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Rote Grütze, eingeweckt

Desserts bestehen bei uns in der Familie schon seit vielen Jahren in den meisten Fällen aus Eis und Roter Grütze, bzw. gelegentlich auch mal einem Grießbrei - dann aber auch mit Roter Grütze. Die Rote Grütze war natürlich immer selbstgemacht, denn das Beerenobst aus dem Garten meiner Eltern musste ja irgendwie verarbeitet werden. 
Da ich selbst keinen Garten habe, kaufe ich mein Obst entweder auf dem Markt oder im Winter auch schon mal als TK-Ware, denn mein Platz im Gefrierschrank ist begrenzt und Obst nimmt viel Platz weg. 
Um auch im Winter auf die Vorräte des Sommers zurückgreifen zu können, habe ich nun ein wenig hin- und herprobiert und für mein Einmachbuch* ein Rote-Grütze-Rezept entwickelt, bei dem das Verhältnis von Obst und Fruchtsauce passt. Mein bisheriges Rezept lässt sich leider nicht 1:1 übernehmen, da hier zuviel Flüssigkeit verwendet wird. Durch den Einweckprozess wäre schlussendlich nur noch Suppe übrig, darüberhinaus verwende ich beim Einkochen natürlich Gelierzucker und keine Maisstärke. 

Rote Grütze, eingeweckt

Honig-Senf-Hähnchenschenkel vom Blech

Seit dem ersten All you need is...-Event in diesem Jahr, bei dem es um das Thema Blechgerichte ging, habe ich meine Vorliebe für diese Zubereitungsart entdeckt. Vorher fand ich "Blechgerichte" immer sehr unspektakulär, tatsächlich sind sie aber nicht nur enorm praktisch, sondern schmecken auch hervorragend, weil sich die Aromen miteinander vermischen und gerade die Beilagen mit den Fleischsäften vollsaugen können.

Am liebsten bereite ich Geflügel, bzw. Hähnchenschenkel auf diese Weise zu, denn Hähnchenschenkel sind bekanntlich nicht nur mein Lieblings-Geflügelfleisch, sondern stehen generell ganz weit oben in meiner Favoritenliste. 
Damit die Schenkel perfekt garen, nutze ich mein Bratenthermometer*, das ich nicht nur zum Garen von Fleisch, sondern sogar zum Einkochen verwende. 
Ich muss mich so nicht auf die angegebene Garzeit im Rezept verlassen, sondern gerade bei Hähnchenschenkeln, die in der Größe ja doch sehr schwanken, einfach warten bis das Gerät die gewünschte Temperatur anzeigt. 

Honig-Senf-Hähnchenschenkel vom Blech


Caesar Salad mit dicken Bohnen

So geht das ja nicht weiter. In den letzten Wochen und Monaten bin ich so extrem aus meiner Bloggerroutine geraten, dass ich vor zwei Wochen doch tatsächlich die Juni-Ausgabe von All you need is... verpasst habe. So was soll mir natürlich nicht noch einmal passieren und deshalb habe ich Saisonal schmeckt's besser nicht nur besonders dick in meinem Kalender eingetragen, sondern auch bereits meine Rezeptideen für das gesamte Restjahr generalstabmäßig durchgeplant. Wir, bzw. ich werden sehen, was ich davon dann tatsächlich wie geplant umsetze, aber ich bin guten Mutes, denn die Rezepte gefallen mir durch die Bank weg richtig gut und ich glaube, dass da auch viel Interessantes für Euch dabei sein wird.

Der Juni bietet uns diesmal diese Gemüsesorten:
Batavia, Birkenpilze, Blumenkohl, Butterpilze, dicke Bohnen, Brokkoli, Cime di Rapa, Dillblüten, Eichblattsalat, Endivie, Erbsen, Fenchel, Gurken, Holunderblüten, Karotten, Kohlrabi, Kopfsalat, Frühlingszwiebeln, Lauch, Lavendelblüten, Löwenzahnblüten, Löwenzahn, Lollo Rosso, Mairübchen, Mangold, Maronen (Pilze), Pak Choi, Pfifferlinge, Radieschen, Rettich, Rhabarber, (bis, 21.06.), Romanasalat, Rotkohl, Sauerampfer, Schnittlauchblüten, Spargel (bis 21.06.), Spitzkohl, Staudensellerie, Steinpilze, Stockschwämmchen, Weißkohl, Wirsing, Zucchiniblüten, Zucchini und Zuckerschoten

Caesar Salad mit dicken Bohnen

Brokkoli-Cheddar-Waffeln mit Kräuterquark

Ein einsamer, vergessener Brokkoli macht zwar alleine noch keine Waffeln, es braucht aber nur einige wenige Zutaten und natürlich ein Waffeleisen und schon hat man herrliche Gemüsewaffeln, die zu jeder Gelegenheit schmecken und sich vielseitig kombinieren oder auch belegen lassen. 
Ich wollte den Brokkoli eigentlich am Vortag in Gemüse-Fetataschen verarbeiten, hab ihn dann aber völlig vergessen. Im Endeffekt gut, denn so hatten wir nicht nur am nächsten Tag eine weitere Mahlzeit, sondern geschmacklich hätte er auch gar nicht so gut in die Fetataschen gepasst. 
Ich habe bereits für mein Waffelbuch* Blumenkohl-Brokkoliwaffeln zubereitet, diese sind jedoch ganz anders, denn sie enthalten mehr Teig und reichlich Käse und sind dadurch stabiler und haben, wie ich finde, auch mehr Geschmack.

Brokkoliwaffeln mit Kräuterquark

Vegane Shoyu-Ramen mit knusprigem Sesam-Tofu

Halleluja, endlich komme ich dazu, Euch den vorerst letzten Teil meines Ramen-Baukastens vorzustellen. Ich glaube, eigentlich hatte ich den für März oder April angedacht, aber Ihr wisst ja - das reale Leben spielt manchmal nicht so mit, wie man es sich gedacht hat.
Mittlerweile bin ich aber wieder motiviert und habe sogar schon Ideen für die nächste Rezeptserie. Aber natürlich fangen wir damit nicht an, bevor ich die aktuelle Serie beendet habe.

Vegane Shoyu-Ramen mit knusprigem Sesam-Tofu

Ramen-Baukasten: Umami-Gemüsebrühe

Vor gut zwei Wochen hat es mich hinterhältig erwischt, Magen, Darm, Fieber, Schüttelfrost. Das ganze Paket. Seitdem habe ich komplett flach gelegen. An Essen war natürlich nicht zu denken, sondern ich habe meine Vorräte geplündert. Genauer gesagt meine Brühenabteilung. Glücklicherweise hab ich eine recht große Auswahl und koche ja auch immer Portionen für eine komplette Fussballmannschaft, so dass ich immer abwechselnd Gemüse-, Hühner- oder Fleischbrühe (das Rezept kommt ebenfalls ganz bald) trinken und dazu eine trockene Scheibe Weißbrot knabbern konnte. Mehr ging nicht.
Die normale Gemüsebrühe habe ich mit dieser neuen Entdeckung, der sog. Umami-Gemüsebrühe abgewechselt, das war jedes mal ein kleines Fest.

Umami-Gemüsebrühe

Manti | Türkische Teigtaschen mit Joghurtsauce und Paprikabutter

Ich hab das Gefühl, dass ich mein 2019 bisher unter einem einzigen Wort zusammenfassen kann, "eigentlich"... 
Eigentlich wollte ich in den letzten Wochen fleißig kochen und mindestens ebenso fleißig bloggen, tatsächlich ist mir aber eine hinterhältige Magen-Darm-Geschichte dazwischengekommen und hat mich so niedergestreckt, dass ich mich eine Woche nur von Brühe und Weißbrot ernährt habe und anschließend gaaaanz langsam wieder andere Lebensmittel zu meinem Speiseplan zufügen musste. 
Eigentlich wollte ich auch zu dieser All-you-need-is-Ausgabe, bei der sich alles um Teigtaschen dreht, ein ganz anderes Rezept ausprobieren, das mich schon seit Jahren anlacht, tatsächlich hab ich es aber zeitlich nicht mehr geschafft, denn diese sehr unkomplizierten Manti sind das erste Gericht, das ich nach der Magen-Darm-Geschichte zubereitet habe. Mein angedachtes Rezept wäre deutlich zu aufwendig gewesen. Ich möchte mein "Eigentlich-Rezept" aber unbedingt ganz bald bloggen und werde Montag direkt die Zutaten dafür bei meinem Schlachter bestellen. Es ist also nur aufgeschoben, aber nicht aufgehoben.

Manti | Türkische Teigtaschen mit Joghurtsauce und Paprikabutter