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Knollensellerie-Fenchel-Apfelsaft

Die Kombination aus Knollensellerie, Fenchel und Apfel klingt für einen Saft sicher erstmal etwas abenteuerlich, oder? Die bestehen ja heutzutage entweder aus Beeren, exotischen Früchten oder ganz viel Grünzeug. Ich verspreche Euch aber, dass es sich lohnt, diesen Saft auszuprobieren. Seit ich die Kombination das erste Mal auf einer Messe getrunken habe, liebe ich ihn sehr. 
Trotz der zwei enthaltenen Gemüse Sellerie und Fenchel ist er enorm fruchtig und sehr aromatisch. Der Sellerie bringt eine angenehme Süße, der Fenchel eine leichte Anisnote und der Apfel sorgt für das Fruchtaroma. Mein aktueller Lieblingssaft und ein großartiger Start in den Tag!
Und fast genauso großartig wie der Geschmack, ist die Tatsache, dass die Zutaten alle bei uns vor der Haustür wachsen. Das Thema regionaler Konsum steht bei mir ja in dieser Woche noch mehr im Fokus als ohnehin schon, davon hab ich Euch ja gestern bereits ausführlich berichtet. 

Knollensellerie-Fenchel-ApfelsaftZutaten
800 g Knollensellerie (1 großer Knollensellerie)
800 g Fenchel 
1 kg Apfel

Zubereitung 
Das Obst und Gemüse gründlich unter fließendem Wasser waschen und evtl. vorhandene Schadstellen entfernen. 
Den Knollensellerie schälen und je nach Entsaftermodell* in entsprechend große Stücke schneiden. Den Fenchel und die Äpfel ebenfalls putzen (das Kerngehäuse kann bei den meisten Entsaftern mit entsaftet werden) und alles entsaften.
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Pink Grapefruit Rosemary Greyhound

Ihr fragt Euch jetzt wahrscheinlich, was um Himmels Willen ein Pink Grapefruit Rosemary Greyhound ist, oder? Klingt mächtig abgehoben, ist aber im Prinzip "nur" ein Cocktail mit Gin, Grapefruitsaft und einem guten Schluck Rosmarinsirup.
Ich trinke ja nur selten Alkohol, mag Cocktails aber sehr gerne - vorausgesetzt, sie sind fruchtig, also alles von Tequila Sunrise, Sex on the Beach, über Long Island Iced Tea, bis zu Strawberry Daiquiri und Cosmopolitan. 
Der neueste Zugang auf meiner Favoritenliste ist dieser Pink Grapefruit Rosemary Greyhound, der schmeckt nämlich ganz großartig, ist aber auch mächtig hinter- hältig, weil enorm süffig. Ein idealer Cocktail für einen lauen Frühlings- oder Sommerabend!

Pink Grapefruit Rosemary Greyhound
Rosmarin-Sirup

Zutaten
200 g Wasser
150 g Zucker 
4 Zweige Rosmarin

Zubereitung
Das Wasser mit dem Zucker zum Kochen bringen und ca. 10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Den Rosmarin dazugeben, von der Herdplatte ziehen und mindestens eine Stunde ziehen lassen.
Den Rosmarin entfernen und den Sirup in eine Flasche abfüllen.


Pink Grapefruit Rosemary Greyhound

Zutaten
1 Teil frisch gepresster Pink Grapefruitsaft
1 Teil Rosmarinsirup
2 Teile Gin
1 Teil kräftig sprudelndes Mineralwasser

Zubereitung
Alle Zutaten sollten gut gekühlt sein.
Eiswürfel in ein Cocktailglas geben. Grapefruitsaft, Sirup und Gin in ein Glas oder einen Cocktailshaker füllen und gut vermischen, das Mineralwasser dazugeben und in das Cocktailglas umfüllen. Mit einem Rosmarinzweig servieren.

Crema di Limoncello ~ Zitronen-Sahnelikör

Ich verrate Euch was, der Limoncello gestern ist zwar wirklich extrem lecker, mir persönlich aber etwas zu stark, ich mag die heutige "Mädchenvariante" deutlich lieber. Der Crema di Limoncello ist so süffig und cremig, dass man kaum merkt, wieviel Prozent er hat - gefährlich, aber auch mordslecker!

Wie ich gestern schon geschrieben habe, hab ich letzte Woche bereits eine zweite Ladung Zitronenlikör angesetzt (die seht Ihr unten auf dem zweiten Bild) und werde den sicher hauptsächlich zu Crema di Limoncello verarbeiten. Eisgekühlt im Sommer gibt's kaum was Leckereres.

Crema di Limoncello ~ Zitronen-Sahnelikör
Crema di Limoncello wird ganz ähnlich hergestellt wie Limoncello, nur dass man kein Wasser zum Verdünnen des 96%igen Alkohols verwendet, sondern Milch und einen ganz kleinen Schluck Sahne ;o).
Solang Ihr nur die Zitronenschalen eingelegt habt, könnt Ihr Euch also frei entscheiden, was Ihr draus macht, deshalb lasse ich den Ansatz auch solange stehen, bis ich wieder "neuen Stoff" brauche und fülle mir dann etwas ab - je länger er steht, desto besser. 

Der originale Limoncello wird übrigens noch mit einer Vanilleschote aromatisiert. Mir ist das zuviel, da ich nicht überall den Vanillegeschmack mag, daher hab ich sie weggelassen. Wenn Ihr aber gern eine Vanillenote am Crema di Limoncello habt, kocht einfach eine Vanilleschote in der Sahnemilch mit aus und entfernt sie dann wieder. 

So ganz durch bin ich mit meinen Limoncellorezepten übrigens noch nicht, am Freitag wird es noch ein leckeres Lemon Curd-Limoncello-Eis geben. Stay tuned!

Limoncello-Ansatz
Zutaten
500 ml 96%iger Alkohol (Strong Alcohol oder Primasprit*)
Schalen von 5 großen unbehandelten Amalfi-Zitronen

500 ml Milch
250 ml Sahne 
400 g Zucker 

Zubereitung
Die Zitronen gründlich mit warmem Wasser waschen und mit einem Sparschäler* möglichst dünn schälen. Dabei aufpassn, dass so wenig Weißes an den Schalen verbleibt wie möglich, da die weiße Schicht bitter ist. 
Die Schalen in ein großes Flas oder eine Flasche füllen und mit dem Alkohol übergießen. Für mindestens 4 Wochen bei Zimmertemperatur ziehen lassen. 

Nach 4 Wochen ein Stückchen der Zitronenschale herausnehmen und biegen. Zerbricht das Stückchen, ist der Ansatz fertig und kann weiterverarbeitet werden. Ist es immer noch biegsam, muss der Ansatz für weitere 1-2 Wochen ziehen. 

Zur Weiterverarbeitung die Milch mit der Sahne und dem Zucker aufkochen und komplett abkühlen lassen. In der Zwischenzeit den Alkohol durch ein feines Sieb gießen und mit der abgekühlten Milch-Sahne vermischen. In saubere Flaschen umfüllen und im Kühlschrank lagern.
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Limoncello ~ italienischer Zitronenlikör

Auf dieses Rezept warten einige von Euch schon sehr gespannt, die bei Facebook mitbekommen haben, dass ich Limoncello angesetzt habe, aber wie immer gilt auch hier: Gut Ding will Weile haben. Bis der Limoncello ausreichend gezogen hat, dauert es halt seine Zeit. 
Eigentlich könnte der Liköransatz sogar noch länger ziehen, Euch zuliebe hab ich aber schon einmal eine Ladung fertig gemacht, mittlerweile aber auch schon wieder neuen angesetzt, den ich jetzt so lange ziehen lasse, bis dieser hier alle ist. So kann ich auch spontan entscheiden, ob ich Limoncello oder Crema die Limoncello zubereiten möchte.

Limoncello ~ italienischer Zitronenlikör
Das Wichtigste beim Ansetzen von Limoncello sind natürlich die Zitronen, aber auch die Wahl des richtigen Alkohols. 
Setzt den Limoncello auf keinen Fall mit Wodka oder noch schlimmer, Korn an, sondern verwendet ausschließlich 96%igen Neutralalkohol*, weil nur der das Maximum an Geschmack und Aroma aus den Zitronenschalen herausholt. Die Ergebnisse sind nicht annähernd miteinander zu vergleichen. 

Die Zitronen für den Limoncello sollten - wenn möglich - von der Amalfiküste stammen, Ihr könnt aber natürlich auch andere richtig reife und selbstverständlich unbehandelte Zitronen verwenden. Egal welche Ihr verwendet, achtet immer darauf, dass die Zitronen nicht behandelt sind, da ja ausschließlich die Schalen verwendet werden und mit dem extrahierten Aroma auch Pestizide, Fungizide & Co. in den Likör gelangen würden.

Limoncelloansatz
Wie Ihr auf dem Bild ganz oben seht, ist mein Limoncello trüb und nicht so glasklar, wie Ihr das vielleicht von gekauftem Limoncello oder dem mit Wodka angesetztem gewohnt seid. Die Ursache liegt im sog. Louche-Effekt, den einige sicher vom Absinth oder Ouzo kennen.
Die Trübung entsteht durch das Vermischen des mit den ätherischen Ölen der Zitronenschale durchsetzten Alkohols mit Wasser und bedeutet nichts anderes, als dass Ihr alles richtig gemacht habt :o)
Euer Limoncello steckt randvoll mit Aroma und das werdet Ihr schon beim ersten Schluck schmecken. 
Für den ganzen Zitronensaft, der bei der Herstellung von Limoncello entsteht, hab ich natürlich auch ein paar Rezepte auf Lager. Ihr solltet unbedingt Lemon Curd, Apple Lemon Curd, Tarte au Citron, Zitronensorbet, Lemon Squash oder Basilikum-Zitronen-Sorbet ausprobieren und dafür braucht Ihr eine ganze Menge Zitronen, also ran an den Limoncello :o)

Lagert den Limoncello am Besten direkt im Gefrierschrank, so könnt Ihr ihn immer eiskalt genießen, denn so schmeckt er am besten!

Cin Cin! 

Limoncelloansatz
Zutaten 
500 ml 96%iger Alkohol (Strong Alcohol oder Primasprit*)
Schalen von 5 großen unbehandelten Amalfi-Zitronen

550 ml Wasser
200 g Zucker 

Zubereitung
Die Zitronen gründlich waschen und mit einem Sparschäler* möglichst dünn schälen. Es soll so wenig Weißes an den Schalen verbleiben wie möglich. 
Die Schalen in ein durchsichtiges, fest verschließbares Gefäß füllen und mit dem Alkohol übergießen. Mindestens 4 Wochen bei Zimmertemperatur ziehen lassen. 

Nach 4 Wochen ein Stückchen Zitronenschale herausnehmen und biegen. Zerbricht das Stückchen, kann der Limoncelloansatz weiterverarbeitet werden. Ist es immer noch flexibel, muss der Ansatz noch 1-2 Wochen weiterziehen.

Das Wasser mit dem Zucker aufkochen und vollständig abkühlen lassen, dann zu dem Alkohol geben und nochmals 1 Woche ziehen lassen. Den Limoncello durch ein sehr feines Sieb gießen (nicht durch einen Kaffeefilter!) und in Flaschen umfüllen. Im Gefrierschrank aufbewahren und eiskalt genießen.
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Wassermelonen-Milchshake

So, jetzt isses soweit, heute habe ich mein liebstes Sommerrezept 2014 für Euch. Ok, "Rezept" ist angesichts von zwei Zutaten, die nur mal eben aufgemixt werden, ein klein wenig übertrieben, das Resultat ist aber absolut großartig.   
Ich kann ohne Übertreibung sagen, dass ich süchtig nach diesem Shake bin und mich grün ärgere, dass ich das nicht schon vorher ausprobiert habe. So abwegig isses schließlich nicht, Wassermelone mit nem Schluck Milch aufzumixen. 

Wassermelonen-Milchshake
Um die original "Rosa Wolke" hinzukriegen, braucht Ihr wieder mal einen leistungsstarken Blender*, der auf jeden Fall soviel Kraft haben muss, dass er auch zum Eiswürfelcrushen geeignet ist. Nur dann könnt Ihr die gefrorenen Melonenwürfel mit der Milch so weit atomisieren, dass ein wunderbarer Melonenschaum entsteht. 

Wenn Ihr aber keinen so kräftigen Blender habt, lasst die Melonenwürfel in der Milch etwas antauen oder mixt die frische (nicht gefrorene) Melone mit eiskalter Milch auf. Schmeckt natürlich auch ganz klasse, hat dann nur nicht diese sagenhafte Konsistenz.  

Wassermelone im Querschnitt
Ich bin von diesem Shake mittlerweile so abhängig, dass ich mir zum Ende der Melonensaison kleine Melonenpakete schnüren und dann einfrieren werde. So kann ich die Melonen-Milchshake-Saison wenigstens verlängern.

Der große Gefrierbehälter unten ist für die Melonenwürfel übrigens nicht wirklich optimal, da man immer mit nem Messer Melonenbrocken lösen muss und der Rest dann wieder eingefroren wird. Friert die Melone lieber in kleinen Portionen ein, dann müsst Ihr Euch nicht mit nem Eispickel an die Arbeit machen.

gefrorene Wassermelonenwürfel
Zutaten
200 g Wassermelone, gewürfelt und eingefroren
ca. 300-350 g kalte Milch

Zubereitung
Die Wassermelone entkernen und das Fruchtfleisch in Würfel schneiden und über Nacht einfrieren.
Am nächsten Tag die gefrorene Wassermelone und Milch in einen Blender geben und solange pürieren, bis ein glattes Shake entstanden ist. Sofort genießen.
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Pimm's No. 1 Cup

MannMannMann, das war ja was... 
Da setz ich mich gestern Abend hin und will den heutigen Beitrag schreiben, mach mir ausnahmsweise mal für nebenher den Fußball-Livestream und nicht wie sonst ein Hörbuch an und dann sowas. Das Ende vom Lied, ich hab Fußball geguckt, aber nix geschrieben.

Der heutige Beitrag passt aber sehr gut, ich hab Euch heute nämlich nix Gegrilltes und auch keine Beilage mitgebracht, sondern etwas zu trinken, einen Cocktail, mit dem wir jetzt prima auf den Sieg der deutschen Mannschaft anstoßen können. Als Durstlöscher eignet er sich nicht, sonst liegt Ihr ganz schnell unterm Grill Tisch, aber ein Gläschen zur Feier des Tages darf es schon einmal sein.

Pimm's No. 1 Cup

Während der Rest der Nation im letzten Jahr Hugo und in diesem Jahr Lillet trinkt, haben mein Mann und ich Pimm's für uns entdeckt. 
Pimm's ist ein englischer Kräuterlikör, der gerne mit Ginger Ale, Gurkenscheiben oder während der Saison auch gerne mit Erdbeeren oder Orangen getrunken wird. Außerdem kann man noch Borretsch oder auch Minze dazugeben.
In Großbritannien ist der Pimm's No 1 Cup sehr beliebt, klar, dass wir ihn auch ausprobieren mussten. Mittlerweile hat er sich zum absoluten Lieblingscocktail meines Mannes entwickelt und ich trinke auch gerne mal ein Schlückchen davon. Nicht viel, weil ich Alkohol absolut nicht vertrage und dieses Zeug so hinterhältig wie süffig ist, aber ein wönziges Schlückchen kann ja nicht schaden ;o)

Pimm's No. 1 Cup mit Erdbeeren und Orangen
Pimm's No. 1 Cup

Zutaten 
50 ml Pimm's No. 1
20 ml frisch gepresster Zitronensaft 
10 ml Gurkensirup (s.u.)
120 ml Ginger Ale

Optional 
je nach Saison und Geschmack Erdbeer- und Orangenscheiben 
Minze oder Borretsch
Eiswürfel 

Zubereitung 
Pimm's, Zitronensaft und Gurkensirup in einem Glas verrühren. Eiswürfel dazugeben und mit Ginger Ale auffüllen. 

GurkensirupGurkensirup, das klingt sicher erstmal sehr abenteuerlich. Sirup macht man ja normalerweise aus Früchten und Beeren, oder auch mal aus Schokolade oder ähnlichem, aber Gurke? 
Schmeckt klasse, das verspreche ich Euch. Nicht unbedingt pur nur mit Wasser verdünnt, aber mit etwas Zitrone oder Limette, Minze und evtl. einer guten Limonade gepimpt ein großartiges Erfrischungsgetränk, gerade im Sommer. Man muss aber natürlich Gurken mögen - ich liebe Gurken :o)
Für Pimm's No. 1 Cup kann man natürlich auch ein paar Scheiben Gurke in den Cocktail geben, der Sirup verstärkt das Gurkenaroma aber noch, sehr lecker!

geraspelte Gurken
Vierländer Minigurken
Achtet darauf, dass Ihr für diesen Sirup möglichst aromatische Gurken verwendet, damit der Sirup auch einen kräftigen Geschmack bekommt und es keine wässrige Plörre wird. Daher unbedingt die Kerne entfernen, das verwässert den Sirup nur unnötig, die Schale solltet Ihr aber dran lassen, die gibt Aroma und auch Farbe. Kauft also am besten Bioware.
Ich verwende gerne Vierländer Minigurken, die haben nur wenig Kerne, sind im Ganzen recht fest und im Gegensatz zu normalgroßen Schlangengurken regelrechte Geschmacksbomben

Gurkensirup nach dem Abseihen
Gurkensirup

Zutaten
250 g Minigurken
150 g Wasser
130 g Zucker

Zubereitung
Die Gurken waschen, längs halbieren und mit einem Löffel das Kerngehäuse ausschaben. Mit der Reibe raspeln.  
Das Wasser mit dem Zucker in einem Topf zum Kochen bringen und rühren, bis sich der Zucker komplett aufgelöst hat. Von der Platte ziehen, die geraspelte Gurke zufügen und abgedeckt für ca. 30 Minuten ziehen lassen. 
Durch ein feines Sieb gießen, in eine Flasche abfüllen und gut verschließen.
Hält sich verschlossen im Kühlschrank gelagert einige Wochen. Nach dem Anbruch sollte er aber innerhalb einiger Tage verbraucht werden. 

Lemon Squash für Eilige, aka Rosi Brause

Ein Rezept für Lemon Squash habe ich bereits vor einigen Jahren gebloggt, damals mit frisch gepresstem Zitronensaft und im Prinzip ist die Basis meines Zitronensorbets auch nichts anderes als ein simpler Zitronensirup, den ich nicht nur gerne in kugelform löffle, sondern auch sehr gerne trinke. 
Heute möchte ich Euch die schnelle und auch um einiges günstigere Variante vorstellen, von der ich mir immer gleich ein paar Liter koche, heiß in sterilisierte Flaschen abfülle und dann anstatt des nicht gerade günstigen Rose's Lemon Squash trinke.  Daher auch der Name, Rosi Brause :o)
Für diesen Sirup kaufe ich mir 1-Liter-Flaschen Zitronensaft (gibt's in jedem Supermarkt, konventionell und auch Bio) und verbrauche die komplett für den Sirup. Das ergibt dann ein paar Flaschen Sirup und ich hab erstmal wieder "Stoff" für die nächsten Monate.

Ein weiterer Vorteil des Zitronensaftes (neben dem Preis) ist, dass der Sirup dadurch länger haltbar ist. Mir ist von diesem Sirup noch nie eine Flasche verdorben, wohingegen der Sirup aus frischen Zitronen nicht ganz so lange hält. 
Morgen zeig ich Euch dann, wie man aus diesem und jedem anderen Zitronensirup in Nullkommanix eine sehr farbenfrohe Zitronensorbetvariante macht. 

Lemon Squash aka Rosi Brause
Zutaten 
1,3 kg Zucker
1,3 Liter Wasser
1 Liter Zitronensaft

Zubereitung 
Alle Zutaten in einem großen Topf zum Kochen bringen und ca. 15 Minuten köcheln lassen. 
In der Zwischenzeit die Flaschen vorbereiten. Gründlich ausspülen und bei 150°C ca. 15 Minuten im Backofen sterilisieren. Die Deckel in einen Topf geben, mit Wasser auffüllen und ca. 5 Minuten auskochen. 
Die Flaschen aus dem Backofen nehmen, etwas abkühlen lassen, dann den Zitronensirup einfüllen und verschließen. 

Hält sich ungeöffnet mindestens ein Jahr - theoretisch...

Falls Ihr zufällig eine oder mehrere Biozitronen rumliegen habt, könnt Ihr die Schale natürlich auch mit auskochen, das gibt noch das "gewisse Etwas"

Mango Lassi

Mit exotischem Obst wie Ananas, Papaya und Mangos ist das so eine Sache. Normalerweise kaufen wir es nicht, sondern bleiben bei saisonalem und regionalem Obst. Zur Zeit gibt's ja aber leider nicht sehr viel mehr als Lageräpfel und auch die sind nicht mehr wirklich knackig - wir haben daher neulich unserer Inkonsequenz freien Lauf gelassen und es so richtig krachen lassen. Wir haben eine Mango gekauft!
So pur finde ich Mango gar nicht so besonders lecker, daher ist sie zusammen mit etwas Joghurt, Milch und ein paar Gewürzen in den Blender gewandert - mein Mitesser war begeistert und ich fand es auch ganz lecker. Mein Lieblingsobst wird Mango aber nicht und das ist ja auch ganz gut so ;o)

Da ich nur Mango, Joghurt und Zucker n büschen langweilig finde, hab ich das Lassi noch mit etwas Kardamom, gemahlenem Ingwer und Safran aufgepeppt - nicht nur zum Entschärfen von indischem Essen eine ganz leckere Geschichte!

Mang Lassi
Zutaten
1 sehr reife Mango 
500 ml Joghurt (0,1%)
50-100 ml Milch (je nach Vorliebe und Größe der Mango)
1 Messerspitze Ingwerpulver
4 Kardamomkapseln
einige Fäden Safran
2 EL heißes Wasser 
Zucker oder Invertzuckersirup nach Geschmack

Zubereitung
Die Kardamomkapseln in einen Mörser geben und kurz anknacken, so dass die Samen herausfallen. Die Schalen entfernen. Den Safran und einen TL Zucker dazugeben und sehr fein mahlen. Das heiße Wasser dazugeben und kurz ziehen lassen.
Das Fruchtfleisch der Mango abschneiden, und zusammen mit den restlichen Zutaten in einen Blender geben und fein pürieren. Gut gekühlt servieren. 

Frittata mit ofengerösteten Wurzelgemüsen

Es ist wie in jedem Jahr, eigentlich nehme ich mir vor, keine gute Vorsätze für das bevorstehende Jahr zu fassen (in sich ja schon ein Widerspruch), insgeheim mache ich es dann doch, nur um binnen kürzester Zeit doch wieder davon abzukommen - immer das Gleiche...
Einer meiner diesjährigen heimlichen Vorsätze ist, noch saisonaler und wenn möglich regionaler als ich es eh schon getan habe, einzukaufen und zu kochen. Und, und nu wird's ganz kompliziert, das auch noch entsprechend zu bloggen, denn das ist die eigentliche Schwierigkeit ;o)
Vielleicht erinnert Ihr Euch noch an meinen kleinen Erdbeermarathon im letzten Jahr, damals musste ich die Rezepte im Akkord hier im Blog veröffentlichen, damit sie überhaupt noch eine Chance hatten, nachgekocht zu werden. 

Das heutige Rezept hat aus genau diesem Grund fast ein Jahr geduldig seine Runden in der Warteschleife gedreht und auf seinen großen Auftritt gewartet. Natürlich kann man diese Frittata auch im Sommer zubereiten, wirklich interessant ist sie aber besonders jetzt, da die Auswahl an frischen Gemüsen nicht so überwältigend ist wie in der warmen Jahreszeit. Bei der Auswahl der Gemüse könnt Ihr Eurer Phantasie freien Lauf lassen und sie ganz nach Geschmack kombinieren. 
Es fehlt dann nur noch eine ganz einfach Joghurtsauce, eine große Portion Feldsalat und eine leckere, gesunde und dazu noch vegetarische Mahlzeit ist fertig. Falls etwas übrig bleibt umso besser, dann habt Ihr direkt noch eine Portion für den nächsten Tag, aufgewärmt oder auch kalt schmeckt diese Frittata nämlich nochmal so gut. 

Zutaten 
600 g Wurzelgemüse (Rote Beete, Ringelbeete, Pastinaken, bunte Möhren, Lauch, rote Zwiebeln, Petersilienwurzel, Süßkartoffeln - was grad Saison hat und vorrätig ist)
Rapsöl
8 große Eier 
2 Frühlingszwiebeln
1 kleines Bund glatte Petersilie 
1 EL frischer Thymian, fein gehackt
Salz, Pfeffer und frisch gemahlene Muskatnuss
ca. 50 g Nordländer, frisch gerieben (oder ein anderer würziger Hartkäse) 

Zubereitung
Die Gemüse waschen putzen und je nach Sorte in Würfel oder Stücke schneiden. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, mit Salz, Pfeffer und Thymian bestreuen und etwas Öl darübergeben. Bei 180°C für ca. 40 Minuten backen, bis die Gemüse gar sind.
In der Zwischenzeit die Eier mit dem confierten Knoblauch verkleppern. Die Eier mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen, fein gehackte Petersilie und Thymian dazugeben und verrühren. Die Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden.
Die im Ofen gegarten Gemüse in eine Auflaufform geben und mit den Fühlingszwiebel-ringen vermischen. Die Eier darüber gießen und mit frisch geriebenem Käse bestreuen. 
Erneut für ca. 20 Minuten in den Backofen schieben und backen, bis die Eimasse vollständig gestockt ist (hängt von der Höhe der Form ab). 
Sobald die Eier gestockt sind, den Grill zuschalten und die Frittata knusprig überbacken. 
In der Zwischenzeit aus Joghurt, confiertem Knoblauch, Salz und Piment d'Espelette eine Joghurtsauce anrühren. Den Salat waschen und mit einem leckeren Salatdressing anrichten. 
Die Frittata in Scheiben schneiden und mit Salat und Joghurtsauce servieren.
Quelle: River Cottage Everyday Veg - Hugh Fearnley-Whittingstall
 

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