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süße Chili-Hähnchen-Spieße vom Grill

Heute habe ich direkt noch ein Rezept von Eric Treuille im Gepäck - das Buch Grillen für Feinschmecker* hatte ich Euch ja schon am Freitag empfohlen, heute gibt's noch ne kleine Erinnerung. Für mich ist es eindeutig eines der besten Grillbücher überhaupt, das dazu noch eine enorme Rezeptvielfalt bietet - vom Hauptgericht, über Beilagen, vielen vegetarischen Alternativen, Saucen und Dipps, Salaten, bis hin zum Dessert ist da alles drin. Und viele der Gerichte gelingen auch prima auf, bzw. im heimischen Herd. Ich hab beispielsweise schon viele Hähnchenrezepte ausprobiert, die aber - mangels Grill - im Backofen zubereitet, klappt ebenfalls prima. 
Schaut es Euch also unbedingt mal an. Es ist ja nicht mehr das jüngste und wer weiß, wie lange es noch regulär erhältlich ist. 

süße Chili-Hähnchen-Spieße vom Grill
Jetzt aber zum Wesentlichem, dem Rezept. 
Ich mag eigentlich automatisch alle Marinaden, die n büschen Sojasauce, Limette und Honig enthalten, da könnte ich mich reinsetzen. Diese Kombination aus Süße, Würze und der frischen Note der Limette ist einfach unschlagbar. 
Für diese Spieße habe ich, ausnahmsweise mal brav den Vorgaben im Rezept folgend, nach langer Zeit wieder Hähnchenbrustfilet verwendet, das vermeide ich ja ansonsten und greife lieber auf Schenkel oder Flügel zurück. Beim nächsten Mal werde ich auch genau das wieder machen, denn Schenkel schmecken nicht nur viel besser, bleiben beim Grillen, bzw. braten saftiger, sie sind auch noch viel günstiger. 

Natürlich spielt aber auch eine große Rolle, dass in Deutschland hauptsächlich, d.h., zu 80%, Brustfleisch verzehrt wird, der Rest des Tieres wird dann zu Dumpingpreisen nach Afrika oder Asien verschifft und macht die dortigen Märkte kaputt.
Aus diesem Grund, wenn es Hähnchenfleisch sein soll, kauft natürlich anständiges Fleisch aus guter Biohaltung und greift dann lieber zum Schenkel oder Flügel oder noch besser, kauft gleich ein ganzes Hähnchen, dann habt Ihr von allem etwas und sogar noch die Karkassen, aus denen Ihr eine tolle Hühnerbrühe kochen könnt!  

süße Chili-Hähnchen-Spieße vom Grill
Zutaten
4 Hähnchenbrustfilets oder 4 Schenkel, bzw. 12 Flügel
1 große, milde Chilischote
1 EL frischer Ingwer, gerieben
4 EL Rapshonig 
3 EL helle Sojasauce 
Saft  einer halben Limette 
3 EL dunkles Sesamöl

Außerdem 
1 Frühlingszwiebel, schräg in Ringe geschnitten
Minze, grob gehackt oder gezupft
Koriandergrün, grob gehackt oder gezupft
1 große, milde Chilischote

Zubereitung
Die Hähnchenbrustfilets quer in ca. 3 cm breite Streifen schneiden. Die übrigens Zutaten in einer Schüssel gut verrühren und das Fleisch darin mindestens eine Stunde, besser aber über Nacht im Kühlschrank marinieren. 

Vor dem Grillen auf Metall- oder gewässerte Holzspieße stecken und bei mittlerer Hitze grillen, bis das Fleisch durchgegart und schön gebräunt ist. Während dieser Zeit mehrfach wenden. Schenkel oder Flügel benötigen natürlich entsprechend länger. 
Mit der restlichen Marinade beträufeln und der Frühlingszwiebel, Minze, Koriander und Chili bestreut servieren. 
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Gegrillte Auberginen mit Honig-Miso-Glasur ~ Nasu Dengaku

Wenn man schon einmal grillt, dann sollte man die Gelegenheit auch nutzen und Auberginen auf dem Grill garen, denn die schmecken - und das ist ein Naturgesetz - einfach viel besser, wenn sie über dem Feuer geröstet werden, als aus dem Backofen oder der Pfanne. 

Ich hab mir für die erste Grillorgie dieses Jahres ein Rezept rausgesucht, das ich schon sehr lange umsetzen wollte, Auberginen mit einer Honig-Miso-Glasur. Die Glasur ist so unglaublich lecker, dass ich sie schon so pur auslöffeln könnte und schmeckt auf der gegrillten Aubergine einfach traumhaft. 
Wenn Ihr also Auberginen mögt und demnächst mal wieder Grillen möchtet, ist dieses Rezept genau das richtige für Euch! 

Das Rezept stammt aus Grillen für Feinschmecker* von Eric Treuille, einem wirklich uneingeschränkt großartigem Buch. 
Ich bin ein sehr großer Fan von Eric Treuille und habe schon lange alle seine Bücher (Fingerfood - leicht und raffiniert*, Pasta für jeden Tag* und Brot backen*), aus denen ich mir immer wieder Anregungen und Rezepte suche. 
Die Rezepte sind zumeist sehr leicht umsetzbar und haben trotzdem das gewisse Etwas - also ganz nach meinem Geschmack :o)

Gegrillte Auberginen mit Honig-Miso-Glasur ~ Nasu Dengaku
Zutaten 

Für die Honig-Miso-Sauce
4 EL Miso (bei mir Genmai Miso von Arche)
4 EL Rapshonig
1 EL Dijonsenf
2 EL Ingwer, fein gerieben
2 EL helle Sojasauce
2 EL guter Apfelessig 

Außerdem
2 EL hellen Sesam 
2 Auberginen

Zubereitung
Für die Honig-Miso-Sauce den Knoblauch in eine Schüssel geben und mit einer Gabel zerdrücken. Die restlichen Zutaten dazugeben und alles gut verrühren. 

Die Auberginen rundherum mit einer Gabel einstechen und bei mittlerer Hitze auf dem Grill garen, bis sie rundherum richtig dunkel sind. Dabei immer wieder drehen und wenden. Vom Grill nehmen und etwas abkühlen lassen. 

Die Auberginen längs halbieren, mit einem Messer das Fruchtfleisch kreuzweise 1cm tief einschneiden und die Schnittfläche mit Honig Miso-Sauce bestreichen. 
Mit der glasierten Seite nach unten ca. 5 Minuten grillen, bis die Aubergine weich gegart ist. 
Vom Grill nehmen und nochmals mit etwas Honig-Miso-Sauce beträufeln.

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Lachsfilets von der Planke

Dieses Grill Special ist insgesamt ein ganz großes Experiment für mich. Ich hab Euch ja schon erzählt, dass ich eine absolute Anfängerin bin, was das Grillen & Wursten betrifft und auch das heutige Thema, das Grillen/Räuchern auf der Zedernholzplanke ist komplettes #Neuland für mich.

Für den Anfang, bzw. als Einstieg hab ich mir daher keine aufwendige oder stark geschmacksbeeinflussende Marinade oder Glasur für den Fisch ausgesucht, sondern erstmal sehr schlicht angefangen, weil ich gerne herausschmecken wollte, was dieses Grillen auf der Planke mit dem Fisch anstellt. 

Lachsfilets von der Planke
Ich hab Euch ja am Montag erzählt, dass das Grillen mit dem Gasgrill besonders nachbarfreundlich ist - das gilt aber ausdrücklich nicht für das Grillen auf der Planke, damit macht Ihr Euch sicher keine neuen Freunde in der Nachbarschaft ;o)

Durch die gewässerten Planken ist die Rauchentwicklung sogar besonders kräftig, genau diese Rauchentwicklung ist es aber natürlich auch, die dem Grillgut einen wunderbaren Rauchgeschmack verleiht und gleichzeitig bleibt der Fisch auf der Holzplanke herrlich saftig. 
Für das nächste Mal werde ich mir dann eine leckere Glasur überlegen, fürs erste war diese ganz schlichte Würzung aber gerade richtig, zumal wir einen besonders leckeren Lachs erwischt haben. 

Natürlich haben wir aber gleich einen kleinen Fehler gemacht, ich habe nicht, wie meist empfohlen, das Brett nach dem "Vorkokeln" umgedreht, sondern den Fisch auf die noch jungräuliche Seite gelegt. Das Räucheraroma wird aber sicher kräftiger, wenn Ihr den Fisch - wie im Rezept unten beschrieben - auf die Kokelseite legt.

Dampen mutt dat!
So, und jetzt seid Ihr mal dran! 
Ich hab ja schon herausgelesen, dass hier einige Grill-Spezialisten, bzw. sog. "Grilleure" mitlesen. Welches sind denn Eure Lieblingsrezepte für Lachsfilets von der Planke? Was sollten wir unbedingt noch ausprobieren? Was sind die Kniffe und Tricks, die es beim Grillen/Räuchern auf der Planke noch zu beachten gibt?

Ich würde mich freuen, wenn Ihr uns an Eurem Wissen teilhaben lasst, damit der nächste auf der Planke gegrillte Lachs NOCH leckerer schmeckt, als dieser erste Versuch. Der war aber, auch wenn sich das Rezept vielleicht etwas unspektakulär liest, wirklich schon einmal richtig lecker! 

Lachsfilets von der Planke
Zutaten 
4 Lachsfilets à ca. 200-250 g
Tellicherry Pfeffer
Murray River Salt 
frischer Thymian 
Limettenscheiben 

Zubereitung 
Am Vorabend die Zedernplanken wässern. Eine Stunde vor der Benutzung herausnehmen und abtrocknen. 
Den Gasgrill auf ca. 150-170°C aufheizen. 
Den Lachs mit Salz, Pfeffer und frischem Thymian würzen und mit dünn geschnittenen Limettenscheiben belegen. Wer einen kräftigeren Limettengeschmack bevorzugt, schneidet die Filets schräg ein und schiebt die Limettenscheiben in die Schnitte.

Die Holzplanke für 5-10 Minuten bei geschlossenem Deckel auf den aufgeheizten Grill legen. Die Planke umdrehen und die vorbereiteten Lachsfilets mit ausreichend Abstand auf die angekohlte Seite legen.
Den Lachs bei geschlossenem Deckel je nach Größe für ca. 20 Minuten räuchern, bis er den gewünschten Gargrad erreicht hat. Idealerweise sollte er im Innern noch schön glasig und nicht übergart sein.
Lachsfilets von der Planke

Radieschen-Tsatsiki, bzw. -Cacık

Ich liebe Tsatsiki, bzw. Cacık, selbstgemacht versteht sich. Das, was es so zu kaufen gibt, finde ich zumeist ganz schlimm. Entweder schmeckt es nur nach Knoblauch, ist viel zu ölig oder es sind merkwürdige Zusatzstoffe drin, die in einem simplen Tsatsiki nichts zu suchen haben. Oder ganz schlimm, es ist Quark drin. Geht gar nicht. 
Tsatsiki selbst zu machen ist dabei so kinderleicht, schnell gemacht und außerdem noch günstig, dass es eigentlich gar keinen Grund gibt, zum gekauften zu greifen. 
Neben der klassischen Gurkenversion mag ich besonders gern den rosa Mädchen-Tzatziki mit Radieschen anstelle der Gurken. Er ist etwas pikanter, hat durch die Minze aber auch eine ganz besonders angenehme Frische und er ist rosa. ROSA! ;o)
Spätestens jetzt könnt Ihr nachvollziehen, warum ich diese Variante so gern mag, oder? 

Dieser Tsatsiki schmeckt ganz wunderbar zu gegrilltem Fleisch und Gemüse, aber auch einfach auf einem krossen Brot.

Radieschen-Tzatziki
Zutaten
350 g türkischer Süzme Joghurt 
1 EL Knoblauchöl
1 großzügige Prise Piment d'Espelette
1 EL Minze, sehr fein gehackt 
Saft einer halben Zitrone
1 Prise Zucker 
1 EL Rotweinessig 
Tellicherry-Pfeffer nach Geschmack 
300 g Radieschen 

Zubereitung
Die confierten Knoblauchzehen in eine Schüssel geben und mit der Gabel zerdrücken. Den Joghurt und etwas Knoblauchöl dazugeben und alles kräftig glatt rühren. Die Gewürze zufügen und nach Geschmack abschmecken. 
Die Radieschen putzen und mit der Reibe fein raspeln. Die geraspelten Radieschen gründlich ausdrücken, so dass möglichst viel Flüssigkeit austritt. Zum Joghurt dazugeben und verrühren.

Hausgemachte Bratwurstschnecken

So, nachdem wir uns gestern der Theorie, bzw. meinem neuen Grill gewidmet haben, wird's heute richtig spannend, ich stelle Euch mein erstes offizielles Bratwurstrezept vor!
Deshalb spannend, weil die Herstellung von hausgemachten Bratwürsten ja nicht gerade alltäglich ist und ich weder nen Kurs gemacht, sondern mich besonders intensiv in das Thema eingelesen habe. 
Natürlich hab ich mich grundsätzlich informiert (also n büschen im Netz gestöbert), mich von meinem Schlachter beraten lassen und mir sogar ein Buch gekauft, in dem es unter anderem auch um die Herstellung von Bratwürsten geht - das war's dann aber auch. Man muss es mit den Vorbereitungen ja auch nicht übertreiben, vieles ergibt sich erfahrungsgemäß während der Arbeit :o)

Hausgemachte Bratwurstschnecken
Ich hab ja bereits anlässlich der Vorstellung des KA-Fleischwolfes ausgiebig gewurstet und erste Erfahrungen gesammelt, diesmal konnte ich diese Erfahrungen anwenden, hier und da etwas an der Rezeptur verbessern und meine Technik "perfektionieren". 
Das Wursten mit einem Fleischwolf ist ja insofern nicht ganz ohne, als dass man am besten 4 Hände oder alternativ 2 Personen braucht. Zwei Hände zum Befüllen des Fleischwolfes und zwei weitere zum eigentlichen Wursten, bzw. dem Befüllen der Därme. 
Ich hab den Dreh mittlerweile ganz gut raus und schaffe das auch recht entspannt alleine, kämpfe aber noch ein wenig mit den ungewollten Lufteinschlüssen in den Würsten. Mal schauen, evtl., wenn mir das Wursten auch weiterhin soviel Spaß macht, schaffe ich mir irgendwann noch einen richtigen Wurstfüller an - für das gelegentliche Wursten genügt aber auch die Fleischwolfvariante vollkommen.  

Erst Wolfen, dann Wursten!
Im Gegensatz zu meinem ersten Wurstversuch, habe ich diesmal das Fleisch und den Speck zwei Mal gewolft - beim ersten Mal habe ich den Speck auch zwei Mal,  das Fleisch aber nur einmal gewolft, dadurch ist das Brät insgesamt gröber geblieben. 
Durch das zweimalige Wolfen erhält man eine Bratwurst mit mittelfeinem Brät - nicht richtig grob, aber natürlich auch nicht ganz so fein, wie man es beispielsweise von einer Thüringer kennt. Da ich eigentlich kein großer Fan von groben Bratwürsten bin, gefällt mir diese Variante deutlich besser.  
Besonders wichtig ist, dass sowohl Fleisch, als auch Speck immer gut gekühlt ist und keine Raumtemperatur annimmt. Also direkt aus dem Kühlschrank verarbeiten und während längerer Produktionspausen auch immer wieder kühlstellen. 

Schweinedärme, gespült
Bei der Würzung des Bräts kann man im Prinzip genauso vorgehen, wie bei Frikadellen - d.h., Ihr braucht nicht unbedingt feste Rezepte, sondern könnt auch nach Gutdünken würzen und Euch an den optimalen Geschmack rantasten. Wichtig ist nur, vor dem Befüllen der Därme einen kleinen Probebratling in der Pfanne zu braten und dann kann man evtl. noch nachwürzen.
Außerdem schadet eine kleine Zwischenmahlzeit ja auch nicht ;o)

Die fertigen Bratwürste solltet Ihr möglichst behutsam braten, da sie - je nachdem, wie fest sie gestopft sind, sonst leicht platzen. Weniger ist hier mehr, also lieber etwas länger braten und dafür bei geringerer Temperatur.

Ein weiteres Rezept für eine etwas schärfere und sehr würzige Bratwurst kommt noch nächste Woche und da ich noch geschätzte 1365 Meter Schweinedärme im Kühlschrank habe (mein Schlachter hat es sehr gut mit mir gemeint), werden sicher noch ein paar Rezepte folgen. 

Apropos Schlachter... Wenn Ihr, so wie ich, einen besonders netten Schlachter habt, bekommt Ihr dort die Därme (natürlich auf Vorbestellung) und er wird Euch auch bei der Auswahl des Fleisches beraten. 
Grundsätzlich habe ich die Möglichkeit, meinen Schlachter vorzuwarnen und "Wurstfleisch" zu bestellen, d.h., das Fleisch, das auch er zum Wursten verwendet. Das ist dann nicht so teuer wie beispielsweise ein Schulterbraten, der bei ihm in der Auslage liegt. 
Da ich das aber bisher immer vergessen habe, sucht er mir ein Stück Schweineschulter raus und wiegt dann - dem Fettgehalt des Fleisches entsprechend - noch fetten Speck und/oder Schweinebauch ab. So kann ich sicher sein, wirklich das richtige Mischungsverhältnis zu haben.  
Erzählt Eurem Schlachter also ruhig was Ihr vorhabt, er wird Euch sicher gerne unterstützen!

Bratwürste vor dem Grillen
Zutaten
500 g Schweineschulter, gut durchwachsen 
250 g fetter Speck

2 TL eingelegte Senfkörner (siehe unten)
ca. 8 g feines Meersalz (evtl. etwas mehr nach Geschmack)
2 g frisch gemahlener Tellicherrypfeffer
1 TL Majoran, getrocknet
1/4 TL Macis, frisch gemahlen
1/4 TL Piment, gemahlen
eine großzügige Prise Nelke, gemahlen

Außerdem 
ca. 2 m Schweinedärme, gereinigt und gespült (beim Schlachter vorbestellen)

Zubereitung
Die Schweineschulter und den Speck aus dem Kühlschrank nehmen, in grobe Würfel schneiden und zwei Mal mit der feinen Scheibe des Fleischwolfes (4 mm) durchwolfen. 
Die Gewürze zufügen und alles für 2 Minuten bei hoher Geschwindigkeit mit der Küchenmaschine verrühren, bis ein klebriger Fleischteig entstanden ist. Die Masse bekommt dadurch Bindung und fällt später nicht auseinander. 
Um die Würzung zu Überprüfen, einen kleinen Bratling formen und in der Pfanne probebraten. Je nach Geschmack evtl. noch nachwürzen. Wurstbrät im Kühlschrank kalt stellen und in der Zwischenzeit die Därme vorbereiten.

Die Spüle mit lauwarmem Wasser füllen und den Schweinedarm gründlich 2-3x spülen, dafür das Wasser direkt aus dem Hahn in die Därme laufen lassen und wieder ausdrücken.

Den gespülten Darm locker auf die Wurstfüllhörner aufziehen, am Ende ein Stückchen runterhängen lassen. Aus dem Wurstbrät kleine
Ćevapčićis formen (die flutschen am besten in den Fleischwolf und bleiben nicht so leicht stecken wie runde Bällchen) und auf dem Einfülltablett des Fleischwolfes bereit legen.
Die Küchenmaschine auf mittlerer Stufe laufen lassen, nach und nach das vorgeformte Wurstbrät reinstopfen und dabei darauf achten, möglichst wenig Luft mit einzustopfen. 
Gleichzeitig vorne den Darm mit dem Brät vom Wurstfüllhorn ziehen. 
Die Wurst darf nicht zu fest gestopft sein, da sie sonst später platzt. Nach und nach das gesamte Wurstbrät verbrauchen. Evtl. vorhandene Lufteinschlüsse mit einer Nadel anpieksen, die Luft wird dann automatisch rausgedrückt.

Die entstandene Wurst entweder durch Abdrehen in einzelne kleine Würste oder in 4 große Portionen teilen, wie eine Schnecke aufrollen und mit einem Spieß fixieren. 

Beim Garen auf dem Grill oder in der Pfanne darauf achten, dass die Hitze nicht zu hoch ist, da die Würste sonst evtl. platzen. 


Eingelegte Senfkörner
(aus I Love New York* von Daniel Humm)

Zutaten
75 g gelbe Senfsaat 
250 ml Apfelessig 
2 TL Salz 
1 TL Zucker

Zubereitung
Die Senfkörner in einen Topf geben und mit Wasser bedecken. Zum Kochen bringen und ca. 30 Minuten köcheln lassen, dann durch ein feines Sieb abgießen und unter kaltem Wasser abspülen. Die Senfkörner in ein verschließbares Glas geben.
Apfelessig, Salz und Zucker in den Topf geben, aufkochen lassen, bis der Zucker komplett aufgelöst ist und zu den Senfkörnern in das Glas gießen. Verschließen und abkühlen lassen.