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Falafelfritter mit Joghurtdip und Tomaten-Gurken-Salat

Mit Abstand meine liebsten Hülsenfrüchte sind Kichererbsen, egal ob als Hummus, Fritten, im Ofen aufgeknuspert oder eben als Falafel, ich liebe Kichererbsen sehr. Falafel habe ich schon klassisch frittiert, als "Kuchen" gebacken und auch Waffeln draus gemacht, aber auf die Idee, sie einfach in der Pfanne zu braten, bin ich - warum auch immer - bisher nicht gekommen.
Uns haben diese Pfannenfalafel so großartig geschmeckt, dass sie mit Sicherheit unsere neuen Standard-Falafel werden. Sie sind schnell zubereitet, schmecken sowohl warm, als auch kalt und sind dazu noch sehr gesund. Ihr könnt sie auch prima am nächsten Tag mit zur Arbeit nehmen oder sogar als Sandwichbelag verwenden und kleine Burger draus bauen.

Falafelfritter mit Joghurtdip und Tomaten-Gurken-Salat

Falafelfritter

Zutaten
450 g gekochte Kichererbsen
1 EL Kichererbsenmehl
1 Ei
1 TL Cumin*
½ TL Sumach*
½ TL Lemon Myrtle*
½ TL Thymian, getrocknet
½ TL Piment d'Espelette*
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 EL glatte Petersilie, fein gehackt
1 Frühlingszwiebel, fein gehackt

Zubereitung
Die Kichererbsen in eine Schüssel geben und mit einem Kartoffelstampfer grob zerstampfen, es sollen aber auch noch ganze Kichererbsen übrig bleiben. Das Kichererbsenmehl, das Ei und die Gewürze dazugeben und gründlich vermischen, dann die Petersilie und die Frühlingszwiebel unterheben.
Mit den Händen kleine Bratlinge formen und in Olivenöl knusprig ausbraten.

Joghurtdip

Zutaten
400 g Süzme Joghurt, 10%
4 confierte Knoblauchzehen, hausgemacht
2 EL Olivenöl*
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
¼ TL Piment d'Espelette*
¼ TL Lemon Myrtle*

Zubereitung
Die Knoblauchzehen in eine Schüssel geben und mit der Gabel zerdrücken. Joghurt und Öl dazugeben und alles glatt rühren, dann nach Geschmack würzen. 

Tomaten-Gurken-Salat

Zutaten
2 Ochsenherzen
3 Minigurken
2 rote Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten
1 Handvoll glatte Petersilie, grob gezupft
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
2 TL Zitronensaft
Olivenöl

Zubereitung
Die Tomaten und Gurken grob in ungleichmäßige Stücke schneiden und mit den Frühlingszwiebelringen und der Petersilie in einer Schüssel vermischen. Mit Salz und Pfeffer würzen, dann etwas Olivenöl und Zitronensaft darüber verteilen und kurz durchschwenken.
*Affiliatelink, Abgewandelt nach einem Rezept von bon appétit basically

Kommentare

  1. Das ist echt eine Wahnsinns-Idee. Ich schrecke immer vor Falafel zurück, wegen der Frittiererei! Aufs Braten bin ich auch noch nicht gekommen. Muss demnächst mal ausprobiert werden... Übrigens habe ich mir, nachdem du sie so oft angepriesen hast, letzten Freitag confierte Knoblauchzehen gemacht und bei dem Gewürzhändler deines Vertrauens Lemon Myrtle und Piment d'Espelette bestellt... Von daher sollten diese Falafel bald mal hergestellt werden! Vielleicht sogar als Falafel-Pita mit selbstgebackenem Fladenbrot! Hunger!!

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    1. Confierter Knoblauch ist seit vielen Jahren die wichtigste Grundzutat in meiner Küche, den wirst Du in jedem zweiten Rezept finden - Du bist also bestens vorbereitet :o)

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  2. Bis jetzt habe ich Falaffel lediglich frittiert gegessen, habe sie aber daheim noch nie gemacht, weil sonst den ganzen Tag die Bude nach Frittierfett müffelt.
    So werde ich das auf jeden Fall mal ausprobieren.
    Was ist denn der Unterschied zwischen roten und weißen Frühlingszwiebeln? Ehrlich gesagt habe ich rote noch nie gesehen. Da muss ich auf dem Wochenmarkt wohl die Augen etwas besser offen halten ...
    Vielen Dank für die tolle Idee!
    Liebe Grüße,
    Franziska

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    1. Moin Franziska,
      rote Frühlingszwiebeln sind etwas milder als weiße und sehen einfach hübscher aus. Du kannst aber auch genauso gut weiße verwenden.

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  3. Mir geht es wie den anderen hier, das Frittieren hat mich immer abgeschreckt. Im Ofen backen würde sicher zu trocken, aber das hier ist die Lösung! Klasse! Das probiere ich in den nächsten Tagen aus, habe eben sogar rote Frühlingszwiebeln bekommen. Da fehlt dann nur noch das Kichererbsenmehl. Mit normalem wird es schlecht gehen oder? Mal sehen, was ich dann mit dem Rest mache. Mit Kichererbsenmehl habe ich noch nie was zubereitet...
    LG Sandra

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    1. Moin Sandra!
      Du kannst diese Fritter auch sehr gut mit normalem Mehl machen, so ist es auch im Originalrezept der Fall. Ich verwende Kichererbsenmehl, weil sie dadurch noch ein klein wenig knuspriger werden, aber das macht keinen so unglaublich großen Unterschied.

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    2. Da müsste man doch einfach getrocknete Kichererbsen mahlen und... MEHL!Vielleicht kannst du das ja machen,Sandra? Da reicht sicher auch ne elektrische Kaffeemühle, behaupte ich mal ganz keck. Die Kichererbsen brauchts ja sowieso für die Falafel. Win-Win,würde ich sagen.ubi

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    3. Kichererbsen sind ja im getrockneten Zustand immer noch recht groß und SEHR hart, das kann eine elektrische Kaffeemühle schnell mal in die Knie zwingen. Ich würd dann einfach normales 405er nehmen, das funktioniert auch.

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    4. Ich denke, ich probiere es erstmal mit normalem Mehl... Prima!

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    5. Das hat tadellos mit normalem Mehl geklappt und war wirklich sehr lecker und wiederholenswert!

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    6. Wunderbar, Sandra. Das freut mich sehr!

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  4. Also, ich habe gestern einen Testlauf mit der Kaffeemühle gemacht. Es ging, aber schwer. Mehl war grob mit kleinen Kichererbsen-Stückchen. Am Ende habe ich dann die Getreidemühle rausgeholt; das war besser. Muss vorbereitet sein, denn übermorgen werden diese Fritter gemacht, ich freue mich schon! Letzte Woche habe ich außer dem confierten Knoblauch noch den Rosmarinsirup, das Hamburger "Sylter" Dressing, den superleckeren Coq au Riesling und die Parmesankekse gemacht. Zum Glück mochte MEIN Mitesser die nicht so gern (im Gegensatz zum Coq), so dass ich bis auf den einen, den er probiert hat, alle allein verspeisen konnte. Und es gibt noch einige Rezepte, die auf meiner "muss-ich-unbedingt-ausprobieren"-Liste stehen. Gestern war es der eingelegte Feta - saulecker... Gruß in den Norden, ubi

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