Kichererbsen-Fritten

Ich bin jetzt mal ganz verwegen und behaupte, dass diese Fritten besser schmecken als ihr Pendant aus Kartoffeln. Sie werden unglaublich knusprig, bleiben innen sehr cremig und schmecken einfach toll.
Die Teigmasse lässt sich prima am Vortag vorbereiten, so dass sie vor dem Braten nur in Stäbchenform gebracht und gebraten werden muss.

In Zukunft wird es bei uns vermehrt diese Fritten geben - Kartoffeln sind out ;o)




Zutaten
1 l Wasser
2 TL Olivenöl
3/4 TL Salz
285 g Kichererbsenmehl
Olivenöl zum Braten
Pfeffer und Salz zum Bestreuen

Zubereitung
Das Kichererbsenmehl in einen Kochtopf geben und das Wasser unter stetigem Rühren nach und nach zufügen. Alles zu einem glatten Teig verarbeiten und mit Salz und Pfeffer würzen. Olivenöl unterrühren und bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren köcheln lassen, bis die Masse so fest geworden ist, dass ein Kochlöffel darin stehen bleibt - das kann durchaus ein wenig dauern.
Die Kichererbsenmasse in eine mit Olivenöl gefettete, ca. 20 cm lange eckige Form geben, glatt streichen und vollständig abkühlen lassen.
Die abgekühlte Masse auf ein Küchenbrett stürzen und in Stäbchenform schneiden. In eine große Pfanne soviel Olivenöl einfüllen, dass die Stäbchen schwimmend ausgebacken werden können.
Auf einem Küchenpapier abtropfen lassen, mit frisch gemahlenem Pfeffer und Fleur de Sel bestreuen und evtl. einer leckeren selbstgemachten Mayonnaise, Tomatensauce oder einem Joghurt-Dip servieren.

Quelle: David Lebovitz


~ Darf's noch ein bisschen mehr sein? ~

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27 x Senf:

    On 12. August 2009 08:51 Anonym hat gesagt…

    Oh! Das hört sich ja lecker an! Ich bin ein großer Kichererbsenfan, das muss probiert werden... Wird die Masse auf dem Brett so fest, dass man sie stäbchenweise ins Fett geben kann oder bleibt das eine matschige Angelegenheit? (Das würde meine Überlegung hinsichtlich des Zubereitens mit oder ohne Kinder sehr beeinflussen!!! ;-)) Grüße, Lucia

     
    On 12. August 2009 09:08 Steph hat gesagt…

    Die Kichererbsenmasse ähnelt sehr einer festen Polenta, die man ja auch in eine Form oder auf ein Backblech streicht und dann in Stücke schneidet um sie zu braten oder zu backen.
    Vielleicht solltest Du sie trotzdem erstmal ohne den Nachwuchs zubereiten, dann kannst Du ja beurteilen, ob sie eher abschreckend für die Kleinen wäre ;o)
    Da die Masse sowieso erstmal richtig erkalten muss, bietet sich vielleicht die Zubereitung am Vortag an, dann kriegen die Zwerge da nix von mit und sehen nur das knusprige Endergebnis ;o)

     
    On 12. August 2009 09:53 hanna hat gesagt…

    warum dann icht gleich falafel?

     
    On 12. August 2009 09:53 hanna hat gesagt…

    sorry, hier kommt das fehlende N nach.

     
    On 12. August 2009 09:57 Steph hat gesagt…

    Weil Falafel mit diesen Panisse nicht viel gemeinsam haben - ergibt sich aber eigentlich aus den Zutaten und der Zubereitung ...

     
    On 12. August 2009 10:00 Eva hat gesagt…

    Super Idee....muss ich auch mal ausprobieren, danke!

     
    On 12. August 2009 11:36 Eline hat gesagt…

    Mhh,
    das sind sehr knusprige Panisses geworden - wunderschönes Bild!

     
    On 12. August 2009 12:05 Cassiopaia hat gesagt…

    Erst bei David Lebowitz, dann bei deliciousdays und jetzt auch noch bei dir, das muss schmekcen!!!!!!!

     

    hallo Steph
    die sind klasse geworden ich mag panisse gerne aber nur wenn die so knusprig und toll aussehen wie bei dir... sehr schöner beitrag

     
    On 12. August 2009 13:58 Shermin hat gesagt…

    Oh wow - das klingt ja total lecker. Rezept ist mental gespeichert und wird bestimmt bald nachfrittiert. Thx.!

     
    On 12. August 2009 16:03 Anonym hat gesagt…

    Ist das Ausbacken in Öl ein Muß oder geht das auch im Ofen, ähnlich wie mit Kartoffeln, wenn man sie vorher mit Öl bestreicht?
    Sie sehen auf jeden Fall aus wie die guten, die besten, die einzig wahren Pommes aus Belgien ;-)).
    LG,
    Claudi

     
    On 12. August 2009 18:04 mipi hat gesagt…

    Interessant! Es wundert mich, dass die Stäbchen in der Pfanne nicht zerfallen. Meine diesbezüglichen Versuche mit Polenta sind bisher leider missglückt.

     
    On 12. August 2009 19:01 Steph hat gesagt…

    @ Eva
    Solltest Du unbedingt machen, die sind schon mächtig lecker.

    @ Eline & Alissa
    Danke :o)

    @ Cassiopaia
    Hach, das geht runter wie Öl ;o)

    @ Shermin
    Die klingen nicht nur lecker, sie sind es auch ;o)

    @ Claudi
    Du hast mal wieder Fragen, die Fritten waren für mich doch auch das erste Mal ;o)
    Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, dass man sie entweder mit weniger Fett in der Pfanne braten oder wie Du es geschrieben hast, im Backofen machen kann - das wird demnächst mal ausprobiert.

    @ mipi
    Ich hab zwar auch schon Polentasticks in der Pfanne gebraten und sie relativ unversehrt wieder rausgeholt, aber vielleicht liegt es an der Konsistenz des Teiges, der durch das fein gemahlene Kichererbsenmehl fester wird als bei der relativ groben Polenta.

     
    On 12. August 2009 19:32 Isi hat gesagt…

    Klasse schauen die aus, Steph! Panisse liebe ich sehr und mache sie gelegentlich. Vor allem zu Lamm mag ich das gerne. LG Isi

     
    On 12. August 2009 22:39 Anonym hat gesagt…

    Sieht gut aus und hört sich gut an.

    Beim Stichwort Polanta mache ich mir aber etwas Sorgen. Mein Versuch das mal zu machen ist nicht sonderlich gelungen, das war mehr püree als fest. Aber ich wage einfach nochmal einen versuch... :)

     
    On 12. August 2009 22:43 Steph hat gesagt…

    Der Vergleich hinkt ja auch etwas, die Zubereitung ähnelt sich lediglich - das Produkt ist ja aber ein ganz anderes.
    Wenn die Polenta nicht fest genug geworden ist, war zuviel Flüssigkeit oder zuwenig Polenta im Spiel - stimmt das Mengenverhältnis, wird auch die Polenta richtig fest.

     
    On 12. August 2009 22:46 Sivie hat gesagt…

    Die sehen toll aus.

     

    Wow, schmeckt sicher lecker! Den Aufwand für diese Fritten scheuend, würd ich aber wohl doch immer zuerst zur Kartoffel greifen.

     

    Damit werde ich mal meinen gemüsehassenden Sohn austricksen. Die Zubereitung wird natürlich unter strengster Geheimhaltung von Statten gehen.

     
    On 13. August 2009 14:04 Steph hat gesagt…

    @ Sivie
    Danke :o)

    @ Schnick
    Du weißt nicht, was Du verpasst - sooo aufwendig sind die doch nu auch nicht ;o)

    @ Buntköchin
    Hähä, das kann ich mir bildlich sehr gut vorstellen ;o)

     
    On 16. August 2009 11:18 zorra hat gesagt…

    Yum, die sehen zum Reinbeissen aus!

     
    On 11. Oktober 2010 19:22 Chris hat gesagt…

    Hallo Steph!
    Ich hatte leider nicht genug Kichererbsenmehl zu Hause, also nahm ich Maismehl. Lecker sind sie geworden.
    Liebe Grüße
    Chris

     

    Gestern hat mich die Neugier gestochen und so gabs diese Fritten. Schmecken echt fantastisch!
    Ich werde sie das nächste Mal noch etwas knuspriger backen.
    Was ich auch versuchen werde... Quadrate oder Rauten schneiden und so wie Polenta zum Fleisch reichen, dazu eine feine Sauce.. mmmmmh
    Grüsse, Chili

     
    On 3. November 2010 19:50 Steph hat gesagt…

    Quadrate, Rauten, Sternchen, Halbmonde, kleine Schweinchen oder Tannebäumchen - alles kein Problem für diese Fritten ;o)

    Freut mich sehr, dass sie Dir geschmeckt haben!

     

    Meinst Du, das läßt sich auch im Backofen realisieren oder könnte es dann zu trocken werden?

     
    On 10. November 2010 15:27 Steph hat gesagt…

    Hmm, schwierig ... Ich glaub eher nicht, dass das klappt - die Fritten würden sicher, wie Du schreibst, trocken werden und auch nicht so knusprig, wie in der Pfanne.
    Du kannst aber in der Pfanne sehr viel weniger Fett verwenden, das hab ich in der Zwischenzeit auch schon gemacht.

     

    die werd ich soooowas von ausprobiern, genial!!! danke!