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Jakobsmuscheln | Gebackene Bete | Pink Grapefruit

Mein Weihnachtsmenü hat in diesem Jahr kein festes Motto, sondern ich habe ganz frei nach Lust & Laune die Gerichte zusammengestellt, auf die ich Appetit hatte und dass ich diesmal Jakobsmuscheln zubereiten möchte, das war von vornherein klar. In einem der wunderbarsten Kochbücher, das ich in meinem Bücherregal habe, nämlich Taste & Technique von Naomi Pomeroy*, habe ich das Rezept für diesen Salat und die Minz-Creme gefunden, die unter anderem als Begleitung zu Jakobsmuscheln empfohlen wurden und weil ich die Kombination von bunten Beten mit der fruchtigen Grapefruit und dem leicht bitteren Salat so spannend fand, MUSSTE ich dieses Rezept quasi nachmachen. Eine großartige Idee, denn das Rezept hat uns großartig geschmeckt.

Mein Weihnachtsmenü 2017

Montag ~ Aperitif und Apéro
***
Dienstag ~ Vorspeise
***
Mittwoch ~ Zwischengang
Jakobsmuscheln | Gebackene Bete | Pink Grapefruit 
***
***
Freitag ~ Dessert

Meine 10 Lieblingsrezepte im Kuriositätenladen

Ich bin vor einigen Wochen in einem Kommentar hier im Blog gefragt worden, welches mein absolutes Lieblingsrezept im Rezeptarchiv des Kuriositätenladens ist. Eine unglaublich schwierige Frage, denn ich habe mittlerweile so um und bei 1300 Rezepte im Blog und natürlich sind darunter unzählige, die ich heiß und innig liebe - EIN einziges Rezept herauszufischen wäre nahezu unmöglich. Ich hab mir deshalb überlegt, Euch nicht nur meinen absoluten Favoriten, sondern meine Top 10 vorzustellen, und das war immer noch schwer genug, glaubt mir. 
Auf der Suche nach meinen liebsten Blogrezepten habe ich erstmal gewissenhaft das gesamte Archiv durchforstet und alle "Lieblingsrezepte" rausgeschrieben. Heraus-gekommen ist eine sehr stattliche Liste mit um und bei 50 Rezepten - weit entfernt von der angestrebten Top 10 also. Nachdem ich diese Liste noch ein paarmal kräftig überarbeitet und ausgedünnt hatte, sind tatsächlich 10 Rezepte übrig geblieben, denen ich sehr guten Gewissens einen Platz in meiner Rezept-Top-10 geben kann. 
Ich hab mich bemüht, eine möglichst große Bandbreite rauszusuchen, denn es ist ja einigermaßen langweilig, wenn ich Euch jetzt 6 Einweckrezepte raussuche, weil ich sie ständig in der Küche verwende. Los geht's mit meinen absoluten Lieblings-rezepten!

Knoblauch-Confit

Maki Sushi mit Pfeffermakrele und Avocado

Wer behauptet eigentlich, dass Sushi nur mit rohem Fisch und/oder "original-japanischen" Zutaten schmeckt? Ich bin sehr dafür, dass man sich Rezepte aus fernen Ländern anschaut und dann auch gerne nach Geschmack, bzw. vorhandenen Lebensmitteln abwandelt - oft gibt es regionale Alternativen, die mindestens genauso gut schmecken. 
Natürlich ist eine identische Länderküche etwas ganz Großartiges, wenn man aber nicht an superfrischen Fisch kommt, bzw. keinen rohen Fisch essen möchte, dann ist Sushi mit Räucher- oder gebeiztem Fisch eine großartige Alternative. Heute habe ich eine ganz simple Sushivariante, die uns aber so gut schmeckt, dass ich sie Euch gerne empfehlen und gleichzeitig dazu ermuntern möchte, auch mal abseits von rohem Lachs und Thunfisch, andere Lebensmittel in Sushi zu verarbeiten.

Maki Sushi mit Pfeffermakrele und Avocado

Kräuterbarsch aus dem Ofen mit Gratin Dauphinois

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Als waschechte Nordlichter essen mein Mann und ich unglaublich gerne Fisch, ich versuche aber unseren Fischkonsum aufgrund der globalen Überfischung von Meeres-fisch so weit es geht auf Süßwasserfische beschränken. Ab und zu schleicht sich noch mal ein Stückchen Lachs ein, aber da ich am Schaalsee eine sehr gute Bezugsquelle habe und mich mehrfach im Jahr reichlich mit Fisch eindecke, sind wir in der Regel immer recht gut bevorratet.

Kräuterbarsch aus dem Ofen

Hechtklößchen mit Zitronen-Dill-Sauce

auf Kartoffelschnee mit Eisbergsalat und aufgeschlagenem Zitronen-Sahne-Dressing

Dieses Rezept ist das wahrscheinlich besonderste in meinem gesamten Blog, denn Hechtklößchen mit Zitronen-Dill-Sauce sind seit vielen, vielen Jahren mein absolutes Lieblingsessen, das ich immer bestelle, wenn mein Mann und ich in unserem Lieblingsrestaurant, der Maräne in Groß Zecher, einkehren. 
Groß Zecher ist ein kleiner Ort direkt am Schaalsee gelegen, einer der schönsten Ecken Norddeutschlands und die Maräne ein von außen recht unscheinbarer Landgasthof, der drinnen aber Großes zu bieten hat, nämlich den besten und frischesten Fisch weit und breit. 
Wir haben die Maräne vor mittlerweile sicher 15 Jahren kennengelernt, als das Restaurant im Rahmen der NDR-Landpartie vorgestellt wurde und seitdem ist es unser Lieblingsrestaurant.

Hechtklößchen mit Zitronen-Dill-Sauce


Gestreifte Hechtravioli mit Grüner Weinschaumsauce

Das erste kulinarische Thema, das mich so richtig gefesselt und in das ich mich schon vor Beginn dieses Blogs ausgiebig eingearbeitet habe, waren hausgemachte Nudeln und hier speziell gestreifte.
Angefangen habe ich, indem ich eine Basisnudelbahn ausgerollt und darauf dann bunte Nudeln in Spaghettibreite festgerollt habe. Das war schon ganz witzig, aber die perfekte Technik habe ich erst durch ein Mitglied in einem Kochforum, in dem ich damals aktiv war, kennengelernt. Ich war so Feuer und Flamme, dass es über Monate bunte Nudeln in allen Formen und Farben gab, die ich auch regelmäßig getrocknet und verschenkt habe.
Davon berichtet hab ich meinen wenigen Lesern dann auch schon Anfang 2009 im dritten Bestandsmonat meines Blogs, damals hab ich nämlich das sog. Pastakolleg ins Leben gerufen, in dem ich mich regelmäßig meinem damaligen Lieblingsthema gewidmet habe.

Gestreifte Hechtravioli mit Grüner Weinschaumsauce

Glückstädter Matjes mit Apfel-Schmand-Sauce

Anfang Juni ist es soweit, dann beginnt in Glückstadt die Matjessaison. Ich liebe Fisch eigentlich in allen Facetten, der Matjes hat aber bisher trotzdem ein Schattendasein auf meinem Speiseplan geführt. Nach maximal einem Filet ist für mich auch schon Schluss, dann geht nichts mehr. Kürzlich hab ich nun das erste Mal Glückstädter Matjes gegessen und seitdem hat sich meine Beziehung zum Matjes gewaltig geändert. 
Der Glückstädter Matjes ist zarter und deutlich milder, als alles, was ich bisher an Matjes gegessen habe. Die Konsistenz ist nicht so fleischig und "bissig" wie beim holländischen Matjes, sondern irgendwie leichter und eben deutlich zarter, insgesamt kaum zu vergleichen. Beides ist Matjes, aber trotzdem liegen geschmack-lich Welten dazwischen.
Wir haben diese Entdeckung zufällig gemacht, als wir nach einem Besuch des Arboretums Ellerhoop in Glückstadt essen waren und mein Mann einen Matjesteller bestellt hat. Ich hab natürlich ein paar Bissen stibitzt und danach ging es dann auf direktem Weg zum Fischhändler um die Ecke und wir haben uns erstmal reichlich bevorratet. 
Als erstes musste jetzt der Goldrauchmatjes dran glauben und ich hab ihm zu Ehren eine leckere Apfel-Schmand-Sauce zubereitet. Natürlich kann man den Matjes auch kleinschneiden und dann direkt in die Sauce geben, ich finde es aber gerade bei dem Glückstädter Matjes schade drum, denn der schmeckt pur auch schon so gut, dass man ruhig den ein oder anderen Bissen ohne Sauce essen kann. Dazu gab es knusprige Bratkartoffeln mit Speck. Ganz einfach und trotzdem unglaublich lecker.

Glückstädter Matjes mit Apfel-Schmand-Sauce

Confierter Kabeljau mit Spargelrösti

Reklame
Vor Weihnachten durfte ich mir bereits ein Rapsölrezept für die Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen e. V., kurz UFOP, überlegen. Damals hab ich mich für einen Zitronenkuchen entschieden, weil Rapsöl sicher nicht die erste Zutat ist, an die man bei einem Kuchen denkt. Ich wollte Euch zeigen, dass mein Lieblingsöl noch viel mehr kann, als nur zu braten und als Basis für Dressings zu dienen.

Diese Woche hat die UFOP erneut vier Blogger eingeladen, spannende Rezepte mit Rapsöl zu entwickeln und ich bin auch diesmal wieder mit von der Partie. Heute bin ich für den Hauptgang zuständig und weil mir Herzhaft ja deutlich besser liegt als Süßkram, habe ich mir etwas ganz Besonderes überlegt, wir confieren nämlich Fisch.


Confierter Kabeljau mit Spargelrösti und Sauce Mousseline

Asiatisches Lachstatar mit Queller

Als Beilage zu meinen Sushidonuts vom Wochenende hab ich ein ganz wunderbares Lachstatar zubereitet, von dem besonders mein Mann gar nicht genug bekommen konnte. Ich hab schon beim Donutbasteln soviel genascht, dass ich quasi nahezu satt war, als es richtig los ging. 
Den Lachs habe ich grob gewürfelt, weil ich gerne die Struktur des Fisches erhalten wollte, wenn Ihr aber beispielsweise kein großer Freund von Sashimi seid, sondern rohen Fisch eher sehr dünn aufgeschnitten mögt, schneidet den Fisch einfach feiner. 
Wichtig ist aber, dass Ihr den Fisch auf keinen Fall hackt, sondern auf jeden Fall schneidet, denn es soll ja kein Hackfisch werden. 

Dieses Tatar ist eine tolle Beilage zu Sushi oder Onigiri, schmeckt aber auch als Vorspeise zu einem japanischen Menü sehr lecker. 

Asiatisches Lachstatar mit Queller
Zutaten
250 g Biolachsfilet in Sushiqualität
1 TL milde Chilischote, sehr fein gehackt
1 TL dunkles Sesamöl*
3 TL japanische Sojasauce*
Abrieb einer Biolimette + 1-2 TL Limettensaft
30 g Queller/Salicorne, bereits gezupft

Zubereitung
Das Lachsfilet in Würfel schneiden und zusammen mit den Chiliwürfeln, Sesamöl, Sojasauce, Limettenabrieb und -saft in einer Schüssel verrühren und marinieren lassen. Den Queller waschen und trocken schleudern. Die holzigen Stiele entfernen und ausschließlich die zarten Endglieder zum marinierten Lachs geben. Für ca. 30 Minuten marinieren lassen, dann servieren.
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Winterwurzelsalat mit gebeiztem Rote-Bete-Saibling

Ihr glaubt gar nicht, wieviel Spaß die Zusammenstellung und Zubereitung dieses Weihnachtsmenüs gemacht hat! Da wir tatsächlich zuhause an Heiligabend immer traditionell Wildschweinbratwurst mit Kartoffelsalat essen (mein diesjähriges Rezept stell ich Euch auch noch rechtzeitig vor Weihnachten vor) und danach unterwegs sind, komme ich selbst ja gar nicht dazu, ein so aufwendiges Menü zu kochen, aber mit dieser Themenwoche hab ich das einfach vorgezogen und zumindest kulinarisch haben wir die Weihnachtsfeier bereits hinter uns - so schnell kann's gehen!

Nach dem gestrigen Aperitif folgt heute die Vorspeise, die bei mir ein Salat ist. Passend zur Saison habe ich mich einmal quer durch die Gemüsekiste gearbeitet und dazu noch saisonalen Postelein und etwas Feldsalat ausgewählt. Für das Dressing hab ich den Granatapfelsirup von gestern noch einmal aufgegriffen, eine groß-artige Idee, wenn ich mich an dieser Stelle mal selber loben darf. Neben dem Holz-apfeldressing ist dieses nun eindeutig eines meiner Lieblingsdressings. 

Als kleines Highlight gab es bei mir noch einen gebeizten Rote-Bete-Saibling dazu, es schmeckt aber beispielsweise auch wunderbar ein pochiertes Ei. Wenn der Salat also ein wenig sättigender sein soll, ist das sicher eine gute Wahl. Oder auch beides. Mein Weihnachtsmenü 2016 sieht insgesamt wie folgt aus:

Montag ~ Aperitif
***
Dienstag ~ Vorspeise
***
Mittwoch ~ Zwischengang
***
Donnerstag ~ Hauptspeise
***
Freitag ~ Nachspeise

Winterwurzelsalat mit gebeiztem Rote-Bete-Saibling
Natürlich bin ich auch heute nicht mit meiner Vorspeise alleine, sondern Ihr habt die Auswahl aus sogar insgesamt 8 großartigen Vorspeisen - da wird doch auf jeden Fall auch etwas für Euch dabei sein, oder? Klickt deshalb unbedingt auch bei meinen Mitköchen rein, Ihr versäumt sonst etwas!

All I want for christmas... In 5 Gängen zum Weihnachtsmenü
Die Vorspeisen unserer Weihnachtsmenü-Themenwoche 2016:
Winterwurzelsalat mit gebeiztem Rote-Bete-Saibling
Granatapfeldressing
Zutaten
50 ml Grantapfelsirup, hausgemacht
50 ml Rapsöl
30 ml Rotweinessig*
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 TL grober Senf

Zubereitung
Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit einem Schneebesen verrühren. Beiseite stellen.

Winterwurzelsalat mit gebeiztem Rote-Bete-Saibling

Zutaten
200 g Postelein und/oder Feldsalat
1 blaue Kartoffel
1 rote Kartoffel
4 rote Perlzwiebeln
1 rote Bete
1 gelbe Ringelbete
1 Pastinake
1 gelbe Karotte
1 violette Karotte
Rapsöl
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 Granatapfel

Außerdem
30 g Kürbiskerne
1 EL Rohrohrzucker
1 gebeizter Rote-Bete-Saibling

Zubereitung
Den Salat waschen, trocken schleudern und beiseite stellen. Für den Kürbiskern-krokant den Zucker bei mittlerer Hitze in einer beschichteten Pfanne zum Schmelzen bringen und leicht karamellisieren lassen. Die Kürbiskerne dazu geben und verrühren, dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und auskühlen lassen. Die Kartoffeln und Winterwurzeln waschen und schälen, die Zwiebeln ebenfalls schälen. Die Kartoffeln in dünne Scheiben schneiden, die Bete mit einem Spiralizer* in Spiralen oder in Spalten. Die Karotten ebenfalls schräg in Scheiben schneiden, die Pastinake längs in dünne Scheiben. 

Die dicken Stücke zuerst auf einem Backblech verteilen, mit etwas Öl beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen. Bei 180°C ca. 10 Minuten vorgaren, dann die restlichen Scheiben dazugeben und nochmals ca.15 Minuten backen, zwischendurch alles einmal wenden. 
Den Granatapfel halbieren, leicht aufbrechen und mit der Schnittseite nach unten über eine Schüssel halten. Mit einem großen Holzlöffel oben auf die Schale klopfen, so fallen die Kerne nach unten in die Schüssel.
Das gebackene Gemüse aus dem Backofen nehmen und etwas abkühlen lassen. Zum Anrichten den Salat mit den gebackenen Winterwurzeln und Granatapfelkernen vermischen und auf Tellern anrichten. Mit Dressing beträufeln und etwas Kürbiskern-krokant bestreuen. Den Saibling in dünne Scheiben schneiden und dazu servieren. 
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Miesmuscheln im Biersud

Der September endet mit einem R, also beginnt auch langsam aber sicher wieder die Muschelsaison. Sie sind noch n büschen klein, aber wir haben sie für Euch schon einmal angetestet und gestern ein wunderbares Miesmuschelrezept im Biersud zubereitet, das ich Euch heute direkt vorstellen möchte.
Mindestens ebenso wichtig wie die Muscheln selbst, ist ja die Sauce, bzw. der Sud, den ich am liebsten immer so auslöffeln würde. Fritten schmecken als Beilage zu Muscheln natürlich wunderbar, wenn man aber ein knuspriges Baguette dazureicht, nimmt das den Sud deutlich besser auf. Ich liebe es, ein frisches Stückchen Brot in den Sud zu dippen!

Miesmuscheln im Biersud
Cocotte: Staub*
Langsam aber sicher gehen mir die Ideen für neue Muschelrezepte aus, denn ich hab mittlerweile schon eine recht stattliche Auswahl an Muschelrezepten in meinem Archiv - ein Biersud ist aber noch nicht dabei, daher musste das unbedingt noch dazu. 
Ich habe ein Miesmuschel-Risotto, Miesmuscheln im Cidre-Speck-Sud (mein absoluter Favorit), klassische Moules frites, Fregola con CozzeTagliatelle mit Miesmuschel-Tomatensugo, Miesmuscheln im Safran-Pastis-Sud, gratinierte Mies-muscheln und Miesmuscheln in einer pikanten Tomatensauce, das ist doch schon ganz ansehnlich, oder?

Welches sind denn Eure Lieblings-Miesmuschel-Rezepte und was sollte ich unbedingt noch ausprobieren?

Miesmuscheln und die anderen Rezeptzutaten
Küchenmaschine: KitchenAid', Durchschlag: Ikea
Zutaten
2 kg frische Miesmuscheln
4 Zweige Thymian
500 g Fleischtomaten (bei mir Vierländer Platte)
500 ml Bier (bei mir Hövels*, mein Standard-Kochbier)
2 EL Bockbier-Senf
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1/2 TL Piment d'Espelette*
4 Frühlingszwiebeln
1 kleines Bund Kerbel
5 Stiele glatte Petersilie
1 kleines Bund Estragon

Zubereitung
Die Miesmuscheln unter fließendem kalten Wasser gründlich wässern und evtl. vorhandene Bärte entfernen. Offene Muscheln, die sich auf Druck nicht schließen, aussortieren, ebenso schadhafte. Beiseite stellen.
Olivenöl in einem großen Topf erhitzen. Die Knoblauchzehen dazugeben und mit einer Gabel zerdrücken, Thymian ebenfalls dazugeben. Beides kurz anschwitzen, dann den Senf, die Tomaten und das Bier dazugeben, den Sud mit Salz, Pfeffer und Piment d'Espelette würzen und zum Kochen bringen.
Sobald die Flüssigkeit stark kocht, die Muscheln dazugeben, den Deckel schließen und ca. 4-5 Minuten kochen lassen, zwischendurch einmal öffnen und die Muscheln umrühren. 
In der Zwischenzeit die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden und die Kräuter grob hacken. Die Crème fraîche unter den Sud rühren, die Kräuter und Frühlings-zwiebeln dazugeben und alles verrühren. Mit einem krossen Baguette oder Landbrot servieren.
Frische Muscheln sind lebende Tiere, daher sollte die Kochflüssigkeit wirklich stark kochen, damit sie möglichst schnell und "schmerzfrei" getötet werden. Niedrige Temperaturen verlängern das Leid der Tiere nur unnötig.
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Schmorgurken-Kartoffel-Ragout mit Lachs

Ich liebe Schmorgurken, Ihr auch? Eines meiner Lieblingsrezepte für Schmorgurken hab ich Euch vor mittlerweile auch schon wieder 3 Jahren vorgestellt - wie die Zeit vergeht!
In den letzten Jahren hab ich die Schmorgurken mit Hackfleisch oder auch Brat-wurstbällchen zubereitet und als Beilage Reis serviert, diesmal bekommt Ihr ein Schmorgurken-Kartoffelragout mit Lachsstückchen. Wenn ich mich entscheiden müsste, ich wüsste nicht, welches der drei Gerichte ich wählen sollte - die sind allesamt so lecker!

Schmorgurken-Kartoffel-Ragout mit Lachs
Teller: westwing.de*
Ich schäle die Schmorgurken immer gerne streifig, weil ich die Optik sehr gerne mag, die Gurke bleibt an diesen Stellen aber nen Ticken fester als dort, wo sie geschält ist. Wenn Ihr das also nicht mögt, dann schält sie komplett.

Ganz wichtig ist, dass Ihr den Schmand erst zum Schluss zur Sauce gebt, sonst wird sie gern mal grieselig. Mir ist das, wie Ihr unschwer auf dem Bild erkennen könnt, passiert weil ich mal wieder nicht zu Potte gekommen bin und meinen Fotoplatz noch leerräumen musste. Ihr wisst ja, kleine Sünden... ;o)

Schmorgurken

Zutaten
1 gelbe Zwiebel
Rapsöl
500 g festkochende Kartoffeln, geschält
150 ml Gemüsebrühe
1 große Schmorgurke

3 TL grober Senf
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1/2 TL Lemon Myrtle*
1 EL fein gehackter Dill
200 g Schmand
400 g frischer Biolachs

Zubereitung

Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Die Kartoffeln schälen und je nach Größe halbieren oder vierteln. 
Die Zwiebelwürfel in einem Topf in etwas Öl glasig anschwitzen, dann die Kartoffeln dazugeben und verrühren. Gemüsebrühe angießen, zum Kochen bringen und bei mittlerer Hitze für ca. 10 Minuten gar kochen. 
In der Zwischenzeit die Gurken streifig schälen, halbieren und das Kerngehäuse mit einem Esslöffel herausschaben. Die Gurke in ca. 0,5 cm breite Streifen schneiden. Die Gurkenstreifen zu den Kartoffeln geben und für ca. 5 Minuten mitschmoren, dann mit Senf, Salz, Pfeffer und Lemon Myrtle abschmecken. 
Den Lachs häuten und in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Die Würfel in etwas Öl in einer Pfanne von allen Seiten kurz scharf anbraten und ebenfalls mit Salz, Pfeffer und etwas Lemon Myrtle würzen. 

Den Schmand unter das Schmorgurken-Kartoffel-Ragout rühren und den fein gehackten Dill unterheben, dann zusammen mit den Lachswürfeln servieren.
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Krabbenburger mit Erdbeer-Spargel-Salsa

Oft sind es auf den ersten Blick eher einfache Gerichte, die mir, zumindest was das Bloggen betrifft, Schwierigkeiten machen, denn ich krieg sie oft einfach nicht so hin, wie ich es gerne würde und das Endresultat schafft es dann natürlich auch nicht in den Blog - da bin ich pingelich. Burger gehörten ganz lange in diese Kategorie, denn das Aufhübschen fängt schon bei der richtigen Stapelreihenfolge an und bereits da hat's bei mir anfangs noch gehapert. 
Mittlerweile mach ich mir im Vorwege bereits einen Stapelplan und überlege mir, in welcher Reihenfolge die Zutaten am besten schmecken und auch am schicksten aussehen und siehe da, es klappt. Ganz nach dem Motto: Kaum macht man's richtig, schon geht's :o)

Krabbenburger mit Erdbeer-Spargel-Salsa
Bei diesem aktuellen Synchronburgern gab es ausnahmsweise mal keine Themen- vorgabe, d.h., es durfte geburgert werden, worauf die Teilnehmer Lust und Appetit hatten. Wenn man mir so komplett freie Hand lässt, lande ich natürlich ruckzuck bei meinen Lieblingszutaten und da stehen Krabben ganz oben auf der Liste, also habe ich einen Krabbenburger zubereitet und den noch ein wenig gepimpt. Der Bau-, bzw. Stapelplan sah also (von unten nach oben, denn in der Reihenfolge stapelt man ja hoch) folgendermaßen aus:

Bun-Unterseite ~ Brunnenkresse ~ rote und grüne Tomaten ~ frische rote Zwiebeln ~ Krabbenpatty ~ Mayonnaise ~ Erdbeer-Spargel-Salsa ~ Brunnenkresse ~ Bun-Oberseite

Dabei unbedingt drauf achten, das Bun so durchzuschneiden, dass die Oberseite deutlich dicker ist als die Unterseite. Sieht später viel schicker aus, als wenn die Oberseite son dünnes Ding ist.

Krabbenburger mit Erdbeer-Spargel-Salsa
Schwarze Buns waren ja vor einer Weile ganz groß in Mode und ich hab eigentlich auch nur auf die Gelegenheit gewartet, sie für eine meiner Burgerkreationen nachzubasteln. Oft fand ich die Resultate, also die fertigen Burger nicht sehr appetitlich anzuschauen, weil die Buns nicht wirklich schwarz, sondern eher beton- grau waren oder sogar schwarzer Käse verwendet wurde (irgendwann reicht's auch, es muss ja nicht alles schwarz sein), aber in Kombination mit anderen kräftigen Farben, also dem Rot der Erdbeeren und der kräftig grünen Brunnenkresse gefällt mir der fertige Burger richtig gut und gehört ab sofort zu meinen Top 3, zusammen mit meinem Champignon- und dem Weihnachtsburger.

Top 3 meiner Burger: Champignonburger ~ Krabbenburger ~ Weihnachtsburger
Einen guten Überblick über meine Burgerrezepte inkl. aller Einzelkomponenten, also der Saucen, Brötchen, Toppings und auch Beilagen, bekommt Ihr auf meinem Pinterestboard. Dort hab ich alle meine Rezepte zusammengefasst, die zum Thema Burger passen. Anders als in meinem Archiv, ist dort auch immer gleich ein Bild dabei und Ihr landet mit einem Klick im Rezept. 

Krabben im Fleischwolf
Bei den Patties habe ich mich an meinen Krabbenfrikadellen orientiert, d.h., die gewolften Krabben mit Schweinehack vermengt. So kommt eine sehr saftige Frikadelle dabei raus und der Krabbengeschmack wird durch das Schweinefleisch auch nicht plattgemacht - passt ganz wunderbar. Wenn Ihr keinen Fleischwolf* habt, könnt Ihr die Krabben mit einem scharfen Messer fein hacken, ein Fleischwolf lohnt sich aber auf jeden Fall, den kann man immer mal wieder gebrauchen, nicht nur zum Burgern!

Die Buns könnt Ihr, anders als meine Rote-Bete-Buns, die die Farbe nach und nach verlieren, auch problemlos einen Tag vorher backen und einfrieren, die halten die Farbe ganz wunderbar. Wenn Ihr sie dann bei Zimmertemperatur auftaut und kurz aufbackt, sind sie nahezu wie frisch. 
Die Patties und die Salsa sollten aber frisch zubereitet werden, sonst werden die Krabben dröge und schmecken nicht mehr. Apropos Krabben. Kauft bitte nicht die abgepackten aus dem Kühlregal, die bereits eine Reise um den halben Globus hinter sich haben und mehrfach gewaschen und zu guter Letzt auch noch begast wurden. Geht lieber zu Eurem Fischhändler und fragt dort nach frischen Krabben, am liebsten natürlich ungepult, dann könnt Ihr aus den Schalen noch einen leckeren Krabbenfond kochen. 

Krabben-Schweinehack-Teig
Sooo, und jetzt hab ich noch ein paar interessante Links für Euch, denn bei diesem Synchronburgern sind enorm viele tolle Burgerkreationen zusammengekommen. 
Was wir live am vorletzten Samstag getrieben haben, könnt Ihr Euch wie immer bei Instagram unter dem Hashtag #Synchronburger anschauen, dazu braucht Ihr auch keinen Instagram-Account.
Die Burgerrezepte der anderen Teilnehmer findet Ihr hier:
Am 17. Juli wird übrigens schon wieder synchrongekocht, dann geht es um ein weiteres Lieblingsessen von mir, wir backen gemeinsam Pizza! Wenn Ihr mit dabei sein möchtet, schaut gerne in der Veranstaltung auf FB rein, dort sammeln wir auch immer die Links zu unseren Instagram-Accounts. Ich würde mich freuen, wenn Ihr mit von der Partie seid!
Zutaten für die Erdbeer-Spargel-Salsa
Erdbeer-Spargel-Salsa

Zutaten
200 g grüner Spargel
Rapsöl zum Anschwitzen
1 EL Rapshonig 
3 EL Aceto Balsamico
1 EL Haselnussöl*
grob gemahlener schwarzer Pfeffer
200 g Erdbeeren
3 Zweige Basilikum

Zubereitung
Den Spargel putzen, dazu das holzige Ende abschneiden und den Spargel schräg in 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und den Spargel darin von beiden Seiten anbraten. Honig dazugeben und leicht karamellisieren, dann den Aceto Balsamico dazugeben und alles durchschwenken. Mit Pfeffer würzen, beiseite stellen und etwas abkühlen lassen.
Die Erdbeeren putzen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Den Basilikum zerzupfen und zusammen mit den Erdbeeren unter den Spargel heben.

schwarze Burger Buns
Krabbenburger mit Erdbeer-Spargel-Salsa

Zutaten für 4 Burger
300 g gepultes Krabbenfleisch
200 g Schweinehackfleisch
1 Ei 
1 Schalotte
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer 
1/4 TL Lemon Myrtle*

Außerdem 
4 schwarze Burger Buns 
Mayonnaise 
Erdbeer-Spargel-Salsa (s.o.)
1 Bund Brunnenkresse
2 Tomaten
1 rote Zwiebel

Zubereitung
Die Krabben durch die grobe Scheibe des Fleischwolfes drehen. Die Schalotte fein würfeln. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem glatten Fleischteig verkneten. In 4 Portionen teilen und mit einer Burgerpresse zu Buns formen und in etwas Rapsöl von beiden Seiten goldbraun ausbraten. 

Die Burgerbuns durchschneiden und die Unterseite mit etwas Brunnenkresse belegen. Tomaten und Zwiebeln in dünne Scheiben schneiden und auf der Brunnenkresse verteilen, dann die Patties daraufsetzen. Etwa Mayonnaise auf die Patties geben und die Erdbeer-Spargelsalsa darauf verteilen (Den Rest als Salat dazureichen). Nochmals etwas Brunnenkresse auf den Burgern verteilen und mit der Oberseite der Buns abschließen.
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Schlemmerfilet mit Grüne-Sauce-Knusperkruste

Es ist Freitag, diese Woche geht's um Grüne-Sauce-Kräuter, was liegt da näher, als ein Fischgericht mit eben diesen Kräutern? Nix, stimmt! :o)
Ich hätte natürlich Fisch mit einer Kräutersauce machen können und wollte das tatsächlich auch erst, aber auf einmal war der Appetit auf eine Knusperkruste da, eine Kräuter-Knusperkruste. 

Ich weiß gar nicht, ob ich jemals die "berühmten" Schlemmerfilets gegessen habe, aber natürlich hab ich auch davon gehört und sie jetzt kurzerhand einfach mal selbst gebaut. Das geht nämlich so verblüffend einfach und schnell, dass man auf die Fertigdinger gar nicht angewiesen ist. 

Schlemmerfilet mit Grüne-Sauce-Knusperkruste
Die Kruste ist im Prinzip nur eine Mischung aus Panko, Kräuterbutter, ein paar Gewürzen und einer ganz fein gewürfelten Zwiebel, bzw. Schalotte. Ich verwende lieber Panko als Paniermehl, weil das eine gröbere Struktur hat und keine Rinde enthält - das schmeckt einfach deutlich besser. 
Wenn Ihr kein anständiges Panko* bekommt (die meisten Sorten enthalten unnötige Gewürze, Glutamat, Hefeextrakte oder Palmöl), könnt Ihr das auch ganz einfach selbst machen. Ihr nehmt dazu einfach altbackenes Toastbrot, entfernt die Rinde und reibt es auf einer Käsereibe oder atomisiert es mit dem Food Processor - fertig ist das "Panko".

Schlemmerfilet mit Grüne-Sauce-Knusperkruste vor dem Backen
Bei der Fischwahl habe ich mich für Kabeljau entschieden, weil der deutlich dicker ist als Seelachs und auch saftiger bleibt. Ihr könnt aber natürlich auch Seelachs nehmen, dann müsst Ihr nur die Garzeit reduzieren, sonst ist der Fisch furztrocken und das soll will ja niemand.
Achtet unbedingt darauf, dass der Fisch aus nachhaltigem Fischfang kommt, fragt also im Zweifel Euren Fischhändler, woher der Fisch kommt. Bei der Auswahl der Fischsorte kann Euch auch der WWF-Einkaufsratgeber behilflich sein. 

Schlemmerfilet mit Grüne-Sauce-Knusperkruste
Als Beilage gab es bei uns unsere Lieblingskartoffeln "Belana" und eine Sauce Hollandaise. Es schmecken aber auch ganz großartig meine heißgeliebten Kartoffeln mit Dillsauce dazu. Hauptsache Kartoffeln und vieeel Sauce!

Schlemmerfilet mit Grüne-Sauce-Knusperkruste
Zutaten
2 Stücke Kabeljaufilet zu jeweils ca. 250 g
Salz
frisch gemahlener Pfeffer
50 g Panko*
1/2 Schalotte
50 ml Noilly Prat
Butter zum Einfetten der Form

Zubereitung
Eine Backform mit Butter einfetten, die Fischfilets salzen und Pfeffern und in die Form setzen. Eine Schalotte schälen und sehr fein würfeln. Die Schalottenwürfel mit Panko und Kräuterbutter verrühren und auf den Fischfilets verteilen - etwas festdrücken. Noilly Prat angießen, den Backofen auf 180°C vorheizen und die Filets für 15- 20 Minuten darin garen, dann mit Beilagen der Wahl und Sauce Hollandaise servieren. 
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Spaghetti alle Vongole

Besondere Ereignisse erfordern besondere Rezepte und deshalb hab ich mir für meinen Geburtstag mal wieder Spaghetti alle Vongole überlegt. Die gibt's, wie alle Meeresfrüchte, bei uns nur ganz selten und wenn, dann eben zu besonderen Gelegenheiten.
Umso gemeiner, dass mir das letzte Netz Vongole direkt vor der Nase weg- geschnappt wurde, aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben. Am letzten Wochen- ende hab ich nach langer Zeit mal wieder Spaghetti alle Vongole zubereitet und wir waren im Handumdrehen im 7. Muschelhimmel. 

Spaghetti alle Vongole
Früher wurde ja gesagt, dass man vor dem Kochen nicht nur die offensichtlich beschädigten, sondern auch alle Muscheln, die sich nicht auf Druck komplett schließen, aussortieren soll. Mittlerweile gilt dieses Vorgehen aber als überholt und man sortiert wirklich nur noch die beschädigten Muscheln aus und lässt später die übrig, die sich beim Kochen nicht vollständig öffnen. 
Natürlich ist es davon abgesehen wichtig, dass die Muscheln frisch sind, also auch entsprechend duften. Frische Muscheln riechen - wie auch die meisten Fischarten - nur angenehm nach Meer, aber nicht penetrant fischig. Wenn das doch der Fall ist, stimmt was nicht und Ihr solltet die Finger von den Muscheln lassen.
Wenn Ihr das beachtet, kann eigentlich gar nichts passieren und Ihr müsst keine Angst vor der Zubereitung von Muscheln haben. Ich esse Muscheln sogar nur ungern außer Haus, sondern bereite sie lieber selbst zu. Da weiß ich, was ich hab und hausgemacht schmeckt es eh besser ;o)

Spaghetti alle Vongole
Zutaten für 4 Personen
1 kg Vongole 
1 Schalotte, sehr fein gewürfelt
3 confierte Knoblauchzehen, mit einer Gabel zerdrückt
Olivenöl
1 Anchovisfilet, sehr fein gehackt
1 rote Jalapeño, ohne Kerne fein gewürfelt
500 g Tomaten (je nach Saison frisch oder gestückelte Dosentomaten)
150 ml Weißwein
50 ml Noilly Prat*
1 Spritzer Zitronensaft
Salz & Pfeffer
3 EL glatte Petersilie, gehackt

Außerdem
400 g Spaghetti

Zubereitung
Die Vongole 30 Minuten vor der Weiterverarbeitung in kaltem Wasser wässern. Das Wasser dabei je nachdem, wie sandig die Muscheln sind, einmal oder sogar öfter wechseln. Kaputte Muscheln aussortieren und entsorgen. 
Die Schalotte in Olivenöl glasig anschwitzen, den zerdrückten Knoblauch, die Jalapeño und die Anchovis dazugeben und etwas mit andünsten, dann mit dem Wein und Wermut ablöschen.  Auf die Hälfte reduzieren lassen, dann die Tomaten dazugeben und alles mit Salz, Pfeffer und einem Spritzer Zitronensaft abschmecken. 
Zum Kochen bringen, die Muscheln dazugeben und unterrühren. Einen Deckel auflegen und erneut zum Kochen bringen. Köcheln lassen, bis sich die Muscheln komplett geöffnet haben, das dauert je nach Temperatur und Pfannengröße ca. 5 Minuten. 
Die in der Zwischenzeit al dente gekochten Spaghetti und die Petersilie dazugeben, durchschwenken und servieren. 
Die Muscheln, die sich nicht komplett geöffnet haben, entsorgen.
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