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Blick ins Bücherregal

Foodblogs sind toll und das sage ich nicht nur, weil ich selbst einen habe, sondern weil ich durch die Vielzahl an Foodblogs, aber auch besonders durch meinen eigenen kleinen Kuriositätenladen, eine ganz besondere Koch- und Backleidenschaft entwickelt habe. 
Gekocht hab ich ja schon immer gerne, aber erst durch den Kuriositätenladen und die Kombination aus Kochen, Fotografieren, Schreiben und nicht zuletzt dem Austausch mit meinen Lesern, ist daraus ein ganz besonderes Hobby geworden. 
So wunderbar die große bunte Welt der Foodblogs aber auch ist, ersetzen Foodblogs für Euch Kochbücher? Kauft Ihr, seitdem Ihr Foodblogs lest, gar weniger Kochbücher und Zeitschriften? Meine Antwort ist ein klares Nein, ganz im Gegenteil ;o)
Ich hab zwar keine sooo große Kochbuchsammlung wie viele andere Hobbyköche und Blogger, ein paar haben sich aber im Laufe der Zeit angesammelt, insgesamt so um und bei 180. Nicht zuletzt auch aufgrund von Empfehlungen von "Kollegen" und natürlich Lesern.
Kochbücher
Nachdem ich im letzten Jahr bereits den Tag der offenen Küche ins Leben gerufen und Euch damals gebeten habe, uns einen Einblick in Eure heiligen Hallen zu gestatten, interessieren mich jetzt also Eure Bücherregale. 
Wo bewahrt Ihr Eure Kochbücher auf? Sammelt Ihr überhaupt oder hält sich Eure Bibliothek in eher überschaubarem Rahmen? Sortiert Ihr Eure Kochbücher? Kritzelt Ihr drin rum, was macht Ihr mit den Schutzumschlägen und nicht zuletzt, was macht für Euch überhaupt ein gutes Kochbuch aus - bei welchen Büchern werdet Ihr grundsätzlich schwach? 
Kauft Ihr regelmäßig Kochzeitschriften, habt Ihr sogar die ein oder andere abonniert? Was geschieht mit den Zeitschriften, wenn Ihr die gelesen habt? Werden sie rigoros weggeschmissen, die Rezepte evtl. rausgerissen und abgeheftet oder die kompletten Hefte "archiviert"? Ihr seht schon, ich hab vieele Fragen :o) 
Erzählt uns doch ein wenig über Eure Sammelleidenschaft und vielleicht macht Ihr ja sogar ein oder zwei Fotos und zeigt uns Euer Regal/Regale oder sogar Kochbuchzimmer (ja, das gibt's auch). 
Natürlich würde ich mich auch sehr freuen, wenn nicht nur andere Blogger, sondern auch Blogleser aktiv mitmachten. Erzählt uns gerne in einem Kommentar unter diesem Beitrag und wenn Ihr mögt, schickt mir auch noch ein Foto Eures Bücherregals an steph@kuriositaetenladen.com. In zwei Monaten (Ende Juni) würde ich wie schon beim Tag der offenen Küche einen Roundup machen und alle Beiträge zu diesem Thema detailliert auflisten und verlinken. 
Wenn Ihr einen eigenen Blog habt und dort einen Beitrag veröffentlicht, seid so gut und hinterlasst unter diesem Beitrag einen Kommentar mit einem Link, so dass ich auch alle Beiträge in den Roundup übernehmen kann. 

Ich selbst werd natürlich auch meine Wohnzimmertür öffnen und einen ausführlichen Beitrag zu diesem Thema veröffentlichen. Genauer gesagt isser schon fertig und wird nächste Woche direkt veröffentlicht ;o)

Paris in meiner Küche [Rezension]

Ich hänge mal wieder ein wenig hinterher. Diese Rezension wollte ich eigentlich noch vor Ostern bloggen, bin dann aber doch nicht dazu gekommen, also gibt es sie heute. So ein Sonntagnachmittag auf dem Sofa mit ner Tasse Tee und einer Kochbuchrezension ist doch auch nicht zu verachten, oder? Ist eh zu kalt für einen Sonntagsspaziergang...

Das heutige Rezensionsbuch Paris in meiner Küche* von Rachel Khoo beschäftigt sich mal wieder mit der französischen Küche (sagt ja schon der Name). Ich bin ganz begeistert, wie stark die Frankreichabteilung in meinem Bücherregal in den letzten Monaten zugelegt hat. Besonders im Sommer werde ich sicher wieder einige interessante französische Rezepte vorstellen. 

Paris in meiner Küche © Dorling Kindersley
Erster Eindruck
Paris in meiner Küche ist ein ausgesprochen farbenfrohes und reich bebildertes Buch. Beim ersten Durchblättern war ich sofort sehr begeistert und ich wäre am liebsten direkt in die Küche durchgestartet, um die vielen schönen Rezepte auszuprobieren. Bei der zweiten Durchschau hat sich dieser erste Eindruck leider nicht durchgehend bestätigt. 
Paris in meiner Küche bietet insgesamt 120 Rezepte aus der französischen Alltags-, Land- und Bistroküche, die Rezepte sind allesamt leicht nachvollziehbar und ohne allzugroßen Aufwand und Erfahrung umsetzbar.
Ich, mit meinem Faible für Kochbücher und einem nicht ganz unbeträchtlichen "Rezeptlager", gehöre aber wahrscheinlich eher nicht zur Zielgruppe. Angesprochen werden hier vor allem Frauen (Paris in meiner Küche ist ein ausgesprochenes Mädchenbuch ;o) ) zwischen 20 und 30, die noch nicht ganz soviel Kocherfahrung und auch noch keine 300(+) Kochbücher im Regal stehen, dafür aber eine Vorliebe für die französische Küche und Lebensart haben. 
Wenn diese Merkmale auf Euch zutreffen, lest unbedingt weiter, denn dann wird Euch Paris in meiner Küche sicher gefallen und Ihr werdet viel Freude damit haben.

Paris in meiner Küche © Dorling Kindersley
Inhalt & Gestaltung
Besonders haben mich auf Anhieb die wunderschönen Rezept- und Szenenfotos beeindruckt. David Loftus (sonst "Hof-Fotograf" von Jamie Oliver) fängt auf ganz wunderbare Weise das französische Lebensgefühl ein. Die Rezeptfotos sind aus dem Leben gegriffen - genauso können die Gerichte bei Euch auch aussehen und da die meisten Rezepte handwerklich nicht besonders anspruchsvoll sind, ist auch Kochanfängern ein gutes Ergebnis gewiss.
Nahezu jedes Rezept ist bebildert und "zwischendrin" finden sich reichlich Fotos aus dem Pariser Alltag, die Lust auf den nächsten Parisbesuch machen. Mit Ausnahme einiger ganz weniger Rezepte werden fast alle Rezepte auf einer Doppelseite (Rezept + Foto) präsentiert.

Gegliedert ist das Buch in folgende Kapitel: 
Alltagsküche ~ Snack-Zeit ~ Sommer-Picknicks ~ Essen mit Freunden & Familie ~ Desserts ~ Grundrezepte ~ Hinweise ~ Pariser Adressen

Im abschließenden Register sind sowohl die Zutaten, als auch die Rezeptnamen aufgelistet.
Paris in meiner Küche © Dorling Kindersley
Rezepte 
Die Rezeptauswahl umfasst die bekanntesten französischen und Pariser Gerichte, von der Crème Caramel, über das Boeuf Bourguignon, die Pissaladière oder das Pot-au-Feu ist alles mit dabei, und noch vieles mehr, denn Rachel Khoo präsentiert auch weniger bekannte Rezepte. 
Die ganz großen Überraschungen bleiben aber aus. Wer die französische Küche kennt und evtl. sogar bereits ein französisches Kochbuch hat, der wird hier wahrscheinlich wenig neue Anregungen finden. Wenn Eure Frankreichabteilung aber noch Luft nach oben hat, dann werdet Ihr hier viele leckere Rezepte finden, die Lust auf mehr machen.
Bei der Wahl des Rezensionsrezeptes habe ich mich spontan für die Croque Madame Muffins entschieden, die uns auch sehr gut gefallen haben - eine sehr schöne Abwandlung des bekannten Sandwichklassikers. Außerdem steht unbedingt noch das Zitronen-Lavendel-Hähnchen (s.u.) auf dem Plan - sobald der Lavendel blüht. 

Paris in meiner Küche © Dorling Kindersley
Fazit
Paris in meiner Küche ist ein ausgesprochen schönes Kochbuch mit sehr viel Charme. Es sprüht geradezu vor Lebensfreude und macht große Lust auf die französische Küche. Für erfahrene Hobbyköche mit umfangreicher Kochbuch- bibliothek weniger geeignet, spricht es ein junges, vornehmlich weibliches Publikum an. Ein wunderbares "Einsteigerbuch" für alle Jungebliebenen mit Appetit auf die französische Küche :o) 

Rachel Khoo
Gebundene Ausgabe, 288 Seiten, 120 Rezepte
Dorling Kindersley, 2012
ISBN13: 978-3831022601 
Dieses Buch wurde mir vom Verlag als kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Auf den Inhalt dieser Rezension hat der Verlag und/oder der Autor dieses Buches aber selbstverständlich keinen Einfluss genommen.
Der Inhalt dieser Rezension entspricht 100%ig meinem persönlichen Eindruck des Buches. 

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Tagliatelle di cacao al gorgonzola

Kochbuchabteilungen - der natürliche Feind jeder Hobbyköchin mit aus allen Nähten platzenden Bücherregalen. Ich mache ja schon immer einen riesengroßen Bogen um die Buchauslagen der Buchhandlung bei mir um die Ecke, leider wissen die aber natürlich ganz genau womit sie mich doch immer wieder ködern können und legen deshalb ständig richtig gute reduzierte Kochbücher in die Auslagen, bei denen selbst die größte Standhaftigkeit keine Chance hat.  
Das letzte Mal bin ich schwach geworden als moey vorletzte Woche Hamburg unsicher gemacht hat und ich das große Vergnügen hatte, Ihr ein paar schöne Ecken der zweitschönsten Stadt der Welt zu zeigen - Ihr wisst ja, die schönste Stadt ist mit großem Abstand immer noch Bremen, daran ändern auch 6 Jahre Hamburg nix.

Diesmal hat es "Italien - Küche und Kultur" von Cornelia Schinharl in mein Bücherregal geschafft. Ich hab zwar schon drei Einzelbände dieser Reihe, dieser Sammelband beinhaltet aber noch ne ganze Menge für mich neuer Rezepte, daher lohnte sich die Anschaffung auf jeden Fall. 
Wie schon in den anderen Bänden, steckten auch in diesem Kochbuch innerhalb kürzester Zeit sehr! viele Klebezettel - das deutlichste Anzeichen dafür, dass ein Kochbuch richtig gut ist. 
Vom ersten Rezept, das ich nachkochen wollte, blieb zwar nur das Rezept für die Pasta selbst übrig (die Sauce hab ich doch lieber nach meinem bereits erprobten Rezept zubereitet), es warten aber noch eine ganze Menge interessanter Rezepte darauf, schleunigst ausprobiert zu werden.

Die Kombination aus Kakaonudeln und Gorgonzolasauce klingt vielleicht zuerst etwas gewöhnungsbedürftig, schmeckt aber wirklich ganz ausgezeichnet. Die Pasta hat durch den Kakao eine leicht herbe Note und passt daher perfekt zu der leicht süßlichen Käsesauce. Ich hab wie immer einen Käse meines Lieblingskäsemanns gewählt, nämlich den Friesisch Blue. Solltet Ihr den nicht bekommen, nehmt je nach Vorliebe einen milden oder kräftigen Gorgonzola - evtl. müsst Ihr dann die Käsemenge etwas anpassen.

Zutaten 

Pasta 
300 g Semola di grano duro rimacinata 
3 Eier
1 gestrichener TL Salz 
2 EL Kakaopulver
1 EL Olivenöl 

Sauce 
1 confierte Knoblauchzehe
1 Schalotte, sehr fein gewürfelt
Olivenöl
200 ml Weißwein
400 ml Crème Fraîche
200 g Friesisch Blue

Salz und Pfeffer
frisch geriebene Muskatnuss nach Geschmack 
1 kleines Bund glatte Petersilie

Zubereitung
 
Pasta
Das Hartweizenmehl trocken mit dem Kakaopulver und Salz vermischen. Die Eier und Öl dazugeben und alles mit einem Handmixer verquirlen bis Brösel entstanden sind. Mit der Hand zu einem groben Teig vermengen und auf die Arbeitsfläche geben. Hier mit den Händen gründlich zu einem glatten Teig kneten. In Frischhaltefolie wickeln und mindestens 1 Stunde ruhen lassen. Den Teig nicht in den Kühlschrank geben!
Vor der Weiterverarbeitung nochmals durchkneten, der Teig lässt sich jetzt sehr viel leichter bearbeiten. 
Mit der Nudelmaschine ausrollen und zu Tagliatelle schneiden.

Sauce
Schalotte in etwas Olivenöl glasig anschwitzen, Knoblauchzehe dazugeben, zerdrücken und mit Weißwein ablöschen. Weißwein einreduzieren lassen und die Crème Fraîche dazugeben. Einige Minuten einkochen lassen, dann die Temperatur reduzieren und den gewürfelten Käse bei niedriger Temperatur (die Sauce soll nicht mehr kochen) einrühren. Solange rühren, bis der Käse sich volständig aufgelöst hat. Mit Salz, Peffer und Muskatnuss würzen und die fein gehackte Petersilie dazu geben.
In der Zwischenzeit Pasta al dente kochen und tropfnass zur Sauce geben. Durchschwenken, kurz ziehen lassen und servieren. 

 Idee: Italien Küche & Kultur- Cornelia Schinharl

Home Made Sommer [Rezension]

Super, pünktlich zu unserer Buchwoche dreht der Sommer natürlich wieder so richtig auf - nicht unbedingt das ideale Wetter, um mit einem schönen Koch- oder Genussbuch auf dem Sofa zu sitzen und in spannenden Rezepten und Geschichten zu stöbern. Wir nehmen diese Herausforderung aber natürlich unerschrocken an und ziehen dieses Projekt jetzt von vorne bis hinten durch, das nächste Tief kommt bestimmt und spätestens dann seid Ihr mit einer Menge Anregungen und Lesestoff versorgt - vielleicht liegt Ihr ja aber auch just in diesem Moment mit dem Tablet oder Smartphone bewaffnet am Strand und lasst Euch die Sonne auf den Rücken scheinen, man weiß ja nie :o)

Ich hab Euch ja schon gestern schon erzählt, dass die Küche im Kuriositätenladen diese Woche kalt bleibt, sich dafür aber alles um Bücher dreht, an deren Ende ich den Roundup zu meinem Blick ins Bücherregal stellen werde. Ich denke das passt thematisch ganz gut, denn dann können wir gleich nochmal einen kleinen Blick in die Kochbuch-Bibliotheken der Nachbarschaft werfen.  

Home Made Sommer von Yvette van Boven
© Dumont Verlag
Für den Start in diese Themenwoche hab ich mir ein Buch ausgesucht, das für mich bereits das dritte von Yvette van Boven, der Autorin, ist. Nach Home Made* und Home Made Winter*, hab ich mir die Sommerausgabe Home Made Sommer* schon vorbestellt, bevor sie überhaupt herausgekommen war. Ihr liegt also ganz richtig, wenn Ihr vermutet, dass ich von dieser Reihe ein klitzekleines bißchen begeistert bin und das ist natürlich auch der Grund, weshalb ich Euch gerade dieses Buch vorstellen möchte. 

Yvette van Bovens Bücher sind allesamt ein kunterbuntes und sehr lebendiges Sammelsurium von Rezepten, die besonders durch die irische, französische und holländische Küche inspiriert sind. Spielte in der Winterausgabe noch die reichhaltige Küche Irlands die Hauptrolle, liegen in Home Made Sommer eindeutig die leichten französisch inspirierten Rezepte ganz weit vorne.

In Ihren Büchern finden sich nicht nur die üblichen Rezepte für Vorspeisen, Hauptgerichte und Desserts, sondern es wird gewurstet, eingemacht, gekäst, gebacken, geräuchert, eingelegt, gekocht, eingesalzen, angesetzt, gebraten und auch noch leckere Köstlichkeiten zum Verschenken gebastelt - eben Home Made, wie der Titel dieser Buchreihe schon sagt. Wer ihre Rezepte mag, ist mit ihren Büchern also erstmal eine ganze Weile sehr gut beschäftigt.  

Home Made Sommer © Dumont Verlag
Die Zusammenstellung der Rezepte ist eigentlich genau das, was ich mit meinem Blog auch versuche, die Rezepte erfordern allesamt keine besonders ausgeprägten Fähigkeiten, sind zumeist wirklich schnell gemacht und das Ergebnis macht eigentlich immer was her. 

Unterteilt ist das Buch in folgende Kategorien
  • Frühstück, Brunch und kleine Mahlzeiten 
  • Kuchen
  • Drinks
  • Snacks & Vorspeisen
  • Hauptgerichte 
  • Desserts
Home Made Sommer © Dumont Verlag
Bereits beim ersten Buch ist mir sehr angenehm aufgefallen, dass das Thema Getränke ausgesprochen großzügig behandelt wird, das ist gar nicht so selbstverständlich, unterstreicht aber ihren Ansatz, für jede Gelegenheit das passende Rezept zu präsentieren. Neben einigen Eistee-Variationen, Limonade- und Siruprezepten, hat sie natürlich auch die passenden Drinks und Cocktails für laue Sommerabende in petto.

Da diese Themenwoche recht kurzfristig ins Leben gerufen wurde und ich in der letzten Zeit gut zu tun hatte, bin ich leider nicht dazu gekommen, ein paar Rezepte blogfertig vorzubereiten. Meine Nachkochliste bietet aber noch jede Menge Blogmaterial und wenn ich mit der Kamera schnell genug bin, werde ich Euch auf jeden Fall auch ein paar der Rezepte vorstellen. 

Der Titel Home Made ist nicht nur in Bezug auf die Auswahl der Rezepte Programm, auch die Fotos, das Layout und die wunderhübschen Illustrationen stammen aus der Feder von Yvette van Boven und ihrem Mann Oof Verschuren und das ist es auch, was die Bücher zu etwas ganz Besonderem machen. Ich persönlich würde sie in die Kategorie "Wohlfühlbuch" einordnen. Man nimmt es in die Hand, schlägt es auf und kann gar nicht anders als zu lächeln.

Was mir besonders gut gefällt
Wie jeder Hobbykoch und Kochbuchsammler, hab ich natürlich auch ein paar Kriterien, die für mich ein gutes Kochbuch ausmachen. Die Rezeptqualität und -auswahl steht selbstverständlich an erster Stelle, das Gesamtlayout und nicht zuletzt die Qualität und der Stil der Fotos spielen für mich aber auch eine entscheidende Rolle - ich hab halt eine Schwäche für schöne Food-Fotos. 
Um es kurz zu machen, die Fotos der gesamten Home Made-Reihe sind toll! Wenn ich könnte, hach, meine Fotos sähen genauso aus ;o) Keine perfekten Hochglanzbilder, bei denen man sich fragt, ob der Salat wirklich so glänzt, oder nicht doch das Glyzerin zum Einsatz kam und keine Glasperlen in der Suppe versenkt werden, damit das Topping nicht einsinkt, sondern einfache Fotos mit dem Fokus auf dem Objekt, deren Bildbearbeitung für ein Kochbuch teilweise sicher durchaus als mutig bezeichnet werden kann, aber durchweg sehr charmant sind und die Stimmung des Buches perfekt transportieren. 
Man sieht den Fotos an, dass hinter dem Kameramann schon eine hungrige Meute wartet, die es kaum erwarten kann, alles bis auf den letzten Krümel zu verputzen. 

Schon durch die jahreszeitliche Einteilung der Bücher bedingt, spielt natürlich die Saisonalität in Yvette van Bovens Büchern eine besonders große Rolle. Die Produkte der Saison werden verarbeitet und teilweise auch für die kalte Jahreszeit konserviert - genauso, wie es sein sollte.
  
In jedem Ihrer Bücher findet sich einleitend der Satz "Verwenden Sie immer Bio-Eier und Bio-Fleisch" - Aber das ist ja selbstverständlich!" und damit spricht mir Yvette van Boven wirklich aus der Seele. Würde ich ihre Bücher nicht sowieso schon lieben, wäre das spätestens nach diesem Satz der Fall.

Alle Bücher haben mindestens ein Lesebändchen - sehr wichtig! Wie bereits Home Made, könnte auch Home Made Sommer ruhig noch ein zweites vertragen, aber ich behelfe mir da halt mit Klebezettelchen, bzw. habe alle Rezepte in der berühmten Nachkochliste in Evernote aufgeführt. 
    Home Made Sommer © Dumont Verlag
    Fazit
    Dass ich Euch nach diesem Liebesbrief dieser Rezension nicht vom Kauf dieses Buches, bzw. eigentlich aller drei Home Made-Bücher abraten werde, könnt Ihr Euch sicher schon denken, oder? Tatsächlich ist natürlich das genaue Gegenteil der Fall. Wenn Ihr junge Küche ohne viel Schischi mögt, die trotzdem raffiniert, schnell und lecker ist, der irischen, französischen, italienischen und holländischen Küche nicht abgeneigt seid und gerne tüftelt, ausprobiert und selbermacht, dann ist dieses Buch genau das richtige für Euch und Ihr werdet Euch sicher nach und nach noch die anderen beiden dazukaufen.
    Da ein recht großer Teil der Rezepte Fleisch oder Fisch enthalten, würde ich Vegetariern dieses Buch allerdings nicht unbedingt empfehlen, aber wer weiß, vielleicht legt Yvette van Boven ja nochmal nach und schenkt uns ein vegetarisches Kochbuch...

    Epilog
    Das hat mir jetzt doch viel mehr Spaß gemacht, als ich vorher gedacht hatte - ich schiebe das Thema Rezensionen ja schon laaaange vor mir her. Wenn Ihr mögt und Euch das Thema interessiert, würde ich gerne zukünftig regelmäßig das ein oder andere Kochbuch vorstellen, nicht nur im Rahmen der Themenwoche, die hoffentlich noch häufig veranstaltet wird, sondern auch mal zwischendurch. Mit der Zeit bekomme ich hoffentlich auch n büschen mehr Übung und mir gehen diese Beiträge leichter und flüssiger von der Hand ;o)

    Eine täglich aktualisierte Übersicht über die Blogbeiträge der anderen teilnehmenden Blogger findet Ihr übrigens in der Facebookgruppe "Jeden Tag ein Buch" und abschließend gibt's auf jeden Fall auch noch eine Zusammenfassung aller teilnehmenden Beiträge - den werd ich Euch aber auf jeden Fall dann auch verlinken, damit Ihr ihn nicht verpasst.

    Morgen darf ich meine erste Gastbloggerin für diese Woche begrüßen, ich hab noch überhaupt keine Ahnung, was uns erwarten wird und bin natürlich schon bannich gespannt! 

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    Jakobsmuscheln | Gebackene Bete | Pink Grapefruit

    Mein Weihnachtsmenü hat in diesem Jahr kein festes Motto, sondern ich habe ganz frei nach Lust & Laune die Gerichte zusammengestellt, auf die ich Appetit hatte und dass ich diesmal Jakobsmuscheln zubereiten möchte, das war von vornherein klar. In einem der wunderbarsten Kochbücher, das ich in meinem Bücherregal habe, nämlich Taste & Technique von Naomi Pomeroy*, habe ich das Rezept für diesen Salat und die Minz-Creme gefunden, die unter anderem als Begleitung zu Jakobsmuscheln empfohlen wurden und weil ich die Kombination von bunten Beten mit der fruchtigen Grapefruit und dem leicht bitteren Salat so spannend fand, MUSSTE ich dieses Rezept quasi nachmachen. Eine großartige Idee, denn das Rezept hat uns großartig geschmeckt.

    Mein Weihnachtsmenü 2017

    Montag ~ Aperitif und Apéro
    ***
    Dienstag ~ Vorspeise
    ***
    Mittwoch ~ Zwischengang
    Jakobsmuscheln | Gebackene Bete | Pink Grapefruit 
    ***
    ***
    Freitag ~ Dessert

    Erdbeerrisotto ~ Risotto alle fragole

    Seid Ihr, wenn es um Erdbeeren geht, auch solche Sch..... Angsthasen wie ich? Noch vor zwei Jahren hätte ich mir im Leben nicht vorstellen können, diese leckeren kleinen Beeren in so merkwürdigen Kombinationen wie Pfeffer oder Balsamico-Essig oder womöglich noch Erdbeeren mit Pfeffer UND Balsamico-Essig zu zubereiten. Erdbeeren gehörten auf den Kuchen, als Beilage zu einem leckeren Eis oder auch gern einfach n büschen gezuckert aus der Schale direkt in den Mund - süß halt, aber bloß nicht herzhaft. Das kann ja gar nicht schmecken, dachte ich. Falsch gedacht, mal wieder.
    Mein AHA-Erlebnis war sicher der legendäre Erdbeer-Gurkensalat, auf den ich immer wieder gerne und hartnäckig verweise und der seitdem den Saisonauftakt, sowie den Ausklang bildet (und zwischendrin gibt's den natürlich auch noch ab und zu). Und weil ich mir für diese Saison vorgenommen habe noch experimentierfreudiger zu sein, leg ich heute also noch eine Schippe drauf - heute gibt's ein Risotto mit Erdbeeren. Nein, keinen Erdbeer-Milchreis, sondern ein richtiges Risotto, mit Wein, Salz, Pfeffer, Brühe, Käse und allem Pipapo. 
    Ihr denkt jetzt wahrscheinlich, das geht nu aber doch zu weit. Ich war auch skeptisch und hätte nicht gedacht, dass dieses Risotto so lecker sein würde, wie es tatsächlich war. Isses aber, bannich lecker sogar! Der Mitesser möchte es diese Saison sogar nochmal essen, wenn das nu keine Referenz ist ;o)

    Gefunden hab ich das Rezept in einem meiner neuesten Kochbuch-Zugänge, Italien: Küche und Kultur, aus dem ich bereits vor einigen Wochen die Tagliatelle di cacao al gorgonzola vorgestellt habe. Ein mordsdicker Wälzer, der mir aber, wie auch schon einige andere Ausgaben aus der Küche und Kultur-Serie, richtig gut gefällt. Dass ich das Buch im Vorübergehen reduziert in der Buchhandlung um die Ecke gefunden habe, erzähl ich Euch lieber nicht, im Nachhinein hätte ich es mir aber sicher auch für den regulären Preis gekauft. 
    Wenn Ihr die italienische Küche mögt und noch etwas Platz in Eurem Bücherregal habt, schaut es Euch unbedingt mal an, vielleicht gefällt es Euch ja auch. Ich hab auf jeden Fall noch soviele Klebezettel drin verteilt, dass ich sie im Leben nicht abarbeiten kann - der gute Wille ist aber da ;o)

    Nachtrag
    Ich hab das Rezept gerade in einem weiteren Buch aus der Küche und Kultur-Serie gefunden und zwar in Piemont und Ligurien: Küche & Kultur (dort ist unter Anderem auch das bereits oben verlinkte Tagliatelle-Rezept enthalten). Wie es aussieht, muss ich dringend mal wieder meine Kochbücher durchstöbern, so langsam verliere ich den Überblick ;o)
    Ob der Einzelband komplett in der Italien-Ausgabe enthalten ist, kann ich nicht sagen, es ist aber zumindest ein Großteil der Rezepte übernommen + die Rezepte der anderen Regionen Italiens. 

    Zutaten 
    500 g reife, aromatische Erdbeeren
    2 Schalotten 
    Olivenöl zum Anschwitzen
    400 g Risottoreis (Carnaroli)
    100 ml Rotwein (Ihringer Spätburgunder)
    ca. 1 1/2 l Gemüsebrühe (selbstgemacht) 
    2 EL Butter 
    4 EL frisch geriebener Nordländer (alternativ Parmesan oder Pecorino) + Extra-Käse zum Bestreuen
    Salz und bunter Pfeffer (schwarz, grün, rot)
    1 TL Rapshonig

    Zubereitung 
    Die Erdbeeren putzen und die Hälfte der Beeren fein würfeln. Die Schalotten schälen und fein würfeln.
    Die Schalotten in Olivenöl glasig anschwitzen. Den Reis und die gewürfelten Erdbeeren dazugeben und ebenfalls 1-2 Minuten anschwitzen. Mit dem Rotwein ablöschen und komplett verkochen lassen. Nach und nach heiße Gemüsebrühe angießen und das Risotto unter häufigem Rühren al dente kochen, der Reis sollte nicht zu weich werden, sondern noch einen letzten Rest Biss behalten.  
    In der Zwischenzeit die übrigen Erdbeeren ebenfalls würfeln und den Käse reiben. 
    Die Butter, Honig und den Käse unter das fertige Risotto rühren und mit Salz und Pfeffer würzen. 2/3 der verbliebenen Erdbeerwürfel ebenfalls unterheben, den Rest über dem angerichteten Risotto verteilen.  
    Anrichten und mit frisch gezupftem oder in feine Streifen geschnittenem Basilikum bestreut servieren.

    Tarte au Citron

    So, nachdem es in der letzten Woche nur Lesefutter gab, die KuLa-Küche aber ansonsten kalt geblieben ist, wird es höchste Zeit, endlich mal wieder etwas leckeres auf den Tisch zu bringen! Und weil die Zeit seit dem letzten Rezept schon n büschen her ist, gibt's heute direkt etwas Süßes - als kleine Wiedergutmachung.
    Ich hatte Euch ja beim Zitronenextrakt bereits versprochen, zu zeigen, was ich mit dem ganzen Zitronensaft gemacht habe. Heute kommt also die Auflösung, eine Tarte au Citron, bzw. DIE Tarte au Citron, es war nämlich die beste Tarte au Citron, die ich bisher gegessen habe. 
    Ich habe ja bereits vor 3 Jahren eine Tarte au Citron gebloggt, diese hier ist aber viel besser - mit ganz, ganz großem Abstand. 

    Tarte au CitronDas Rezept stammt mal wieder von David Lebovitz, einer meiner ersten Anlaufstellen, wenn es um Desserts, Kuchen und natürlich Eis geht, denn David Lebovitz hat auch das meiner Meinung nach beste Eisbuch überhaupt geschrieben - womit wir schon wieder beim Thema Kochbücher wären ;o)
    Wenn Ihr kein Problem damit habt, dass die Bücher von David Lebovitz nur in englisch erhältlich sind, schaut Euch Ready for Dessert* und The Perfect Scoop* unbedingt mal genauer an - beide Bücher gehören zu meinen absoluten Favoriten und sind aus meinem Bücherregal nicht mehr wegzudenken, genauso wie der Blog von David Lebovitz aus meiner Favoritenliste. 

    Tarte au Citron
    Eine Tarte au Citron ist kinderleicht zubereitet und perfekt zur Verwertung größerer Mengen Zitronensaft. Da ich sehr gerne und viel Zitronenabrieb verwende, Zitronensaft dagegen aber nicht so oft, für mich die ideale Möglichkeit, gleich einen ganzen Schwung aufzubrauchen.
    Falls Euch der Zitronencreme-Jieper überkommt und Ihr Euch nicht mehr zurückhalten könnt, esst die Creme einfach ohne Boden, die schmeckt nämlich auch als Pudding köstlich.
    Solang die Erdbeersaison noch läuft, schmeckt eine Zitronentarte natürlich besonders gut, wenn sie mit einigen Erdbeeren serviert wird, aber auch ohne oder in Kombination mit anderen Beeren schmeckt sie einfach toll. 

    Tarte au Citron
    Backt die Tarte unbedingt am Vortag, lasst sie dann im Kühlschrank über Nacht richtig durchkühlen und serviert sie gut gekühlt, dann schmeckt sie eindeutig am besten. 
    Beim Boden hab ich nicht das Rezept von David Lebovitz, sondern mein bewährtes Tarteboden-Rezept verwendet, weil das so herrlich "keksig" ist. 

    Amalfi-Zitronen
    Zutaten für eine normalgroße runde oder eckige Tarteform

    Sandteig
    250 g Mehl Typ 405
    125 g weiche Butter
    125 g Puderzucker
    1 Ei

    Füllung 
    125 ml frisch gepresster Zitronensaft
    Abrieb von einer unbehandelten Bio-Zitrone
    100 g Zucker
    85 g Butter 
    2 große Eier 
    2 Eigelbe 

    Außerdem
    Puderzucker zum Karamellisieren

    Zubereitung

    Sandteig

    Alle Zutaten in einer Schüssel vermengen, nur solange kneten, bis sich alles zu einem Teig verbunden hat.

    Den Teig zu einer Kugel formen, in Klarsichtfolie wickeln und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen, besser aber über Nacht.
    Den Teig ca. 30 Minuten vor der Weiterverarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen und auf der gut bemehlten Arbeitsfläche dünn mit dem Nudelholz ausrollen. Auf das Nudelholz aufrollen und über der Tarteform wieder abrollen. Die Tarteform mit dem Teig auslegen und den überschüssigen Teig am Rand abschneiden. In regelmäßigen Abständen mit einer Gabel einstechen und erneut für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
    Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, mit Backpapier abdecken und getrocknete Bohnen oder andere Hülsenfrüchte daraufgeben. 10 Minuten bei 180°C im Ofen blindbacken. Bohnen und Papier entfernen und weitere 5 Minuten backen.

    Zitronen-Füllung 
    Zitronensaft
    Die Zitrone gründlich unter fließendem heißen Wasser reinigen und mit einem Sparschäler so dünn wie möglich die Schale abschälen, es soll so wenig Weißes wie möglich an der Schale verbleiben. 
    Den Zitronensaft mit dem Zucker, Butter und dem Zitronenabrieb in einem Topf  erhitzen. Beiseite stellen und ca. eine Stunde ziehen lassen. 

    Die Eier mit den Eigelben verkleppern. Die Schale aus dem Zitronensaft entfernen und den Zitronensaft erneut erhitzen. 3 EL des erhitzen Zitronensaftes zu den Eiern geben und alles miteinander verrühren. Die Eier in einem dünnen Strahl unter stetigem Rühren in den Zitronensaft einlaufen lassen, dann die Masse erneut bei mittlerer Hitze erwärmen, währenddessen komstant rühren, damit die Eier nicht ausflocken oder ansetzen. 
    Sobald die Masse deutlich eingedickt ist und am Rand leicht anfängt zu blubbern, von der Platte ziehen und auf dem vorgebackenen Tarteboden verteilen. 
    Glattstreichen und im auf 180°C vorgeheizten Backofen ca. 5-10 Minuten backen, der Lemoncurd soll sich nur etwas setzen. 

    Die Tarte aus dem Backofen nehmen, komplett abkühlen lassen und über Nacht im Kühlschrank durchkühlen lassen. 
    Vor dem Servieren die Tarte mit Puderzucker bestreuen und mit einem Bunsenbrenner karamellisieren. Nach Geschmack mit Erdbeeren, anderem Beerenobst, oder auch pur servieren.
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    Erdbeeren

    Meine Damen und Herren, wir haben geöffnet!

    Nun ging doch alles schneller, als zunächst gedacht. Nachdem ich mit der Idee eines kleinen, aber feinen Forums Monate, bzw. schon fast Jahre schwanger gegangen bin, hat sie sich in der letzten Woche quasi verselbständigt. 
    Zuerst sollte es noch eine Google- oder Yahoo-Gruppe werden, was sich aber ganz fix als ziemlich schlechte Idee herausgestellt hat. Eine solche Gruppe erfordert eine sehr aufwendige Anmeldung bei den Anbietern und dass Google und Yahoo am liebsten jede noch so kleine Kleinigkeit wissen und auch abspeichern wollen, ist ja hinlänglich bekannt. Diese Idee war also sehr schnell verworfen und es blieb nur eins, ein "richtiges" Forum. 

    Nachdem ich mich bei zwei Anbietern angemeldet und schon damit abgefunden hatte, dass das Forum wohl erst in ein paar Wochen oder Monaten an den Start gehen kann, fand ich dann durch Zufall den Anbieter des jetzigen Forums, bei dem der Forenbau tatsächlich nur ein paar Minuten gedauert hat. Ok, es ist nicht so aufwendig aufgebaut wie man andere Foren, aber grad das finde ich eigentlich ziemlich klasse - ich will ja schließlich nicht riesig expandieren. 
    Es muss wohl immer noch das ein oder andere gemacht werden, insgesamt gefällt es mir aber schon ganz gut - nicht zuletzt dank des tollen Namens, den wir einem unserer Mitglieder zu verdanken haben :o)

    Das neue Forum heißt nun also: Hausgemacht - Kochen, backen, schnacken... und drückt damit genau das aus, was mir wichtig ist:
    • es ist kein Forum für Tütenaufreißer, indem man sich bevorzugt mit Maggi Fix-Produkten, Schichtsalaten und Titt..., ich wollte sagen, Motivtorten beschäftigt, sondern bei uns geht es tatsächlich ums Kochen und Backen mit richtigen Zutaten ;O)
    • Trotzdem es wie gesagt in erster Linie ein kulinarisches Forum ist, darf bei uns auch gerne und viel geschnackt werden, zu diesem Zweck hab ich extra eine Klönstuv eingerichtet (die darf bei mir selbstverständlich nicht fehlen!)
    • Der Ton macht die Musik! Mir ist ganz besonders wichtig, dass bei uns ein angemessener Umgangston herrscht. Natürlich ist nicht alles Eitel Sonnenschein und konstruktive Kritik darf gerne geäußert werden, bzw. ist sogar ausdrücklich erwünscht. Ich werd aus unserem Forum aber kein zweites Kochmützen-Forum machen lassen, in dem gezickt, gemeckert und gemobbt wird.
    Für nichtregistrierte Besucher ist nur ein bestimmter Teil des Forums frei einsehbar, die restlichen Foren sind registrierten Mitgliedern vorbehalten. Das hab ich nicht deshalb so eingestellt, weil wir dort ganz mächtig geheime Dinge besprechen und planen, sondern weil es mich in gewisser Weise absichert. Öffentliche Diskussionen um Personen, Marken, Fernsehsendungen, usw. bedeuten für die Forenbetreiber immer ein Risiko und das möchte ich gern so gering wie möglich halten. 
    Außer den öffentlichen kulinarischen Kategorien, in denen Rezepte veröffentlicht und diskutiert werden können, hab ich bisher noch folgende Kategorien eingerichtet:
    • Stellt Euch vor!
    • Schwarzes Brett
    • Testforum
    • Küchenhelfer
    • Bücherregal 
    • Foodfotografie und -bearbeitung 
    • Einkaufsbummel
    • Auswärts essen 
    • Kulinarisches in der Flimmerkiste
    • und eine Blogger-Ecke  
    Evtl. wird noch die ein oder andere Kategorie folgen, das wird sich nach und nach ergeben - für Anregungen bin ich natürlich immer dankbar. 
    Ebenfalls nicht für registrierte Besucher einzusehen ist der Foren-Chat, der vielleicht irgendwann mal ganz praktisch sein kann. Die Mitgliederliste, sowie die Anzeige, wer gerade online ist, habe ich ebenfalls nur für Mitglieder freigeschaltet, bzw. komplett gesperrt - n büschen Privatsphäre muss schon sein, denke ich.
    Mit mir haben wir bisher 3 Moderatoren, die dafür sorgen, dass es mit rechten Dingen zugeht. 

    Das Forum ist zwar von mir gegründet worden, ich wollte es aber bewusst nicht KuLa-Forum etc. nennen, da es keine Werbeplattform für meinen Blog sein soll, sondern eben allen Interessierten offen steht. 
    Es ist also jeder willkommen, der sich gern über kulinarische Themen austauscht, ganz unabhängig davon, ob Kochanfänger, -fortgeschrittener oder -Profi, Blogger, Food-Blog- oder KuLa-Leser!
    Ich hoffe, dass wir bannich viel Spaß haben werden, tolle Rezepte entdecken und eine Menge dazulernen! 

    Nachtrag:
    Ganz oben rechts in der Navigationsleiste des KuLa hab ich einen dauerhaften Link reingebastelt. Wenn Ihr also in Zukunft mal ins Forum schauen wollt, einfach auf den Button "Forum" klicken,

    übern Tellerrand, heute: SweetPie

    übern Tellerrand
    An dieser Stelle machen wir eine kleine Pause für den nächsten Blick übern Tellerrand. Die Melonenwoche geht morgen weiter, auch wenn bereits erste Beschwerden laut geworden sind - da müsst Ihr aber jetzt durch, diese Woche gibt's von mir nur Melonenrezepte ;o)
    Alle unter Euch, die aber partout keine Melone mögen, können heute einmal kurz aufatmen und den heutigen Gastbeitrag in vollen Zügen genießen, der ganz besonders für alle Hobby- bäcker_innen interessant ist, denn bei Sweet Pie geht es, wie der Name schon vermuten lässt, sehr süß zu.
    Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Stöbern und Entdecken!

    Hallo ihr Lieben,
    heute bin ich bei der lieben Steph zu Gast und freue mich total Euch was Süßes aus meiner Küche zeigen zu dürfen! Im Gepäck habe ich feine Johannisbeer-Mohn-Muffins, die ich für die Geburtstagsfeier einer Freundin gemacht habe. Dazu gleich mehr - erst einmal möchte ich mich vorstellen, denn wahrscheinlich wird mich nicht jeder kennen.
    Ich bin Nadine, 24, Kaffeeliebhaberin, Schleckermaul, Vegetarierin, Disneyfan und Buch- süchtig. Ich blogge seit fast zwei Jahren auf SweetPie über das süße Leben.


    Wie ich dazu gekommen bin zu bloggen? Alles fing mit den Krümelmonster Cupcakes an die mich verfolgten. Ich traute mich nicht es einfach mal zu versuchen. Dann kam meine Mutter und brachte meine erste Backzeit- schrift mit, die Cupcake Heaven. Das Titelrezept - die Krümelmonster Cupcakes... Okay, ich hatte den Wink mit dem Zaunpfahl verstanden.
    Sie wurden gut, sie waren einfach und es machte mir unglaublich viel Spaß. Es folgten noch viele weitere Rezepte, ich backte Kuchen, machte Pralinen und wagte mich zur Weihnachtszeit an meine erste Motivtorte.

    Es kamen unglaublich viele Rezeptnachfragen und da dachte ich mir, dass es ja sicherlich praktisch wäre die Rezepte alle auf einer Seite zu sammeln. An einen Blog habe ich da noch gar nicht gedacht, es war eher eine Rezepte Sammlung. Doch irgendwann packte mich die Blogger Welt und riss mich in sie hinein. Mittlerweile kann ich mir nicht vorstellen ohne meinen Blog zu leben. Es macht mir unheimlich viel Spaß meinen Lesern immer wieder neue Rezepte vorzustellen, zu backen und ein bisschen aus dem Nähkästchen zu plaudern. Doch das Beste am Bloggen ist die Interaktion mit den anderen Bloggern, ich hätte mir das niemals so vorgestellt, aber es ist einfach schön :) Die Entwicklung von persönlicher Rezepte Sammlung zu dem heutigen Blog sieht man auch sehr genau an den Bildern, aber sie gehören einfach dazu und zeigen meine Entwicklung.
    Jetzt wisst ihr wieso es den Blog gibt, aber nicht was euch da erwartete, danach gibt es dann auch das Rezept für euch - versprochen! In meinem süßen Reich werdet ihr keine mordsmäßigen Motivtorten finden, dafür bin ich einfach viel zu ungeduldig. Ich habe es versucht, aber die Ergebnisse waren recht Mau... Ich bewundere jeden der das kann, aber meist finde ich die Torten dann auch noch zu schade zum Essen und viel zu süß.


    Mein Hauptaugenmerk liegt auf Kuchen, Cupcakes, feinen Torten und alles was man verschenken kann. Natürlich schaue ich mich auch in der Welt um und stelle Rezepte zu Cakepops, Macarons, Tartes, Pies & Co. vor.

    Desserts, Pralinen, Cookies und eine kleine Getränkekarte gibt es auch und seit neustem gibt es auch Eis & Sorbet - das alles findet ihr zusammengefasst in meinem Rezeptearchiv. 
    Meine Lieblingsbeschäftigung ist es neue Backbücher durch zu blättern, sie mit Klebezettelchen zu versehen und sie nach eingehenden Tests vorzustellen - die Rezensionen findet ihr in meinem virtuellen Bücherregal und eine Übersicht der Bücher die ich noch vorstellen möchte.
    Ihr merkt es sicherlich schon es gibt so einiges zu entdecken und ich würde mich sehr freuen euch bei mir wieder zu sehen, von euch zu lesen und mich mit euch auszutauschen.
    Für alle die durchgehalten haben kommt nun endlich das Rezept für die Johannisbeer-Mohn-Muffins :)


    Rezept für 15 Muffins
    Zutaten
    250 g Johannisbeeren
    100 g Butter
    Abrieb einer Zitrone
    2 Eier
    180 g Zucker
    225 ml Milch
    1 Prise Salz
    3 El Mohn
    300 g Mehl
    1 Päckchen Backpulver


    Zubereitung
    Für den Muffin-Teig zerlasst ihr zuerst die Butter in einer kleinen Pfanne und rührt den Zitronenabrieb unter. Stellt die Pfanne zum Abkühlen beiseite.
    Die Eier werden mit dem Zucker schön schaumig gerührt. Gebt die Milch, das Salz, den Mohn und die etwas abgekühlte Butter hinzu und rührt es kräftig durch. Wenn ihr mit einer Küchenmaschine arbeitet, legt auf jeden Fall den Deckel auf! ;) Das Mehl mischt ihr in einer separaten Schüssel zusammen mit dem Backpulver und siebt es nun über euren bisherigen Teig. Damit der Muffin später schön fluffig ist, ziehe ich das Mehl lediglich mit dem Teigschaber unter.
    Wascht die Johannisbeeren und verlest sie. Zupft die Beeren von den Rispen und gebt sie zum Teig. Hebt sie ganz vorsichtig unter, damit sie nicht zermatschen. Nun wird der Teig in die Backförmchen oder in das gefettete Muffinblech gefüllt. Achtet darauf, dass ihr nicht zu viel Teig einfüllt - immer nur zu 2/3 damit es nicht überläuft. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C die Muffins für 20-25 Minuten goldbraun backen. Bevor ihr sie herausholt macht die Stäbchenprobe - es sollte nichts mehr am Stäbchen hängen bleiben, dann sind sie gut. Solltet ihr sie noch länger backen, legt am besten ein Stück Alufolie über die Muffins, damit sie nicht zu dunkel werden.



    Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken & Probieren und würde mich sehr freuen euch bei mir wieder zu sehen! Danke dir Steph, dass ich bei dir zu Gast sein durfte :)

    Macht es euch schön ❤
    süße Grüße,
    Nadine