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Kartoffelkugel mit Joghurt-Dillcreme

Als Kind waren Kartoffelpuffer mein absolutes Lieblingsessen, also neben Spinat mit Kartoffelbrei, Linsensuppe, Rouladen und den üblichen Pommes & Co. Gut, sagen wir also, Kartoffelpuffer waren eines meiner Lieblingsessen.
Leider hab ich es viel seltener bekommen, als ich es gerne gegessen hätte, denn meine Mama hat immer gemeckert, alles würde danach nach Fett stinken und das Fett bis in die letzte Küchenecke spritzen - mal überspitzt ausgedrückt. Ich hätte sie am liebsten einmal die Woche auf dem Teller gehabt, tatsächlich waren es aber nicht öfter als 3-4x im Jahr. Natürlich hab ich jede Gelegenheit genutzt, außer Haus an Kartoffelpuffer zu kommen, und auf dem Bremer Freimarkt immer als Erstes die Kartoffelpufferbude angesteuert, aber dort schmecken sie natürlich nicht so gut wie zuhause, außerdem hat man mir dort einmal die Puffer mit Zucker und Apfelmus serviert und das geht natürlich gar nicht, denn Kartoffelpuffer gehören mit Salz, Pfeffer und einem Klecks Joghurt oder Schmand serviert.

Kartoffelkugel mit Joghurtcreme und Räucherfisch

Popovers | Pfitzauf | Yorkshire Pudding

Hinter all diesen Namen verbirgt sich im Endeffekt das gleiche Rezept, nämlich ein im Backofen gebackener "Pfannkuchen", der nicht flach und rund ist, sondern dadurch, dass er in kleinen Ramequinformen gebacken wird, kräftig nach oben aufpufft und aussieht wie ein explodiertes Soufflé.
Der schwäbische Pfitzauf wird meist mit Kompott als Haupt- oder Nachspeise gegessen, der britische Yorkshire Pudding als Beilage zum klassischen Sonntags-braten und die amerikanischen Popovers sowohl als auch.

Ich bleibe bei der Bezeichnung "Popovers", denn ich habe mir extra eine sog. Popovers-Form* besorgt. Diese Form ist etwas höher als die Formen, in denen Yorkshire Puddings oder Pfitzaufs (Pfitzaufe? Pfitzäufer?) gebacken werden und bewirken dadurch, dass auch die Popovers etwas höher werden. Ihr könnt aber natürlich auch normale Muffin-, Soufflé oder Pfitzaufformen, bzw. hitzestabile Tassen verwenden - wonach Euch gerade der Sinn steht.

Popovers | Pfitzauf | Yorkshire Pudding

Herbstliche Soupe au Pistou mit Möhrengrün-Pesto

Zugegeben, diese Suppe sieht nicht übermäßig spektakulär aus, aber der Eindruck täuscht, denn sowohl mein Mann, als auch ich waren von dieser Kombination absolut begeistert.
Die Grundlage für eine Soupe au Pistou, also eine französische Gemüsesuppe mit Pesto, ist eine Gemüsesuppe, die mit einem kräftigen Schuss Weißwein gekocht wird. Je nach Geschmack werden noch Nudeln dazu gegeben, ausschlaggebend ist aber das Pistou, bzw. Pesto und darum geht es heute mal wieder, denn heute findet das monatliche Pestoevent statt.

Herbstliche Soupe au Pistou mit Möhrengrün-Pesto

Schokoladen-Brioche-Babka

Mit etwas Verspätung stelle ich Euch heute das Rezept vor, das es eigentlich bereits am Sonntag geben sollte, da konnte ich mich aber nicht von meinem aktuellen Hörbuch losreißen, also hab ich Euch erst einmal die Cidrezwiebeln serviert, denn die waren bereits vorbereitet. Eigentlich auch ganz gut, denn so habt Ihr jetzt noch ein paar Tage Zeit, um alle Zutaten für die heutige Leckerei zu besorgen, denn die solltet Ihr unbedingt zum nächsten Sonntagsfrühstück servieren.

Schokoladen-Brioche-Babka

Geschmorte Cidre-Zwiebeln

Man könnte auf die Idee kommen, dass ich auf Schmorzwiebeln stehe. Angefangen hat alles mit Balsamico-Zwiebeln, dann ging es mit Portweinzwiebeln weiter und kurze Zeit später folgten auch noch Cumberlandzwiebeln. Weißweinzwiebeln stelle ich mir nicht besonders spannend vor, aber was mir wirklich noch fehlt, sind geschmorte Cidre- und Bierzwiebeln. Die Cidrezwiebeln brauche ich demnächst für einen Burger, dessen "Bauplan" bereits steht, daher habe ich die schon einmal zubereitet, Bierzwiebeln stehen dann demnächst auch noch an. 

Geschmorte Cidre-Zwiebeln

Maki Sushi mit Pfeffermakrele und Avocado

Wer behauptet eigentlich, dass Sushi nur mit rohem Fisch und/oder "original-japanischen" Zutaten schmeckt? Ich bin sehr dafür, dass man sich Rezepte aus fernen Ländern anschaut und dann auch gerne nach Geschmack, bzw. vorhandenen Lebensmitteln abwandelt - oft gibt es regionale Alternativen, die mindestens genauso gut schmecken. 
Natürlich ist eine identische Länderküche etwas ganz Großartiges, wenn man aber nicht an superfrischen Fisch kommt, bzw. keinen rohen Fisch essen möchte, dann ist Sushi mit Räucher- oder gebeiztem Fisch eine großartige Alternative. Heute habe ich eine ganz simple Sushivariante, die uns aber so gut schmeckt, dass ich sie Euch gerne empfehlen und gleichzeitig dazu ermuntern möchte, auch mal abseits von rohem Lachs und Thunfisch, andere Lebensmittel in Sushi zu verarbeiten.

Maki Sushi mit Pfeffermakrele und Avocado