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Mein vegetarisches Weihnachtsmenü

Dieser Beitrag enthält Werbung für Fuchs Gewürze
Ich koche oft vegetarisch, genau genommen essen wir sogar deutlich öfter vegetarisch oder vegan, als dass tierische Produkte auf den Teller kommen. Wenn ich aber an festliche Menüs oder ein schönes Sonntagsessen denke, dann ist da meist Fleisch oder Fisch enthalten. 
Für Fuchs Gewürze habe ich mir in diesem Jahr vier leckere Rezepte überlegt, die sicher nicht nur für Vegetarier interessant sind, sondern auch Fleischesser über-zeugen und ich verspreche Euch, wenn Ihr als Vegetarier Fleischesser zu Besuch habt, werden die das Fleisch oder den Fisch garantiert nicht vermissen!

Mein vegetarisches Weihnachtsmenü
Ich habe bei den Rezepten nicht nur darauf geachtet, dass die Gerichte lecker und abwechslungsreich sind, sondern sie bringen auch Farbe auf den Teller und sind großartig für ein festliches Weihnachtsmenü geeignet, egal, ob die übrigen Kompo-nenten nun vegetarisch sind, oder nicht. Alle Rezepte lassen sich also auch prima in nichtvegetarische Menüs einbauen.
Was die Gewürze angeht, habe ich mich hier mal wieder so richtig ausgetobt und ganz tief in meine Gewürzkiste gegriffen, denn Fuchs war so nett, mich mit reichlich Gewürzen auszustatten. Wenn Ihr das ein oder andere Gewürz nicht in Eurem Vorratsregal habt und es auch gerade nicht besorgen könnt, variiert ruhig nach Geschmack und Vorliebe. Ihr wisst ja, Rezepte sind immer nur eine Anregung, die man nach Lust und Laune verändern und anpassen kann. 

Mein vegetarisches Weihnachtsmenü - Die Zutaten
Besonders überrascht hat mich bei diesen vier Rezepten der sog. Linsenbraten, der natürlich kein Braten im klassischen Sinn ist, aber bei einem vegetarischen Menü den Platz des Kernstücks einnimmt. Darüberhinaus schmeckt er wunderbar mit einer braunen Sauce und Gemüse als Beilage, lässt sich also ganz genauso einsetzen.
Wenn Ihr beispielsweise vegetarische Gäste zu Besuch habt und ein Braten aus Fleisch mit Beilagen und Sauce auf dem Plan steht, braucht Ihr nur diesen Maronen-Linsenbraten als vegetarische Alternative zu zubereiten und dazu noch eine vegane Bratensauce und schon ist für jeden etwas dabei und die Vegetarier werden nicht das Gefühl haben, aus Verlegenheit die Beilagen serviert zu bekommen. Vielleicht probiert ja auch der ein oder andere Fleischesser, wie lecker ein vegetarischer "Braten" sein kann, denn der hat absolut nichts mit Verzicht zu tun, sondern schmeckt großartig. Die Reaktion meines Mannes war sofort, dass er den gerne mal wieder essen würde - wenn das kein Kompliment ist!

Maronen-Linsenbraten mit Kürbis
Natürlich fehlt genaugenommen noch ein Gang für ein komplettes Menü, nämlich das Dessert. Für viele unter Euch ist das Dessert sicher ein Muss, also der krönende Abschluss, ich verzichte darauf aber ganz gerne und nehme dafür lieber noch einen Nachschlag von der Hauptspeise. Trotzdem habe ich aber natürlich einige vegetarische Desserts in meinem Archiv, die zu einem festlichen Menü passen und genau die möchte ich Euch jetzt noch empfehlen, bevor es an die Rezepte geht:

Mousse au Chocolat |  Maronen-Schoko-Parfait mit Portweinfeigen | Rote Grütze | Fondant au Chocolat | Bisous au Chocolat | und reichlich Eisrezepte, die zum größten Teil alle vegetarisch sind. 

Ich freue mich sehr, wenn Euch die Rezepte gefallen und Ihr in diesem Jahr für alle Fälle und jeden Gast gewappnet seid! Anfang Dezember folgt dann wie schon im letzten Jahr mein persönliches Weihnachtsmenü, das ich Euch zusammen mit 9 anderen Bloggern vorstellen möchte.

Rotkohlsuppe mit Café-de-Paris-Croûtons

Rotkohlsuppe mit Café-de-Paris-Croûtons

Zutaten
1 gelbe Zwiebel
500 g Rotkohl, ohne Strunk
100 g mehligkochende Kartoffeln
Rapsöl zum Anschwitzen
500 ml Gemüsebrühe, hausgemacht
Abrieb und Saft einer halben Bio-Orange
2 EL Rotweinessig
1 Fuchs Sternanis
2 Fuchs Wacholderbeeren, angedrückt
1 Fuchs Nelke
Fuchs Tafelsalz mit Meersalz
Fuchs Tellicherrypfeffer, frisch gemahlen
½ TL Fuchs Zimt, gemahlen
200 ml Sahne

Café-de-Paris-Croûtons
2 Kürbisbrötchen
Rapsöl
2 TL Fuchs Café-de-Paris-Gewürzmischung
Fuchs Fleur de Sel

Zubereitung
Die Zwiebel in feine Würfel schneiden, die äußerem Blätter des Rotkohls entfernen, den Strunk herausschneiden und 1 kg Rotkohl in grobe Stücke schneiden. Die Kartoffel schälen und in grobe Stücke schneiden. Die Schale der Orange sehr fein abreiben, dann eine Hälfte entsaften.

Zwiebelwürfel in einem Topf in etwas Rapsöl glasig anschwitzen. Den Rotkohl und die Kartoffelwürfel dazugeben und einige Minuten mitdünsten. Mit Gemüsebrühe ablöschen, den Rotweinessig zufügen und den Sternanis, die Wacholderbeeren und die Nelke in einen Teefilter geben, mit Küchengarn zubinden und zu den anderen Zutaten in den Topf geben. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Suppe zugedeckt bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis der Rotkohl weich ist. Das Gewürzsäckchen entfernen, dann die Sahne dazugeben und alles mit einem Stabmixer oder alternativ in einem Standmixer pürieren, bis die Suppe glatt ist.

Die Kürbisbrötchen in Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Café-de-Paris-Gewürzmischung darüberstreuen und etwas Rapsöl darüberträufeln. Die Brotwürfel auf ein Backblech geben, dann mit Fleur de Sel bestreuen und für 5-10 Minuten im auf 180°C vorgeheizten Backofen rösten, bis die Croûtons goldbraun sind.

Die Suppe nochmals mit Salz, Pfeffer und einer großzügigen Prise Zimt abschmecken, dann mit den Croûtons bestreut servieren.

Grünkohlsalat mit Birnenspalten und karamellisierten Gewürznüssen

Grünkohlsalat mit Birnenspalten und karamellisierten Gewürz-nüssen

Zutaten
400 g Grünkohl, möglichst bunt
1 Birne
½ Granatapfel
50 ml Rapsöl
2 EL Orangensaft
30 ml Apfelessig
1 TL Dijonsenf
Fuchs Tafelsalz mit Meersalz
Fuchs Tellicherrypfeffer, frisch gemahlen

Gewürznüsse
100 g gemischte Nüsse und Kerne
1 TL Rapshonig
2 TL Fuchs Ras El Hanout-Gewürzmischung
¼ TL Fuchs Chiliflocken
½ TL Fuchs Fleur de Sel

Optional
100 g milder Blauschimmelkäse

Zubereitung
Den Honig in einem Topf schmelzen und einmal aufwallen lassen. Die Temperatur reduzieren, dann Ras El Hanout und Chiliflocken dazugeben und glatt rühren. Die Nussmischung zufügen und untermischen, so dass alle Nüsse und Kerne gleichmäßig überzogen sind. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech ausbreiten. 
Bei 150°C ca. 30 Minuten im Backofen backen, dabei zwischendurch mehrfach wenden. Aus dem Backofen nehmen, komplett abkühlen lassen und vereinzeln, dann mit Fleur de Sel nach Geschmack bestreuen.
Aus Rapsöl, Orangensaft, Apfelessig, Senf, Salz und Tellicherrypfeffer ein Dressing herstellen und kräftig aufmixen, so dass eine glatte Emulsion entsteht. 
Den Grünkohl waschen und die groben Stiele entfernen. Die zarten Blätter gründlich trocknen, in eine Schüssel geben, und das Dressing untermischen. Die Birne vierteln und das Kerngehäuse entfernen, dann längs in feine Scheiben schneiden, den Granatapfel aufschneiden und die Kerne entfernen. Beides zum Grünkohl geben, untermischen und auf Tellern anrichten. 
Den Blauschimmelkäse in feine Stückchen teilen und zusammen mit den Nüssen auf dem Salat anrichten.
Kartoffel-Pilz-Tartes mit Feldsalatpesto

Kartoffel-Pilz-Tartes mit Feldsalatpesto

Zutaten für 2-3 Tartes
2 festkochende Kartoffeln
¼ Romanesco
1 Packung frischer Butter-Blätterteig
2 große Kräuterseitlinge, längs in Scheiben geschnitten
½ rote Zwiebel, in dünne Streifen geschnitten
100 g Brie, in Scheiben
Fuchs Tellicherrypfeffer, frisch gemahlen
Fuchs Rosa Beeren, grob gemörsert
Fuchs Italienische Kräuter
Fuchs Fleur de Sel
1 EL Rapsöl

Außerdem
1 Eigelb, verkleppert
Heller Sesam

Feldsalatpesto
50 g Feldsalat, gewaschen und geputzt
1 Knoblauchzehe
15 g Walnüsse
70 ml Rapsöl
30 g Parmesan, frisch gerieben
½ TL Zitronenabrieb
Fuchs Tafelsalz mit Meersalz
Fuchs Tellicherrypfeffer, frisch gemahlen

Zubereitung
Für das Pesto Feldsalat, Knoblauch, Walnüsse und Öl in einen Standmixer geben und glatt pürieren. Geriebenen Parmesan und Zitronenabrieb unterrühren und nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen.
Die Kartoffeln in ca. 4 mm dicke Scheiben schneiden und in Salzwasser für 5 Minuten kochen. Die Scheiben sollen nicht komplett durchgegart sein, sondern noch einen leichten Biss haben.
Die Röschen des Romanescos vereinzeln und ebenfalls in gesalzenem Wasser für 5 Minuten kochen, dann in Eiswasser abschrecken. Mit einem Schaumlöffel heraus-nehmen und gut abtropfen lassen.
Den Blätterteig ausrollen und je nach Vorliebe halbieren oder dritteln. Mit einem Messer rundherum einen Rand in den Teig ritzen, dabei aufpassen, dass der Teig nicht komplett durchgeschnitten wird. Den Mittelteil mit einer Gabel mehrfach einstechen, dann abwechselnd mit Kartoffel- und Pilzscheiben, Romanescoröschen, Zwiebelstreifen und Käse belegen. Das Pesto in Klecksen darauf verteilen.
Den Tarterand mit Eigelb bestreichen und mit Sesam bestreuen. Die Tarte mit italienischen Kräutern, rosa Pfefferbeeren, Fleur de Sel und Tellicherrypfeffer bestreuen, dann etwas Öl darüberträufeln und die Tartes für 10-15 Minuten im auf 180°C vorgeheizten Backofen goldgelb backen.

Maronen-Linsenbraten mit Kürbis

Maronen-Linsenbraten mit Kürbis

Zutaten
250 g Berglinsen
Wasser
1 rote Zwiebel, fein gewürfelt
150 g Pastinake, fein gewürfelt
1 Karotte, fein gewürfelt
200 g Hokkaidokürbis, gewürfelt
1 Stange Lauch, (das Weiße und Hellgrüne) in feine Ringe geschnitten
200 g vakuumierte Maronen, grob gehackt
Rapsöl zum Anschwitzen
1 TL Tomatenmark
100 ml Rotwein
Fuchs Tafelsalz mit Meersalz
Fuchs Tellicherrypfeffer, frisch gemahlen
Fuchs Muskatnuss, frisch gerieben
½ TL Fuchs Chiliflocken
1 TL Fuchs Fenchel, gemörsert
3-4 TL Fuchs italienische Gewürzmischung
3 Eier
70 g Kichererbsenmehl
2 TL glatte Petersilie, fein gehackt
3 EL Kürbiskerne
2 EL Sonnenblumenkerne
Butter für die Form

Zubereitung
Die Berglinsen in einen Topf mit ausreichend Wasser geben und für 30 Minuten köcheln lassen, bis sie komplett durchgegart sind. In ein Sieb abgießen und beiseite stellen.
Die Zwiebelwürfel in Rapsöl glasig anschwitzen, dann die Pastinaken-, Karotten-, Kürbiswürfel und Lauchstreifen dazugeben und ebenfalls einige Minuten mit anschwitzen. Das Tomatenmark zufügen und eine Minute auf dem Pfannenboden anrösten, dann alles durchrühren und mit Rotwein ablöschen. Den Rotwein komplett einkochen lassen und die Mischung großzügig mit Salz, Pfeffer und den restlichen Gewürzen abschmecken. 
Beiseite stellen und etwas abkühlen lassen, dann in einer Schüssel mit den vorgekochten Linsen, Kichererbsenmehl und Eiern verrühren und die Petersilie unterheben. 
Eine 26er-Springform ausbuttern, die Linsenmasse hineingeben, glattstreichen und leicht festdrücken. Mit Kürbis- und Sonnenblumenkernen bestreuen und ebenfalls festdrücken. Im auf 180°C vorgeheizten Backofen für ca. 45 Minuten backen.
Dazu schmeckt eine vegane Bratensauce


Ofengegarte Karotten

Zutaten
1 Bund Karotten
2 TL Fuchs italienische Kräuter
½ TL Fuchs Chiliflocken
Fuchs Fleur de Sel nach Geschmack
½ TL Zucker
2 TL heller Sesam
3 EL Rapsöl

Zubereitung
Das Grün der Karotten entfernen, dabei ca. 2-3 cm stehen lassen. Karotten schälen und nebeneinander auf einem Backblech verteilen. Mit Rapsöl beträufeln, der Kräutermischung und Chiliflocken würzen, den Sesam darüber verteilen und alles gut vermischen. Für 15 Minuten bei 180°C backen, dann einmal wenden und mit etwas Zucker bestreuen. Für weitere 10 Minuten backen, dann mit Fleur de Sel bestreuen und servieren.
Dieser Blogbeitrag ist in Zusammenarbeit mit Fuchs Gewürze entstanden, vielen Dank für die schöne Zusammenarbeit und die Anregungen, die ich durch diese Kooperationen bekommen habe.

Mejadra | Mujadarra | مجدرة | Arabischer Reis mit Linsen

Dieses Rezept wartet bereits seit ca. 4-5 Jahren in meiner Warteschleife darauf, endlich gebloggt zu werden, es war nämlich das erste Rezept, das ich damals aus Yotam Ottolenghis Jerusalem* gekocht habe. Ich weiß gar nicht, warum es damals nicht im Blog gelandet ist, das Bild war für damalige Verhältnisse gar nicht mal schlecht, aber besser spät als nie, oder?
Die Zubereitung von Mejadra ist sehr simpel, dauert aber eine Weile, da die Zwiebeln portionsweise ausgebacken werden müssen. Wenn Ihr, so wie ich, keine Fritteuse habt, dauert das schon ein bisschen. Es lohnt sich aber, denn Mejadra schmeckt großartig und hält sich auch prima bis zum nächsten Tag, es eignet sich also wunderbar als Büroessen oder Verpflegung bei einem Picknick.

Mejadra ~ Arabischer Reis mit Linsen und frittierten Zwiebeln

Tomahawksteak mit Kumpir & Pimientos de Padrón

Ich hab es Euch ja schon am Dienstag und Donnerstag erzählt, heute serviere ich Euch das großartigste Steak, das es bisher in meine Küche geschafft hat. Es gibt ein "rückwärts" gebratenes Tomahawksteak und dazu habe ich eine Backofenkartoffel, bzw. Kumpir zubereitet und noch ein paar Pimientos de Padrón gebraten. 
Gekrönt wurde das Steak durch einen Stich Senfbutter und eine großzügige Prise Steakpfeffer, die Rezepte dafür hab ich Euch in den letzten Tagen ja bereits vorgestellt.
Normalerweise ist die punktgenaue Zubereitung eines Steaks, inkl. der Zutaten nicht ohne, besonders wenn man mehrere Personen bewirtet, ich zeige Euch aber die simpelste und gleichzeitig sicherste Methode, ein Steak genau auf den Punkt zu garen, so dass Ihr garantiert den Gargrad erreicht, den Ihr am liebsten mögt.

Tomahawksteak mit Kumpir

Kartoffelkugel mit Joghurt-Dillcreme

Als Kind waren Kartoffelpuffer mein absolutes Lieblingsessen, also neben Spinat mit Kartoffelbrei, Linsensuppe, Rouladen und den üblichen Pommes & Co. Gut, sagen wir also, Kartoffelpuffer waren eines meiner Lieblingsessen.
Leider hab ich es viel seltener bekommen, als ich es gerne gegessen hätte, denn meine Mama hat immer gemeckert, alles würde danach nach Fett stinken und das Fett bis in die letzte Küchenecke spritzen - mal überspitzt ausgedrückt. Ich hätte sie am liebsten einmal die Woche auf dem Teller gehabt, tatsächlich waren es aber nicht öfter als 3-4x im Jahr. Natürlich hab ich jede Gelegenheit genutzt, außer Haus an Kartoffelpuffer zu kommen, und auf dem Bremer Freimarkt immer als Erstes die Kartoffelpufferbude angesteuert, aber dort schmecken sie natürlich nicht so gut wie zuhause, außerdem hat man mir dort einmal die Puffer mit Zucker und Apfelmus serviert und das geht natürlich gar nicht, denn Kartoffelpuffer gehören mit Salz, Pfeffer und einem Klecks Joghurt oder Schmand serviert.

Kartoffelkugel mit Joghurtcreme und Räucherfisch

Popovers | Pfitzauf | Yorkshire Pudding

Hinter all diesen Namen verbirgt sich im Endeffekt das gleiche Rezept, nämlich ein im Backofen gebackener "Pfannkuchen", der nicht flach und rund ist, sondern dadurch, dass er in kleinen Ramequinformen gebacken wird, kräftig nach oben aufpufft und aussieht wie ein explodiertes Soufflé.
Der schwäbische Pfitzauf wird meist mit Kompott als Haupt- oder Nachspeise gegessen, der britische Yorkshire Pudding als Beilage zum klassischen Sonntags-braten und die amerikanischen Popovers sowohl als auch.

Ich bleibe bei der Bezeichnung "Popovers", denn ich habe mir extra eine sog. Popovers-Form* besorgt. Diese Form ist etwas höher als die Formen, in denen Yorkshire Puddings oder Pfitzaufs (Pfitzaufe? Pfitzäufer?) gebacken werden und bewirken dadurch, dass auch die Popovers etwas höher werden. Ihr könnt aber natürlich auch normale Muffin-, Soufflé oder Pfitzaufformen, bzw. hitzestabile Tassen verwenden - wonach Euch gerade der Sinn steht.

Popovers | Pfitzauf | Yorkshire Pudding

Geschmorte Cidre-Zwiebeln

Man könnte auf die Idee kommen, dass ich auf Schmorzwiebeln stehe. Angefangen hat alles mit Balsamico-Zwiebeln, dann ging es mit Portweinzwiebeln weiter und kurze Zeit später folgten auch noch Cumberlandzwiebeln. Weißweinzwiebeln stelle ich mir nicht besonders spannend vor, aber was mir wirklich noch fehlt, sind geschmorte Cidre- und Bierzwiebeln. Die Cidrezwiebeln brauche ich demnächst für einen Burger, dessen "Bauplan" bereits steht, daher habe ich die schon einmal zubereitet, Bierzwiebeln stehen dann demnächst auch noch an. 

Geschmorte Cidre-Zwiebeln

Kürbis-Kartoffel-Gnocchi mit Salbeibutter

Wenn es nach mir ginge, würde ich sehr gerne eine Kürbis-Themenwoche hier im Blog machen, "leider" hab ich aber so viele Rezepte in der Warteschleife und noch eine kilometerlange Ideenliste für den Herbst und Winter, dass dafür in diesem Jahr keine Zeit bleibt. Trotzdem hab ich auch in diesem Jahr wieder ein paar Kürbis-rezepte, wie diese Kürbis-Kartoffel-Gnocchi für Euch, die nicht nur eine wunderbare Farbe auf den Teller zaubern und damit den trüben Herbst vergessen lassen, sondern so zart sind, dass sie förmlich auf der Zunge schmelzen.
Ihr braucht dazu dann nur noch ein wenig ausgelassene Salbeibutter und evtl. etwas frisch gehobelten Parmesan und schon steht eine wunderbar herbstliche Köstlichkeit auf dem Tisch.

Kürbis-Kartoffel-Gnocchi

Pfifferlingcremesuppe mit Brezenknödelchen

Macht Ihr Euch schon Gedanken darum, was bei Euch zu Weihnachten auf dem Teller landet? Bei mir läuft die Planung bereits auf Hochtouren, denn genau wie im letzten Jahr, plane ich auch in diesem wieder eine Weihnachtsmenü-Themenwoche mit einigen anderen Foodbloggern, während der wir Euch eine ganz bunte Vielfalt der unterschiedlichsten Menürezepte vorstellen möchten. Ich hab keine Ahnung, was uns da alles erwartet, aber es wird mit Sicherheit mindestens so großartig wie im letzten Jahr.
Eine Pfifferlingscremesuppe war unter anderem in meiner engeren Auswahl, ich hab mich dann aber doch für eine andere Vorspeise entschieden, daher serviere ich Euch diese Suppe bereits heute.

Nicht nur diese Suppe hat mir besonders gut geschmeckt, sondern auch die Einlage, die kleinen Brezenknödelchen. Wenn Euch die ganzen Knödelchen zu unpraktisch sind, könnt Ihr sie auch in Scheiben schneiden, anbraten und dann als Suppeneinlage servieren.

Pfifferlingcremesuppe mit Brezenknödelchen


Kartoffelknöpfle

Ich bin durch und durch ein Nordlicht und liebe auch die hiesige Küche, allerdings muss ich zähneknirschend zugeben, dass der Süden uns hier oben in Sachen Knöpfle, Spätzle, Knödel, usw. einiges voraus hat. Besonders Knöpfle liebe ich sehr, denn sie sind etwas flaumiger als Spätzle und nicht so lang und dürr.
Mein neues Lieblings-Knöpflerezept verbindet die von mir sehr geliebten Kartoffeln und Knöpfle in einem Rezept und macht sie so zu den ultimativen Knöpfle. Egal, ob frisch zu einem Schmorgericht serviert oder auch aufgewärmt am nächsten Tag, diese Knöpfle schmecken einfach immer - sogar kalt in einem Salat als Verpflegung auf der Arbeit. Dann kommt sogar der Kartoffelgeschmack besonders gut raus.

Das perfekte Gulaschrezept, zu dem diese Knöpfle ganz großartig schmecken, habe ich dann am Sonntag für Euch. Bis dahin könnt Ihr es schon einmal im Hintergrund in der Terrine anschauen. 

Kartoffelknöpfle

Papas Arrugadas con Mojo verde

Heute legen wir den Begriff "Pesto" mal wieder etwas freier aus, denn ich habe kein Pesto im klassischen Sinn für Euch, sondern die kanarische Version, eine Mojo verde, also eine grüne Sauce. Fehlen eigentlich nur die Nüsse/Kerne und der Käse, um daraus ein klassisches Pesto zu machen, aber beides ignoriere ich. 
Die Grundbestandteile der Mojo verde sind Petersilie und Koriander, dazu kommt noch grüne Paprika, etwas Knoblauch, Zitronensaft und Cumin, Salz und Pfeffer und fertig ist die Mojo verde. 
Dazu gab es bei uns kanarische Runzelkartoffeln, also in reichlich gesalzenem Wasser gekochte Kartoffeln, deren Schale sich während des Kochens runzelt. Beides ist eine traditionelle Kombination, die uns ganz wunderbar geschmeckt hat. 

Papas Arrugadas con Mojo verde

Gefüllte Portobellopilze

Ich nutze nahezu jede Gelegenheit, Eier in irgendwas zu backen. Egal, ob es Shakshouka ist, Eier im Gläschen, in der Avocado, im Brötchen oder einfach nur einer Scheibe Brot, Eier schmecken in allem lecker. 
Eine, wie ich finde ganz wunderbare und dazu noch außergewöhnlich hübsche Rezeptidee ist auch, die Eier in einem großen Portobellopilz zu backen, zusammen mit ein bisschen Spinat und für alle die Fleisch essen, noch etwas Speck dazu. Das ist recht schnell gemacht und schmeckt sowohl als Sonntagsfrühstück, aber auch als Hauptspeise oder Beilage mittags, bzw. zum Abendessen.

Gefüllte Portobellopilze

Coleslaw mit Apfel und Fenchel

Als ich neulich meinen bunten Coleslaw mit Weiß- und Rotkohl zubereitet habe, dachte ich tatsächlich, damit auch mein Lieblings-Coleslaw-Rezept gefunden zu haben, aber falsch, denn dieser heutige Coleslaw ist noch viel leckerer!
Durch den Apfel, Fenchel und Staudensellerie bekommt der Salat unheimlich viel Geschmack und einen besonders knackigen Biss, davon kann ich gar nicht genug bekommen.
Nicht nur als Unterlage für das Pulled Pork neulich hat uns dieser Krautsalat großartig geschmeckt, den gibt es jetzt auf jeden Fall regelmäßig. Stand September 2017: Absoluter Lieblingskrautsalat!

Coleslaw mit Apfel und Fenchel

Kräuterbarsch aus dem Ofen mit Gratin Dauphinois

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Als waschechte Nordlichter essen mein Mann und ich unglaublich gerne Fisch, ich versuche aber unseren Fischkonsum aufgrund der globalen Überfischung von Meeres-fisch so weit es geht auf Süßwasserfische beschränken. Ab und zu schleicht sich noch mal ein Stückchen Lachs ein, aber da ich am Schaalsee eine sehr gute Bezugsquelle habe und mich mehrfach im Jahr reichlich mit Fisch eindecke, sind wir in der Regel immer recht gut bevorratet.

Kräuterbarsch aus dem Ofen

Kefta Mkaouara in der Tajine mit gedämpftem Couscous

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Wenn sich diese Woche schon alles um Schmortöpfe und -rezepte dreht, darf natürlich auch eine Tajine nicht fehlen, denn sie ist das typische Schmorgefäß und -rezept der nordafrikanischen Küche und ein wirklich schickes Schmorgefäß dazu. 
Traditionelle Tajines sind in der Regel unglasiert und komplett aus Ton, ganz ähnlich wie der hiesige Römertopf. In ihnen entsteht dadurch, und natürlich vor allem aufgrund der konischen Form des Deckels, ein Kondensationskreislauf, der das Gargut besonders feucht und damit auch saftig hält.

Das Modell von Staub* unterscheidet sich insofern von diesen traditionellen Tajines, als dass der Sockel aus Gusseisen und nur der Deckel aus innen unglasierter Keramik besteht. Man kann also scharf in der Pfanne anbraten und trotzdem bildet sich in der Tajine das Kondensationswasser. Für mich ist dieser Materialmix die ideale Kombination und ich erreiche nicht nur die besten Schmorergebnisse, sondern sie ist auch sehr pflegeleicht und sowohl auf Ceran, als auch Induktion, Gas und natürlich im Backofen verwendbar.

Kefta Mkaouara - marokkanische Tajine mit Fleischbällchen, Tomatensauce und pochierten Eiern

Taboulé mit Charentais-Melone und Fenchel

Mit Bulgur lassen sich wunderbare Salate zubereiten. Nicht nur die traditionelle Kombination mit Tomate, Gurke und Petersilie schmeckt großartig, sondern ich war auch sehr von meinen anderen Kombinationen mit ofengebackener Roter Bete und Kürbis, Linsen und Wassermelone begeistert. 
Heute habe ich eine weitere Variante für Euch, diesmal mit Charentaismelone, gehobeltem Fenchel und schwarzen Kichererbsen. Die Kombination des herzhaft gewürzten Bulgurs mit der süßen Melone und dem Fenchel schmeckt ganz wunderbar und bringt eine Menge Frische in den Salat, dazu die sehr aromatischen Kicher-erbsen und fertig ist mal wieder eine ganz neue Taboulé-Version.

Wenn Ihr keine schwarzen Kichererbsen* bekommt, verwendet einfach normale, da die schwarzen Kichererbsen aber deutlich kräftiger schmecken als die normalen hellen, lohnt es sich auf jeden Fall, sie mal auszuprobieren. 

Taboulé mit Charentais-Melone und Fenchel

Falafelfritter mit Joghurtdip und Tomaten-Gurken-Salat

Mit Abstand meine liebsten Hülsenfrüchte sind Kichererbsen, egal ob als Hummus, Fritten, im Ofen aufgeknuspert oder eben als Falafel, ich liebe Kichererbsen sehr. Falafel habe ich schon klassisch frittiert, als "Kuchen" gebacken und auch Waffeln draus gemacht, aber auf die Idee, sie einfach in der Pfanne zu braten, bin ich - warum auch immer - bisher nicht gekommen.
Uns haben diese Pfannenfalafel so großartig geschmeckt, dass sie mit Sicherheit unsere neuen Standard-Falafel werden. Sie sind schnell zubereitet, schmecken sowohl warm, als auch kalt und sind dazu noch sehr gesund. Ihr könnt sie auch prima am nächsten Tag mit zur Arbeit nehmen oder sogar als Sandwichbelag verwenden und kleine Burger draus bauen.

Falafelfritter mit Joghurtdip und Tomaten-Gurken-Salat

Ćevapčići mit Djuvec-Reis

Zumindest mehr oder weniger, denn da ich mir lediglich Anregungen für die Rezepte zusammengesucht, dann aber mein "Pi-mal"-Daumen übernommen hab, sind beide Gerichte selbstverständlich nicht original kroatisch, bosnisch, herzegowinisch oder serbisch, sondern eine norddeutsche Interpretation - nur, dass gar nicht erst Grabenkämpfe ob der Originalität der Rezepte aufkommen.

Djuvec-Reis habe ich schon als Kind sehr gerne und oft gegessen, denn meine Mama hat ihn regelmäßig zubereitet und auch wenn wir jugoslawisch oder griechisch (der griechische Tomatenreis schmeckt ja eigentlich genauso) essen waren, hätte mir eine Portion Reis völlig gereicht. Auf die Fleischberge, die es damals in den Restaurants gab, hätte ich gut verzichten können.

Letzte Woche hatte ich ganz plötzlich mal wieder Appetit auf diesen Reis und habe die Gelegenheit genutzt, ein eigenes "Originalrezept" auszutüfteln und diesmal auch aufzuschreiben. Ich hab übrigens gleich die doppelte Menge gemacht, so hatten wir noch eine reichliche Portion für den nächsten Tag, denn er schmeckt auch kalt oder aufgewärmt hervorragend. 

Ćevapčići mit Djuvec-Reis

Gefüllte Tomaten mit Reis

Ich habe kürzlich ein kleines Buffet mit gefülltem Gemüse gemacht, weil mich ganz plötzlich der Gefülltes-Gemüse-Jieper packte. Anstelle eines normalen Mittagessens gab es also dreierlei gefüllte Gemüsesorten, eine davon waren diese Tomaten mit Reisfüllung. 
Mir gefallen die Tomaten ganz besonders gut, denn sie sind sehr schnell und einfach gemacht, sehen bannich hübsch aus und passen eigentlich zu allem, egal, ob Fleisch, Fisch oder einem vegetarischen Hauptgericht. Stellt Euch beispielsweise ein knusprig gebratenes Sellerieschnitzel dazu vor - ein wunderbares Gericht, da wird niemand das Fleisch oder den Fisch vermissen!
Besonders jetzt in der Tomaten-Hauptsaison bietet sich dieses Rezept an, denn die Qualität der Tomaten ist momentan besonders gut. Nutzt die Saison also unbedingt noch ausgiebig aus.

Gefüllte Tomaten

Country Potatoes, hausgemacht

Wenn Ihr Euch entscheiden müsstet, was würdet Ihr wählen, Kartoffeln oder Pasta?
Ich liebe Pasta zwar leidenschaftlich, aber wenn ich wirklich wählen müsste, was ich bis ans Ende meiner Tage esse, dann wären es Kartoffeln. Natürlich würde ich Pasta schmerzlich vermissen, aber die Vorstellung, nie wieder Kartoffeln zu essen, das geht einfach gar nicht. Dafür sind Kartoffeln zu vielseitig.
Es gibt so viele großartige Kartoffelgerichte, die zu meinen Favoriten gehören, dass ich meiner Lieblingsknolle mittlerweile sogar eine eigene Kategorie gewidmet habe (Ihr findet sie oben in der Navigation unter dem Punkt Rezeptsammlungen). Diese Country Potatoes gehören seit einiger Zeit definitiv zu meinen Lieblingen, denn wir essen sehr oft Kartoffelspalten als Beilage und diese sind um Längen besser als Alles, was Ihr fertig kaufen könnt.
Ich habe auch hier meinen BBQ-Rub verwendet, aber natürlich könnt Ihr sie ganz nach Belieben würzen. Wichtig ist nur, dass Ihr den Maisgrieß dazugebt, denn der bringt den gewissen Crunch, den Ihr sicher auch von Fertigprodukten aus dem Kühlregal kennt.

Country Potatoes, hausgemacht

Spargel mit polnischer Sauce

Wenigstens ein Rezept mit weißem Spargel wollte ich auch diese Saison bloggen, auch wenn ich selbst den grünen deutlich lieber mag. Weißer gehört einfach schon der Vollständigkeit mit dazu. 
Ich probiere ja sehr gerne moderne Rezepte aus oder überlege mir selbst neue Kombinationen, trotzdem habe ich auch eine große Vorliebe für Klassiker. Diese polnische Sauce ist neben der Sauce Hollandaise eine ganz traditionelle Beilage, die ruckzuck zubereitet ist und nicht nur zu Spargel, sondern auch zu Blumenkohl-, Romanesco oder gedünstetem Kohlrabi schmeckt - genau das hat der Gatte auch bekommen, denn Spargel ist ja bekanntlich nicht sein Ding.

Spargel mit polnischer Sauce