Blogroll

Posts mit dem Label Desserts werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Desserts werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Ricotta-Eis mit Blaubeer-Swirl

Wenn ich schon mal etwas mit Blaubeeren zubereite, muss auch etwas ganz besonders Leckeres dabei rauskommen, denn Blaubeeren stehen auf meiner persönlichen Beeren-Favoritenliste nicht gerade ganz oben auf dem Treppchen - anders sieht es bei meinem Mann aus, denn der mag Blaubeeren sogar ganz besonders gerne. 
Eis hat generell den Bonus, dass man es eigentlich mit fast allem Süßen kombinieren kann, da machen auch Blaubeeren keine Ausnahme und besonders mit dem säuerlichen Ricotta ist hier ein ganz besonders leckeres Eis rausgekommen, das auch Blaubeerskeptiker wie mich überzeugt.

Ricotta-Eis mit Blaubeer-Swirl

Bisous au chocolat mit marinierten Beeren und süßem Basilikumpesto

Lasst uns mal wieder über Pesto reden. 
Jeden Monat (sofern nicht was mächtig Dringendes dazwischenkommt) blogge ich zusammen mit einigen anderen Bloggern ein Pestorezept, bzw. ein Rezept, in dem Pesto verwendet wird. Wir möchten Euch gerne zeigen, was man alles damit anstellen kann und welche Möglichkeiten es bietet, denn man kann damit nicht nur schnelle Pastarezepte zubereiten, sondern auch backen, Salate zubereiten, Desserts pimpen und noch Vieles mehr.

Bisher haben wir uns diesem Thema ja in einem recht überschaubaren Kreis gewidmet, ab sofort geht's aber richtig groß weiter, denn wir haben unseren Bloggerkreis erweitert und freuen uns, Euch gemeinsam in Zukunft noch viel mehr Pestorezepte vorstellen zu können.


Grießpudding | Grießflammeri

Welcher Puddingtyp seid Ihr? Wenn ich Euch einen Schoko-, Vanille- und einen Grießpudding vor die Nase setze, zu welchem Schüsselchen greift Ihr dann spontan? Ich schnappe Euch garantiert den Grießpudding vor der Nase weg, da könnt Ihr Euch sicher sein, denn Grießpudding ist mit Abstand mein Lieblingspudding. 
Natürlich ist Grießpudding, was die Konsistenz betrifft, nicht mit einem Schoko- oder Vanillepudding zu vergleichen, dafür hat Grießpudding aber einen entscheidenden Vorteil, er schmeckt nämlich nicht nur lecker, sondern macht auch noch satt. Es kommt vor - und das scheint in der Familie zu liegen, denn meine Mama macht das auch -, dass ich mir einen Grießpudding koche und dann den ganzen Tag nichts anderes esse. Ich liebe halt Grießpuddding!

Grießpudding

Stracciatella-Zimteis mit Kirsch-Rotwein-Swirl auf Schoko-Nusswaffeln

Reklame
Eine meiner Lieblingskochshows im Fernsehen war lange Zeit das Kochduell auf Vox. Ich war immer wieder fasziniert mit welcher Kreativität und Spontaneität die Köche und Kandidaten die Zutaten ihrer Warenkörbe verarbeitet haben und hab mich oft gefragt, was ich an ihrer Stelle daraus gemacht hätte.
Anfang dieser Woche konnte ich mich nun selbst einmal an einem Überraschungs-Warenkorb versuchen, denn REWE hat mich zum Oster-Blogroulette ein-geladen. Meine Roulettepartnerin Denise von Foodlovin' hat mir zu diesem Anlass eine bunte Tüte zusammengestellt, die mir vom REWE-Lieferservice* direkt an die Wohnungstür gebracht wurde.
Ihr könnt Euch sicher vorstellen, wie gespannt ich auf den Inhalt war, denn das hätte im Prinzip alles sein können, unser hiesiger REWE ist riesig. Da ich ja deutlich lieber koche als backe, hab ich insgeheim darauf gehofft, mich am Herd austoben zu können, aber natürlich kam es anders - war ja bei meinem Glück nicht anders zu erwarten.

Stracciatella-Zimteis mit Kirsch-Rotwein-Swirl und Pinienkern-Hafercrunch-Krokant auf Schoko-Nuss-Waffeln mit Aprikosen

Eierlikör-Brownie-Trifle

Aufgemerkt, heute wird es süß, denn heute steht das Dessert auf dem Osterbrunch-Wochenplan. Wenn es nach mir geht, kann ein Menü ja gerne schon nach dem Hauptgang beendet werden, aber für alle Süßschnäbel unter Euch habe ich heute das ultimative und mit Abstand dekadenteste Dessert in der Geschichte des Kuriositätenladens zusammengebaut.
Wisst Ihr alle, was ein Trifle ist? Im Prinzip ist ein Trifle ein sehr simples Schichtdessert, bei dem Obst mit Sahne, Keksen oder Biskuitböden in einer Trifle-Schale hochgestapelt wird. Enorm simpel, aber trotzdem macht ein solches Dessert etwas her.

Eierlikör-Brownie-Trifle
Ich habe mir anlässlich des Osterbrunchs eine leicht österlich abgewandelte Variante mit meinen Lieblingsbrownies und einem ordentlichen Schluck Eierlikör überlegt und stellt Euch vor, obwohl ich ja generell eher zum Team Käsebrot gehöre, finde auch ich dieses Dessert unverschämt lecker. Unglaublich mächtig, aber eben auch ebenso lecker. 
Geschmacklich müsst Ihr Euch das wie eine Eierlikör-Sahnetorte mit den welt-leckersten Brownies als Boden vorstellen, nur eben kein Hoch-, sondern quasi ein Tiefbau.
Falls Ihr jetzt von diesem Trifle genauso begeistert seid wie ich und auch eine original Trifle-Schale haben möchtet, bekommt Ihr die hierzulande wahrscheinlich am besten über Amazon, meine ist diese*.

Eierlikör-Brownie-Trifle
Der unbestreitbare Vorteil eines Trifles gegenüber anderen Desserts, ist die enorm simple Zubereitung. Der Brownie kann, bzw. sollte sogar schon am Vortag gebacken werden, damit er vollständig abkühlt und sich ein wenig setzt und am Tag des Servierens muss eigentlich nur die Sahne geschlagen und mit der Mascarpone verrührt und dann alles geschichtet werden. Voilà, schon fertig!

Ihr könnt den/die/das Trifle aber auch ein wenig ziehen lassen, mir persönlich schmeckt er dann besser. Alles in allem also das perfekte Dessert. Seht Ihr doch auch so, oder?
Also, wenn Ihr eine Fußballmannschaft zum Osterbrunch erwartet, macht unbedingt diesen Trifle, wenn nicht, halbiert das Rezept und nehmt eine kleinere Schüssel :o)

Eierlikör-Brownie-Trifle
Und zu guter Letzt jetzt noch der Blick über den Trifleschüsselrand, wir müssen noch schauen, was die Nachbarn sich für heute über-legt haben. Schaut Euch gerne bei den anderen Teilnehmern dieser Themenwoche um und vergesst auch nicht, auf Instagram unter dem Hashtag #Bloggerosterbrunch reinzuschauen, denn auch dort sind alle unsere Rezeptideen dieser Woche aufgelistet. 
Eierlikör-Brownie-Trifle

Zutaten
400 g Sahne
300 g Mascarpone, hausgemacht oder gekauft
2 TL Vanilllezucker, hausgemacht
ca. 200 ml Eierlikör, hausgemacht
½ Portion Triple Chocolate Brownies

Außerdem
Borkenschokolade zur Dekoration

Zubereitung
Die Sahne mit dem Vanillezucker nahezu steif schlagen. Die Mascarpone dazugeben und unterrühren, bis alles glatt miteinander vermischt ist. 
Den Brownie in kleine Stücke schneiden oder brechen und den Boden der Trifleschüssel damit auslegen. ⅓ der Creme darauf verteilen, dann den Eierlikör darüber laufen lassen. So weitermachen, bis die Schüssel voll ist, bzw. die oberste Schicht Mascarpone verteilt ist. Den Rest Eierlikör darüber geben, dann noch ein paar Deko-Brownies aufsetzen und mit zerkleinerter Borkenschokolade dekorieren.
Den Trifle vor dem Servieren ruhig ein wenig durchziehen lassen.
*Affiliatelink

Chocolate Dutch Baby mit Bananas Foster

Dutch Babies, bzw. Ofenpfannkuchen werden ja gerne zum Frühstück zubereitet, ich denke aber, dass meine Schokoladenversion ein wenig zu dekadent für ein Früh-stück ist - und sicher auch eine Spur zu viel Restalkohol enthält. Wenn Ihr es aber schon zum Frühstück so richtig knallen lassen möchtet, dann sind diese Chocolate Dutch Babies mit Bananas Foster ganz genau das Richtige für Euch. 
Alle anderen können sich diese Leckerei natürlich auch erst zum Mittag oder nach-mittags zum Kaffee zubereiten und auch als Dessert machen sich die Ofenpfann-kuchen gut.
Chocolate-Dutch-Baby mit Bananas Foster

Bananas Foster ist der Name für die karamellisierten und anschließend flambierten Bananenscheiben. Klassisch kommt noch ein Schluck Bananenlikör dazu, da streike ich aber, denn das Zeug kommt mir nicht ins Haus. 
Die karamellisierten Bananen schmecken natürlich nicht nur auf diesen Ofenpfann-kuchen, sondern sind auch eine tolle Beilage für Waffeln oder Toppings für Eis-becher. Dazu gehört aber auf jeden Fall eine anständige Portion Vanilleeis. 
Wenn Ihr Nüsse mögt, könnt Ihr die noch dazugeben, die bekommen durch das Karamellisieren einen wunderbaren Crunch. Da der Bananenfan bei uns zuhause aber gleichzeitig Nüsse verweigert, kommen die bei uns natürlich nicht in die Bananas Foster. Weshalb die so heißen, wie sie heißen, könnt Ihr übrigens hier nachlesen. 
Tipp
Achtet bei den Bananen unbedingt darauf, dass sie noch schön grün sind, denn sonst lösen sie sich in der Pfanne in ihre Bestandteile auf.

Chocolate-Dutch-Baby mit Bananas Foster
Chocolate Dutch Baby
- Schokoladen-Ofenpfannkuchen -
Zutaten
3 große Eier (ca. 180 g)
130 g Mehl, Type 405
30 g Kakaopulver
30 g Rohrohrzucker
250 ml Milch
1 Prise Salz 
1 TL Rum oder Whisky

Außerdem
Butterschmalz, hausgemacht

Zubereitung 
Eine ofenfeste Pfanne (26 cm Durchmesser) in den Backofen stellen und auf 220°C aufheizen.
In der Zwischenzeit alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem glatten, flüssigen Teig verrühren. Der Teig sollte dünnflüssiger als ein normaler Pfann- kuchenteig sein und ungefähr die Konsistenz eines Crêpesteiges haben. 
Die Pfanne aus dem Backofen nehmen und einen EL Butterschmalz darin schmelzen lassen. Den Teig komplett hineingeben und sofort zurück in den Backofen stellen. Für 20 Minuten backen lassen, dann herausnehmen und nochmals mit etwas Butter- schmalz bestreichen. 

Bananas Foster
- karamellisierte Bananen mit Rum -
Zutaten
30 g Butter 
50 g Rohrohrzucker
¼ TL Piment*, gemahlen
½ TL Muskatnuss*, frisch gemahlen
2 unreife Bananen, in Scheiben geschnitten
60 ml Rum (bei mir Whisky*)
½ TL Orangenabrieb

Außerdem
Vanilleeis, hausgemacht

Zubereitung
Den Zucker bei mittlerer Hitze in einer Pfanne schmelzen. Die Butter und die Gewürze dazugeben und verrühren, bis alles aufgelöst ist. Die Bananenscheiben dazugeben und ca. eine Minute anbraten, dann den Rum zufügen. Den Alkohol entzünden und köcheln lassen, bis die Sauce sirupartig eingekocht ist, dann den Orangenabrieb dazugeben und verrühren.

Zusammen mit einer Kugel Vanilleeis auf den Dutch Babies servieren.
*Affiliatelink

Funnel Cakes | Strauben | Tippaleipä

Ich frittiere nicht oft, aber wenn, dann hab ich eine feste Reihenfolge verschiedener Gerichte, durch die ich mich durcharbeite, um das Frittierfett auch anständig auszunutzen, bevor es dann in den Müll wandert. Los geht es mit etwas Süßem, beispielsweise Berlinern, dann geht's mit Pommes, Gemüsefrittern oder Falafeln weiter und den Abschluss bildet IMMER Backfisch. Immer, das ist ein Muss bei uns. 
Zur Zeit haben sich eine ganze Reihe von Frittierrezepten in meiner ToDo-Liste angesammelt, deshalb hab ich meinen Multicooker* wieder hervorgeholt und werde Euch in den nächsten Wochen immer mal wieder das ein oder andere Frittierrezept unterjubeln. Irgendwann muss ich die ja mal abhaken, sonst gucken die mich ewig an, sobald ich meine kilometerlange Liste aufmache.

Funnel Cakes | Strauben | Tippaleipä
Je nach Menge, frittiere ich entweder in einem hohen Topf oder eben in dem oben erwähnten Multicooker. Im Multicooker ist es deshalb für mich besonders komfortabel, weil ich dort die exakte Temperatur anwählen kann, im Topf oder alternativ im Wok klappt es aber auch.
Wenn ich frittiere, filtere ich im Anschluss das Frittieröl durch und fülle es dann wieder zurück in die Flasche. Im Kühlschrank hält es sich sauber gefiltert problemlos bis zu 3 Monaten, so lange lasse ich es dort aber nicht stehen, sondern ich frittiere wenn schon, dann in kürzeren Abständen und dann is auch wieder gut. Bis zum nächsten Frittiermarathon.

Funnel Cakes | Strauben | Tippaleipä
Den Auftakt meiner losen Frittierezeptreihe bilden dieses unverschämt leckere Frittierwirrwarr, das in Amerika als Funnel Cakes bekannt ist. Wenn Ihr aus Süd-deutschland oder Österreich kommt, kennt Ihr sie vielleicht auch, dort nennt man sie Strauben und sogar bis nach Finnland haben die Tippaleipä es geschafft. Ihr seht also, soviele Menschen können nicht irren, die MÜSSEN lecker schmecken. 
Durch dieses fadenähnliche Wirrwarr bekommen die Funnel Cakes im Vergleich zu Schmalzgebäck besonders viel Oberfläche und werden deshalb extraknusprig.
Dazu gibt es nur ein wenig Puderzucker und fertig ist die extraleckere Knabberei für die Kaffeetafel. Wenn Ihr also noch nichts für heute Nachmittag habt. 

Auf, auf, macht Funnel Cakes!  

Funnel Cakes | Strauben | Tippaleipä
Zutaten
300 g Mehl, Type 405
275 ml Milch
2 Eier
1 TL Vanilleextrakt, hausgemacht (alternativ Rum oder Whisky)
1 gehäufter EL Rohrohrzucker
½ TL Salz

Außerdem
Puderzucker zum Bestreuen
Frittieröl

Zubereitung
Alle Zutaten in einen Standmixer geben und solange durchmixen, bis ein glatter Rührteig entstanden ist. 
Frittierfett in einem Topf oder der Fritteuse erhitzen, dann eine kleine Kelle voll Teig in einen Trichter* geben und den Teig durch den Trichter in das heiße Frittierfett laufen lassen. Dabei kreisende Bewegungen machen, so dass die einzelnen Fäden überlappen und so miteinander verkleben. Sobald die Unterseite goldbraun ist, den Funnel Cake einmal wenden und auch auf der anderen Seite goldbraun frittieren. 
Den fertigen Funnel Cake mit einem Schöpflöffel aus dem Fett heben und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Mit Puderzucker bestäuben und servieren. 
*Affiliatelink

Mousse au Chocolat

Es gibt Rezepte, die sind so gut, dass sie ruhig zweimal gebloggt werden können, finde ich. 
Wenn Ihr meinen Blog schon länger verfolgt, wisst Ihr sicher, dass besonders meine Fotos zu Beginn deutlich einfacher ausgefallen sind, als es heute der Fall ist. Das liegt nicht nur am Kameramodell, sondern auch an dem ganzen Geschirr und Küchen-Tüdelkram, der sich im Laufe der Jahre angesammelt hat und mittlerweile ein komplettes Zimmer einnimmt und natürlich nicht zuletzt an meinen persönlichen Ansprüchen. 
Ich hab nicht das Ziel, Magazin-Hochglanzfotos zu machen, aber meine Bilder müssen, bevor ich die Rezepte veröffentliche, mir gefallen und deshalb hab ich mir vorgenommen, alte Rezepte, die etwas Besseres (= schickere Fotos) verdient haben, bei passender Gelegenheit noch einmal zu überarbeiten und quasi neu einzukleiden.

Mousse au Chocolat
Diese Mousse au Chocolat gehört definitiv zu den Rezepten, die ich Euch immer mal wieder ins Gedächtnis rufen sollte, denn es ist tatsächlich die weltbeste Mousse au Chocolat. Dieses Urteil wurde übrigens von einer unabhängigen Jury, mit anderen Worten, meinem Mann, bestätigt. 
Das Originalrezept stammt von Julia Child und im Prinzip gibt's auch nichts daran zu rütteln, außer, dass ich es David Lebovitz gleich mache und noch einen kleinen Schluck Whisky dazugebe - kann ja nie schaden.
Ich gehe auch nicht hundertprozentig nach Julia Childs Arbeitsschritten vor, sondern geh da auf Nummer sicher, da mir schon ein paarmal die Schokolade geronnen ist - fragt nicht... 
Wie ich es unten beschrieben habe, ist die Vorgehensweise auf jeden Fall geling-sicher, Ihr bekommt die luftigste und cremigste Mousse, die Euch, da bin ich absolut Julia Childs Meinung, die Tränen in die Augen treiben wird - vor Freude versteht sich. Wenn Ihr gerne sehen möchtet, wie die Meisterin ihre Mousse macht, schaut Euch unbedingt das Video an, immer wieder ein Erlebnis!

Mousse au Chocolat
Da die Mousse enorm sättigt, fülle ich sie nicht mehr direkt in Portionsformen um, sondern in eine große Schüssel, aus der sich dann jeder die Menge nehmen kann, die er noch schafft. Ich liebe Mousse au Chocolat zwar, bin aber schon nach 2-3 Löffeln platt, und das auch ohne vorhergehendes Menü. 
Dazu reiche ich gerne ein wenig angeschlagene Sahne, die macht die Mousse nochmal "leichter". Ist natürlich Augenwischerei, aber es fühlt sich zumindest so an, denn sie schmeckt dadurch noch ein wenig frischer. Darauf kommen dann noch ein paar Kakao Nibs und das perfekte Dessert ist fertig. 

Ihr könnt die Mousse übrigens auch direkt nach dem Fertigstellen servieren, dann ist sie deutlich weicher und fließt vom Löffel oder stellt sie im Kühlschrank kühl, dann zieht die Schokolade an und sie wird fester. Ich mag sie immer, egal ob direkt aus der Rührschüssel oder dem Kühlschrank. 

Mousse au Chocolat
Zutaten 
170 g 75%ige Schokoladen Nibs*
170 g Butter
70 ml Espresso, frisch gebrüht
4 große sehr frische Eier
170 g Zucker + 1 TL Zucker
30 ml Whisky (bei mir Balvenie Doublewood* 12 Jahre)
1 Prise Salz 

Außerdem
angeschlagene Sahne
Kakao Nibs*

Zubereitung  
Butter in einem kleinen Topf schmelzen, von der Platte ziehen, die Schokoladen Nibs dazugeben und solange Rühren, bis sich die Schokolade komplett aufgelöst hat. Beiseite stellen. 
Die Eier trennen und die Eigelbe mit dem Espresso und Zucker über dem Wasserbad aufschlagen bis die Masse deutlich andickt, ähnlich einem Pudding. Die Eiercreme in eine Rührschüssel umfüllen und für ca. 5 Minuten bei mittlerer Geschwindigkeit aufschlagen, bis die Creme ihr Volumen fast verdoppelt hat und deutlich heller geworden ist. Sie sollte komplett abgekühlt sein. Die Schokoladenbutter dazugeben und behutsam unterheben, die Creme darf nicht zusammenfallen. 
Das Eiweiß mit einer Prise Salz und einem TL Zucker fast steif schlagen und ebenfalls vorsichtig unterheben. Nicht zu viel Rühren, da die Mousse sonst an Volumen verliert.
In eine große Schüssel oder Portionsschalen füllen und für mindestens 4 Stunden im Kühlschrank kalt stellen.
*Affiliatelink

Maronen-Schoko-Parfait mit Portweinfeigen

Wahnsinn, wie schnell die Woche schon wieder rumgegangen ist, oder? Eben hab ich Euch noch die Vorspeise meines Weihnachtsmenüs vorgestellt und nun sind wir schon beim krönenden Abschluss, dem Dessert, angekommen.
Desserts sind ja eigentlich so gar nicht mein Fachgebiet, diesmal wollte ich aber ausnahmsweise auch was Hübsches auf den Teller bringen und habe dafür sogar Schokodeko gebastelt. Ich bitte den mordsschicken Schoko-Tannebaum daher ausgiebig zu bewundern.
Falls Ihr die anderen Gänge verpasst habt, hier noch einmal der Überblick über mein komplettes Weihnachtsmenü 2016:

Montag ~ Aperitif
***
Dienstag ~ Vorspeise
***
Mittwoch ~ Zwischengang
***
Donnerstag ~ Hauptspeise
***
Freitag ~ Nachspeise

Maronen-Schoko-Parfait mit Portweinfeigen
Das kleine gräuliche Maronenparfait hinten auf dem Teller sieht zwar von außen unspektakulär aus, es hat aber ein ganz leckeres Geheimnis, eine Füllung aus Schoko-Whisky-Eis. Ich habe dafür meine kleinen Cannelés-Formen* mit dem Schokoeis gefüllt, später das Maroneneis in die großen Formen* gegeben und dann die bereits gefrorenen Miniparfaits in das Maroneneis gedrückt. Siehe da, Maronenparfait mit Schoko-Whisky-Füllung! Tataaa!
Ganz besonders empfehlen kann ich Euch auch die Portweinfeigen, die haben mich nämlich geradezu umgehauen. Ich liebe Portwein und diese Sauce ist so lecker, dass Ihr davon gar nicht genug bekommen werdet! Verwendet für die Sauce unbedingt einen Ruby-Portwein*, da nur diese Sorte den Geschmack und die Farbe mitbringt, den die Sauce braucht.

All I want for christmas... In 5 Gängen zum Weihnachtsmenü
Ich hoffe sehr, dass Euch unsere Weihnachtsmenü-Themenwoche genauso viel Freude bereitet hat wie uns und wünsche Euch ein letztes Mal ganz viel Spaß beim Stöbern in den Dessertrezepten meiner Mitköche. Es würde mich freuen, wenn Ihr bei mir oder den anderen Teilnehmern Anregungen für Euer eigenes Weihnachtsmenü gefunden habt und die vielleicht schon in diesem Jahr umsetzt!
Schoko-Whisky-Eis

Zutaten
2 Eigelbe 
50 g Rohrohrzucker
125 ml Milch 
125 ml Sahne 
50 g sehr gute 75%ige Schokolade oder Kuvertüre (bei mir Piura Porcelana*)
50 g sehr gutes Kakaopulver
½ TL Salz
5 EL Single Malt (bei mir Glenfarclas 8 Jahre*)

Zubereitung
Die Milch und die Sahne in einem Topf zum Kochen bringen, dann von der Platte ziehen und die Schokolade und den Kakao einrühren, bis die Schokolade aufgelöst und eine glatte Masse entstanden ist.
Die Eigelbe mit dem Zucker und Salz über dem Wasserbad sehr schaumig aufschlagen, dann die Schokomilch in einem dünnen Strahl unter ständigem Rühren unter die Eimasse rühren. Solange über dem Wasserbad rühren, bis die Masse deutlich andickt. 
Kaltes Wasser in die Spüle einlassen und die Schokoeismasse dort möglichst schnell runterkühlen. Komplett abkühlen lassen, dann in der Eismaschine* für ca. 45 Minuten gefrieren. Das fertige Eis in kleine Canneles-Formen* füllen und einfrieren. 

Zubereitung im Thermomix
Den Zucker in den Mixtopf geben, ein Küchenpapier auf die Öffnung im Mixbecher- deckel legen und den Messbecher aufsetzen. Für 10 Sekunden auf Stufe 10 pulverisieren. Den fertigen Puderzucker in eine Schüssel umfüllen. 
Milch, Sahne, Eigelbe und Salz in den Mixbecher geben, den Rühraufsatz einsetzen und 10 Sekunden auf Stufe 4 verrühren. Den Zucker dazugeben und 15 Minuten bei 90°C auf Stufe 2 aufschlagen. Die Schokoladenstückchen dazugeben und nochmals 3 Minuten bei 90°C auf Stufe 4 rühren, bis die Schokolade komplett geschmolzen ist. Danach wie oben beschrieben fortfahren. 

Maronenpüree

Zutaten
200 g Maronen, geschält
200 g Milch
¼ gestrichener TL Salz
70 g Rohrohrzucker

Zubereitung im Thermomix
Die Maronen in den Mixtopf geben und 5 Sekunden auf Stufe 5 zerkleinern. Milch, Zucker und Salz dazugeben und 15 Minuten bei 95°C auf Stufe 2 köcheln lassen. Nochmals für ca. 30 Sekunden auf Stufe 8 pürieren, bzw. bis eine komplett glatte Masse entstanden ist. 

Maronenparfait
Zutaten
250 g Maronenpüree
250 g Sahne
2 Eier
½ TL Salz

Zubereitung im Wasserbad
Die Sahne und Eier mit dem Salz über dem Wasserbad aufschlagen, bis die Masse leicht angedickt ist, dann das Maronenpüree dazugeben und unterheben. 
Kaltes Wasser in die Spüle einlaufen lassen, die Schüssel reinstellen und so auf Zimmertemperatur runterkühlen. Sobald die Eismasse auf Zimmertemperatur ist, in die Eismaschine* geben und für ca. 45 Minuten gefrieren, dann zu ⅔ in Canneles-Formen* füllen und jeweils einen bereits gefrorenen Schokokern hineindrücken.

Zubereitung im Thermomix
Alle Zutaten in den Mixbecher geben, den Rühraufsatz einsetzen und 10 Sekunden auf Stufe 4 verrühren. 15 Minuten bei 90°C auf Stufe 2 aufschlagen, dann so wie oben beschrieben weitermachen.  

Portweinfeigen

Zutaten
80 g Rohrohrzucker
300 ml Portwein Ruby*
Saft und Abrieb von 1/2 Orange 
Saft und Abrieb von 1/2 Zitrone
6 frische Feigen
1 gehäuften TL Maisstärke
3 EL Portwein

Zubereitung
Den Zucker in einem Topf bei mittlerer Hitze hellbraun karamellisieren lassen und unter Rühren mit dem Portwein ablöschen. Orangen- und Zitronenschale mit einem Sparschäler* abschälen und zusammen mit dem Saft dazugeben. Den Sud auf ca. die Hälfte einkochen lasen, dann die Schalen entfernen. Maisstärke mit etwas Portwein glattrühren und unter Rühren in die Reduktion einlaufen lassen. Einmal aufkochen lassen, dann beiseite stellen. 
*Affiliatelink

Beschwipste Mandarinen mit Vanille und Kardamom

Ich hoffe, Ihr seid meines Weihnachtsmarathons noch nicht müde, denn heute beginnt zwar eine Woche, es geht aber inhaltlich im Prinzip genauso weiter, wie die letzte endete, weihnachtlich nämlich - Ihr habt es Euch bestimmt schon gedacht. 
Das heutige Rezept ist nicht nur ein wenig weihnachtlich und eignet sich hervorragend zum Verschenken, es kann außerdem noch eingeweckt werden und wie ich dazu stehe wisst Ihr ja sicher. Ich liebe das Einwecken und Haltbarmachen von Lebensmitteln!

Beschwipste Mandarinen mit Vanille und Kardamom
Die beschwipsten Mandarinen, die ich Euch heute mitgebracht hab, könnt Ihr entweder jetzt schon ganz entspannt zubereiten und dann wie schon erwähnt für später einwecken, oder auch auf den letzten Drücker einlegen und zeitnah, vielleicht ja sogar als Weihnachtsdessert, servieren. Sie schmecken ganz wunderbar als Beilage zu Waffeln, Vanilleeis oder Crêpes oder Ihr macht es so wie ich und beides auf den Teller, Eis UND Crêpes, dann ist die Mischung absolut perfekt. 
Den hochprozentigen Sirup könnt Ihr entweder wie er ist als Sauce dazureichen oder Ihr montiert ihn mit eiskalter Butter auf, dann ist er noch ein wenig cremiger. 

Wenn Ihr die Mandarinen nicht einweckt, solltet Ihr sie auf jeden Fall einen Tag durchziehen lassen, damit das Aroma richtig in die Mandarinen und umgekehrt, auch in den Sirup ziehen kann. 

Beschwipste Mandarinen mit Crêpes und Vanilleeis
Zutaten für 2 500-ml-Gläser
ca. 15 kleine, möglichst feste Mandarinen
6 grüne Kardamomkapseln*
1 Vanilleschote*
300 ml Wasser
250 g Zucker
150 ml Cognac*

Zubereitung
Wasser, Cognac und Zucker in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Solange Rühren, bis sich der Zucker komplett aufgelöst hat. Den Kardamom in einem Mörser etwas anknacken, die Vanilleschote längs aufschneiden und das Vanillemark mit den Kardamomkapseln und der ausgekratzten Schote dazugeben. Beiseite stellen.
In der Zwischenzeit die Mandarinen vorbereiten. Dafür die Mandarinenschale entfernen und darauf achten, dass die Mandarinen nicht auseinanderfallen. Die geschälten Mandarinen in kaltes Wasser legen, dann lassen sich weiße Schalenreste einfach mit einem Messer abschaben. Die so vorbereiteten Mandarinen auf einem Küchenpapier abtropfen und trocknen lassen.

Die Mandarinen nun einmal quer durchschneiden, evtl. vorhandene Kerne entfernen und auf die zuvor sterilisierten Gläser verteilen. Kardamom und Vanilleschoten dazugeben, den Zuckersirup nochmals aufkochen und über die Mandarinen gießen. Die Gläser gut verschließen und die Mandarinen mindestens 24 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. 

Zur längerfristigen Haltbarmachung können die Mandarinen eingeweckt werden. Dazu werden die frisch befüllten Gläser nebeneinander in einen großen Topf gestellt. Der Topf sollte so hoch sein, dass man ihn mit einem Deckel verschließen kann. Soviel heißes Wasser angießen, dass die Gläser zu ⅔ im Wasser stehen und das Wasser bei geschlossenem Deckel auf 80°C erhitzen. Sobald die Temperatur erreicht ist, das Wasser 20 Minuten köcheln lassen, dann die Gläser herausnehmen und komplett abkühlen lassen. 
Beschwipste Mandarinen mit Vanille und Kardamom
*Affiliatelink

Hong Kong Egg Waffles ~ Bubble Waffles

Der wärmste Tag der Woche, da hab ich doch spontan mein Blog-Programm umgestellt und verrate Euch das Rezept für eine DER kulinarischen Entdeckungen, die ich in den vergangenen Monaten gemacht habe: Bubble Waffles, bzw. Hong Kong Egg Waffles. 
Ihr werdet Euch jetzt wahrscheinlich fragen, warum Ihr Euch an einem so heißen Tag auch noch in die Küche stellen und Waffeln backen sollt, aber schaut Euch an, was am Ende auf Euch wartet, das ist doch der Mühe wert, oder? :o)

Egg Waffles mit Eis

Ihr wisst sicher, dass ich eine ganz besondere Liebe für Waffeln habe. Ich hab nicht nur eine mittlerweile sehr ansehnliche Waffeleisensammlung, sondern habe im letzten Jahr auch die Rezepte für das Buch Herzhafte Waffeln* ausgetüftelt. Waffeln gehören bei uns also zum kulinarischen Alltag und wir lieben sie heiß und innig oder wie in diesem Fall, gerne auch mal eiskalt.

Der Grund für diesen Blogbeitrag, bzw. das Rezept, ist ein neues Waffeleisen, das ich vor einiger Zeit aufgetan habe und das seither mein großer Favorit ist. Ich weiß, das sag ich bei jedem Waffeleisen, aber diese Waffeln sind schon sehr besonders, das werdet Ihr gleich sehen. 

Egg, oder auch Bubble Waffles stammen ursprünglich aus Hong Kong, wo es sie als Street Food an jeder zweiten Ecke gibt. Auch, wenn sie nach einem Umweg über Amerika hier erst so gaaanz langsam bekannt werden, sind sie in Hong Kong ein ganz alter Hut, denn dort sind sie bereits seit den 50ern ein sehr beliebter Straßensnack.
Charakteristisch für Egg Waffles ist der hohe Eianteil und der sehr süße Waffelteig. Da ich aber nicht direkt nach dem ersten Bissen zum Kühlschrank laufen wollte um beherzt in eine Scheibe Käse zu beißen, habe ich das Rezept ein wenig angepasst - jetzt sind sie immer noch süß, aber auch für den mitteleuropäischen Gaumen genießbar, bzw. sogar mordslecker. 

Fertige Egg Waffle

Um diese Waffeln herzustellen, gibt es zweierlei Möglichkeiten, man kann sie in einer Waffeleisenpfanne backen oder auch in einem speziellen Waffeleisen. Da beide Geräte in Deutschland bisher nur schwer zu bekommen sind und das Waffeleisen, zumindest auf dem Bild, keinen so wahnsinnig vertrauenserweckenden Eindruck auf mich macht, hab ich mich erstmal für die Pfanne entschieden und mit der Wahl bisher sehr zufrieden. 
Wie Ihr seht, kann man die Pfanne wunderbar auch auf einem herkömmlichen Ceranfeld verwenden und die Waffeln werden trotzdem sehr gleichmäßig braun. 
Die Beschichtung der Pfanne ist so gut, dass meist ein ordentlicher Schubs genügt, und die Waffel plumpst heraus - wenn nicht, helfe ich mit einem Schaschlikspieß nach. 

Egg Waffle Teig in der Pfanne vor dem Schließen der Pfanne

Das Besondere an diesen Waffeln ist die Mischung der Textur. Da sind natürlich die flaumigen kleinen Eier, die nicht wie am Rand hohl sind, sondern gut gefüllt und fluffig-weich und dazwischen die knusprigen "Sollbruchstellen", durch die man die Waffel auch prima Stück-für-Stück wegknuspern kann. Tatsächlich verleitet diese Struktur sehr dazu, nicht abzubeißen, sondern zu zupfen. 
Sobald man eine Kelle Teig in die Pfanne gegeben hat, schließt man sie und muss sie dann ein wenig hin- und herschwenken. Dabei ist wichtig, dass keine zu ausladenden Bewegungen gemacht werden, da der Teig sonst zu sehr an den Rand läuft und viele Eier hohl bleiben, sondern es sollten schnelle, kleine Drehungen sein. So bleibt der Teig hauptsächlich an Ort und Stelle, füllt die kleinen Eier vollständig aus und verläuft nicht so sehr.

fertige Egg Waffle in der Pfanne

Ich bereite den Teig grundsätzlich im Thermomix zu, Ihr könnt aber natürlich auch einen normalen Blender oder Stabmixer verwenden. Lasst den Mixer oder die Küchenmaschine bei diesem Teig in der Ecke, denn er wird deutlich glatter, wenn er mit einem der genannten Geräte zubereitet wird. Das gilt übrigens auch für Pfannkuchen- oder Crêpes-Teige, da so Klümpchen von vornherein verhindert werden und der Teig eine besonders glatte und seidige Struktur bekommt.
Damit die Waffeln die auf dem ersten Bild typische Eishörnchenform bekommen, habe ich sie direkt nach dem Backen in den rosa Messbecher gesetzt, den Ihr im Hintergrund seht. Sie nehmen dann die Form an und brechen nicht, weil man sie später in die Form drückt. 
Natürlich werden die Waffeln irgendwann auch dauerhaft weich, aber solange möchte ja in der Regel niemand warten, sondern sie schmecken besonders gut, wenn sie noch frisch und knusprig sind.

Egg Waffles auf dem Kuchenrost

Das Rezept, das nach dem nächsten Bild ENDLICH auf Euch wartet, habe ich mir aus ganz vielen Rezepten zusammengesucht. Alles wurde kräftig geschüttelt, nach meinem Geschmack und für meine Zutatenmengen abgewandelt und das ist dabei rausgekommen - das ist aber erst der Anfang. Ich möchte auf jeden Fall demnächst noch gefüllte Egg Waffles machen, also die kleinen Eier einzeln füllen, eine Schokoversion, herzhafte Egg Waffles, usw. usf. Ich hab schon viel mehr Ideen, als ich umsetzen kann, trotzdem werden aber natürlich noch einige andere Waffelvarianten dabei sein, die ich auf jeden Fall auch hier vorstelle.

Für alle, die jetzt ganz großen Appetit auf so einen Eisbecher haben (dann halt ohne Waffeln, denn die könnt Ihr Euch so schnell natürlich nicht zubereiten), ich habe hier das neulich vorgestellte Erdbeereis aus gerösteten Erdbeeren und das wahrscheinlich schokoladigste Schokoladeneis der Welt kombiniert.

Hong Kong Egg Waffles mit Eis und Sahne

Zutaten
100 g Butter
300 g Milch
4 Eier
1/4 TL Salz
250 g Rohrohrzucker
2 TL Vanilleextrakt
300 g Mehl, Type 405
50 g Maisstärke
2 TL Weinsteinbackpulver

Zubereitung
Die Butter in einem Topf auslassen und leicht bräunen. Beiseite stellen und etwas abkühlen lassen. Die Eier trennen und das Eiweiß mit dem Salz steif schlagen.
Alle Zutaten, bis auf das Eiweiß in eine Schüssel geben und zu einem glatten Teig verrühren. Eine Hälfte des Eiweiß zum Teig geben und unterrühren, die zweite Hälfte behutsam mit einem Schneebesen unterheben, so dass keine Eischnee-Nester mehr vorhanden sind.
Eine Eggwaffle-Pfanne erhitzen und eine Kelle des Teiges in die Mitte geben. Den Deckel aufsetzen, die Pfanne hin- und herschwenken, so dass der Teig auf beide Pfannenhälften verteilt ist, dann bei mittlerer Hitze von beiden Seiten einige Minuten ausbacken, bis die Waffeln goldbraun sind. 
Mit einem Holzstäbchen aus der Pfanne lösen und auf einem Kuchenrost etwas abkühlen lassen.
*Affiliatelink

Gefüllte Crêpes mit Beerenquark

Für alle, die gerne süß in den Sonntag starten, habe ich heute endlich auch mal wieder ein Sonntagsfrühstück. Ich setz dann ausnahmsweise eine Runde aus, schmier mir ein Käsebrot und lasse dem Gatten den Vortritt. Aber nur, weil Sonntag ist ;o)
Langschläfer können die Crêpes natürlich auch schon am Vorabend backen, die halten sich abgedeckt nämlich problemlos 1-2 Tage. Ein Sonntagsfrühstück wie dieses ist daher natürlich auch prima zu zur Resteverwertung geeignet. Ihr habt ein paar Crêpes oder Pfannkuchen zuviel gebacken? Dann füllt sie am nächsten Tag einfach süß oder auch mit Kräuterquark, Käse und/oder Wurst, rollt sie auf und schneidet sie in kleine Stückchen - schon habt Ihr ein leckeres Abendbrot oder eben auch Sonntagsfrühstück. 


Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag!

Gefüllte Crêpes mit Beerenquark
Tablett: westwing.de*
Zutaten für 6 Crêpes
50 g Butter, geschmolzen und leicht gebräunt
150 g Mehl
2 Eier
1 EL Öl
200 ml Milch
1 Prise Salz

Füllung
400 g Quark
100 g Mascarpone
2 TL Honig
1 TL fein gehackte frische Minze
200 g gemischte Beeren (bei mir 100 g Blaubeeren und jeweils 50 g Him- und Brom-beeren)

Zubereitung
Die Butter in einem Topf schmelzen und leicht bräunen lassen - zur Seite stellen und etwas abkühlen lassen. Mehl in eine große Schüssel geben, eine Vertiefung in die Mitte drücken.
Eier, zerlassene Butter, Milch, Öl und Salz hinzufügen und alles zu einem glatten und klümpchenfreien Teig verrühren. 30 Minuten ruhen lassen lassen.

Die Crêpes-Pfanne* nur mit einem geölten Küchenpapier auswischen und erhitzen. Eine Kelle Teig in die Pfanne geben, mit einem Teigrechen* gleichmäßig in der Pfanne verteilen und so lange backen, bis sich der Teig von der Pfanne löst. Mit einem Spatel oder einer Palette lösen, umdrehen und nochmals kurz goldbraun backen. Auf einem Teller beiseite stellen und vor dem Füllen vollständig abkühlen lassen. 

Quark, Mascarpone und Honig miteinander glattrühren. Die Minze fein schneiden und zusammen mit den Beeren unterheben. Die Crêpes mit dem Beerenquark füllen, aufrollen und mit Puderzucker bestreut servieren.
*Affiliatelink