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Kräuterbutter-Zupfbrötchen

Typisch, dass ich mir gerade dieses Jahr überlegt habe, Beilagenbrote und Brötchen zum Grillen zu bloggen, wenn der Sommer bis auf wenige Ausnahmen mehr oder weniger ins Wasser fällt. Aber ich lasse mich davon nicht beirren und backe und blogge einfach weiter. Schließlich kann man auch bei 15 Grad und Regen grillen, man braucht nur anständige Kleidung, große Schirme oder nen gemütlichen Pavillon. Wir sind ja schließlich nicht aus Zucker, oder?

Kräuterbutter-Zupfbrötchen

Nach meinen Kräuterbutter- und Spezialbaguette, den Imbissbrötchen und meinem Pizza Monkey Bread habe ich heute Kräuterbutter-Zupfbrötchen nach einer Idee von Jamie Oliver für Euch. Ich glaube, das ist sogar das erste Rezept hier im Blog, das auf einem von Jamie Oliver basiert - hat ja auch nur um und bei 8 1/2 Jahre gebraucht ;o)
Für dieses Rezept hab ich mein Standard-Brötchenrezept und meine Kräuterbutter verwendet, die aber noch mit reichlich Knoblauch gepimpt. Ab und zu darf das schon einmal sein. Ihr könnt aber natürlich jede Kräuterbutter verarbeiten, die Ihr mögt.

Kräuterbutter-Zupfbrötchen

Da ich seit einiger Zeit gerne auf meinen nicht mehr ganz so neuen Ikea-Blechen backe, hab ich die Teigmenge so angepasst, dass die Brötchen perfekt dort drauf-passen. Wie Ihr seht, bleibt da kein Millimeter mehr frei und wenn Ihr mögt, könnt Ihr die Brötchen auch stürzen und dann so am Stück auf den Tisch stellen. 
Im Vergleich zu Standard-Beckblechen, sind diese nicht ganz so tief/breit, d.h., wenn Ihr die Brötchen auf einem normalen Backblech backt, hocken sie wahr-scheinlich nicht ganz so dicht aufeinander.

Knusperbodenvorbereitung
Backblech: Ikea
Das Besondere an dieser Zupfbrotvariante ist übrigens nicht die reichliche Menge Kräuterbutter, sondern der Panko-Knusperboden. Von oben sehen sie zwar ganz normal aus, unten sitzt aber der ganze Knusper drunter. 
Ich verwende dafür sehr gerne Panko, also japanisches Paniermehl, das eine gröbere Struktur hat und für das keine Rinde verwendet wird, Ihr könnt aber natürlich auch handelsübliche oder noch besser, selbstgemachte Semmelbrösel verwenden.

Kräuterbutter-Zupfbrötchen vor dem Backen

Zutaten
750 g Mehl, Type 550
1 Würfel Frischhefe
1 TL Rapshonig
450 g kaltes Wasser
2 EL Rapsöl
15 g Salz

Außerdem

100 g Panko
500 g Knoblauch-Kräuterbutter (siehe unten)

Zubereitung
Das Mehl in eine Schüssel geben und mit einem Löffel in der Mitte eine Mulde hineindrücken. Die Frischhefe zerbröseln und in die Mulde geben. Einen TL Honig zu der Hefe geben und die Mulde mit Wasser auffüllen. Einige Minuten ruhen lassen, dann das Öl und Salz dazugeben und alles mit der Küchenmaschine 5 Minuten zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig abgedeckt gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. 
In der Zwischenzeit die Kräuterbutter zubereiten, siehe unten.
Den Teig in Portionen à ca. 50 g abwiegen und die Teigportionen rund wirken. Das Backblech mit einem Drittel der Kräuterbutter bestreichen, dann gleichmäßig mit Panko ausstreuen. Die Teiglinge darauf verteilen und abgedeckt nochmals ca. 30 Minuten ruhen lassen. Das zweite Drittel Kräuterbutter vorsichtig mit zwei Teelöffeln auf den Teiglingen verteilen und 180°C vorgeheizten Backofen (Ober- und Unterhitze) ca. 15 Minuten hellbraun backen. Die letzte Kräuterbutter darüber verteilen und weitere 5 Minuten backen. Brötchen herausnehmen und warm oder komplett abgekühlt servieren.

Knoblauch-Kräuterbutter

Zutaten
300 g weiche Butter
8 confierte Knoblauchzehen
2/3 Bund Grüne-Sauce-Kräuter, ca. 120 g (Petersilie, Schnittlauch, Sauerampfer, Pimpernelle, Borretsch, Kresse und Kerbel)
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1/4 TL Piment d'Espelette*
1/2 TL Lemon Myrtle*
1/2 Schalotte

Zubereitung
Die Butter mit den Knoblauchzehen in einen Standmixer geben und solange aufmixen, bis der Knoblauch vollständig mit der Butter vermengt und diese cremig aufgemixt ist. Die Kräuter dazugeben und solange mixen, bis sie die gewünschte Konsistenz haben, dann mit den Gewürzen abschmecken, die Schalotte schälen, in sehr feine Würfel schneiden und unterheben.
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Pizza Monkey Bread ~ Pizza-Zupfbrot

Ich bin der Meinung, dass die sog. Beilagen beim Grillen mindestens genauso wichtig sind wie das, was auf dem Grill landet, leider aber viel zu oft vernach-lässigt werden.
Ein leckerer Salat, Dipps oder Kräuterbutter oder orientalische Mezze sind eine wunderbare Ergänzung zum Steak, der Bratwurst oder dem Schaschlik. Was ebenfalls auf keiner Grillparty fehlen sollte, ist natürlich Brot. Kräuterbutterbaguettes, Imbissbrötchen oder eine Foccacia passen eigentlich immer und für alle, die mein Brotsortiment schon durchprobiert haben, habe ich heute etwas Neues mitgebracht - bzw. eine Neuinterpretation eines Brotes, das ich Euch bereits vor 7 Jahren vorgestellt habe. Damals habe ich es Pizza-Bollerbrot genannt, heute weiß ich, dass es dafür einen viel "hipperen" Namen gibt. Es ist ein Pizza Monkey-Bread!

Pizza Monkey Bread ~ Pizza-Zupfbrot

Dieses herzhafte Zupfbrot lässt sich natürlich ganz nach Eurem Geschmack abwandeln. Ich hab mich diesmal für eine zweifarbige Variante entschieden, den Teig halbiert und eine Hälfte mit Paprikamark eingefärbt. Tomatenmark funktioniert natürlich genauso, schmeckt mir persönlich nur nicht so gut.
Der Teig wird dann in kleinen Portionen rundgeformt. Ich hab jeweils Portionen à 30 g abgewogen, wenn Eure Bällchen aber später kleiner werden sollten, wiegt immer ca. 20 g ab, dann bekommt Ihr deutlich mehr und kleinere Zupfportionen. 

Pizza Monkey Bread ~ Pizza-Zupfbrot

Wenn Ihr das Zupfbrot wie ich hier in einer Napfkuchenform* backen möchtet, sollte die unbedingt beschichtet sein, denn sonst backt Euch das Zupfbrot durch den enthaltenen Käse gnadenlos fest. Selbst in meiner beschichteten Form blieb es ein wenig hängen, ließ sich aber mit einem Löffel sehr einfach lösen.
Ihr könnt aber natürlich jede Form verwenden, die groß genug ist, egal ob Napf-kuchen-, Spring- oder Pieform - selbst eine Kastenform sieht sicher sehr schick aus.

Bereitet als Ergänzung noch einen leckeren Dipp zu und schon wird das Kotelett auf dem Grill ganz schnell vom Haupt- zum Nebendarsteller degradiert und alles scharrt sich um das Brot.

Pizza Monkey Bread ~ Pizza-Zupfbrot

Heller Teig
250 g Mehl, Type 550
10 g Frischhefe
5 g Salz
1/2 TL Rapshonig
150 ml kaltes Wasser
1 EL Olivenöl

Roter Teig
250 g Mehl, Type 550
10 g Frischhefe
5 g Salz
1/2 TL Rapshonig
100 ml kaltes Wasser
60 g Paprika-oder Tomatenmark

Füllung 
50 g Basilikumblätter (ca. 1 Topf)
40 g Olivenöl
150 g Nordländer, frisch gerieben (alternativ Parmesan oder ein anderer Hartkäse)
2 Frühlingszwiebeln

Zubereitung
Das Mehl in eine Schüssel geben und mit einem Löffel in der Mitte eine Mulde hineindrücken. Die Frischhefe zerbröseln und in die Mulde geben. Honig zu der Hefe geben und die Mulde mit Wasser auffüllen. Einige Minuten ruhen lassen, dann das Öl (bzw. beim roten Teig das Paprikamark) und Salz dazugeben und alles mit der Küchenmaschine 5 Minuten zu einem glatten Teig verkneten.
Abgedeckt ca. 1 Stunde ruhen lassen, bis sich das Volumen des Teiges verdoppelt hat - je nach Umgebungstemperatur kann das auch länger dauern.


In der Zwischenzeit das Basilikum mit dem Olivenöl in einem hohen Gefäß mit dem Stabmixer* fein aufmixen, den Käse reiben und die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Alles in eine Schüssel, geben und vermischen.

Beide Teige in Portionen à 20-30 g teilen und jeweils rund wirken. Die Teigbällchen zu den übrigen Zutaten in die Schüssel geben und gut, aber vorsichtig miteinander vermischen, 
so dass die Teigbällchen rundherum mit Käse und Pesto bedeckt sind.

Eine beschichtete Napfkuchenform einfetten und die Teigbällchen mit Pesto, Käse und Frühlingszwiebeln hineingeben. Nochmals ca. 30 Minuten gehen lassen, dann bei 180°C 35-45 Minuten im vorgeheizten Backofen goldbraun backen. Das Zupfbrot herausnehmen, 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann aus der Form lösen und vollständig auf einem Kuchenrost abkühlen lassen. 
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Imbissbrötchen

Wenn ich früher in Bremen an einem meiner Lieblings-Imbisstände eine Bratwurst gegessen habe, gab es dazu immer so ein kleines, längs aufgeschnittenes trockenes Brötchen, das man wahlweise zum Greifen der Bratwurst oder zum Füttern der kleien dicken Tauben verwenden konnte. Geschmeckt hat es nicht wirklich, dazu war es zu trocken - ich hab daher meist dazu beigetragen, dass die Tauben- population Bremens ordentlich gemästet wurde. 
Irgendwann wurden die Brötchen dann durch Baguette-, bzw. Kaviarbrotscheiben ersetzt, das Imbissbrötchen wurde also quasi wegrationalisiert. Die machen auch vor Nichts halt! ;o)

Imbissbrötchen
Tablett und Geschirr: Butlers, große Schale: Ahoi Marie
Durch meine Mama, die im Gegensatz zu mir eine begeisterte Brotbäckerin ist, bin ich kürzlich ja auf die Kräuterbutterbaguettes eines Bremerhavener Bäckers aufmerksam geworden und hab auf dessen Homepage auch ein Rezept für diese Brötchen, bzw. wie er sie nannte "Wurstbrötchen" gefunden, die großartig in die Grillsaison passen. Leider wurde die Seite und der YT-Kanal mittlerweile eingestellt, sonst hätte ich sie Euch natürlich verlinkt.
Ich habe das Originalrezept wie immer abgewandelt und bin von dem Ergebnis begeistert. Die Brötchen sind wunderbar fluffig und weich, saftig und lassen sich großartig einfrieren oder im Notfall auch mal am Vortag vorbereiten. 
Sie haben genau die richtige Größe für eine Bratwurst, brechen nicht durch und im Gegensatz zu den Brötchen, die es früher im Imbiss gab, schmecken sie auch noch!


Imbissbrötchen
Backblech: Ikea
Wenn Ihr also den diesjährigen 3-Tage-Sommer so richtig ausnutzen möchtet, dann backt doch zum nächsten Grillen diese Imbissbrötchen, dazu noch Kräuterbutter- baguettes und evtl. einen leckeren Salat und schon seid Ihr gewappnet. Ich empfehle besonders meinen heißgeliebten Wassermelonen-Taboulé, klassischen Taboulé oder auch Fattoush.

Falls Ihr am Grilltag nicht noch in der Küche stehen und Brötchen backen möchtet, erledigt das einfach vorher und friert sie ein, sie sind dann aufgetaut wie frisch gebacken und Ihr könnt Euch den schönen Dingen des Lebens widmen. 

Imbissbrötchen
Zutaten für 18 Imbissbrötchen
500 g Mehl, Type 550
11 g Salz
1 TL Honig
15 g weiche Butter
20 g Frischhefe
350 g kalte Milch

Zubereitung
Das Mehl in eine Schüssel geben und mit einem Löffel in der Mitte eine Mulde hineindrücken. Die Frischhefe zerbröseln und in die Mulde geben. Einen TL Honig zu der Hefe geben und die Mulde mit Milch auffüllen. Einige Minuten ruhen lassen, dann die Butter und Salz dazugeben und alles mit der Küchenmaschine 5 Minuten zu einem glatten Teig verkneten.
Sofort 18 Teigportionen à ca. 50 g abwiegen und rund wirken. Abgedeckt ca. 30 Minuten ruhen lassen, dann länglich wirken und mit etwas Abstand auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. Abgedeckt nochmals ca. 30 Minuten gehen lassen, dann mit Wasser besprühen und im auf 230°C vorgeheizten Backofen (Ober- und Unterhitze) 12-15 Minuten hellbraun backen. Brötchen herausnehmen und komplett abkühlen lassen.
Zum Servieren ein Wurstbrötchen abbrechen, längs einschneiden (nicht komplett durchschneiden) und mit einer Wurst servieren.
Imbissbrötchen

Kräuterbutterbaguettes

Ich selbst hab zwar weder Garten, noch Balkon und kann deshalb nur bei meinen Eltern grillen, trotzdem bin ich ja nicht so, und hab Euch jetzt schon das erste Rezept für die anstehende Grillsaison mitgebracht. Es gibt heute ein Kräuterbutter- baguette, das aber nicht nur eine tolle Beilage zum Grillen ist, sondern auch so ganz allein für sich prima schmeckt - und weil ich beim Backen auf einmal an früher denken musste, lege ich noch ein Mettwurst-Käse-Baguette obendruff. Das gab es früher ganz oft, als ich noch zuhause wohnte. Ist also schon n büschen her.

Kräuterbutter und Mettwurst-Käse-Baguettes
Sicher kennt Ihr alle diese Fertigbaguettes aus der Kühltheke. Kann man essen, schmeckt dann aber - Ihr wisst schon... Nicht wirklich lecker. 
Wie einfach diese Baguettes auch selbstgemacht sind, das werde ich Euch heute beweisen. Genaugenommen sind es zwar keine Baguettes, sondern Kaviarbrote, da ich aber vermute, dass außer meinen Lesern aus dem Bremer Umland nur wenige Leser etwas mit dem Begriff Kaviarbrot, bzw. -stange anfangen können, hab ich aus den Kaviarbroten einfach Baguettes gemacht. Ist ja auch viel eingängiger. 

Kräuterbutter und Mettwurst-Käse-Baguettes
Kaviarbrote, bzw. -stangen sind im Prinzip Weißbrote im Baguetteformat und damit das perfekte Partybrot. Wir haben Kaviarbrote zuhause immer für Schnittchen und Partyhäppchen verwendet, denn im Vergleich zu Baguette hat es eine deutlich kompaktere Krume und lässt sich daher besser belegen. Es ist außerdem noch viel weicher und ratzfatz im Mund verschwunden. 

Brotteig vor und nach dem Falten
Die Idee für dieses "Baguette" hab ich vom YT-Kanal Ehrlich backen mit Jonny & Claudia, ich hab das Rezept aber wie immer abgewandelt, so dass das gesamte Backblech ausgenutzt wird. Mein Rezept ergibt also ganz genau drei Baguettes, die man natürlich nach Herzenslust füllen kann. 
Ich habe hier meine neulich gebloggte Grüne-Sauce-Kräuterbutter verwendet, aber es schmeckt auch jede andere. Ich hab ja bereits eine ganze Menge Butterrezepte gebloggt, da findet Ihr sicher das passende Rezept:
Und auch meine Bacon Jam, die Cumberland- oder Portweinzwiebeln schmecken wunderbar als Baguettefüllung. Übrigens! Mein Ajvar ist ebenfalls eine tolle Grundlage für eine "Kräuter"butter. Einfach das Ajvar mit etwas Butter glatt rühren, fertig!

Teiglinge beim Falten
Natürlich könnt Ihr im Prinzip aus nahezu jedem Weißbrotrezept ein Kaviarbrot machen, der Teig darf nur nicht zu weich sein, sonst läuft das Brot trotz des Faltens auseinander. 
Die Falttechnik seht Ihr auf den beiden oberen Collagen oder auch im bereits verlinkten Video. Durch das wiederholte Nachinnenklappen des Teiges entsteht eine Spannung und der Teigling behält seine Form, ohne in die Breite zu laufen. 

Fertige Teiglinge vor dem Backen und gebackene Kaviarbrote
Das Brotrezept ist sehr simpel, keine langen Geh- und Ruhezeiten, einfache Teigführung, relativ viel Hefe... Das lässt sich einfach auch am Morgen ansetzen und spätestens Nachmittags steht dann das Brot auf dem Tisch. Ich hab ja nix gegen aufwendigere Brotrezepte, aber ab und zu darf es auch mal was Einfaches sein. 

Gefüllte Kaviarbrote vor dem Backen
So, und nun noch zu meinem Kuriositätenladen-Spezialbaguette!
Man nehme ein vorbereitetes Kaviarbrot, schneide es wie unten im Rezept erwähnt, fast in Scheiben (natürlich nicht komplett, sonst ist es ja kein ganzes Baguette mehr), und fülle die Schnitte mit jeweils einer halben Scheibe Mettwurst und Käse. Ich nehme dazu gerne einen kräftigen Cheddar. Danach wird das Baguette genauso wie beschrieben in Backpapier eingewickelt und wandert noch einmal in den Backofen.
Wenn Euch dieses Rezept neugierig gemacht hat, lasst unbedingt Eurer Phantasie freien Lauf und probiert gleich unterschiedliche Füllungen aus!
Fertige Kräuterbutterbaguettes
Zutaten
750 g Mehl, Type 550
30 g Frischhefe
15 g Salz
1 TL Rapshonig
30 g weiche Butter
480 g kaltes Wasser

Außerdem
ca. 250 g Kräuterbutter

Zubereitung
Das Mehl in eine Schüssel geben und mit einem Löffel in der Mitte eine Mulde hineindrücken. Die Frischhefe zerbröseln und in die Mulde geben. Einen TL Honig zu der Hefe geben und die Mulde mit Wasser auffüllen. Einige Minuten ruhen lassen, dann die Butter und Salz dazugeben und alles mit der Küchenmaschine 5 Minuten zu einem glatten Teig verkneten.

Sofort in drei Teigportionen teilen, rund wirken und den Teig 20 Minuten entspannen lassen, dann in drei längliche Kaviarstangen formen, die die Länge des Backbleches haben.
Nebeneinander auf dem Backblech verteilen und abgedeckt ca. 30 Minuten gehen lassen. Mit einem Säge- oder Brotmesser quer einschneiden, mit Wasser besprühen und im auf 230°C vorgeheizten Backofen bei Ober- und Unterhitze 20 Minuten backen. 
Die Kaviarstangen herausnehmen und 20 Minuten auf einem Kuchenrost abkühlen lassen, dann in 1 cm breite Scheiben schneiden (aber nicht komplett durch- schneiden, denn das Brot soll als Ganzes erhalten bleiben) und die Schnitte mit etwas Kräuterbutter füllen. 
Jede Kaviarstange in Backpapier einwickeln (den Schluss nach unten) und nochmals bei 240°C (Ober- und Unterhitze) 15 Minuten knusprig backen, dann direkt servieren.

Kräuterbutter aus Grüne-Sauce-Kräuter

Ich hab's ja bereits am Montag schon geschrieben, Grüne-Saucen-Kräuter sind viel zu schade, um sie ausschließlich nur für die berühmte hessische Spezialität zu verwenden, sondern sie sind so praktisch zusammengestellt und abgepackt, dass man sie auch für einige andere Rezepte nutzen kann, wie beispielsweise eine einfache, aber unglaublich leckere Kräuterbutter. 

Kräuterbutter kann man natürlich fertig kaufen, da die im Verhältnis zur selbst- gemachten aber nicht nur teurer, sondern auch lange nicht so lecker ist, machen wir die selbstverständlich selbst - das geht schnell, ist unkompliziert und schmeckt einfach großartig!
Wichtig ist, dass Ihr hierfür weiche Butter verwendet und die entweder mit dem Mixer oder noch besser, im Blender oder Food Processor aufmixt, so dass sie richtig schön cremig wird. Durch die zugefügten Kräuter geht der Geschmack dann wunder- bar in die Butter über und Ihr habt in Nullkommanix einen leckeren Brotaufstrich, bzw. eine Beilage zum Grillen. 
Mir haben die verwendeten Grüne-Saucen-Kräuter in der Butter so gut geschmeckt, dass es ab sofort eine Lieblingsversion wird - sofern ich diese Kräuter bekomme.

Kräuterbutter aus Grüne-Sauce-Kräuter
Zutaten
500 g weiche Butter
4 confierte Knoblauchzehen
1 Bund Grüne-Sauce-Kräuter, ca. 200 g (Petersilie, Schnittlauch, Sauerampfer, Pimpernelle, Borretsch, Kresse und Kerbel)
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1/4 TL Piment d'Espelette*
1/2 TL Lemon Myrtle*
1 Schalotte

Zubereitung
Die Butter mit den Knoblauchzehen in einen Standmixer geben und solange aufmixen, bis der Knoblauch vollständig mit der Butter vermengt und diese cremig aufgemixt ist. Die Kräuter dazugeben undund solange mixen, bis sie die gewünschte Konsistenz haben, dann mit den Gewürzen abschmecken, die Schalotte schälen, in sehr feine Würfel schneiden und unterheben.

Zubereitung im Thermomix
Die Schalotte schälen und halbieren, Konblauchzehen ebenfalls schälen. Beides in den Mixtopf geben und 3 Sekunden auf Stufe 10 zerkleinern, dann mit dem Spatel in eine Schüssel umfüllen.
Die Kräuter grob mit einem Messer zerteilen und zusammen mit der Butter und den Gewürzen in den Mixtopf geben. Solange auf Stufe 4 aufmixen, bis die Kräuter gut zerkleinert, alles miteinander vermengt und die Butter cremig aufgemixt ist. 

Schalotten- und Knoblauchwürfel zugeben und 10 Sekunden auf Stufe 2 vermischen, dann die Kräuterbutter in ein Schälchen umfüllen. 
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Rote-Bete-Cranberry-Relish

Am Wochenende wurde wieder fleißig synchrongeburgert, diesmal unter dem Motto "Herbstburger". Bei Instagram und Facebook haben wir uns zusammengefunden, Bilder der Zubereitung gepostet und heute gibt es das erste meiner Rezepte - ich splitte das wie immer, da der Beitrag sonst ungefähr 2 km lang werden würde und man später nix wiederfindet. Also wie immer schön Schritt für Schritt.

Mein Herbstburger bestand diesmal aus folgenden Komponenten:

Kürbisbun ~ Feldsalat ~ Rote-Bete-Cranberry-Relish ~ kandierter Speck ~ Camembert ~ Feldsalat ~ Mayo

Eigentlich würde ich mich ja von unten nach oben durcharbeiten und heute mit den Kürbis Buns beginnen, mir fehlt aber noch ein Foto vom Kürbis, also gibt's das Rezept die Tage und wir fangen heute mit dem Rote-Bete-Relish an. 

Rote-Bete-Cranberry-Relish
Ein Relish ist ne Art Würzsauce, meist aus Gemüse oder Obst, aber auch schonmal aus Fisch, gerne süß-sauer oder auch mal scharf. Mein Rote-Bete-Cranberry-Relish besteht aus Roter Bete (das habt Ihr wahrscheinlich schon messerscharf kombiniert), ein paar Cranberries, Essig, Zwiebeln und ein paar Gewürzen. Es schmeckt nicht nur hervorragend auf einem Herbstburger, sondern auch als Sandwichbelag, zu Kurzgebratenem, Käse und sicher noch weiteren Geegenheiten, die mir gerade nicht einfallen.

Rote-Bete-Raspel
Zutaten
1 rote Zwiebel
Rapsöl
500 g geschälte Rote Bete
100 g frische Cranberries
2 TL gelbe Senfsaat
100 ml Wasser
50 ml Rotweinessig
2 TL Rohrohrzucker
1 Sternanis
3 Piment-Körner
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Salz

Zubereitung
Die Zwiebel in feine Streifen schneiden, die Rote Bete schälen und grob reiben. Die rote Zwiebel in etwas Öl glasig anschwitzen, dann die Rote Bete und die Senfsaat dazugeben und einige Minuten mitdünsten. Mit Wasser und Essig ablöschen, die Cranberries und Gewürze zufügen und alles ca. 30 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Rote Bete gar ist. 

Einkochen
In der Zwischenzeit die Gläser im Backofen sterilisieren. Dafür werden sie ohne Deckel in den Backofen gestellt und bei 150°C für 15 Minuten erhitzt. Die Deckel in einen Topf geben, mit Wasser und einem Schluck Essig bedecken und zum Kochen bringen. Für 5 Minuten kochen. 
Das fertige Relish in die Gläser füllen und fest verschließen. In einen Weck- oder einen anderen Topf, der groß genug ist und sich verschließen lässt, stellen. Das Wasser sollte ungefähr die Temperatur des Relishs haben. Auf 90°C erhitzen und für ca. 20 Minuten einwecken. Die Gläser herausnehmen und vollständig abkühlen lassen.

Gegrillte Hähnchenbrust mit Avocado und Rosmarinkartoffeln

Als erstes Rezept ist mir beim Durchblättern von Grillen - Das Buch* (die ausführliche Rezension könnt Ihr hier nachlesen) direkt dieses Rezept aufgefallen. Wahrscheinlich wegen der Avocado, denn darauf springe ich immer sofort an, ich liebe Avocado!
Die Marinierzeit der Hähnchenbrust hab ich stark verlängert, so ein paar Stunden mehr können da auf keinen Fall schaden und damit wir auch satt werden - schließlich sollte das Fleisch immer nur die eigentliche Beilage sein - die Marinade gleich noch für ein paar Rosmarinkartoffeln weiterverwendet.
gegrillte Hähnchenbrust mit Avocado und RosmarinkartoffelnWenn Ihr keinen Grill habt oder bei Euch zuhause nicht grillen könnt, weil Ihr wie wir zu den bemitleidenswerten Menschen gehört, die weder Balkon noch Garten besitzen, könnt Ihr dieses Gericht auch sehr gut in einer Pfanne zubereiten. Entweder in einer normalen oder noch besser, einer Grillpfanne oder dem Kontaktgrill*.

Rosmarin-Kartoffeln
Zutaten 
4 Hähnchenbrüste
3 Zweige Rosmarin 
Abrieb einer unbehandelten Biolimette
1/4 TL Piment d'Espelette 
1/2 TL Meersalz 
200 ml Olivenöl 

Rosmarin-Kartoffeln
750 g festkochende Kartoffeln
2 Zweige Rosmarin 
2 Lorbeerblätter
Salz 
1/4 TL schwarze Pfefferkörner

Avocados
Salz & Pfeffer
4 EL Olivenöl
2 EL Rotweinessig 
3 reife, aber nicht zu weiche Hass-Avocados
 
Zubereitung
Am Vorabend die Rosmarinnadeln fein hacken, den Knoblauch mit einer Gabel zerdrücken und alles mit den übrigen Zutaten für die Marinade vermischen. Die Hähnchenbrust in eine Form legen und mit der Marinade übergießen. Abgedeckt über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.

Am nächsten Tag die Kartoffeln schälen und mit den Gewürzen in einem Topf zum Kochen bringen. Ca. 15 Minuten kochen (die Kartoffeln sollen noch nicht ganz gar sein), dann abgießen und auf der ausgeschalteten Platte 2-3 Minuten ausdampfen lassen. 
In eine Auflaufform oder auf ein Backblech geben und mit der Marinade der Hähnchenbrüste beträufeln. Für ca. 30 Minuten bei 180°C im Backofen goldbraun backen. 

In der Zwischenzeit aus dem Olivenöl, Rosmarinessig, Salz und Pfeffer eine Marinade für die Avocados herstellen und die entkernten und geviertelten Avocados damit bestreichen.
Die Hähnchenbrüste und Avocados auf dem Grill goldbraun grillen und zusammen mit den Rosmarinkartoffeln servieren.
Rosmarin-Kartoffeln
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Grillen - das Buch [Reklame]

Sobald das Wetter draußen langsam aber sicher wärmer wird, würde ich am liebsten jeden zweiten Tag grillen. Leider ist das aber in einer Etagenwohnung mitten in der Stadt und vor allem ohne Balkon und Garten nicht so einfach, daher fahren wir ab und zu zu meinen Eltern - dort wohnt ja auch mein Grill ;o)
Wenn wir schon extra den Weg von Hamburg nach Bremen antreten um mal wieder ausgiebig zu grillen, kommt natürlich nicht nur ne Wurst und ein beliebiges Stück Fleisch auf den Teller, sondern dann tobe ich mich gerne richtig aus, wurste selbst, grille Fisch auf der Planke und bereite natürlich auch leckere Beilagen zu, denn nur Fleisch und Wurst schmeckt auf Dauer ja auch nicht. Es muss also n büschen was Besonderes dabei sein und deshalb hab ich mittlerweile auch einige Grillbücher, die mir als Anregung dienen.

Grillen - das Buch

Inhalt und Gestaltung

Die meisten Grillbücher haben eins gemeinsam, sie wirken recht sachlich und aufgeräumt, das gesamte Erscheinungsbild ist eher neutral aufgebaut, die Bilder sind schön, hauen mich aber nicht vom Hocker und das Design wirkt oft recht einfallslos und bieder. 
Entsprechend überrascht war ich, als ich Grillen - Das Buch* das erste Mal in der Hand hielt, das ist nämlich ganz anders. Es hat, und das ist ein genereller Trend, der mir sehr gut gefällt, einen Leinenrücken und das für mich unverzichtbare Lesebändchen, der gesamte Einband macht einen ausgesprochen hochwertigen Eindruck.
Auf den ersten Blick begeistert, haben mich die sofort Rezeptfotos, denn dort sind keine akkurat platzierten Braten abgebildet, sondern sehr farbenfrohe und teilweise ganz wild angerichtete Speisen - erinnert mich ein wenig an What Katie Ate oder die Bücher von Yvette van Boven und gefällt mir enorm gut. 
Die Bildsprache macht sofort Appetit auf die Rezepte und man möchte am liebsten direkt den Grill rausholen und loslegen. 

Grillen - das BuchRezepte

Eingeteilt ist das Buch in die Kapitel So geht Grillen, in dem die Grundlagen wie die Wahl des passenden Grillmodells, verschiedene Kohlearten, Garmethoden und natürlich auch das notwendige Equipment thematisiert wird, gefolgt vom Kapitel Fleisch
Sehr hilfreich, besonders für Grill- und auch Kochanfänger, finde ich hier die Unterteilung der Rezepte in die verschiedenen Fleischarten, also Rind, Schwein, Lamm und Geflügel und die enthaltene Warenkunde. Ab sofort gibt es also keine Ausrede mehr, wenn Ihr beim Schlachter nicht wisst, wie ein T-Bone-Steak aussieht.
krosse Hähnchenbrust mit Rosmarinöl und gegrillten Avocados
Auf das Kapitel Fleisch folgen noch Fisch, Gemüse, Obst & Desserts, Beilagen und Dipps & Co. Es ist also jeder Bereich abgedeckt und man ist mit diesem Buch für alle Fälle gerüstet. 
Die Rezepte sind sehr frisch und modern und viele lassen sich auch problemlos auf dem heimischen Herd oder im Backofen umsetzen - die Beilagen und Desserts schmecken ja sowieso unabhängig vom Grillvergnügen.  
Ein Rezept aus diesem Buch werde ich Euch schon morgen vorstellen, dann gibt es nämlich krosse Hähnchenbrust mit Rosmarinöl und gegrillten Avocados

Grillen - das BuchFazit

Mir gefällt Grillen - Das Buch großartig. Ich hab es aufgeschlagen, begeistert und auch ein wenig überrascht durchgeblättert und direkt für mich entschieden, dass es ab sofort mein liebstes Grillbuch ist. 
Vegetariern würde ich es, aber das wird wahrscheinlich kaum überraschen, nicht empfehlen. Ihr seid mit diesem Buch aber auf jeden Fall auch gewappnet wenn Ihr vegetarische Beilagen und Alternativen anbieten möchtet und habt spannende Saucen, Dipps, Salate und auch gegrillte Desserts in petto, von denen Ihr auch viele umsetzen könnt, wenn der Grill schon lange wieder in seinem Winterquartier untergebracht ist. 
Was mir an diesem Buch unabhängig von den Rezepten und dem Layout auch sehr gut gefallen hat, ist der Preis des Buches, der erstaunlich niedrig ist. Für 14,95 € habe ich noch kein Buch zu diesem Thema gefunden, das eine ähnliche Qualität und Vielfalt bietet - man macht damit also auf keinen Fall etwas falsch. 
Ihr bekommt das Buch natürlich bei Edeka direkt, könnt es aber auch über Amazon* bestellen. Schaut es Euch an, es lohnt sich wirklich!

Grillen - das Buch
Grillen – Das Buch 
Fleisch, Fisch, Gemüse, Süßes, Beilagen, Dips
Gebundene Ausgabe, 200 Seiten, über 100 Rezepte

Edeka Verlagsgesellschaft
ISBN-10: 300047840X
ISBN-13: 978-3000478406
14,95 €

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit www.edeka.de* zustande gekommen, die Bedingungen und Voraussetzungen für eine Kooperation können hier nachgelesen werden.
Der Inhalt der Rezension und meine persönliche Meinung ist davon unbeeinflusst.

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Balsamico-Champignons

Eine Kleinigkeit für Zwischendurch und für den Fall, dass der Sommer noch einmal vorbeischauen sollte. 
Für eines meiner letzten Kochtreffen (ich glaube, das war der Eisworkshop) hab ich als kleine Stärkung zwischen den einzelnen "Gängen" eine Auswahl verschiedener Antipasti und Mezze vorbereitet, darunter waren eingelegte Zucchini- und Auber- ginenscheiben, Hummus, Ratatouille, verschiedene Pestosorten und eben diese eingelegten Champignons. 
So 100%ig haben sie mir damals noch nicht gefallen, aber ich hab die Rezeptur neulich noch einmal überarbeitet und nun mag ich sie richtig gerne. Ich bin ja eigentlich kein großer Balsamico-Fan, weil ich finde, dass es soviel bessere Essig- sorten gibt, als den immergleichen und meistens qualitativ wirklich gruseligen Balsamico, aber in diesem Fall passt das sehr gut und Ihr braucht auch keinen besonders guten Aceto Balsamico zu verwenden. Ich nehme für diese Champignons Balsamico von Mazetti, der hat genauso wenig mit einem echten Balsamico zu tun wie die deutschen Billigsorten, reicht in diesem Fall aber wirklich aus.
Die Champignons schmecken lauwarm, aber auch kalt und eignen sich ganz hervorragend als Grillbeilage.

Balsamico-Champignons
Zutaten
1 kg braune Champignons
1 rote Zwiebel
Olivenöl
2 Zweige frischer Rosmarin
Salz nach Geschmack
1/2 TL Piment d'Espelette
100 ml Balsamico
2 TL Rohrohrzucker

Zubereitung 
Die Champignons putzen und ggf. von vorhandenen Erdresten befreien. Je nach Größe im Ganzen weiterverarbeiten oder halbieren, bzw. vierteln. Die Zwiebel putzen und in sehr feine Streifen schneiden.

Olivenöl und 2 EL Knoblauchöl in einer Pfanne erhitzen und die Hälfte der Champignons, sowie der Zwiebelwürfel mit einem zerzupften Rosmarinzweig sehr scharf darin anbraten. Gelegentlich schwenken und von allen Seiten goldbraun braten. Mit Salz und Piment d'Espelette würzen, dann die Hälfte des Balsamicos dazugeben und durchschwenken. Einen TL Zucker darüberstreuen und verrühren. 
Einige Minuten einkochen lassen, dann in eine Schüssel geben und mit der anderen Hälfte der Champignons genauso verfahren. Die fertigen Pilze beiseite stellen und vor dem Servieren etwas ziehen lassen.

Pimientos de Padrón

Pimientos de Padrón sind keine klassische Grillbeilage, sondern Tapas und damit spanische Vorspeisen, bzw. Kleinigkeiten. Ich finde aber, dass sie ganz prima zum Grillen passen und dazu noch schnell und sehr einfach nebenbei gemacht sind.

Wie Ihr seht, hab ich sie in der Eisenpfanne* auf dem Grill gemacht, das war aber eher eine Spielerei, weil ich gar nicht genug vom Grillen bekommen konnte ;o), in der Pfanne gelingen sie mindestens genauso gut. 

Pimientos de Padrón
Pimientos sind kleine spanische Paprikaschoten, die ungefähr die Größe einer etwas moppeligen Jalapeño haben. In der Regel sind sie sehr mild, ab und zu versteckt sich aber auch mal ein scharfes Miststück darunter. 
Dieses Mal hat meine Mama den Jackpot geknackt und sich die beiden einzigen scharfen Exemplare rausgesucht. Soviel Glück hatte sie beim Loseziehen noch nie. Life's a bitch ;o)

Ihr bekommt die Pimientos meist beim türkischen Gemüsehändler um die Ecke. Ich kaufe sie auf dem Isemarkt bei der Kräuterhexe, die hat nicht nur ausgezeichnete Pimientos, sondern auch Queller, wunderbare Bio-Limetten, Cedri-Zitronen, rosa Knoblauch, frischen grünen Pfeffer, tolle Gewürze, usw. usf. 

Pimientos de Padrón und Kartoffelspieße

Das war es jetzt, mein erstes Grill Special. Eigentlich hatte ich noch zwei andere Rezepte geplant, die werde ich Euch aber demnächst vorstellen - ich hab zur Zeit n büschen viel zu tun, da fehlt mir leider die Zeit. 
Ich hoffe, Euch haben die Rezepte gefallen und Ihr probiert vielleicht mal das ein oder andere aus!

Das nächste Grill Special ist übrigens auch schon in Planung, dann wird sich alles um Burger, Spare Ribs, etc. drehen. Wie heißt es so schön? Stay tuned! ;o)

Pimientos de Padrón
Zutaten
Pimientos de Padrón
Olivenöl 
Meersalz
evtl. Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung
Die Pimientos waschen, abtropfen lassen und gründlich mit einem Küchenpapier abtrocknen - ansonsten spritzt es später beim Braten kräftig. 
Eine Pfanne erhitzen, Öl zufügen und die Pimientos rundherum anbraten. Sofort mit etwas grobem Meersalz oder besser noch, Fleur de Sel, bestreut servieren. Wer mag, gibt noch etwas zerstoßenen schwarzen Pfeffer darüber.
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