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Portweinsalz, hausgemacht

Rot-, bzw- Portweinsalz kann man fertig kaufen und ne ganze Menge Geld dafür ausgeben, oder man macht es selbst. Die Zutaten hat man in den meisten Fällen zuhaus, denn man braucht nur grobes Meersalz und Portwein, oder wenn der grad nicht verfügbar ist, alternativ einen kräftigen Rotwein. Ich hab ja eine ausgeprägte Schwäche für Portwein, daher hab ich natürlich auch ein Portweinsalz gemacht.

Die Herstellung ist denkbar einfach, man braucht keine besonderen Hilfsmittel, sondern nur einen Topf, nen Löffel und einen Backofen oder Dörrautomat und schnell gemacht ist es außerdem.  
Portweinsalz eignet sich also auch hervorragend als Last-Minute-Geschenk - zumindest, wenn einem morgens noch rechtzeitig einfällt, dass man abends ne Kleinigkeit mitnehmen möchte. 

Portweinsalz
Portweinsalz schmeckt wunderbar zu kurzgebratenem, oder auch geschmortem Fleisch, aber auch zu Gemüsegerichten. Ich verwende dafür ein grobes, ungewaschenes und nichtraffiniertes Meersalz* und belasse es ansonsten pur, füge also keine Kräuter dazu, denn ich bin mit einigen wenigen Ausnahmen kein großer Freund von Gewürzmischungen, sondern würze lieber spontan, je nach Lust und Laune. 
Wenn Ihr möchtet, könnt Ihr aber auch frischen Rosmarin oder Thymian zum Salz in den Backofen, bzw. das Dörrgerät legen und anschließend in das Salz bröseln oder grob gemahlenen schwarzen Pfeffer zufügen. 
Wenn Euch dieses Salz gefällt, schaut Euch auch unbedingt einmal mein Himbeer-, Hibiskus-, Zitrus- oder Balsamicosalz an! 
PortweinsalzZutaten
200 g Portwein*
350 g grobes Meersalz

Zubereitung 
Portwein in einen Topf geben und bei starker Hitze auf ca. 40 g einkochen lassen. In eine Schüssel umfüllen und mit dem Salz vermischen, so dass die Portwein- reduktion gleichmäßig verteilt ist. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und das Salz darauf ausbreiten. 
Bei 50°C für 4 Stunden im Dörrgerät oder Backofen trocknen, dann in ein Glas umfüllen.
Portweinsalz

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Gebackene Eier in der Avocado

Moin! Jetzt aber mal ganz schnell aus den Federn, sonst verschlaft Ihr noch den halben Sonntag und dann ist auch schon wieder Montag und der Arbeitsalltag geht los - wär doch schade um das schöne Wochenende. 
Zur Feier des Sonntags hab ich Euch heute wieder ein besonders leckeres Sonntags- frühstück mitgebracht und wie es sich gehört, damit ich so richtig glücklich bin, gehört da unbedingt Avocado und Ei dazu! 
Das leckerste Sonntagsfrühstück der Welt, nämlich pochierte Eier mit Avocado, hab ich Euch ja bereits vorgestellt, heute serviere ich Euch die Eier nicht auf den Avocadoscheiben, sondern direkt IN der Avocado :o)

Gebackene Eier in der Avocado
Die Eier werden in diesem Fall in der halbierten Avocado gebacken und dann mit einer Scheibe Brot serviert - so mag ich es zumindest am liebsten. Wenn Ihr das Eigelb ein wenig runterdrückt, so dass es vollständig vom Eiweiß bedeckt ist, bleibt es länger weich und gart nicht so schnell durch. Dann könnt Ihr das Brot wunderbar reindippen. 

Als besonderen Kick gibt's bei mir noch etwas Rhabarbersalz* obendrauf, das gibt dem Ganzen ein wunderbar frisches Aroma. 
Wenn Ihr so wie ich Salz-Junkies seid, kann ich Euch dieses Salz wirklich empfehlen, mir gefällt es mindestens so gut wie mein heißgeliebtes Himbeer- und Hibiskus- salz. Wenn die Rhabarbersaison losgeht, werd ich mal schauen ob und wie ich das nachbauen kann.

Schönen Sonntag!

Gebackene Eier in der Avocado
Zutaten
2 reife Hass-Avocados
4 Eier
1/2 rote Chilischote
Za'atar nach Geschmack 
frischer Basilikum
1 Tomate
Rhabarbersalz

Zubereitung
Die Avocados halbieren und den Kern entfernen. Die Vertiefung mit einem Esslöffel noch ein wenig vergrößern, dann die Avocado ein wenig würzen. 
Die Avocados in eine Auflaufform setzen und die Eier vorsichtig reingleiten lassen. Nochmals würzen, und mit in Streifen geschnittener Chili bestreuen. Bei 180°C für ca. 10-15 Minuten garen und nach Geschmack mit etwas gewürfelter Tomate und frisch geschnittenem Basilikum servieren. Vor dem Essen mit Rhabarbersalz bestreuen. 
Rhabarbersalz

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übern Tellerrand, heute: Jankes Soulfood

Es wird hohe Zeit, meine Gastbeitragskategorie übern Tellerrand mal wieder mit neuem Leben zu füllen und Euch ab und an Foodblogger und ihre Blogs vorzustellen, die ich selbst sehr gerne mag und Euch daher besonders ans kulinarische Herz legen möchte.
Die meisten dieser Blogs kennt Ihr sicher, wenn Ihr gelegentlich einen Blick in meine Blogroll werft (dort werdet Ihr natürlich auch über die neuesten Blogbeiträge meiner Lieblingsblogs auf dem Laufenden gehalten), trotzdem kann so ein ausführliches Blogportrait aber sicher nicht schaden, denn auch ich lerne so immer wieder Details über die Blogger und Blogs, die ich vorher nicht wusste - so auch über Janke, die mit ihrem Blog Jankes*Soulfood heute bei mir zu Gast ist. 
Janke und ich haben eine Gemeinsamkeit, wir beide haben über einige Jahre vegetarisch gelebt, sind dann aber sprichwörtlich an der Wurst gescheitert. Bei ihr war es die Mettwurst, mir wurde die gute Leberwurst im Golddarm zum Verhängnis :o)

Wie Janke zum Bloggen gekommen ist und was sie in ihrem Blog so alles treibt, das erzählt sie Euch in diesem wirklich toll gelungenen Gastbeitrag selbst. Ich wünsche Euch ganz viel Spaß beim Lesen - wenn Ihr meinen Blog mögt, werdet Ihr Euch garantiert auch bei Janke wohlfühlen.

***
Hallo liebe KuLa-Leser,
mein Name ist Janke und ich freue mich riesig, dass ich heute hier sein und Euch ein bisschen was aus meiner Soulfood-Küche zeigen darf.
Diese Küche befindet sich im wunderschönen Mittelhessen an der Lahn, wo ich zusammen mit meiner Familie und einer kleinen Hundedame lebe.
Seit knapp zwei Jahren blogge ich nun auf Jankes*Soulfood und was als eine Art Beschäftigungstherapie angefangen hat, ist inzwischen ein Hobby geworden in das ich all mein Herzblut stecke.
Als Steph mich in ihren Kuriositätenladen eingeladen hat, musste ich natürlich nicht lange überlegen und habe sofort zugesagt. Hier bin ich nun, etwas aufgeregt und mit jeder Menge Bilder im Gepäck, die ich Euch gern zeigen möchte.

Da ich kein Profi bin, findet Ihr bei mir süße und herzhafte Gerichte aus der Alltagsküche, viele traditionelle Familienrezepte aber natürlich auch Neuinter- pretationen. Am liebsten koche und backe ich mit frischen, saisonalen Lebens- mitteln.
Meine Großeltern hatten eine Gärtnerei, deshalb bin ich mit Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten groß geworden. Diesen Garten bewirtschaften wir in Teilen noch heute und ich liebe es, im Sommer warme Tomaten vom Strauch zu pflücken oder den Salat kurz vor dem Servieren frisch aus dem Beet zu ernten.
Mit Ende der Erntezeit stapelten sich in unserem Keller die Gläser mit sauren Gurken, Apfelmus, Zwetschenhonig (Pflaumenmus), Bohnen, Roter Bete und ein- gekochtem Obst. Auch heute wecken wir noch fleißig ein und einige Rezepte zu diesem Thema findet ihr natürlich auch auf meinem Blog.

übern Tellerrand, heute: Jankes Soulfood
Wenn man mich fragt, ob ich lieber backe oder koche, antworte ich meistens: “Herzhaft backen.” Wobei ich mich da eigentlich gar nicht festlegen mag.
Ich bin in einem Mehrgenerationenhaus aufgewachsen und meine beiden Omas waren, jede auf ihre Art, begnadete Bäckerinnen. Die eine etwas rustikaler, ging wöchentlich ins Backhaus und hat die besten Hefekuchen und Sauerteigbrote aus dem Ofen geholt, die andere mit einer Vorliebe für Torten und Rührkuchen.
Das Torten-Gen habe ich sehr wahrscheinlich nicht geerbt, denn die gehen mir nicht ganz so leicht von der Hand, Rühr- und Hefekuchen gibt es allerdings ziemlich viele in meinem Archiv.

übern Tellerrand, heute: Jankes Soulfood
Wie oben bereits erwähnt, mag ich es unwahrscheinlich gerne, herzhaft zu backen. Dazu gehören Gemüsekuchen, Quiches, aber auch Flammkuchen und Pizza. Mein absoluter Liebling in dieser Kategorie ist und bleibt der Zwiebelkuchen.
So ein Stück Zwiebelkuchen mit einem Glas Federweißer – das ist Soulfood für mich. Hier habe ich Euch außerdem noch 8 weitere Leckereien zu diesem Thema mit- gebracht:

übern Tellerrand, heute: Jankes Soulfood
Von den herzhaften Kuchen lässt es sich nun leicht überleiten zum Kochen. Bei mir gibt es sowohl Hauptgerichte mit Fleisch, Geflügel, Wild und Fisch, aber auch vegetarische und vegane Rezepte.
Ich habe 7 Jahre vollkommen vegetarisch gelebt, bis mich eine hausgemachte Mett- wurst wieder zum Fleischesser werden ließ. Trotzdem liegt mir nach wie vor am Herzen woher das Fleisch kommt, das ich esse. Wir haben wenige, aber erstklassige Bezugsquellen für Rindfleisch und Wild, weshalb ich diese zwei Sorten wirklich mit Genuss esse. Auch Fisch gibt es regelmäßig und ich habe eine große Schwäche für Hackfleisch. Mein aktuelles Leib- und Seelgericht aus dieser Kategorie: Hähnchen-Pilaw mit getrockneten Aprikosen.

übern Tellerrand, heute: Jankes Soulfood
Bei meinen vegetarischen Gerichten verzichte ich auf Fleischersatzprodukte und experimentiere lieber mit Polenta, Bulgur, Hülsenfrüchten und jeder Menge frischem Gemüse. Im Sommer gibt es vieles mit Zucchini, Paprika und Tomate, im Winter koche ich mich systematisch durch die verschiedenen Kohlsorten.

übern Tellerrand, heute: Jankes Soulfood
Auch bei den Salaten finden sich viele vegetarische und auch vegane Rezepte:

übern Tellerrand, heute: Jankes Soulfood
Und damit sind wir auch schon fast bei meiner allerliebsten Kategorie angekommen. Wir bewegen uns schon mal zurück Richtung Backstube und ich zeige Euch vorher noch etwas, das ich seit Beginn meines Bloggerdaseins neu für mich entdeckt habe: hausgemachtes Brot. Mit Hefe oder Sauerteig, ich lerne und probiere und es macht riesig viel Spaß. Der Duft und die erste Scheibe, noch warm mit etwas Butter und Salz. Herrlich!

Und nun sind wir auch schon am Ende meiner kleinen Präsentation. Meine große Leidenschaft habe ich mir natürlich bis zum Schluss aufgehoben.
Ich liiiiiebe es, Snacks und Fingerfood zu machen. Schon immer! Ein runder Geburtstag oder ein Auftrag für „ein paar Kleinigkeiten auf die Hand“ lässt mein Häppchenherz schneller schlagen. Dann plane und kalkuliere, schneide, schnippel und dekoriere ich und kann glücklicher nicht sein. In meinem nächsten Leben werde ich Partyservice.
Meistens bin ich zwar völlig im Eimer, nachdem ich meine Platten auf den Tischen verteilt habe, aber wenn sich die Gäste dann über die Schnittchen und das Finger- food hermachen und zufrieden lächeln – bin ich happy.
Zu Fingerfood gehören für mich auch Muffins, Minigugel und kleine Törtchen, deshalb kommt hier zuerst die süße Collage:

übern Tellerrand, heute: Jankes Soulfood
Und zum Abschluss noch die herzhaften Häppchen:

übern Tellerrand, heute: Jankes Soulfood
Ihr Lieben, ich hoffe, Ihr hattet Spaß bei Eurem Blick in die Soulfood-Küche. Ihr seid natürlich jederzeit herzlich willkommen, Euch hemmungslos durch mein Archiv zu stöbern und mir ein Feedback zu hinterlassen. Auch auf Facebook, Instagram und Pinterest findet ihr Jankes*Soulfood und ich würde mich sehr freuen, Euch dort als neue Leser zu begrüßen.

Liebe Steph, 
hab vielen Dank für die offene Tür in den KuLa und Deine stets offenen Ohren. Es ist wirklich eine große Freude heute hier zu sein. Hätte mir vor zwei Jahren zu Beginn meines Bloggerdaseins jemand prophezeit, dass ich hier eines Tages mit meinen Bildern und Rezepten Platz finde, ich hätte laut gelacht. Es ist immer eine Bereicherung, sich mit Dir auszutauschen und zu kabbeln.
In diesem Sinne, eine Umarmung ohne Heititei an Dich und Dir und allen Lesern einen lieben Gruß.

Janke

Fondant au Chocolat - Schokokuchen mit flüssigem Kern

Diese kleinen Schokoküchlein mit flüssigem Kern kennt Ihr sicher alle, sie wurden ja eigentlich schon überall vorgestellt, sind in jedem 2. Kochbuch vertreten und in jeder Koch-Community 10fach gepostet. Ich hab natürlich extra gewartet, bis der große Hype lange vorbei ist und JETZT komm ich damit um die Ecke und hab meinen ganz großen Auftritt :o)
Nein, Spaß. Ich wollte diese Küchlein wirklich schon ewig machen, es hat sich aber nie ergeben. Als ich jetzt eine Begleitung für die sagenhafte Fior-di-latte-Eiscreme mit karamellisiertem Speck und gesalzenem Karamellpopcorn 
gesucht hab, bin ich wieder auf diese kleinen Küchlein gestoßen und hab das Rezept, das ich schon seit Jahren auf Halde hatte, einfach mal ausprobiert.

Fondant au Chocolat
Die Zubereitung ist tatsächlich kinderleicht, das kriegt jeder hin, der auch Muffins backen kann. Denn im Endeffekt sind sie ja nichts anderes als halbgare Muffins. 
Mir persönlich waren sie ein wenig zu mächtig, aber ich mag ja auch nicht so gerne Süßes und bei Schokolade strecke ich tatsächlich sehr schnell die Segel - zwei Löffelchen von diesen Küchlein und ich musste schnell zum Kühlschrank. Ihr wisst schon, Käsebrot!

Fondant au Chocolat - Schokoküchlein mit flüssigem Kern
Wenn Ihr keine kleinen Soufflé-Förmchen habt, nehmt einfach andere Förmchen oder auch ofenfeste Tassen oder Becher. Wenn sie gerade Wände haben, könnt Ihr die Küchlein auch daraus stürzen und ansonsten serviert Ihr sie einfach direkt in der Tasse, das sieht auch sehr hübsch aus. 
Dieses Rezept ist auf jeden Fall perfekt für alle Chocoholics, die ein Dessert suchen, das einfach ist und trotzdem was hermacht, denn das macht es auf jeden Fall - spätestens beim ersten "Anstich". 

Fondant au Chocolat
Zutaten 
100 g 75%ige Kuvertüre (Piura Porcelana)
100 g Butter
3 Eier 
80 g Rohrohrzucker
1/2 TL Salz
20 g Kakaopulver
50 g Mehl 
1/2 TL Weinsteinbackpulver

Außerdem 
Butter zum Ausstreichen der Förmchen
Kakaopulver zum Ausstreuen der Förmchen 
Puderzucker zum Bestreuen

Zubereitung 
Butter und Kuvertüre in ein Töpfchen geben und bei mittlerer Hitze unter stetigem Rühren schmelzen. Beiseite stellen. 
Eier mit dem Zucker und Salz kräftig schaumig rühren.  Kakaopulver, Mehl und Backpulver dazugeben und unterheben. Die Kakao-/Buttermischung ebenfalls unter- rühren. 
Vier kleine Förmchen mit Butter ausstreichen und mit Kakaopulver auspudern. Den Teig gleichmäßig darauf verteilen und im auf 180°C vorgeheizten Backofen ca. 12 Minuten backen. 
Die Förmchen herausnehmen, kurz etwas abkühlen lassen, dann auf Tellern anrichten und mit Puderzucker bestreut servieren.

Fior-di-Latte-Eiscreme mit karamellisiertem Speck und gesalzenem Karamellpopcorn

Ich glaube, dieses Eis ist nicht nur die Eissorte mit dem längsten Titel, sondern auch die mit Abstand dekadenteste auf meiner mittlerweile recht beachtlichen Eiskarte
Meine ausgeprägte Vorliebe für Speck ist ja schon eine ganze Weile kein Geheimnis mehr und als ich kürzlich den kandierten Speck für meinen Herbstburger zubereitet habe, war mir sofort klar, dass der nächste Schritt nur eine Süßspeise mit Speck sein kann. Die Speckmarmelade, aka Bacon Jam war quasi der erste Schritt, heute folgt die Krönung. 

Fior-di-Latte-Eiscreme mit karamellisiertem Speck und gesalzenem Karamellpopcorn
Die Basis für dieses Eis ist eine Fior-di-Latte-Eiscreme, die ich auch noch einmal ganz pur bloggen werde, weil sie so unglaublich lecker ist und unbedingt einen Soloauftritt verdient hat. Darin versteckt sich gaaanz fein gehackter und anschließend karamellisierter Speck und als Topping obendrauf habe ich noch eine kleine Handvoll gesalzenes Karamellpopcorn gesetzt - bei einer Portion dieser Eissorte ist eh schon alles egal ;o)

Fior-di-Latte-Eiscreme mit karamellisiertem Speck und gesalzenem Karamellpopcorn
Zutaten
600 ml Vollmilch 
300 ml Crème double
6 Eigelbe 
200 g Puderzucker 
1/4 TL Salz 

Maple Bacon Crunch

75 g durchwachsener Speck
2 EL Ahornsirup

Maple Bacon Crunch 
Den Speck in Streifen schneiden und nebeneinander auf einem Backpapier verteilen, mit Ahornsirup beträufeln und bei 180°C für 10 Minuten backen. Einmal durch- mischen und weitere 5-10 Minuten backen. 
Den Speck herausnehmen und komplett auskühlen lassen, dann mit einem scharfen Messer SEHR fein hacken und beiseite stellen. 

Zubereitung über dem Wasserbad
Die Crème double mit der Milch und dem Salz in einem Topf zum Kochen bringen. In der Zwischenzeit die Eier mit dem Zucker in einer Schüssel verrühren, dann über dem siedenden Wasserbad kräftig schaumig aufschlagen. Unter stetigem Rühren die Sahne/Crème-double-Mischung dazugeben und solange über dem Wasserbad aufschlagen, bis die Eismasse deutlich angedickt ist.
 
Zubereitung im Thermomix
Den Zucker in den Mixtopf geben, ein Küchenpapier auf die Öffnung im Mixbecher- deckel legen und den Messbecher aufsetzen. Für 10 Sekunden auf Stufe 10 pulverisieren. Den fertigen Puderzucker in eine Schüssel umfüllen. 
Vollmilch, Crème Double, Eigelbe und Salz in den Mixbecher geben, den Rühraufsatz einsetzen und 10 Sekunden auf Stufe 4 verrühren. Den Zucker dazugeben und 15 Minuten bei 90°C auf Stufe 2 verrühren.
 
Kaltes Wasser in die Spüle einlaufen lassen und den Mixbecher, bzw. die Rührschüssel reinstellen. Die Eismasse auf Zimmertemperatur runterkühlen, dann in der Eismaschine je nach Modell für ca. 45 Minuten gefrieren. 
In der Zwischenzeit ein Gefäß im Gefrierschrank vorkühlen. Die Eismasse darin umfüllen, und immer wieder von dem Maple Bacon Crunch dazwischengeben. Für ca. 2 Stunden im Gefrierschrank festwerden lassen, dann servieren.