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Foodbloggertreffen am 04. Juli in Hamburg - es gibt noch freie Plätze!

Ihr betreibt einen Foodblog, kommt aus Hamburg und umzu (oder habt Lust auf ein Wochenende in einer der schönsten Städte Deutschlands) und möchtet gerne einen tollen Tag mit Gleichgesinnten verbringen, viel tratschen und natürlich mächtig lecker essen? 
Dann seid Ihr hier genau richtig, denn es gibt noch ein paar freie Plätze für das Foodbloggertreffen, das ich zusammen mit Bella von Bella kocht und Simone von der S-Küche im Loft in Hamburg Winterhude veranstalte. 
Wir möchten diesmal mit Euch Burger grillen, Eis und frischgebackene Waffeln essen und uns natürlich gut unterhalten und mit Euch austauschen. 

Hinterhof im LoftDas Loft kennen sicher schon einige von Euch, ich hab im Laufe der Jahre ja schon einige Blogger- und Kochtreffen dort veranstaltet. Der Juli ist der beste Monat für ein solches Treffen, denn wir werden nicht nur im wunderschönen Loft selbst, sondern auch im noch schöneren Innenhof sitzen und natürlich grillen können. Ein Tag im Loft ist ein bisschen wie ein Kurzurlaub in Italien und Ihr werdet abends wahrscheinlich gar nicht mehr nach Hause wollen ;o)

Hinterhof im Loft
Wir werden die Lebensmittel und Getränke im Vorwege alle besorgen, wer möchte, kann aber gerne einen Salat oder etwas in der Art mitbringen, das ist aber natürlich kein Muss. Wir werden auch so ganz sicher nicht verhungern!
Der Unkostenbeitrag pro Person beträgt 40€, darin enthalten ist die Raummiete, sowie die Kosten für die Lebensmittel. 

Wenn Ihr jetzt Lust bekommen habt, mit uns gemeinsam einen tollen Tag in wunderschönem Ambiente und mit netten gleichgesinnten Menschen zu verbringen, schreibt mir gerne eine Email an steph@kuriositaetenladen.com und ich melde mich dann bei Euch. 


Wir freuen uns sehr auf Euch!

Apple Crumble mit Vanillesauce

DER Vanillesauce! 
Diese Sauce hab ich schon zu vielen Gelegenheiten und auch bei meinen Kochtreffen und einigen Bloggertreffen serviert und immer wurde ich dringlichst gebeten, das Rezept auf der Stelle rauszurücken oder wenigstens so schnell wie möglich zu bloggen. So schnell wie möglich hat jetzt mal locker 5 Jahre und einige Anläufe gedauert, denn ich hab einfach kein anständiges Bild hingekriegt - irgendwas war immer falsch, doof und gefiel mir nicht.
Nachdem auch am letzten Samstag beim Bloggertreffen hier in Hamburg die Vanille- sauce der heimliche Star meiner vorbereiteten Verpflegung war und insgesamt 1 Liter dieser Sauce zu Buttermilchwaffeln und Roter Grütze verputzt wurde, hab ich es jetzt noch einmal versucht und siehe da, es hat geklappt - das Bild gefällt sogar mir :o)

Apple Crumble mit Vanillesauce
Die Vanillesauce ist eigentlich nix anderes als ein zu flüssiggeratener Vanillepudding oder eine Vanilleeismasse. Für einen Pudding braucht es noch 1-2 Eigelbe mehr (oder man hilft mit Maisstärke nach) und für die Eismasse genügen weniger - ansonsten ist da aber kein Unterschied. 
Das eigentliche Geheimnis dieser Sauce und auch vom Vanilleeis und -pudding ist aber nur eins, Zeit, denn davon braucht es etwas, damit die Sauce möglichst aromatisch wird. 
Damit die Vanille ihr Aroma optimal entfalten kann, sollte die Milch, bzw. Sahne schon am Vorabend mit der Vanille aufgekocht und dann beiseite gestellt werden, dann hat sie ausreichend Zeit zu Ziehen und schmeckt am nächsten Tag unvergleichlich aromatisch. 
Denkt unbedingt daran, dass der eigentliche Geschmack in der Vanille- schote und nicht im Mark steckt, also auf keinen Fall auskratzen und wegschmeißen, sondern die Schoten mitziehen lassen!
Für die Zubereitung gibt es zwei Möglichkeiten. Ihr könnt sie wie beim Vanilleeis beschrieben, über dem Wasserbad aufschlagen, oder direkt im Topf rühren, bis die Sauce eindickt. Über dem Wasserbad ist die Gefahr natürlich geringer, dass die Eier gerinnen, im Topf geht's dafür schneller. 
Ich bereite sie immer im Topf zu und sollte sie mir dann doch gerinnen (weil ich mal wieder vergesse die Sauce kaltzurühren), lässt sie sich sehr gut retten, indem man sie mit dem Zauberstab* nochmals kräftig aufmixt - am besten gelingt das mit der Schlagscheibe*.

Apple Crumble mit Vanillesauce
Apple Crumble

Zutaten 
800 g Äpfel (bei mir Topaz, Wellant oder Rubinette)
Saft einer halben Zitrone
250 g Mehl 
150 g Butter
100 g brauner Zucker 
100 g 5-Korn-Flocken

Zubereitung 
Die Äpfel schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Die Viertel quer in ca. 1/2- 1 cm dicke Scheiben schneiden, in eine Auflaufform geben und mit Zitronen- saft beträufeln. Gut vermischen und beiseite stellen. 
Mehl, Butter  und Zucker in eine Rührschüssel geben und mit der Küchenmaschine möglichst zügig zu Streuseln verkneten. um Schluss die Flocken dazugeben und unterrühren. 

Die Streusel über die Apfelscheiben geben, gleichmäßig verteilen und für ca. 30 Minuten bei 180°C goldbraun backen. Der Crumble schmeckt lauwarm am besten und besonders gut mit einer leckeren Vanillesauce (s.u.) oder einer Kugel Vanilleeis.


Vanillesauce

Zutaten 
200 ml Milch 
100 ml Sahne 
2 Vanilleschoten
3 Eigelbe 
1 Prise Salz 
40 g Zucker 

Zubereitung
Die Vanilleschoten längs aufschneiden und mit dem Messerrücken auskratzen. Vanillemark und die ausgekratzten Schoten mit der Milch und Sahne in einem Topf zum Kochen bringen, dann beiseite stellen und bis zum nächsten Tag ziehen lassen. 
Am nächsten Tag die Vanillemilch durch ein Sieb gießen und die Eigelbe mit 3 EL kalter Vanillemilch und einer Prise Salz glattrühren. Die Vanillemilch  mit dem Zucker erneut erhitzen, dann die Eigelbe unter stetigem Rühren einrühren. Bei mittlerer Hitze so lange Rühren, bis die Sauce cremig eingedickt ist, dann unbedingt im kalten Wasserbad kaltrühren, sonst stockt das Eigelb und die Sauce gerinnt.
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Pötte un Pannen ~ Mein Küchengeräte-Fuhrpark

Ich bekomme ganz oft Kommentare, Emails und Nachrichten bei Facebook, in denen ich nach Erfahrungen und Tipps zu bestimmten Küchengeräten gefragt werde. Damit Ihr mal einen generellen Überblick über meinen Gerätefuhrpark bekommt und ich in Zukunft nur noch auf diesen Beitrag verlinken muss (ich mach es mir ja gerne einfach ;o) ), hab ich Euch alle wesentlichen Geräte aufgelistet, die sich in meiner Küche und dem ausgelagerten Küchenregal in meinem Arbeitszimmer finden und die ich aus Überzeugung empfehlen kann.
Ich werde diese Liste in der Sidebar unter "Nützliches" dauerhaft verlinken, so dass Ihr auch später einfach darauf zugreifen könnt und natürlich aktualisiere ich sie, sofern sich bei mir etwas tut, also neue Geräte bei mir einziehen. Ausführliche Produkttests, die ich in Zukunft durchführen werde, verlinke ich hier natürlich ebenfalls.

An den nächsten Wochenenden werden noch weitere Beiträge in dieser Art folgen, ich hab da nämlich schon einmal etwas vorbereitet. Es folgen noch Übersichten zu "nichtmotorisiertem" Küchenequipment, der jährliche Kochbuch-Jahresüberblick und meine persönliche Wunschliste, auf der Ihr vielleicht auch noch interessante Produkte findet, die Ihr u-n-b-e-d-i-n-g-t braucht ;o)

Übrigens, alle Überschriften und braun hinterlegten Begriffe sind Links, hinter denen sich unter anderem auch die genauen Gerätetypen verstecken. 

Viel Spaß beim Stöbern und 
wenn Ihr noch Fragen habt, nur zu! 

KitchenAid Artisan Küchenmaschine
Seit Anfang dieses Jahres meine beste Küchen- freundin und seit dem ersten Einsatz nicht mehr wegzudenken. Sie knetet, schlägt und ist mir dank der vielen Attachments, also des Zubehörs auch beim wolfen, raspeln, nudeln, entsaften und mahlen eine große Hilfe.
Ganz im Detail vorgestellt hab ich sie hier. Besonders gerne mag ich auch die Glasschüssel, mit der ich immer schöne MakingOf-Bilder machen kann. 

Ich hätte nicht gedacht, dass ein Blender einmal zu einem so wichtigen Küchenhelfer werden würde, aber das liegt wahrscheinlich daran, dass ich vorher keinen so guten hatte. Ich mache damit Smoothies, Milchshakes, püriere Suppen, crushe Eis und bereite mein heißgeliebtes Melonenshake zu. Neben den beiden enthaltenen Mixbehältern (1,5 l aus Glas und 0,75 l aus Duraclear) habe ich mir mittlerweile noch einen mit 1,75 l Fassungsvermögen gekauft, der meiner Meinung nach sogar noch etwas besser püriert als die beiden kleineren und sich aber auch vor allem deutlich besser und einfacher reinigen lässt. 

Bosch Handrührer
Bevor ich die KitchenAid-Küchenmaschine bekommen habe, habe ich jahrelang aus- schließlich mit einem Mixer gearbeitet, auch Brotteige habe ich nur mit dem Mixer geknetet. Mein letzter Mixer war, bzw. ist diese Modell von Bosch, das jetzt natürlich nur noch sehr selten zum Einsatz kommt, mit dem ich aber immer noch sehr zufrieden bin. Der im Set enthaltene Mixbehälter eignet sich auch wunderbar für Gewürzmischungen oder Pesto. 

ESGE Stabmixer
Ein Stabmixer gehört in jede Küche, sei es um mal eben schnell eine Mayonnaise zu machen, ein Pesto herzustellen oder eine Suppe zu pürieren. Ich hatte früher ein sehr viel günstigeres Modell, das aber bei Weitem nicht so gute und feine Ergebnisse erzielt hat. Der ESGE-Zauberstab macht in kürzester Zeit kurzen Prozess und hat sehr viel Kraft.

Wenn ich mich aktuell für ein einziges Küchengerät entscheiden müsste, dann wäre es dieses, in eingeweihten Kreisen auch als "DER Gerät" bekannt.
Dieses Waffeleisen kann nicht nur ganz normale Waffeln, sondern ich habe bereits Falafel-, Brot-, Kartoffelwaffeln und vieles mehr darin gemacht. Manchmal missbrauche ich es auch als Sandwichmaker ;o) Ich liebe dieses Waffeleisen und würde es auf keinen Fall mehr hergeben. 
Natürlich hab ich es Euch auch schon ausführlich vorgestellt, den Beitrag könnt Ihr hier einsehen.

Cloer Belgischer Waffelautomat
Bevor ich das KitchenAid-Waffeleisen bekommen hab, hatte ich mehrere Jahre dieses Waffeleisen für Belgische Waffeln. Mittlerweile ist es in den Besitz meiner Mama übergegangen, denn es ist nach wie vor topfit. 
Wer nicht soviel Geld für ein Waffeleisen ausgeben möchte, der ist mit diesem Gerät sehr gut beraten. Es macht wunderbar dicke Waffeln, heizt sehr gut und ist enorm gut beschichtet.

Cloer Neujahrskuchen-Waffeleisen 
Das zweitwichtigste Waffeleisen in meinem Haushalt ist dieses für Krüllkoken und Knet- waffeln, beide Rezepte hab ich Euch ja schon vorgestellt.
Besonders die Knetwaffeln sind bei uns sehr beliebt und das liebste Teegebäck meines Mannes. Ich mache daraus auch sehr gerne Eis- Waffelschälchen.
Wenn Ihr gerne knusprige Waffeln zum Tee oder Kaffee esst, schaut Euch dieses Waffeleisen unbedingt mal an, ein ganz wichtiges Gerät in meinem Fuhrpark! Demnächst möchte ich auch noch eine herzhafte Knabberwaffel-Variante bloggen.

Eismaschine Unold Cortina
Früher hab ich immer gedacht, dass eine Eismaschine ein unnötiger Luxus ist und ich den Platz dafür sinnvoller nutzen kann. Eine Akku-Eismaschine kam für mich dauerhaft nicht in Frage, da ich nicht soviel Platz in meinem Gefrierschrank habe und auch von der Leistung dieser Geräte nicht überzeugt war. 
Diese Unold Cortina hat mich aber von Anfang an begeistert und ich hab sie über 3 Jahre sehr rege genutzt. Dass ich sie schließlich in diesem Jahr durch das etwas größere Nachfolgemodell, die Unold Gusto ersetzt habe, lag vor allem an der Größe und einigen kleinen Features, die die Cortina nicht bietet. Trotzdem ist die Cortina eine großartige Eismaschine, die ich uneingeschränkt empfehlen kann und die für den normalen Hausgebrauch absolut ausreicht.

Eismaschine Unold Gusto
Die Gusto ist nicht nur größer, d.h., sie bereitet 500 ml mehr Eis zu (das ist besonders für meine Kochtreffen nicht ganz unwichtig), sondern sie sieht auch schicker aus und hat zusätzlich eine separate Kühlfunktion. Was mir aber besonders gut gefällt, ist dass der Eisbehälter keinen störenden Mittelstab mehr hat, sondern nur noch einen kleinen angedeuteten Nubsie - man kann das Eis dadurch sehr viel komfortabler ent- fernen. Detailliert erläutert hab ich das hier

Gastroback Kontaktgrill 
Bevor ich DER Gerät in Form meines heiß- geliebten KA-Waffeleisens hatte, trug unser Kontaktgrill den Namen DER Gerät, weil er so vielseitig und besonders unter der Woche sehr oft im Einsatz ist. Käsebrote werden bei uns nämlich fast grundsätzlich kurz gegrillt - schmeckt ja viel besser, als kalt. 
Dieser Kontaktgrill hat eine sehr große Grillfläche, eine gewellte Paniniseite und eine glatte. Der Deckel lässt sich komplett umkippen, so dass man eine ebene Grillfläche bekommt, die in etwa 2/3 eines normalen Ceranfeldes einnimmt. Man kann die Pfannen zum Reinigen aber leider nicht entfernen, einer der wenigen Minuspunkte. 
Ich nutze diesen Kontaktgrill neben Panini & Co. sehr gerne für gegrilltes Gemüse, mache darin Fladenbrotchips, usw. usf. Fleisch bereite ich aber nicht darauf zu, da wir nur sehr selten Kurzgebratens essen und ich dann lieber die geschmiedete Pfanne verwende. Ein Kontaktgrill ist bei uns aber eines der wichtigsten Geräte und daher unverzichtbar.  

Philips Entsafter 
Einen Entsafter brauche ich besonders im Winter, dann bereite ich meist Rote-Bete-Mischsäfte zu, die mein Mann gerne mit zur Arbeit nimmt. Ich bin ja kein großer Fan von Roter Bete, gemischt mit Orangen- oder Apfelsaft und angereichert mit einem Schluck Sanddornnektar und Leindotteröl wird daraus aber ein superleckeres und enorm gesundes Getränk für die kalte Jahreszeit.
Die Entscheidung für dieses Entsaftermodell hab ich vor allem aufgrund der kompakten Größe und der sehr guten Produktqualität getroffen, die Saftausbeute ist auch wirklich gut.

Cloer Espressokocher 
Ich trinke ja ausschließlich Tee, der Gatte besteht aber jeden Morgen auf seinen Becher Espresso (Jawohl, Becher, nicht Tasse! ;o) ). Da ich bekanntlich unter chronischem Platzmangel leide, haben wir keinen Platz für eine Kaffee-, geschweige denn Espressomaschine, also haben wir schon vor einigen Jahren auf das sog. Kännchen auf Platte umgesattelt und seit mittlerweile auch schon fast zwei Jahren diesen elektrischen Espressokocher. 
Er hat  die großen Vorteile, dass man nicht extra eine ganze Herdplatte aufheizen muss und er sich automatisch abschaltet, ansonsten funktioniert alles wie gehabt. Für das Büro hat mein Mann einen Espressokocher von Bialetti, der im Prinzip ganz genauso funktioniert, nur am Ende der Kochzeit einen enorm lauten Piepton abgibt, der ein wenig an einen Rauchmelder erinnert. Kommt bei unseren Katzen und Nachbarn gar nicht gut an, daher haben wir uns für zuhause für das Modell von Cloer entschieden.

Perkolator
Für den Sonntagskaffee oder wenn Gäste da sind, haben wir uns diesen Perkolator angeschafft. Kennt Ihr einen Perkolator? Mit diesem Kaffeebrühsystem wurde früher sehr viel gearbeitet, in Skandinavien sind diese Gerät aber nach wie vor sehr beliebt. 
Das Prinzip ähnelt dem eines Espressokochers. Man gibt das grobgemahlene Kaffeepulver in einen kleinen Metallbehälter in der Kanne und verschließt ihn mit einem Deckel. Das Wasser wird darunter eingefüllt und steigt beim Erhitzen in einem Steigrohr auf, läuft über das Kaffeepulver, steigt wieder hoch, usw. usf. 
Man kann dieses Gerät wunderbar auf die Kochplatte des Wasser- oder Espresso- kochers stellen und ansonsten irgendwo im Schrank, oder wie ich, im Arbeitszimmer lagern.

WMF Kaffeemühle 
Die Kaffeebohnen mahlen wir grundsätzlich in kleinen Portionen selbst. Der Kaffee und Espresso bleibt so frischer und ich kann den Mahlgrad an unsere beiden Maschinen anpassen, was mit vorgemahlenem Kaffee ja nicht möglich ist. Der Espresso muss ja sehr fein und der Kaffee für den Perkolator sehr viel gröber gemahlen werden.
Nachdem wir mit unserer ersten Mühle leider einen absoluten Reinfall erlebt haben und sie sehr schnell ins Nirvana überging, leistet uns dieses Modell von WMF jetzt schon eine ganze Weile sehr gute Dienste.

AEG Wasserkocher
Eines der meistgenutzten Geräte in meiner Küche, der Wasserkocher. Da ich exzessiv Tee und heißes Wasser trinke, läuft der quasi rund um die Uhr. 
Ich hab durch die starke Benutzung im Laufe der Jahre schon einige Geräte durchprobiert, dieser hier leistet uns aber nun schon seit fast 4 Jahren gute Dienste und sieht immer noch fast aus wie neu. 
Wenn er irgendwann mal in den Küchengeräte- himmel aufsteigt, wird sicher ein Gerät bei uns einziehen, bei dem die Temperatur einzustellen ist, da ich viel grünen Tee trinke, wer das aber nicht braucht, ist mit diesem Gerät sehr gut beraten.

Ich hoffe, Euch hat dieser kleine Einblick in meinen Geräte-Fuhrpark gefallen. Solltet Ihr noch Fragen haben, dann immer her damit :o) 
Nächste Woche stelle ich Euch meinen ganzen Kleinkram vor - da ist eine ganze Menge zusammengekommen...
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Balsamico-Champignons

Eine Kleinigkeit für Zwischendurch und für den Fall, dass der Sommer noch einmal vorbeischauen sollte. 
Für eines meiner letzten Kochtreffen (ich glaube, das war der Eisworkshop) hab ich als kleine Stärkung zwischen den einzelnen "Gängen" eine Auswahl verschiedener Antipasti und Mezze vorbereitet, darunter waren eingelegte Zucchini- und Auber- ginenscheiben, Hummus, Ratatouille, verschiedene Pestosorten und eben diese eingelegten Champignons. 
So 100%ig haben sie mir damals noch nicht gefallen, aber ich hab die Rezeptur neulich noch einmal überarbeitet und nun mag ich sie richtig gerne. Ich bin ja eigentlich kein großer Balsamico-Fan, weil ich finde, dass es soviel bessere Essig- sorten gibt, als den immergleichen und meistens qualitativ wirklich gruseligen Balsamico, aber in diesem Fall passt das sehr gut und Ihr braucht auch keinen besonders guten Aceto Balsamico zu verwenden. Ich nehme für diese Champignons Balsamico von Mazetti, der hat genauso wenig mit einem echten Balsamico zu tun wie die deutschen Billigsorten, reicht in diesem Fall aber wirklich aus.
Die Champignons schmecken lauwarm, aber auch kalt und eignen sich ganz hervorragend als Grillbeilage.

Balsamico-Champignons
Zutaten
1 kg braune Champignons
1 rote Zwiebel
Olivenöl
2 Zweige frischer Rosmarin
Salz nach Geschmack
1/2 TL Piment d'Espelette
100 ml Balsamico
2 TL Rohrohrzucker

Zubereitung 
Die Champignons putzen und ggf. von vorhandenen Erdresten befreien. Je nach Größe im Ganzen weiterverarbeiten oder halbieren, bzw. vierteln. Die Zwiebel putzen und in sehr feine Streifen schneiden.

Olivenöl und 2 EL Knoblauchöl in einer Pfanne erhitzen und die Hälfte der Champignons, sowie der Zwiebelwürfel mit einem zerzupften Rosmarinzweig sehr scharf darin anbraten. Gelegentlich schwenken und von allen Seiten goldbraun braten. Mit Salz und Piment d'Espelette würzen, dann die Hälfte des Balsamicos dazugeben und durchschwenken. Einen TL Zucker darüberstreuen und verrühren. 
Einige Minuten einkochen lassen, dann in eine Schüssel geben und mit der anderen Hälfte der Champignons genauso verfahren. Die fertigen Pilze beiseite stellen und vor dem Servieren etwas ziehen lassen.

Ice, Ice Baby 2014, eine Rückschau

So, jetzt aber! 
Endlich komme ich dazu, Euch vom Eisworkshop zu berichten, den ich am vorletzten Samstag veranstaltet habe. Wie immer, wenn ich ein Kochtreffen ausrichte, fand auch dieses Treffen im Loft in Hamburg Winterhude statt, einer ganz bezaubernden Eventküche, mit dem wahrscheinlich schönsten Innenhof Hamburgs. 
Als Besucher fühlt man sich, nachdem man durch das Hoftor gekommen ist, als wäre man plötzlich nach Südfrankreich oder Italien gebeamt worden. Gerade jetzt im Sommer, aber auch im Herbst, wenn das Laub an den Weinranken rotgefärbt ist, ist der Garten des Loft eine wunderbare Oase mitten in der Stadt. 
Eigentlich schade, dass ich nie dazu komme dieses Ambiente zu genießen. Irgendwann miete ich mich mal alleine im Loft ein und genieße einen Tag lang den wunderschönen Garten ;o)

Ice, Ice Baby - das Programm
Bei diesem Treffen, bzw. Workshop sollte sich ja eigentlich alles um Eis drehen, da KitchenAid aber so freundlich war und mir nicht nur ein Kleinröschen-Double und einen Blender, sondern auch noch das großartigste Waffeleisen der Welt für dieses Treffen zur Verfügung gestellt hat, gab es zusätzlich auch noch Joghurtwaffeln (das Rezept dafür gibt es demnächst) und Gaufres de Liège. Zuhause hatte ich natürlich schon die neulich vorgestellten Eisschälchen vorbereitet, die drängen sich ja bei diesem Thema regelrecht auf. 
Aus dem Eisworkshop ist also ein kombinierter Eis- und Waffelworkshop geworden und aufgrund der Temperaturen, die es etwas zu gut mit uns meinten, sind die Waffeln im Endeffekt sogar am besten gelungen. 
Temperaturen zwischen 25 und 30°C sind natürlich perfekt zum Eisessen, zur Akkordherstellung aber nur bedingt geeignet, da das fertige Eis schneller schmilzt, als es portioniert ist. Meine Eismaschine, die Unold Gusto* hat daher auch arg zu kämpfen gehabt, sich aber mehr als wacker geschlagen.

Mein Hausstand vor dem Loft
Damit Ihr mal seht, was ich bei diesen Kochveranstaltungen immer so mitschleppen muss, hab ich dieses Mal ein Foto gemacht, nachdem wir das Auto entladen hatten.
Unter anderem dabei war:  
  • Meine Küchenmaschine*, bzw. das Kleinröschen-Double
  • Mein Blender* (auch gedoubelt)
  • das Waffeleisen* (ich liebe, liebe, liebe es!)
  • ein Sodastreamer*
  • ein Kasten Apfelsaft
  • 3 Tragekörbe mit Lebensmitteln und anderem Küchenkram
  • 1 große Kühltasche 
  • eine große und ziemlich schwere Tragetasche mit Antipasti
Erstmalig hatte ich bei diesem Treffen einen Sodastreamer dabei, der hat uns eine enorme Schlepperei erspart, da ich sonst immer noch 3 Kästen Wasser mitnehme - man weiß ja nie. 

Das alles muss am Vorabend der Treffen zusammengesucht und verpackt und dann morgens aus dem 4. Stock ins Auto geschleppt werden. 
An dieser Stelle ein ganz besonders Dankeschön an meinen Mann, der jedes Mal geduldig meine Vorbereitungen erträgt, alles aus der Wohnung ins Auto und von dort aus ins Loft schleppt, beim Aufbau hilft und im Anschluss auch noch wieder den größten Teil zurück in die Wohnung trägt. Ohne Dich wären diese Treffen gar nicht durchführbar - dankeschön dafür! ❤ 

Küchenblock im Loft

Der Küchenblock im Loft selbst ist nicht übertrieben groß gestaltet und sicher auch nicht soooo großartig ausgestattet, so langsam hab ich aber immer mehr den Bogen raus und weiß in etwa, was ich alles mitnehmen muss. 
Spätestens im nächsten Jahr bin ich dann bestens präpariert - bis dahin hab ich ja aber noch das Herbsttreffen und die Weihnachtsfeier, bei denen ich weiter üben kann. 
Apropos Weihnachtsfeier. Die Anmeldung dafür wird in den nächsten Wochen beginnen. Wenn Ihr also Lust habt, auch mal an einem solchen Treffen in netter Runde teilzunehmen, haltet unbedingt die Augen offen!

Antipasti-Buffet
Natürlich kann man nicht den ganzen Tag nur Eis und Waffeln essen, daher hatte ich n büschen was für zwischendurch vorbereitet. 
Neben eingelegten Zucchini und Auberginen gab es Balsamico-Champignons (kommt demnächst), Hummus, eingelegten Feta, Ratatouille und ganz viel Baguette vom Lieblingsbäcker.
Zu Trinken gab es Wasser, Apfelsaft und ich habe wie immer Lemon Squash und auch noch etwas Erdbeersirup gekocht und damit das Eis nicht ganz so langweilig schmeckt ;o), gab es für obendruff noch Schoko-Espressosirup, Erdbeerbalsam und Kakaoessig (kommt demnächst).

Hausgemachtes Eis im Loft
Eis gab es natürlich auch - war ja unter anderem ein Eisworkshop ;-)
Leider hab ich mal wieder keine MakingOf-Fotos für Euch. Wie immer war ich auch diesmal zu sehr mittendrin und hab irgendwann gar nicht mehr dran gedacht Bilder zu machen. Dazu kam, dass durch die Temperaturen nur sehr "cremiges" Eis zustande kam. Kaum aus der Maschine, zerlief das Eis in Nullkommanix - so schnell konnte ich gar nicht fotografieren. 
Ich hab Euch oben in der Collage aber die Eis- und Sorbetsorten zusammengefasst, die wir zubereitet haben und natürlich gibt's auch noch die Links zu den Rezepten. 
Melon-Prosecco-Minz-Slush
...und außerdem gab es noch einen bunt zusammen- gewürfelten Watermelon-Prosecco-Minz-Slush. Dafür habe ich am Vorabend entkernte, gewürfelte und eingefrorene Wassermelone mit Prosecco und Minze im Blender püriert und mit etwas Lemon Squash abgeschmeckt - war gar nicht so schlecht ;o)
Damit Ihr mal seht, wie das in etwa aussieht, habe ich es am letzten Wochenende noch einmal nachgebaut, vollkommen uneigennützig versteht sich. 
Um einen Slush im Blender herzustellen, braucht ihr unbedingt ein Modell, das auch zum Crushen von Eiswürfeln geeignet ist, sonst überlebt er es sicher nicht lange. Ihr könnt aber auch den umgekehrten Weg wählen und die Melone entsaften oder pürieren, dann abschmecken und in der Eismaschine gefrieren. Das Ergebnis ist im Endeffekt das Gleiche. 
Natürlich kann man den Prosecco auch durch einen Saft ersetzen, das hab ich vor 4 Jahren bereits gebloggt. 

Unold Gusto Eismaschine

Sicher wird es auch im nächsten Jahr wieder einen Eisworkshop geben, dann aber vorsichtshalber etwas früher zum Beginn der Eissaison. Dann ist es sicher auch nicht ganz so warm und das Eis ist schneller fertig und behält etwas länger die Form. 
Mir hat dieses Treffen unheimlich viel Spaß gemacht. Ich bedanke mich bei allen Teilnehmern für die tolle Stimmung und hoffe, Euch vielleicht auch in Zukunft noch einmal bei einem meiner Kochtreffen zu sehen!

Innenhof im Loft

Abschließend noch ein herzliches Dankeschön an Unold*, KitchenAid* und Sodastream* für die Bereitstellung der Geräte, ohne die ich diese Koch- treffen nicht veranstalten könnte.
*Partner- und Affiliatelinks

Ice, Ice Baby! Es sind noch Plätze frei!

Nächste Woche Samstag, am 05.07.2014, veranstalte ich mal wieder ein Kochtreffen, das Besondere, diesmal wird kaum gekocht, sondern im Gegenteil, es geht um Eis
Eiscreme mit und ohne Ei, Sorbet, Parfaits, 5-Minuten-Eis aus dem Blender, usw. usf. Die Details könnt Ihr gerne in der ursprünglichen Ankündigung nachlesen. 
Da ich dieses "Kochtreffen" recht kurzfristig geplant habe, sind noch einige wenige Plätze frei, wenn Ihr also Zeit und Lust habt, mit uns die Eismaschine zum Glühen zu bringen, dann schreibt mir gerne eine Mail an steph@kuriositaetenladen.com und ich melde mich dann zeitnah bei Euch. 

Wir würden uns sehr freuen, mit Euch einen schönen und vor allem leckeren Tag zu verbringen!


Schoko-Waffelschälchen und Eiswaffeln

Ich bin mit diesem Beitrag n büschen spät dran, ich weiß. Eigentlich sollte er, wie bei Facebook bereits großspurig angekündigt, ja schon gestern pünktlich zum Eisfreitag online gehen, aber wie das manchmal so ist, ich hatte viel zu tun und bereite außerdem gerade die nächste Themenwoche, die - wenn alles so klappt, wie ich mir das vorstelle - übernächste Woche stattfindet und dann sogar über zwei Wochen geht. 
Diesmal wird sich alles ums Grillen drehen, ein Thema, das in meinem kleinen Laden leider bisher sträflich vernachlässigt wurde. Aber das ändert sich ja bald :o)

Schoko-WaffelschälchenBis es aber soweit ist, hab ich heute erstmal ein neues/altes Rezept für Euch. Das Rezept selbst ist alt, die Aufmachung ist aber eine neue, quasi Knetwaffeln 2.0 und sogar 3.0. Während ich nämlich die Waffelschälchen für das Rezept gebacken und den letzten kleinen Rest Teig auch noch zusammengekratzt und fix ausgebacken hab, hab ich durch Zufall entdeckt, dass das Waffeleisen ja auch diese hübschen "Rundwaffeln" kann, die man in trocken und nicht so besonders lecker aus der Eisdiele kennt. 
Aber der Reihe nach, erstmal geht's um die Waffelschälchen, die mag ich nämlich besonders gerne. 

Eiswaffeln
Auf die Idee für diese Schälchen bin ich gekommen, als ich in den Vorbereitungen für mein letztes Kochtreffen steckte. In der Eventküche, in der ich diese Kochtreffen veranstalte, gibt's leider nicht so wahnsinnig viel Geschirr, so dass ich mir mit diesen Waffelschälchen beholfen habe. Spart Geschirr, Abwasch, sieht hübsch aus und schmeckt auch noch gut - dagegen sieht ein Überraschungsei ziemlich blass aus ;o)

Waffel"straße"
Wenn ich Krüllkoken oder Knetwaffeln backe, dann baue ich mir immer eine kleine Waffel"straße" auf. Ganz links seht Ihr meinen heißgeliebten Hörnchenautomat von Cloer*, der sich eben nicht nur für normale Neujahrskuchen, bzw. Krüllkoken eignet, sondern mit dem man auch diese Knetwaffeln oder wenn es denn unbedingt sein muss, Zimtwaffeln backen kann. 
Für mich ist dieses Waffeleisen eines der wichtigsten Küchengeräte, die Knetwaffeln sind nämlich des Gatten liebstes Teegebäck - ich steh also regelmäßig am Herd am Waffeleisen. 
Vor dem Waffeleisen steht das Kuchengitter, auf dem ich die Waffeln forme und auskühlen lasse. Für die Waffelschälchen nehme ich eine kleine Schüssel, auf die ich die fertige Waffel lege und darauf stülpe ich eine etwas größere Schüssel, das ist auf der Collage unten gut zu erkennen. 

Waffelschälchen - Making-of
Die Knetwaffeln sind aufgrund ihrer Dicke recht empfindlich, mit dieser "2-Schüssel-Technik" klappt das Formen aber sehr gut. Die Waffeln fangen zwischen den beiden Schüsseln etwas an zu schwitzen und brechen dadurch nicht so leicht. Sobald die nächste Waffel fertig ist, kommt die vorherige raus und ist dann schon stabil und hält die Form. Wenn die Waffel seitlich an der Knickstelle einreißt, bzw. bricht, ist das nicht schlimm. Die Bruchstelle wird später mit Schokolade ausgestrichen und verschlossen - außerdem wird die Waffel durch den Schoko- überzug auch noch wasser-, bzw. eisfest. 
Natürlich könnt Ihr die Waffeln aber auch ohne Schokoglasur zubereiten und essen - schmeckt mindestens genauso gut und hält einer normalen Eisportion auf jeden Fall auch stand. 

Schokoüberzug
Zum Portionieren des Teiges verwende ich immer einen Eiskugelportionierer*, damit lässt sich die Teigmenge nicht nur recht exakt bestimmen, sondern das Waffeleisen auch noch sauber und problemlos befüllen. Wie Ihr auf dem ersten Bild in der Collage seht, ist der Eiskugelformer nicht komplett befüllt, sondern ungefähr zu 5/6 - so um und bei. Außerdem streiche ich den Eiskugelformer immer am Schüsselrand ab. So klappt's dann auch mit der Waffelgröße :o)

Und wenn Ihr weder die Original Knetwaffeln, noch Waffelschälchen oder Spitztüten (die könnt Ihr mit einem Waffelhorn* natürlich auch ganz leicht formen) machen möchtet, dann sind vielleicht diese kleineren Rundwaffeln etwas für Euch. Dafür habe ich Teigportionen à ca. 15-16 g abgewogen, kurz rundgerollt und dann wie gehabt ausgebacken. Das Resultat sind diese hübschen runden Waffeln, sie sich nicht nur toll im Eisbecker machen, sondern auch die ideale Knabbergröße haben - die normalen Knetwaffeln sind ja ob der Größe schon immer recht mächtig. 

EiswaffelnZutaten für ca. 27 Waffelschälchen oder 80 Rundwaffeln
250 g Butter, ausgelassen und gebräunt
Mark einer Vanilleschote, 1 TL Anis, 10 g grüne Kardamomkapseln, frisch gemörsert oder Zimt nach Geschmack 
4 Eier 
250 g Rohrohrzucker 
1/4 TL Salz 
500 g Mehl (je nach Größe der Eier evtl. etwas mehr)

Zubereitung
Die Butter in einem Topf zerlassen und bei mittlerer Hitze leicht bräunen, beiseite stellen und etwas abkühlen lassen. 
Die Eier mit dem Zucker, Salz und Vanillemark (bzw. je nach Vorliebe mit einem der anderen oben genannten Gewürze) schaumig schlagen, nach und nach die etwas abgekühlte gebräunte Butter in einem feinen Strahl einlaufen lassen. Das Mehl ebenfalls dazugeben und alles zu einem glatten Teig verrühren.
Den Teig für 30 Minuten oder besser über Nacht ruhen lassen (in dem Fall in den Kühlschrank stellen), dann kann sich das Aroma voll entfalten.
Am nächsten Tag den Teig erneut Zimmertemperatur annehmen lassen, mit einem Eiskugelformer ca. walnussgroße Kugeln aus dem Teig formen und in einem Hörncheneisen ausbacken.

Die fertigen Waffeln auf eine kleine Schüssel legen und eine etwas größere darüberstülpen. Warten, bis die nächste Waffel fertig ist, dann die fertig geformte Waffel auf einem Kuchenrost vollständig auskühlen lassen. 
Die kalten Waffeln je nach Vorliebe mit geschmolzener Schokolade ausstreichen.

Für die Rundwaffeln Teigportionen à ca. 15-16 g abwiegen und ebenfalls goldbraun ausbacken.
 *Affilatelink

Ice, Ice Baby! Eisevent am 05. Juli 2014

So schnell kann es gehen. Kaum hat man ein Kochtreffen hinter sich gebracht, alles abgewaschen und wieder eingeräumt, da kommt schon jemand mit der Idee für ein neues um die Ecke - in diesem Fall Simone von der S-Küche mit dem Wunsch nach einem Eis-Event.
Da Eis ja zur Zeit ja bekanntlich eines meiner Lieblingsthemen ist, hab ich natürlich gar nicht lange überlegt, sondern schnell im Loft nachgefragt, ob in der nächsten Zeit noch ein Termin frei ist und siehe da, der 05.07. ist noch zu haben. 

Also, lasst uns am Samstag, den 05.07. der zu erwartenden Hitze trotzen und einen Tag lang vom Mittag bis in den Abend in Eis schwelgen!

Was erwartet Euch? 
Wir werden zusammen Invertzuckersirup kochen (ich bringe aber natürlich auch welchen mit, den wir sofort verwenden können) und anschließend verschiedene Sorten Eis herstellen, mit der Eismaschine, aber auch ohne. Das Treffen ist also auch für diejenigen interessant, die (noch) keine Eismaschine haben. 

Auf dem Programm steht Folgendes:
  • Eis auf Eibasis
  • Eis ohne Ei auf Joghurtbasis
  • Sorbet
  • Granité
  • Slush
  • 5-Minuten-Eis aus dem Blender
  • Mini-Parfaits/Eiskonfekt
Ich bringe Eiswaffeln, Schokosauce, Erdbeerbalsam, Kakaoessig und Haselnuss- sirup und -krokant mit. Alle Eisportionen werden so klein bemessen sein, dass Ihr nicht schon nach der 3. Kostprobe schlapp macht und zur Abwechslung gibt es zwischendurch auch noch ein paar Antipasti, leckeres Brot mit hausgemachten Brotaufstrichen und eine kleine Käseplatte. Getränke bringe ich natürlich auch mit. 

Das Treffen findet wie immer im Loft statt, beginnt um 13:00 und endet um 21:00 Uhr. Die maximale Teilnehmerzahl liegt bei 15 Personen und der Unkostenbeitrag für Lebensmittel, Getränke und Raummiete beträgt 40€
Wenn ich jetzt Euer Interesse geweckt habe, dann meldet Euch einfach unter steph(at)kuriositaetenladen(dot)com an und ich schicke Euch die noch notwendigen Informationen zu.

Ich würde mich sehr freuen, Euch bei dieser Gelegenheit wiederzutreffen, bzw. kennenzulernen! 

Grapefruit-Hibiskus-Eiscreme

So, jetzt ist mal langsam Schluss mit den ganzen Eiern in der Eiscreme! Ich werd am Gemüsestand schon komisch angeguckt, wenn ich schon wieder eine Packung Eier haben will. Besonders letzte Woche, als ich für die Vorbereitungen des Pasta-Kochtreffens die ein oder andere 10er-Packung brauchte, bin ich schon unangenehm aufgefallen ;o)
Also gibt's heute mal wieder ein eifreies Eis auf Joghurt-Basis. Das Rezept stammt aus Das beste Eis der Welt* von Jeni Britton Bauer. Das Buch selbst gefällt mir nicht besonders gut, es sind aber viele wirklich spannende Eiskombinationen enthalten, aus denen ich mir sicher noch einige rauspicken werde. Leider enthalten die Rezepturen einige Fehler und könnten für meinen Geschmack auch sorgfältiger ausformuliert sein - aber wie gesagt, mit den Ideen lässt sich schon eine ganze Menge anstellen.

Grapefruit-Hibiskus-Eiscreme
Nicht nur die Farbe dieser Eiscreme trifft natürlich genau meinen Geschmack (das ist fast haargenau der Farbton meines Kleinröschens), auch die leicht bittere Note der Grapefruit gefällt mir ganz besonders gut - man muss das aber mögen, denn insgesamt ist diese Eiscreme nicht besonders süß, dafür aber eben leicht bitter und angenehm fruchtig-säuerlich.

Die getrockneten Hibiskusblüten bekommt Ihr im Gewürzhandel (ich kaufe sie auf dem Isemarkt bei Philips Aromagarten) oder auch in Teefachgeschäften. Wenn Ihr sie gar nicht bekommt, könnt Ihr aber sicher auch einen oder zwei Teebeutel verwenden.

Grapefruit-Hibiskus-Eiscreme
Zutaten

Sirup 
130 g Grapefruitsaft 
30 g Zucker 
10 g getrocknete Hibiskusblüten

Eisbasis
20 g Maisstärke
180 g Vollmilch
60 g Sahne 
50 g Zucker
50 g Invertzuckersirup
30 g Frischkäse
500 g türkischer Süzme Joghurt

Zubereitung
Für den Sirup den Grapefruitsaft mit dem Zucker zum Kochen bringen. Die getrockneten Hibiskusblüten dazugeben, von der Platte ziehen und abkühlen lassen. Durch ein feines Sieb passieren und beiseite stellen. 

Für die Eisbasis die Maisstärke mit 3 EL der Milch in einer kleinen Schüssel glatt- rühren. Die restliche Milch mit der Sahne, Zucker und Invertzuckersirup in einem Topf zum Kochen bringen. Von der Platte ziehen, die glattgerührte Speisestärke einrühren und nochmals aufkochen. Rühren, bis die Masse ähnlich einem Pudding deutlich eingedickt ist. 
Erneut von der Platte ziehen und den Sirup, Frischkäse und Joghurt einrühren. Solange Rühren, bis die Masse cremig ist und keine Klümpchen mehr vorhanden sind. 

Kaltes Wasser in die Spüle einlaufen lassen und die Eismasse kalt rühren, dann in der Eismaschine* für ca. 45 Minuten gefrieren lassen. In der Zwischenzeit eine Metallform im Gefrierschrank vorgefrieren. Die gefrorene Eismasse nochmals für ca. 1-2 Stunden nachgefrieren. 
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