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Herzhaftes Porridge mit Mangold und Granolatopping

Alles, was irgendwie mit Müsli zu tun hat, ist für mich ein schwieriges Thema, denn ich bin kein großer Fan von klassischem Müsli und esse generell nicht gerne süß - schon gar nicht zum Frühstück. Gebackenes Oatmeal mag ich ab und zu ganz gerne, ich muss aber immer noch Platz für das obligatorische "Käsebrot danach" lassen. 
Porridge ist mit Sicherheit die Müsliart, die ich am wenigsten mag, denn sie ist fast ausschließlich süß und außerdem ist da noch die Konsistenz. Nicht mein Fall.
Als vor einiger Zeit eine Leserin um Rezepte für Porridge bat, hab ich mir überlegt, wie ich dieses Thema am besten für mich umsetzen kann und kam sehr schnell darauf, einfach ein herzhaftes Porridge zu machen und die Konsistenz ein wenig zu pimpen. Das Ergebnis präsentiere ich Euch heute zum Sunday Breakfast Club und wie immer, wenn wir uns dem Thema Sonntagsfrühstück widmen, haben sich auch meine Mitfrühstückerinnen Maja und Simone wieder tolle Rezepte überlegt. Maja verwöhnt uns mit einem schnellen Kokos-Porridge und die Großmeisterin des Müslis, Simone, zaubert einen Frühstücksauflauf mit Banane und Nougat auf den Teller. 

Herzhaftes Porridge mit Mangold und Granolatopping

Müsliriegel mit Beeren und Schokolade

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Ein Rezept geht noch, eines muss noch sein. Unsere Themenwoche ist bereits fast am Ende angekommen, aber bevor wir morgen unser endgültiges Fazit ziehen und Euch berichten, was wir nun schlussendlich von der Ankarsrum Assistent halten, beschäftigen wir uns heute noch einmal mit einem weiteren Zubehör, in meinem Fall ist das der Flocker, den Ihr am Mittwoch schon einmal kurz im Einsatz gesehen habt, als ich Euch das Vollkornbrot mit Saaten und Karotte serviert habe.
Der Flocker bildet zusammen mit der Getreidemühle ein großartiges Team, mit beidem seid Ihr bestens ausgerüstet, wenn Ihr oft Brot backt und/oder Müsli zubereitet. Apropos Müsli, ich hab da mal was für Euch vorbereitet...

Müsliriegel mit Beeren und Schokolade

Hausgemachtes Frühstücksfleisch im Glas

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Die Vorbereitungen für eine Themenwoche wie diese sind immer recht aufwendig und brauchen eine Weile. Nicht nur, dass man sich sehr genau mit der Küchen-maschine selbst beschäftigt muss um die Funktionalität bewerten zu können, ich hab mir auch viele Gedanken gemacht, welche Rezepte ich Euch in diesem Zusammenhang vorstellen möchte und den Plan mindestens 1365 verworfen und wieder neu überlegt. Es ist immer das Gleiche.
Heute steht bei uns der Fleischwolf auf dem Plan, für mich ein sehr wichtiges Küchenmaschinenzubehör, denn ich stelle nicht nur mein Hackfleisch am liebsten selbst  frisch her, sondern wurste ab und zu auch gerne. Früher hatte ich einen handbetriebenen, aber ein elektrischer Fleischwolf ist deutlich komfortabler.
Der Fleischwolf der Ankarsrum Assistent bietet zusätzlich zu den vier Loch-scheiben, einige Aufsätze, die ihn zu einem Allroundhelfer machen. Ein Pürier-vorsatz, 3 Wurstfüllhörner, ein Spritzgebäckvorsatz, 4 Matrizen für Nudeln und eine Reibe, die ich Euch aber morgen noch genauer vorstelle.

Hausgemachtes Frühstücksfleisch im Glas

The Sunday Breakfast Club ~ Spinatpfannkuchen mit Kräuterquark

Sonntagsfrühstück, das ist heute wieder das Thema. Zusammen mit Simone von der S-Küche und Maja von moey's kitchen serviere ich Euch wieder ein kräftiges Sonn-tagsfrühstück und heute geht es um Pfannkuchen, Pancakes und Schmarrn. Maja serviert Euch Carrot Cake Pancakes, bei Simone gibt es einen herrlichen Kaiser-schmarrn mit Orangenröster und Rotweinbirnen und ich bin mal wieder für die herzhafte Abteilung zuständig und tische Euch quietschgrüne Spinatpfannkuchen mit Kräuterquark auf. Auch oder gerade in Hinblick auf Ostern, sind da sicher interessante Rezepte für einen schönen Osterbrunch dabei.

Meine Spinatpfannkuchen sind so kräftig grün geworden, dass Ihr schon durch die Farbe allein wach werdet. Ich liebe Spinat nicht nur des Geschmacks wegen, sondern auch für die wunderbare Farbe, die er mitbringt. Vergleicht mal diese wunderbar natürlich grünen Pfannkuchen mit diesen fürchterlichen bunten, die mit künstlichen Farbstoffen eingefärbt werden. Die verblassen doch sprichwörtlich dagegen, oder? 

Spinatpfannkuchen mit Kräuterquark

Crumpets

Crumpets, zumindest die englische Version, werden genauso wie Scones sehr gerne zur Tea Time gegessen, meist mit etwas Butter, gerne aber auch mit einem Klecks Marmelade, Honig oder - mir klappen schon beim Gedanken daran die Zehnägel hoch - Marmite. 
Sie bestehen aus einem ganz einfachen, sehr flüssigen Hefeteig und werden in kleinen Metallringen* in der Pfanne gebacken. Man kann sie entweder direkt aus der Pfanne essen oder abkühlen lassen und später im Toaster aufbacken. Sie lassen sich auch problemlos einfrieren und sind dann ruckzuck einsatzbereit, perfekt also für ein gemütliches Sonntagsfrühstück - Ihr habt es sicher schon geahnt.


The Sunday Breakfast Club ~ British Breakfast: Toad in the Hole

Wenn 3 Blogger, die sich schon eine kleine Ewigkeit kennen, unabhängig vonein-ander eine ausgeprägte Vorliebe für Sonntagsfrühstücke entwickeln, liegt es eigent-lich auf der Hand, sich zusammen zu tun und daraus einen gemeinsamen Blogevent zu machen, oder?
Genau das haben, Maja, Simone und ich jetzt endlich getan, denn wir reden schon eine ganze Weile drüber. Wie Ihr das auch von anderen Events kennt, werden wir, der Sunday Breakfast Club, Euch einmal im Monat drei Sonntagsfrühstücksrezepte vorstellen. Zu speziellen Themen oder auch ganz frei gewählt, das überlegen wir uns jeweils nach Lust und Laune.
Ich freue mich riesig über die Gelegenheit, mal wieder etwas zusammen mit den beiden zu machen, das ist schon viel zu lange her!

Der Auftakt zu diesem Event war ein wenig holprig, denn eigentlich wollten wir uns ein Backbuch vornehmen und daraus jede ein Rezept nachbacken. Nachdem Maja und ich aber beide ein kleines Desaster mit unseren ausgewählten Rezepten erlebt haben und Simone ihr Rezept abwandeln musste, damit es anständig gelang, haben wir relativ spontan umgeschwenkt und uns für ein Thema entschieden, das uns allen deutlich besser liegt: ein British Breakfast.

Bei Maja gibt es ein wunderbares Soda Bread & Blood Orange Curd und Simone hat herrliche knusprig-speckige Bacon Cheddar Scones für Euch vorbereitet. Es ist also für jeden Geschmack etwas dabei. 

Ich hab bereits einige Rezepte für englisches Frühstück im Blog, ein bestimmtes Rezept wollte ich aber schon seit einiger Zeit umsetzen, auch wenn es eigentlich kein ausgesprochenes Frühstücksrezept ist. Da ich aber morgens am liebsten herzhaft frühstücke, ist es genau das Richtige für mich. Ich serviere Euch heute Toad in the Hole, auf deutsch: Kröte in der Höhle.

The Breakfast Club ~ British Breakfast: Toad in the Hole

Cheddar-Salbei-Scones

Mein Mann ist eindeutig einer der größten Scones-Fans weit und breit. Er liebt diese blättrig-mürbe Textur sehr und isst sie eigentlich zu jeder sich bietenden Gelegenheit, bzw. immer dann, wenn ich ihm welche backe. 
Als ich vor einer Weile diese Cheddar Sage Scones gesehen habe, sind die in Null-kommanix auf meiner Nachbackliste gelandet, denn Scones an sich sind ja schon lecker, aber Scones mit Käse, das ist noch mal ne ganz andere Liga.
Da ich gerade bei Scone-Rezepten schon eine ganze Menge Murks erlebt habe, habe ich aber nicht das verlinkte Rezept verwendet, sondern mein Buttermilk Biscuits abgewandelt und um ein paar Zutaten ergänzt. Herausgekommen sind des Gatten neue Lieblingsscones, die ganz nebenbei auch noch eine ganze Kompanie satt machen, denn Scones sättigen ordentlich. 

Cheddar-Salbei-Scones

Der Tag danach ~ Das perfekte Katerfrühstück

Jetzt mal angenommen, Ihr haltet Euch beim Genuss des Silvestercocktails morgen doch an die Verzehrempfehlung von Ernest Hemingway und hört nicht auf meine mahnenden Worte, wird es Euch spätestens übermorgen sehr, sehr schlecht gehen. Das gilt natürlich auch für jeden anderen übermäßigen Alkoholgenuss.
Ich bin aber selbstverständlich auch für diesen Fall vorbereitet und serviere Euch deshalb schon jetzt das ultimative Katerfrühstück, inkl. Kochschinkenpfannkuchen, Kräuter-Schichtkäse, einer karamellisierten Grapefruit und meinem mordsgeheimen Anti-Kater-Wunderelixier, für das ich unbedingt ein Patent anmelden sollte, denn wie es sich für ein anständiges Wunderelixier gehört, heilt es nicht nur die üblen Nachwirkungen einer durchzechten Nacht, sondern auch kreisrunden Haarausfall, Fußpilz und Kurzsichtigkeit (Späßchen).

Das perfekte Katerfrühstück

Gebackenes Frühstücksmüsli mit Banane und Birne

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Ihr kennt mit Sicherheit meine große Vorliebe für ausgiebige Sonntagsfrühstücke. Ich mag es besonders gern, stundenlang am Frühstückstisch zu sitzen, zu tratschen und zu schnattern oder einfach auch nur mal still vor mich hinzugenießen. In der Woche geht's bei mir aber deutlich spartanischer zu, da reicht ein Käsebrot für mich schon völlig, denn vor dem Mittag bekomme ich in der Regel kaum etwas runter. 
Meinem Mann geht es da anders, der isst auch unter der Woche gerne ein reich-haltiges Frühstück, nur ausschließlich immer Brot mit ins Büro zu nehmen ist auf die Dauer ja auch langweilig.
Ich bereite ihm deshalb gerne ein Frühstücksmüsli mit Obst der Saison zu, das er dann portioniert mit zur Arbeit nehmen und dort kurz aufwärmen und einem Schluck Milch genießen kann. 

Gebackenes Frühstücksmüsli mit Bananen und Birne

Popovers | Pfitzauf | Yorkshire Pudding

Hinter all diesen Namen verbirgt sich im Endeffekt das gleiche Rezept, nämlich ein im Backofen gebackener "Pfannkuchen", der nicht flach und rund ist, sondern dadurch, dass er in kleinen Ramequinformen gebacken wird, kräftig nach oben aufpufft und aussieht wie ein explodiertes Soufflé.
Der schwäbische Pfitzauf wird meist mit Kompott als Haupt- oder Nachspeise gegessen, der britische Yorkshire Pudding als Beilage zum klassischen Sonntags-braten und die amerikanischen Popovers sowohl als auch.

Ich bleibe bei der Bezeichnung "Popovers", denn ich habe mir extra eine sog. Popovers-Form* besorgt. Diese Form ist etwas höher als die Formen, in denen Yorkshire Puddings oder Pfitzaufs (Pfitzaufe? Pfitzäufer?) gebacken werden und bewirken dadurch, dass auch die Popovers etwas höher werden. Ihr könnt aber natürlich auch normale Muffin-, Soufflé oder Pfitzaufformen, bzw. hitzestabile Tassen verwenden - wonach Euch gerade der Sinn steht.

Popovers | Pfitzauf | Yorkshire Pudding

Gefüllte Portobellopilze

Ich nutze nahezu jede Gelegenheit, Eier in irgendwas zu backen. Egal, ob es Shakshouka ist, Eier im Gläschen, in der Avocado, im Brötchen oder einfach nur einer Scheibe Brot, Eier schmecken in allem lecker. 
Eine, wie ich finde ganz wunderbare und dazu noch außergewöhnlich hübsche Rezeptidee ist auch, die Eier in einem großen Portobellopilz zu backen, zusammen mit ein bisschen Spinat und für alle die Fleisch essen, noch etwas Speck dazu. Das ist recht schnell gemacht und schmeckt sowohl als Sonntagsfrühstück, aber auch als Hauptspeise oder Beilage mittags, bzw. zum Abendessen.

Gefüllte Portobellopilze

Rote-Linsen-Brotaufstrich & Ratatouille-Feta-Creme

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Unter der Woche essen wir abends ganz oft ein klassisches "Abendbrot", d.h., es gibt kein warmes Essen, sondern Brot mit Aufstrichen, Käse und auch mal Wurst. Ihr wisst ja, ich koche für mein Leben gerne, muss aber nicht jeden Tag warm essen, sondern lege zwischendurch auch gerne mal einen Brottag ein.
Neben verschiedenen Sorten Käse, gibt es dann auch verschiedene Brotaufstriche, die ich meist selbst mache, denn die sind in der Regel einfacher und schneller gemacht als man annimmt, ausgesprochen günstig, gesund und der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Für Aquasale habe ich zwei ganz unterschiedliche Brotaufstrichrezepte zubereitet, die ich Euch heute gleich im Doppelpack serviere. 

Rote Linsen-Aufstrich

Das große Rührei-Einmaleins

Eier sind zur Zeit in aller Munde - zumindest sprichwörtlich, denn aufgrund des Fibronil-Skandals ist sicher vielen von Euch der Appetit auf Eier erst einmal gründlich vergangen. Für mich sind Eier eines der mit Abstand wichtigsten Lebens-mittel, ich bin aber, da wir mitten in der Großstadt im 4. Stock wohnen und selbst natürlich keine Hühner halten können und auch keinen Bauern um die Ecke haben, darauf angewiesen, mir hier vor Ort anständige Bezugsquellen zu suchen. Die Demeter-Bruderhahn-Eier, die wir bereits seit einigen Jahren ausschließlich kaufen, sind vom aktuellen Lebensmittel-Skandal nicht betroffen, nichtsdestotrotz beschäftigt mich dieser Skandal selbstverständlich auch. 
Das heutige Rührei-Einmaleins habe ich schon eine ganze Weile angedacht, wollte es jetzt aber aufgrund der aktuellen Geschichte eigentlich erstmal auf Eis legen, denn wer von Euch will jetzt schon etwas von Eiern hören. Aber falsch, genau das Gegenteil ist der Fall! Ich denke, dass gerade jetzt der richtige Moment ist, über Eier und deren "Produktion" zu sprechen.

Das große Rührei-Einmaleins

Zwiebel-Bier-Bagel

Wenn ich Brot oder Brötchen backe, dann am liebsten Sorten, die ich nicht ohne Weiteres in guter Qualität kaufen kann. Da wir zwei sehr gute Bäcker direkt um die Ecke haben und uns dort mit unserem Alltagsbrot versorgen, kommt das also nicht so oft vor. Bagels sind aber eine Ausnahme, denn die gibt es hier weit und breit nur als Massenware, die sehr beliebig schmeckt. Umso bedauerlicher, denn ich liebe Bagels sehr und würde sie am liebsten jeden zweiten Tag essen. 
Aufgrund dieser großen Leidenschaft für Bagels und weil diese mal wieder so besonders gut gelungen sind und ich viel zu selten Bagels backe, habe ich mir überlegt, auch hier im Blog öfter mal ein Bagelrezept vorzustellen. 15 Rezeptideen hab ich mir bereits überlegt, Ihr werdet also in den nächsten Monaten (oder eher Jahren) reichlich Bagelrezepte bekommen und ich bin mir ganz sicher, dass ich Euch damit auf meine Seite, die Seite der Bagelsüchtigen ziehen kann.

Zwiebel-Bier-Bagel

Briochewaffeln mit Eggs Florentine

Das heutige Sonntagsfrühstück ist wahrscheinlich eher nichts für Langschläfer, denn bis man alle Komponenten beisammen hat, ist es sonst schnell Nachmittag, da ist doch schon einiges zu tun. Andererseits sind diese Briochewaffeln mit pochierten Eiern auch so mächtig, dass sie ohne Weiteres als Mittagessen durchgehen. 
Wenn Ihr gut vorbereitet seid und die Waffeln bereits auf Vorrat im Gefrierschrank eingefroren habt, geht das Ganze natürlich schneller, Ihr solltet daher immer ein paar fürs Wochenendfrühstück, aber auch für ein schnelles Abendbrot unter der Woche auf Vorrat haben.

Briochewaffeln mit sautiertem Mangold, in Rotwein pochierten Eiern und Sauce Hollandaise

Kartoffeltoastbrot

Wir essen sonntags am liebsten Brötchen, aber ab und zu muss es auch mal ein knuspriges Toast sein - als Beilage zu Rührei ist es sowieso unverzichtbar und Sandwiches ohne Toastbrot gehen auch gar nicht. Ich esse schon immer ausgesprochen gerne Toastbrot, also ist es langsam mal an der Zeit, eine kleine, aber feine Toastbrotabteilung im Kuriositätenladen einzurichten.
Vielleicht denkt Ihr jetzt, dass Toastbrot kein allzu ergiebiges Gebiet ist, denn Toastbrot ist halt Toastbrot, aber so einfach ist das nicht. Es gibt normales Toast-brot, Buttertoast, Dinkeltoastbrot, Vollkorntoast, Körnertoast, usw., usf. Ihr seht schon, dieses Thema hat eine Menge Potential!

Kartoffeltoastbrot

Osterlamm aus Hefeteig

Für den Fall, dass Ihr zu Ostern Brot oder Brötchen backen möchtet, aber keines meiner bereits gebloggten Rezepte so richtig passt, habe ich jetzt eine neue Variante des Hefezopfes gebacken um das Ihr nicht herumkommen werdet. Diesmal in Form eines kleinen, ziemlich untersetzten Osterlamms - übrigens das einzige Lamm, das bei uns zuhause auf den Tisch kommt ;o)
Hefeteig ist ja einer meiner erklärten Lieblingsteige, dieses figürliche Backen liegt mir aber nicht so besonders, daher hab ich dieses Osterlamm, das auch schon eine ganze Weile auf meiner ToDo-Liste stand, auch immer wieder aufs nächste Jahr verschoben. In diesem Jahr war es aber endlich dran und wie so oft frage ich mich nun im Nachhinein, weshalb ich das nicht schon viel früher mal ausprobiert habe. 

Dolly, das Osterlamm aus Hefeteig
Da ich gestalterisch keine große Leuchte bin, hatte ich vor dem Zusammenbau ein kleinwenig Muffensausen. Für meinen ersten Versuch finde ich "Dolly" aber schon recht gut gelungen. Sie sieht freundlich aus, ist puschelig und auch die inneren Werte stimmen - was will man da mehr?
Das Grundrezept ist wieder das, das ich auch bereits für meinen Hefezopf verwendet habe. Für mich das perfekte Rezept, denn der Teig lässt sich sehr gut verarbeiten, ist wunderbar flaumig und der fertige Hefezopf herrlich locker. 

Mein Rezept ergibt zwei recht stattliche Osterlämmer, es bleibt also vielleicht sogar noch eines für Ostermontag übrig. 

Dolly, das Osterlamm aus Hefeteig
Die anderen Teilnehmer des Osterbrunchs haben sich natürlich auch heute wieder leckere Rezepte überlegt, es gibt knusprige Brötchen und Croissants, Hefegebäck und Brot. 
Morgen geht es dann mit den passenden Brotaufstrichen weiter, denn nur trocken Brot schmeckt ja zu Ostern auch nicht. 

Viel Spaß beim Stöbern und Nachbacken!

SweetPie ~ Quark Dinkelbrötchen
Jankes*Soulfood ~ Herzhafte Bärlauch-Brioches
Gaumenpoesie ~ Steirisches Osterbrot
Cuisine Violette ~ Butter Croissants
lecker macht laune ~ Gefüllter Osterkranz
Was du nicht kennst... ~ Haselnussbrot

Dolly, das Osterlamm aus Hefeteig vor dem Backen
Zutaten
500 g Mehl, Typ 405
250 g kalte Milch
1 TL Honig
50 g Zucker
1 Würfel Frischhefe
75 g zimmertemperierte Butter
1 TL Salz
1 Ei
1 TL Zitronenextrakt, hausgemacht

Außerdem 
Milch zum Bestreichen
Hagelzucker
Puderzucker

Zubereitung
Das Mehl in eine Schüssel geben und mit einem Löffel in der Mitte eine Mulde hineindrücken. Die Frischhefe zerbröseln und in die Mulde geben. Den Honig dazugeben und die Mulde mit Milch auffüllen. 
Eine Viertelstunde stehen lassen, bis die Hefe anfängt zu "arbeiten", es steigen dann kleine Bläschen auf. 
Die restliche Milch, den Zucker, Butter, Ei, Salz und den Zitronenextrakt dazugeben und alles sehr gründlich mit der Küchenmaschine zu einem glatten, elastischen Teig verkneten.
Abgedeckt in der Schüssel gehen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat, das kann je nach Zimmertemperatur bis zu 2 Stunden dauern, aber auch erheblich schneller gehen. Man kann den Teig auch am Vorabend zubereiten und bis zum nächsten Tag abgedeckt im Kühlschrank gehen lassen.
Ca. 1 Stunde vor der Weiterverarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen und Zimmer- temperatur annehmen lassen.
Den Teig erneut durchkneten und halbieren. Zuerst den Kopf formen, dafür eine kleine Menge Teig erst rund schleifen und dann länglich, hochkant hinlegen. Drei sehr kleine Kugeln formen und nebeneinander oben auf den Kopf setzen, dann zwei etwas größere Portionen zu einer dünnen Rolle formen und als Ohren neben den Kopf legen. Vier Teigportionen länglich zu Beinen formen, den Rest zu Kugeln und daraus den Körper formen. Eine kleine Kugel als Schwanz hinten dransetzen, dann die Beine unter den Körper schieben. 
Eine Schokolinse als Auge in den Kopf drücken, dann das Schaf abgedeckt ca. 20 Minuten gehen lassen.
Das Schaf mit Milch bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen, dann ca. 30 Minuten im auf 180°C vorgeheizten Backofen backen, bis die Schafe goldbraun sind.
Je nach Vorliebe so servieren oder zusätzlich mit Puderzucker bestreuen. 

Chocolate Dutch Baby mit Bananas Foster

Dutch Babies, bzw. Ofenpfannkuchen werden ja gerne zum Frühstück zubereitet, ich denke aber, dass meine Schokoladenversion ein wenig zu dekadent für ein Früh-stück ist - und sicher auch eine Spur zu viel Restalkohol enthält. Wenn Ihr es aber schon zum Frühstück so richtig knallen lassen möchtet, dann sind diese Chocolate Dutch Babies mit Bananas Foster ganz genau das Richtige für Euch. 
Alle anderen können sich diese Leckerei natürlich auch erst zum Mittag oder nach-mittags zum Kaffee zubereiten und auch als Dessert machen sich die Ofenpfann-kuchen gut.
Chocolate-Dutch-Baby mit Bananas Foster

Bananas Foster ist der Name für die karamellisierten und anschließend flambierten Bananenscheiben. Klassisch kommt noch ein Schluck Bananenlikör dazu, da streike ich aber, denn das Zeug kommt mir nicht ins Haus. 
Die karamellisierten Bananen schmecken natürlich nicht nur auf diesen Ofenpfann-kuchen, sondern sind auch eine tolle Beilage für Waffeln oder Toppings für Eis-becher. Dazu gehört aber auf jeden Fall eine anständige Portion Vanilleeis. 
Wenn Ihr Nüsse mögt, könnt Ihr die noch dazugeben, die bekommen durch das Karamellisieren einen wunderbaren Crunch. Da der Bananenfan bei uns zuhause aber gleichzeitig Nüsse verweigert, kommen die bei uns natürlich nicht in die Bananas Foster. Weshalb die so heißen, wie sie heißen, könnt Ihr übrigens hier nachlesen. 
Tipp
Achtet bei den Bananen unbedingt darauf, dass sie noch schön grün sind, denn sonst lösen sie sich in der Pfanne in ihre Bestandteile auf.

Chocolate-Dutch-Baby mit Bananas Foster
Chocolate Dutch Baby
- Schokoladen-Ofenpfannkuchen -
Zutaten
3 große Eier (ca. 180 g)
130 g Mehl, Type 405
30 g Kakaopulver
30 g Rohrohrzucker
250 ml Milch
1 Prise Salz 
1 TL Rum oder Whisky

Außerdem
Butterschmalz, hausgemacht

Zubereitung 
Eine ofenfeste Pfanne (26 cm Durchmesser) in den Backofen stellen und auf 220°C aufheizen.
In der Zwischenzeit alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem glatten, flüssigen Teig verrühren. Der Teig sollte dünnflüssiger als ein normaler Pfann- kuchenteig sein und ungefähr die Konsistenz eines Crêpesteiges haben. 
Die Pfanne aus dem Backofen nehmen und einen EL Butterschmalz darin schmelzen lassen. Den Teig komplett hineingeben und sofort zurück in den Backofen stellen. Für 20 Minuten backen lassen, dann herausnehmen und nochmals mit etwas Butter- schmalz bestreichen. 

Bananas Foster
- karamellisierte Bananen mit Rum -
Zutaten
30 g Butter 
50 g Rohrohrzucker
¼ TL Piment*, gemahlen
½ TL Muskatnuss*, frisch gemahlen
2 unreife Bananen, in Scheiben geschnitten
60 ml Rum (bei mir Whisky*)
½ TL Orangenabrieb

Außerdem
Vanilleeis, hausgemacht

Zubereitung
Den Zucker bei mittlerer Hitze in einer Pfanne schmelzen. Die Butter und die Gewürze dazugeben und verrühren, bis alles aufgelöst ist. Die Bananenscheiben dazugeben und ca. eine Minute anbraten, dann den Rum zufügen. Den Alkohol entzünden und köcheln lassen, bis die Sauce sirupartig eingekocht ist, dann den Orangenabrieb dazugeben und verrühren.

Zusammen mit einer Kugel Vanilleeis auf den Dutch Babies servieren.
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Lebkuchen-Kaiserschmarrn mit Schokolade

Der Kleine Kuriositätenladen mag zwar namentlich klein sein, mein Sortiment ist aber in den letzten 8 Jahren schon ganz beachtlich angewachsen und damit das auch so weitergeht, bin ich natürlich stets darum bemüht, Euch auch für Weihnachten eine möglichst große Auswahl zu bieten. 
Ihr habt in den letzten Wochen reichlich Auswahl für das oder sogar die anstehenden Weihnachtsmenüs bekommen, könnt all Eure Verwandten und Bekannten mit kulinarischen Kleinigkeiten beschenken und auch fürs Frühstück hab ich Euch bereits  ein paar weihnachtliche Anregungen gegeben - wie ich finde, aber noch nicht genug und darum lege ich noch einen drauf. Heute gibt es eine reichliche Portion Lebkuchen-Kaiserschmarrn mit Schokolade.

Lebkuchen-Kaiserschmarrn mit Schokolade
Der Schmarrn ist sehr reichlich bemessen, davon werden sicher bis zu 4 Personen satt, besonders wenn es dazu noch Kompott und/oder sogar Vanillesauce gibt, er schmeckt aber auch ohne alles ganz wunderbar und verbreitet schon zum Frühstück einen herrlichen Weihnachtsduft in der Wohnung.
Wenn Ihr mögt, könnt Ihr auch noch ein paar Mandelblättchen in der Pfanne anrösten (nur leicht, bis sie etwas gebräunt sind), und zum Schmarrn geben, bevor er durchgeschwenkt wird. 

Lebkuchen-Kaiserschmarrn mit Schokolade
Zutaten
150 g doppelgriffiges Mehl
220 ml Milch
4 Eier
2 EL Rohrohrzucker
1 TL Lebkuchengewürz, hausgemacht
1 Prise Salz
Butterschmalz, hausgemacht
Puderzucker zum Betreuen

Außerdem
Kompott oder Vanillesauce

Zubereitung
Die Eier trennen und das Eiweiß mit dem Salz steif schlagen, beiseite stellen. Das Mehl mit der Milch, Eigelben, Zucker und Lebkuchengewürz verrühren, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind. ⅓ des steifen Eiweißes unter den Teig rühren, dann den Rest behutsam unterheben. 
Butterschmalz in einer Pfanne zerlassen, dann den Teig einlaufen lassen und mit den Schokotropfen bestreuen. Bei mittlerer Hitze ca. 2 Minuten anbacken lassen, dann im auf 180°C vorgeheizten Backofen (Ober- und Unterhitze) auf mittlerer Stufe einschieben und für ca. 15 Minuten goldbraun backen.
Aus dem Backofen nehmen, mit zwei Gabeln in Stücke zupfen, mit Puderzucker bestreuen, durchschwenken und nochmals kurz im Backofen oder auf der Herdplatte karamellisieren lassen. Mit Kompott servieren.
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Tannenbaum-Partybrot

Weihnachten besteht nicht nur aus vielen Geschenken, festlichen Menüs und Unmengen an Süßkram, sondern bei all der Futterei sollten wir eine ganz wichtige Mahlzeit nicht aus den Augen verlieren, das Frühstück!
Sicherlich haben einige von Euch auch schon zum Frühstück Besuch oder wollen es sich einfach richtig gut gehen lassen und schon am Morgen das Verwöhnprogramm beginnen, dann hab ich heute genau das Richtige für Euch. Ich habe Euch ein Party-brot gebacken, aber nicht als langweiliges Rad oder Sonne, sondern bei mir gibt es Tannenbäume. Und falls Ihr Frühstücksmuffel seid und außer einer Tasse Tee am Morgen noch nichts runterbekommt, gönnt Euch das Brot einfach zum Abendbrot.

Tannenbaum-Partybrot
Das Rezept habe ich so bemessen, dass Ihr ein großes Tannenbaumbrot für Euren Frühstückstisch und dann noch ein kleines zum Verschenken herausbekommt, denn damit werdet Ihr sicher noch ganz viel Freude verbreiten können. 
Was Ihr obendruff macht, das hängt natürlich ganz davon ab, was Ihr gerade zuhause habt, achtet nur darauf, dass Ihr helle und dunkle Saaten im Wechsel darauf verteilt, so kommt ein schönes Farbspiel zustande. 
Wenn Ihr das Brot morgens zum Frühstück servieren oder verschenken möchtet, aber nicht extra früher aufstehen wollt, könnt Ihr den Teig auch mit einem Viertel der angegebenen Hefemenge ansetzen und dann abgedeckt in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Tag müsst Ihr ihn nur eine halbe Stunde Zimmertemperatur annehmen lassen und schon könnt Ihr mit dem Formen der Brötchen weitermachen. 

Tannenbaum-Partybrot vor dem Backen
Zutaten für ein großes und ein kleines Brot
800 g Mehl, Type 550
1 Würfel Frischhefe
1 TL Rapshonig
450 g kaltes Wasser
1 Ei
60 g weiche Butter
16 g Salz

Außerdem
Mohn, heller und schwarzer Sesam, Sonnenblumenkerne, usw. 

Zubereitung
Das Mehl in eine Schüssel geben und mit einem Löffel in der Mitte eine Mulde hineindrücken. Die Frischhefe zerbröseln und in die Mulde geben. Einen TL Honig zu der Hefe geben und die Mulde mit Wasser auffüllen. Einige Minuten ruhen lassen, dann die weiche Butter, das Ei und Salz dazugeben und alles mit der Küchen-maschine 5 Minuten zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig abgedeckt gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Für das große Tannenbraumbrot 23 Teigportionen à ca. 45 g abwiegen und rund wirken. Zuerst aus zwei Teiglingen einen Baumstamm bilden und dann darüber eine Reihe von 6 Teiglingen aneinanderlegen. Pyramidenförmig die weiteren Teiglinge ansetzen. Je nach Geschmack, die Teiglinge erst etwas  befeuchten (ich drücke die Teiglinge auf ein befeuchtetes Küchenpapier) und dann in verschiedene Saaten drücken. Das Brot anschließend nochmals ca. 30 Minuten ruhen lassen.

Für das kleine Tannenbaumbrot 17 Teigportionen à 20 g abwiegen und wie oben vorgehen, nur anstelle der 6 Teiglinge in der untersten Reihe, 5 anlegen. 

Das große Tannenbaumbrot im auf 180°C vorgeheizten Backofen (Ober- und Unter-hitze) ca. 40 Minuten hellbraun backen, das kleine 30 Minuten. Brot herausnehmen und warm oder komplett abgekühlt servieren.
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