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Pasta mit gerösteten Kichererbsen

Untertitel: Wenn es mal wieder schnell gehen soll und Ihr keine Lust oder Gelegenheit zum Einkaufen habt, Euer Vorrratsregal aber immer noch gut gefüllt ist.

Entschuldigt bitte, dass hier schon wieder so lange Funkstille ist/war. Grundsätzlich hab ich zwar reichlich Zeit Blogbeiträge zu schreiben und ich habe auch einige Rezepte in petto, irgendwie ist aber zur Zeit der Wurm drin, bzw. die Luft raus - wie auch immer man es nennen möchte. Euch geht es vielleicht ähnlich. 

Der Tagesablauf ist komplett durcheinander und dazu kommt eine gehörige Portion Unsicherheit, denn da ich ja zur Hochrisikogruppe gehöre, bedeutet Covid-19 für mich eine besonders große Gefahr. Ich bin deshalb allen Menschen unendlich dankbar, die in der Pflege, im Verkauf oder anderen Bereichen dafür sorgen, dass erkrankten Menschen bestmöglich geholfen wird und wir trotz der aktuellen Probleme so gut versorgt sind. Ein großes Dankeschön auch an alle Mitbürger, die sich an die Vorsichtsmaßnahmen halten und nicht leichtfertig die Gesundheit anderer aufs Spiel setzen. 

Pasta mit gerösteten Kichererbsen











Ochsenbäckchen im Rotweinsud mit Polenta Cacio e Pepe

Dieser Beitrag enthält Werbung für Sage Appliances
Ich habe Euch zwar letzte Woche bereits ein Schmorgericht vorgestellt, diese Ochsenbäckchen dürfen in meiner Multicooker-Themenwoche aber auf keinen Fall fehlen, denn sie gelingen so unglaublich gut mit der Slowcook-Funktion, dass Ihr das unbedingt nachmachen solltet. 
Bei dem Chile Colorado habe ich ja keinen großen Unterschied zwischen der schnell- und langsamgekochten Variante feststellen können, die Ochsenbäckchen bilden da aber eine Ausnahme. Natürlich schmecken sie auch schnellgekocht, bzw. in der Cocotte geschmort, langsamgekocht zergeht das in den Ochsenbäckchen enthaltene Collagen aber noch deutlich stärker und macht die Bäckchen so unvergleichlich zart und saftig zugleich.

Ochsenbäckchen im Rotweinsud mit Polenta Cacio e Pepe

Kichererbsen-Grünkohl-Eintopf mit Fregola sarda

Grünkohl ist eine meiner absoluten Lieblingsspeisen, zumindest in der traditionellen Bremer Variante. Diese Grünkohlzubereitung ist wahrscheinlich das deftigste und reichhaltigste Essen das es gibt, es ist aber auch eines der leckersten. Wenngleich die Optik zugegeben etwas gewöhnungsbedürftig ist, zumindest wenn man mit diesem Gericht nicht aufgewachsen ist. Mein Mann und ich freuen uns schon immer im Sommer auf die Grünkohlsaison und lassen uns die Zutaten sogar extra aus Bremen schicken.
Ein für uns neues und so ganz anderes Grünkohlrezept habe ich Euch heute mitgebracht, einen kräftigen Eintopf mit Kichererbsen, Fregola sarda und eben Grünkohl. Bei uns auf dem Wochenmarkt gibt es wunderbare Bunde mit klassisch grünem und rotem Grünkohl und außerdem noch Schwarzkohl. Ihr könnt aber auch ausschließlich normalen Grünkohl verwenden. Falls Ihr gar keinen Grünkohl bekommt, schmeckt dieser Eintopf ganz sicher auch mit Wirsing. Ihr müsst die Mittelrippen dann einfach wie auch beim Grünkohl entfernen und die Blätter in mundgerechte Stücke zupfen, bzw. zerschneiden. 

Kichererbsen-Grünkohl-Eintopf mit Fregola sarda

Pasta all'Amatriciana mit confierten Tomaten

Der Grund, weshalb ich überhaupt erst auf die Idee gekommen bin Tomaten zu confieren, war das Rezept für Pasta all'Amatriciana von Carla Music. 
Carla Music ist Teil des Bon-Appetit-Testkitchen-Teams und da ich einer der größten Fans dieser Zeitschrift, Website und natürlich des dazugehörigen YouTube-Kanals bin, gehört alles, was ich von ihr finden kann schon mal per se zu meiner Pflichtlektüre.

In ihrem Rezept verwendet sie confierte Tomaten, die ich jetzt zwar doch ganz anders zubereitet habe, aber darauf läuft es bei mir ja meist hinaus. Ich kann mich einfach nicht an Rezepte halten. 
Die confierten Tomaten machen dieses Gericht nicht nur zu einer 5-Minuten-Terrine deluxe, sondern verwandeln es auch in eine regelrechte Geschmacksbombe. 



Confierte Tomaten für das Vorratsregal

Ich dachte tatsächlich, dass ich langsam aber sicher die wichtigsten Basis-Einkochrezepte für meine Küche zusammengetragen habe, mit diesen confierten Tomaten habe ich jetzt aber ein neues Lieblingsrezept gefunden, das ähnlich wie mein confierter Knoblauch im Handumdrehen zu einem Standardrezept geworden und zukünftig nicht mehr aus meiner Küche und meinen Rezepten wegzudenken ist. 
Die Idee, Tomaten zu confieren habe ich aus einem Rezept von Carla Music, bzw. aus ihrem Rezept für Pasta all'Amatriciana. Ich habe bisher Tomatensauce eingekocht, sogar in zwei Versionen, nämlich als Pizzaiola und auch als ofengeröstete Passata - das Rezept habe ich Anfang des Jahres in meinem Buch* veröffentlicht. Die confierten Tomaten sind im Prinzip eine Abwandlung meiner ofengerösteten Passata, hier bleiben die Tomatenhälften ganz und sind so noch flexibler in der Verwendung.

Confierte Tomaten für das Vorratsregal


Schoko-Zucchini-Muffins

Süßspeisen und Kuchen gehören bekanntermaßen nicht zu meinen persönlichen Vorlieben (es sei denn, es geht um Waffeln, Eis oder Pudding), anlässlich der heutigen Ausgabe von Saisonal schmeckt's besser mache ich aber eine Ausnahme und serviere Euch die leckersten Schokomuffins überhaupt (O-Ton mein Mann). Mit Zucchini versteht sich, denn so steht es ja im Beitragstitel. 
Dass Schokokuchen und Rote Bete ein großartiges Paar sind, habe ich Euch ja bereits im letzten Jahr mit meinen Schoko-Rote-Bete-Cupcakes gezeigt, heute gibt es wieder Schoko mit Gemüse, diesmal aber eben mit Zucchini und darüberhinaus dem schwärzesten Kakao, den Ihr je gesehen habt - schwarz wie meine Seele ;o)


Neben Zucchini haben in diesem Monat noch folgende Gemüsesorten Saison:

Artischocken, Auberginen, Batavia, Birkenpilze, Blumenkohl, Bohnen (grün, dicke, Stangen-), Brokkoli, Butterpilze, Champignons, Chinakohl, Eichblattsalat, Endivie, Erbsen, Fenchel, Frühlingszwiebeln, Gurken, Karotten, Knollensellerie, Kohlrabi, Kopfsalat, Kürbis, Lauch, Lavendelblüten, Löwenzahn, Lollo Rosso, Mairübchen, Mangold, Maronen (Pilze), Pak Choi,  Paprika, Parasol, Pfifferlinge, Portulak, Radicchio, Radieschen, Rettich, Rote Bete, Rotkohl, Schmorgurken, Silberzwiebeln, Staudensellerie, Steinpilze, Stockschwämmchen, Süßkartoffel, Tomaten, Totentrompeten, Weißkohl, Wirsing, Zucchini, Zuckerschoten

Schoko-Zucchini-Muffins

Rote-Bete-Waffeln mit Hummus aus dicken Bohnen und Karotten-Fenchel-Salat

Events wie All you need is... oder Saisonal schmeckt's besser finden zwar in einem festen Rhythmus statt, trotzdem stehen sie dann doch jeden Monat wieder sehr plötzlich vor der Tür und ich mache die Rezepte meist erst auf den letzten Drücker. 
Diesmal wollte ich ganz professionell, wenigstens schon am letzten Wochenende alles vorbereiten und was passiert? Das Rezept gelingt nicht so, wie ich mir das vorgestellt habe. Noch einmal so kurz nacheinander wollte ich das eigentlich angedachte Rezept nicht zubereiten, also hab ich mir spontan ein neues überlegt.
In den meisten Fällen lande ich dann bei einem Waffelrezept, denn Ihr wisst ja, Waffeln gehen eigentlich immer. 

Rote-Bete-Waffeln mit Hummus aus dicken Bohnen und Karotten-Fenchel-Salat


Manti | Türkische Teigtaschen mit Joghurtsauce und Paprikabutter

Ich hab das Gefühl, dass ich mein 2019 bisher unter einem einzigen Wort zusammenfassen kann, "eigentlich"... 
Eigentlich wollte ich in den letzten Wochen fleißig kochen und mindestens ebenso fleißig bloggen, tatsächlich ist mir aber eine hinterhältige Magen-Darm-Geschichte dazwischengekommen und hat mich so niedergestreckt, dass ich mich eine Woche nur von Brühe und Weißbrot ernährt habe und anschließend gaaaanz langsam wieder andere Lebensmittel zu meinem Speiseplan zufügen musste. 
Eigentlich wollte ich auch zu dieser All-you-need-is-Ausgabe, bei der sich alles um Teigtaschen dreht, ein ganz anderes Rezept ausprobieren, das mich schon seit Jahren anlacht, tatsächlich hab ich es aber zeitlich nicht mehr geschafft, denn diese sehr unkomplizierten Manti sind das erste Gericht, das ich nach der Magen-Darm-Geschichte zubereitet habe. Mein angedachtes Rezept wäre deutlich zu aufwendig gewesen. Ich möchte mein "Eigentlich-Rezept" aber unbedingt ganz bald bloggen und werde Montag direkt die Zutaten dafür bei meinem Schlachter bestellen. Es ist also nur aufgeschoben, aber nicht aufgehoben.

Manti | Türkische Teigtaschen mit Joghurtsauce und Paprikabutter

Pasta mit Spargel-Ricotta-Sauce

Für die heutige Saisonal-schmeckts-besser-Runde hatte ich eigentlich ein ganz anderes Rezept geplant, aber leider wurde mir vorgestern heimtückisch ein Strich durch die Rechnung gemacht (was genau passiert ist, berichte ich Euch, sobald ich das Rezept im Kasten habe) und so musste ich gestern Abend noch spontan umdisponieren. 
Da ich den ganzen Tag schwer beschäftigt war und deshalb nicht zum Einkaufen kam, musste das Rezept mit dem umgesetzt werden, was ich zuhause hatte und so gibt es heute für Euch eine typische, wenngleich recht üppige Feierabendpasta mit grünem Spargel, Ricotta und hausgemachtem Shredded Chicken. Also eigentlich mal wieder die ideale Pasta für einen Freitagabend. Und weil ich neulich einen ganzen Schwung Grüne-Sauce-Kräuter eingefroren habe, landeten die auch noch in der Sauce. 
Für den Crunch obendrauf habe ich Pankoflocken in etwas Olivenöl angebraten und mit Salz und Pfeffer gewürzt, das ist schnell gemacht und eine sehr leckere Alternative zu geriebenem Parmesan. Je nach Geschmack und Rezept kann das Panko ganz individuell gewürzt werden.

Pasta mit Spargel-Ricotta-Sauce

Putenoberkeule mit Bärlauchfüllung sous-vide gegart

Auch zu Ostern wollen wir Mittags ja nicht darben, deshalb widmen wir uns beim Foodblogger-Osterbrunch heute der Hauptspeise. 
Ich hab dieses Rezept tatsächlich schon im letzten Jahr gekocht und fotografiert, damals war die Bärlauchsaison aber schon so gut wie durch und ich hab das Rezept erst mal zurückgestellt. Da die Fotos vom letzten Jahr aktuell schon nicht mehr zu meinem Fotostil passen und ich diese Putenkeule sehr gerne mag, hab ich sie am Wochenende noch einmal zubereitet und wir haben auch diesmal wieder im 7. Bärlauchhimmel geschwelgt.
Ich bin grundsätzlich immer eher ein Keulen-, denn ein Brust-Typ und das gilt auch für Putenfleisch. Durch das Sous-Vide-Garen bleibt sie sogar noch saftiger als wenn sie klassisch im Backofen zubereitet wird und bekommt eine herrliche Bärlauchnote. Bei uns kommt Putenkeule ausschließlich nur noch sous-vide gegart auf den Tisch.

Putenoberkeule mit Bärlauchfüllung sous-vide gegart

Gedämpfte Jiaozi mit Schweinefleischfüllung | 餃子 / 饺子

Kulinarische Neugier ist sicher die Grundlage und der Antrieb für die meisten Foodblogger - so auch für mich. Natürlich habe auch ich all-time favourites, die wenigsten Gerichte haben aber die Chance, mehrfach gekocht zu werden, denn dafür ist meine To-Cook-Liste viel zu lang und es gibt noch zu viel Neues zu entdecken. 
Ich bin aber, das muss ich zugeben, was die asiatische Küche betrifft sehr zurückhaltend und bleibe da tatsächlich eher bei dem Altbewährten, also "der" chinesischen und japanischen Küche. Natürlich interessieren mich auch die vielen anderen asiatischen Länderküchen (mal abgesehen von der indischen, denn die interessiert mich nicht sooo sehr), aber allein in China und Japan gibt es so viel zu entdecken, dass ich damit eigentlich schon ganz gut ausgelastet bin.

Gedämpfte Jiaozi mit Schweinefleischfüllung

Pasta al limone

Als ich vor einer Weile in meiner FB-Gruppe nach Rezepten gefragt habe, die Euch Leser interessieren, wurden unter anderem auch schnelle, gerne vegetarische Feierabendgerichte genannt. Tatsächlich ist das ein Thema, dem ich mich sowieso verstärkt widmen möchte, also fangen wir heute doch gleich mal damit an. 
Ich habe heute ein Pastarezept für Euch, das ruckzuck und aus nur sehr wenigen Zutaten zubereitet ist und außerdem noch sehr leicht klingt, "Pasta al limone". Im letzten Punkt trügt der Schein aber deutlich, denn in dieser unscheinbaren Portion Pasta ist eine unanständige Menge Sahne, Butter und Käse verarbeitet. Und ein verhältnismäßig kleiner Spritzer Zitronensaft. 
Eigentlich sollte dieses Gericht eher Sahne-Butter-Käse-Pasta mit Zitrone heißen, aber dann würde ja niemand reinschauen, also locke ich Euch erstmal mit dem locker-leichten Namen, werde Euch jetzt ausgiebig erzählen, warum bei diesem Rezept trotz der Üppigkeit jede einzelne Kalorie ihre Berechtigung hat und schwubbdiwubb werdet Ihr losziehen und Euch die Zutaten besorgen. Missionierungsauftrag ausgeführt!

Pasta al limone

Marokkanisches Hähnchen vom Blech

Meine Damen und Herren, heute kommt Großes auf Euch zu, denn heute findet die Februar-Ausgabe für All you need is... statt und diesmal geht es um Blechgerichte. Schon im Januar haben wir stattliche 26 Blogger zusammengetrommelt, in diesem Monat setzen wir dem aber noch einen drauf, denn heute servieren Euch insgesamt 38 Blogger die leckersten Blechgerichte, die Ihr Euch nur vorstellen könnt.
Die heute vorgestellten Rezepte sind nicht zwangsläufig alles Blechgerichte im klassischen Sinn, sondern wir haben alles dabei. Hauptgerichte mit und ohne Fleisch, Rezepte mit Fisch, Beilagen und zum Dessert gibt's sogar ein Stück Kuchen! Gemeinsam haben aber alle Rezepte die Zubereitung auf dem Blech und im Backofen.
Marokkanisches Hähnchen vom Blech

Kohlrouladen mit Topinambur-Kartoffelpüree

...oder die Geschichte von den frustrierendsten Kohlrouladen der Welt.

Im Allgemeinen halte ich mich für recht geschickt, was meine Fähigkeiten in der Küche betrifft. Ich bin zwar keine große Leuchte wenn es ums Tortenbacken geht, Kochen kriege ich aber in der Regel gut hin - von einigen ganz wenigen Ausnahmen mal abgesehen. Mit einer weiteren Ausnahme habe ich beim Zubereiten dieser Kohlrouladen Bekanntschaft gemacht. 
Eigentlich wollte ich Euch gar keine Wirsing-Kohlrouladen servieren, sondern der Abwechslung wegen (vegetarische Wirsing-Kohlrouladen mit Reisfüllung gab es ja erst vor Kurzem) wollte ich Euch die Variante mit Weißkohl vorstellen, wäre er denn ein wenig kooperativer gewesen.
Egal, was ich auch gemacht habe, diese garstigen Kohlblätter wollten einfach nicht weich werden. Ich hab sie gekocht, den Strunk abgeschält und die Blätter mit dem Rollholz bearbeitet und trotzdem ließen sie sich nicht anständig zum Verpacken der Hackfleischfüllung nutzen. 
Glücklicherweise hatte mein Mann nach gefühlten 6 Stunden ebenfalls ordentlich Appetit und ist deshalb kurz vor Feierabend noch schnell für mich auf den Markt gelaufen und hat mir einen anständigen Kohl gekauft - mit anderen Worten, einen Wirsing. Wirsing und ich, wir sind 🤞, mit Weißkohl komme ich nur klar, wenn es um Krautsalat oder Sauerkraut geht.

Kohlrouladen mit Topinambur-Kartoffelpüree

Ramen-Baukasten: Tonkotsu-Brühe

Ramen sind bereits seit einer ganzen Weile sprichwörtlich in aller Munde. Ramen-Bars sind die neuen Dönerstände und haben diese japanische Nudelsuppe zu einem absoluten Trend gemacht. Ihr wisst vielleicht, dass ich Trends in der Regel gar nicht abgewinnen kann, Ramen begeistern mich aber trotzdem, denn es handelt sich ja schließlich um würzige Suppen mit Nudeln - das ist einfach lecker, da kann man nicht drumrumreden. 
Da ich in meinem Blog zukünftig vermehrt aufwendigere Projekte in Angriff nehmen möchte, d.h. bestimmte kulinarische Themen vertiefen und Euch im Rahmen einer Serie vorstellen werde ( dazu gehört auch mein Pastakolleg, das ich wiederauflegen und weiterführen möchte), starte ich dieses Vorhaben mit einem Ramen-Baukasten, d.h., ich stelle Euch an den nächsten 6 Dienstagen jeweils die verschiedenen Komponenten vor, die Ihr braucht, um auch zuhause richtig leckere Ramen zuzubereiten. Dazu gehören natürlich die Nudeln, verschiedene Würzöle, die typischen Ramen-Eier, ich habe einen sous-vide-gegarten Schweinebauch für Euch und selbstverständlich auch die Basis, nämlich eine kräftige Brühe.
Ihr werdet also bald zuhause ganz bequem auf dem Sofa sitzen und eine herrlich dampfende Schüssel hausgemachte Ramen genießen können! Los geht's aber erst einmal mit der Grundlage, also der Brühe!

Tonkotsu-Brühe

Geschmorte Schweinebäckchen | Daube de joues de porc braisées

Ihr kennt ja sicher alle Saisonal schmeckt's besser, oder? Schon das gesamte letzte Jahr beschäftigen wir uns innerhalb dieses Events mit saisonalen Rezepten und präsentieren Euch jeden Monat eine bunte Auswahl spannender Gemüserezepte. 
In diesem Jahr möchte ich meine Blogeventreihe noch erweitern habe deshalb einen weiteren Dauerevent ins Leben gerufen, den einige von Euch vielleicht noch aus 2017 kennen. Damals hab ich All you need is... bereits dreimal veranstaltet, allerdings gekoppelt mit einer Livezubereitung der gebloggten Rezepte bei Instagram. 
Instagram gehörte noch nie zu meinen Lieblingsmedien, tatsächlich bin ich dort privat eigentlich gar nicht unterwegs, daher beschränke ich die neue, monatliche Auflage auch ausschließlich auf das gemeinsame Thema und einen einheitlichen Blogtag. 
Wir werden uns also, anders als bei Saisonal schmeckt's besser, nicht saisonalen Gemüsesorten widmen, sondern speziellen Zubereitungsformen oder evtl. auch mal einer einzigen gemeinsamen Zutat.
Eine weitere Änderung ist, dass bei diesem Event nicht nur ein fester Kreis von 30 Bloggern teilnehmen, sondern alle aktiven Foodblogger eingeladen sind, bei diesem Event mitzumachen.

Zum Auftakt der Eventreihe geht es heute um Schmorgerichte und ich verspreche Euch nicht zu viel, wenn ich sage, dass wir eine sagenhafte Auswahl großartiger Schmorgerichte zusammengestellt haben. Vergesst Kochbücher, die sich mit dem Thema beschäftigen, mit diesem Event bekommt Ihr von uns auf einen Schlag insgesamt 27 Schmorrezepte. Ihr könnt also theoretisch ein Jahr lang mindestens alle zwei Wochen ein wunderbares, neues Schmorgericht zubereiten. Wo gibt's das schon?

Geschmorte Schweinebäckchen | Daube de joues de porc braisées

Grünkohlbörek mit Steckrübenhummus

Kinners, wie die Zeit vergeht! Gerade eben habe ich erst Saisonal schmeckt's besser ins Leben gerufen, da ist mein Lieblingsevent auch schon wieder ein Jahr alt und wir sind fast am Ende des Jahres angekommen. Für die Dezemberausgabe haben wir uns ein übergreifendes Thema überlegt, heute bekommt Ihr nämlich saisonale Leckereien für das Silvesterbuffet! Natürlich ist das Gemüseangebot im Dezember recht überschaubar, aber trotzdem haben wir ein wirklich ordentliches Angebot für Euch. Der Warenkorb enthielt diesmal folgende Gemüsesorten:

Chicoree | Grünkohl | Knollensellerie | Kürbis | Meerrettich | Pastinaken | Petersilienwurzeln | Lauch | Rote Bete | Rosenkohl | Rotkohl | Schwarzwurzeln | Steckrüben | Topinambur | Weißkohl | Wirsing

Ich habe mich diesmal für zwei sehr norddeutsche Gemüsesorten entschieden, eine davon liebe ich heiß und innig, um die andere mache ich eigentlich einen großen Bogen. Bei mir gibt es heute Börek mit Hummus, allerdings nicht mit Spinat, sondern Grünkohl und den Hummus habe ich mit ofengebackener Steckrübe gepimpt. 

Grünkohlbörek mit Steckrübenhummus

Schwarzwurzeltarte mit Speck und Walnussstreuseln

Habt Ihr schon einmal Schwarzwurzeln gegessen? Ich meine damit nicht diese sauren Dinger aus dem Glas, sondern frische Schwarzwurzeln. An mir ist dieses leckere Gemüse bisher komplett vorüber gegangen, denn immer, wenn ich dran gedacht habe, war die Saison auch schon wieder vorbei. In diesem Jahr habe ich mir aber schon Anfang des Jahres in meine Saisonal-schmeckt's-besser-Ideenliste für den November SCHWAAAARZWURZEEELN eingetragen. Nicht, dass sie mir noch einmal durch die Lappen gehen.

Fürs erste Mal, also das erste Rezept mit diesem Gemüse, habe ich mir eine einfache Tarte ausgesucht, denn für den Fall, dass ich sie nicht gemocht hätte, hätte ich so drumrum essen können.

Die Vorbereitung von frischen Schwarzwurzeln ist ganz einfach. Sie müssen nur sehr gründlich gewaschen und geschält werden und dabei gilt das oberste Gebot: Handschuhe tragen, denn sonst kleben und verfärben die Hände ruckzuck durch den von den Schwarzwurzeln abgesonderten Saft. 
Sobald eine Schwarzwurzel geschält ist, muss sie in Essig- oder Zitronenwasser baden, damit sie nicht dunkel anläuft. Sobald alle Schwarzwurzeln baden, können sie dann weiterverarbeitet und sogar roh verzehrt werden. 
Ich habe sie vor dem Belegen der Tarte eine Viertelstunde gebraten und ganz leicht karamellisiert, das gibt Geschmack, eine schöne Farbe und macht die Schwarzwurzeln angenehm zart. 

Mein Fazit zu diesem Gemüse ist, dass es sicher nicht zu meinem neuen Lieblingsgemüsen geworden ist, aber es lohnt sich absolut auszuprobieren und ist in diesen Monaten eine schöne Bereicherung des Speiseplans. Mal schauen, ob ich in dieser Saison noch ein weiteres Schwarzwurzelrezept hinbekomme - drückt die Daumen!

Schwarzwurzeltarte mit Speck und Walnussstreuseln

Funfetti Cake zum 10. Bloggeburtstag

Da fahre ich morgens noch im Halbschlaf seinen Laptop hoch, will nur mal kurz nach dem Rechten sehen und was passiert? Es prasseln die FB-Benachrichtigungen auf mich ein: "Jemand hat Deine Seite bei FB erwähnt". 
Hmm, ab und zu kommt so was ja durchaus vor, aber gleich im Dutzend und das schon am (für mich zumindest) frühen Morgen? 
Natürlich war das kein Zufall, sondern dahinter steckte mal wieder Janke von Jankes *Soulfood. Sie hat sich diese tolle Überraschung ausgedacht und anlässlich meines gestrigen 10. Bloggeburtstages eine Geburtstagssause für mich ausgerichtet. Insgesamt 19 Foodblogger haben sich Rezepte aus meinem Blog rausgesucht und nachgekocht, gebacken, gebeizt usw. (die komplette Rezeptliste findet Ihr weiter unten). Da is man ja schon erstmal n büschen sprachlos, oder?
Ich war nicht nur sprachlos, sondern regelrecht gerührt, denn natürlich weiß ich, wie viel Arbeit hinter so einem Event und den einzelnen Blogbeiträgen steckt, deshalb bin ich umso dankbarer für diese wunderbare Überraschung. Und natürlich lasse ich mich nicht lumpen, sondern gebe nun etwas verspätet noch einmal ein Stückchen Geburtstagstorte aus. Nicht, dass ich das so geplant hätte, aber jetzt im Nachhinein passt das ja ganz wunderbar :o)

Funfetti Cake

Rinderrouladen, eingeweckt

Ich möchte Euch zukünftig nicht nur Einkochrezepte für Gemüse, Saucen und Kompott vorstellen, sondern mein Repertoire auch mehr auf komplette Gerichte ausweiten, denn das ist ein Bereich, der für meine Alltagsküche sehr wichtig ist, den ich hier im Blog aber noch nicht ausreichend angesprochen habe.
Ihr wisst vielleicht, dass ich zwar für mein Leben gern koche, mir aber auch gerne, wo es irgend möglich ist, die Arbeit erleichtere. Ich koche also Gerichte, die ich sowieso regelmäßig zubereite und die sich zum Einkochen eignen, in größeren Mengen und mache sie dann anschließend haltbar. Brühen und Fonds koche ich beispielsweise direkt in Jahresvorräten ein und Pastasaucen reichen manchmal sogar bis zu zwei Jahre.
Vor einigen Jahren bin ich durch ein Sonderangebot meines Schlachters dazu übergegangen, auch Rouladen, Gulasch, usw. einzukochen. Ich kaufe mir also nicht nur zwei Rouladen für eine Mahlzeit, sondern direkt 8 oder 10 und koche die dann ein. Das Resultat ist mindestens so gut, als wenn diese Gerichte im Schmortopf zubereitet werden, denn im Glas gart das Fleisch schonend und die Feuchtigkeit bleibt komplett im Glas enthalten.

Rinderrouladen, eingeweckt