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Erdbeer-Sirup

Von diesem Sirup hab ich in diesem Jahr tatsächlich einige Liter hergestellt, für meinen Mitesser, der ein riesengroßer Fan von selbstgemachter Erdbeerbrause ist. Er bunkert einen Großteil der Flaschen nun im Büro und hat so immer ein leckeres Erfrischungsgetränk parat. 

ErdbeersirupMir selbst ist dieser Sirup zu süß, das hat aber nix zu sagen, denn ich mag eh nur Zitrussirup, zumindest im Getränk ;o) 
Neben der Verwendung als Brausesirup, kann man diesen Sirup aber auch prima als Fruchtsauce zu Eis oder Kuchen servieren.

Erdbeersirup, Jahresvorrat
Zutaten 
2 kg Erdbeeren 
1 kg Zucker 
500 ml Wasser 
200 ml frisch gepresster Zitronensaft

Zubereitung
Die Erdbeeren waschen, putzen und je nach Größe evtl. halbieren oder vierteln und in einem Blender pürieren. Durch ein feines Haarsieb passieren, um die herauszusieben. 
Zusammen mit den anderen Zutaten in einem großen Topf (9l) zum Kochen bringen und bei mittlerer Hitze ca. 30-45 Minuten köcheln lassen. In der Zwischenzeit Flaschen oder Gläser reinigen und bei 150 Grad für 15 Minuten im Backofen sterilisieren.  Die Deckel in einem Topf mit Wasser zum Kochen bringen und ca. 5 Minuten köcheln lassen. 

Den fertigen Sirup in die Flaschen füllen und sofort gut verschließen. In einen Weck- oder einen anderen Topf, der groß genug ist und sich verschließen lässt, stellen. Das Wasser sollte ungefähr die Temperatur des Sirups haben. Das Wasser auf 80°C erhitzen und für 20 Minuten einwecken.
Die Flaschen herausnehmen und vollständig abkühlen lassen.

Erdbeer-Eclairs mit Basilikumsahne

Am Anfang stand ein Rezept vom Lafer-Johann, ein Basilikum-Quark-Mousse mit Erdbeeren. Mordsschick und sicher auch ebenso lecker, als ich mich aber ans Werk machen wollte, hatte ich plötzlich keine Lust mehr auf Gelatine. Nicht, dass ich ein Problem mit der Verarbeitung von Gelatine hab, das bekomm ich schon hin. Ich mag sie nur nicht immer essen... 
Also keine Mousse. Watt nu? Basilikum und Erdbeeren waren gesetzt und Eclairs, bzw. Windbeutel wollte ich ja eigentlich schon ewig mal wieder machen, das Einfachste war also, beides zu kombinieren und so sind aus der Basilikum-Quark-Mousse Erdbeer-Eclairs mit Basilikumsahne geworden.
Auch lecker, bzw. eigentlich erst Recht :o)

Das Rezept oder besser, DIE Rezepte stammen beide nicht aus meiner Feder, sondern sind sind eine Team-Arbeit von Andrea und Michel Roux, also nicht Andrea Roux, sondern Andrea von Einfach guad und Michel Roux
Von Andrea stammt das Rezept für die Basilikumsahne und Monsieur Roux war so nett den Brandteig beizusteuern - beide Rezepte hab ich natürlich hier und da abgewandelt, kennt Ihr ja schon. 
Herausgekommen sind nun wirklich richtig leckere Eclairs oder auch Windbeutel (kommt halt ganz drauf an, welche Form Ihr bevorzugt). Die Basilikumsahne schmeckt so dermaßen lecker, dass ich die jetzt so unmittelbar vor Saisonschluss unbedingt noch einmal machen muss. Erdbeeren und normale Sahne ist dagegen regelrecht langweilig - kommt mir nicht mehr in die Tüte den Windbeutel. 
Traut Euch unbedingt mal, wenn nicht mehr jetzt, dann im nächsten Jahr, Basilikum und Erdbeeren sind eine ebenso grandiose Kombination wie Erdbeeren und Schokoessig :o)

Zutaten

Brandteig
125 ml Milch
125 ml Wasser
100 g Butter 
1/2 TL Salz
1 TL Zucker 
175 g Mehl 
4 Eier 

Basilikumsahne
1 Bund Basilikum
75 g Zucker
50 ml Wasser
300 ml Sahne

Erdbeeren in Scheiben geschnitten

Zubereitung 

Brandteig
Milch, Wasser, gewürfelte Butter, Salz und Zucker in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen. Sobald die Milch zu kochen beginnt, von der Platte ziehen und das Mehl auf einmal hineingeben und mit einem Holzlöffel rühren, bis sich ein glatter Teig bildet. Wieder auf die Platte stellen und ca. 1 Minute stetig rühren, bis sich der Teig vom Topf löst und sich eine weiße Schicht am Topfboden bildet (das ist das sog. abbrennen). 
Erneut von der Platte ziehen, den Teig in eine Schüssel geben und jeweils ein Ei nach dem anderen mit dem Handmixer einarbeiten, bis ein glatter, geschmeidiger Teig entstanden ist. 
Den Teig in einen Spritzbeutel füllen und je nach Geschmack in Rosetten- oder Elairsform auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech spritzen. 
Im auf 180°C vorgeheizten Backofen für ca. 15-20 Minuten backen, bis die Eclairs und Windbeutel goldbraun sind. 
Während des Backens den Backofen nicht öffnen, da der Brandteig sonst zusammenfällt. 
Die fertigen Eclairs auf einem Kuchenrost vollständig auskühlen lassen.

Basilikumsahne 
Das Wasser und den Zucker in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Solange köcheln, bis der Zucker komplett aufgelöst ist, dann von der Platte ziehen und vollständig auskühlen lassen. 
In der Zwischenzeit den Basilikum putzen und die Blätter vereinzeln. Zusammen mit dem Sirup in einen Blender geben und so fein wie möglich pürieren. 
Die Sahne steif schlagen und sehr behutsam den Basilikumsirup darunter heben, dabei wirklich sehr vorsichtig vorgehen, da die Sahne sonst zusammenfällt und zu flüssig wird.

Die fertigen Brandteig-Eclairs halbieren, mit der Basilikumsahne füllen und mit Erdbeerscheiben belegen. Sofort servieren. 

Erdbeer-Pfirsich-Eislollies

Sommer war ja noch nie meine bevorzugte Jahreszeit. Wenn's nach mir ginge, würd ich diese Jahreszeit gerne komplett überspringen. Quasi auf Vorspulen drücken und vom Frühling direkt in den Herbst übergehen. 
Um mir die Hitze einigermaßen erträglich zu gestalten und mich etwas abzukühlen, gab's in der heißen Jahreszeit schon immer Unmengen gefrorener Fruchtsäfte, heute in meinen wunderschönen neuen Popsicle-Formen, früher als ich noch klein war in diesen Senfgläsern, die eigentlich überall im Glasschrank landeten, nachdem der Senf alle war. 
Meine Mama hat damals ganz einfach Orangensaft eingefroren und ich hab mir dann eins nach dem anderen abgearbeitet, das ist nämlich teilweise in Schwerstarbeit ausgeartet. Der Saft wurde natürlich steinhart und so musste ich ihn mit nem Teelöffel bewaffnet in Etappen abschaben, heutzutage würde ich Euch das natürlich mordsschick als Granité à l'orange verkaufen, früher bin ich meinen Eltern mit diesem ständigen Schabegeräusch einfach nur unglaublich auf die Nerven gegangen und hab zeitweise sogar nen Platzverweis bekommen. Schabe-Eis nur noch auf meinem Zimmer ;o)

Damit mich mein Mitesser nicht auch noch irgendwann vor die Tür setzt, hab ich mir ja vor Kurzem diese tollen Popsicle-Formen angeschafft, die nicht nur wunderschöne, sondern auch noch anständig große Eislollies hervorbringen, die Dinger von Fackelmann & Co. sind ja wirklich nur was für den hohlen Zahn, diese hier sind ungefähr doppelt so groß. 

Leider gibt es diese Formen in Deutschland nur über ebay, ich hab sie zumindest noch nirgendwo sonst zu einem erschwinglichen Preis gesehen - mehr als 41 € für den Versand zu berechnen, wie es bei Amazon der Fall ist, find ich dann doch ein klein wenig übertrieben ;o) 
Wenn Ihr Euch also für diese Formen interessiert, schaut einfach ab und zu bei ebay vorbei und sucht nach Norpro Plastic Ice Pop Maker, sicher sind die Formen bald wieder lieferbar. Preislich sind sie mit ca. 14 € inkl. Versand sicher nicht zu teuer.

Zutaten 
Erdbeeren
Holunderblütensirup
Pfirsiche

Zubereitung 
Erdbeeren putzen und im Blender fein pürieren, nach Geschmack mit Holunderblütensirup süßen. 
Die Pfirsiche waschen und in eine Schüssel geben. Mit kochendem Wasser übergießen, so dass die Pfirsiche bedeckt sind und ca. 1 Minute warten, dann das Wasser abgießen und die Pfirsiche unter kaltem Wasser abschrecken.Die pelzige Haut abziehen, die Pfirsiche entsteinen und das Fruchtfleisch ebenfalls pürieren, so dass ein Fruchtmus entsteht.
Etwas Erdbeermus in die Eisform geben und je nach Größe der Form für 1/2 - 1 Stunde im Gefrierschrank vorfrieren, dann die Holzstiele einstecken und eine zweite Schicht des anderen Fruchtmuses darübergeben. Erneut gefrieren und so weiter verfahren, bis die Formen voll sind. 

Erdbeer-Essig

Noch stehen sie zwar, die Erdbeerstände ums Eck und die Erdbeeren, die ich gestern gekauft habe waren sogar die aromatischsten seit Langem, aber auch bei uns sind sie gezählt, die Tage der süßen Früchtchen. 
Umso wichtiger, schnell noch das wunderbare Aroma der leckeren Beeren zu konservieren. Hochprozentiges ist erledigt, den Erdbeerlimes gab es ja schon vorgestern, Sirup ist auch schon abgefüllt und steht quasi in den (Blog-)Startlöchern, heut geb ich Euch aber erstmal Saures, es gibt Essig!
Himbeer-Essig ist ja schon wirklich lecker, wartet aber erstmal bis Ihr Erdbeer-Essig probiert habt - H a m m e r! 
Also, wenn Ihr doch noch ein paar (möglichst reife und aromatische) Erdbeeren auftreiben könnt, zugreifen, gleich noch ne Flasche Weißweinessig besorgen und ab damit auf die Fensterbank. 
In 6 Wochen lesen wir uns wieder und dann erzähl ich Euch, wie man aus diesem schon unverschämt leckeren Erdbeeressig einen mindestens! ebenso leckeren Erdbeer-Balsam macht.

Zutaten 
500 ml Weißweinessig 
300 g Erdbeeren

Zubereitung
Die Erdbeeren waschen, putzen (große Erdbeeren halbieren) und zusammen mit dem Weißweinessig in ein verschließbares Glas geben und an einen hellen Ort (Fensterbank) stellen. 4-6 Wochen ziehen lassen und täglich einmal schütteln.
Den fertigen Essig durch ein Sieb abseihen und die Erdbeeren gut ausdrücken. Evtl. nochmals durch ein Mulltuch durchseihen, damit die kleinen Nüsschen herausgefiltert werden, dann in zuvor sterilisierte Flaschen umfüllen.

10 Minuten-Erdbeerkuchen

Ok zugegeben, es ist sicher etwas ambitioniert den Teig in 10 Minuten zusammen zurühren und parallel die Erdbeeren geputzt und geschnibbelt zu haben - aber es geht. Wenn der Kaffeebesuch allerdings noch nicht unterwegs und schon so gut wie auf der Matte steht, könnt Ihr Euch natürlich auch mehr Zeit lassen ;o)

Dieser Kuchen ist ideal für alle, die Backen nicht unbedingt zu ihren Hobbys zählen, denn den Teig zusammenzurühren, und ein paar Erdbeeren zu vierteln, das wird sicher jeder hinkriegen. Wichtig ist hierbei nur, dass alle Zutaten Zimmertemperatur haben sollten, dann wird der Teig wunderbar luftig wie ein Biskuit. Fehlt nur noch ein kleiner Klecks Vanillesahne und eine leckere Tasse Kaffee Tee und schon steht einem gemütlichen Kaffee Teekränzchen nichts mehr im Wege - es sei denn, Ihr nutzt die letzten Erdbeeren dieser Saison nicht mehr, dann müsst Ihr natürlich bis zum nächsten Jahr warten... 

Zutaten
100 g Butter
150 g Zucker
1/2 TL Salz 
1 großes Ei
100 ml Buttermilch
200 g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
500 g Erdbeeren, geputzt und geviertelt
2 EL brauner Zucker zum Bestreuen

Zubereitung
Die Butter und den Zucker mit dem Mixer schaumig rühren, bis die Masse hell und fluffig wird. Den Vanilleextrakt, das Salz und das Ei dazugeben und ebenfalls unterrühren. 
Das Mehl mit dem Backpulver verrühren, zum Teig geben und alles miteinander verrühren, zum Schluss die Buttermilch unterrühren. 
Die Erdbeeren waschen, putzen und je nach Größe vierteln oder in Scheiben schneiden. 
Den Teig in eine zuvor gefettete und mehlierte Springform geben und die Erdbeeren darüber verteilen. Mit etwas braunem Zucker bestreuen und im auf 160°C vorgeheizten Backofen ca. 45-60 Minuten backen, bis der Teig goldbraun gebacken ist. 
Abkühlen lassen und mit einem Klecks Vanillesahne servieren.
Quelle: Edible Moments