Goldener Windbeutel 2010

 
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Ach Du dickes Ei!

Hab ich irgendwann mal erwähnt, dass ich manchmal n büschen komisch bin? Also nicht im Sinne von witzig, das bin ich ganz und gar nicht, eher so ein büschen merkwürdig... 
Ich hab noch nie Eiersalat gegessen, weder auf einem gekauften Brötchen, noch auf einem Buffet oder einer Feier. 
Generell hab ich gar nichts gegen Eiersalat, bisher wusste ich ja gar nicht, wie er schmeckt, sondern ich kann (warum auch immer) bestimmte Dinge nur essen, wenn ich sie selbstgemacht hab (oder meine Mama ;-) ).
Das klingt albern, oder? Ich weiß ... 
Eiersalat gab es bei uns zuhaus nie, also hab ich ihn bis heute nicht gegessen. Im Zuge meines Salatmarathons war jetzt aber die Gelegenheit günstig und so hab ich es mal ausprobiert - lecker, der schmeckt wirklich gut! Ist natürlich keine wirklich leichte Angelegenheit, daher hab ich die Mayonnaise mit Joghurt "gestreckt", aber ab und zu auf einem frischen Brötchen wirklich eine feine Angelegenheit. 
Jetzt wird es garantiert nicht wieder 34 29 Jahre dauern, bis ich den nächsten Eiersalat mache.

Zutaten
6 Eier
3 EL selbstgemachte Mayonnaise
2 EL Joghurt
2 TL grober Senf
Salz und Pfeffer
1/2 Beet Kresse oder die entsprechende Menge Schnittlauch

Zubereitung
Wasser zum Kochen bringen, die Eier mit einem Eier-Pickser anpicksen und in das kochende Wasser geben. Ca. 10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen, aus dem Wasser nehmen und unter fließendem, kaltem Wasser gründlich abschrecken, bis sich die Eierschale kalt anfühlt.
Die Eier pellen und mit dem Eierschneider oder einem Messer erst in Scheiben und dann quer in Würfel schneiden. In eine Schüssel geben und mit der Mayonnaise, Joghurt und den Gewürzen vermischen. Zum Schluss die Kresse unterheben und kühl stellen. 



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Bitte nicht wundern, wenn hier in den nächsten Tagen nicht viel, bzw. gar nichts passiert und der Kuriositätenladen geschlossen bleibt. Mich hat es ziemlich zerlegt, ich hab unter Anderem eine sehr fiese und ausgeprägte Bindehautentzündung, da ist an Bloggen zur Zeit nicht zu denken.
Morgen gibt's nochmal das wöchentliche Salatrezept und dann mach ich erstmal blau bis ich wieder aus meinen verquollenen Augen gucken kann und Husten/Schnupfen/Heiserkeit von dannen gezogen sind.

Also, man sieht sich ;o)


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Sellerie mal wieder! Eine weitere Möglichkeit, die neuerdings von mir so geliebte Knolle zu verwerten. Das Resultat ist ein sehr feines Risotto, das überhaupt nicht penetrant nach Sellerie schmeckt.
Das Rezept hab ich bei der Chaosqueen gefunden und ein klein wenig abgewandelt, nachdem ich bei ihr gelesen habe, dass sie bei einer Wiederholung auf die Sahne verzichten und stattdessen eher einen Stich Butter nehmen würde.

Im Gegensatz zu ihrem Risotto, war der Sellerie bei mir noch nicht ansatzweise zerfallen, trotzdem ich ihn zu Beginn angedünstet und die ganze Zeit mitgekocht habe - wahrscheinlich ein besonders dickköpfiger Sellerie ;o)
Anstelle der Riesengarnelen gab es bei uns Flusskrebsfleisch dazu, eine ebenfalls sehr leckere Kombination.
Resultat: Wenn ich mal Zeit hab, wird es dieses Risotto auf jeden Fall wieder geben, ich muss halt nur Platz in meinem Kochplan finden ;o)

Zutaten
400 g Knollensellerie
1 kleine Zwiebel
Olivenöl zum Andünsten
250 g Risottoreis
150 ml Weißwein
700 ml Fischfond
1 EL Butter

Flusskrebsfleisch
2 Knoblauchzehen
1 entkernte Chilischote
Olivenöl

Zubereitung
Die Zwiebel fein würfeln, in einem Topf im heißen Öl glasig dünsten, den in Würfel geschnittenen Knollensellerie hinzufügen und mitdünsten. Den Reis untermischen und rundum mit Öl benetzen. Dann salzen, den Wein angießen und komplett einkochen lassen.
Nach und nach die heiße Brühe hinzufügen. Leise köcheln, dabei immer wieder einen Schuss Brühe angießen, bis der Reis gar ist. Regelmäßig umrühren, damit nichts unten ansetzt.
Sobald der Reis al dente ist, die Butter unterrühren.
Vor dem Servieren einige Minuten ruhen lassen.
In der Zwischenzeit Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Knoblauchzehen mit dem Messerrücken anquetschen und zufügen. Das Flusskrebsfleisch in der Pfanne schwenken (nicht zu lange, sonst wird es trocken) und mit Salz, Pfeffer und fein gehackter Chilischote würzen.

Als Beilage zu dem Risotto servieren. 




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Liebe Miriam & Freunde

Jeden Tag kommentiert Ihr fleißig in meinem und vielen anderen Foodblogs, nehmt sogar direkten Bezug auf die jeweiligen Beiträge und das alles nur, um den Pagerank von irgendwelchen Müsli-, Ticket-, Schokoladen- und Billigflug-Seiten in die Höhe zu treiben. 
Es ist ja durchaus löblich, dass Ihr Euch anscheinend sogar die Mühe macht die Blogbeiträge zu lesen, nichtsdestotrotz  hab ich diese Spam-Kommentare nicht so gern und lösche sie daher so schnell wie möglich, inkl. Link. 
"Miriam", nutz Deine Zeit doch lieber sinnvoll, lackier Dir die Nägel, lies ein gutes Buch oder probier tatsächlich mal das ein oder andere Rezept aus, aber verschon mich in Zukunft bitte mit Deinen Kommentaren ... 

Danke, das musste mal gesagt geschrieben werden ;o)  

P.S.: Damit sind selbstverständlich nur die professionellen Kommentar-Spammer gemeint, über alle ernstgemeinten Kommentare freu ich mich natürlich sehr :o)


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Eingelegte Salzzitronen

Ich hab eine ganz große Vorliebe für alle Lebensmittel, die irgendwie haltbar gemacht werden, sei es nun, dass sie eingelegt, -gekocht, -gesalzen, oder was auch immer werden. Am Liebsten würde ich im Spätsommer tonnenweise Obst und Gemüse einwecken, nur leider habe ich weder einen Garten, noch ein großes Haus mit riesigem Keller, wo ich meine Schätze einlagern könnte - ich wohn halt in einer winzigen Wohnung mitten in Hamburg und kann daher nur davon träumen ;o)

So ein paar Dinge muss ich aber trotzdem ausprobieren, und dazu gehörten eben auch diese Salzzitronen. Sie standen schon seit langer Zeit auf meiner Liste, aber immer hab ich es irgendwie verpasst - dieses Jahr hab ich dran gedacht! 
Nachdem ich im Internet und in meiner Bibliothek ein wenig nachgeforscht habe, hab ich mich für ein Rezept von epicurious entschieden - warum gerade für dieses? Keine Ahnung, es erschien mir auf Anhieb sympathisch ;o)
Fast wäre aus der Salzzitronen-Produktion nichts geworden, denn das Glas, das ich dafür vorgesehen hatte, ist mir beim Auskochen zersprungen (selber Schuld, ich hab aus Versehen kaltes Wasser über das heiße Glas laufen lassen ...), aber Gott sei Dank haben wir hier in Eppendorf einen ganz fantastischen kleinen Haushaltswarenladen, das Eppendorfer Haushaltsstübchen
Dieser kleine Laden ist im wahrsten Sinn des Wortes ein Kuriositätenladen, winzig klein, unglaublich unordentlich und trotzdem bekommt man einfach alles. Ich hab dort schon ausgefallene Raviolibretter, meinen heißgeliebten Rundstößel und letzten Samstagnachmittag genau das Glas, das mir 10 Minuten vorher geplatzt war, bekommen. 
Wenn Ihr in der Gegend seid, schaut unbedingt mal rein, es lohnt sich wirklich!
So, nu aber zurück zu meinen Zitronen. Seit Samstag sind sie eingelegt und ziehen langsam aber sicher vor sich hin - heute haben sie noch die finale Ölschicht bekommen. Was ich daraus machen werde, weiß ich selbst noch nicht, aber bis sie fertig sind, ist ja auch noch etwas Zeit. Ich werd Euch auf dem Laufenden halten.

Zutaten
15 Bio-Zitronen
10 EL grobes Meersalz 
Olivenöl
kochendes Wasser

Zubereitung
Die Zitronen unter heißem Wasser gründlich abspülen. In kochendem Wasser ca. 5 Minuten blanchieren.
Jeweils von beiden Enden eine Scheibe abschneiden und die Zitronen längs über Kreuz zu 3/4 einschneiden - darauf achten, dass die Zitronen nicht ganz aufgeschnitten werden.
In die Einschnitte pro Zitrone jeweils 1 EL grobes Meersalz geben und die Zitronen in einem Weckglas stapeln.
Den Saft von 5 ausgepressten Zitronen darüber geben und soweit mit kochendem Wasser auffüllen, dass die Zitronen vollständig bedeckt sind, aber noch Platz für das Olivenöl bleibt.
Die Zitronen 5 Tage ziehen lassen, währenddessen das Glas immer mal wieder schwenken. Nach 5 Tagen soviel Olivenöl dazugeben, dass die Zitronen komplett bedeckt sind und alles mehrere Wochen an einem dunklen, kühlen Ort ziehen lassen.

Vor dem Verwenden, die Salzzitronen mit Wasser abspülen, da sie sonst zu salzig sind. 



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Chinesische Perlenbällchen

Endlich kam mein kleiner Bambusdämpfer mal wieder zum Einsatz! Ich freu mich immer sehr, wenn ich den Dämpfer mal wieder hervorkramen, bzw. von seinem Wandhaken befreien kann.

Zugegeben, ich mag den Dämpfer nicht nur, weil das, was rauskommt immer besonders lecker ist, sondern auch, weil ich ihn so hübsch finde.

Ich hab ja eine große Abneigung gegen den ganzen Plastikkrams, der sich mittlerweile in vielen Küchen tummelt - mit diesen ganzen Tupperdöschen, -brätern und was es da nicht noch alles gibt, kann man mich jagen. Ich verstehe einfach nicht, wie man sich allen Ernstes einen Plastikbräter oder -schüsseln auf den Esstisch stellen und behaupten kann, das sähe auch noch schön und womöglich festlich aus. Mich erinnert dieses Plastikgedöns immer sehr an Campinggeschirr, da ändern schicke Namen und hypermoderne Farben auch nix dran - ich mag kein Plastik!
Wenn möglich, weiche ich auf Materialien wie Keramik oder Naturmaterialien wie Holz oder Ähnliches aus, und genau das ist der Grund, warum ich diesen Bambusdämpfer so mag. Sobald er in Betrieb genommen wird, beginnt er zu duften - ok, das ist jetzt nicht gerade ein berauschendes Parfum, das von ihm verströmt wird, aber immer noch besser, als Plastikkrams ;o)

Die Perlenbällchen sind eine tolle Vorspeise zu einem chinesischen Menü, man kann sie komplett vorbereiten und muss sie dann nur noch schnell dämpfen. Dazu noch ein Dip aus Sojasauce, Sesamöl, Chili und Ingwer und fertig ist eine besonders schöne, und einfach herzustellende Vorspeise.
Zusätzlich zu den Perlenbällchen, gab es bei uns noch Siu Mai, Hackfleisch-Garnelenbällchen im Wantan-Kleidchen. Das Rezept dafür gibt's dann demnächst in diesem Theater Laden.

Zutaten
300 g Klebreis
8 getrocknete Shiitake-Pilze
150 g Wasserkastanien
450 g Schweinehackfleisch
1 kleine Karotte, geraspelt
2 Frühlingszwiebeln, fein gehackt
1 1/2 EL Ingwer, fein gehackt
2 EL helle Sojasauce
1 EL Shaoxing-Reiswein
1 1/2 TL dunkles Sesamöl
2 1/2 TL Tapiokastärke

Zubereitung
Den Reis in ein Sieb geben und unter fließendem, kaltem Wasser sehr gründlich spülen. In einer Schüssel mit kaltem Wasser ca. 1 Stunde beiseite stellen, dann gut abtropfen lassen und auf einem Backblech oder einem anderen flachen Gefäß ausbreiten.

Die Shiitake-Pilze mit kochendem Wasser übergießen und 30 Minuten einweichen lassen. Die Pilze abtropfen lassen, gut ausdrücken, die Stiele entfernen und fein hacken.

Die Wasserkastanien abgießen und ebenfalls fein hacken.

Das Hackfleisch mit den Pilzen, den Wasserkastanien und den restlichen Zutaten und Gewürzen zu einem glatten Fleischteig vermengen.

Kleine Hackfleischbällchen mit ca. 2 cm Druchmesser formen und diese in dem Klebreis wälzen, so dass sie vollständig davon umhüllt sind. Den Reis etwas festdrücken, damit er haften bleibt.

Wasser in einem Wok zum kochen bringen und einen Bambusdämpfer mit Backpapier auslegen. Die Perlenbällchen in ausreichendem Abstand hineinsetzen, den Deckel des Dämpfers aufsetzen und die Perlenbällchen  25 Minuten dämpfen. Nach der Hälfte der Zeit die Dämpfeinsätze umsetzen, so dass der oberste Einsatz ganz unten steht.
Wenn der Reis am Ende der Garzeit noch zu fest ist, weiter dämpfen, bis er weich ist.

Mit einer Dipsauce servieren.


Quelle: China kulinarisch entdecken 


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Foodbloggertreffen in Hamburg - Update

Foodbloggertreffen im Hamburg 

Damit Ihr auf dem Laufenden bleibt, werd ich in regelmäßigen Abständen die aktuelle Teilnehmer-, bzw. Interessentenliste bloggen, dann müsst Ihr nicht immer in den anderen Artikel schauen.
  1. Steph von hier ;o)
  2. Anikó von Paprika meets Kardamom
  3. Kaoskoch von Hamburg kocht!
  4. Jutta von Schnuppschnuess ihr Manzfred
  5. Der Schnuppschnuess ihr Ehemann 
  6. Ulrike von Küchenlatein 
  7. nata von pastasciutta 
  8. Andrea von Einfach guad! 
  9. Mareen von kochend heiss 
An-, bzw. Abmeldungen bitte im ursprünglichen Artikel - dazu einfach auf das obige Banner klicken.


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Diese Woche gibt es einen abgewandelten Bulgursalat, also  quasi eine Art Freestyle-Tabouleh. Eigentlich wollte ich Rebeccas Linsensalat machen (den gibt es demnächst aber auf jeden Fall auch noch), hatte auch schon alles besorgt, nur dann lief mir diese Linsen-Couscous-Kombination über den Weg, die ich, abgewandelt mit Bulgur, genauso nur ganz anders sofort ausprobieren musste. 
Dieser Salat hält sich problemlos 2-3 Tage (dann war er weg) und zieht in dieser Zeit noch richtig schön durch, er wird also quasi immer besser. 

Zutaten
200 g Belugalinsen
200 g Bulgur
300 ml kochendes Wasser
1 Handvoll getrocknete Tomaten, in Streifen geschnitten
2 Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
1 Handvoll glatte Petersilie, gehackt
Mozzarellakügelchen oder Fetabrösel nach Geschmack
Saft einer halben Zitrone
Salz und Pfeffer

Zubereitung
Bulgur in eine Schüssel geben und mit dem kochenden Wasser übergießen. Ca. 15 Minuten quellen lassen, bis er gar ist, zwischendurch mit einer Gabel immer mal wieder auflockern. In der Zwischenzeit die Linsen in kochendem Wasser ca. 15 Minuten kochen, bis sie gar, aber noch nicht zerfallen sind. Die Linsen in ein Sieb abgießen und gründlich mit kaltem Wasser abschrecken, damit der Garprozess unterbrochen ist und die Linsen nicht zerfallen. 
Die Frühlingszwiebeln, die getrockneten Tomaten, Knoblauch und die Mozzarellabällchen mit dem Bulgur verrühren und kräftig mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft würzen. 
Die Linsen und die gehackte Petersilie unterheben und gut durchziehen lassen. 



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Have a break, Nestlé!


Kitkat: Süßes mit bitterem Beigeschmack
Petition an Nestlé


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Ossobuco mit cremiger Thymianpolenta

Nun ist es ja bald vorbei mit der kalten Jahreszeit - der Frühling klopft mit aller Kraft an die Tür, die Vögel zwitschern, die Sonne strahlt und das frische Grün sprießt aus allen Ecken.

Jaja, schon gut, man darf doch noch Träume haben, oder? Eigentlich bin ich ja ein grundnegativer Mensch. Ich geh immer vom Schlimmsten aus, dann kann ich auch nicht enttäuscht werden, aber in diesem Fall dachte ich mir, geh ich das mal anders an und hoffe das Beste.
Also ... Weil sich der Winter ja nun sehr bald vom Acker macht, gab es bei uns am Sonntag nochmal ein schönes Schmorgericht - man muss die kurze, noch verbleibende Zeit ja ausnutzen. Ist der Frühling erstmal da, stehen andere Gerichte auf dem Plan und bis zur nächsten Schmorgericht-Saison dauert es dann wieder ewig.
Eigentlich sollten wir also froh sein, wenn sich der Winter noch ein wenig Zeit lässt, Schmorgerichte sind doch schließlich bannig lecker :o)

Wenn man sich die Fleisch-Theke im KuLa mal anschaut, sieht man sehr schnell, wo meine/unsere Vorlieben sind, Schmorgerichte und Geflügel belegen die vorderen Plätze, Kurzgebratenes kommt so gut wie gar nicht vor.
Das liegt zum Einen daran, dass ich Kurzgebratenes nicht wirklich gut vertrage, zum Anderen bin ich aber auch einfach unglaublich bequem und mach's mir gern einfach. Was liegt also näher als ein Schmorgericht? Nachdem alles angebraten ist, kommt der Deckel drauf und die nächsten 2-3 Stunden kann man die Füße hochlegen - perfekt!
Besonders Kochanfängern würde ich immer ein Schmorgericht empfehlen, außer Zeit und Geduld (und natürlich guten Zutaten, aber das versteht sich von selbst), braucht es da eigentlich keine große Kochkunst. Ok, ein vernünftiges Rezept ist natürlich auch ganz hilfreich, aber das habt Ihr ja jetzt ;o)

Beinscheiben, fertig verschnürt und schon mehliert. 

Zutaten
4 Kalbsbeinscheiben, ca. 5 cm dick
Salz und Pfeffer
Mehl zum Mehlieren der Beinscheiben
1 Zwiebel, in feine Würfel geschnitten
2 Stangen Staudensellerie, in feine Würfel geschnitten
1 Karotte, in feine Würfel geschnitten
1 EL Tomatenmark
200 ml Weißwein
300 ml Rinderfond

Gremolata
1 Abrieb einer Bio-Zitrone
1 Knoblauchzehe, sehr fein gehackt 
1 Handvoll glatte Petersilie, sehr fein gehackt

Zubereitung 
Die Beinscheiben mit Küchengarn einmal um die Taille fixieren und dann, ähnlich einem Geschenk, den Faden nochmal kreuzförmig umwickeln (s.o.)
Etwas Mehl auf einen Teller geben und die Beinscheiben darin von beiden Seiten wenden. Überschüssiges Mehl gründlich abklopfen.
Butterschmalz in einem Bräter erhitzen und die Beinscheiben darin beidseitig goldbraun braten. Mit Salz und Pfeffer würzen, aus der Pfanne nehmen und auf einem Teller beiseite stellen.
Zwiebel-, Karotten- und Selleriewürfel anschwitzen, Tomatenmark dazugeben und ca. 2 Minuten mit rösten - nicht zulange, da es sonst bitter wird. Mit Weißwein ablöschen und einkochen lassen. Mit Rinderfond aufgießen, das Fleisch wieder hinzugeben und alles zugedeckt ca. 1 1/2 - 2 Stunden im auf 140°C vorgeheizten Backofen schmoren lassen.

Für die Gremolata die Schale der Zitrone, mit dem Knoblauch und der Petersilie vermischen.

Das Ossobuco mit Risotto milanese, cremiger Polenta oder Kartoffelpüree servieren und die Gremolata darüber streuen. 

Thymianpolenta

Zutaten
150 g Polentagrieß
500 ml Wasser
300 ml Milch
Muskatnuss
Salz
3 Stiele Thymian
40 g Butter
50 g frisch geriebener Parmesan

Zubereitung
Das Wasser und die Milch in einen Topf geben und kräftig mit Muskatnuss würzen, salzen. Zum Kochen bringen und unter ständigem Rühren den Polentagrieß einrieseln lassen. Unter ständigem Rühren bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Polenta gar ist.
Butter, Parmesan und Thymian zugeben und unterheben.
Sofort servieren.


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Nichts Großes, nur eine Kleinigkeit. 
Die Tag-Cloud, die bis eben noch in der Sidebar war, ist, wie Ihr nicht seht, verschwunden, dafür ist ein da oben ↑ jetzt ein weiterer Reiter mit der Bezeichnung "Kategorien" hinzugekommen. 
Ich fand die Tagcloud schon immer ziemlich unübersichtlich, Tagclouds sind irgendwie nicht mein Ding - ich mag Listen und daher probier ich es jetzt mal so. Noch bin ich mir nicht ganz sicher, ob das nun das ist, was ich haben möchte, aber für's Erste find ich es immerhin besser als die olle Wolke.
Wenn Ihr also kein bestimmtes Rezept sucht, sondern nur so in Etwa wisst, wohin die Reise geht, seid Ihr da oben ↑ richtig ;o)


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Schokotrüffeltörtchen

Ich finde, nach diesem überaus schlanken Salat gestern, darf es heut mal wieder so eine richtige Kalorienbombe sein, oder? 
Diese Törtchen gehören mal wieder in die Kategorie "Chocoholics only", denn sie sind wirklich nicht ohne. Ähnlich wie die Brownies für Schokoholics und die Mousse au Chocolat-Torte, genügt hier schon ein kleines Stück und man ist  im 7. Schoko-Himmel und restlos gesättigt. Wenn es also vorher ein üppiges Menü gab, geht man nach solch einem Törtchen endgültig am Stock. 
Auf dem Bild sehen sie jetzt relativ groß aus, aber das täuscht, ich steche sie immer mit einem runden Keksaustecher aus, die Größe reicht völlig ;o)
Ganz toll an diesem Törtchen ist, dass man den Kuchen an sich schon einen oder auch zwei Tage vorher backen und gut in Folie eingeschlagen aufbewahren kann - oder man friert ihn einfach ein, klappt ebenfalls wunderbar.
Unbedingt dazu gehört für mich eine fruchtige Sauce oder ein Frucht-Eis, sonst übersteht man auch ein so kleines Törtchen nicht, ohne dass es einem den Mund verklebt ;o)

Zutaten
400 g dunkle Schokolade, mindestens 70%
150 g Butter
150 g Zucker
5 Eier
45 g Mehl

Glasur
150 g dunkle Schokolade, mind. 70%
10 EL Sahne

Sauce
250 g Himbeeren (TK)
nach Geschmack Puderzucker
etwas Himbeergeist

grob gehackte Valrhona-Schokoladensplitter zur Dekoration

Zubereitung
Die Butter mit der Schokolade im Wasserbad bei schwacher Hitze schmelzen. Beständig rühren, bis die Masse glatt und Butter und Schokolade vollständig geschmolzen sind. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen, die Masse darf nur noch lauwarm sein.
Zucker, Eigelb und Mehl unter die abgekühlte Masse rühren. Das Eiweiß steif schlagen und die Schokoladenmasse vorsichtig unter das Eiweiß heben.
Den Backofen auf 150°C vorheizen.
Den Teig in eine Form von 30 cm x 25 cm geben und ca. 30-40 Minuten backen, bis er sich auf Druck fest anfühlt. Stäbchenprobe machen!
Vollständig abkühlen lassen.

Für die Glasur die Sahne in einem Topf bis an den Siedepunkt erhitzen. Vom Herd nehmen und die Schokolade hinzufügen. Unter Rühren schmelzen lassen. 30 Minuten abkühlen lassen, bis die Masse dicker geworden ist.

Für den Himbeer-Coulis die Himbeeren mit dem Pürierstab pürieren und Puderzucker nach Geschmack zufügen. Durch ein Sieb passieren und mit etwas Himbeergeist abschmecken.
Aus der abgekühlten Teigplatte runde Scheiben ausstechen, auf einem Himbeer-Spiegel anrichten und je 1 TL Glasur darauf geben.
Obendrauf noch ein paar Valrhona-Splitter und das Törtchen ist perfekt ;o)



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Apfel-Fenchelsalat

Nachdem ich jetzt ja reichlich "Futter" für meine Salatbar bekommen habe, startet heute Tag 1 meines Salat-Marathons ;o)
Das Rezept stammt aus einem neu entdeckten Foodblog, den ich jetzt schon heiß und innig liebe - neben den Rezepten haben es mir besonders die Fotos angetan ... Da könnte ich stundenlang stöbern.
Im Original ist dieser Salat ja ein Brotsalat, ich mag es aber nicht so gern, wenn das Brot nach einer Weile weich wird, also gibt es bei uns immer knusprig gebackene Brotsticks dazu.

Zutaten
1 Fenchelknolle, in feine Streifen gehobelt
1 fester, säuerlicher Apfel, in Scheiben geschnitten
1 Hand voll Salatmix
1 TL Mohn
Petersilie, grob gehackt

2 EL Olivenöl
1 TL Rotisseur-Senf
1 EL Sherry-Essig
Salz und Pfeffer
evtl. etwas Honig

Fladenbrot quer in sehr dünne Scheiben geschnitten
Olivenöl
Salz und Pfeffer

Zubereitung
Den Backofengrill vorheizen, die Fladenbrotscheiben nebeneinander auf ein Backblech legen und mit etwas Olivenöl besprenkeln, sowie mit Salz und Pfeffer würzen. Im Backofen von jeder Seite knusprig braun backen.

Die Salatzutaten in einer Schüssel miteinander vermengen, aus Olivenöl, Senf, Essig, Gewürzen und Honig ein Salatdressing mischen und darüber geben. Zusammen mit den Fladenbrotchips servieren. 

Quelle: bitchincamero


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Linguine in Miesmuschel-Tomatensugo

Foodbloggen ist eine wirklich deprimierende Angelegenheit, kann man nur Jedem dringend von abraten...

Früher (bevor ich meinen eigenen Laden aufgemacht hab), hab ich natürlich auch viel und abwechslungsreich gekocht, kaum ist man aber mal in diese "Szene" verwickelt, findet man sich ganz schnell in einem völligen Chaos von Rezepten, die man am liebsten sofort und auf der Stelle nachkochen und -backen möchte, wieder.

Früher hab ich relativ lange im Voraus planen können, was wir wann essen, heutzutage MUSS ich ständig meinen Plan über den Haufen werfen, weil ich schon wieder ein Rezept gefunden hab, dass dringender gekocht werden muss, als das, das eigentlich angedacht war.

Früher hatte ich eine ziemlich gute Ordnung in meiner "Nachkoch-Liste", mittlerweile ist dort aber das absolute Chaos ausgebrochen. Neben den hunderten Rezepten, die ich bei delicious abgespeichert hab, sind da ja noch die ganzen gemarkerten Rezepte bei Tastespotting und Foodgawker - da ist schlicht kein Land in Sicht.

Früher bin ich mal einfach so durch die unendlichen Weiten des Internets gesurft, heute gibt es soviele Foodblogs, -galerien, usw. abzuarbeiten, dass für derlei SchnickSchnack gar keine Zeit bleibt ;o)

Ihr seht also, Bloggen ist kein Vergnügen, sondern mit ner Menge Aufwand und Arbeit verbunden ...

Entschädigt wird man dann allerdings durch Rezepte wie dieses. Früher (nein, ich fang nicht schon wieder mit der Aufzählung an) hätte ich im Leben keine Muscheln gegessen, heute mag ich sie unheimlich gern und freu mich immer wieder sehr, wenn ich ein neues, interessantes Rezept finde, dass sich nachzukochen lohnt.
Ich mag die Kombination Miesmuscheln/Tomaten ja besonders gern, wie ich hier und hier schon gezeigt habe und diesmal gibt es die Muscheln mit Linguine.
Wer die Muscheln nicht so gern während des Essens aus der Schale puhlt (ich mag das ja gern), nutzt die Zeit, bis die Pasta al dente ist und "befreit" das Muschelfleisch schonmal aus der Schale. Ein paar Muscheln als Deko würd ich aber trotzdem zurückbehalten. 

Zutaten  
1 kg Miesmuscheln
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 Fenchelknolle
1 Chilischote
125 ml Noilly Prat
300 ml passierte Tomaten
1/2 Bund glatte Petersilie
Salz und Pfeffer
Olivenöl

Pasta lunga nach Wahl

Zubereitung
Die Muscheln gründlich wässern und ggf. vorhandene Bärte mit einem Messer entfernen. Geöffnete und schadhafte Muscheln aussortieren.
Zwiebel, Chilischote und Knoblauch fein hacken, Fenchel putzen und in kleine Würfel  oder Streifen schneiden. 
Olivenöl erhitzen, Knoblauch, Zwiebel, Chili und Fenchel darin anschwitzen. Mit Noilly Prat ablöschen und gut einkochen lassen. Die passierten Tomaten dazugeben und alles kräftig zum Kochen bringen.
Wenn die Sauce gut kocht, die Muscheln dazugeben und sofort den Deckel schließen. 10 Minuten köcheln lassen, bis sich alle Muscheln komplett geöffnet haben. Zwischendurch die Muscheln durch schwenken, damit auch oben liegende Muscheln in den heißen Sud kommen - nicht geöffnete Muscheln erneut entfernen.
Mit Salz und Pfeffer würzen.
In der Zwischenzeit die Pasta al dente kochen und die Petersilie grob hacken. 
Die Pasta tropfnass zum Muschelsugo geben, durch schwenken und mit Petersilie bestreut servieren.

Frische Muscheln sind lebende Tiere, daher sollte die Kochflüssigkeit wirklich stark kochen, damit sie möglichst schnell und "schmerzfrei" getötet werden.


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frittierte Kartoffel-Käsebällchen

Es ist schon ein wenig her, dass ich diese Bällchen gemacht hab - genauer gesagt gab es sie in meiner letzten Frittier-Phase. Da ich ja keine richtige Fritteuse habe, sondern wenn, dann in einem normalen Topf frittiere, nutze ich die Gelegenheit und bereite gleich mehrere Gerichte zu, die ich eh ausprobieren will. So hab ich sowohl das Öl ausgenutzt, als auch nur alle paar Monate den Geruch und den Aufwand.

Diese Bällchen eignen sich ganz hervorragend als Resteessen, wenn Kartoffelpüree übrig geblieben ist und man kann sie selbstverständlich auch in einer Pfanne mit weniger Öl braten, dann werden sie halt nicht kugelrund, sondern bekommen eher Bratling-Form. 
Im Prinzip sind es selbstgemachte Kartoffel-Kroketten, die halt viel besser schmecken, als gekaufte. 
Zusätzlich zum Käse kann man den Kartoffelbrei natürlich auch anderweitig abschmecken, der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt. 
Ganz wichtig ist es, die Bällchen zweimal zu panieren, da die Panade sonst zu dünn wird und die Bällchen im heißen Fett leicht auslaufen.
Zum Dippen ist eine selbstgemachte Mayonnaise perfekt.

Zutaten
5 mehlige Kartoffeln
3 Hände voll frisch geriebener Parmesan
1 TL Knoblauch-Creme
Salz und Pfeffer

3 verklepperte Eier
Panko

neutrales Öl zum Frittieren

Zubereitung
Die Kartoffeln schälen und gar kochen. Das Wasser abgießen und die Kartoffeln im Topf auf der ausgeschalteten Platte gründlich ausdampfen lassen.
Mit dem Kartoffelstampfer zerstampfen oder alternativ die Kartoffeln durch die Presse drücken. Die Kartoffeln mit dem Parmesan, der Knoblauchcreme und den Gewürzen vermischen und mit der Hand kleine Bällchen formen.
Die Bällchen nacheinander durch die Eier ziehen und im Panko panieren. Diesen Vorgang wiederholen.

Öl in einem Topf erhitzen und die Bällchen darin knusprig frittieren. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen und mit Aioli oder Ketchup servieren. 




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Salatrezepte gesucht!

Seit fast 1 1/2 Jahren geh ich Euch mit meinen Rezepten auf die Nerven versorge ich Euch regelmäßig mit neuen Rezepten - ich finde, nun seid Ihr langsam mal dran! :o)
Genauer gesagt bin ich auf der Suche nach leckeren Salatrezepten, bzw. -ideen. Mein Mitesser nimmt seit Neuestem sehr gerne herzhafte Salate mit zur Arbeit und damit mir nicht irgendwann die Ideen ausgehen, brauche ich jetzt Eure Hilfe. 
Gesucht werden:
  • Nudelsalate
  • Salate mit Hülsenfrüchten 
  • Kartoffelsalate
  • bzw. alle Salate, die sich gut über einen oder zwei Tage halten und einen gewissen Sättigungseffekt haben
Sie sollten keine
  • Nüsse
  • Thunfisch
  • Pilze und 
  • selbstverständlich keinen Zimt (sonst kann ich den Salat ja gar nicht erst machen)
enthalten. Ich kann die Rezepte aber natürlich entsprechend abwandeln, nur ein  Thunfisch-Pilzsalat mit Nüssen und Zimt-Vinaigrette wäre etwas schwierig in der Umsetzung ;o)

Wenn Ihr Ideen oder Rezepte für leckere Salate habt, wäre ich Euch sehr dankbar, wenn Ihr sie entweder verlinkt (das gilt natürlich nur für meine "Kollegen"), sie hier als Kommentar postet oder mir eine eMail an kurioserladen(at)aol(dot)com schickt. 
Wenn ich genug Ideen zusammen bekomme, würd ich gern Sonntags das jeweilige Rezept der vergangenen Woche präsentieren und Euch dabei natürlich gebührend erwähnen ;o)
Denkt dran, ich brauche vieeele Rezepte!


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Matcha-Sirup

Kribis, Krabis, Krötenbein
Estragon und roter Wein
Drei mal rühren,
Deckel drauf,
Dieser Trank weckt Tote auf.
Nein, der Kuriositätenladen ist nicht über Nacht zur Hexenküche mutiert, aber die Optik dieses Sirups ist doch etwas, na sagen wir mal "besonders", so dass ich mir diesen kleinen Zauberspruch nicht verkneifen konnte ;o) 
Gefunden hab ich den Sirup bei Amatō von Wagashi Maniac, einem Blog, den ich erst vor Kurzem entdeckt hab - toll, was sie dort bereits alles an japanischen Spezialitäten, besonders Süßigkeiten zusammen gesammelt hat. Ich hoffe, mir in Zukunft noch das ein oder andere Rezept abschauen zu können und viel über japanische Küche zu lernen. 

 

Geschmacklich ist der Sirup, ähnlich wie die Optik, etwas speziell, Matcha-Fans werden ihn aber lieben. Er ist sehr schnell zubereitet und mal etwas ganz Besonderes. Mir schmeckt er beispielsweise sehr gut in türkischem Joghurt - wenn das mal kein Cross Cooking ist ;o)

Mein Mitesser mag ihn nicht - Kaffeetrinker halt... Aber darüber werd ich mich hier sicher nicht beklagen, denn so hab ich mein kleines Fläschchen ganz für mich allein und muss es nicht gegen feindliche Attacken verteidigen ... 
Das Rezept hab ich minimal an europäische Verhältnisse, bzw. Küchenausstattungen angepasst, das Original findet Ihr bei Amatō - einfach etwas nach unten scrollen, es steht direkt hinter dem Matcha-Likör. 

Zutaten
100 g weißer Kandis
100 ml Wasser
3 EL Matcha

Zubereitung 
Den Kandis zusammen mit dem Wasser in einem kleinen Topf zum Kochen bringen und solange kochen lassen, bis sich der Zucker komplett aufgelöst hat und der Sirup durchsichtig ist. 
Von der Platte nehmen und auf ca. 60°C abkühlen lassen. 
Das Matcha-Pulver dazugeben und mit einem Schneebesen (oder wer hat einem Chasen) sehr gut aufschlagen. 
Durch ein sehr feines Sieb in eine sterilisierte Flasche gießen und im Kühlschrank aufbewahren. Des leicht verfliegenden Aromas wegen, sollte dieser Sirup nur in kleinen Mengen zubereitet werden.



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Krüllkoken (auch Neujahrskuchen, Rullerkes oder Neeijahrskook) sind ein in Ostfriesland sehr beliebtes Gebäck, das aus aufgerollten, sehr dünn und knusprig ausgebackenen Waffeln besteht - quasi selbstgebackene Eistüten. Zum Backen dieser Spezialität benötigt man ein spezielles Krüllkoken-Waffeleisen - womit wir auch schon beim Grund sind, warum es die Krüllkoken bei mir nicht zu Neujahr, wie in Ostfriesland üblich, sondern eben erst jetzt gibt. Ich selbst hab kein solches Waffeleisen, sondern muss es mir immer bei meiner Mutter leihen ;o)

Die Krüllkoken werden entweder ohne alles, oder mit Sahne gefüllt zu einer leckeren Tasse Ostfriesentee gegessen - die Variante mit den Schokoenden ist eher unüblich, aber wie wir festgestellt haben, nicht ganz so übel...

Zutaten
250 g Butter
4 Eier
400 g Zucker
450 g Mehl
500 ml Wasser
1 TL Anis

Zubereitung
Die Butter mit dem Zucker in einer Schüssel schaumig rühren. Die Eier hinzufügen und das Mehl mit dem Anis unterrühren.  Das Wasser nach und nach einrühren, bis ein flüssiger, pfannkuchenteigähnlicher Teig entstanden ist.
Der Teig ist sehr flüssig, denn je dicker er ist, desto dicker werden später die Röllchen und das ist nicht erwünscht.
Ein Krüllkoken-Eisen vorheizen und jeweils eine kleine Kelle Teig hineingeben. Backen, bis die Krüllkoken etwas gebräunt sind. Mit einer Gabel entnehmen und schnell aufrollen. Auf einem Rost abkühlen lassen.
Die Krüllkoken halten sich einige Wochen gut verschlossen in Keksdosen.

Meine "Waffelstraße": Waffelteig - Waffeleisen - Kuchenrost zum Aufdrehen und Abkühlen der Krüllkoken. Und die obligatorische Tasse, bzw. in diesem Fall der Becher Tee, darf natürlich auch nicht fehlen.


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Ich liebe Kartoffelpüree! Ganz einfaches Kartoffelpüree, Kartoffelpüree mit Wasabi und Sesam, Safran-Kartoffelpüree, Kartoffelpüree mit Brokkoli, usw. usf. 
Normalerweise koche ich in der Woche nicht oder nur sehr selten - in der Regel gibt es dann Käsebrot mit Gurkenscheibchen ;o)
Wenn ich aber unter der Woche doch mal etwas Warmes essen möchte, dann sind es meist Bratnudeln, Bratreis oder eben Kartoffelpüree.
Neben den bereits o.g. Varianten ist dieses Kartoffelpüree mit körnigem Senf und gebratenen, roten Zwiebeln ein weiterer Favorit. Es ist sehr würzig und daher der ideale Begleiter zu kräftigen Speisen, Bratwürsten oder wie in diesem Fall, gebratenem Fleischkäse. Und wenn mal grad keine Bratwurst in Reichweite ist, genügt ein solches Püree voll und ganz ...

Zutaten
800 g mehlig kochende Kartoffeln
300 ml Milch
30 g Butter
3 rote Zwiebeln
2-3 EL Rotisseur-Senf
Salz und Pfeffer
Muskat

Zubereitung
Kartoffeln schälen, vierteln und je nach Sorte ca. 20 Minuten garen, bis sie weich sind. 
In der Zwischenzeit die roten Zwiebeln in einer Pfanne braten, bis sie leicht gebräunt sind. 
Die Kartoffeln abgießen und auf der ausgeschalteten Herdplatte ausdampfen lassen.
Milch mit der Butter und etwas Salz aufkochen. Die heißen Kartoffeln durch die Presse drücken oder stampfen. Das Milchgemisch in die Kartoffelmasse rühren.Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und den Senf, sowie die Zwiebeln unterrühren. 



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So, nachdem ich dieses Treffen schon bei Facebook beworben habe, nun natürlich auch nochmal hier in aller Öffentlichkeit, damit alle etwas davon mitbekommen. 
Letzte Woche haben Anikó und ich sehr spontan beschlossen, wie schon im letzten Jahr, erneut ein Foodbloggertreffen in Hamburg zu organisieren. Im Gegensatz zum letzten Jahr soll das Treffen diesmal etwas anders ablaufen - wir werden also nicht essen gehen (Ich weiß, das ist bitter, aber das Fleetschlösschen muss diesmal ohne uns auskommen ;o), sondern richten uns gemütlich in der Eventküche Loft in Hamburg-Winterhude ein, in der wir ganz nach Lust und Laune kochen und/oder mitgebrachte Leckereien verspeisen können.

Die Küche bietet Platz für 25-30 Personen und wird uns von 9.00 bis 23.00 h zur Verfügung stehen, ich denke aber, dass wir das Treffen auf ca. 11.00 oder 12.00 h ansetzen werden (je nachdem, ob wir vorher noch einen Programmpunkt einplanen) und dann schaun wir mal, wie lange wir es gemeinsam aushalten ;o) Selbstverständlich sind Eure Partner herzlich mit eingeladen.
Bei Facebook hab ich bereits ein wenig vorgefühlt, wie das Interesse überhaupt aussieht und selbstverständlich können viele jetzt noch nicht definitiv zusagen - müsst Ihr aber auch noch nicht!
Bis zum Treffen ist ja noch über ein halbes Jahr Zeit, da genügt es, wenn Ihr mir im August Bescheid gebt, den genauen Anmeldeschluss werd ich dann hier noch bekannt machen. 

Unsere Idee für das Treffen war, dass jeder Teilnehmer eine kulinarische Spezialität aus seiner Heimat mitbringt oder vielleicht vor Ort zubereitet - das ist aber kein Muss. Es können auch Lieblingsspeisen oder Ähnliches mitgebracht oder frisch in der Küche zubereitet werden. Wir hoffen, so ein abwechslungsreiches und spannendes Buffet zusammenstellen zu können - auf dass wir danach satt und zufrieden nach Hause kugeln!

Ansonsten werden wir uns noch überlegen, ob wir ein reines Klatsch- und Tratsch-Treffen daraus machen, oder vielleicht noch ein kleines Programm auf die Beine stellen - das hängt aber ganz davon ab, wer alles teilnimmt und worauf Ihr Lust habt. 
Ein kulinarischer Rundgang durch Winterhude wäre denkbar, aber natürlich sehr wetterabhängig oder vielleicht die Anreise mit einem Alsterdampfer - mal schaun. 
Eventuell können wir auch in der Küche noch etwas organisieren und je nachdem, wer kommt, Workshops zu verschiedenen Themen veranstalten.
Wenn Ihr Ideen, Anregungen oder Wünsche für das Treffen habt, immer her damit!

Die Miete der Küche beträgt 310 €, dazu kommen dann noch die Getränke und Lebensmittel, die wir im Vorwege besorgen werden. Rechtzeitig zum Anmeldestopp werden wir den Endbetrag ausgerechnet haben und würden Euch dann bitten, den Betrag zu überweisen.  

Ort: Eventküche Loft in Hamburg Winterhude 
Datum: Samstag, 30.10.2010
Uhrzeit: 12.00 - 23.00 Uhr
Kosten: hängen von der Teilnehmerzahl ab und stehen daher noch nicht fest

Und weil ich noch aus meiner Zeit in einem großen, bösen Kochforum weiß, dass Listen eine ganz feine Sache sind, hier gleich die Liste der bereits bestätigten Teilnehmer:
  1. Steph von hier ;o)
  2. Anikó von Paprika meets Kardamom
  3. Kaoskoch von Hamburg kocht!
  4. Jutta von Schnuppschnuess ihr Manzfred
  5. Der Schnuppschnuess ihr Ehemann 
  6. Ulrike von Küchenlatein 
  7. nata von pastasciutta 
  8. Andrea von Einfach guad! 
  9. Mareen von kochend heiss 
  10. ORsi von NOKEDLI 
  11. Martin von Kochessenz 
  12. Martins Ehefrau
    Sobald Ihr definitiv wisst, dass Ihr am Treffen teilnehmen könnt (oder auch nicht), sagt einfach Bescheid, ob Ihr alleine oder in Begleitung kommt, ich "verschieb" Euch dann. 

    Falls Ihr Hilfe bei der Hotelsuche oder der Planung eines Rahmenprogramms braucht, sind wir Euch natürlich gern behilflich!


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    Quiche Lorraine

    ... mit Lauch, Zwiebeln und Käse. 
    Also nicht wirklich original, aber wie ich finde besser ;o)


    Seit ich meine neue Tarteform (ganz wichtig, mit herausnehmbarem Boden!) habe, bin ich im Tartefieber. Früher hab ich Tartes, bzw. alles, was einen Mürbeteig erfordert gemieden, denn Mürbeteig war für mich das, was Hefeteig für viele Andere ist - ich hab einfach keinen anständigen Teig zustande bekommen. Entweder war er zu weich und ließ sich gar nicht erst ausrollen, er war zu fest und bröselig oder er schmeckte mir schlicht und einfach nicht.
    Dieser Mürbeteig, den ich in "Sophies Tartes, Quiches und Salate" von Sophie Dudemaine gefunden habe, ist absolut gelingsicher. Er lässt sich sehr gut ausrollen und ist so fest, dass man den ausgerollten Teig problemlos über die Tarteform heben und dort "anpassen" kann.


    Zutaten für eine 28 cm Form

    Mürbeteig

    250 g Mehl
    125 g klein geschnittene weiche Butter
    1 Eigelb
    50 ml kaltes Wasser

    Belag
    1 große Stange Lauch
    2 Zwiebeln
    200 g durchwachsener Speck ohne Schwarte
    4 Eier
    300 ml Sahne
    Salz, Pfeffer, Muskat
    100 g Gruyére, frisch gerieben

    Zubereitung

    Mürbeteig
    Alle Zutaten miteinander vermengen und zu einem Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen und mindestens 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Ca. 15 Minuten vor dem Ausrollen aus dem Kühlschrank nehmen, auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und eine Tarteform damit auslegen.
    In regelmäßigen Abständen mit einer Gabel einstechen und erneut für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
    Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, mit Backpapier abdecken und getrocknete Bohnen oder andere Hülsenfrüchte daraufgeben. 10 Minuten bei 180°C im Ofen blindbacken. Bohnen und Papier entfernen und weitere 5 Minuten backen.

    Belag
    Den Lauch putzen, in Streifen und dann in Würfel schneiden, die Zwiebeln und den Speck ebenfalls würfeln. Den Speck in einer Pfanne auslassen und herausnehmen. Im Speckfett die Zwiebeln anschwitzen und den Lauch kurz mit durchschwenken. Beiseite stellen und abkühlen lassen.
    Aus den Eiern, der Sahne und den Gewürzen einen Guss herstellen.
    Die Speck-Lauchmischung auf den Tarteboden geben und gleichmäßig verteilen. Den Käse darüber streuen und mit dem Guss bedecken.
    Im auf 180°C vorgeheizten Backofen ca. 45 Minuten backen. Herausnehmen und etwas abkühlen lassen, die Tarte verfestigt sich dann noch.
    Mit einem knackigen Salat servieren.

    Abgewandelt nach einem Rezept von smitten kitchen


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