ika sushi - Sushi mit gefülltem Kalmar

Dieses Rezept habe ich vor einiger Zeit, im Rahmen meiner Sushibasteleien ausprobiert, aber bisher irgendwie vergessen, hier vorzustellen. Es ist eine recht einfach herzustellende, aber sehr eindrucksvolle Sushivariante und schmeckt zudem noch sehr lecker.



Zutaten
1 Portion
Sushi-Reis
2 mittelgroße Kalmare zu je ca. 300 g
1 Bund Frühlingszwiebeln, in Scheiben geschnitten
1 EL Wakame, getrocknet
ca. 5 cm Ingwer

2 EL glatte Petersilie, gehackt

Für amazu
3 EL japanischen Reisessig
1 EL Zucker

1 TL Salz
1 EL Sojasauce

Zubereitung
Kalmare ausnehmen und putzen. Reisessig, Zucker und Salz in einen breiten Topf geben und zum Kochen bringen. Kalmartuben, Fangarme und Sojasauce dazugeben und 2-3 Minuten bei schwacher Hitze köcheln - die Kalmare dabei immer wieder wenden.
Den Kalmar abseihen und zur Seite stellen. Wenn er abgekühlt ist, die Fangarme fein hacken. Wakame in Wasser einweichen und ca. 30 Minuten quellen lassen. Das Wasser abschütten und Wakame ausdrücken.
Den Sushi-Reis mit den Frühlingszwiebeln, den klein gehackten Fangarmen, Ingwer, Wakame und Petersilie vermengen.
Die marinierten Kalmartuben mit der Reismischung füllen und fest andrücken. Bei Zimmertemperatur 30-60 Minuten ziehen lassen, so dass sich die Aromen besser entfalten können. Die Kalmare mit einem scharfen Messer in Scheiben schneiden und auf einem Teller arrangieren.


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Bremer Labskaus

Für Labskaus gibt es sicher ebensoviele Originalrezepte wie Haushalte. Ich kenne Labskaus wie im Folgenden unten beschrieben, Corned Beef mit Kartoffeln und Zwiebeln vermischt und alle Beilagen wie Gurken, Rote Bete, Fisch und Bratei extra - ein Mischen dieser Komponenten im Topf ist unter Androhung der Höchststrafe strengstens untersagt! ;o)



Zutaten
1 Zwiebel, fein gewürfelt
1 Dose Corned Beef

ca. 700 g Kartoffeln
1 TL Senf
Gurkenwasser

Salz und Pfeffer

Beilagen
süß-würzig eingelegte Gurken
Rote Bete
Brateier
saure Bratheringe, Bismarkheringe oder Rollmöpse - keinen Matjes!

Zubereitung
Kartoffeln schälen, in Würfel schneiden und als Salzkartoffeln kochen. In der Zwischenzeit die gewürfelte Zwiebel in etwas Butter anschwitzen und das Corned Beef dazugeben, zerdrücken und weiter anschwitzen. Das Fleisch wird weich und es entsteht ein weicher Brei. Mit Senf, Salz und Pfeffer würzen und etwas Gurkenwasser dazugeben. Die gegarten Kartoffeln mit dem Stampfer nur grob zerstampfen, es soll kein Brei entstehen.
Kartoffeln zum Corned Beef geben und alles vermischen. Evtl. noch nachwürzen und mit Rote Bete, Gurken, Bratei und Fisch servieren.


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scharfe Linsen-Tomaten-Suppe mit Naan-Brot

Hülsenfrüchte waren lange Zeit kein Thema bei uns - der Herr des Hauses behauptete steif und fest, keine Hülsenfrüchte zu mögen und da sie bei mir zuhaus auch nicht gerade häufig gegessen wurden, kannte ich eigentlich nur den Linseneintopf meiner Mama (der nebenbei bemerkt der beste der Welt ist!).
Mittlerweile sind wir zu richtigen Hülsenfrucht-Fans geworden (ausgenommen Erbsen, die gehen gar nicht!)
Heute hab ich mir vorgenommen, meinen Mitesser davon zu überzeugen, dass Linsen auch sehr lecker schmecken können und es scheint ganz gut geklappt zu haben - er hat sogar nen Nachschlag verputzt :o)
Als Beilage gab es ein Knoblauch-Naan, dass ganz wunderbar zu dieser Suppe passte.




Zutaten
340 g gelbe Linsen
1 l Wasser
3 TL Olivenöl
1 Zwiebel, fein gewürfelt
1 Stange Bleichsellerie, fein gewürfelt
4 Knoblauchzehen, fein gewürfelt
500 ml Pelati
1 l Gemüsebrühe
1 TL Sambal Oelek
1/4 TL Kurkuma
1/4 TL Cumin
1/2 TL Chilipulver
2 TL Salz
gemahlener Pfeffer

Garnitur
grob gehackte Blattpetersilie
griechischer Joghurt

Zubereitung
Linsen mit 1 Liter Wasser in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Sobald das Wasser kocht, die Platte ausschalten und die Linsen abgedeckt 20 Minuten ziehen lassen.
In der Zwischenzeit in einem zweiten Topf Olivenöl und die feingehackten Zwiebeln glasig dünsten, sie sollen keine Farbe nehmen. Knoblauch und Sellerie hinzufügen und ebenfalls andünsten. Nun die Pelati dazugeben und alles ca. 5 Minuten kochen lassen. Gemüsebrühe und die Gewürze zufügen und zum Köcheln bringen.
Die Linsen abtropfen lassen, das Wasser dabei auffangen. Die Linsen zur Suppe geben und evtl. noch mit etwas Linsenwasser verdünnen. Nochmals 15 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen.
Mit jeweils 1 EL türkischem Joghurt, gehackter Blattpetersilie und nach Geschmack Sambal Oelek dekorieren.


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Pastakolleg Teil 4 - Nudeln trocknen

Selbstgemachte Nudeln und vielleicht noch eine leckere Sauce oder ein Pesto dazu - fertig ist ein wunderschönes, persönliches Geschenk. Natürlich ist es nicht ganz so optimal frische Nudeln zu verschenken, also muss man sie trocknen.
(Besonders gut klappt das, wenn man keine kleinen, hinterhältigen vierbeinigen Mitbewohner hat, die es sich zur Hauptaufgabe gemacht haben, gerade gebastelte Nudeln vom Tisch zu schubsen und sich an den Trümmern zu erfreuen oder wie eine Dampfwalze alles niedertrampeln)
Richtig durchgetrocknete Nudeln sind, unabhängig davon, ob sie Ei enthalten oder nicht, sehr lange haltbar. Vor Salmonellen muss man sich in dem Zusammenhang nicht fürchten, da getrocknete Nudeln entsprechend lange gekocht werden müssen und Salmonellen diese Kochzeit nicht lebend überstehen.

Kurze Nudeln wie Farfalle, Garganelli, Ferrazzuoli, etc. legt man nach dem Formen am Besten auf Geschirrtüchern aus und lässt sie dort gründlich trocknen.
Bei Bandnudeln gibt es verschiedene Möglichkeiten, sie in Form zu bringen - entweder, man formt Nudelnester, oder man trocknet sie auf einem Nudelständer oder Nudelbaum.
Ich trockne meine Bandnudeln am liebsten auf einem selbstgebauten Nudelbaum. Lasse sie dort solange hängen, bis sie leicht angetrocknet sind, sich aber noch nicht wellen, nehme sie dann ab, lege sie auf einen mit Geschirrtüchern ausgelegten Tisch und lasse sie dort trocknen, bis sie völlig durchgetrocknet sind. Das kann je nach Luftfeuchtigkeit und Temperatur durchaus einige Tage dauern.
Mit Nudelnestern hab ich bisher schlechte, bzw. nicht völlig zufriedenstellende Ergebnisse erzielt - es klebten doch immer mal wieder ein paar Nudeln zusammen.

Wichtig beim Trocknen der Nudeln auf einem Nudelständer ist, dass der Nudelteig nicht zu weich und die Nudeln nicht zu dick ausgerollt sind. Kommen beide Faktoren (weicher Teig und schwere, dicke Nudeln) zusammen, reißen die Nudeln während des Trocknens und sie fallen herunter.

Nudelständer gibt es von vielen Firmen und in unterschiedlichen Materialien zu kaufen, ich habe mich aber für eine selbstgebaute Holzversion, einen sog. Nudelbaum entschieden. Wenn er mal nicht benötigt wird, kann man ihn prima schmücken - ein paar dekorativ befestigte Tannenzweige zur Weihnachtszeit, oder etwas Ostergras und einige Ostereier im Frühjahr und schon hat man einen wunderschönen Blickfang :o)
Kommt er mal nicht als Nudeltrockner oder Designobjekt zum Einsatz, ist er durch die leicht rauszuziehenden "Äste" sehr gut in einer kleinen Ecke hinter der Wohnzimmertür zu verstecken und nimmt so nicht noch mehr Platz in meiner winzigen Küche ein.



Damit ich meinen Nudelbaum optimal in der klitzekleinen Ecke hinter meiner Wohnzimmertür verstecken kann, habe ich nur eine sehr kleine Grundplatte gewählt. Damit er vollbeladen dennoch stabil steht, befestige ich ihn mit einer Schraubzwinge am Esstisch oder meiner Arbeitsplatte in der Küche.



Die Löcher im Baumstamm sind etwas größer gebohrt, so dass die Stangen sehr einfach reingesteckt werden und auch schnell wieder entfernt werden können. Die Äste sind leicht geriffelt, so kleben die Nudeln nicht so leicht fest.



Damit jeder Besucher gleich sieht, dass hier gern genudelt wird, stelle ich den Baum sehr gern direkt in der Diele auf ;o)

Während ich nudle, halte ich einen "Ast" unter die Nudelmaschine und fange damit die fertigen Nudeln auf. Der Ast muss dann nur noch in den Stamm gesteckt werden und schon sind die Nudeln perfekt zum Trocknen aufgereiht.


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Nachdem die Hedonistin mir mit diesen Brownies bereits den Mund wässrig und Petra, sowie Jutta sie so erfolgreich nachgebacken haben, hielt mich nun auch nichts mehr - ich musste es auch tun!
Aus der Weihnachtsbäckerei hatte ich, genau wie Petra, auch noch eine Menge Kuvertüre-Reste, die hab ich also zusammengesucht, fleißig gehackt, abgemessen und alles zusammengerührt - soweit so gut, dachte ich zumindest ;o)
Der Kuchen war gerade 10 Minuten im Ofen und ich hab mich schon ans Aufräumen gemacht, da kam mir die Mehltüte komisch vor ... Irgendwas stimmte da nicht. Im nächsten Moment fiel es mir wie Schuppen aus den Augen - das Mehl war immer noch in der Tüte, aber nicht im Kuchen!
Also genauso flink wie Petra neulich den Backofen aufgerissen, mit Hilfe meines Mitessers das Backpapier aus der Form und den Teig wieder in die Schüssel gekratzt und ganz fix das fehlende Mehl untergerührt.
Die gehackte Schokolade war nun mittlerweile geschmolzen, es sind also leider keine Stückchen mehr in den Brownies, aber sonst hat eigentlich alles bestens geklappt.
Mein Mitesser hat nun beschlossen, das dies seine neuen Lieblingsbrownies (mit Schokostückchen sind die sicher nicht schlechter ;o) ) sind, schon allein, weil sie keine Nüsse enthalten und ich bin da ganz seiner Meinung.
Wie immer wird mein Mann diesen Kuchen morgen von seinen kritischen Kollegen servieren - ich bin gespannt, ob es Fälle von akutem Schokoschock geben wird ;o)



Zutaten
345 g weiche Butter
525 g Zucker

1 TL gemahlene Vanille

6 Eier
300 g Mehl
120 g Kakao

1 TL Salz
405 g Zartbitter-Kuvertüre, grob gehackt

Zum Beträufeln

75 Gramm Zartbitter-Kuvertüre, geschmolzen


Zubereitung
Eine Brownies-Form (ca. 25x35 cm) mit Backpapier auslegen. Das Backpapier mit einigen Tupfen Butter an der Form ankleben.
Butter, Zucker und Vanillepulver hellcremig rühren. Eier nacheinander gründlich einmixen. Mit Kakao und Salz gemischtes Mehl nach und nach einrühren. Die Hälfte der grob gehackten Schokolade untermengen. In die Form füllen, glattstreichen und mit dem Rest der gehackten Schokolade bestreuen.
Den Backofen auf 180°C vorheizen. Die Form auf die zweitunterste Schiene schieben und ca. 35 Minuten backen - in der Form abkühlen lassen.

Die Kuvertüre in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Clip verschließen. In einem kleinen Topf Wasser auf niedriger Stufe erwärmen und den Gefrierbeutel ins Wasser legen. Kuvertüre langsam schmelzen lassen, ein kleines Loch in den Beutel schneiden und den vollständig abgekühlten Kuchen damit verzieren.

Die Brownies mit Hilfe des Backpapiers aus der Form heben und in Würfel schneiden.


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Vor einiger Zeit hab ich ja mal die Frage in den Raum, bzw. das Blog gestellt, ob es eine Internetseite im Stil von Tastespotting und Foodgawker für den deutschsprachigen Raum gibt - hätte ja sein können, dass ich da was übersehen habe ;o)
Die Jungs von der Hüttenhilfe waren so nett und haben sich gemeldet und mir verraten, dass sie ein solches Projekt grad in der Planung haben.
Nun ist es endlich soweit, die Arbeiten sind soweit beendet, dass das Rezeptebuch online gehen kann.




Es wird sicher noch die ein oder andere Veränderung oder auch Verbesserung geben, das soll aber niemanden davon abhalten, das Rezeptebuch von nun an fleißig mit schönen Food-Fotos zu füttern.
Aktiv mitwirken kann jeder, der entweder ein Blog oder eine eigene Homepage hat und dort Artikel und Bilder zum Thema Essen, Trinken, Genießen, usw. usf., veröffentlicht - alles weitere findet Ihr hier.
Also, fleißig anmelden, und die Datenbank mit Euren wunderschönen Fotos füttern!


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Vor einigen Jahren hab ich mir mal in einem eigentlich als recht gut geltenden Kieler Restaurant ein Safran-Risotto bestellt - diesen Fehler mach ich garantiert nie wieder.
Was mir serviert wurde war kein Risotto, sondern ein fluffig körniger Langkornreis, der wie in der Uncle Bens-Werbung gefällig von der Gabel kullerte. Er war zwar gelb gefärbt (das Gelb ging aber eher in Richtung Kurkuma), von Safran aber keine Spur ...
Als Deko obendruff gab es noch ein kleines Nest aus Chilifäden, so hätte wenigstens der Gast 3 Tische weiter denken können, ich esse ein Safran-Risotto.
Seither gibt es Risotto nur noch zuhaus - da weiß ich wenigstens was drin ist ;o)



Zutaten
1 Zwiebel
1 Stange Bleichsellerie, fein gewürfelt
75 g Butter
500 g Mangold
400 g Arborioreis
1 Glas trockener Weißwein
1,5 l kochender Hühner- oder Gemüsefond
Meersalz und frisch gemahlener Pfeffer
75 g frisch geriebener Parmesan

Zubereitung
Mangold putzen und die Stiele und das Grün in Streifen schneiden.
Die fein gewürfelte Zwiebel und den Sellerie in einem Topf mit der Hälfte der Butter weich dünsten. Die in Streifen geschnittenen Mangoldstiele, sowie den Reis unterrühren und rühren, bis die Reiskörner glasig und heiß sind. Mit dem Wein ablöschen, rühren und alles einige Minuten kochen lassen, damit der Alkohol verdampft. Etwas heißen Fond angießen und rühren, bis der Reis die gesamte Flüssigkeit aufgenommen hat. Dann unter Rühren weiteren Fond zufügen und wiederum warten, bis der Reis absorbiert ist, bevor erneut Flüssigkeit zugegeben wird.
Den Reis in dieser Weise etwa 20 Minuten garen, bis er locker und weich, aber noch bissfest ist. Kurz vor Ende der Kochzeit die in Streifen geschnittenen Mangoldblätter zum Risotto geben und unterrühren.
Den Topf von der Kochstelle nehmen, mit Salz und Pfeffer würzen, und die verbliebene Butter, sowie den Parmesan unterrühren.

Den Risotto mit aufgelegtem Deckel ca. 3 Minuten ruhen lassen, dann auf vorgewärmten Tellern mit etwas Parmesan bestreut servieren.


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Norddeutscher Kartoffel-Matjesauflauf

Dieser Auflauf ist noch nicht lange in unserem Repertoire - wahrscheinlich, weil er mir früher nicht pfiffig genug erschien und ich sowieso nicht der größte Auflauf-Fan bin.
Irgendwann hab ich ihn dann aber doch mal ausprobiert, schließlich sind nur Zutaten enthalten, die wir gern mögen ... Das Ergebnis hat uns total verblüfft, dieser Auflauf ist aber sowas von lecker - wenn er nicht so mächtig wäre, würden wir ihn sicher öfter essen ;o)
Ein knackiger, frischer Salat als Begleitung und zum Abschluss ein leckerer Dill-Aquavit (ich ziehe die antialkoholische Variante vor und trink lieber nen leckeren schwarzen Tee) - gutes Essen kann so einfach sein.




Zutaten
400 g Matjesfilets (ca. 8 Filets)
4 Zwiebeln
½ TL Zucker
600 g festkochende Kartoffeln
300 ml Sahne
Salz & Pfeffer
Panko* (alternativ auch Semmelbrösel)
1 Msp. Kurkuma
weiche
Butter, zum Einfetten der Auflaufform

Zubereitung

Je nachdem, wie salzig der Matjes ist, sollte er vorher evtl. gewässert werden.
Kartoffeln in dünne Scheiben hobeln oder schneiden und ca. 5 Minuten kochen. Ich füge dem Kochwasser gern eine Prise Kurkuma hinzu, das gibt eine wunderschöne Farbe. Die Kartoffeln abgießen und in einem Durchschlag abtropfen lassen.
Zwiebeln in Streifen schneiden und in der Pfanne dünsten, bis sie eine schöne Farbe genommen haben. Mit dem Zucker bestreuen und leicht karamelisieren lassen.
Matjesfilets abspülen, trockentupfen und in Streifen schneiden. Auflaufform mit weicher Butter einfetten.
Die Hälfte der Kartoffeln reingeben, salzen und pfeffern, darüber die Zwiebeln verteilen, dann mit den Matjesstreifen belegen und zum Schluss mit den restlichen Kartoffelscheiben bedecken. Wieder salzen und pfeffern. Sahne darüber gießen und mit Panko bestreuen. Ca. 45 Minuten bei 180°C backen. 5 Minuten vor Backende den Grill zuschalten und den Auflauf schön bräunen und knusprig überbacken.




* Panko sind japanische Semmelbrösel, die um Einiges gröber gemahlen sind als hiesige Semmelbrösel. Durch die größere Oberfläche wird das Paniergut besonders knusprig, die Pankoflakes plustern beim Frittieren regelrecht auf.
Ich streue Panko gern anstelle von herkömmlichen Semmelbröseln über Aufläufe, sie geben dann den besonderen Crunch. Man bekommt Panko in Asia-Läden oder auch in gut sortierten Supermärkten.





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Es gibt wahrscheinlich nichts, was leckerer ist als eine richtig knusprige Pizza (mal abgesehen von Pasta in jeglicher Form, Risotto, Sushi, chinesischem Essen, Fisch, Schokolade, Käsekuchen, Gummibärchen, Zitroneneis, Erdbeertorte, Grünkohl, Knabberkram, Hühnersuppe, Brathähnchen, Labskaus, Vanillepudding, Rouladen, Rahmspinat, Zwiebelkuchen, frisch gebackenen Brötchen, Kartoffelbrei, frisch gepuhlten Krabben, usw. usf. ;o) )
Diese Schiacciata schmeckt aber auch nicht ganz so übel, quasi eine Focaccia mit Zwiebeln und Käse. Der Boden ist luftig, die roten Zwiebeln schön mild mit einer angenehmen Süße und der Käse richtig schön knusprig.
Dazu noch einen leckeren Salat, mehr braucht's nicht.




Zutaten
500 g Hartweizenmehl oder alternativ 2/3 405er und 1/3 Hartweizengrieß
1 Tütchen Trockenhefe
1 1/2 TL Salz
3 EL Olivenöl
325 g Wasser
3 rote Zwiebeln, geachtelt
200 g geriebener Greyerzer
frische Thymian-Zweige
4 EL Olivenöl
1 TL grobes Meersalz
Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung
Das Mehl, die Hefe und das Salz vermischen, Olivenöl und Wasser hinzufügen und alles sehr gründlich ca. 10 Minuten kneten, bis ein weicher, elastischer Teig entsteht.
Den Teig in eine Schüssel geben und abgedeckt ca. 45-60 Minuten gehen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat.
Den Teig abschlagen und 10 Minuten ruhen lassen.
Den Teig zu einem Kreis von ca. 25 cm Durchmesser ausrollen, auf ein Backblech legen und abgedeckt ca. 30 Minuten gehen lassen, bis er sein Volumen erneut vergrößert hat.
Mit einem EL oder den Fingerspitzen 1 cm tiefe Dellen in die Oberfläche des Teiges drücken. Den Greyerzer, die Zwiebeln, den Thymian, sowie das Salz und den Pfeffer gleichmäßig darauf verteilen, mit Öl beträufeln und ca. 30 Minuten im auf 200°C vorgeheizten Ofen backen.




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Jippieeeeh, ich bin berühmt! ;o)

Das erste Kochbuch, zu dem ich etwas beigetragen habe, ist "auf dem Markt"!

Dieses wunderschöne Buch eröffnet jetzt natürlich ganz neue Möglichkeiten - hatte ich doch bis jetzt eine recht umfangreiche Kochbuchsammlung, kann ich mich nun auf das Wesentliche konzentrieren und hab wieder Platz im Bücherregal.
Wer braucht schon dutzende Kochbücher, wenn er das Fremdkochen-Buch der Hüttenhilfe haben kann? ;o)




Vielen Dank, liebes Hüttenhilfe-Team, das Buch ist wirklich sehr schön geworden.


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Für die Herstellung von Nudeln benötigt man nicht zwangsläufig ein Nudelholz oder eine Nudelmaschine, es genügt ein klitzekleines Stäbchen und schon kann man ganz wunderbare Ferrazzuoli, eine Nudelspezialität aus der Basilicata, herstellen.
Sie sind recht zeitaufwendig, schmecken aber ganz ausgezeichnet, da sie einen besonderen Biss haben und Saucen ganz wunderbar an ihnen haften.



Zutaten
300 g Hartweizenmehl
3 Eier
1 Schluck Annatto- oder Olivenöl
1 Prise Salz

Zubereitung
Aus Mehl, Salz, Olivenöl und Eiern einen Nudelteig kneten, in Frischhaltefolie wickeln und mind. 30 Minuten ruhen lassen. Der Nudelteig sollte relativ fest sein, da die Ferrazzuoli sonst leicht die Form verlieren.
Den Teig auch während des Ausrollens immer gut abdecken, da er sonst austrocknet und sich dann nur noch schlecht rollen lässt. Sollte der Teig doch zu trocken werden, einfach in ein feuchtes Tuch wickeln.
Ich habe immer ein feuchtes Küchentuch neben mir liegen und wische damit ab und zu über die Arbeitsfläche, dann rollt es sich gleich viel besser.


Den Nudelteig zu einer Rolle von etwa 7-8 cm Breite und einer Dicke von 2-3 cm formen.



Scheiben von etwa 1 cm Breite abschneiden und zu kleinen Rollen von ca. 5 mm Durchmesser formen, jeweils Stücke von ca. 5 cm abschneiden.



Teigstücke um ein dünnes Stäbchen wickeln



Mit dem aufgelegten Handballen auf der Arbeitsfläche vor und zurück drehen



Die Ferrazzuoli von dem Stab streifen und auf einem bemehlten Brett beiseite stellen, bis sie gekocht werden.
Traditionell werden Ferrazzuoli mit in Butter gerösteten Brotkrümeln, die mit Salz und Paprika abgeschmeckt werden, serviert. Sie schmecken aber mindestens ebenso gut mit kräftig eingekochten Tomatensaucen.



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Guter, frisch geräucherter Lachs ist eine absolute Delikatesse - wenn man es selber machen möchte, ist gebeizter Lachs aber die weitaus einfacher umzusetzende Variante, zumindest in einer Etagenwohnung ;o)
Natürlich muss man nicht unbedingt Lachs verwenden, Forelle oder auch Saibling schmecken ebenfalls ganz ausgezeichnet.



Zutaten
1/3 Lachs, zwei Filetseiten (für einen ganzen Lachs die Salz-Zucker-Kräuter-Menge entsprechend verdreifachen)
2 EL schwarzer Pfeffer grob gemörsert
1 EL rote Pfefferbeeren

4 EL Meersalz
4 EL brauner Zucker

7 Stiele Oregano, mit Blüten
2 Lorbeerblätter

1 EL geriebenen Ingwer
1 rote Zwiebel, in Ringe geschnitten
1 sehr großes Bund Dill

Zubereitung
Pfeffer und Pfefferbeeren im Mörser grob mahlen, die Lorbeerblätter zerbröseln und alles mit dem Zucker, Salz, geriebenem Ingwer und dem zerbröselten Oregano vermischen. Diese Mischung auf den Fischhälften verteilen, dann die Zwiebelringe gleichmäßig darüber geben und mit dem grob geschnittenen Dill bedecken.
Beide Fischhälften zusammenklappen und stramm in Frischhaltefolie wickeln. In eine große Schüssel legen, mit einem Frühstücksbrettchen bedecken und einem Gewicht oder etwas anderem Schweren wie einer Konservendose beschweren.
Den Fisch im Kühlschrank 5 Tage beizen, währendessen täglich 2x wenden, so wird die Beize gleichmäßig verteilt.

Nach dieser Ruhezeit den Lachs auspacken, die Kräuter mit einem Küchenpapier sehr gründlich entfernen und wieder mit etwas gemörsertem Pfeffer und rosa Pfefferbeeren bestreuen, sowie fein gehackten Dill darüber verteilen.
In sehr feine Scheiben schneiden, mit etwas Fleur de Sel bestreuen und zu frischem Weißbrot oder auch Kartoffelrösti servieren.



Dazu passt prima eine Honig-Senf-Dill-Sauce (Hovmästarsås)

Zutaten
2 EL brauner Zucker
1 EL Dijonsenf
1 EL grobkörniger Dijonsenf
2 EL Honig
Schwarzer Pfeffer nach Geschmack
1 ½ EL Weißweinessig
2 ½ EL Wasser
4 EL Rapsöl (kein Olivenöl verwenden, das macht die Sauce bitter)
2 EL fein gehackter Dill

Zubereitung
Alle Zutaten bis auf den Dill miteinander vermischen. Mit dem Zauberstab wie eine Mayonnaise hochziehen und anschließend den Dill unterrühren.
Die Sauce unbedingt etwas ziehen lassen, dann schmeckt sie aromatischer.




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Kürbisbrot

Heut hab ich das wohl letzte Kürbisbrot dieser Saison gebacken und weil wir morgen ein kleines Mitbringsel brauchen, boten sich meine neuen Miniformen mal wieder an :o)
Das Kürbisbrot ist leicht gesüßt, quasi eine Art Stuten und hat eine kräftige Kürbisnote. Man kann den Kürbis reiben und direkt in den Teig kneten, ich koche ihn aber gern mit etwas Karottensaft zu einem Brei und gebe den abgekühlt zum Mehl - das Ergebnis wird dann gleichmäßiger und der Karottensaft verleiht dem Brot zusätzliche Farbe.
Je nach Jahreszeit, enthalten Kürbisse unterschiedlich viel Feuchtigkeit, davon hängt auch ab, wieviel Flüssigkeit dem Teig zugefügt werden muss - eine exakte Flüssigkeitsmenge ist also nur schwer anzugeben, hier ist ein wenig Improvisation gefordert ;o)

Ich verwende am liebsten Hokkaido, der muss nicht geschält werden und durch die pürierte Schale wird der Teig ein wenig gesprenkelt.



Zutaten
1000 g Mehl Type 405
800 g Kürbisfleisch
Karottensaft nach Bedarf
2 TL Vanillezucker
150 g Zucker
1 Ei
1 EL Butter

1 TL Salz

2 Tütchen Trockenhefe


Zubereitung

Den Kürbis gründlich waschen, die Kerne entfernen und je nach Sorte schälen. Kürbisfleisch fein reiben und mit etwas Karottensaft zu einem Brei kochen - mit dem Pürierstab zusätzlich noch pürieren und abkühlen lassen.
Mehl, Hefe, Zucker und Vanillezucker vermischen. Das Kürbismus, Ei, Salz und weiche Butter hinzufügen, mit der Mehlmischung verrühren und zu einem weichen, geschmeidigen Teig verkneten.
Wie oben bereits geschrieben, ist vom Feuchtigkeitsgehalt des Kürbismuses abhängig, wieviel Mehl benötigt wird - sollte der Teig also zu weich sein, einfach noch Mehl hinzufügen. In einen zu festen Teig noch zusätzlich Karottensaft einkneten.
Grundsätzlich gilt die alte Hefeteig-Weisheit: Er sollte die Konsistenz eines Ohrläppchens haben :o)
Nun den Teig solange gehen lassen, bis er sich fast verdoppelt hat (ca. 30-40 Minuten). Danach nochmals kurz durchkneten und in zwei Kastenformen von 35 cm Länge verteilen. Ein zweites Mal ca. 40 Minuten gehen lassen.
Zwischenzeitlich den Backofen auf 200° vorheizen. Sobald die Brote in den Backofen kommen, diesen auf 150°-170° (je nach Backofen) runterschalten und die Brote ca. 70 Minuten backen.
Zu Beginn ordentlich schwaden.
Sollten sie zu braun werden, die Temperatur entsprechend drosseln. 15 Minuten vor Ende der Backzeit die Brote aus den Formen nehmen und zu Ende backen.
Die Brote sind fertig, wenn sie schön gebräunt sind und sich hohl anhören.

Auch als Kürbisbrötchen sehr lecker!


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Fenchel-Kürbis-Croustade

In der Los Angeles Times stand vor einiger Zeit das Rezept für diese wunderschöne Croustade - mich hat besonders die simple Machart beeindruckt.
Da das Rezept aber so ganz und gar nicht unseren Geschmack getroffen hat, hab ich mich nur grob am Äußeren orientiert und eine sehr leckere herzhafte Füllung verwendet, die ich neulich schon einmal in Yuffka-Taschen frittiert habe.
Eigentlich wollte ich diesmal Süßkartoffeln nehmen, aber mein Gemüsehändler hatte tatsächlich noch Hokkaido-Kürbisse - da konnte ich nicht widerstehen. Morgen werd ich den Rest des Kürbisses verbacken und daraus Kürbisbrot und Brötchen machen.



Zutaten
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
300 g Rinderhackfleisch
300 g Fenchel
300 g Kürbis oder Süßkartoffeln
Salz und Pfeffer
Chili-Pulver nach Geschmack

1 Paket Yuffka-Teig
zerlassene Butter zum Bestreichen

Zubereitung

Die Zwiebel in Streifen schneiden und den Knoblauch sehr fein würfeln. Fenchel und Kürbis mit dem Hobel fein hobeln.
Zwiebel und Knoblauch in Olivenöl anschwitzen, das Hackfleisch dazu geben und solange braten, bis es krümelig und die evtl. austretende Flüssigkeit verdampft ist. Das Hackfleisch soll richtig schön geröstet sein.
Kürbis und Fenchel dazu geben und kurz mit braten - nicht zulange, da die Garzeiten sehr kurz sind.
Mit Salz, Pfeffer und Chilipulver würzen und den in Würfel geschnittenen Schafkäse unterheben.
Den Backofen auf 180°C vorheizen.
Den Yuffkateig aus der Packung nehmen und in einem feuchten Handtuch einschlagen. Vorsichtig auseinanderfalten, dabei evtl. mit einer Blumenspritze etwas einsprühen, dann bricht er nicht so leicht. Den Teig in Streifen schneiden, diese mit zerlassener Butter bestreichen und wie hier gezeigt, eine Tarte- oder Springform damit auslegen.
Die etwas abgekühlte Füllung in die Form geben und die überstehenden Teigstreifen vorsichtig auf der Füllung "zusammenknüddeln".
Mit etwas zerlassener Butter bestreichen und ca. 30 Minuten backen, bis der Yuffkateig schön gebräunt und knusprig ist.


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Ferrazzuoli mit Brokkoli-Sardellensauce

Eine selbstgemachte Nudelsorte, für die man keine Nudelmaschine benötigt, sind Ferrazzuoli. Ich bereite sie gern mit kräftigen Tomatensaucen zu, heute hab ich aber mal eine neue Sauce ausprobiert - inspiriert von Cornelia Poletto, aber mal wieder ein wenig an unseren Geschmack und Abneigungen angepasst.
Wie genau Ferrazzuoli gemacht werden, hab ich zwar schon vor einigen Monaten gezeigt, werd es aber im Rahmen des 3. Teils des Pastakollegs nächste Woche nochmal ausführlich zeigen.



Zutaten
2 Brokkoli
1 Schalotte
1 Zehe Knoblauch

10 getrocknete Tomaten

4 Sardellenfilets
Olivenöl

200 ml Gemüsebrühe
Peperoncino nach Geschmack
grobes Meersalz

400 g Ferrazzuoli
1 Mozzarella
Fleur de sel

Zubereitung
Schalotte und Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden. Getrocknete Tomaten in Streifen schneiden und die Sardellen fein hacken. Olivenöl in einem Topf erhitzen, Schalotten- und Knoblauchwürfel darin andünsten. Den in Röschen geteilte Brokkoli sowie Tomaten, und Sardellen dazugeben. Brühe angießen und das Gemüse zugedeckt bei mittlerer Hitze zehn bis 15 Minuten weich garen.

Inzwischen für die Ferrazzzuoli reichlich Wasser zum Kochen bringen, mit Meersalz würzen und die Nudeln darin al dente garen. Mozzarella in Stücke zupfen.
Brokkolisauce mit dem Stabmixer fein pürieren, mit Salz und nach Belieben mit gehacktem Peperoncino abschmecken.
Nudeln abgießen, abtropfen lassen und mit der Soße mischen, Mozzarella untermischen.


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Taralli - italienische Knabberkringel

Immer, wenn ich mal bei Wild Yeast stöbere, finde ich dermaßen leckere Knabbereien, dass ich sie möglichst sofort ausprobieren muss - ganz schlimmer Blog, ich sollte den durch eine Sicherung sperren ;o)
Diesmal hat es die Taralli, eine italienische Art Knabbergebäck, erwischt. Entgegen dem Originalrezept habe ich einen kleinen Teil des Mehls durch gemahlenen Hartweizengrieß ersetzt, das gibt dem Gebäck wie ich finde eine besonders herzhafte und rustikale Note und den Rotwein habe ich auch weggelassen, hatte ich schlicht und einfach nicht im Haus ;o)
Ach so, die Salzmenge werde ich beim nächsten Mal (und es wird definitiv ein nächstes Mal geben) verdoppeln - im Rezept ist es schon entsprechend vermerkt.



Geschmacklich gehen sie in Richtung Grissini, sind aber nicht so mürbe, sondern viel knackiger- vielleicht, weil sie "gekocht" wurden, darauf gebe ich aber keine Gewähr ;o)

Zutaten

340 g Mehl

90 g gemahlener Hartweizengrieß

1/4 TL Trockenhefe

2 gestrichene TL Salz
3/4 TL gemörserter schwarzer Pfeffer
1 gehäufter TL Fenchelsaat
180 g zimmertemperiertes Wasser
30 g Olivenöl
45 g Rotwein
(durch Wasser ersetzt)
2 EL Olivenöl zum Kochen

Zubereitung

Mehl, Trockenhefe, Salz, Pfeffer und Fenchelsaat miteinander verrühren. Wasser, Olivenöl und Wein dazugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche geben und 24 Teigportionen von ca. 30 g abwiegen.
Zum Formen der Taralli den Teig zu einer langen Rolle von ca. 25-30 cm ausrollen und die beiden Enden zusammendrücken. Den entstandenen Ring zu einem Oval ziehen und mit den anderen Teigportionen ebenso verfahren. Abgedeckt auf die Arbeitsfläche legen und ca. 2 Stunden ruhen lassen. Sie werden ihr Volumen nicht merklich vergrößern.
Den Backofen auf 180°C vorheizen und in einem großen Topf Wasser zum simmern bringen, 2 EL Olivenöl dazugeben. Ein Rost auf die Arbeitsfläche legen und ein Handtuch darunter platzieren. Die Taralli je nach Größe des Topfes zu dritt oder viert in den Topf geben und ca. 30 Sekunden schwimmen lassen, bis sie ein wenig aufgehen - das Wasser darf nicht kochen, es soll nur leicht simmern! Die Taralli auf das Rost legen und etwas abtropfen lassen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und für 40-45 Minuten backen, sie sollen sehr trocken sein.
Nach der Hälfte der Backzeit das Backblech drehen, so backen die Taralli gleichmäßiger.



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In anderen Blogs wird bereits der Frühling gesichtet - in Hamburg ist davon bisher aber so gar nichts zu sehen ...
Heut morgen hat es wieder angefangen zu schneien und für norddeutsche Verhältnisse liegt hier nun schon bannig viel Schnee - also raus mit den Schlitten und ab auf die Piste! ;o)




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Dinkelvollkornbrot

Es soll ja Internetforen geben, da würde ich wegen der Veröffentlichung eines solchen Brotes wahrscheinlich gesteinigt werden - ich hoffe, das passiert mir hier nicht ;o)
Ich backe unser Brot zwar komplett selbst, aber im Gegensatz zum Nudeln kommt da nicht die richtige Leidenschaft auf - es ist halt eine Notwendigkeit und schmeckt uns immer sehr gut.
Dieses Brot ist ein einfaches, schnelles Dinkelbrot. Ich backe immer die doppelte Menge und mache daraus zwei große Kastenbrote, die sehen zwar nicht so schön aus wie freigeschobene Brote, sie sind aber praktischer, da sie besser in den Gefrierschrank und schlussendlich auch in die Brotdose passen.




Zutaten für eine große Kastenform
500 g Dinkelmehl Type 630
500 g Dinkelvollkornmehl
2 Tütchen Trockenhefe

550 ml Wasser
50 ml Essig
50 ml Joghurt

22 g Salz
1 Msp. Vitamin C
Roggenschrot


Zubereitung
Das Mehl mit der Trockenhefe, dem Salz und dem Vitamin C verrühren. Wasser, Essig und Joghurt hinzufügen und alles sehr gründlich mit dem Mixer oder der Küchenmaschine zu einem geschmeidigen Teig verkneten.

Ich knete den Teig anschließend noch mit den Händen, so sehe ich besser, ob der Teig die richtige Konsistenz hat.
Den Teig zurück in die Schüssel geben und abgedeckt ca. 45 Minuten gehen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat.
Den Teig auf der Arbeitsfläche nochmals durchkneten und zu einem länglichen Brotlaib wirken. In eine Kastenform geben und nochmals ca. 45-60 Minuten gehen lassen, bis der Teig sein Volumen erneut verdoppelt hat. Mit Roggenschrot bestreuen.
Den Backofen auf 240°C vorheizen. Das Brot in den Backofen stellen und die Temperatur auf 180°C reduzieren.
Mit einer Blumenspritze in den Backofeninnenraum spritzen und die Brote ca. 60 Minuten backen, bis sie hohl klingen.


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Suppenschüsseln aus Brotteig

Am Wochenende gab es als Vorspeise eine leckere Brokkoli-Suppe und da Teller, Tassen und Schüsseln aus Porzellan ja irgendwann mal langweilig werden, hab ich die Suppenschüsseln kurzerhand selbst gebacken.



Die Anregung hab ich aus einem Bertinetschen-Backbuch, allerdings ist vom Original-Rezept nicht viel übrig geblieben, da ich es sehr abgewandelt hab - jetzt schmecken die Suppenschüsseln wie überdimensional große Grissini.
Diese Schüsseln sind eine sehr schöne Variante Suppe, Salat oder auch Dips zu servieren, und das Beste ist, sie müssen nicht abgewaschen werden, denn sie sind so lecker, das sie sicher schon vorher vernichtet werden ;o)

Die Größen der Schüsseln sind absolut variabel, man passt die Teigmenge einfach der Größe der benötigten Schüsseln an.



Man kann sie auch prima schon einige Tage vor dem "Einsatz" backen und dann einfrieren. Wenn es soweit ist, einfach auftauen und kurz nochmals im Backofen aufknuspern.


Zutaten für 4 Suppenschüsseln
400 g Weizenmehl Type 405
100 g Hartweizengrieß

1 Tütchen Trockenhefe
2 TL Salz
1 Msp. Vitamin C
25 g Olivenöl

300 g Wasser


Zubereitung
Mehl, Grieß, Trockenhefe, Salz und Vitamin C trocken miteinander verrühren. Das Olivenöl und Wasser hinzufügen und mit dem Mixer oder der Küchenmaschine zu einem elastischen Teig verkneten. Ca. 30 Minuten abgedeckt gehen lassen.

Den Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche geben und nochmals kurz durchkneten. In 4 Portionen teilen und diese rund wirken. Abgedeckt 10 Minuten entspannen lassen.
Wer ofenfeste Schüsseln in der Größe einer Suppenschüssel hat, braucht diese nur einzuölen, da ich solche Schüsseln aber nicht habe, bzw. mir nicht sicher bin, ob die Schüsseln tatsächlich hitzefest sind, verkleide ich die Portionsschüsseln mit Alufolie (die Folienschicht muss so stabil sein, dass sie den Brotteig später alleine trägt), glätte die Aussenseite so gut es geht und bestreiche sie mit Öl.

Die Teigportionen rund ausrollen, überschüssiges Mehl abklopfen und behutsam auf der Alufolie festdrücken, erneut 10 Minuten ruhen lassen.
Den Backofen auf 240°C vorheizen, die Alufolienformen mit den Teigschüsseln von den Keramikschüsseln nehmen und umgedreht auf ein Backblech stellen. In den Backofen schieben und die Temperatur auf 200 °C reduzieren. 15 Minuten backen, dann die Brotschüsseln umdrehen und die Alufolie oder die Keramikschüsseln entfernen. Weitere 15 Minuten von dieser Seite backen.
Aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen.



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Am Wochenende war mir nach einem ganz schlichten Kuchen, keine Schokolade, keine Früchte, nur ein ganz simpler Rührteig mit einem leichten Vanillearoma.
Bei The Hungry Mouse hab ich einen Old-Fashioned Pound Cake gefunden, wohl die amerikanische Version des hiesigen Tassenkuchens. Dieser Kuchen hat eine recht feste Struktur und ist seeeeehr reichhaltig.



Ich finde, am zweiten Tag schmeckt er sogar noch besser als am ersten, ein Stückchen zum Frühstück ist dann genau das Richtige ;o)
Im Originalrezept wird angegeben, dass dieser Kuchen auch mit Likör aromatisiert oder auch ein Scheibchen in Butter gebraten und mit einer Kugel Eis serviert werden kann. Gerade die letztere Version macht den Kuchen nicht leichter, schmeckt aber sicher richtig klasse.



Ich hab den Kuchen in einem Mini-Kastenkuchen-Blech gebacken - die hab ich neu und musste sie nun endlich einweihen. Die Teigmenge passt aber auch in eine ganz normale Napfkuchenform.

Zutaten
250 g Butter
250 g Zucker
8 Eier
Mark von 2 Vanilleschoten
Saft einer Zitrone
500 g Mehl
1/2 TL Backpulver

Zubereitung
Die weiche Butter und den Zucker schaumig rühren. Die zimmertemperierten Eier nach und nach unterrühren und das Vanillemark, sowie den Zitronensaft hinzufügen.
Das Mehl mit dem Backpulver verrühren und zu der Masse geben.
Im auf 170°C vorgeheizten Backofen ca. 50-60 Minuten backen, der Kuchen sollte eine schöne goldene Farbe haben und an den Ecken leicht gebräunt sein.
Um Festzustellen, ob der Kuchen durchgebacken ist, am Besten eine Stäbchenprobe machen.



Meine kleine Mitbewohnerin Rita hat sich, selbstlos wie sie ist, geopfert und eine Vorabverkostung mit angeschlossener Qualitätsprüfung vorgenommen - mit durchaus zufriedenstellendem Ergebnis ;o)



Nu schämt sie sich n büschen ;o)


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Gestern gab es keine Hauptspeise im klassischen Sinn, sondern eine kleine Variation verschiedener Vorspeisen. Zusätzlich zu den Dolmades hab ich noch ein paar Kichererbsenpuffer gemacht, die ich neulich bei Lucullian Delights gefunden habe.
Gefüllt werden die Puffer mit einem leckeren Ricottadip, in den man auch ab und zu mal ein gefülltes Weinblatt dippen kann :o)



Zutaten
200 g Kichererbsenmehl
200 ml Wasser
Pfeffer und Salz nach Geschmack
Olivenöl

150 g Ricotta
5-6 getrocknete Tomaten, fein gewürfelt
ca. 10 schwarze Oliven, fein gewürfelt
Salz und Pfeffer
Olivenöl

Zubereitung
Kichererbsenmehl gründlich mit dem Wasser verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Ca. 1/2 Stunde quellen lassen.
In der Zwischenzeit die Zutaten für die Füllung miteinander verrühren, soviel Olivenöl dazugeben, dass die die Masse schön cremig wird.
Öl in einer Pfanne erhitzen und den Pufferteig portionsweise einfüllen. Sobald die Unterseite knusprig wird, umdrehen und die zweite Seite braten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Füllung auf einen Puffer geben und mit einem zweiten bedecken.


Kichererbsenpuffer mit Tzatziki


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Dolmades - gefüllte Weinblätter

So ein kleiner Küchenunfall hat durchaus auch etwas Gutes, so hab ich beim Ausräumen der Küche in einem der hintersten Winkel noch ein Glas mit Weinblättern gefunden und weil ich eigentlich schon lange mal wieder Dolmades machen wollte, hab ich die Gelegenheit sozusagen beim Schopfe gepackt und mir heute einen Wolf gerollt.
Dolmades sind zwar recht aufwendig in der Herstellung, bzw. das ewige Rollen ist nicht gerade abwechslungsreich, sie sind diese Mühe aber durchaus wert, denn sie schmecken einfach unglaublich lecker und halten sich im Kühlschrank auch einige Tage.
Mit der Rezeptur verhält es sich sicher wie bei vielen alten Rezepten - jeder Haushalt hat sein eigenes "Hausrezept"...
Ich hab eine Weile herumexperimentiert, bis ich meine allerliebste Lieblingsrezeptur gefunden hatte, trotzdem schmecken sie jedes Mal anders ;o)
Zum Dippen gab es einen leckeren Tzatziki dazu, sie schmecken aber auch ohne.



Zutaten
500 g Rundkornreis

2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
3 Frühlingszwiebeln
1 Glas Weinblätter
1 unbehandelte Zitrone
Olivenöl
Salz und Pfeffer
Petersilie, Thymian
, Minze, Dill nach Geschmack

Zubereitung

Weinblätter ca. 1 Stunde in lauwarmem Wasser wässern
.
Zwiebeln und Knoblauch fein würfeln und in Olivenöl glasig dünsten, den Reis und die feingeschnittenen Frühlingszwiebeln hinzufügen und ebenfalls kurz mitdünsten lassen. Mit Wasser bedecken und bei schwacher Hitze kochen lassen, dabei immer wieder umrühren. Kräftig mit Salz, Pfeffer und den Kräutern nach Wunsch würzen.
Ca. 10 Minuten köcheln lassen, dann von der Platte ziehen und abkühlen lassen
. Der Reis sollte deutlich mehr Biss haben als beim Risotto. Evtl. noch etwas nachwürzen, der Reis verträgt wirklich eine Menge Würze. Abkühlen lassen.
Weinblätter vorsichtig vereinzeln und die Stiele entfernen, schadhafte Blätter aussortieren.

Zum Füllen die Blätter mit der glatten Seite nach unten auf die Arbeitsplatte legen. Je einen Teelöffel Reismischung auf jedes Weinblatt am Stielansatz setzen, die Blätter links und rechts einschlagen und zur Spitze hin einrollen.

Die Dolmades mit der Nahtstelle nach unten ganz dicht von außen nach innen in einem Topf stapeln. Die Zitronenscheiben darauf verteilen und etwas Öl darüber gießen. Soviel Wasser angießen, dass die Dolmades knapp bedeckt sind. Die gefüllten Weinblätter mit einem Teller beschweren, damit sie sich nicht wieder aufrollen können, zum Kochen bringen und bei geringer Hitze ca. 30 Minuten köcheln lassen, bis die Flüssigkeit fast ganz aufgenommen ist.

Nach Geschmack kann der Reis selbstverständlich auch anders gewürzt werden. Sehr gut schmecken getrocknete Tomaten oder auch Ajvar oder Antep Ezmesi (türkische Würzpaste) unter den Reis gerührt.




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Heut war mal wieder Fischtag. Vom letzten Großeinkauf beim Fischhändler u.V. hatte ich noch eine wunderschöne Lachsforelle im Eis und die musste heut dran glauben.
Die Zubereitung in Alufolie, Backpapier oder auch im Bratschlauch mag ich sehr gerne, kann man doch die Gemüsebeilage gleich mit garen, der Fisch bleibt unglaublich saftig und wird sehr aromatisch und was bei einer Küche ohne Geschirrspüler nicht ganz unwichtig ist - bei dieser Zubereitungsmethode entsteht seeeehr wenig Abwasch ;o)



Zutaten
1 Lachsforelle
2 Fenchelknollen
Kartoffeln
1/2 Bund Dill
2 Zweige glatte Petersilie
3 Zweige Thymian
1 unbehandelte Zitrone
je 1 Schluck Weißwein und Noilly Prat
Salz und Pfeffer
zerlassene Butter

Zubereitung
Die Kartoffeln schälen und im Abstand von 2-3 mm zu 2/3 einschneiden. Auf ein Backblech legen, mit zerlassener Butter bestreichen und mit Salz und Pfeffer würzen. Für 30 Minuten bei 180°C backen.
In der Zwischenzeit den Fenchel waschen und in Streifen schneiden. Auf ein großes Stück Backpapier oder Alufolie legen und mit Salz und Pfeffer würzen.
Die Forelle waschen und trockentupfen. Die Bauchhöhle mit Salz und Pfeffer würzen, mit den Kräutern und Zitronenscheiben füllen und auf den Fenchel legen.
Das Backpapier an den Seiten wie einen Knallbonbon mit einem Stück Küchengarn verschließen, oben noch offen lassen.
Jeweils einen Schluck Weißwein und Noilly Prat in das Päckchen gießen und das Papier oben ebenfalls gut verschließen.
Wenn die Kartoffeln 30 Minuten gebacken haben, nochmals mit Butter bestreichen und den Fisch ebenfalls in den Backofen schieben.
Nochmals 30 Minuten backen (hängt von der Größe der Forelle ab).
Die Forelle mit dem Fenchel und den Fächerkartoffeln servieren und etwas Fischsud begießen.



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In unserer Nudelgruppe bei Chefkoch haben wir beschlossen, uns mal wieder den gefüllten Nudeln zu widmen und sammeln grad verschiedene Raviolifüllungen.
Zugegeben ist die Vielfalt nahezu endlos und eigentlich kann man ja so ziemlich alles in Nudelteig verpacken. Ich hab mich heut für schwarze Ravioli mit quietschoranger Süßkartoffelfüllung entschieden – zusammen mit der Salbeibutter eine absoluter Blickfang und soooo lecker.
Süßkartoffeln hab ich erst vor Kurzem so richtig für mich entdeckt und bin ganz begeistert, durch ihren sehr an Kürbis erinnernden Geschmack überbrücken sie wunderbar die kürbislose Zeit :o)


Zutaten
ca. 240 g gemahlener Hartweizengrieß
2 Eier
1 TL Sepiatinte
½ Tl Salz
1 EL Öl

2 Süßkartoffeln
Salz, Pfeffer, Muskat

Zubereitung
Aus Mehl, Salz, Öl, Sepiatinte und Eiern einen Nudelteig kneten, in Frischhaltefolie wickeln und mind. 30 Minuten ruhen lassen.

Die Süßkartoffeln waschen und bei 180° im Backofen backen, bis sie richtig schön weich und gar sind (mit der Gabel die Garprobe machen). Die Kartoffeln pellen und mit einer Gabel zerdrücken. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

Den Nudelteig mit der Maschine oder dem Nudelholz so dünn wie möglich (ich walze den Teig bis zur dünnsten Stufe, also Stufe 6 meiner Nudelmaschine aus) auswellen, die Füllung teelöffelweise darauf verteilen, eine weitere Teigplatte auf die Füllung legen und gut andrücken. Mit einem Ausstecher Ravioli ausstechen und diese mit Hartweizengrieß bemehlen.
Butter in einer Pfanne zerlassen, feingeschnitten Salbei dazugeben und die Butter bräunen lassen. Die Ravioli in reichlich Salzwasser al dente kochen, abgießen und in der gebräunten Butter schwenken. Sofort servieren.







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