Blogroll

Früher war alles besser...

  • da war alles billiger
  • die Bahn noch pünktlich
  • haben die Kinder noch draußen gespielt
  • waren die Renten noch sicher
  • da hieß Twix noch Raider und wir hatten nen Kaiser
     
Früher war aber nicht nur die Welt allgemein, sondern auch die Food-Bloggerszene im Besonderen besser.
Es gab grad mal eine Handvoll deutschsprachige Food-Blogger, die deutschsprachige Food-Bloggerszene war klein und übersichtlich, jeder kannte jeden und alle hatten sich ganz bannich lieb. Regelmäßige Blog-Events gab es grad mal ne Handvoll - alle natürlich nur zum Wohl der Blogger ausgerichtet, aber das versteht sich ja von selbst...
Überflüssig auch zu erwähnen, dass selbstverständlich ausschließlich inhaltlich konstruktive und äußerst anspruchsvolle Kommentare hinterlassen wurden - logisch.
Selbstverständlich waren die Food-Blogs der guten alten Zeit auch alle komplett werbefrei, aber auch das versteht sich ja schon fast von selbst, oder?
Dass die Fotos früher ausschließlich mit der kleinen Taschenknipse gemacht wurden und es weder wichtig war, dass das gezeigte Essen lecker aussieht, noch, dass das Bild einigermaßen anständig belichtet/scharf, usw. ist, brauche ich sicher gar nicht mehr zu erwähnen...

Alles war gut, bis, ja bis sich auch im gemeinen Volk herumgesprochen hatte, dass zum Bloggen gar nicht wirklich viel gehört, man weder besondere HTML-Kenntnisse, noch eine spezielle Ausrüstung benötigt, sondern sich innerhalb nur weniger Minuten und komplett gratis einen eigenen Blog basteln kann und schwubbdiwubb in Nullkommanix selbst ein Foodblogger ist - fürchterlich sowas! 
Aber das allein wäre ja gar nicht das Schlimmste, wären unter diesen "neuen Blogs" (mittlerweile wird nämlich fleißig in die sog. "Urgesteine" und "neue Blogs" unterteilt), nicht auch noch ein ganzer Haufen "perfekter und einheitlicher Trendblogs", die außer "schön fotografiertem Türmchenfraß" mal grad noch ihr eigenes Ego präsentieren - geht ja gar nicht! Pfui Deibel!

-------------------------------------------- C U T ! --------------------------------------------

Jetzt mal Butter bei die Fische ...  
Als ich vor jetzt mittlerweile 3 Jahren meinen kleinen Laden eröffnet habe, bin ich in der damals tatsächlich noch recht übersichtlichen Bloggerszene sehr herzlich aufgenommen worden. Kaum hatte ich die Pforten geöffnet, kam auch schon nach kurzer Zeit der erste Kommentar - ich war komplett begeistert! 
Nach und nach lernte ich dann viele interessante Blogs kennen, ich hatte ja keine Ahnung, dass vor mir überhaupt schon Jemand auf die Idee gekommen war, Rezepte in einem Blog ins Netz zu stellen, sondern dachte tatsächlich, dass ich damit eine neue Blogrichtung begründet hatte. Jaja, ich weiß, in diesem Punkt hab ich wirklich hinterm Mond gelebt ;o)

Zu Beginn hat mir diese "Szene" richtig gut gefallen, hatte ich mich doch grad aus "Europas größtem Kochforum" verabschiedet und war froh, hier nun mein ganz eigenes Ding durchziehen zu können, mir nicht mehr vorschreiben lassen zu müssen, wie ich Rezepte formuliere und aus welcher Perspektive ich ein Gericht fotografiere. 
Bis ich irgendwann merkte, dass auch in dieser sogenannten "Szene" nicht alles so eitel Sonnenschein war. Die Zickereien reichten von (sinngemäß) "das Gericht hab ich schon vor 3 Jahren in meinem Blog vorgestellt - gäähn" (so what? Das interessiert mich nu wirklich nich die Bohne), über Unterstellungen und Verleumdungen, als ich einen Blog-Event in einem anderen Blog ausgerichtet hab, bis zu Beleidigungen in den Kommentaren anderer Blogs. Ich will da gar nicht ins Detail gehen, wer gemeint ist, weiß das auch so... 

Meine Konsequenz, nachdem ich die entsprechende Person recht deutlich meines Blogs verwiesen habe, war auf jeden Fall, dass ich mich aus diesem ganzen Blogger-Klüngel zurückgezogen habe. Ich hab nur noch in den seltensten Fällen in anderen Blogs kommentiert und mich auch sonst komplett auf meinen eigenen konzentriert und kaum noch nach links und rechts geschaut.

In der Zwischenzeit sind natürlich unheimlich viele neue Blogs dazugekommen, von denen ich auf viele gar nicht mehr verzichten kann und möchte - hab ich dadurch doch unendlich viele tolle Rezepte und Anregungen bekommen, unglaublich nette Menschen kennengelernt und auch meine Fotografie-Kenntnisse und -Fähigkeiten entscheidend verbessern können. Leider grassiert in einem Teil der deutschen Bloggerszene seit einigen Wochen eine mehr als unangenehme Krankheit - es wird gejammert und gemeckert, was das Zeug hält. Schließlich hat sich die Bloglandschaft in den letzten 3-4 Jahren, besonders aber in den letzten Monaten, so entscheidend verändert (und selbstverständlich ausschließlich zum Schlechten), das muss anscheinend angemessen beweint werden.
Neben den schon erwähnten Türmchenschichtern ist nun noch ein weiterer Bloggerschlag dazu gekommen, den es zu schneiden gilt, nämlich die, die die Bloggerszene mit selbstveranstalteten Blogevents überfluten - natürlich nur, um mehr Verlinkungen über andere Blogs und entsprechend mehr Zugriffe im eigenen zu bekommen. Bäh! Schämen sollten die sich!
Neuerdings wird mit der Event-Flut sogar das Ende der Food-Blogszene generell herbeigeredet, weil das Verhältnis Leser/Anzahl der Blogs immer ungünstiger wird - sorry, aber das ist kompletter Bullshit und zeigt nur sehr deutlich, dass da Jemand wirklich überhaupt keine Ahnung hat. Ich kenne nicht nur meine eigenen Blogzugriffe und weiß, dass es gerade in diesem Jahr einen ziemlichen Anstieg der Leserzahlen in vielen Blogs gab. Wenn es irgendwo bergab geht, bzw. ein Blog nicht so richtig in die Gänge kommt, sollte man sich vielleicht überlegen, ob es nicht auch an den Inhalten des eigenen Blogs, bzw. an der Art, wie er geführt wird liegt. Dafür die steigende Zahl der Blog-Events verantwortlich zu machen ist wirklich lächerlich.  
Ein weiterer Punkt, der immer gerne als negativ angeführt wird, ist schlichtweg die Anzahl der Food-Blogs - fürchterlich unübersichtlich isse geworden, die "Szene"!
Ich versteh's nicht, das will mir wirklich nicht einleuchten, aber wem die Bloggerszene zu unübersichtlich geworden ist, den zwingt doch niemand, sich jeden Tag einmal quer durch sie durch zu lesen. Warum lesen diese Personen dann nicht einfach weiterhin ihre 10-15 angestammten Lieblingsblogs und lassen die anderen links liegen? 
Ich hab zwar eine riesige Blogroll, wer aber denkt, dass ich die täglich durcharbeite, der ist komplett auf dem Holzweg. Wirklich lesen tue ich gerade mal ne Handvoll Blogs, bei anderen wird dann quasi nach Überschrift entschieden - es gibt schließlich auch noch ein Leben abseits vom Blog.

Natürlich gibt es auch Einiges, was mich persönlich stört, an der "Szene" im Allgemeinen oder einigen Blogs im speziellen. So finde ich es mehr als lächerlich, wenn man sich selbst als einen der meistgelesenen/erfolgreichsten deutschen Food-Blogs bezeichnet - man muss nur mal die Leserzahlen mit denen anderer, wirklich erfolgreicher Blogs vergleichen und sieht sofort, dass das an den Haaren herbeigezogen ist. Wer aber meint, sich so präsentieren zu müssen, der soll das halt tun.
Einige Events finde ich auch nicht so dolle, bzw. mir erschließt sich der Sinn nicht - aber daraus kann man doch seine persönlichen Konsequenzen ziehen, die entsprechenden Blogs nicht mehr zu besuchen und sie ebenfalls nicht zu verlinken - ferddich! Ständig rumzujammern, dass die "neuen Blogger" (ebenfalls eine grässliche neue Unart, in "neue Blogger" und "Bloggerurgesteine" zu unterscheiden - an was mich das erinnert, schreib ich jetzt besser nicht) alle so böse, geld- und klickgeil sind und ihnen im Vorwege schon eine kurze Lebensdauer zu prophezeien ist wirklich Kinderkram!

Leute, macht Euer Ding, freut Euch an Eurem Blog, Euren tollen Lesern und lest die Blogs, die Euch ansprechen, interessieren und deren Betreiber Ihr mögt - so einfach ist das! 
Meine Konsequenz aus diesem ganzen Gejammere? Ich bin mal wieder bannich froh, mit diesem Klüngel nix zu tun zu haben, sondern hier in meinem eigenen Blog, im Forum und in den Blogs, die ich gerne mag, mit freundlichen und gut erzogenen Menschen zu tun zu haben, die es weder nötig haben, andere in ihren eigenen, anderen Blogs, bei Facebook, Twitter oder wo auch immer zu denunzieren, sich drüber lustig zu machen oder alles schlecht zu reden/schreiben.

Allen, die mit dem Gedanken spielen, einen eigenen Food-Blog zu gründen, möchte ich noch auf den Weg geben: Macht das! Bloggen macht riesigen Spaß, man lernt viele tolle Menschen kennen und bekommt so unglaublich viele Anregungen, dass man gar nicht mehr aus der Küche rauskommt - ok, das kann natürlich auch kontraproduktiv sein ;o)
Lasst Euch nicht einreden, dass Euer Blog keine Chance hat, sein kleines Stückchen vom großen Kuchen abzubekommen oder dass er schlechter ist als die Blogs, die schon seit mehreren Jahren bestehen (dafür aber oftmals nur noch sehr lieblos geführt werden). Es gibt für alle eine eigene Nische. 

So, und nu hab ich anderweitig zu tun - Lebkuchen backen!

Cranberry-Pistazien-Biscotti

Bereit für die nächste Runde Kekse? Ein paar Rezepte kommen noch, also ja nicht schlapp machen!
Bisher hab ich Biscotti nur in Form von Biscotti di Prato, alias Cantuccini gemacht - allerdings war das nix für meinen Mitesser, denn der mag ja keine Nüsse/Mandeln und ich hab's eh nicht so unbedingt mit Keksen, jetzt mal von den neulich viel zu spät entdeckten Sablés chocolat à la fleur de sel abgesehen ;o)
Cantuccini gab's also nur für die Mutter oder mein Mitesser hat sie mit ins Büro genommen, denn da die Kekse ja eh schon trocken sind, halten sie sich lange und so hatte er immer eine Kleinigkeit parat, wenn mal ein hungriger Kollege vorbeigekommen ist - was gar nicht so selten vorkommt, wenn sich erstmal rumgesprochen hat, dass da eine prallgefüllte Keksdose rumsteht ;o)
Wenn Ihr bisher keine Biscotti kennt und dieses Rezept jetzt Euer Interesse geweckt hat, denkt dran - Biscotti sind furztrocken recht knusprig und zum Dippen im Kaffee oder Espresso gemacht. Also im Nachhinein nicht ankommen und beschweren! 

Damit auch mein Mitesser endlich mal in den Genuss von Biscotti kommt, hab ich mir diese Variante überlegt, die dazu noch besonders schick aussieht und durch die rot-grün-Färbung perfekt in die Weihnachtszeit passt.
Ich hatte schon öfter mal Biscotti mit Pistazien und Cranberries gesehen, die Rezepturen gefielen mir aber nie so wirklich. Bei diesen hab ich mich nun am bereits erprobten Biscotti di Prato-Rezept orientiert und dann nur noch entsprechend abgewandelt - nun schmecken sie auch meinem Mitesser ;o)

Zutaten
450 g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
250 g Puderzucker
3 Eier
1 großzügige Prise Salz
Abrieb von 2 Bio-Orangen
100 g Pistazien
80 g Cranberries

Zubereitung
Die Cranberries und die Pistazien grob hacken, beiseite stellen.  
Das Mehl mit dem Backpulver in einer Schüssel vermischen. Den Zucker, Eier, Salz, gehackte Pistazien und Cranbereies dazugeben und alles zu einem festen Teig verkneten.
Den Teig in 2 Portionen teilen und auf der bemehlten Arbeitsfläche zu Rollen formen, die die Länge des Backbleches haben.
Auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech legen und im auf 180°C vorgeheizten Backofen 20 Minuten backen, bis die Rollen goldbraun sind.
Aus dem Backofen nehmen und die leicht abgekühlten, aber noch weichen Rollen mit einem scharfen Messer schräg in Scheiben schneiden.
Die Scheiben aufrecht auf das Backblech stellen und nochmals ca. 10 Minuten bei 180°C backen, bis sie richtig schön fest sind. Je nach Backofen, evtl. etwas länger backen. Wer die Biscotti schön hell mag, trocknet sie bei 100°C für ca. 30 Minuten, dann sind sie auf jeden Fall richtig hart ;o)
Auf einem Kuchenrost abkühlen lassen und gut verschlossen in einer Keksdose aufbewahren.

Und gewonnen haben ...

Sacht mal, seid Ihr wahnsinnich? Habt Ihr Euch mal angeschaut, wieviele Kommentare zu meiner kleinen Care-Paket-Verlosung zusammen gekommen sind? 176, in Worten hundertsechsundsiebzig! Unglaublich, damit hätte ich im Leben nicht gerechnet!
Mal von der Anzahl der Kommentare abgesehen, war es aber vor allem der Inhalt, der nicht nur mich, sondern auch meinen Mitesser so manches mal richtig gerührt hat. 
Natürlich seh ich anhand meiner Besucherzahlen, dass der KuLa nicht so ganz unbeliebt ist, dass er für viele aber eine so liebgewonnene Institution geworden ist - das kann ja keiner ahnen! ;o)
Vielen, vielen Dank für die vielen lieben Worte, Ihr glaubt gar nicht, was für eine große Freude Ihr uns damit gemacht habt! Wenn ich in Zukunft mal wieder nen kleinen Durchhänger habe, werd ich mir einfach all die schönen Kommentare durchlesen und meine schlechte Laune wird im Nu wie weggeblasen sein.  

Soll ich so langsam mal zum Wesentlichen kommen? Nene, zuerst muss ich noch loswerden, dass ich mir für die Verlosung eigentlich so einen Random.org-Zufallsgenerator besorgt und sogar in Mädchenrosa aufgehübscht habe (sollte ja schließlich für sonen Anlass schick aussehen), dann aber gleich bei den beiden ersten Auslosungen vergessen hab, nen Screenshot zu machen. Ja, ich weiß ... Schussel ich ;o)
Nu standen wir auf jeden Fall vor der Wahl, nochmal durchlaufen lassen oder ohne Screenshot und da mein Mitesser gesagt hat, dass das auch ohne geht, gibt's die Gewinner nun also ohne mein mordsschickes rosa Mädchen-Abstimmungstool ... 

Also, denn wolln wir mal, oder? Fangen wir mit Gewinnerin Nummer 1 an. Trommelwirbel... (jahaaa, raufklicken! Immer hübsch der Reihe nach! ;o) )
Meine Damen und Herren, es ist:


Beim zweiten Durchlauf blieb der Zufallsgenerator bei einer von mir sehr geschätzten "Kollegin" stehen, nämlich bei 


Das dritte Care-Paket geht wieder an eine Leserin, und zwar an die 

Sabine  von ums Eck ;o)

Wie weit die Reise für das 4. Packerl sein wird, weiß ich nicht, aber es geht auf jeden Fall an  


und last but not least, das 5. Päckchen macht sich auf den Weg zu 


Meinen herzlichsten Glückwunsch an alle Gewinner, ich hoffe, Ihr werdet viel Freude mit meinen kleinen Päckchen haben! :o)

Ach so, und wo wir grad dabei sind, Ihr wollt sicher auch wissen, was in den Päckchen überhaupt drin ist, oder? 
Eigentlich wollte ich noch ein Bild machen, aber da ich zwei Zutaten ganz frisch vor dem Versenden zubereite, gibt's nur ne kleine Liste:
Allen, die leider nicht gewonnen haben, möchte ich trotzdem nochmals für die wirklich unglaublich berührenden Kommentare danken - für die vielen lieben Worte hättet Ihr alle mindestens ein solches Päckchen verdient. Ihr seid die Besten!

Ein Buch, eine Liste und das Ende einer Verlosung

Für den Fall, dass Ihr es noch nicht über die diversen Anderen Kanäle wie Facebook, Google+ oder das Alles Hausgemacht-Forum mitbekommen habt, das Hüttenhilfe PDF-Kochbuch zum letzten Fremdkochen Tartes ist fertig - endlich ;o)
In den vergangenen Wochen haben wir kräftig gebastelt und unsere Köpfe zum rauchen gebracht, hier und da noch dran gefeilt und nun isses endlich da und bereit, kostenlos von Euch runtergeladen zu werden. Ich bin schon ziemlich stolz auf unser kleines Werk, weil ich es gar nicht mal so unschick finde und die Auswahl an unterschiedlichsten Rezepten wirklich klasse ist.
Schaut es Euch unbedingt an, ladet es herunter und vor allem, kocht, bzw. backt reichlich nach - dafür haben wir es ja gemacht ;o)
Wenn Ihr auch gerne Teil eines solchen Projektes sein möchtet, habt Ihr jetzt und auch in Zukunft die Möglichkeit, am Fremdkochen teilzunehmen - dafür braucht Ihr auch keinen Blog, sondern nur ein passendes Rezept. Wie das Fremdkochen genau funktioniert, findet Ihr hier.
Aktuell läuft gerade das Fremdkochen Kulinarische Geschenke, zu dem Ihr noch bis Ende des Jahres Eure Rezepte einreichen könnt. Wir basteln dann im Januar wieder ein Kochbuch daraus und stellen auch das online zum Download bereit.  

Zum nächsten Punkt der Tagesordnung ;o)

Seit gestern hab ich wieder eine kleine Neuerung eingebaut, vielleicht habt Ihr es schon entdeckt. Die Blogroll ist nun nicht mehr rechts in der Sidebar untergebracht, sondern oben unter dem Reiter Blogroll zu finden. 
Bisher habe ich immer sehr gern und rege die Seite genussblogs.net genutzt, war mit Vollständigkeit der in die Liste aufgenommenen und aufgeführten Blogs aber immer unzufriedener. Blogs wie Pi mal Butter, der zu meinen absoluten Lieblingsblogs gehört, wurden auch nach mehrmaliger Nachfrage nicht aufgenommen, stattdessen jetzt aktuell aber eine ganze Reihe von Weinblogs, die mich nunmal so ganz und gar nicht interessieren ;o)
Also hab ich mir jetzt meine eigene Genussblogs-Liste gebastelt ;o). Evtl. passe ich das Layout noch ein bißchen an das des KuLas an (wenn man es genau nimmt, ist das nämlich ein eigenständiger Blog, der nur mit dem KuLa verlinkt wurde ;o) ), ansonsten find ich das aber schon ganz übersichtlich. 
Ihr habt noch einen interessanten Food-Blog in petto, der in der Liste auf keinen Fall fehlen darf? Immer her mit Euren Vorschlägen!

Punkt 3 der Tagesordnung 
Ich mach es ganz kurz - heute Abend um 24.00 Uhr endet die Möglichkeit, an meiner kleinen Verlosung teilzunehmen. Wenn Ihr also die Chance auf eins der 5 von mir zusammengestellten Care-Pakete wahrnehmen möchtet, solltet Ihr unbedingt noch mitmachen.

So, und nu noch ein schönes Wochenende - morgen geht's dann an die Verlosung :o)

Orangen-Kardamom-Sirup oder Fanta in lecker

Das Zitrusschalen sind getrocknet, atomisiert und luftdicht verpackt, heute geht's wie versprochen dem Saft an den Kragen!
Wenn man nur eine kleine Menge Pulver herstellt, kann man den Saft natürlich mal eben so zwischendurch austrinken, wenn Ihr aber wie ich für die Weihnachtsgeschenke- produktion eine etwas größere Menge herstellt, lohnt es, sich auch Gedanken um die Weiterverarbeitung des Saftes zu machen und was liegt da näher als Sirup? Nix! ;o)

Bevor ich diesen Sirup gekocht hab, war ich mir gar nicht mal so sicher, ob wir den überhaupt mögen würden, denn wenn ich etwas nicht mag, dann ist es Fanta - von Cola, Zimt und anderen Kleinigkeiten mal abgesehen ;o)
Diesem Sirup fehlt aber eine grundlegende Eigenschaft, er schmeckt nicht künstlich. Das Orangenaroma ist kräftig, wird vom Kardamom noch unterstützt und im Hintergrund kommt ganz leicht die Vanille durch. Keine Spur von diesem audringlich penetranten künstlichen Orangenaroma von Fanta und diesem ganzen anderen Softdrink-Kram.
Wenn Ihr zufällig im Vanillezucker noch eine alte (also bereits ausgekratzte, getrocknete) Vanilleschote habt, nehmt die, das reicht vollkommen. Je nachdem, wie ergiebig eine frische Vanilleschote ist, wird das Aroma nämlich sonst auch gern mal zu kräftig. 
Und wer gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit noch ne Extra-Portion Weihnachtsaroma braucht, der kann zusätzlich noch eine Stange Zimt dazugeben... Mir käm das aber selbstverständlich nie in den Sinn ;o)

Zutaten
Saft von 10 Orangen (insgesamt 1 Liter)
Saft von 2 Zitronen
500 g Zucker 
1o grüne Kardamomkapseln
1/2 frische Vanilleschote oder eine ganze ausgekratzte und getrocknete 

Zubereitung
Die Kardamomkapseln im Mörser leicht anmörsern, so dass sich die Kapseln öffnen. In einer Pfanne bei mittlerer Hitze leicht anrösten, dabei aufpassen, dass die Körner nicht anbrennen.
Die Orangen und Zitronen auspressen und den Saft zusammen mit dem Zucker und den angerösteten Kardamomkapseln in einen Topf geben. Die Vanilleschote längs aufschneiden, das Mark mit dem Messerrücken herauskratzen und zusammen mit der ausgekratzen Schote zum Saft geben. 
30-45 Minuten sprudelnd kochen, bis der Sirup schön eingedickt ist, dann durch ein feines Sieb gießen und in sterilisierte Flaschen abfüllen.

Quelle: Bettina Matthaei - Würzen