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Kräuter-Schmand-Fladen

Schmandfladen gehören zu meinen absoluten Lieblingsgerichten, für die ich auch eine Pizza, ohne zweimal zu überlegen, links liegen lasse. Ich liebe Pizza zwar, wenn ich aber die Wahl habe, dann entscheide ich mich spontan für einen Schmandfladen - ganz egal, ob mit Fenchel oder wie hier in der Kräuterversion. 
Das Zusammenspiel aus knusprigem Boden, aromatischem Schmandbelag, Zwiebeln und Speck. Speck! Man kann das nur ganz schwer beschreiben, das müsst Ihr probieren. 
Für mich sind diese Fladen ähnlich wie eine Tüte Chips: Wenn ich da einmal anfange, kann ich nur noch ganz schwer wieder aufhören. Solltet Ihr also nicht mit einem ausgesprochen starken Willen ausgestattet sein, macht Euch darauf gefasst, dass Ihr so schnell nicht wieder aufhören, sondern den Rest des Tages Schmandfladen essen werdet.

Kräuter-Schmand-Fladen
Zutaten für 4 Fladen

Teig
500 g Mehl (550er)
500 ml kaltes Wasser
250 g Roggenmehl (1150er)
1 Würfel Frischhefe
1 TL Rapshonig
1 TL Salz 
3 EL Rapsöl 

Belag 
600 g Schmand oder Crème fraîche
Salz und Pfeffer
2 große Handvoll gemischte Kräuter (Petersilie, Schnittlauch, Pimpinelle, Dill, Minze, Sauerampfer)
2 rote Zwiebeln
300 g Speck 

Zubereitung
Das Mehl in eine Schüssel geben und mit einem Löffel in der Mitte eine Mulde hineindrücken. Die Frischhefe zerbröseln und in die Mulde geben. Einen TL Honig zu der Hefe geben und die Mulde mit Wasser auffüllen. Eine Viertelstunde stehen lassen, bis die Hefe anfängt zu "arbeiten", es steigen dann kleine Bläschen auf. 
Das restliche Wasser, Salz und Rapsöl dazugeben und alles sehr gründlich zu einem glatten, elastischen Teig verkneten - entweder mit der Küchenmaschine oder mit dem Mixer. Abgedeckt gehen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat.

In der Zwischenzeit das Backblech direkt auf den Boden des Backofens legen und den Backofen auf höchster Stufe (Ober und Unterhitze) gründlich vorheizen - das Backblech muss richtig heiß sein. Man erreicht dadurch ein Backergebnis, das gar nicht sooo weit von der in einem Steinofen gebackenen Pizza entfernt ist.

Die Knoblauchzehen in einer Schüssel mit der Gabel zerdrücken, Schmand dazugeben und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Kräuter waschen, trocken schleudern und möglichst fein hacken. Unter die Schmandmischung rühren und kaltstellen. Die rote Zwiebel ebenfalls hobeln, den Speck in möglichst feine Streifen schneiden. 

Den Teig in 4 Portionen teilen und jeweils rund wirken. Abgedeckt ca. 15 Minuten ruhen lassen, der Teig entspannt sich so und lässt sich besser ausrollen. 
Die Teiglinge jeweils ca. 1 cm dick oval ausrollen und auf ein Backpapier legen. Mit dem Kräuterschmand bestreichen, rote Zwiebelstreifen darauf verteilen und mit Speck bestreuen. 
Den Schmandfladen auf dem Backpapier auf das Backblech legen und einige Minuten auf dem Backofenboden backen, bis der Boden kross ist - evtl. vorher schon das Backpapier entfernen, damit es nicht schwarz wird. 
Sobald der Boden kross gebacken ist, das Backblech auf die oberste Einschubleiste verschieben und den Fladen auch von oben kross backen. Nach ca. 10-15 Minuten sind die Fladen durchgebacken. 
Aus dem Backofen nehmen und grobem Pfeffer bestreut servieren.

Pizza mit Brokkolipesto und Coppa

Es gibt Pizza!!!
So langsam wird es Zeit, dass ich dieses Rezept mit Euch teile, denn die "Drohmails", in denen Ihr um das Rezept bittet, mehren sich und wirklich lang ist die Brokkolisaison ja auch nicht mehr. Also raus damit!
Gefunden habe ich dieses Rezept, bzw. das Ausgangsrezept in einem ganz wunderbaren Kochbuch, das ich Euch vor einiger Zeit hier schon ausführlich vorgestellt habe, Tina Kocht* von Tina Nordström. Wie immer hab ich hier und da am Rezept gedreht, das Hefeteigrezept durch mein Standardrezept ausgetauscht, das Pesto etwas verändert, anstelle von Parmaschinken Coppa verwendet, rote Zwiebeln dazugegeben und zum Schluss noch etwas Mozzarella drüber verteilt. 
Ihr seht also, genauso, nur ganz anders - die Idee stammt aber eindeutig aus dem o.g. Kochbuch :o)

Pizza mit Brokkolipesto und Coppa
Das Pesto schmeckt ganz wunderbar auf Pizza, ist aber natürlich auch großartig für Pasta oder auch als Brotaufstrich oder Dipp geeignet. Ist mal was anderes als das sonst allgegenwärtige Rucolapesto. 
Verwendet unbedingt auch den Brokkolistrunk, denn darin steckt eine ganze Menge Geschmack und er ist viel zu schade um ihn wegzuschmeißen. Mit Öl bedeckt hält sich das Pesto dann im Kühlschrank auf jeden Fall eine Woche. Gebt den Käse bitte erst zum Pesto nachdem Ihr die übrigen Zutaten habt, sonst wird es leicht bitter, außerdem hält es sich länger ohne den Käse. 

Pizza mit Brokkolipesto und Coppa

Zutaten für 4 Pizzen

Pizzateig
300 g Hartweizenmehl
250 g Mehl 550
1/2 Würfel Frischhefe
1 TL Rohrohrzucker
10 g Salz
50 g Olivenöl
320 g Wasser

Belag
 

Brokkolipesto
1 Brokkoli
100 g Sonnenblumenkerne
5 EL Olivenöl
2 confierte Knoblauchzehen 
Salz und Pfeffer nach Geschmack 
50 g frisch geriebener Nordländer oder Parmesan 

Außerdem 
2 rote Zwiebeln, je nach Größe
10 Scheiben Coppa 
1 Mozzarella 

Zubereitung
Am Vorabend das Mehl in eine Schüssel geben und mit einem Löffel in der Mitte eine Mulde hineindrücken. Die Frischhefe zerbröseln und in die Mulde geben. Einen TL Zucker über die Hefe streuen und die Mulde mit Wasser auffüllen. 
Eine Viertelstunde stehen lassen, bis die Hefe anfängt zu "arbeiten", es steigen dann kleine Bläschen auf.
Das restliche Wasser, Salz und Olivenöl dazugeben und alles sehr gründlich zu einem glatten, elastischen Teig verkneten - entweder mit der Küchenmaschine oder mit dem Mixer. Eine halbe Stunde gehen lassen, dann abgedeckt über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.

Am nächsten Tag eine Stunde vor der Weiterverarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen und Zimmertemperatur annehmen lassen. Den Pizzastein auf den Boden des Backofens legen und auf höchster Stufe (Ober- und Unterhitze) aufheizen.  In der Zwischenzeit den Teig aus der Schüssel nehmen, kurz durchkneten und in vier gleich große Portionen teilen, rund wirken und ca. 10 Minuten abgedeckt ruhen lassen, damit sich der Teig entspannt und somit leichter ausrollen lässt. 

Für das Pesto den Brokkoli waschen und putzen. Den Strunk schälen und alles in grobe Stücke schneiden. Zusammen mit den Sonnenblumenkernen, dem Knoblauch, Salz und Pfeffer in einem Foodprocessor zu einem feinen Pesto verrühren. In eine Schüssel füllen und den frisch geriebenen Käse unterheben. Beiseite stellen. 
Die roten Zwiebeln putzen und in feine Streifen schneiden, die Coppa ebenfalls in feine Streifen schneiden. 

Einen Teigling dünn ausrollen, mit Pesto bestreichen, dann Coppa- und Zwiebelstreifen darauf verteilen. Ein Viertel des zerrupften Mozzarella darauf geben und mit etwas grob gemahlenem Pfeffer bestreuen. 
Die Pizza auf den Pizzastein schubsen und backen, bis der Boden schön knusprig blasig gebacken und die Oberfläche leicht gebräunt ist. Herausnehmen und sofort servieren. 
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Pissaladière

Kaum mache ich mal ne Woche Urlaub, da bin ich auch schon komplett raus aus dem Blogrhythmus. Normalerweise ist das Bloggen fest in den Alltag integriert und ich schreib abends vor dem Zubettgehen noch fix die nächsten Beiträge - nicht jeden Tag, manchmal schaff ich auch 2-3, aber schon sehr regelmäßig.
Nach dieser kurzen Auszeit ist es aber erstaunlicherweise schon eine kleine Überwindung, sich hinzusetzen und natürlich auf den letzten Drücker den neuen Blogbeitrag fertigzumachen. 
Mittlerweile hab ich ja aber immerhin wieder ein paar Rezepte auf Lager und stecke auch schon mitten im Einkochwahn, den Ihr in den nächsten Wochen noch ausgiebig miterleben müsst dürft - ich hoffe, Ihr habt Euch genug Gläser organisiert. 

Pissaladière
Zum Auftakt gibt's aber erstmal ein Rezept, das ich schon im letzten Jahr bloggen wollte, damals aber zeitlich nicht mehr geschafft hab. Eine Pissaladière gehört schließlich in den Sommer, bzw. Spätsommer und hat nix mehr im Herbst oder Winter zu suchen.
In diesem Jahr bin ich noch rechtzeitig und konnte gleich eine Version aus meinem aktuellen Lieblings-Kochbuch My Paris Kitchen von David Lebovitz* ausprobieren. Hat sich gelohnt, schmeckt nämlich großartig - aber ich hab auch nichts anderes erwartet, ist schließlich ein Rezept von DEM David Lebovitz, das ist für mich quasi der französische Hugh Fearnley-Whittingstall ;o)

Für den Boden hab ich meinen normalen Pizzateig (allerdings mit normalem 550er, anstelle von Hartweizenmehl) verwendet, das hat ganz wunderbar geklappt. Damit die Pissaladière besonders knusprig wird, habe ich sie auf meinem Pizzastein* gebacken. Wenn Ihr keinen habt, legt einfach Euer Backblech schon während des Aufheizens in den Backofen und backt die Pissaladière darauf, das Ergebnis wird dann nicht 100%ig wie mit einem Pizzastein, kommt dem aber schon sehr nahe.

Pissaladière
Zutaten für 4 Pissaladière

Boden 
550 g Mehl 550
1/4 Würfel Frischhefe
1 TL Rohrohrzucker
10 g Salz
50 g Olivenöl
320 g Wasser

Belag
1,5 kg Zwiebeln
Olivenöl  zum Anschwitzen
ca. 10 Zweige frischer Thymian
1 TL Rohrohrzucker 
Meersalz und Tellicherrypfeffer nach Geschmack 
ca. 40 kleine Oliven - oder mehr nach Geschmack 
ca. 32 Anchovisfilets (unbedingt auf die Qualität achten!)

Zubereitung
Am Vorabend das Mehl in eine Schüssel geben und mit einem Löffel in der Mitte eine Mulde hineindrücken. Die Frischhefe zerbröseln und in die Mulde geben. Einen TL Zucker über die Hefe streuen und die Mulde mit Wasser auffüllen. 
Eine Viertelstunde stehen lassen, bis die Hefe anfängt zu "arbeiten", es steigen dann kleine Bläschen auf.
Das restliche Wasser, Salz und Olivenöl dazugeben und alles sehr gründlich zu einem glatten, elastischen Teig verkneten - entweder mit der Küchenmaschine oder mit dem Mixer. Eine halbe Stunde gehen lassen, dann abgedeckt über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen. 

Am nächsten Tag eine Stunde vor der Weiterverarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen und Zimmertemperatur annehmen lassen.
Für den Belag die Zwiebeln putzen und in feine Streifen schneiden. Olivenöl in eine Cocotte geben und die Zwiebelstreifen mit dem Knoblauch von allen Seiten anschwitzen. Salz, Thymian, Pfeffer und Zucker dazugeben und ca. 45 Minuten bei mittlerer Hitze schmoren lassen. Gelegentlich umrühren und darauf achten, dass die Zwiebeln nicht ansetzen. Evtl. nochmal nachwürzen, dann die Thymianstiele entfernen. Beiseite stellen und etwas abkühlen lassen.

Den Pizzastein auf den Boden des Backofens legen und auf höchster Stufe (Ober- und Unterhitze) aufheizen. 
In der Zwischenzeit den Teig aus der Schüssel nehmen, kurz durchkneten und in vier gleich große Portionen teilen, rund wirken und ca. 10 Minuten abgedeckt ruhen lassen, damit sich der Teig entspannt und somit leichter ausrollen lässt. 

Einen Teigling dünn ausrollen, mit einem Viertel der Zwiebeln bestreichen, dann Anchovisfilets und Oliven darauf verteilen. 
Die Pissaladière auf den Pizzastein schubsen und backen, bis der Boden schön knusprig blasig gebacken und die Oberfläche leicht gebräunt ist. Herausnehmen und sofort servieren.
 
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Pizza mit grünem Spargel

Ist das wirklich möglich? Das letzte Pizzarezept habe ich tatsächlich vor mehr als 3 Jahren gebloggt! Pizza! ICH! PIZZA!
Nu haben wir vor drei Jahren nicht die letzte Pizza gegessen, ganz im Gegenteil. Pizza gehört aber zu den Gerichten, bei denen ich mich oftmals wirklich nicht überwinden kann, noch ein Foto zu machen. Die will ich essen, am besten direkt aus dem Backofen - ohne Umweg über den Fototisch ;o)

Pizza mit grünem Spargel

Anlässlich des Einzuges meines neuen Pizzasteins hab ich mich aber mal wieder zusammengerissen und unter anderem meine allerliebste Lieblingspizza fotografiert und das Rezept blogfein gemacht. 
Ja ok, ich geb's zu, das hat jetzt auch erst im zweiten Anlauf geklappt. Beim ersten Durchgang isses mal wieder mit mir durchgegangen und aus dem Foto ist natürlich nichts geworden. In dem Moment, als die Pizza dampfend aus dem Backofen kam, hab ich an alles gedacht, aber nicht an ein Foto für einen Blogbeitrag ;o)

Das war jetzt aber garantiert nicht die letzte Spargelpizza für diese Saison, einmal muss das mindestens noch sein, sonst wird die Zeit bis zum nächsten Jahr zu lang. 

grüner Spargel
Wenn Ihr keinen Pizzastein habt, dann könnt Ihr die Pizza natürlich auch wie gehabt auf einem Backblech zubereiten. 
Legt das dann auf den Backofenboden und heizt (wie auch mit dem hier verwendeten Pizzastein) den Backofen auf höchster Stufe bei Ober- und Unterhitze vor. 
Den Pizzateig rollt Ihr aus und legt ihn auf ein Stück Backpapier, das erleichtert das rüberschieben der Pizza auf das Backblech, bzw. den Stein. Anschließend wird die Pizza belegt und inkl. Backpapier auf das Backblech/den Pizzastein gelegt. Nach 1-2 Minuten ist der Teig unten abgebacken, klebt nicht mehr und Ihr könnt das Papier herausziehen - sonst würde es auch sehr schnell verbrennen. 

Die Pizza wird dann nicht ganz so gut wie auf dem Pizzastein, das Ergebnis ist aber sehr viel besser, als wenn sie auf einem nicht vorgeheizten Backblech gebacken wird. 

Pizza mit grünem Spargel - vorher
Falls Ihr keinen Speck oder Fleisch im Allgemeinen esst, könnt Ihr den natürlich auch problemlos weglassen. Er verleiht der Pizza zwar noch die gewisse Würze und unterstreicht die süße Note des Spargels, diese Pizza schmeckt aber auch ohne Speck ganz großartig - auch kalt. Spargelpizza ist nicht nur frisch aus dem Ofen meine Lieblingspizza, sondern auch kalt am nächsten Morgen zum Frühstück. 
Ja, ich liebe kalte Pizza ;o)

Habt Ihr eigentlich schon die Verlosung der beiden Gutscheine von Bleywaren* entdeckt? Noch bis Sonntag habt Ihr die Möglichkeit, einen von zwei Einkaufsgutscheinen im Wert von je 50€ zu gewinnen. Jetzt aber schnell!

Pizza mit grünem Spargel

Zutaten für 4 Pizzen

Pizzateig
300 g Hartweizenmehl
250 g Mehl 550
1/2 Würfel Frischhefe
1 TL Rohrohrzucker
10 g Salz
50 g Olivenöl
320 g Wasser

Belag
1 Becher Schmand
ein Spritzer Zitronensaft

3 confierte Knoblauchzehen 
Salz und Pfeffer

20 Stangen grüner Spargel
100 g möglichst magerer geräucherter Speck
1 große rote Zwiebel
2 Mozzarella
frisch gemahlener Pfeffer


Zubereitung
Am Vorabend das Mehl in eine Schüssel geben und mit einem Löffel in der Mitte eine Mulde hineindrücken. Die Frischhefe zerbröseln und in die Mulde geben. Einen TL Zucker über die Hefe streuen und die Mulde mit Wasser auffüllen. 
Eine Viertelstunde stehen lassen, bis die Hefe anfängt zu "arbeiten", es steigen dann kleine Bläschen auf.
Das restliche Wasser, Salz und Olivenöl dazugeben und alles sehr gründlich zu einem glatten, elastischen Teig verkneten - entweder mit der Küchenmaschine oder mit dem Mixer. Eine halbe Stunde gehen lassen, dann abgedeckt über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen. 

Am nächsten Tag eine Stunde vor der Weiterverarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen und Zimmertemperatur annehmen lassen.
Den Pizzastein auf den Boden des Backofens legen und auf höchster Stufe (Ober- und Unterhitze) aufheizen. 
In der Zwischenzeit den Teig aus der Schüssel nehmen, kurz durchkneten und in vier gleich große Portionen teilen, rund wirken und ca. 10 Minuten abgedeckt ruhen lassen, damit sich der Teig entspannt und somit leichter ausrollen lässt.
Die Crème Fraîche mit dem confierten Knoblauch und der pürierten Salzzitrone verrühren und mit etwas Pfeffer würzen.
Den Spargel unterhalb der Köpfe mit einem Sparschäler in feine Streifen hobeln, die Köpfe ganz lassen. Die Zwiebeln und den Speck in feine Streifen schneiden. Beiseite stellen.
Einen Teigling dünn ausrollen, mit Schmand bestreichen, dann Spargel- und Zwiebelstreifen darauf verteilen. Mit Speck und zerrupftem Mozzarella bestreuen und nochmals etwas Pfeffer darübergeben. 

Die Pizza auf den Pizzastein schubsen und backen, bis der Boden schön knusprig blasig gebacken und die Oberfläche leicht gebräunt ist. Herausnehmen und sofort servieren. 
Pizza mit grünem Spargel
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Bleywaren.de ~ Haushaltswaren vom Fachhändler [Reklame]

www.bleywaren.de
Wo kauft Ihr Eure Küchengerätschaften, Schüsseln, Messer, Töpfe, Mixer & Co? Beim Fachhändler um die Ecke oder den großen Riesen im Internet?
Bei mir ist es ganz bunt gemischt. Vieles bekomme ich hier vor Ort (HH-Eppendorf ist ja bekanntermaßen ein wahres El Dorado für Hobbyköche), aber natürlich kaufe ich auch ab und zu im Internet ein - auch bei den ganz großen, das gebe ich offen zu. 
Glücklicherweise gibt es aber im Internet aber nicht nur die ganz großen Versandhäuser, sondern auch immer mehr Offline-Fachhändler entdecken und erschließen das Internet als weiteren Verkaufskanal, so auch der Onlineshop, den ich Euch heute gerne vorstellen möchte. 

Bley(waren) ist im "richtigen Leben" ein familiengeführtes Haushaltswarengeschäft im schönen Cloppenburg (das liegt ungefähr auf halbem Weg zwischen Bremen und der holländischen Grenze), das zusätzlich seit 2013 unter www.bleywaren.de* einen Onlineshop betreibt.
Das Sortiment von Bleywaren richtet sich an Hobbyköche, die Wert auf Qualität & Design legen, dabei steht eindeutig nicht die Quantität der angebotenen Produkte im Vordergrund, sondern man merkt schon beim ersten Stöbern in dem Onlineshop, dass die einzelnen Produkte mit sehr viel Sorgfalt, Fachkenntnis und Liebe zum Produkt und Detail ausgewählt wurden.
Es gibt eben nicht die 1365. Küchenmaschine, sondern Bleywaren konzentriert sich auf ausgewählte Marken, mit denen man als Hobbykoch nichts falsch machen kann.
Für jemanden wie mich, mit ausgeprägter Vorliebe für hochwertige Produkte, sind Geschäfte und Onlineshops wie Bleywaren das reinste Schlaraffenland - in das Haushaltswarengeschäft dürfte man mich gar nicht unbeaufsichtigt reinlassen.  Ich würde wahrscheinlich völlig verschuldet und schwer bepackt wieder rauskommen.

Um Euch Bleywaren vorstellen zu können, durfte ich mir drei Produkte aus dem Sortiment bestellen und möchte Euch zwei davon ausführlich in dieser Woche vorstellen. Zwei? Warum nicht alle drei?
Dafür könnt Ihr Euch bei meinem Mann bedanken, der hat sich das 3. Produkt nämlich schneller unter den Nagel gerissen, als ich meine Kamera zücken konnte - aber dazu später mehr. Auf dem Foto seht Ihr erstmal meine neuen Schätzchen, eine wunderschöne Tajine von Emile Henry* und ein Pizzastein*, ebenfalls von Emile Henry.

Tajine und Pizzastein von Emile Henry

Wenn ich das Angebot annehme einen Onlineshop/Produkte zu testen, entscheide ich mich natürlich für Produkte, die mich selbst interessieren und die ich gerne haben und dauerhaft gebrauchen möchte und die aber auch für Euch interessant und informativ sind, bzw. mit denen ich spannende und neue Rezepte umsetzen kann. 
In diesem Fall hab ich mich für die Tajine, den Pizzastein und eine Teekanne entschieden. Richtig, die Teekanne seht Ihr nicht, die ist mittlerweile im Büro bei meinem Mann und er wird sie wahrscheinlich auch noch nicht einmal mehr für ein Foto hergeben. Natürlich ist es nicht irgendeine Teekanne, sondern eine doppelwandige Teekanne von Bredemeijer*. Teetrinker werden sofort wissen, warum ich so davon schwärme. 
Unsere erste Bredemeijer-Teekanne hat mein Mann vor ca. 15 Jahren mit in den gemeinsamen Haushalt gebracht. Langsam aber sicher hab ich sie dann für mich beansprucht ist sie dann in meinen Besitz übergegangen, d.h., ich hab sie eigentlich immer im Gebrauch. Offiziell ist sie eine dauerhafte Leihgabe meines Mannes, tatsächlich isses aber meine, so! 
Jetzt hat sich mein Mann revanchiert und die neue gekidnappt. Ich hatte noch nicht einmal die Gelegenheit sie offiziell einzuweihen...

Das Besondere an diesen doppelwandigen Metall-Kannen ist, dass sie enorm gut isolieren und der Tee so auch ohne Stövchen lange heiß bleibt. Die Gieß- eigenschaften der Kannen sind außerdem ausgesprochen gut, da kleckert nix.
Leider gab es, als ich mir die Produkte ausgesucht habe, das neue Kannenmodell* (ich sage nur rosa!) noch nicht, in das hab ich mich nämlich vor ein paar Wochen verliebt. Ich brauche also NOCH eine! Naja, Teekannen kann man als exzessiver Teetrinker gar nicht genug haben: Schwarzer Tee, grüner Tee, Kräutertee, großer Teedurst, kleine Portion - da kommt schon einiges zusammen ;o)

Hühnchentajine
Die Tajine stand sofort ganz oben auf meiner "Haben wollen"-Liste und zwar genau diese, denn die Tajines von Emile Henry sind mit Abstand die schönsten - finde ich. 
Kefta Mkaouara
Eine Tajine ist eine Art nordafrikanischer Mischung aus Römer- und Schmortopf. Es gibt naturbelassene und glasierte Modelle. Ich hab mich für diese glasierte entschieden, weil man darin das Gargut anbraten kann und das Material die Aromen der darin zubereiteten Speisen nicht annimmt. 
Wie genau das Garen mit der Tajine funktioniert, werde ich Euch morgen vorstellen, dann gibt's nämlich die oben abgebildete Hähnchentajine.
Außerdem hab ich bereits Kefta Mkaouara (kleines Bild rechts) und Rosmarinkartoffeln darin zubereitet - dafür eignet sich die Tajine auch ganz ausgezeichnet. Aber das werd ich Euch im Laufe der nächsten Wochen und Monate noch zeigen. Im Sommer gibt's auf jeden Fall auch viele reine Gemüsetajines und ich werde sie auch auf dem Grill ausprobieren.

Einen Pizzastein habe ich mir ebenfalls schon ganz lange gewünscht - für einen ausgewiesenen Pizzajunkie wie mich ist das eigentlich ein Must-have. 
Pizza mit Brokkolipesto, Coppa und roten ZwiebelnDie Zeiten, da ich mir mit einem Backblech behelfen musste, sind nun also endlich vorbei. Natürlich haben wie den Stein auch schon ausgiebig getestet und direkt einen neuen Favoriten entdeckt: Pizza mit Brokkolipesto, Coppa und roten Zwiebeln (links im Bild). 
Für Euch hab ich am Donnerstag aber erst einmal eine meiner Top3-Pizzen, wenn nicht meine absolute Lieblingspizza - mit grünem Spargel, Knoblauchschmand, (Speck - optional), roten Zwiebeln und Mozzarella. Die wird es in dieser Saison auf jeden Fall noch einmal geben, mindestens!

Pizza mit grünem Spargel
So, und zu guter Letzt hab ich auch noch eine Kleinigkeit für Euch. Ihr kennt das ja schon, diejenigen, die es bis hierher geschafft haben, werden für ihre Ausdauer belohnt. 

Diesmal war Bleywaren.de so großzügig und hat zwei Gutscheine im Wert von jeweils 50€ zur Verfügung gestellt, die ich sehr gerne jetzt und hier verlose. 

Gewinnen könnt Ihr einen dieser Gutscheine, indem Ihr unter diesem Beitrag kommentiert (und wirklich nur hier, nicht per Mail, in der Klönstuv, bei FB oder G+) und mir erzählt, was Ihr Euch bei Bleywaren.de* aussuchen würdet, wenn Ihr denn gewinnt. 
Bis nächsten Sonntag, den 18.05.2024 um 24:00 Uhr könnt Ihr an dieser Verlosung teilnehmen und ich werde die Gewinner dann am nächsten Montag per Zufallsgenerator auslosen und bekanntgeben. Schaut dann also bitte unbedingt wieder rein, damit Ihr Euch Euren evtl. Gewinn nicht verpasst. 

Wie immer sind anonyme Kommentare, sowie der Rechtsweg natürlich ausgeschlossen. 
Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit www.bleywaren.de zustande gekommen, die Bedingungen und Voraussetzungen für eine Kooperation können hier nachgelesen werden.

* Alle Links sind Partnerlinks

Flammkuchen, fast klassisch

... wenn man mal von den roten Zwiebeln absieht ;o)

Pizza ist zugegeben eine wirklich leckere Angelegenheit und gehört auch in so ziemlich jeder Ausführung zu meinen absoluten Lieblingsgerichten, es gibt aber noch eine Steigerung, die locker jede Pizza auf die hinteren Ränge verdrängt - Ihr ahnt es sicher schon - Flammkuchen :o)
Der erste Biss in einen knusprig krossen, gerade aus dem Backofen kommenden Flammkuchen, das ist der Himmel auf Erden, da hat auch ein großes Stück Schokotorte keine Chance...

Flammkuchen
Ich habe dieses Jahr zum offiziellen Jahr des Flammkuchens ernannt und starte deshalb auch sehr zeitig in die Saison. Es gibt zwar noch keinen Federweißen, aber darauf konnte ich in diesem Jahr nicht warten, der Flammkuchenjieper hatte mich gepackt. Und wenn der Flammkuchenjieper einmal zugeschlagen hat, dann muss frau dem auch nachgeben. Zeitnah. Am besten sofort.
Damit ein Flammkuchen zu einem kulinarischen Hochgenuss wird, braucht man gute Zutaten, denn bei mal grad 4 Grundbestandteilen kann man nicht viel vertuschen, bzw. hinter 1365 Gewürzen verstecken.

durchwachsener Speck vom Angler Sattelschwein
Ihr braucht also zu allererst mal einen richtig guten Speck, nicht dieses eingeschweißte Zeug aus dem Discounter, sondern ein Stückchen vom Schlachter d.V..
Da der Fettgehalt des Specks bei meinem Schlachter (also nicht bei meinem Schlachter selbst, sondern halt am Schweinespeck, nicht, dass da Missverständnisse aufkommen) oft sehr schwankt, schlage ich immer im großen Stil zu, wenn ich ein richtig tolles, verhältnismäßig mageres Stück entdecke. 
Ich kaufe dann also ein großes Stück und hänge das wie früher bei Omma an einem Bindfaden in der Küche auf - hält sich ewig und ich habe so immer ein gutes Stück Speck daheim. 
Wenn ich, so wie bei diesem Flammkuchen, die Schwarte nicht brauche, schneide ich sie ab und bewahre sie im Kühlschrank auf um sie bei nächster Gelegenheit auszulassen - auch die Schwarte eines so tollen Specks ist nämlich viel zu schade zum wegschmeißen. 

Rote Zwiebeln
Die zweite, ganz wichtige Zutat sind natürlich die Zwiebeln. Ich verwende sehr gerne rote Zwiebeln, weil die ein feineres Aroma haben und schon eine schöne süße Note mitbringen. Zusammen mit der leichten Säure der sauren Sahne und dem kräftigen Speckaroma ist das wirklich eine Offenbahrung. 
Die Zwiebeln hobel ich auf dünnster Stufe mit meinem Gemüsehobel* und gebe sie roh auf den Flammkuchen, ruhig reichlich, das kann der Flammkuchen schon ab. 
Bei den unten angegebenen Mengen und der Größe der Teiglinge rechne ich immer eine rote Zwiebel pro Flammkuchen.
Das Hobeln der Zwiebeln ist wichtig, weil sie wirklich richtig dünn geschnitten sein müssen, sonst garen sie in der Kürze der Zeit, die der Flammkuchen im Backofen verbringt, nicht durch.

Komponente 3, der Teig. Spätestens hier scheiden sich die Geister und die Flammkuchen- anhängerschaft teilt sich in 2 Gruppen. Gruppe 1 gibt Hefe in den Teig, Gruppe 2 nicht. Ich gehöre zur 2. Gruppe. 
Flammkuchen soll ja von Haus aus schon mal hauchdünn sein und nicht zur Deep Dish Pizza mutieren - wofür braucht man also Hefe? 
Ich verwende für den Teig 550er Mehl, Wasser, Salz und etwas Öl, mehr nicht. Der Teig wird dann so hauchdünn ausgerollt, dass er knapp am Strudelteig vorbeischrammt, belegt und wandert in den vorgeheizten Backofen. 
Wenn Ihr keinen Pizzastein habt (hab ich auch nicht), könnt Ihr euch behelfen, indem Ihr das Backblech direkt auf den Boden des Backofens legt und auf höchster Stufe (also ruhig 260°C) bei Unterhitze (wichtig, das Backblech soll ja so heiß wie möglich werden) vorheizt.
Den Flammkuchen schiebt Ihr dann auf einem Stück Backpapier auf das Blech, lasst ihn ca. 2 Minuten backen, bis das Backpapier langsam schwarz wird und zieht das Papier dann unter dem Flammkuchen heraus. Der Flammkuchen braucht dann je nach Backofen noch so 2-3 Minuten und ist schon fertig. 
Wenn das Blech richtig heiß war, bekommt Euer Flammkuchen genauso schöne Blasen wie der oben auf dem Foto - ganz ohne Hefe. Außerdem ist er natürlich mordsknusprig, versteht sich von selbst. 

So, das ist jetzt also der Beginn einer wunderbaren Flammkuchensaison, ich hab das im Gefühl! Der nächste wird eine norddeutsche Variante - ich freu mich jetzt schon! 

Zutaten für 10 kleine Flammkuchen
500 g Mehl (550er)
12 g Salz
ca. 300 g Wasser
4 EL Rapsöl

400 g saure Sahne
Salz & Pfeffer

10 rote Zwiebeln
300 g möglichst magerer Speck (Gewicht inkl. Schwarte)
1 Bund Schnittlauch


Zubereitung
Aus Mehl, Salz, Wasser und Öl einen glatten Teig kneten und abgedeckt beiseite stellen. Den Backofen auf maximaler Stufe bei Unterhitze vorheizen, das Backblech direkt auf den Boden legen.

In der Zwischenzeit die Zwiebeln schälen und in sehr dünne Scheiben hobeln. Die Schwarte des Specks entfernen und den Speck ebenfalls in dünne Streifen schneiden. Die saure Sahne mit Salz und Pfeffer würzen und glatt rühren. Den Schnittlauch in Röllchen schneiden.

Den Teig in 10 Portionen à ca. 80 g teilen, rund wirken und abgedeckt beiseite legen und den Teig etwas entspannen lassen, er lässt sich dann leichter ausrollen. Jeden Teigling sehr dünn ausrollen und auf einen Streifen Backpapier legen. 2 EL saure Sahne darauf geben, verteilen und mit roten Zwiebeln belegen. Speckstreifen darüber verteilen und mit etwas grob gemahlenem Peffer bestreuen.

Im vorgeheizten Backofen ca. 2 Minuten backen, dann das Backpapier unter dem Flammkuchen herausziehen und den Flammkuchen noch 2-3 Minuten weiterbacken bis er knusprig ist und der Teig schöne Blasen geworfen hat.
Rausnehmen, mit Schnittlauchröllchen bestreuen, zerteilen und sofort essen. 

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Pizza-Zupfmuffins

Ich muss mich entschuldigen, in den letzten Wochen hab ich den KuLa mal wieder sträflich vernachlässigt. Die Gründe dafür sind schnell erklärt:
  1. Hab ich zur Zeit keine wirklich so richtig tollen Rezepte in petto (ich will ja auch nicht nur Kuchen oder anderen Süßkram bloggen), bzw. kann mich nicht entscheiden oder vergesse ständig, mir die Rezepte zu notieren und
  2. Macht mir mein Blog seit der Renovierung nur noch Ärger. Einen Blogbeitrag zu verfassen ist wirklich kein Vergnügen. Der Fettdruck geht nicht vernünftig, Zeilenumbrüche sind reine Glückssache und wenn ich richtig viel Pech hab, ist die komplette Formatierung eines Beitrages zerschossen, sobald ich einen Beitrag abgespeichert habe.
Ihr seht schon, die Renovierung war nicht unbedingt meine beste Idee, bzw. dieses Blogdesign hat sich als eher suboptimal herausgestellt, um es mit den Worten unseres ehemaligen Kanzlers zu sagen. 
Da das ja aber so nicht weitergehen kann (sonst kann ich den Laden bald schließen, weil ich komplett gefrustet bin), hab ich jetzt mal Nägel mit Köpfen gemacht und jemanden gefragt, der sich mit sowas auskennt. Über etsy habe ich eine Designerin gefunden, deren Blogtemplates mir so gut gefallen, dass ich sie beauftragt habe, sich auch meines Blogs anzunehmen. Zur Zeit stehe ich noch auf der Warteliste, ich hoffe aber, dass es bald losgeht und der KuLa danach endlich genauso aussieht, wie ich es mir schon immer gewünscht habe und natürlich, dass alles wieder anständig funktioniert! 
Wenn ich bis dahin nur unregelmäßig blogge, seht es mir bitte nach - sobald der KuLa grundsaniert ist und schick aussieht, normalisieren sich die Öffnungszeiten auch wieder. 
So, und da ich schon mal dabei bin, gibt's heut auch wieder ein Rezept ;o)
   
Pizza-Zupfmuffins Diese Pizza-Zuppfmuffins sind eigentlich eine abgewandelte Neuauflage des Pizza-Bollerbrotes, das ich Anfang 2009 schon einmal gebloggt habe. ANFANG 2009! Wahnsinn, wie die Zeit vergeht...
Für diese Muffins habe ich den Hefeteig  etwas abgewandelt (ich verwende ja seit einiger Zeit lieber Frischhefe) und da ich nur Oliven, eingelegte Tomaten und meinen heißgeliebten Nordländer (auch wenn im Kühlschrank gähnende Leere herrscht, ein Stück Nordländer MUSS immer da sein) daheim hatte, waren das auch die Zutaten für die Muffins. Wenn Ihr Frühlingszwiebeln, Petersilie oder andere frische Kräuter da habt, könnt Ihr die natürlich auch noch dazu geben. Sehr lecker schmecken solche Muffins auch mit Feta.
 
Nordländer, Oliven, eingelegte Tomaten, Thymian
Der Hefeteig ist evtl. etwas weich, das hängt von der Feuchtigkeit der eingelegten Tomaten ab. Er lässt sich aber trotzdem noch gut verarbeiten und die Muffins werden so besonders saftig. Bemehlt die Arbeitsfläche und das Rollholz großzügig, dann solltet Ihr auch keine Probleme bei der Verarbeitung haben. 
Seid nicht zu pingelig beim Stapeln und Rollen des Teiges, die Muffins haben eh ihren eigenen Kopf und sehen nach dem Backen komplett anders aus. Wenn Ihr sonst kein großes Geschick bei der Zubereitung von Brötchen und anderem Gebäck habt, sind diese Muffins genau das richtige für Euch, die verzeihen nämlich so manche optische Ungenauigkeit.

Hefeteig
Besonders lecker schmecken die Muffins wenn sie frisch aus dem Ofen kommen. Sie sind dann noch knusprig, der Käse in den Muffins ist noch weich und sie duften besonders köstlich. Abgekühlt sind sie aber fast genauso lecker und aufgrund des hohen Feuchtigkeitsgehaltes halten sie sich auch sehr gut bis zum nächsten Tag. Noch länger würde ich sie nicht lagern, dann werden sie nämlich trocken - Hefeteig halt... 
Wenn Ihr sie nicht alle Muffins schafft, friert sie einfach ein, aufgetaut schmecken sie dann fast wie frisch gebacken. 
vor dem BackenZutaten
500 g Mehl
1/2 Würfel Frischhefe
1 TL Rohrohrzucker
340 ml kaltes Wasser
30 ml Olivenöl
9 g Salz    

Außerdem
100 g schwarze Oliven, fein gewürfelt
120 g eingelegte Tomaten, fein gewürfelt
1/2 TL Thymian (je nachdem, ob die Tomaten gewürzt sind)
3 confierte Knoblauchzehen, zerdrückt
Olivenöl zum Bestreichen des ausgerollten Teiges
150 g Nordländer, frisch gerieben (oder ein anderer würziger Hartkäse)

Zubereitung
Den Hefeteig nach Anleitung zubereiten, zum Schluss die Oliven, Tomaten und die confierten Knoblauchzehen dazugeben und mit dem Mixer oder der Küchenmaschine einarbeiten. Den Hefeteig abgedeckt gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
Den Hefeteig auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche geben und mit dem Rollholz dünn ausrollen. Mit etwas Öl bestreichen und den geriebenen Nordländer darauf verteilen.  
Den ausgerollten Teig in ca. 4 cm breite Streifen schneiden und diese Streifen in ebenfalls ca. 4 cm lange Teigstücke teilen. Jeweils 4 Teigstücke übereinanderlegen und diese kleinen Stapel hochkant in die gefetteten und mehlierten Muffinmulde setzen. 
Für die spiralförmigen Muffins einen ca 15 cm langen Teigstreifen abschneiden, aufrollen und die entstandene Schnecke mit der Schnittfläche nach oben in die Muffinmulde setzen. Evtl. abgefallenen Käse darüber verteilen.
Im auf 180°C vorgeheizten Backofen ca. 25-30 Minuten backen, bis die Muffins goldbraun gebacken sind. Aus dem Backofen nehmen, kurz in der Form abkühlen lassen und dann auf einem Kuchenrost vollständig auskühlen lassen. 
Pizza-Zupfmuffins
 

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