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Lauchquiche mit Merguezbällchen

Heute ist der letzte Donnerstag des Monats, d.h. es wieder Zeit für "Saisonal schmeckt's besser". In diesem Monat standen als Saisongemüse Rote Bete und Lauch zur Auswahl und weil ich schon reichlich Rote-Bete-Rezepte in meinem Archiv habe, gibt es bei mir ein Rezept mit Lauch. Natürlich haben auch diesmal wieder viele andere Blogger mitgemacht, die Liste mit allen Links zu insgesamt weiteren 28 Eventrezepten findet Ihr weiter unten.
Lauch gehört nicht wirklich zu den Lieblingsgemüsen meines Mannes, deshalb kommt er hier auch nicht allzu oft zum Einsatz, da ich diesen Event aber auch als Herausforderung sehe, mich gerade mit Gemüsesorten zu beschäftigen, die nicht meine erste Wahl wären, war sofort klar, dass es diesmal der Lauch wird, auch wenn mir für Rote Bete immer direkt 1365 Rezeptideen im Kopf herumschwirren. Ich liebe einfach diese knallige Farbe und mit dem Geschmack hab ich mich mittlerweile ja auch angefreundet.

Lauchquiche mit Merguezbällchen

Maränen nach Bratheringsart

Seit ich vor vieeeelen Jahren, das muss irgendwann Ende der 90er gewesen sein, in einer Folge von Alfredissimo gesehen habe, wie Gert Müller-Gerbes Bratheringe zubereitet hat, stehen sie schon auf meiner imaginären Nachkochliste. Wahr-scheinlich sind Bratheringe sogar das Gericht, das dort schon am längsten von allen Rezepten seine Runden dreht.
Ich weiß nicht warum, aber ich bin in um und bei 20 Jahren tatsächlich noch nicht dazu gekommen, Bratheringe selbst zu machen. Als wir aber im Herbst das letzte Mal am Schaalsee waren und uns mit frischem Fisch aus dem See eingedeckt haben, ist mir die Idee gekommen, Bratheringe mal anders zu machen, nämlich mit Maränen aus dem Schaalsee. Ich hab mir deshalb gleich ein paar Maränen extra mitgenommen und mich ans Werk gemacht.

Rote-Bete-Falafel mit Kürbis-Hummus

Kaum etwas bringt im Winter so viel Farbe auf den Teller wie Rote Bete und Kürbis. Ich hab deshalb beides kombiniert und Euch heute knusprige Rote-Bete-Falafel mit cremig-würzigem Kürbis-Hummus mitgebracht. Genau das Richtige für trübe Tage, beides schmeckt aber natürlich auch bei Sonnenschein und 36°C im Schatten.

Dass ich eine Schwäche für Falafel habe, habt Ihr sicher schon bemerkt, denn ich hab sie bisher nicht nur frittiert, sondern auch gebraten und einen Kuchen, sowie Waffeln draus gemacht. Falafel gehen für mich also eigentlich immer - voraus-gesetzt, es gibt eine Sauce, oder wie in diesem Fall Hummus dazu, denn Dippen muss sein.

Rote-Bete-Falafel mit Kürbis-Hummus


Grünkohlrisotto

Heute hab ich ein ganz schnelles Feierabendrezept für Euch, das ich letzte Woche ausprobiert habe und Euch, weil die Grünkohlsaison schon bald wieder vorbei ist, noch schnell vorstellen möchte. Ihr sollt es ja schließlich baldmöglichst nachkochen können und nicht erst ein 9 Monate warten müssen.

Grünkohl kommt bei uns meist klassisch als deftiger Bremer Grünkohl mit Pinkel und Kassler auf den Tisch, mehr und mehr finde ich aber auch Gefallen daran, Grünkohl anders zu zubereiten, entweder als Pesto, Chips, Bratlinge, Salat oder wie hier, im Risotto und ich wurde bisher noch nicht einmal enttäuscht. Grünkohl ist einfach durchgehend lecker. 

Grünkohlrisotto mit Mettenden

Crumpets

Crumpets, zumindest die englische Version, werden genauso wie Scones sehr gerne zur Tea Time gegessen, meist mit etwas Butter, gerne aber auch mit einem Klecks Marmelade, Honig oder - mir klappen schon beim Gedanken daran die Zehnägel hoch - Marmite. 
Sie bestehen aus einem ganz einfachen, sehr flüssigen Hefeteig und werden in kleinen Metallringen* in der Pfanne gebacken. Man kann sie entweder direkt aus der Pfanne essen oder abkühlen lassen und später im Toaster aufbacken. Sie lassen sich auch problemlos einfrieren und sind dann ruckzuck einsatzbereit, perfekt also für ein gemütliches Sonntagsfrühstück - Ihr habt es sicher schon geahnt.


Black-Bean-Tacos mit Rotkohl-Slaw und Winter-Salsa

Dieser Beitrag enthält Werbung für Zwilling
Wenn Ihr an amerikanische Küche denkt, kommt Euch wahrscheinlich auch als erstes ungesundes, fettiges oder vor Zucker strotzendes Fast Food in den Sinn. Das ist sicher ein nicht unwesentlicher Teil der amerikanischen Esskultur, mich fasziniert an der amerikanischen Küche aber besonders die große Vielfalt an unterschiedlichen kulturellen Einflüssen durch die verschiedenen Einwanderer im Laufe der letzten Jahrhunderte und die unglaubliche Vielfalt an frischen Produkten, die es auf Wochen- und Supermärkten gibt.
Jüdische und polnische Einwanderer haben Bagels und Pastrami mitgebracht. Ohne chinesische Einwanderer gäbe es kein General Tso's Chicken oder Hähnchen Kung Pao und die Mexikaner haben mit ihren herrlichen Tacos, Nachos, Enchiladas, Quesadillas und nicht zuletzt der so innig geliebten Guacamole die amerikanische Küche bereichert.
Black Bean Tacos mit Rotkohl Slaw und Winter-Salsa