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Schoko-Espresso-Napfkuchen

Stückchen Kuchen, die Damen und Herren? Ich finde, wir haben uns mal wieder einen leckeren Napfkuchen verdient, oder was meint Ihr? 
Ich habe für Euch heute einen der, wie ich finde, schönsten Napfkuchen gebacken, die je meine Küche verlassen haben und schmecken tut er auch noch großartig.
Die sehr simple, aber enorm eindrucksvolle Glasur habe ich Euch neulich ja bereits gezeigt, heute hab ich die Farben einfach umgedreht, einen dunklen Schokoladen-kuchen gebacken und den Kuchen kopfüber in eine helle Glasur gesteckt. Das Ergebnis finde ich enorm spektakulär und wird sicher zu einem meiner neuen Standards.

Schoko-Espresso-Napfkuchen

Rhabarber-Puddingstreuselschnecken

Könnt Ihr Euch was Besseres vorstellen als einen Puddingstreuselschnecken-kuchen? Ich ja, nämlich Rhabarber-Puddingstreuselschnecken, die toppen einfach alles und schmecken aufgrund des sauer-fruchtigen Rhabarbers sogar mir.
Überlegt mal, superfluffiger Hefeteig + Vanillepudding + knusprige Streusel und nun auch noch Rhabarber? Mehr geht einfach nicht, das müsst Ihr zugeben. Ich hab die Schnecken jetzt zweimal gebacken, weil beim ersten Mal das Verhältnis von Pudding zu Rhabarber noch nicht stimmte und bin absolut begeistert. Der Hefeteig bleibt durch die Füllung auch am nächsten Tag sehr frisch und saftig, das macht diese Schnecken zum idealen Mitbringsel, wenn Ihr in der nächsten Zeit einen Kuchen mit ins Büro nehmen möchtet. 

Rhabarber-Puddingstreuselschnecken

TaTeeTaTa! Heute gibt es Earl-Grey-Zitronen-Napfkuchen und eine Verlosung!

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Was Heißgetränke betrifft, ist unser Haushalt ganz deutlich in zwei Fraktionen unterteilt. Mein Mann ist ein erklärter Kaffee-Junkie und ich vertrete energisch das Team Tee. Zweimal hab ich bisher versucht (und ich habe wirklich alles gegeben), eine Tasse Kaffee zu trinken, Kaffee und ich werden in diesem Leben aber keine Freunde mehr - außer, ich kombiniere ihn mit Schokolade und mache Kuchen oder ein Dessert draus. Meine große Liebe wird aber immer Tee bleiben. Am liebsten trinke ich grünen, weißen und seit mein Magen nicht mehr so mitspielt, wie ich es gerne hätte, Kräuter- und ab und zu mal ein Früchtetee.

Earl-Grey-Zitronen-Kuchen

Ameisenkuchen

Sicher habt Ihr schon mitbekommen, dass das Kochen mit Insekten immer populärer wird. Maden, Heuschrecken, Mehlwürmer und Schaben - lecker gewürzt und gebraten eine absolute Delikatesse. Ich möchte Euch heute ganz behutsam an dieses Thema heranführen und hab Euch zum Einstieg einen Ameisenkuchen mitgebracht. 

Ok, wem dreht sich an dieser Stelle noch der Magen um? Ich kann Euch beruhigen, das war natürlich ein Scherz. Auch wenn das Backen mit Insekten demnächst das neue vegan wäre, würde ich trotzdem keinen richtigen Ameisenkuchen backen, sondern bei dieser Schokoversion aus meiner Kindheit bleiben. 

AmeisenkuchenIch hab Euch ja neulich schon erzählt, dass Marmorkuchen einer der ersten Kuchen war, den ich als Kind selbst gebacken habe. Der wirklich allerallererste und damit auch klassischste Kuchen in meiner Kindheit war aber dieser Ameisenkuchen. Wieso Armeisenkuchen? Weil die Schokostreusel später im Kuchen wie kleine Stäbchen aussehen, also = Ameisen.

Tatsächlich hab ich diesen Kuchen schon seit vielen Jahren nicht mehr gebacken, auch wenn mein Mann mich regelmäßig daran "erinnert", bzw. mit einem über-dimensionalen Zaunpfahl gewunken hat. JAHAA, ich hab's jetzt verstanden. DA, nimm und iss!

Ameisenkuchen
Um dieses historische Ereignis gebührend zu feiern, denn ich wollte dem Gatten nun auch nicht irgendeinen Ameisenkuchen servieren, hab ich mir extra eine neue Backform bestellt. Ausnahmsweise, denn eigentlich mag ich ja keinen Kunststoff, aus Silikon. 

Ich hab mich deshalb für Silikon entschieden, weil ich diese unglaublich gleichmäßige Kuchenglasur ausprobieren wollte, die mir schon oft bei Pinterest begegnet ist und die klappt nun mal nur, wenn man eine Silikonform verwendet. Außerdem möchte ich demnächst einen Eishupf darin zubereiten und auch das funktioniert nur dann wirklich gut, wenn man den fertigen Hupf aus der Form schälen kann, ohne die Form zu erwärmen. Also hab ich mir diese wunderschöne Form* bestellt und direkt losgelegt. 
Der Trick bei dieser mordsschicken Glasur ist, die flüssige Schokolade in die Form zu gießen und dann den ausgekühlten Kuchen wieder reinzudrücken. Im Anschluss wandert die Form inkl. Kuchen in den Kühlschrank und nach 1-2 Stunden ist die Glasur so fest, dass man den Kuchen wieder nackig machen kann. Das Ergebnis ist dann diese wunderschöne Glasur - von einigen kleinen Luftbläschen abgesehen, aber dazu stehe ich, denn was ist schon wirklich perfekt?

Ganz wichtig bei dieser Form ist übrigens, denn das wurde in einigen Amazon-Rezensionen bemängelt, dass der Kuchen bei verhältnismäßig geringer Temperatur gebacken wird, weil sonst die Kanten evtl. etwas dunkel werden. Ich hab die Temperatur einfach um 20°C reduziert und eine Viertelstunde drangehangen - perfekt!

Ameisenkuchen
Zutaten
250 g Rohrohrzucker
250 g weiche Butter
¼ TL Salz
4 Eier, zimmertemperiert
150 g Milch, zimmertemperiert
1 TL Whisky oder Rum
500 g Mehl, Type 405
17 g Weinsteinbackpulver* (2 EL oder 1 Tütchen Backpulver)

Außerdem
350 g dunkle Schokolade*

Zubereitung
Die Butter mit dem Zucker und Salz in der Küchenmaschine mehrere Minuten schaumig schlagen. Die Eier nach und nach dazugeben und jeweils kurz unterrühren, evor das nächste Ei dazugegeben wird, zum Schluss den Whisky verrühren. Whisky unterrühren, dann das Mehl mit dem Backpulver verrühren und abwechselnd mit der Milch dazugeben und unterrühren. Zum Schluss die Schokostreusel unterheben. 
Den Teig in eine Silikon-Napfkuchenform* einfüllen und glattstreichen. Den Kuchen für ca. 75 Minuten bei 160° backen, dann den Stäbchentest machen. Den fertigen Kuchen für 5 Minuten in der Form setzen lassen, dann auf ein Kuchenrost stürzen und dort komplett auskühlen lassen. Die Silikonform in der Zwischenzeit abwaschen. 

Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen, dann in die Silikonform geben und durch Schwenken einmal komplett verteilen, so dass die Kuvertüre überall hingelangt, dann den Kuchen wieder hineindrücken. Für 1-2 Stunden im Kühlschrank erkalten lassen, dann den Kuchen vorsichtig aus der Form schälen. 
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Marmorkuchen

Man kann natürlich mordsschicke, ausgefallene und mächtig fancy Kuchen backen, ab und zu muss es aber auch einfach mal ein ganz klassischer Napfkuchen sein, bei mir am liebsten ein Marmorkuchen.
Marmorkuchen war, neben dem legendären Ameisenkuchen, den ich Euch demnächst auch noch vorstelle (ich muss dringend auch mal meine frühen Standards bloggen), der erste Kuchen, den ich überhaupt gebacken habe und damit auch das erste Rezept, das ich selbständig in der Küche umgesetzt habe, denn auch wenn ich mittlerweile deutlich lieber koche als backe, habe ich meine Küchenkarriere backend begonnen. 

Marmorkuchen
Ein Problem gibt es bei fast allen Marmorkuchenrezepten und das ist der Schokoanteil. In den meisten Fällen steht dann im Rezept, dass ⅓ des Teiges mit Kakaopulver verrührt werden soll, ⅓! 
Ich plädiere eindringlich dafür, dieses Verhältnis umzudrehen, bzw. mindestens 1:1 Schoko- und hellen Teig zu verwenden, schließlich will man doch Schokolade dabei haben, oder?

Am liebsten trinke ich dann ein großes Glas eiskalte Milch zum Kuchen. Immer abwechselnd Kuchen, dann Milch, dann wieder Kuchen und wieder ein Schluck Milch. Ganz wichtig ist übrigens auch der Schokoüberzug, der hält den Kuchen nicht nur länger frisch, sondern verstärkt den Schokogeschmack zusätzlich noch. 

MarmorkuchenWer meine Rezepte kennt, dem wird wahrscheinlich auffallen, dass ich in diesem Rezept keinen Vanilleextrakt verwendet habe - das ist natürlich nicht ohne Grund der Fall. 
Da die Vanillepreise, aufgrund des erhöhten Konsums in den letzten Jahren unglaublich in die Höhe geschossen sind, habe ich meinen Konsum im Gegenzug entsprechend reduziert. Anstelle der Vanillegroßbestellungen, kaufe ich Vanille nur noch in kleinen Mengen im Bioladen.

Da Vanilleextrakt aber nicht nur Aroma (soooviel isses aber nu auch wieder nicht) mitbringt, sondern der Alkohol auch als Triebmittel dient und den Kuchen lockerer macht, ersetze ich den Vanilleextrakt durch einen Schluck Rum, bzw. in der Regel lieber Whisky. 

MarmorkuchenZutaten
250 g Rohrohrzucker
250 g weiche Butter 
¼ TL Salz
4 Eier, zimmertemperiert
250 g Schmand, zimmertemperiert
1 TL Whisky* oder Rum
500 g Mehl, Type 405
17 g Weinsteinbackpulver (1 Tütchen Backpulver)
40 g Kakaopulver
25 g Zucker
3 EL Milch

Außerdem 
200 g dunkle Kuvertüre

Zubereitung
Die Butter mit dem Zucker und Salz in der Küchenmaschine mehrere Minuten schaumig schlagen. Die Eier nach und nach dazugeben und jeweils kurz aufschlagen, bevor das nächste Ei dazugegeben wird. Schmand und Whisky unterrühren, dann das Mehl mit dem Backpulver verrühren und esslöffelweise dazugeben.
Eine Napfkuchenform* gründlich ausbuttern, dann je nach Vorliebe ⅓ - ½ des Teiges hineingeben und glatt streichen. Den verbliebenen Teig mit dem Kakaopulver und Milch verrühren, dann auf dem hellen Teig verstreichen. Eine Gabel spiralförmig durch den Teig ziehen, so dass ein Marmormuster entsteht.
Den Kuchen für 55-60 Minuten bei 180° backen, dann den Stäbchentest machen. Den fertigen Kuchen für 5 Minuten in der Form setzen lassen, dann auf ein Kuchenrost stürzen und dort komplett auskühlen lassen.

Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen, dann den Kuchen damit überziehen. 
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Zitronenkuchen mit Rapsöl

- Reklame -
Ich glaube, Rapsöl ist schon mindestens so lange nicht mehr aus meiner Küche weg-zudenken, wie ich diesen Blog betreibe. Seit vielen Jahren verwende ich es mittler-weile fast ausschließlich überall da, wo ich ein neutrales Öl zum Braten und Backen benötige und auch für Salate habe ich immer ein besonders gutes Rapsöl parat. Sonnenblumenöl kommt bei mir eigentlich gar nicht mehr zum Einsatz und Olivenöl nur in mediterranen Rezepten, wenn also der besondere Olivenölgeschmack zur Geltung kommen soll. Ansonsten ist aber Rapsöl mein Standardöl. 
Ich bevorzuge Rapsöl nicht nur aufgrund seiner gesundheitlichen Vorzüge und weil milde Rapsöle tatsächlich absolut geschmacksneutral sind, sondern auch ganz banal wegen der Farbe. Eine mit Rapsöl hergestellte Mayonnaise hat beispielsweise eine viel schönere Farbe als eine mit Sonnenblumenöl aufgeschlagene, die weiß, lang-weilig und nach Fertigmayo aussieht. Auch bei diesem Zitronenkuchen lässt das Rapsöl regelrecht die Sonne aufgehen. Nein, nicht Safran macht den Kuchen gehl, das Rapsöl isses!

Zitronenkuchen mit Rapsöl
Rapsöl entdecken - 7 Blogger, 7 Tage Rapsöl
Für die Aktion 7 Blogger - 7 Tage Rapsöl habe ich mich bewusst für ein einfaches Kuchenrezept entschieden, denn in den letzten Tagen hattet Ihr schon soviele exklusive Menüvorschläge, dass ein Stückchen Kuchen jetzt sicher gerade richtig ist, außerdem möchte ich Euch gerne überzeugen, dem Rapsöl in Eurer Alltagsküche eine Chance zu geben. Man kann damit nämlich nicht nur kochen und braten, sondern es eignet sich ganz hervorragend auch für Süßspeisen und Kuchen - das hab ich Euch ja schon vor einigen Jahren gezeigt, als ich Euch einen meiner absoluten Lieblingskuchen, nämlich einen Eierlikör-Napfkuchen vorgestellt habe, den ich ebenfalls mit Rapsöl zubereite.
Der heutige Zitronenkuchen reiht sich jetzt nahtlos in die Liste meiner Lieblings-kuchen ein, denn er ist nicht nur butterzart und durch das Öl einige Tage wunderbar saftig, sondern außerdem auch noch kräftig zitronig und damit kriegt man mich eigentlich immer. 

Seid Ihr jetzt auf den Geschmack gekommen und möchtet sehen, was man noch alles mit Rapsöl anstellen kann? Dann schaut unbedingt auch bei den anderen Teil-nehmern dieser Themenwoche vorbei, da sind ganz wunderbare Rezepte zusammen-gekommen. 

Mit von der Partie waren:
Janke's Soulfood mit einem weihnachtlichen Rotkohl-Salat mit RapsölHol(l)a die Kochfee mit einem Tatar mit Kräuter-Chili-Öl und zweierlei Kürbis-cremeKochtrotz mit einem in Rapsöl confierten Kabeljau mit Karotten-VariationenIch machs mir einfach mit einem leckeren Orangen-Walnuss-KuchenLife ist full of goodies mit Apfeltaschen aus Quark-Öl-Teig und High Foodality mit einem Saibling mit Rapsölsorbet und Staudensellerieessenz

Diese und noch viele andere Rapsölrezepte, sowie Informationen um das Thema Rapsöl findet Ihr auf der Seite Rapsöl entdecken, sowie der dazugehörigen FB-Seite.  

Zitronenkuchen mit Rapsöl
Zutaten
6 Eier
250 g feiner Zucker
½ TL Salz
250 g Rapsöl
Saft und Abrieb einer unbehandelten Biozitrone (ca. 60 ml)
230 g Mehl, Type 405

Außerdem 
1 EL Zucker zum Bestreuen
100 g Puderzucker
1 EL Zitronensaft

Zubereitung
Die Eier mit dem Zucker und Salz in der Küchenmaschine mehrere Minuten hell-schaumig schlagen. Das Rapsöl dazugeben und bei niedriger Stufe verrühren, dann den Zitronensaft unterrühren, bis eine glatte Masse entstanden ist. 
Nun das Mehl nur soweit unterrühren, dass der Teig gerade glatt gerührt ist und den Teig in eine gefettete Springform (20 cm) geben, gleichmäßig mit einem guten EL Zucker bestreuen und im auf 160°C vorgeheizten Backofen (Ober- und Unter-hitze) für 60-70 Minuten backen. Den Kuchen herausnehmen, eine Viertelstunde in der Form auskühlen lassen, dann vorsichtig lösen und auf ein Kuchenrost setzen.
Den Puderzucker mit Zitronensaft und Milch glattrühren und über dem Kuchen verteilen, dabei auch etwas über den Rand hinüber laufen lassen.
Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP)* zustande gekommen, die Bedingungen und Voraussetzungen für eine Kooperation können hier nachgelesen werden.

*Alle Links sind Kooperationslinks

Himbeer-Quark-Guglhupf

Aufwendiges und hochkompliziertes Gebäck ist nicht mein Ding. Dieses stunden- lange Rumgefummel frustriert mich sehr schnell, ich werde ungeduldig, dann schnell unleidlich und das schlägt sich natürlich ruckzuck auf das Ergebnis nieder. Also überlasse ich alles, wo besondere Fingerfertigkeiten gefordert sind, anderen und bleibe lieber bei meinen Leisten, also einfachen Kuchen, die vielleicht nicht so spektakulär aussehen, aber trotzdem wunderbar schmecken. So wie diesem Himbeer-Guglhupf, der durch den verwendeten Quark eine sehr frische Note bekommt und herrlich saftig bleibt, auch am nächsten und übernächsten Tag. 

Himbeer-Quark-GuglhupfIch hab diesen Guglhupf auch schon mit Erdbeeren gebacken und wenn Ihr möchtet, könnt Ihr natürlich auch Brom- oder andere Beeren verwenden. Es müssen übrigens nicht zwangsläufig frische Beeren sein, TK-Beeren eignen sich auch hervorragend - die verarbeitet Ihr dann einfach gefroren.

Himbeer-Quark-Guglhupf
Zutaten
200 g zimmertemperierte Butter
250 g Rohrohrzucker
4 zimmertemperierte Eier
250 g Quark 
350 g Mehl 
50 g Maisstärke 
15 g Weinsteinbackpulver
200 g frische Himbeeren

Zubereitung
Die Butter mit dem Zucker und Vanilleextrakt schaumig rühren. Die Eier nach und nach dazugeben und unterrühren. Den Quark und die Crème Fraîche dazugeben und ebenfalls unterrühren. 
Mehl, Maisstärke und Backpulver verrühren und nach und nach unter stetigem Rühren unterrühren. Die Himbeeren abbrausen und zum Schluss behutsam unterheben. 
Eine Napfkuchenform ausbuttern und ausmehlen, dann den Teig einfüllen. Für ca. 60 Minuten bei 180°C backen, dann die Stäbchenprobe machen. Den fertigen Kuchen herausnehmen, ca. 10 Minuten in der Form ruhen lassen, dann stürzen und auf einem Kuchenrost komplett auskühlen lassen.

Double Chocolate Banana Bread

Generell ist der Gatte ja viel krüscher als ich. Er mag keine Pilze, Kirschen, Nüsse, Mandeln, Spinat und keinen Spargel. Das alles kommt bei uns daher nur ganz selten mal auf den Tisch - entweder, wenn ich alleine bin oder ich tatsächlich zwei unterschiedliche Gerichte zubereite. Das kommt aber nur selten vor, weil ich dafür meist viel zu faul bin ;o)

1-2 Dinge kann ich aber auch absolut nicht leiden, die er sehr liebt und dazu zählen unter anderem Bananen. Wenn sie grün sind und kaum süß, dann mag ich sie (aber auch nur 2-3x pro Jahr), sobald sie aber gelb und reif werden, kann man mich damit jagen und wenn sie dann erst so aussehen wie unten auf dem Bild, also die ersten schwarzen Stellen bekommen, dann kann er die alle für sich haben - ich rühr die dann nicht mehr an...

Double Chocolate Banana Bread
Im Normalfall mach ich ihm dann Bananenmilch oder eine Quarkspeise mit Bananen. Bei einem so großen Bund arg dunkler Bananen hätte er aber ne Menge Milch trinken müssen, also musste etwas anderes her. 
Ein Hilferuf auf meiner FB-Seite hat mir sofort (auf Euch ist eben Verlass :o) ) eine laaaange Latte mit Rezepten für Banana Breads beschert und ich hab mich spontan für diese enorm schokoladige Variante von Smitten Kitchen entschieden - eine gute Entscheidung!

überreife Bananen
Dieses Double Chocolate Banana Bread ist enorm saftig und hält sich auf jeden Fall 3-4 Tage, theoretisch zumindest.  Eingefroren hab ich es noch nicht, das wird aber auch kein Problem sein.
Wenn Ihr eine normale Kastenkuchenform habt, dann verwendet die Mengen des oben verlinkten Rezeptes bei Smiten Kitchen. Meine Kasten-, bzw. Multifunktions- form hat ein Volumen von ca. 1 1/2 Litern und ist damit ungefähr ein Drittel größer als eine normale Kastenform.

Kuchenteig
Zutaten 
150 g Butter
4 überreife Bananen 
180 g Rohrohrzucker 
1 großes Ei
1 1/2 TL Weinsteinbackpulver
1/4 TL Salz 
160 g Mehl 
70 g Kakaopulver
150 g gehackte Schokolade, 70%

Zubereitung 
Die Butter in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze schmelzen und bräunen lassen. Die gebräunte Butter beiseite stellen und abkühlen lassen. 
In der Zwischenzeit die Bananen schälen und mit einem Kartoffelstampfer oder einer Gabel zerdrücken. Den Zucker, Ei, Salz, etwas abgekühlte Butter und den Vanilleextrakt dazugeben und alles verrühren. Das Mehl, mit dem Kakao und Backpulver sieben und ebenfalls dazugeben, alles glattrühren. Die Schokolade hacken und unter den Teig heben. 
Im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 60-70 Minuten backen, dann unbedingt eine Stäbchenprobe machen. Das Banana Bread ist auch innen feucht, ähnlich wie ein Brownie, muss aber natürlich gestockt sein. 
Das Banana Bread aus dem Backofen nehmen, 15 Minuten in der Form auskühlen lassen, dann herausnehmen und komplett auf einem Kuchenrost auskühlen lassen.

Pflaumen-Streuselkuchen 2.0

Dieser Kuchen, verehrte Leserschaft, ist einer meiner absoluten Lieblingskuchen - da kommt auch kein Schokokuchen mit.
Früher hab ich diesen Kuchen immer nach diesem Rezept, mit einem normalen Hefeteig gemacht, seit ich aber den Zwillingsteig, also eine Mischung aus Hefe- und Mürbeteig für mich entdeckt habe, mache ich den Kuchen damit. 
Die Zwetschensaison ist bei uns schon fast vorbei, unser Apfel- und Zwetschen- stand hat noch bis zum nächsten Samstag Zwetschen, dann ist Schluss. Bei anderen Ständen geht die Saison noch etwas länger, je nach Zwetschensorte. Wenn Ihr Euch also in diesem Jahr noch einen leckeren Pflaumenkuchen gönnen wollt, dann ist JETZT der richtige Zeitpunkt!

Dieser Kuchen ist eigentlich nur eine Abwandlung des Rhabarber-Streuselkuchens, mir gefällt er mit Pflaumen, bzw. Zwetschen aber sogar noch besser als mit Rhabarber. 
Da ich der normalen Hefeteigmenge einfach nur den Mürbeteig zufüge, wird der Boden relativ hoch, das gleicht sich aber aus, wenn auch die Pflaumenmenge entsprechend reichlich bemessen ist. Außerdem bekommt man so viel mehr Stücke aus einem Blech Kuchen - ein Kuchenblech macht eine halbe Kompanie satt ;o)

2 kg Pflaumen/Zwetschen füllen das Backblech sehr gut aus, die Pflaumen stehen nahezu hochkant, so dass man auf dem fertigen Kuchen schon fast zwei Lagen Pflaumen hat. Durch den hohen Boden kann der Kuchen diese Menge Pflaumen aber auch sehr gut vertragen.
Die Streusel sind übrigens nicht nur das geschmackliche iTüpfelchen, sie haben auch eine praktische Aufgabe, sie nehmen nämlich den Saft auf, wenn man sehr reife Pflaumen erwischt. 
Gerade jetzt zum Ende der Pflaumen-/Zwetschensaison saften die Pflaumen stark und wenn man Pech hat, läuft der Saft vom Backblech auf den Backofenboden, verbrennt dort und man darf nach dem Backen erstmal den Backofen schrubben. Die Streusel saugen aber eine ganze Menge Saft auf, so dass das eigentlich nicht passiert. Außerdem schmeckt ein Pflaumenkuchen mit Streuseln einfach viel besser als ohne - so!  

Da dieser Kuchen wie gesagt mein absoluter Lieblingskuchen ist und ich mich ja bekanntermaßen auf den anstehenden sibirischen Winter vorbereite und unsere Wohnung mit Vorräten für das nächste halbe Jahr vollstopfe, hab ich am letzten Wochenende nochmal zwei Kuchen gebacken und die gleich eingefroren - das klappt bei diesem Kuchen ganz wunderbar. 
Ich schneide den Kuchen dazu in Stücke und friere sie zu 6. in Gefrierbeuteln ein - jetzt haben wir 6 Kuchenpakete im Gefrierschrank. Mein kleiner Gefrierschrank ist zwar zu einem Viertel mit Pflaumenkuchen gefüllt und ich hab kaum noch Platz für andere Sachen, aber da muss man schon mal Prioritäten setzen, die nächsten Pflaumen gibt's schließlich erst wieder in 10 Monaten ;o) 

Hefeteig
500 g Mehl, Typ 405
1 Würfel Frischhefe
250 ml Milch
50 g Rohrohrzucker
75 g weiche Butter
1 EL Vanilleextrakt
1 TL Salz
1 Ei


Mürbeteig
150 g Rohrohrzucker
250 g kalte Butter
2 Eigelbe
400 g Mehl 


Streusel
125 g kalte Butter
125 g Rohrohrzucker
250 g Mehl


Außerdem
2 kg Zwetschen (am liebsten Hauszwetschen)

Zubereitung

Hefeteig
Das Mehl in eine Schüssel geben und mit einem Löffel in der Mitte eine Mulde hineindrücken. Die Frischhefe zerbröseln und in die Mulde geben. Einen TL Zucker dazugeben und die Mulde mit Milch auffüllen.
Eine Viertelstunde stehen lassen, bis die Hefe anfängt zu "arbeiten", es steigen dann kleine Bläschen auf. 
Die restliche Milch, den Zucker, Butter, Ei und das Salz dazugeben und alles sehr gründlich zu einem glatten, elastischen Teig verkneten - entweder mit der Küchenmaschine oder mit dem Mixer. 
Abgedeckt in einer Schüssel gehen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat, das kann je nach Zimmertemperatur bis zu 2 Stunden dauern, aber auch erheblich schneller gehen.


Mürbeteig
Alle Zutaten in einer Schüssel vermengen, nur solange kneten, bis sich alles zu einem Teig verbunden hat. Den Teig in Folie wickeln oder in einen Gefrierbeutel geben und bis zur Weiterverarbeitung im Kühlschrank ruhen lassen.

Streusel
Alle Zutaten in einer Schüssel miteinander verkneten bis Streusel entstanden sind. Die Zwetschen waschen, entsteinen und halbieren. 
Den Mürbeteig aus dem Kühlschrank nehmen und durchkneten, bis er wieder etwas weich geworden ist und sich leichter bearbeiten lässt. Den Hefeteig mit dem Mürbeteig verkneten, bis der Mürbeteig gleichmäßig verteilt ist und der Teig aber noch marmoriert aussieht. 
Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech ausrollen und in gleichmäßigen Abständen einstechen. 
Den Zwillingsteig eng mit Zwetschen belegen und die Streusel darüber geben. Nochmals ca. 30 Minuten abgedeckt gehen lassen.  
Im auf 180°C vorgeheizten Backofen ca. 40 Minuten backen! Herausnehmen und auf einem Kuchenrost abkühlen lassen.

Schokoladen-Guinness-Kuchen

Als ich kürzlich mal wieder einen akuten Schokokuchenjieper hatte und unbedingt einen neuen Kuchen ausprobieren wollte, haben meine Facebookleser sehr eindeutig für diesen Schokoladen-Guinness-Kuchen votiert und wenn die Leserschaft meint, ich solle den ausprobieren, dann halte ich mich natürlich dran und mach das doch glatt ;o)

Beim späteren Bearbeiten und Hochladen der Bilder in meine Webalben hab ich dann nicht schlecht gestaunt. Den Kuchen hatte ich im Mai schon mal gebacken, dann aber wieder komplett vergessen - so langsam verliere ich anscheinend den Überblick über die Rezepte die auf meiner NKL stehen oder in der Warteschleife ihre Runden drehen... 

Schokoladen-Guinness-Kuchen
Im Originalrezept, das aus The Hummingbird Bakery* stammt, wird im Frosting die doppelte Menge Zucker verwendet, das dürfte aber nahezu ungenießbar sein, denn selbst mit der von mir verwendeten Hälfte ist das Frosting nicht wirklich wenig gesüßt. 
Wenn Ihr also nicht gerade an akuter Unterzuckerung leidet, würde ich Euch auch empfehlen die Zuckermenge zu reduzieren oder gleich die im Rezept unten angegebene Menge Zucker zu verwenden. 

Beim Zubereiten des Frostings ist sehr wichtig, dass Ihr die Zutaten nur kurz miteinander vermengt, da es sonst schnell flüssig wird. Die Butter und den Puderzucker könnt Ihr theoretisch ewig rühren, sobald aber der Frischkäse dazukommt, ist Eile geboten und Ihr solltet wirklich nur huschhusch alles solange verrühren, dass die Zutaten vermengt sind. 

Schokoladen-Guinness-Kuchen
Zutaten für eine Springform mit 22 cm Ø
250 ml Guinness oder ein anderes Stout
250 g Butter
80 g Kakaopulver
350 g Rohrohrzucker
2 Eier
140 ml Buttermilch oder saure Sahne
280 g Mehl
1/2 TL Salz
2 TL Natron
1/2 TL Weinsteinbackpulver

Frosting
50 g weiche Butter
150 g Puderzucker
125 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)

Außerdem 
Kakaopulver zum Bestäuben (nach Wunsch)

Zubereitung
Das Guinness mit der Butter in einem Topf erhitzen, bis die Butter vollständig geschmolzen ist. Von der Herdplatte ziehen und den Kakao, Zucker und den Vanilleextrakt einrühren. 
Eier und Buttermilch in einem Becher miteinander verquirlen und unter die Butter-Bier-Mischung rühren. 
In einer Schüssel das Mehl mit dem Natron, Backpulver und Salz vermischen. Die Guinnessmischung dazugeben und alles mit dem Mixer oder der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verrühren. 

Eine Springform fetten und mit Kakaopulver ausstäuben, den Kuchenteig
einfüllen und im vorgeheizten Backpulver bei 180°C ca. 60 Minuten backen. Unbedingt den Stäbchentest machen, der Kuchen soll feucht wie ein Brownie sein und eine feste Konsistenz haben. Aus dem Backofen nehmen, ca. 5 Minuten in der Form, dann vollständig auf einem Kuchenrost auskühlen lassen.

Für das Frosting die zimmerwarme Butter mit dem Puderzucker kräftig schaumig rühren, anschließend den Frischkäse vorsichtig und vor allem schnell unterheben. So wenig wie möglich rühren, da das Frosting sonst weich wird.
Den Kuchen auf eine Tortenplatte setzen und das Frosting auf der Oberfläche verteilen. Mit Kakao bestäuben.
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Rhabarber-Streuselkuchen

Hach, es ist immer wieder spannend, so eine kleine Leserumfrage nach den interessantesten Rezepten. An erster Stelle stehen natürlich die süßen Rezepte, Kuchen kommt grundsätzlich am besten an, während Tellergerichte selten so richtig beliebt sind. Ganz schlimm sind übrigens Risotti, die locken kaum Jemanden hinterm Ofen hervor und dabei sind die doch soooo lecker! Ich glaub, ich muss mal ne Risotto-Themenwoche machen, damit auch die letzten Zweifler davon überzeugt werden - ok, das wär vielleicht n büschen einseitig ;o)

Ein Kuchen, der auf meine Frage nach den interessantesten Rezepten aus meiner Warteschleife immer wieder genannt wurde und auch der so langsam ausklingenden Saison wegen unbedingt so schnell wie möglich gebloggt werden muss, ist der Rhabarber-Streuselkuchen.

Rhabarber-Streuselkuchen
Dieser Kuchen ist nicht einfach nur ein normaler Blechkuchen mit Rhabarber, sondern er hat ein Geheimnis, einen ganz besonderen Teig, den ich erst kürzlich für mich entdeckt habe. 
Der Boden des Kuchens besteht nicht aus einem normalen Hefeteig, sondern es ist im Prinzip ein Teig-Zwitter, er besteht nämlich aus einem Hefe- und einem Mürbeteig, die beide miteinander verknetet werden. 
Liest sich erstmal merkwürdig, schmeckt aber g r a n d i o s! Viel besser als ein normaler Hefeteig. Das Ergebnis bewirkt einen samtigeren Boden, der aber mehr Struktur hat als ein normaler Hefeteig. Dort, wo der Mürbeteig noch etwas kräftiger vertreten ist, blättert er ein bisschen - natürlich nicht annähernd wie Blätterteig, aber die Struktur ist halt ne andere als bei normalem Hefeteig. 

Rhabarber-Streuselkuchen
Auf die Idee für diesen Kuchen bin ich gekommen, als ich beim Besuch des Käsemarktes im Freilichtmuseum am Kiekeberg vor zwei Wochen einen ähnlichen Kuchen gegessen und mich direkt über diesen tollen Boden gewundert habe. Glücklicherweise war meine allwissende Mama dabei, die mir den Tipp für diesen besonderen Hefe-Mürbeteig gab. 

Als Anregung habe ich dieses Rezept genommen, die Menge für ein Backblech aber verdoppelt und die Rezeptur auch abgewandelt - der Kuchen auf dem Bild sieht doch arg dünn aus und gar nicht so schön fluffig, wie ich ihn haben wollte.

Wie Ihr seht, ist der Kuchen schon recht dick, durch den Rhabarber und die Streusel finde ich das Teig/Obst/Streusel-Verhältnis aber perfekt. Ich hatte noch überlegt, den Teig nicht zu verdoppeln, sondern die 1 1/2fache Menge zu verwenden, finde den Kuchen aber gut so wie er ist. 

Besonders lecker schmeckt der Kuchen, wenn er etwas durchgezogen ist und auch am nächsten Tag schmeckt er noch sehr schön saftig. Der Mürbeteig hält den Hefeteig frischer. 

Hefeteig
500 g Mehl, Typ 405
1 Würfel Frischhefe
250 ml Milch
50 g Rohrohrzucker
75 g weiche Butter
1 EL Vanilleextrakt
1 TL Salz
1 Ei


Mürbeteig 
150 g Rohrohrzucker
250 g kalte Butter
2 Eigelbe 
400 g Mehl 

Streusel
125 g kalte Butter
125 g Rohrohrzucker 
250 g Mehl
Außerdem

1,2 kg bereits geputzter Rhabarber

Zubereitung

Hefeteig
Das Mehl in eine Schüssel geben und mit einem Löffel in der Mitte eine Mulde hineindrücken. Die Frischhefe zerbröseln und in die Mulde geben. Einen TL Zucker dazugeben und die Mulde mit Milch auffüllen.
Eine Viertelstunde stehen lassen, bis die Hefe anfängt zu "arbeiten", es steigen dann kleine Bläschen auf. 
Die restliche Milch, den Zucker, Butter, Ei und das Salz dazugeben und alles sehr gründlich zu einem glatten, elastischen Teig verkneten - entweder mit der Küchenmaschine oder mit dem Mixer. 
Abgedeckt in einer Schüssel gehen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat, das kann je nach Zimmertemperatur bis zu 2 Stunden dauern, aber auch erheblich schneller gehen.

Mürbeteig
Alle Zutaten in einer Schüssel vermengen, nur solange kneten, bis sich alles zu einem Teig verbunden hat. Den Teig in Folie wickeln oder in einen Gefrierbeutel geben und bis zur Weiterverarbeitung im Kühlschrank ruhen lassen. 

Streusel
Alle Zutaten in einer Schüssel miteinander verkneten bis Streusel entstanden sind. 
Den Rhabarber waschen, putzen und in 0,5 cm breite Stücke schneiden. 
Den Mürbeteig aus dem Kühlschrank nehmen und durchkneten, bis er wieder etwas weich geworden ist und sich leichter bearbeiten lässt. Den Hefeteig mit dem Mürbeteig verkneten, bis der Mürbeteig gleichmäßig verteilt ist und der Teig aber noch marmoriert aussieht. 
Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech ausrollen und in gleichmäßigen Abständen einstechen. 
Den Rhabarber darauf verteilen und die Streusel darüber geben. Nochmals ca. 30 Minuten abgedeckt gehen lassen. 
Im auf 180°C vorgeheizten Backofen ca. 60 Minuten backen - Stäbchenprobe machen! Herausnehmen und auf einem Kuchenrost abkühlen lassen.

Zubereitung im Thermomix

Hefeteig
Die Milch in den Mixtopf geben und 2 Minuten bei 37°C auf Stufe 1 erwärmen. Hefe und Zucker zufügen und 10 Minuten ruhen lassen, bis die Hefe anfängt zu arbeiten. Das Mehl, Butter, Salz und Ei dazugeben und 2 ½ Minuten auf Teigrührstufe verkneten.
Den Teig in eine Schüssel umfüllen und abgedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Mürbeteig
Alle Zutaten in den Mixtopf geben und ca. 40 Sekunden auf Teigknetstufe verrühren, bis der Teig stark klumpt und keine Mehlnester mehr sichtbar sind. Den Teig in Frischhaltefolie einwickeln und bis zur Weiterverarbeitung im Kühlschrank kalt stellen. 

Streusel
Alle Zutaten in den Mixtopf geben und 10-20 Sekunden auf Stufe 6 verkneten, bis gleichmäßige kleine Streusel entstanden sind. 

Den Mürbeteig aus dem Kühlschrank nehmen und durchkneten, bis er wieder etwas weich geworden ist und sich leichter bearbeiten lässt. Den Hefeteig zu einem Quadrat ausrollen, den Mürbeteig darauf verteilen und den Hefeteig überschlagen. Beides miteinander verkneten, bis der Mürbeteig gleichmäßig verteilt ist und der Teig aber noch marmoriert aussieht. 
Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech ausrollen und in gleichmäßigen Abständen mit einer Gabel einstechen. 
Den Rhabarber waschen, putzen und in 0,5 cm breite Stücke schneiden. Auf dem ausgerollten Teig verteilen und gleichmäßig mit den Streuseln bestreuen. Nochmals ca. 30 Minuten abgedeckt gehen lassen. 

Im auf 180°C vorgeheizten Backofen 60 Minuten backen, dann herausnehmen und auf einem Kuchenrost vollständig abkühlen lassen.

Napfkuchen mit weißer Schokolade

Muffins, Brownies, Bars, Tartes, Clafoutis, Schnecken, Cakepops, Torten, Cupcakes, Eclairs - alles schön und gut, manchmal muss es aber einfach auch ein klassischer Napfkuchen sein. Nein, kein Googlehupf Guglhupf, ein Napfkuchen - übrigens eines meiner absoluten Lieblingswörter. Wenn ich an einen Napfkuchen denke, dann automatisch auch an eine richtige Kaffee-, bzw. in meinem Fall eher Teetafel mit dem "guten" Geschirr und einer hübschen Tischdecke, so wie früher bei Omi.
Das typische gute Geschirr hab ich zwar nicht, ich sammle immer noch alles kunterbunt zusammen, was ich auf Flohmärkten, etc. entdecke, aber in Kombination mit dem Häkeldeckchen von Mama macht meine Kaffeetafel schon nen ganz guten Eindruck. Fehlen nur noch ein paar Sammeltassen, ne hübsche Kanne, Kaffeelöffel- und -gabeln, eine kleine Etagere für Kekse, ein Messingstövchen für meine Ostfriesen-Teekanne, eine Kuchenzange... und ne größere Wohnung ;o) 
Immerhin hab ich seit kurzem eine Tortenplatte mit Fuß, supergünstig für grad mal 15 € in einem hiesigen Ramschladen gefunden und seitdem mein ganzer Stolz - genau diese Platte wollte ich nämlich schon ganz lange haben, hab sie aber nirgends in Deutschland finden können. Bei den Puddingschnecken seht Ihr sie noch mit dem Original-Schleifenband in grün, mittlerweile hab ich sie umgerüstet und finde sie jetzt noch hübscher.
Wundert Euch also nicht, wenn ich jetzt alles bis zum Suppenteller auf dieser Kuchenplatte fotografiere ;o)

Ich gerate schon wieder ins schwafeln, nech? Schnell wieder zum Thema... 
Dieses Rezept habe ich sowohl in der allgemeinen Menge der Zutaten, als auch besonders in der Zucker- und Eimenge etwas angepasst. 
Für meine Standard-Napfkuchenform war die Teigmenge des Originalrezeptes nämlich etwas knapp bemessen, die Zuckermenge dafür nen Ticken zu großzügig. Die Schokolade bringt schon soviel Süße mit, dass ich die Zuckermenge um 1/3 reduziert habe und auch bei der aktuellen Zuckermenge ist der Kuchen noch ein richtig süßer.
Da die Eier die ich kaufe anscheinend auch kleiner sind, als die im Originalrezept angegebenen und der Teig dadurch zu fest wurde (die Schokolade zieht ja beim Abkühlen wieder an und verfestigt den Teig) , hab ich dem Kuchen noch ein Extra-Ei gegönnt. Falls Ihr sehr große Eier verwendet, nehmt einfach ein Ei weniger.
Wenn Ihr die Möglichkeit habt, gönnt diesem Kuchen einen Tag Ruhe bevor Ihr ihn anschneidet, Napfkuchen schmecken einfach nochmal viel besser wenn sie richtig durchgezogen sind. 

Zutaten
300 g weiße Schokolade
350 g saure Sahne
3 EL Rapsöl
100 g Puderzucker  
4 Eier 
1 TL Vanilleextrakt
Abrieb von einer unbehandelten Bio-Zitrone
400 g Mehl
14 g Backpulver

Zubereitung
Die Schokolade grob hacken und über dem Wasserbad unter stetigem Rühren behutsam schmelzen. Beiseite stellen und etwas abkühlen lassen.
In der Zwischenzeit die saure Sahne, Puderzucker, Eier und Öl glatt rühren. Die abgekühlte Schokolade, den Vanilleextrakt und den Zitronenabrieb dazugeben und alles mit dem Mixer verrühren.
Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und alles zu einem glatten Rührteig verrühren.
In eine gefettete Backform geben und im auf 180°C vorgeheizten Backofen ca. 60 Minuten backen - Stäbchenprobe machen!

Abgewandelt nach einem Rezept von: Eva Toneva
 

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