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Ossi di Morti

"Wieso fotografierst Du denn ein Bund Spargel?" 
"Das da auf dem Bild, das sind aber keine Kekse, sondern Spargel, oder?
 ... Grrrr, Banausen! ;o)

Nein, kein Spargel - Kekse!
Ich geb zu, eine gewisse Ähnlichkeit ist sicher nicht zu verleugnen, diese Kekse schmecken als Begleiter zu einer Tasse Tee oder Kaffee aber deutlich besser als eine knackige Stangel Spargel. 
Ehrlich gesagt hab ich diese Kekse hauptsächlich der Form wegen gebacken. Ich fand sie so hübsch und außergewöhnlich, dass ich sie gleich mal ausprobieren musste.
Geschmacklich gehen sie ein wenig in Richtung Cantuccini - sie sind recht fest, haben eine kräftige Mandelnote und sind mordssüß. Mein Geschmack sind sie nicht unbedingt, die Kollegen meines Mitessers fanden sie aber ziemlich lecker, besonders in den Kaffee gestippt.

Zutaten
40 g Butter
1 TL Vanilleextrakt
1 TL Zitronenabrieb
335 g Zucker
1 Eiweiß, leicht verschlagen
300 g Mehl, Typ 450
40 g Mandelgrieß
30 ml Wasser

Puderzucker

Zubereitung
Die Butter mit dem Vanilleextrakt, Zitronenabrieb und dem Zucker cremig rühren. Das Eiweiß hinzufügen und miteinander verrühren. Das Mehl und den Mandelgrieß dazugeben und mit dem Mixer zu einem Teig verkneten, dabei nach und nach das Wasser zufügen - evtl. ist etwas mehr notwendig.
Den Teig zu einer Kugel formen und für mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Etwa 15 Minuten vor der Weiterverarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen und etwas Temperatur annehmen lassen. Den Teig in 4 Portionen teilen und auf der bemehlten Arbeitsfläche zu Rollen mit ca. 1 cm Durchmesser ausrollen. Ca. 20 cm lange Stücke abschneiden und auf einem Brett erneut ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und bei 180°C ca. 15 Minuten backen. Auf einem Kuchenrost abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.


Kommentare

  1. Hi, hi. Wo sie recht haben, haben sie recht. Ich als "Wessi" bin auch von dem Namen der Kekse begeistert! ;-)

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  2. Haha, die sehen wirklich sehr originell aus! Perfekte Form zum Stippen, ich mach das auch zu gern.

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  3. och, wenn man sie in den Kaffee tunken kann, dann schmecken sie doch sicher auch zum Vin Santo... ;) Und in den tunkt mir keiner was! ;)

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  4. Ha! Und jetzt weiß ich was ich heute noch backe!
    Die gefallen mir....:-D

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  5. Sie sehen wirklich aus wie Spargel - ich würde vielleicht auch bei dieser Deutung bleiben. Übersetzt heißt "Ossi di Morti" nämlich in Wirklichkeit Totenknochen ... (das hat man davon, wenn man wie ich immer alles genau wissen will)

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  6. Totenbeinchen sind bei uns ähnlich aussehende Haselnusskekse, an denen man sich die Zähne ausbeisst :-)

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  7. In einem Discounterprospekt vom Wochenende wird doch tatsächlich echter Stangenspargel aus Peru angeboten. Da gefallen mir deine "Spargelkekse" viel besser, da jahrszeitlich deutlich angemessener, auch wenn sie vielleicht etwas zu süß sind...

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  8. @ Peter
    Klingt so geheimnisvoll, nech? ;o)

    @ Schnick
    Stimmt, die sind so lang, dass man sie auch prima in einen hohen Becher stippen kann.

    @ Arthurs Tochter
    Ich hab's noch nicht probiert, aber das wird schon schmecken ;o)

    @ Steff
    Freut mich, dass sie Dir gefallen :o)

    @ Petra
    Diese Kekse werden in Italien, soweit ich weiß, traditionell zu Allerseelen gebacken, daher der Name.

    @ Robert
    Diese waren auch ziemlich fest, aber die Zähne haben das noch grad geschafft ;o)

    @ Suse
    Etwas zu süß? Für meinen Geschmack sind die sogar vieeeel zu süß ;o)

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  9. Boah Steph.... bei der Menge Zucker soll das wohl so sein dat die Dingers wohl würklich 'n büschen bannig säut sind - der ultimative Diabetiker Test. Da klatscht die Bauchspeicheldrüse aber in die Hände... eben wörtliche Ossi di Morti (Totenknöchelchen)
    Mein Vorschlag - Zuckermenge halbieren und Namensänderung in: Ossa di mezzo morto - hi, hi...
    Halbtot is nu mal besser, als Ganz und die Aussicht das zu überleben erhöht sich automatisch um mindestens 50 Prozent - oder? ;-)
    LG Heidi

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  10. Ich hab das auch erst nicht glauben können, dass da soviel Zucker rein soll und hab das Rezept mehrfach nach- und umgerechnet ...
    Ist halt was für richtige Zucker-Junkies - alle, die zur Hyperaktivität neigen, sollten aber tunlichst die Finger davon lassen ;o)

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  11. Aber endlich mal ein Keksrezept mit Grieß - das ist ja eher selten. Der arme Grieß wird unterbewertet...

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  12. Mandelgrieß, kein Weich- oder Hartweizengrieß.
    Mandelgrieß sind fein gemahlene Mandeln.

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  13. Das fällt wohl in die Kategorie tarnen und täuschen. Super Idee!

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Moin!
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