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Erdbeer-Marshmallows

So, das muss jetzt wirklich schnell gehen, die meisten Erdbeerbuden sind ja bereits abgebaut und bei mir dreht immer noch ein Erdberrezept seine Runden in der Warteschleife!
Also, mal wieder unter dem Motto "Alles muss raus!" ganz kurz vor Schluss noch mein Beitrag zur diesjährigen Erdbeersaison. 
Die meisten Erdbeeren sind bei uns in diesem Jahr direkt aus der Hand in den Mund gewandert, im Essig gelandet und zu Erdbeerbalsam gepimpt oder als Sirup abgefüllt worden. Neue Rezepte hab ich aufgrund der Hitze der letzten Zeit gar nicht ausprobiert - im nächsten Jahr wird alles anders ;-)

Ich mag eigentlich gar keine Marshmallows, gruseliges Zuckerzeug. Trotzdem standen sie schon seit Ewigkeiten auf meiner ToDo-Liste, einfach nur, weil ich es grundsätzlich unheimlich spannend finde, so etwas selbst zu machen.
Die Idee von Erdbeermarshmallows hatte sich besonders festgesetzt und als ich neulich Erdbeerpüree übrig hatte, wurde dieses Vorhaben kurzerhand in die Tat umgesetzt.
Das Resultat war überraschend lecker - ich mag sie aber immer noch nicht wirklich, bzw. ziehe ein Zitronensorbet vor ;o) 
Mein Mitesser hingegen war total begeistert und konnte sich nur schwer zurückhalten, alt sind die Marshmallows also nicht geworden ;o) 

Zutaten
27 g gemahlene Gelatine (3 Tütchen)
120 g Erdbeerpüree
400 g Zucker
120 ml heller Sirup (z.B. von Hellmi oder Grafschafter)
120 ml heißes Wasser
2 Eiweiß
eine gute Prise Salz
Speisestärke

Zubereitung
Eine Auflaufform dünn einölen und großzügig mit Speisestärke ausstreuen, es sollen keine Stellen glatten  Stellen verbleiben. 
Das Erdbeerpüree in einer großen Schüssel mit der gemahlenen Gelatine verrühren und quellen lassen. Das Eiweiß mit dem Salz steif schlagen und im Kühlschrank kalt stellen.  
In der Zwischenzeit den Zucker mit dem Sirup und Wasser aufkochen lassen und bei mittlerer Hitze köcheln lassen bis der Sirup ca. 120°C erreicht hat.
Den Topf von der Platte ziehen und den Sirup in einem sehr dünnen Strahl und unter stetigem Rühren über den Schüsselrand in die Gelatine laufen lassen - nicht direkt in die Gelatine, da sie sonst zu heiß wird. Die Gelatine kühlt auf dem Weg über den Schüsselrand nach unten etwas ab.
Die Gelatine-Sirupmasse mit dem Mixer auf höchster Stufe aufschlagen, bis sie richtig dick wird, dann das geschlagene Eiweiß dazugeben und weiterschlagen, bis die Masse sehr fluffig und nur noch leicht rosa ist. 
Die Masse in die vorbereitete Form geben, glatt streichen, dünn mit Stärke bestreuen und mehrere Stunden oder über Nacht ruhen lassen.  
Am nächsten Tag die Marshmallows aus der Form stürzen und mit einem mit Stärke bepuderten Messer in Stücke schneiden. Nochmals ganz dünn mit Stärke bestreuen, dann in einem luftdicht verschließbaren Gefäß aufbewahren.
Quelle: The Culinary Trial

Kalte Gurkensuppe mit gebeiztem Wacholder-Saibling

Ein kleiner Gruß aus meiner 30°C warmen Dachwohnung, da geht nur noch Salat, n Bütterken oder eben eine kalte Suppe.
Kalte Gurkensuppe ist neben Gazpacho sicher die erfrischendste Suppe überhaupt und schlägt gleich zwei Fliegen mit einer Klappe - sie erfrischt und man muss den Herd nicht anschmeißen, sondern es genügt ein Blender, bzw. Foodprozessor. Wenn Ihr weder das ein, noch das andere habt, klappt es aber natürlich auch mit einem Stabmixer.
 Kalte Gurkensuppe mit gebeiztem Wacholdersaibling
Falls Euer Mixer nicht so kräftig ist, schält die Gurke lieber, dann bleiben nicht so große Schalenstücke zurück - das ist nicht nur unangenehm auf der Zunge, sondern sieht auch nicht so hübsch aus. Habt Ihr aber einen kräftigen Foodprozessor, lasst die Schale unbedingt dran, die bringt nämlich noch ne Menge Geschmack und sorgt für eine schöne grüne Farbe. 

"drop" Baltic Sea GinIch habe für diese Suppe Vierländer Minigurken verwendet, die ob der Größe nur wenig Kerne enthalten und sehr kräftig im Geschmack sind. Größere Gurken solltet Ihr vor der Verarbeitung entkernen, sonst verwässert die Suppe zu sehr. Die Mengenangabe in der Zutatenliste gilt in dem Fall natürlich für die entkernten Gurken.

Wenn Ihr gerne eine dickflüssigere Suppe mögt, nehmt türkischen oder griechischen Joghurt und ersetzt die Buttermilch durch Schwedenmilch, dadurch bekommt die Suppe eine ganze Menge mehr Struktur - ich mag die flüssigere Variante aber lieber und verwende daher normale Buttermilch und keinen stichfesten Joghurt. 

Noch eine Empfehlung für die Hamburger und Niedersachsen: 
Den Wacholdersaibling kaufe ich immer am Stand der Forellenzucht Benecke auf dem Isemarkt. Wenn ich nicht gerade selbst beize, ist er zu einem ganz festen Standard bei uns geworden, so lecker schmeckt er. 
Falls Ihr mal auf den Isemarkt kommt oder in der Nähe von Jelmstorf wohnt, schaut dort unbedingt mal vorbei, es lohnt sich wirklich - nicht nur wegen des grandios leckeren gebeizten Saiblings, sondern auch wegen der anderen Fischspezialitäten.  

Kalte Gurkensuppe mit gebeiztem WacholdersaiblingZutaten 
500 g Bio-Gurken (Vierländer Minigurken)
3 confierte Knoblauchzehen 
1/2 Bund Dill 
Einige Zweige Kerbel  
300 g Joghurt 
200 g Buttermilch 
3 EL Rapsöl
Saft und Abrieb einer halben Bio-Limette 
2 EL Gin
Salz 
Piment d'Espelette

1 gebeiztes Saiblingsfilet 

Zubereitung
Die Gurken waschen, die Stielenden entfernen (eine kleine Gurke beiseite legen) und die Gurken grob zerteilen. Zusammen mit dem Knoblauch, Kräutern, Joghurt, Buttermilch, Rapsöl und Limettensaft und -abrieb in einen Foodprozessor geben und solange pürieren, bis die Flüssigkeit möglichst glatt ist. 
Mit Salz und Piment d'Espelette würzen und je nach Vorliebe mit einem Schluck Gin abschmecken. Im Kühlschrank kalt stellen. 
Vor dem Servieren, die zurückbehaltene Gurke in Würfel und den Saibling in möglichst dünne Scheiben schneiden.
Die Suppe auf Tellern verteilen, Gurkenwürfel in die Mitte geben und den Fisch darauf anrichten. Eiskalt servieren. 
Abgewandelt nach einem Rezept aus Das Kochbuch von GU (Affiliate-Link)

Zitronensorbet ~ Sorbetto al Limone ☼

Eigentlich bin ich gar nicht da. Wenn Ihr diesen Beitrag lest, liege ich wahrscheinlich gerade mit einem Coolpack im Arm auf dem Sofa und leide lautstark still und heimlich vor mich hin. Zu essen gibt's bei uns dieses Wochenende nix Großes, bei dieser Hitze werde ich mich dem Herd nicht auf 2 m nähern - ok, zugegeben, das ist einigermaßen unwahrscheinlich, weil ich dann die Küche überhaupt nicht betreten könnte. Ein Meter wäre schon nicht machbar ;o)
Ich melde mich eigentlich nur aus meiner kleinen Sommerpause, weil die aktuelle Hitze dringend einen Erste-Hilfe-Beitrag erfordert - Ihr braucht sicher eine Abkühlung, ein leckeres Wochenendeis.

Zitronensorbet
Zitronensorbet ist für mich DAS Eis. Wenn ich mir früher in der Eisdiele einen Eisbecher bestellt habe, dann nicht selten Zitroneneis pur und auch jetzt noch muss die letzte Kugel in der Waffel immer und unbedingt eine Kugel Zitroneneis sein. Wenn ich aber weiß, dass eine Eisdiele ein richtig gutes Zitroneneis anbietet, dürfen es auch jetzt noch gerne 3 Kugeln Zitrone am Stück, bzw. in der Waffel sein. Versteht sich also von selbst, dass es bei den aktuellen Temperaturen unbedingt ein Zitroneneis geben muss, oder?

Das Rezept stammt aus einem Eisbuch, das gerade erst diese Woche bei mir eingetrudelt ist, The Icecreamists von Matt O'Connor*. Eine ausführliche Rezension bekommt Ihr, sobald ich noch ein paar Rezepte ausprobiert habe, dieses Zitronensorbet-Rezept kann sich schon mal sehen lassen - soooo lecker! 
Die Originalmenge hab ich daher direkt mal verdoppelt, so wird die Eismaschine auch ausgenutzt und das Sorbet ist eh in Nullkommanix aufgefuttert. 

Ich wünsch Euch ein schönes Wochenende und nicht vergessen: immer schön viel Eis essen!

Amalfi-ZitronenZutaten 
400 ml Wasser
400 g Zucker 
300 ml frisch gepresster Zitronensaft (ca. 8 Zitronen)
Schale von 2 Biozitronen

Zubereitung 
Das Wasser mit dem Zucker in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten weiterköcheln lassen. 
In der Zwischenzeit die Biozitronen gründlich waschen, schälen und die Schale zum Sirup geben. Beim Schälen unbedingt darauf achten, dass so wenig Weißes wie möglich mit abgeschält wird, da das Sorbet sonst zu bitter wird. 
Die Zitronen auspressen und 300 ml Zitronensaft zum Sirup dazugeben. 
Den Sirup von der Platte ziehen und komplett abkühlen lassen, den Zitronenabrieb entfernen. Über Nacht im Kühlschrank runterkühlen. 
Am nächsten Tag die Sorbetgrundmasse in der Eismaschine kalt rühren, bis die Masse fest ist. In der Zwischenzeit eine Metallschüssel im Gefrierschrank vorgefrieren. 
Die fertige Eismasse in den vorgefrorenen Behälter umfüllen und nochmals ca. 2 Stunden nachfrieren, das Sorbet ist aber natürlich auch direkt aus der Eismaschine* verzehrbar.

Zubereitung  
Die Biozitronen mit einem Sparschäler schälen, dabei darauf achten, möglichst wenig Weißes mit abzuschälen, da der Sirup sonst leicht bitter wird. 
Alle Zutaten in den Mixtopf geben und für 15 Minuten bei 100°C auf Stufe 2 aufkochen. Den Messbecher nicht aufsetzen, sondern den Garkorb als Spritzschutz verwenden. Den fertigen Sirup in eine Flasche umfüllen und vollständig abkühlen lassen. 

Am nächsten Tag den Sirup für ca. 45 Minuten in der Eismaschine gefrieren. In der Zwischenzeit eine Schüssel im Gefrierschrank vorgefrieren. Die fertige Sorbetmasse in den vorbereiteten Behälter umfüllen und nochmals ca. 2 Stunden nachfrieren, das Sorbet ist aber natürlich auch direkt aus der Eismaschine verzehrbar.
Zitronensorbet
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Quinoa-Kichererbsensalat mit Feta

Ich weiß ja, den Salat wolltet Ihr eigentlich gar nicht, aber schaut mal aufs Thermometer - bei DEN Temperaturen geht nix anderes als ein Salat und dieser ist der einzige, den ich momentan in petto hab. Also gibt's heute nen Quinoasalat mit schwarzen Kichererbsen, es wird schließlich gegessen was auf den Tisch kommt! ;o)

Für mich hatte der Salat gleich zwei Premieren in petto, es war nämlich das erste Mal, das ich Quinoa gegessen habe (die Packung stand schon ein halbes Jahr bei mir rum und musste nun endlich mal verbraucht werden) und von schwarzen Kichererbsen hatte ich bis vor ein paar Wochen noch gar nichts gehört. 
Gefunden hab ich die schwarzen Kichererbsen zufällig beim Stöbern im Schlemmer- markt Freund in Kiel.
Schwarze Kichererbsen sind im Vergleich zu den üblichen weißen geschmacks- intensiver, nussiger und auch fester. Sie bleiben kleiner und haben eine festere Schale. 
Ich mag sie sehr gerne, verwende sie aber nur als Farbtupfer, da sie nicht gerade ein Schnäppchen sind. Falls Ihr mal schwarze Kichererbsen entdeckt, greift zu und probiert sie unbedingt mal aus!

Zutaten
150 g schwarze Kichererbsen 
250 g Quinoa
2 rote Zwiebeln
100 g eingelegte getrocknete Tomaten
3 Caprostaler
1 Bund Minze 
Salz und Pfeffer
4 EL Olivenöl
2 EL dunkles Sesamöl
ein guter Spritzer Limettensaft

Zubereitung
Die Kichererbsen über Nacht in kaltem Wasser einlegen. Am nächsten Tag das Wasser abgießen und die Kichererbsen mit Wasser bedeckt in einen Topf geben. Kochen, bis die Kichererbsen gar sind. Abgießen, abbrausen, gründlich abtropfen lassen und beiseite stellen. 
Nun den Quinoa in den Topf geben und großzügig mit Wasser bedecken. Mit einem TL Salz zum Kochen bringen und bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten kochen bis der Quinoa gar ist. Abgießen, abbrausen und gut abtropfen lassen. Kichererbsen und Quinoa in eine Schüssel geben. 
Die Zwiebeln in sehr feine Streifen schneiden, die eingelegten Tomaten ebenfalls in Streifen schneiden. Beides mit den Kichererbsen und dem Quinoa vermischen und mit Oliven- und Sesamöl verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit Limettensaft abschmecken. Die Minze in feine Streifen schneiden und zusammen mit den Tomaten- und Zwiebelstreifen dazugeben und locker vermischen. Den Feta zerbröseln und ebenfalls unterheben. Etwas durchziehen lassen.

Tarte au Citron

So, nachdem es in der letzten Woche nur Lesefutter gab, die KuLa-Küche aber ansonsten kalt geblieben ist, wird es höchste Zeit, endlich mal wieder etwas leckeres auf den Tisch zu bringen! Und weil die Zeit seit dem letzten Rezept schon n büschen her ist, gibt's heute direkt etwas Süßes - als kleine Wiedergutmachung.
Ich hatte Euch ja beim Zitronenextrakt bereits versprochen, zu zeigen, was ich mit dem ganzen Zitronensaft gemacht habe. Heute kommt also die Auflösung, eine Tarte au Citron, bzw. DIE Tarte au Citron, es war nämlich die beste Tarte au Citron, die ich bisher gegessen habe. 
Ich habe ja bereits vor 3 Jahren eine Tarte au Citron gebloggt, diese hier ist aber viel besser - mit ganz, ganz großem Abstand. 

Tarte au CitronDas Rezept stammt mal wieder von David Lebovitz, einer meiner ersten Anlaufstellen, wenn es um Desserts, Kuchen und natürlich Eis geht, denn David Lebovitz hat auch das meiner Meinung nach beste Eisbuch überhaupt geschrieben - womit wir schon wieder beim Thema Kochbücher wären ;o)
Wenn Ihr kein Problem damit habt, dass die Bücher von David Lebovitz nur in englisch erhältlich sind, schaut Euch Ready for Dessert* und The Perfect Scoop* unbedingt mal genauer an - beide Bücher gehören zu meinen absoluten Favoriten und sind aus meinem Bücherregal nicht mehr wegzudenken, genauso wie der Blog von David Lebovitz aus meiner Favoritenliste. 

Tarte au Citron
Eine Tarte au Citron ist kinderleicht zubereitet und perfekt zur Verwertung größerer Mengen Zitronensaft. Da ich sehr gerne und viel Zitronenabrieb verwende, Zitronensaft dagegen aber nicht so oft, für mich die ideale Möglichkeit, gleich einen ganzen Schwung aufzubrauchen.
Falls Euch der Zitronencreme-Jieper überkommt und Ihr Euch nicht mehr zurückhalten könnt, esst die Creme einfach ohne Boden, die schmeckt nämlich auch als Pudding köstlich.
Solang die Erdbeersaison noch läuft, schmeckt eine Zitronentarte natürlich besonders gut, wenn sie mit einigen Erdbeeren serviert wird, aber auch ohne oder in Kombination mit anderen Beeren schmeckt sie einfach toll. 

Tarte au Citron
Backt die Tarte unbedingt am Vortag, lasst sie dann im Kühlschrank über Nacht richtig durchkühlen und serviert sie gut gekühlt, dann schmeckt sie eindeutig am besten. 
Beim Boden hab ich nicht das Rezept von David Lebovitz, sondern mein bewährtes Tarteboden-Rezept verwendet, weil das so herrlich "keksig" ist. 

Amalfi-Zitronen
Zutaten für eine normalgroße runde oder eckige Tarteform

Sandteig
250 g Mehl Typ 405
125 g weiche Butter
125 g Puderzucker
1 Ei

Füllung 
125 ml frisch gepresster Zitronensaft
Abrieb von einer unbehandelten Bio-Zitrone
100 g Zucker
85 g Butter 
2 große Eier 
2 Eigelbe 

Außerdem
Puderzucker zum Karamellisieren

Zubereitung

Sandteig

Alle Zutaten in einer Schüssel vermengen, nur solange kneten, bis sich alles zu einem Teig verbunden hat.

Den Teig zu einer Kugel formen, in Klarsichtfolie wickeln und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen, besser aber über Nacht.
Den Teig ca. 30 Minuten vor der Weiterverarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen und auf der gut bemehlten Arbeitsfläche dünn mit dem Nudelholz ausrollen. Auf das Nudelholz aufrollen und über der Tarteform wieder abrollen. Die Tarteform mit dem Teig auslegen und den überschüssigen Teig am Rand abschneiden. In regelmäßigen Abständen mit einer Gabel einstechen und erneut für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, mit Backpapier abdecken und getrocknete Bohnen oder andere Hülsenfrüchte daraufgeben. 10 Minuten bei 180°C im Ofen blindbacken. Bohnen und Papier entfernen und weitere 5 Minuten backen.

Zitronen-Füllung 
Zitronensaft
Die Zitrone gründlich unter fließendem heißen Wasser reinigen und mit einem Sparschäler so dünn wie möglich die Schale abschälen, es soll so wenig Weißes wie möglich an der Schale verbleiben. 
Den Zitronensaft mit dem Zucker, Butter und dem Zitronenabrieb in einem Topf  erhitzen. Beiseite stellen und ca. eine Stunde ziehen lassen. 

Die Eier mit den Eigelben verkleppern. Die Schale aus dem Zitronensaft entfernen und den Zitronensaft erneut erhitzen. 3 EL des erhitzen Zitronensaftes zu den Eiern geben und alles miteinander verrühren. Die Eier in einem dünnen Strahl unter stetigem Rühren in den Zitronensaft einlaufen lassen, dann die Masse erneut bei mittlerer Hitze erwärmen, währenddessen komstant rühren, damit die Eier nicht ausflocken oder ansetzen. 
Sobald die Masse deutlich eingedickt ist und am Rand leicht anfängt zu blubbern, von der Platte ziehen und auf dem vorgebackenen Tarteboden verteilen. 
Glattstreichen und im auf 180°C vorgeheizten Backofen ca. 5-10 Minuten backen, der Lemoncurd soll sich nur etwas setzen. 

Die Tarte aus dem Backofen nehmen, komplett abkühlen lassen und über Nacht im Kühlschrank durchkühlen lassen. 
Vor dem Servieren die Tarte mit Puderzucker bestreuen und mit einem Bunsenbrenner karamellisieren. Nach Geschmack mit Erdbeeren, anderem Beerenobst, oder auch pur servieren.
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Erdbeeren