeeren darin verteilen. Das Eis nochmals für 2 Stunden in den Gefrierschrank stellen.
Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit www.snofrisk.de* entstanden, die Bedingungen und Voraussetzungen für eine Kooperation können hier nachgelesen werden.

*Alle entsprechend gekennzeichneten Links sind Kooperationslinks

Buttermilch-Zitronen-Eis mit Limoncelloswirl


Nein, ich hab neuerdings kein Schweigegelübde abgelegt, es läuft bei mir nur gerade nicht so rund. Gerade, als ich mich nach einer etwas beunruhigenden Kopfgeschichte wieder berappelt hatte, hat mich auch schon eine fiese Sommergrippe dahingerafft und ich keuche immer noch wie ein 80jähriger Kettenraucher. Trotzdem möchte ich so langsam mal wieder in Fahrt kommen und meinen Blog nicht vollständig in der Versenkung verschwinden lassen, also gibt's heute endlich mal wieder ein Rezept.

Buttermilch-Zitronen-Eis mit Limoncello
An einem Buttermilch-Zitrone-Eis hab ich schon lange rumgetüftelt, aber keine Rezeptur hat mir wirklich 100%ig gut geschmeckt. Entweder, das Eis war nicht spritzig genug oder hat durch die Verwendung von saurer Sahne oder ähnlichem so einen fettigen Film auf dem Löffel hinterlassen. 
Diesmal hab ich einfach jeweils eine Flasche Kefir und Schwedenmilch zusammen- gekippt und siehe da, perfekt! Schmeckt genauso, bzw. sogar deutlich besser als das Bottermelk-Eis aus der Spitztüte. 
Anders, als der Rezeptname vermuten lässt, verwende ich gar keine Buttermilch, sondern Schwedenmilch, das ist eine etwas zu flüssig geratene Dickmilch, die besonders in Skandinavien sehr beliebt ist. Wenn Ihr aber keine Schwedenmilch bekommt, verwendet einfach Dickmilch - funktioniert ganz sicher genauso gut.

Buttermilch-Zitronen-Eis mit Limoncello
Den Sirup, den Ihr nicht für das Eis verwendet (da bleibt auf jeden Fall noch etwas übrig), könnt Ihr sehr gut zum Aromatisieren von Getränken verwenden, er hält sich im Kühlschrank aber auch eine Weile. Wenn Euch das Eis also genauso gut schmeckt wie uns, dann ist er eh in Windeseile aufgebraucht. 
Da ich ja vor einer Weile ein Limoncello-Rezept gebloggt habe und ein Schluck Alkohol das Eis immer etwas weicher macht, habe ich natürlich einen großzügen Schluck Limoncello zur Eismasse gegeben, den könnt Ihr aber auch weglassen, das ist gar kein Problem. Wenn also Kinder oder Menschen mitessen, die keinen Alkohol dürfen, einfach ersatzlos streichen. 

Buttermilch-Zitronen-Eis mit Limoncello
Sirup
200 ml Zitronensaft
180 g Zucker
100 g Wasser

Eis
500 ml Kefir
500 ml Schwedenmilch
Saft einer halben Zitrone 
50 ml Limoncello 

Zubereitung
Alle Zutaten für den Sirup in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Bei mittlerer Temperatur köcheln lassen, bis der Sirup deutlich eingedickt ist. In eine Flasche abfüllen und vollständig abkühlen lassen. 

Kefir, Schwedenmilch, Invertzuckersirup und Zitronensaft in einen Blender geben und gründlich durchmixen. Zum Schluss den Limoncello dazugeben und kurz unterrühren. 
In der Eismaschine für ca. 45 Minuten gefrieren lassen, in der Zwischenzeit einen Metallbehälter im Gefrierschrank vorfrieren. 
Das fertige Eis abwechselnd mit dem Sirup in den vorbereiteten Behälter einfüllen und mit einer Gabel wie bei einem Marmorkuchen durchziehen. 
Das Eis nochmals für ca. 2 Stunden im Gefrierschrank festwerden lassen.

Stracciatellaeis mit Erdbeer-Rhabarber-Swirl

Manche Rezepte sind ja an sich schon perfekt, können aber durch eine kleine Änderung oder Ergänzung doch noch eine Spur perfekter gemacht werden. Das gilt auch für das Straciatella-Eis, das ich Euch vor gar nicht langer Zeit vorgestellt habe. Es ist, schon in dieser sehr puren Form, eine meiner absoluten Lieblings-Eissorten und das will was heißen, denn bisher mochte ich Straciatellaeis nicht so wahnsinnig gerne, da es oftmals eher langweilig schmeckt.

Stracciatellaeis mit Erdbeer-Rhabarber-SwirlDa ich ja eine besondere Vorliebe für fruchtige Eissorten habe, habe ich das Stracciatella-Eis jetzt einfach noch ein wenig gepimpt - entsprechend der Saison mit Erdbeeren und Rhabarber und weil er so lecker ist, kam noch ein Schluck Erdbeer Limes dazu. Prinzipiell könnt Ihr dafür aber eigentlich so ziemlich jedes Fruchtmark, bzw. -püree verwenden. Entscheidet das ganz nach Saison und Geschmack. Auf die im Rezept angegebene Menge genügt ca. 300-350 g Frucht- püree, je nach persönlicher Vorliebe.

Stracciatellaeis mit Erdbeer-Rhabarber-Swirl
Der Fruchtswirl wird im Vergleich zu dem Milcheis durch das Einfrieren ein wenig härter, das könnt Ihr aber vermeiden, bzw. etwas angleichen, indem Ihr dem Fruchtpüree den Erdbeer Limes oder einen passenden Obstbrand zufügt. Auf die im Rezept angegebene Menge genügen 2-3 EL. 
Wenn Kinder mitessen oder Ihr auf Alkohol verzichten müsst, lasst ihn einfach weg, stellt das Eis etwas früher raus und lasst es ein wenig antauen, dann lassen sich besser Kugeln formen.

Stracciatellaeis mit Erdbeer-Rhabarber-Swirl
Eine weitere Änderung zum ursprünglichen Rezept ist die enthaltene Mascarpone, denn ich hab aus diesem ohnehin schon nicht gerade leichten Eis eine kleine Kalorienbombe gemacht und die Hälfte der Milch durch Mascarpone ersetzt. Es wird dadurch deutlich cremiger und bekommt eine wunderbar buttrige Farbe. Klar, ist ja auch mehr Fett drin ;o)

Generell gilt, dass Ihr das Verhältnis von Sahne, Milch und in diesem Fall Mascarpone ganz nach Geschmack variieren könnt. Natürlich hängt davon auch der Geschmack und die Konsistenz ab, wenn Ihr aber gerade den Gürtel enger schnallt, muss das nicht bedeuten, dass Ihr kein Eis zubereiten könnt, sondern dann erhöht Ihr halt einfach den Anteil der Milch und reduziert die Sahne. Mascarpone lasst Ihr dann am besten gleich ganz weg. 
Die hier angegebene Gesamtzutatenmenge ist für meine Eismaschine, die Unold Gusto* bemessen. Solltet Ihr eine Eismaschine verwenden, die kein so großes Volumen besitzt, halbiert die Rezeptemenge einfach.

Stracciatellaeis mit Erdbeer-Rhabarber-Swirl
Zutaten 
500 g Sahne
250 g Milch
250 g Mascarpone
100 ml Invertzuckersirup 
6 große Eigelbe (sonst evtl. 7)
50 g Rohrohrzucker
1/4 TL Salz
3 EL Whisky, optional (bei mir Balvenie Doublewood, 12 Jahre*) 

Außerdem 
150 g Schokolade, 70%
150 g Erdbeeren (geputzt)
150 g Rhabarber (geputzt)
4 EL Erdbeer Limes 
2 EL Rohrohrzucker (nach Geschmack mehr) 

Zubereitung 
Die Sahne mit der Milch, der Mascarpone, dem Invertzuckersirup und dem Salz in einen Topf zum Kochen bringen. In der Zwischenzeit die Eier mit dem Zucker in einer Schüssel verrühren, dann über dem siedenden Wasserbad kräftig schaumig aufschlagen. Unter stetigem Rühren die Sahne/Milch-Mischung dazugeben und solange über dem Wasserbad aufschlagen, bis die Eismasse deutlich angedickt ist. 

Kaltes Wasser in die Spüle einlaufen lassen und die Eismasse darin kalt rühren, dann in der Eismaschine je nach Modell für ca. 60 Minuten gefrieren lassen. In der Zwischenzeit die Form, in der das Eis aufbewahrt wird, im Gefrierschrank vorfrieren. 
Die geputzten Erdbeeren halbieren und den Rhabarber in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Beides in einen Topf geben und mit 3 EL Zucker bestreuen. Eine Viertel- stunde ziehen lassen, dann bei mittlerer Temperatur köcheln lassen, bis der Rhabarber zerfallen ist. DEn Erdbeer Limes dazugeben und evtl. noch mit einem Kartoffelstampfer nachhelfen, damit ein möglichst glattes Püree entsteht. Je nach Geschmack und Süße der Erdbeeren noch etwas nachzuckern. 
Beiseite stellen und im kalten Wasserbad vollständig abkühlen lassen. Das Fruchtpüree kann aber auch bereits am Vortag vorbereitet werden.  

Die Schokolade hacken und in einem Topf vorsichtig schmelzen. Beiseite stellen und etwas abkühlen lassen, so dass die Schokolade nicht mehr ganz heiß ist, wenn sie zur Eismasse gegeben wird. 

Wenn die Eismasse fertig ist, die Schokolade in einem dünnen Strahl in die rotierende Eismaschine* laufen lassen, so dass sie direkt auf das Eis trifft und dort erstarrt. Sobald die Schokolade aufgebraucht ist, die fertige Eismasse abwechselnd mit dem Fruchtpüree in die Form füllen und nochmals für ca. 2 Stunden im Gefrierschrank einfrieren (dann lassen sich schönere Kugeln formen) oder sofort genießen.
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Tiramisù-Eis

Arbeitet Ihr aktuell noch mit Hochdruck an Eurer Bikinifigur? Dann solltet Ihr diesen Plan entweder jetzt und sofort aufgeben oder erst morgen wieder hier reinschauen, denn heute habe ich ein 1365 Kalorien-pro-Löffel-Eis für Euch. Dass es gleichzeitig auch das mit großem Abstand cremigste Eis ist, das ich jemals gemacht und gegessen habe, ist ein kleiner Trost, Ihr könnt aber nur eins haben, das cremigste Eis der Welt oder die Bikinifigur

Tiramisù-Eis
Sehr gute Entscheidung, wie ich sehe, habt Ihr Euch für das Eis und gegen die Bikinifigur entschieden - Ihr werdet es nicht bereuen!
Die Basis für dieses Eis ist nicht, wie bei den meisten anderen Milcheissorten eine aufgeschlagene Eimasse, sondern sie besteht aus Mascarpone, Sahne und damit es nicht ganz so schlimm aussieht, etwas Milch. Das Resultat ergibt ein so unglaublich cremiges Eis, dass es für jedes Hüftpölsterchen entschuldigt.
Für den Fall, dass Ihr die Mascarpone nicht selbstmacht, haltet unbedingt mal Ausschau nach der Mascarpone der Weißenhorner Milch Manufaktur. Seit ich die das erste Mal probiert habe, kommt keine andere mehr in Frage. Ihr bekommt sie bei Erdkorn, denn's Biomarkt und sicher noch vielen anderen Biomärkten.

Tiramisù-Eis
Zutaten
500 g Mascarpone
200 g Sahne
300 g Vollmilch
180 g Puderzucker
1/4 TL Salz
120 ml Whisky Likör (bei mir diesmal Edradour Cream Liquor*)

Außerdem
Schoko-Espresso-Sirup
Kakaopulver

Zubereitung 
Die Mascarpone mit der der Sahne, Vollmilch, Puderzucker, Salz und Whiskylikör in einen Blender geben und zu einer glatten Masse aufmixen. In die Eismaschine* geben und je nach Modell für ca. 60 Minuten gefrieren lassen.
In der Zwischenzeit die Form, in der das Eis später eingefroren wird, vorfrieren. Die fertige Masse abwechselnd mit jeweils 3-4 EL Schoko-Espresso-Sirup "stapeln", dabei mir einer Schicht Eis abschließen. Mit etwas Kakaopulver bestäuben und das Eis nochmals für 2 Stunden in den Gefrierschrank stellen.
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Tiramisù-Eis

Stracciatella-Eis

Stracciatellaeis klingt angesichts der heutigen Sortenvielfalt erstmal unglaublich langweilig - Eis mit Schokostückchen halt. Mein letzte Kugel Stracciatellaeis hab ich daher auch sicher vor mindestens 15 Jahren gegessen, denn es gab ja eigentlich immer was Spannenderes und Stracciatellaeis ist heutzutage auch oft nur ein simples Grundeis mit Schokosplittern. 
Kein Wunder also, dass ich bisher insgesamt 28 Eissorten (in Worten achtund- zwanzig, das ist doch schon ganz ansehnlich, oder?) gebloggt habe, bis nun endlich mal ein anständiges Stracciatellaeis an die Reihe gekommen ist. Und dieses Eis ist nicht nur anständig, sondern sogar so lecker, dass wir die Form in Rekordzeit leer- gemacht haben. 
Wer braucht schon Quitte-Rosmarin, Birne-Roquefort, Erdbeer-Balsamico & Co., wenn ein richtig gut gemachtes Stracciatellaeis alle anderen Sorten um Längen abhängt?

Stracciatella-Eis
Zwei Dinge sind ganz besonders wichtig, wenn Ihr ein richtig gutes Stracciatellaeis zubereiten möchtet. Die Grundlage bilden natürlich die Zutaten und da hier keine Früchte oder andere starke Aromen zugefügt werden, kommt es ganz entscheidend auf die Qualität der Sahne und Milch an. Ich verwende eine sehr gute Demeter-Sahne, die natürlich kein Carrageen enthält. Diese Sahne rahmt wunderbar auf und bildet eine großartige Grundlage.
Der zweite, ebenso entscheidende Punkt ist die geschmolzene Schokolade. In vielen Stracciatella-Eisrezepten wird einfach gehackte Schokolade unter die Eismasse gerührt, das schmeckt sicher gut, hat aber nicht viel mit einem richtigen Stracciatellaeis zu tun. Dafür braucht es die geschmolzene Schokolade, die in einem ganz dünnen Strahl auf das gefrorene Eis trifft und dort gefriert. Das sorgt für einen ganz besonderen Knack und Schmelz, den man mit gehackter Schokolade oder noch schlimmer, Schokotropfen nie hinbekommt. 

Ich habe zusätzlich noch einen kleinen Schluck Whisky zugefügt, den schmeckt man nicht so riesig raus, er verleiht dem Eis aber den gewissen Kick und man hat beim Schlecken die Ahnung, dass da noch etwas anderes drin sein muss. Ihr könnt den Whisky aber natürlich auch einfach weglassen. 

Stracciatella-Eis
Zutaten
500 g Sahne
500 g Milch
6 große Eigelbe (sonst evtl. 7)
50 g Rohrohrzucker 
1/4 TL Salz
3 EL Whisky, optional (bei mir Balvenie Doublewood, 12 Jahre*)

Außerdem
150 g Schokolade, 70%

Zubereitung
Die Sahne mit der Milch, dem Invertzuckersirup und dem Salz in einen Topf zum Kochen bringen. In der Zwischenzeit die Eier mit dem Zucker in einer Schüssel verrühren, dann über dem siedenden Wasserbad kräftig schaumig aufschlagen. Unter stetigem Rühren die Sahne/Milch-Mischung dazugeben und solange über dem Wasserbad aufschlagen, bis die Eismasse deutlich angedickt ist. 
Kaltes Wasser in die Spüle einlaufen lassen und die Eismasse darin kalt rühren, dann in der Eismaschine je nach Modell für ca. 60 Minuten gefrieren lassen. In der Zwischenzeit die Form, in der das Eis aufbewahrt wird, im Gefrierschrank vorfrieren. 
Die Schokolade hacken und in einem Topf vorsichtig schmelzen. Beiseite stellen und etwas abkühlen lassen, so dass die Schokolade nicht mehr ganz heiß ist, wenn sie zur Eismasse gegeben wird. 
Wenn die Eismasse fertig ist, die Schokolade in einem dünnen Strahl in die rotierende Eismaschine* laufen lassen, so dass sie direkt auf das Eis trifft und dort erstarrt. Sobald die Schokolade aufgebraucht ist, die fertige Eismasse in die Form füllen und nochmals für ca. 2 Stunden im Gefrierschrank einfrieren (dann lassen sich schönere Kugeln formen) oder sofort genießen.
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Limoncello Eis mit Lemon Curd Swirl

Heute zeige ich Euch, dass man mit Limoncello noch viel mehr anstellen kann, außer ihn bloß zu trinken - obwohl das natürlich auch schon mächtig lecker ist. Noch ein bisschen leckerer wird es aber in diesem unscheinbaren Eis verpackt. So lecker, dass sogar mein Mann, dessen all time favourite eigentlich mein Vanilleeis ist, dieses Limoncello Eis zur neuen Nr. 1 erklärt hat. Ich hab ihm da nicht widersprochen :o) 

Limoncello Eis mit Lemon Curd Swirl
Als Basis für dieses Eis habe ich mein Vanilleeisrezept abgewandelt und natürlich die Vanille weggelassen, dafür aber einen sehr großzügigen Schluck Limoncello zugefügt und zum Schluss den Lemon Curd untergehoben. 
Der Lemon Curd sollte entweder ganz zum Schluss in die Eismaschine* gegeben oder eben anschließend in der Form untergehoben werden. Ich bevorzuge die zweite Variante, da so auf jeden Fall sichergestellt ist, dass die Butter im Lemon Curd durch das Rühren im Eis nicht wieder klumpt.

Limoncello Eis mit Lemon Curd Swirl
Zutaten 
500 g Sahne
500 g Milch
6 große Eigelbe (sonst evtl. 7)
50 g Rohrohrzucker 
1/4 TL Salz
10 EL Limoncello 

Außerdem
300 g Lemon Curd

Zubereitung
Sahne, Milch und Invertzuckersirup in einen Topf geben und einmal aufkochen lassen. Von der Platte ziehen und über Nacht ziehen lassen. Die Eier mit dem Salz in eine große Metallschüssel geben, grob miteinander verrühren und einige Minuten stehen lassen (die Farbe intensiviert sich dadurch). Den Zucker dazugeben und über dem siedenden Wasserbad mit dem Schneebesen aufschlagen, bis das Ei deutlich angedickt und schaumig ist. In der Zwischenzeit die vorbereitete Sahne/Milch-Mischung in einem Stieltopf wieder erhitzen.
Die Schüssel mir den aufgeschlagenen Eiern vom Wasserbad ziehen und die heiße Sahne/Milch-Mischung in einem dünnen Strahl unter stetigem Rühren unterrühren. Wieder auf das Wasserbad stellen und solange Rühren, bis die Eismasse deutlich eindickt und cremig wird - das dauert bis zu 15 Minuten. Zum Schluss den Limoncello hinzufügen und unterrühren.
Eiskaltes Wasser in die Spüle einlaufen lassen, die Schüssel mit der Eismasse hineinstellen und die Masse darin kaltrühren, dann je nach Eismaschine für ca. 45 Minuten runterkühlen. In der Zwischenzeit eine Form im Kühlschrank vorfrieren. Sobald das Eis die gewünschte Konsistenz erreicht hat, die Eismasse in die zuvor vorbereitete Kastenform umfüllen, den Lemon Curd darübergeben und mit einer Gabel ähnlich wie bei einem Marmorkuchen unterziehen. Nochmals ca. 2 Stunden im Gefrierschrank fest werden lassen.
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Kaffee-Eis

Heute ist mal wieder #Waffelfreitag, Yehaw! 
Und was gibt's heute für ein Rezept? Genau, ein Eisrezept! Irgendwann werden die Waffelrezepte ja auch mal langweilig, also peppe ich den Waffelfreitag zukünftig zwischendurch immer mal wieder mit einem Eisrezept auf. Die Saison geht ja schon bald wieder richtig los und da müssen wir gewappnet sein!
Heute bekommt Ihr also erstmal eine Kugel Eis (aber jeder nur eine, sonst reicht das nicht!), und nächsten Freitag stelle ich Euch dann das Rezept für meine Kuh- fleckenwaffeln vor, die verstecken sich unter dem Eis. 

Kaffee-Eis mit Schoko-Espresso-Sirup und Kürbiskernkrokant auf Kuhfleckenwaffel
Kaffeeeis ist ja auf den ersten Blick gar nix für eine passionierte Teetrinkerin wie mich, die schon nach dem ersten Schluck Kaffee schmerzhaft das Gesicht verzieht und in ihrem ganzen Leben zusammengerechnet noch keine ganze Tasse Kaffee getrunken hat, ABER dieses Eis mag sogar ich, sehr gern sogar, das Eis schmeckt absolut großartig!
Der Kaffeegeschmack ist nicht so vordergründig, wie beispielsweise in einer Kaffeeschokolade, sondern eher ganz fein und sorgt insgesamt für einen wunderbar aromatischen und vollen Geschmack. Ich würde beispielsweise jederzeit dieses Kaffee-Eis einem mit Tee aromatisierten Eis vorziehen, da hab ich noch nicht die perfekte Rezeptur gefunden - aber ich gebe nicht auf! :o)

Besonders lecker schmeckt dieses Eis natürlich mit einem kleinen großen Schuss Schoko-Espresso-Sirup ❤  

Kaffee-Eis
Zutaten 
400 ml Milch 
200 ml Sahne 
50 g Rohrohrzucker 
1/4 TL Salz
130 g Kaffeebohnen
6 Eigelbe 
3 EL Whisky (bei mir Balvenie 12 Jahre Doublewood*)
1 EL gemörserte Kaffeebohnen

Zubereitung 
Die Milch, Sahne, Zucker und den Invertzuckersirup in eine Kasserole aufkochen lassen. Von der Platte ziehen, die Kaffeebohnen dazugeben und 1-2 Stunden ziehen lassen. Die Flüssigkeit nochmals erhitzen, dann durch ein feines Sieb passieren.
In einer Schüssel die Eier mit dem Salz verquirlen. Unter stetigem Rühren die erhitzte Milch in die Eigelbe rühren. Ein feines Sieb in den Topf hängen und die Masse hindurch passieren. 
Bei mittlerer Hitze und unter stetigem Rühren eindicken lassen. Die Eismasse ist dann fertig, wenn sie deutlich eingedickt ist (wie eine Vanillesauce) und cremig von einem Spatel läuft. Nun den Whisky einrühren, bis alles miteinander vermischt ist. 
Kaltes Wasser in die Spüle laufen lassen und die Schüssel hineinstellen. Die Masse kaltrühren, bis sie Zimmertemperatur erreicht hat. 
Je nach Eismaschine* entweder sofort gefrieren oder über Nacht (wenigstens aber einige Stunden) im Kühlschrank runterkühlen. 
In der Eismaschine je nach Modell ca. 45 Minuten gefrieren und zum Schluss die gemörserten Kaffeebohnen dazugeben und kurz verrühren lassen. Dann entweder sofort servieren oder in einen Metallbehälter umfüllen und für weitere 1-2 Stunde im Gefrierfach einfrieren, dann lassen sich schönere Kugel abstechen.

Quelle: The Perfect Scoop von David Lebovitz*
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Anis-Eiscreme

Einer der Hauptgründe Eis selbst zu machen, ist für mich die große Auswahl an Eissorten, die man so in keiner Eisdiele findet. Ein Aniseis ist mir beispielsweise noch nirgends untergekommen - da hätte ich nämlich SOFORT zugeschlagen. 

Ich liebe Anis. Der Krüllkokenteig wird bei mir grundsätzlich mit der fast doppelten Anisdosis gewürzt, weil ich davon gar nicht genug bekommen kann. Dieses Eis ist daher auch direkt von Null auf Hundert durchgestartet und teilt sich ab sofort mit meinen anderen Lieblingssorten einen der vorderen Plätze. 
Aniseiscreme ist genau wie Vanille oder Zabaione auch ein ideales "Begleiteis" und passt großartig zu Kompott, roter Grütze oder wie bei uns, den letzten Erdbeeren der Saison, unsere Lieblingsbude hatte nämlich gestern den letzten Tag. 

Aniseiscreme mit Schokowaffeln
Wenn Ihr keine Anissaat bekommt, könnt Ihr auch gemahlenen Anis nehmen. Ihr solltet aber darauf achten, dass das Anispulver frisch ist, da gemahlener Anis, wie alle gemahlenen Gewürze, recht schnell an Aroma einbüßt. Je nachdem wie gerne Ihr Anis mögt, würde ich 1-2 TL in die Sahnemischung geben (ich persönlich auf jeden Fall 2 ;o) ). Natürlich muss die Masse in dem Fall keine Stunde ziehen, sondern kann direkt weiterverarbeitet werden. 

Das Rezept für die Schokowaffeln gibt's übrigens erst nächste Woche - zu viel Süßes auf einmal ist auch gar nicht gesund :o)

Anissaat
Zutaten 
1 TL Anissaat 
500 ml Sahne
250 ml Milch
1/4 TL Salz
5 Eigelbe

Zubereitung
Die Anissaat in eine Pfanne geben und bei milder Hitze "anrösten", bis sie anfängt zu duften. Zusammen mit der Sahne, Milch und dem Invertzuckersirup in einen Topf geben, einmal aufkochen und dann beiseite stellen. Ca. eine Stunde ziehen lassen, die Anissaat gibt in der Zeit ihr Aroma an die Sahnemischung ab. 
Die Sahne durch ein feines Sieb gießen und zurück in den Topf geben und zum Kochen bringen. In der Zwischenzeit die Eier mit dem Eigelb in einer Schüssel verrühren. 
2-3 EL der heißen Sahne zu den Eiern geben und verrühren, dann die Eier in einem dünnen Strahl unter stetigem Rühren in die Sahne laufen lassen. 
Bei mittlerer Hitze rühren, bis die Masse ähnlich einer Vanillesauce eindickt. Beim Rühren darauf achten, auch in die "Ecken" des Topfes zu rühren, damit das Ei dort nicht gerinnt. 
Im kalten Wasserbad in der Spüle kaltrühren, dann in der Eismaschine* nach Anweisung für 45-60 Minuten gefrieren lassen. 
In der Zwischenzeit einen Metallbehälter im Gefrierschrank vorfrieren. 
Das fertige Eis in den vorgekühlten Metallbehälter umfüllen und für ca. 2 Stunden in den Gefrierschrank geben. Das Eis wird dann noch fester und es lassen sich schönere Kugeln formen.

Quelle: Perfect Scoop von David Lebovitz (*Affiliatelink)

Wassermelonen-Sahneeis

Was meint Ihr, was für ein Rezept erwartet Euch während einer Melonen-Themenwoche auf einem Freitag? Richtig, ein Eisrezept :o)
Ich hab ja jetzt einen Monat Eispause eingelegt, nun muss aber endlich mal wieder ein Rezept sein. 
Meloneneisrezepte gibt es natürlich viele, bei den meisten handelt es sich um ein Sorbet oder reines Fruchteis, ich wollte aber gerne ein fruchtiges Sahneeis ausprobieren, also hab ich die Tage mal fröhlich drauflos gemixt. 

Wassermelonen-Sahneeis
Besonders wichtig finde ich bei Wassermelonen-Eisrezepten, dass man die Melone nicht von zuvielen anderen Zutaten oder Gewürzen erschlägt, sonst kommt der ja nicht gerade aufdringliche Eigengeschmack kaum noch zur Geltung. In mein Meloneneis kommen daher nur 5 Zutaten. Wassermelone (ich weiß, das ist jetzt eine ziemliche Überraschung für Euch), Crème double, Invertzuckersirup, Limetten- saft und ein paar Schokotropfen. 
Die Masse muss weder aufgekocht, noch aufwendig aufgeschlagen werden, sondern alle Zutaten (bis auf die Schokotropfen) kommen in den Blender*, werden ordentlich aufgemixt und wandern dann direkt in die Eismaschine. Das ist schnell gemacht und man muss die Eisbasis nicht am Vortag zubereiten.   

Wassermelonen-Sahneeis

Zutaten
700 g Wassermelone, in Würfeln
300 g Crème double
3 EL Limettensaft 
30 g Invertzuckersirup

Außerdem
100 g Schokotropfen

Zubereitung
Die Melonenstücke in einen Blender* geben und mixen, bis sie komplett püriert ist, Alle Zutaten in einen Blender geben und solange mixen, Crème double, Limettensaft und Invertzuckersirup dazugeben und kurz vermischen.
In die Eismaschine* füllen und je nach Modell ca. 45 bis 60 Minuten gefrieren. In der Zwischenzeit einen Metallbehälter im Gefrierschrank vorfrieren. 
Die Schokotropfen unter die fertige Eismasse heben und sofort in den vorbereiteten Metallbehälter umfüllen - für ca. 2 Stunden in den Gefrierschrank stellen, dann lassen sich schöne Kugeln formen. 
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White Chocolate Raspberry Swirl Eiscreme

Heute hab ich ein Eis für Euch, das ganz zu Unrecht schon so einige Extrarunden in meiner Warteschleife gedreht hat. Ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht, weshalb es bis zur Veröffentlichung so lange gedauert hat. Wahrscheinlich hab ich es einfach vergessen, bin ja auch nicht mehr die jüngste ;o)

Das heutige Freitags-Eis ist zwar recht süß - das bedingt ja schon die weiße Schokolade - durch den Himbeer Swirl bekommt es aber eine angenehm fruchtige Note. Beides passt ganz wunderbar zusammen. 
Wenn Kinder mitessen, solltet Ihr den Wodka im Swirl natürlich weglassen, die Konsistenz der Fruchteinlage wird dann allerdings etwas fester und kristallisiert beim Gefrieren aus, der Alkohol das verhindert ansonsten. Es gibt aber sicher Schlimmeres und ich glaube nicht, dass sich Eure Kinder beschweren werden ;o)

In den nächsten zwei Wochen wird es erst mal kein Eisrezept geben, denn nächsten Montag beginnt mein 1. Grill Special, das über insgesamt zwei Wochen gehen wird. Euch erwarten unter anderem 2 Sorten hausgemachte Bratwürste, auf der Planke gegrillter Lachs und gefüllte Kräuterforellen, Chili-Hähnchen-Spieße, aber auch vegetarische Beilagen, Saucen und ein leckerer Sommer-Cocktail. Ich hoffe, Ihr werdet viel Freude an den Rezepten haben.
Ich werde dann in der Zwischenzeit weiter Eis zubereiten, meine laaaange ToDo-Liste abarbeiten und in drei Wochen gibt's auch schon die nächste Sorte. 

White Chocolate Rapsberry Swirl Eiscreme
Zutaten 
230 g weiße Schokolade oder gute Kuvertüre
250 ml Milch
100 g Invertzuckersirup
5 Eigelbe
30 g Zucker
1/4 TL Salz
500 ml Sahne 

Himbeer Swirl 
200 g Himbeeren 
1 EL Wodka 
Zucker nach Geschmack (ca. 2-3 EL)

Zubereitung
Die Schokolade grob hacken und in eine große Schüssel geben.
Die Milch und Sahne mit dem Invertzuckersirup in einem Topf erhitzen. In der Zwischenzeit die Eier mit dem Salz verrühren und 2-3 Minuten stehen lassen. Den Zucker zufügen und über dem siedenden Wasserbad sehr schaumig aufschlagen.

Die heiße Milch/Sahne in einem sehr dünnen Strahl unter stetigem Rühren einlaufen lassen und so lange über dem Wasserbad weiterrühren, bis die Masse deutlich eingedickt ist. 
Durch ein feines Haarsieb in die Schokolade laufen lassen und rühren, bis sie vollständig aufgelöst ist.

Kaltes Wasser in das Spülbecken einlaufen lassen und die Schüssel mit der Eismasse hineinstellen und kaltrühren. 
Sobald sie Masse runtergekühlt ist, kann sie entweder in der Eismaschine geforen werden, oder über Nacht im Kühlschrank weiter runtergekühlt werden, um am nächsten Tag weiterverarbeitet zu werden.

Die Eismasse in die Eismaschine* geben und für ca. 45 Minuten gefrieren.
In der Zwischenzeit den Himbeer Swirl zubereiten. Dafür die Himbeeren mit dem Zucker und Wodka verrühren und ca. 30 Minuten stehen lassen. Mit einer Gabel zerdrücken, aber darauf achten, dass noch kleine Stückchen zurückbleiben. 
Die fertige Eismasse Esslöffelweise in eine vorgefrorene Metallform geben und immer wieder Himbeer Swirl darüber verteilen. So fortfahren, bis beides vollständig aufgebraucht ist. 
Für ca. 2 Stunden im Gefrierschrank festwerden lassen, dann lässt es sich besser portionieren.

Abgewandelt nach einem Rezept aus The Perfect Scoop* von David Lebovitz (*Affiliatelink)
 

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