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Erdnussbutter-Schoko-Hefezopf

Guten Morgen Sonnenschein - Das Frühstücksevent vom 10.04. bis 10.05.
Wenn Simone anlässlich ihres 2. Bloggeburtstages (Hipp, Hipp, Hurra!!!) zu einem Frühstücksevent aufruft, dann ist es natürlich eine Selbstverständlichkeit für mich, dass ich mir da auch was einfallen lasse und zu ihrem Buffet beisteuere.
Nachdem meine eigentlich geplanten Brötchen vor ein paar Tagen komplett in die Hose gegangen sind, musste jetzt auf die Schnelle noch etwas anderes her und auch, wenn ich selbst sonst ja eher zu den Verfechtern eines herzhaften Frühstücks zähle, ist dieser Erdnussbutter-Schoko-Hefezopf so lecker geworden, dass sogar ich schon zum Frühstück ein Scheibchen verdrücken würde.

Auf die nächsten zwei Jahre, Moni! Ich hoffe, dass Du noch ganz lange bloggst und uns mit Deinen farbenfrohen und kreativen Rezepten Freude bereitest! 

Erdnussbutter-Schoko-HefezopfDie im Rezept angegebene Menge reicht für zwei normalgroße oder einen mutierten Riesenzopf. Ich habe einen frei geformt gebacken und den anderen in meiner 1,5 Liter-Kastenform*. Sieht beides ganz großartig aus, in der Kastenform gibt's halt größere Scheiben, die auch etwas fluffiger sind und er muss nen Ticken länger backen als der freigeschobene.

Wenn Ihr kein Erdnüsse vertragt oder mögt, dann könnt Ihr natürlich auch eine Schokocreme nehmen, die gibt's ja auch nussfrei. 

Erdnussbutter-Schoko-Hefezopf
Zutaten
500 g Mehl, Typ 405
250 ml Milch
50 g Zucker
1 Würfel Frischhefe
75 g zimmertemperierte Butter
1/2 TL Salz
1 Ei

Außerdem
etwas Milch zum Bestreichen 

Zubereitung
Das Mehl in eine Schüssel geben und mit einem Löffel in der Mitte eine Mulde hineindrücken. Die Frischhefe zerbröseln und in die Mulde geben und mit der Milch auffüllen. Eine Viertelstunde stehen lassen, bis die Hefe anfängt zu "arbeiten", es steigen dann kleine Bläschen auf. 
Die restliche Milch, den Zucker, Butter, Ei, das Salz und den Vanille-Extrakt dazugeben und alles mit der Küchenmaschine sehr gründlich zu einem glatten, elastischen Teig verkneten.
Abgedeckt in einer Schüssel gehen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat. Man kann den Teig auch am Vorabend zubereiten und bis zum nächsten Tag abgedeckt im Kühlschrank gehen lassen.
Eine detaillierte Anleitung für einen Hefeteig findet Ihr hier.
Ca. 1 Stunde vor der Weiterverarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen und Zimmer- temperatur annehmen lassen.

Den Teig erneut durchkneten und in zwei gleichgroße Portionen teilen, rund wirken und nochmals 15 Minuten ruhen lassen, damit sich der Teig entspannen kann. 
Den Teig jeweils auf ca. 30x20 cm ausrollen und mit der Hälfte der Schoko-Erdnussbutter bestreichen. Von der Längsseite her aufrollen und mit dem Schluss nach unten auf die Arbeitsplatte legen. Längs mit einem sehr scharfen Messer in zwei Stränge schneiden und diesen verzwirbeln. Die Enden etwas zusammendrücken. Mit dem zweiten Teigling ebenso verfahren.
Den Zopf entweder frei auf auf einem Backblech backen oder in eine zuvor gefettete Kastenform legen. Mit Milch bestreichen und bei 180°C ca. 35-40 Minuten backen, bis die Zöpfe goldbraun sind. 
Herausnehmen und auf einem Kuchenrost auskühlen lassen.
 
Erdnussbutter-Schoko-Hefezopf*Affiliatelink

Tiramisù-Eis

Arbeitet Ihr aktuell noch mit Hochdruck an Eurer Bikinifigur? Dann solltet Ihr diesen Plan entweder jetzt und sofort aufgeben oder erst morgen wieder hier reinschauen, denn heute habe ich ein 1365 Kalorien-pro-Löffel-Eis für Euch. Dass es gleichzeitig auch das mit großem Abstand cremigste Eis ist, das ich jemals gemacht und gegessen habe, ist ein kleiner Trost, Ihr könnt aber nur eins haben, das cremigste Eis der Welt oder die Bikinifigur

Tiramisù-Eis
Sehr gute Entscheidung, wie ich sehe, habt Ihr Euch für das Eis und gegen die Bikinifigur entschieden - Ihr werdet es nicht bereuen!
Die Basis für dieses Eis ist nicht, wie bei den meisten anderen Milcheissorten eine aufgeschlagene Eimasse, sondern sie besteht aus Mascarpone, Sahne und damit es nicht ganz so schlimm aussieht, etwas Milch. Das Resultat ergibt ein so unglaublich cremiges Eis, dass es für jedes Hüftpölsterchen entschuldigt.
Für den Fall, dass Ihr die Mascarpone nicht selbstmacht, haltet unbedingt mal Ausschau nach der Mascarpone der Weißenhorner Milch Manufaktur. Seit ich die das erste Mal probiert habe, kommt keine andere mehr in Frage. Ihr bekommt sie bei Erdkorn, denn's Biomarkt und sicher noch vielen anderen Biomärkten.

Tiramisù-Eis
Zutaten
500 g Mascarpone
200 g Sahne
300 g Vollmilch
180 g Puderzucker
1/4 TL Salz
120 ml Whisky Likör (bei mir diesmal Edradour Cream Liquor*)

Außerdem
Schoko-Espresso-Sirup
Kakaopulver

Zubereitung 
Die Mascarpone mit der der Sahne, Vollmilch, Puderzucker, Salz und Whiskylikör in einen Blender geben und zu einer glatten Masse aufmixen. In die Eismaschine* geben und je nach Modell für ca. 60 Minuten gefrieren lassen.
In der Zwischenzeit die Form, in der das Eis später eingefroren wird, vorfrieren. Die fertige Masse abwechselnd mit jeweils 3-4 EL Schoko-Espresso-Sirup "stapeln", dabei mir einer Schicht Eis abschließen. Mit etwas Kakaopulver bestäuben und das Eis nochmals für 2 Stunden in den Gefrierschrank stellen.
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Tiramisù-Eis

Pink Grapefruit Rosemary Greyhound

Ihr fragt Euch jetzt wahrscheinlich, was um Himmels Willen ein Pink Grapefruit Rosemary Greyhound ist, oder? Klingt mächtig abgehoben, ist aber im Prinzip "nur" ein Cocktail mit Gin, Grapefruitsaft und einem guten Schluck Rosmarinsirup.
Ich trinke ja nur selten Alkohol, mag Cocktails aber sehr gerne - vorausgesetzt, sie sind fruchtig, also alles von Tequila Sunrise, Sex on the Beach, über Long Island Iced Tea, bis zu Strawberry Daiquiri und Cosmopolitan. 
Der neueste Zugang auf meiner Favoritenliste ist dieser Pink Grapefruit Rosemary Greyhound, der schmeckt nämlich ganz großartig, ist aber auch mächtig hinter- hältig, weil enorm süffig. Ein idealer Cocktail für einen lauen Frühlings- oder Sommerabend!

Pink Grapefruit Rosemary Greyhound
Rosmarin-Sirup

Zutaten
200 g Wasser
150 g Zucker 
4 Zweige Rosmarin

Zubereitung
Das Wasser mit dem Zucker zum Kochen bringen und ca. 10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Den Rosmarin dazugeben, von der Herdplatte ziehen und mindestens eine Stunde ziehen lassen.
Den Rosmarin entfernen und den Sirup in eine Flasche abfüllen.


Pink Grapefruit Rosemary Greyhound

Zutaten
1 Teil frisch gepresster Pink Grapefruitsaft
1 Teil Rosmarinsirup
2 Teile Gin
1 Teil kräftig sprudelndes Mineralwasser

Zubereitung
Alle Zutaten sollten gut gekühlt sein.
Eiswürfel in ein Cocktailglas geben. Grapefruitsaft, Sirup und Gin in ein Glas oder einen Cocktailshaker füllen und gut vermischen, das Mineralwasser dazugeben und in das Cocktailglas umfüllen. Mit einem Rosmarinzweig servieren.

Spaghetti alle Vongole

Besondere Ereignisse erfordern besondere Rezepte und deshalb hab ich mir für meinen Geburtstag mal wieder Spaghetti alle Vongole überlegt. Die gibt's, wie alle Meeresfrüchte, bei uns nur ganz selten und wenn, dann eben zu besonderen Gelegenheiten.
Umso gemeiner, dass mir das letzte Netz Vongole direkt vor der Nase weg- geschnappt wurde, aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben. Am letzten Wochen- ende hab ich nach langer Zeit mal wieder Spaghetti alle Vongole zubereitet und wir waren im Handumdrehen im 7. Muschelhimmel. 

Spaghetti alle Vongole
Früher wurde ja gesagt, dass man vor dem Kochen nicht nur die offensichtlich beschädigten, sondern auch alle Muscheln, die sich nicht auf Druck komplett schließen, aussortieren soll. Mittlerweile gilt dieses Vorgehen aber als überholt und man sortiert wirklich nur noch die beschädigten Muscheln aus und lässt später die übrig, die sich beim Kochen nicht vollständig öffnen. 
Natürlich ist es davon abgesehen wichtig, dass die Muscheln frisch sind, also auch entsprechend duften. Frische Muscheln riechen - wie auch die meisten Fischarten - nur angenehm nach Meer, aber nicht penetrant fischig. Wenn das doch der Fall ist, stimmt was nicht und Ihr solltet die Finger von den Muscheln lassen.
Wenn Ihr das beachtet, kann eigentlich gar nichts passieren und Ihr müsst keine Angst vor der Zubereitung von Muscheln haben. Ich esse Muscheln sogar nur ungern außer Haus, sondern bereite sie lieber selbst zu. Da weiß ich, was ich hab und hausgemacht schmeckt es eh besser ;o)

Spaghetti alle Vongole
Zutaten für 4 Personen
1 kg Vongole 
1 Schalotte, sehr fein gewürfelt
3 confierte Knoblauchzehen, mit einer Gabel zerdrückt
Olivenöl
1 Anchovisfilet, sehr fein gehackt
1 rote Jalapeño, ohne Kerne fein gewürfelt
500 g Tomaten (je nach Saison frisch oder gestückelte Dosentomaten)
150 ml Weißwein
50 ml Noilly Prat*
1 Spritzer Zitronensaft
Salz & Pfeffer
3 EL glatte Petersilie, gehackt

Außerdem
400 g Spaghetti

Zubereitung
Die Vongole 30 Minuten vor der Weiterverarbeitung in kaltem Wasser wässern. Das Wasser dabei je nachdem, wie sandig die Muscheln sind, einmal oder sogar öfter wechseln. Kaputte Muscheln aussortieren und entsorgen. 
Die Schalotte in Olivenöl glasig anschwitzen, den zerdrückten Knoblauch, die Jalapeño und die Anchovis dazugeben und etwas mit andünsten, dann mit dem Wein und Wermut ablöschen.  Auf die Hälfte reduzieren lassen, dann die Tomaten dazugeben und alles mit Salz, Pfeffer und einem Spritzer Zitronensaft abschmecken. 
Zum Kochen bringen, die Muscheln dazugeben und unterrühren. Einen Deckel auflegen und erneut zum Kochen bringen. Köcheln lassen, bis sich die Muscheln komplett geöffnet haben, das dauert je nach Temperatur und Pfannengröße ca. 5 Minuten. 
Die in der Zwischenzeit al dente gekochten Spaghetti und die Petersilie dazugeben, durchschwenken und servieren. 
Die Muscheln, die sich nicht komplett geöffnet haben, entsorgen.
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Sonntagsbraten-Roundup April 2015

Rettet den Sonntagsbraten - denn weniger ist besser!Wow, das ging schnell. Kaum hab ich diesen kleinen Dauerevent Rettet den Sonntagsbraten gestartet, da ist auch schon der erste Monat rum!
Ich freue mich riesig, dass die Idee so gut angekommen ist und sich tatsächlich einige Foodblogger die Mühe gemacht haben, einen Sonntagsbraten für diese Sammlung beizusteuern und neben dem Rezept auch etwas über ihre jeweiligen Bezugsquellen zu berichten.

Natürlich bekommt Ihr jetzt wie versprochen eine ausführliche Zusammenfassung der im vergangenen Monat eingereichten Rezepte und ich hoffe, dass Ihr spannende Rezepte entdeckt, aber vielleicht auch die ein oder andere Bezugsquelle in Eurer Nähe. Los geht's!

Zitronen- Kräuter-Hähnchen
Ich mache gleich mal den Anfang, denn als Event- ausrichterin stehe ich natürlich in der Pflicht, Euch monatlich mit mindestens einem Sonntagsbraten zu versorgen - Ehrensache. 
Als Einstandsrezept und weil ich wahrscheinlich der welt- größte Brathähnchenfan bin, habe ich mir ein Zitronen- Kräuter-Hähnchen ausgesucht, das ich wie immer beim Schlachter meines Vertrauens  gekauft habe. 
Das Hähnchen selbst war nicht nur eines der prächtigsten Hähnchen überhaupt, das Endergebnis war auch eines der leckersten, das ich bisher gegessen habe. 

persische Lammkeule
Das zweite Rezept stammt von Nadi aus dem Blog Ganz einfache Küche. Sie widerspricht ihrem Blognamen mit diesem Rezept eindeutig, denn zu Ostern hat sie eine prachtvolle persische Lammkeule mit Trockenobst, vielen orientalischen Gewürzen und 
Granatapfel zubereitet.  
Das Fleisch kauft sie beim türkischen Händler ihres Vertrauens, der das Fleisch aus Brandenburg bezieht. 


OssobucoJanke macht ihrem Blognamen Janke's Soulfood alle Ehre und hat ihren Lesern nicht nur einen Sonntagsbraten, sondern Soulfood pur serviert. Bei ihr gab es Ossobuco, ein Essen, das ich am liebsten mindestens einmal pro Monat essen würde - ich liebe Ossobuco!

Siedfleisch mit Meerrettichsauce
Im Blog Ye Olde Kitchen wurde im letzten Monat ein Siedfleisch mit Meerrettichsauce serviert, quasi eine Art Tafelspitz ohne den Tafelspitz :o)
Ich hab selbst kürzlich meinen ersten Tafelspitz zubereitet und dabei meine Vorliebe für diese Art der Zubereitung entdeckt, daher werde ich auf jeden Fall demnächst die Gelegenheit nutzen und auch ein anderes Stück Rindfleisch nach dieser Methode zubereiten. 


Forellenfilet auf BärlauchrisottoEs gibt Fisch - Jippieeeh! 
Wie ich ja schon in der Eventankündigung geschrieben habe, steht der Begriff Sonntags- braten nur stellvertretend für fisch- und fischhaltige Sonntagsessen. Erlaubt ist alles, was Ihr Euch an einem Sonntag gönnt. Ich freue mich daher ganz besonders über dieses erste Fischrezept vom Blog Luxusschnittchen. Sie steuert ein Forellenfilet auf Bärlauchrisotto bei und erzählt uns etwas über die örtliche Fischzucht, einen kleinen Familienbetrieb direkt vor Ort.

Szegediner Gulasch
Jetzt wird es nur sprichwörtlich chaotisch, das Rezept, das Melanie von der Kleinen Chaosküche zubereitet hat, ist nämlich alles andere als das, sondern schmeckt garantiert zum Niederknien! Ich bereite mein Szegediner Gulasch fast genauso zu, daher weiß ich wovon ich rede :o)
Ihr Fleisch bezieht sie bei Hermannsdorfer, wo sie auch gerade erst einen Bratwurstkurs besucht hat.

Wildgulasch
Der Eventbeitrag von Simone von der S-Küche ist für mich besonders interessant, weil sie ja quasi bei mir um die Ecke wohnt und in ihrem Blog die Bezugsquelle für Wildfleisch aus heimischen, also Hamburger Wäldern vorstellt. 
Ich hab bisher immer die Gelegenheit verpasst, mich hier vor Ort mit Wildfleisch einzudecken, werde das aber beim nächsten Mal, auf jeden Fall machen. Und dann bereit ich natürlich als Erstes ihr wunderbares Wild- gulasch zu, wenn sie mich schon nicht zum Essen einlädt.

Hackbraten
Da war doch noch was... 
Stimmt, die Sibel hat ja auch nen Sonntags- braten gekocht! Mit ihr zusammen machen wir eine kleine Zeitreise Back to the 80s, es gibt Hackbraten! Yeah!!!
Leider muss ich Euch dringend vom Nachkochen dieses Sonntags-Hackbratens abraten, weil Sibel NATÜRLICH wieder eine hier verbotene Zutat verwendet hat, deren namentliche Nennung allein schon im Kuriositätenladen unter Androhung der Höchststrafe verboten ist. Aber so isse halt, die Sibel - ihr Blog heißt ja nicht umsonst Insane in the kitchen ;o) 
Ist natürlich Spaß, den Hackbraten solltet Ihr Euch wirklich nicht entgehen lassen und was Sibel zu ihrer Bezugsquelle schreibt, wird sicher nicht nur die Leser aus Nürnberg und umzu interessieren. 

So, das war die erste Monatszusammenfassung meines nigelnagelneuen Blogevents Rettet den Sonntagsbraten. Ich freue mich sehr, dass dieses Nischenthema trotz des aktuell allgegenwärtigen Themas Veganismus so gut angenommen wird und hoffe, dass wir hier auch zukünftig noch viele tolle Rezepte, Gedanken und Informationen zum Thema bewusster und nachhaltiger Fleisch- und Fischkonsum sammeln und natürlich mit Euch teilen können.