Blogroll

Pesto-Pasta-Salat

Wie jeden Monat, geht es auch heute mal wieder um das Thema Pesto und ich habe Euch diesmal zwar die klassische Kombination mit Pasta mitgebracht, daraus aber einen Salat gemacht, der alles mitbringt, was im Sommer ganz besonders gut schmeckt. Ihr könnt den Salat frisch zubereiten und sofort essen, er eignet sich aber auch hervorragend zum Vorbereiten, d.h., Ihr könnt ihn bereits am Vortag zubereiten und dann mit zum Picknick oder auch zur Arbeit nehmen. Da keine Mayonnaise drin ist, hält er sich problemlos auch zwei Tage im Kühlschrank.

Pesto-Pasta-Salat
Bei der heutigen Pastarunde sind natürlich wie immer noch viele andere Blogger dabei. Diesmal haben folgende Blogger leckere Rezepte zu unserem kleinen Pestobuffet beigetragen:

Cuisine Violette ~ Nudelsalat mit Basilikumpesto
Emilies Treats - Kichererbsenwaffeln mit veganem Petersilien-Basilikum-Pesto
Gaumenpoesie ~ Bresaola-Röllchen mit Ricotta und Rucola-Pesto
Jankes*Soulfood ~ Gebackene Fetawürfel mit Kirschpesto
Münchner Küche ~ Bruschetta mit Brokkoli-Pesto
Raspberrysue ~ Grünes Shashuka
SweetPie ~ Bratkartoffeln mit rotem Pesto
Wunderbrunnen ~ Kürbiskernpesto

Pesto-Pasta-Salat
Zutaten 
250 g Orecchiette
30 g Sonnenblumenkerne
1 Bund Rucola
30 g Petersilie
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Abrieb einer halben Biozitrone
¼ TL Piment d'Espelette*
ca. 80 ml Olivenöl*
150 g dicke Bohnen, bereits gepahlt
100 g Parmesan (bei mir Nordländer)
300 g Kirschtomaten, halbiert
100 g Kalamata-Oliven
200 g Mozzarella-Bällchen

Zubereitung
Die Pasta in reichlich Salzwasser al dente garen. 
In der Zwischenzeit die Sonnenblumenkerne trocken in einer Pfanne anrösten und herausnehmen, sobald sie etwas Farbe genommen haben. Abkühlen lassen, dann zusammen mit ⅔ Bund Rucola, der Petersilie, Salz, Pfeffer, Zitronenabrieb, Piment d'Espelette und Öl in einem Standmixer pürieren. 
Die dicken Bohnen in Salzwasser für 2 Minuten kochen, dann in Eiswasser abschrecken, abgießen und beiseite stellen. Die Tomaten halbieren, die Oliven je nach Größe ebenso. Den Käse grob hobeln oder reiben. 
Die Orecchiette mit dem Pesto in einer Schüssel gleichmäßig vermischen, dann die Bohnen, Oliven, Tomaten, den restlichen Rucola, Mozzarellabällchen und die Parmesanspäne unterheben. 
*Affiliatelink

Falafelfritter mit Joghurtdip und Tomaten-Gurken-Salat

Mit Abstand meine liebsten Hülsenfrüchte sind Kichererbsen, egal ob als Hummus, Fritten, im Ofen aufgeknuspert oder eben als Falafel, ich liebe Kichererbsen sehr. Falafel habe ich schon klassisch frittiert, als "Kuchen" gebacken und auch Waffeln draus gemacht, aber auf die Idee, sie einfach in der Pfanne zu braten, bin ich - warum auch immer - bisher nicht gekommen.
Uns haben diese Pfannenfalafel so großartig geschmeckt, dass sie mit Sicherheit unsere neuen Standard-Falafel werden. Sie sind schnell zubereitet, schmecken sowohl warm, als auch kalt und sind dazu noch sehr gesund. Ihr könnt sie auch prima am nächsten Tag mit zur Arbeit nehmen oder sogar als Sandwichbelag verwenden und kleine Burger draus bauen.

Falafelfritter mit Joghurtdip und Tomaten-Gurken-Salat

Zwiebel-Bier-Bagel

Wenn ich Brot oder Brötchen backe, dann am liebsten Sorten, die ich nicht ohne Weiteres in guter Qualität kaufen kann. Da wir zwei sehr gute Bäcker direkt um die Ecke haben und uns dort mit unserem Alltagsbrot versorgen, kommt das also nicht so oft vor. Bagels sind aber eine Ausnahme, denn die gibt es hier weit und breit nur als Massenware, die sehr beliebig schmeckt. Umso bedauerlicher, denn ich liebe Bagels sehr und würde sie am liebsten jeden zweiten Tag essen. 
Aufgrund dieser großen Leidenschaft für Bagels und weil diese mal wieder so besonders gut gelungen sind und ich viel zu selten Bagels backe, habe ich mir überlegt, auch hier im Blog öfter mal ein Bagelrezept vorzustellen. 15 Rezeptideen hab ich mir bereits überlegt, Ihr werdet also in den nächsten Monaten (oder eher Jahren) reichlich Bagelrezepte bekommen und ich bin mir ganz sicher, dass ich Euch damit auf meine Seite, die Seite der Bagelsüchtigen ziehen kann.

Zwiebel-Bier-Bagel

Avocadowaffeln

Dass Waffeln viel mehr können als nur die altbekannten "Waffeln mit heißen Kirschen", wissen sicher mittlerweile alle, ich hab aber besonders viel Freude an den herzhaften Varianten, denn Süßes mag ich nicht so wahnsinnig oft, Herzhaftes dafür umso lieber. 
Diese Avocadowaffeln passen wunderbar in den Sommer, denn sie sind durch die Avocado und den Koriander sehr frisch und leicht und schmecken großartig zu einem Joghurtdip, Tomatensalat oder einer Salsa - was auch immer Euer Wochen-markt gerade hergibt. 
Wenn Ihr nicht alle Waffeln auf einmal schafft, könnt Ihr den Rest auch einfrieren und bei Gelegenheit auftoasten, sie schmecken dann wieder wie frisch gebacken.

Avocadowaffeln

Ćevapčići mit Djuvec-Reis

Zumindest mehr oder weniger, denn da ich mir lediglich Anregungen für die Rezepte zusammengesucht, dann aber mein "Pi-mal"-Daumen übernommen hab, sind beide Gerichte selbstverständlich nicht original kroatisch, bosnisch, herzegowinisch oder serbisch, sondern eine norddeutsche Interpretation - nur, dass gar nicht erst Grabenkämpfe ob der Originalität der Rezepte aufkommen.

Djuvec-Reis habe ich schon als Kind sehr gerne und oft gegessen, denn meine Mama hat ihn regelmäßig zubereitet und auch wenn wir jugoslawisch oder griechisch (der griechische Tomatenreis schmeckt ja eigentlich genauso) essen waren, hätte mir eine Portion Reis völlig gereicht. Auf die Fleischberge, die es damals in den Restaurants gab, hätte ich gut verzichten können.

Letzte Woche hatte ich ganz plötzlich mal wieder Appetit auf diesen Reis und habe die Gelegenheit genutzt, ein eigenes "Originalrezept" auszutüfteln und diesmal auch aufzuschreiben. Ich hab übrigens gleich die doppelte Menge gemacht, so hatten wir noch eine reichliche Portion für den nächsten Tag, denn er schmeckt auch kalt oder aufgewärmt hervorragend. 

Ćevapčići mit Djuvec-Reis