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übern Tellerrand, heute: Maxulia

übern Tellerrand
Es ist warm. Die Temperaturen in unserer Wohnung sinken auch nachts nicht unter 25°C, unsere 3 vierbeinigen Mitbewohner liegen den ganzen Tag apathisch auf dem Boden und strecken alle Viere von sich, Regenwolken machen einen riesigen Bogen um Hamburg und zeigen uns ne lange Nase und Kochen macht auch keinen Spaß. 
Wenn es nach mir ginge, wäre es dann jetzt auch mal genug mit dem Sommer. Ich hab nen kilometerlangen Kochplan, schaffe aber nix, weil ich mich bei diesen Temperaturen nicht an den Herd stellen mag. Mit anderen Worten, mir gehen so langsam die Rezepte aus, die ich sonst immer in meiner Warteschleife für Notzeiten auf Halde liegen habe ;o)
Umso froher bin ich, auch heute wieder eine Vertretung für meinen freien Mittwoch zu haben.  Max und Julia stellen sich gleich ausführlich selbst vor, ich setz mich derweil mit nem Melonenshake in den Schatten und genieße meinen freien Tag. Viel Spaß beim Blick über den Tellerrand!

Hallo liebe Leser des Kleinen Kuriositätenladen,
wir freuen uns sehr, heute mit unserem kleinen Blog-Projekt hier im großen Kuriositätenladen Gast sein zu dürfen! Damit ihr wisst, mit wem Ihr es hier zu tun habt, stellen wir uns erst einmal ein wenig vor.
Wir sind Max & Julia und normalerweise auf maxulia.wordpress.com zu Hause. Da wir eine unendlich große Liebe für Lebensmittel und gutes Essen teilen, versuchen wir diese auf unserem Blog festzuhalten.
Angefangen hat es mit einer bloßen Rezeptsammlung, doch mittlerweile genießen wir auch sehr den Austausch mit anderen Bloggern und daraus entstehende Möglichkeiten wie diese.

Alle unsere Rezepte entstehen auf zwei Kochplatten, zwischen Eindhoven und Köln, Mitten im Chaos von einem Ein-Zimmer-Appartment und einer WG.
Da unsere Studienfächer, BWL und Software Engineering, nichts mit handwerklicher Arbeit zu tun haben und eher theoretischer Natur sind, stellt Kochen für uns eine Ausflucht aus dem Alltag dar, bei der man den Kopf frei bekommen kann. Unsere gemeinsame Zeit am Wochenende ist meistens geprägt von den Plänen rund um’s Backen und Kochen, die wir unter der Woche mit großer Vorfreude geschmiedet haben.

Da wir mittlerweile seid 1 1/2 Jahren bloggen, sind wir immer wieder erstaunt, welch eine große Menge an Bildern, Rezepten und Inspirationen dabei herum- gekommen sind.
Wir würden uns freuen, wenn ihr mal bei uns vorbei schaut und bedanken uns noch mal ganz herzlich bei Steph für die Einladung, bei ihr Gast gewesen zu sein.
Natürlich haben wir auch ein kleines Schmankerl aus unserer Küche mitgebracht. Es handelt sich dabei um ein Rezept für ein Mandeltörtchen mit Erdbeersoße, welches sich wunderbar als sommerliches Dessert eignet!

Viel Spaß beim Ausprobieren
Zutaten für 4 Törtchen
6 EL Zitronensaft
200 g Butter
170 g Zucker
4 Eier
200 g gemahlene Mandeln
60 g Mehl
2 TL Backpulver
1 TL Puderzucker

Erdbeersoße
500 g Erdbeeren (ersatzweise TK)
1 EL Zitronensaft
Puderzucker
gehackte Haselnüsse

Zubereitung
Den Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen. Butter, 120 g Zucker und 1 Prise Salz cremig rühren. Die Eier trennen und die Eigelbe unter die Butter-Zucker-Mischung rühren. Die Eiweiße mit 1 Prise Salz steif schlagen, währenddessen den restlichen Zucker einrieseln lassen.
Mehl, Mandeln und Backpulver mischen und mit dem Zitronensaft unter die Butter-Zucker-Masse rühren. Den Eischnee danach vorsichtig unterheben.
4 Soufflee-Förmchen mit Butter einfetten und mit Mehl bestäuben. Den Teig auf die Förmchen verteilen und 25 - 30 Minuten backen. Danach etwas in den auskühlen lassen.

Für die Erdbeersoße 500 g Erdbeeren mit 1 EL Zitronensaft und Puderzucker (nach Geschmack) pürieren. Die Küchlein je auf einen Teller stürzen und mit der Erdbeersoße begießen. Mit ein paar gehackten Haselnüssen garnieren.

Weizentortillas, gerollt nicht gepresst

Wenn man wie ich ständig im Netz unterwegs ist und nach Anregungen für neue Rezepte sucht, findet man natürlich auch ständig Gerätschaften und Equipment, das man UNBEDINGT braucht - egal, ob das nun wirklich so ist, oder man es sich nur einredet. 
Tortillapresse
Eine Tortillapresse* ist schon seit einer ganzen Weile in den Fokus meiner Begierde gerückt, also hab ich neulich zugeschlagen und sie mir bestellt, so! Man soll sowas ja auch nicht unnötig auf die lange Bank schieben ;o)
Der erste Einsatz ist eben leider nicht ganz so optimal ausgefallen, die Presse presst zwar tadellos, schnell und ohne große Kraft- anstrengung, die Fladen ziehen sich (zumindest bei mir) nur leider wieder extrem zusammen, sobald man sie von der Folie löst, die die Fladen vom Festkleben an der Form hindert - egal, wieviel Zeit man dem Teig vorher zur Entspannung gibt. Also hab ich wieder mal von Hand gerollt und die Presse erstmal wieder weggeräumt - aber nur vorläufig, spätestens demnächst, wenn die Maistortillas dran sind, geb ich ihr die nächste Chance!

Zutaten 
500 g Mehl, Type 550
11 g Salz 
15 g Rohrohrzucker 
80 ml Rapsöl 
250 ml Wasser

Zubereitung  
Das Mehl mit dem Salz und Zucker trocken vermischen. Das Öl und Wasser hinzufügen und alles in der Küchenmaschine zu einem geschmeidigen Teig verkneten. 20 Minuten abgedeckt ruhen lassen.
Den Teig in 20 Portionen teilen und diese rund wirken. Abgedeckt erneut 10 Minuten entspannen lassen. Eine gusseiserne Pfanne auf mittlerer Hitze aufheizen und die Teiglinge gut bemehlt sehr dünn mit dem Nudelholz ausrollen. 
In der Pfanne von beiden Seiten backen, bis die Fladen leicht gebräunt sind. Wenn sich zu große Luftblasen bilden, einfach flachdrücken. 
Die fertigen Fladen auf einem Teller übereinander stapeln und den Stapel mit einem Küchenhandtuch abdecken.
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Wassermelonen-Salsa

Letzte Woche war viel los, sowohl off-, als auch online abseits meines Kuriositätenladens. Ich bin daher leider garnicht dazu gekommen, meine Melonenwoche wie geplant zuende zu bringen, aber natürlich reiche ich Euch die Rezepte noch nach. Heute hab ich Euch schon einmal eines mitgebracht und demnächst kommt dann auf jeden Fall noch ein weiteres.

Das Rezept heute ist endlich mal wieder was zu Knabbern, bzw. eigentlich wird es zur Knabberei dazugereicht. Eine Salsa kennt Ihr sicher mit Tomaten, hier fallen die ausnahmsweise unter den Tisch (natürlich nur sprichwörtlich, diese Sauerei braucht ja niemand) und wir nehmen dafür Wassermelone. Denn Ihr wisst ja, für Wassermelone gilt das gleiche Motto wie für Speck: Damit schmeckt einfach ALLES besser ;o)

Die Tortillachips (bitte nicht zu genau auf das Bild schauen, das stammt noch aus meinen Anfängen - ich nenne das die "Halogenphase") kann man theoretisch auch selbst machen, bei den aktuellen Temperaturen (zumindest hier oben im Norden), werd ich mich aber hüten und dafür den Backofen anschmeißen...

Wassermelonen-Salsa
Zutaten 
150 g rote Zwiebel
1 gelbe Paprikaschote
1/2 rote Paprikaschote 
2 Minigurken
1 große milde Chilischote
Saft einer Limette 
500 g Wassermelone ohne Schale
2 Zweige Minze 
1 Bund Koriander 
Salz (bei mir Murray River Salz)

Zubereitung 
Die Zwiebel und Paprika putzen und würfeln. Die Gurken halbieren, die Kerne mit einem Löffel herausschaben und erst längs in Streifen, dann quer ebenfalls in Würfel schneiden. Die Chilischote längs halbieren, die Kerne entfernen und in sehr feine Würfel schneiden. Die Wassermelone ebenfalls würfeln und dazugeben. Mit Limettensaft beträufeln. Die Kräuter fein hacken und unterheben. Mit Salz würzen und zusammen mit Tortillachips servieren.

Wassermelonen-Sahneeis

Was meint Ihr, was für ein Rezept erwartet Euch während einer Melonen-Themenwoche auf einem Freitag? Richtig, ein Eisrezept :o)
Ich hab ja jetzt einen Monat Eispause eingelegt, nun muss aber endlich mal wieder ein Rezept sein. 
Meloneneisrezepte gibt es natürlich viele, bei den meisten handelt es sich um ein Sorbet oder reines Fruchteis, ich wollte aber gerne ein fruchtiges Sahneeis ausprobieren, also hab ich die Tage mal fröhlich drauflos gemixt. 

Wassermelonen-Sahneeis
Besonders wichtig finde ich bei Wassermelonen-Eisrezepten, dass man die Melone nicht von zuvielen anderen Zutaten oder Gewürzen erschlägt, sonst kommt der ja nicht gerade aufdringliche Eigengeschmack kaum noch zur Geltung. In mein Meloneneis kommen daher nur 5 Zutaten. Wassermelone (ich weiß, das ist jetzt eine ziemliche Überraschung für Euch), Crème double, Invertzuckersirup, Limetten- saft und ein paar Schokotropfen. 
Die Masse muss weder aufgekocht, noch aufwendig aufgeschlagen werden, sondern alle Zutaten (bis auf die Schokotropfen) kommen in den Blender*, werden ordentlich aufgemixt und wandern dann direkt in die Eismaschine. Das ist schnell gemacht und man muss die Eisbasis nicht am Vortag zubereiten.   

Wassermelonen-Sahneeis

Zutaten
700 g Wassermelone, in Würfeln
300 g Crème double
3 EL Limettensaft 
30 g Invertzuckersirup

Außerdem
100 g Schokotropfen

Zubereitung
Die Melonenstücke in einen Blender* geben und mixen, bis sie komplett püriert ist, Alle Zutaten in einen Blender geben und solange mixen, Crème double, Limettensaft und Invertzuckersirup dazugeben und kurz vermischen.
In die Eismaschine* füllen und je nach Modell ca. 45 bis 60 Minuten gefrieren. In der Zwischenzeit einen Metallbehälter im Gefrierschrank vorfrieren. 
Die Schokotropfen unter die fertige Eismasse heben und sofort in den vorbereiteten Metallbehälter umfüllen - für ca. 2 Stunden in den Gefrierschrank stellen, dann lassen sich schöne Kugeln formen. 
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Taboulé mit Wassermelone

Weiter geht's, hiermit läute ich die zweite Runde Melonenrezepte ein. 
Das heutige Rezept war das erste, das ich aus meiner Monstermelone gemacht habe und es war sofort ein absoluter Volltreffer. Taboulé kommt bei den aktuellen Temperaturen bei uns ganz oft auf den Teller. Schnell gemacht, schmeckt immer lecker, ist leicht und man kann ihn ganz flexibel abwandeln, dass so ziemlich alles Gemüse, das durch die Hitze schnell mal den Zenit überschreitet, drin verarbeitet werden kann. 
Die mit Abstand leckerste Variante, die ich bisher gegessen habe, ist aber diese mit Melone. Ihr kennt sicher die Kombination Wassermelone und Feta, das allein schmeckt ja schon ganz großartig, mit ein wenig Bulgur, Petersilie und 2-3 Gewürzen und Kräutern wird es aber noch einmal so lecker.

Taboulé mit Wassermelone
Einen einzigen Nachteil hat diese Kombination, ich würde sie nicht lange stehen lassen, weil die Melone dann recht schnell weich wird. 
Alle Zutaten bis auf die Melone können schon vorher gemischt werden und durchziehen, die Melone würde ich aber erst unmittelbar vor dem Servieren zufügen, am Besten gut gekühlt. 
Der Feta sollte möglichst nicht so ein harter Gummi-Feta aus dem Kühlregal sein, sondern sahnig cremig, gerade so, dass er sich noch bröseln lässt. Dann schmeckt er besonders gut.

Taboulé mit Wassermelone
Zutaten
200 g Bulgur (mittlerer Körnung)
1/2 TL Salz 
200 g kochendes Wasser
1 milde Chilischote, entkernt und fein gewürfelt
1 Frühlingszwiebel, in feine Ringe geschnitten
Abrieb einer unbehandelten Bio-Zitrone 
2 EL gutes Olivenöl
1 EL glatte Petersilie, grob gehackt
1 EL Minze, fein gehackt 
150 Feta
300 g Wassermelone, entkernt und in Würfel geschnitten

Zubereitung
Den Bulgur mit dem Salz in eine große Schüssel geben und mit kochendem Wasser übergießen. Verrühren, so dass sich das Salz auflöst. Den Bulgur quellen und komplett abkühlen lassen. 
Die Frühlingszwiebelringe, Zitronenabrieb, Chili, Petersilie, Minze und Olivenöl dazugeben und alles miteinander vermischen. 
Vor dem Servieren Melone und Feta unterrühren und servieren.

übern Tellerrand, heute: SweetPie

übern Tellerrand
An dieser Stelle machen wir eine kleine Pause für den nächsten Blick übern Tellerrand. Die Melonenwoche geht morgen weiter, auch wenn bereits erste Beschwerden laut geworden sind - da müsst Ihr aber jetzt durch, diese Woche gibt's von mir nur Melonenrezepte ;o)
Alle unter Euch, die aber partout keine Melone mögen, können heute einmal kurz aufatmen und den heutigen Gastbeitrag in vollen Zügen genießen, der ganz besonders für alle Hobby- bäcker_innen interessant ist, denn bei Sweet Pie geht es, wie der Name schon vermuten lässt, sehr süß zu.
Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Stöbern und Entdecken!

Hallo ihr Lieben,
heute bin ich bei der lieben Steph zu Gast und freue mich total Euch was Süßes aus meiner Küche zeigen zu dürfen! Im Gepäck habe ich feine Johannisbeer-Mohn-Muffins, die ich für die Geburtstagsfeier einer Freundin gemacht habe. Dazu gleich mehr - erst einmal möchte ich mich vorstellen, denn wahrscheinlich wird mich nicht jeder kennen.
Ich bin Nadine, 24, Kaffeeliebhaberin, Schleckermaul, Vegetarierin, Disneyfan und Buch- süchtig. Ich blogge seit fast zwei Jahren auf SweetPie über das süße Leben.


Wie ich dazu gekommen bin zu bloggen? Alles fing mit den Krümelmonster Cupcakes an die mich verfolgten. Ich traute mich nicht es einfach mal zu versuchen. Dann kam meine Mutter und brachte meine erste Backzeit- schrift mit, die Cupcake Heaven. Das Titelrezept - die Krümelmonster Cupcakes... Okay, ich hatte den Wink mit dem Zaunpfahl verstanden.
Sie wurden gut, sie waren einfach und es machte mir unglaublich viel Spaß. Es folgten noch viele weitere Rezepte, ich backte Kuchen, machte Pralinen und wagte mich zur Weihnachtszeit an meine erste Motivtorte.

Es kamen unglaublich viele Rezeptnachfragen und da dachte ich mir, dass es ja sicherlich praktisch wäre die Rezepte alle auf einer Seite zu sammeln. An einen Blog habe ich da noch gar nicht gedacht, es war eher eine Rezepte Sammlung. Doch irgendwann packte mich die Blogger Welt und riss mich in sie hinein. Mittlerweile kann ich mir nicht vorstellen ohne meinen Blog zu leben. Es macht mir unheimlich viel Spaß meinen Lesern immer wieder neue Rezepte vorzustellen, zu backen und ein bisschen aus dem Nähkästchen zu plaudern. Doch das Beste am Bloggen ist die Interaktion mit den anderen Bloggern, ich hätte mir das niemals so vorgestellt, aber es ist einfach schön :) Die Entwicklung von persönlicher Rezepte Sammlung zu dem heutigen Blog sieht man auch sehr genau an den Bildern, aber sie gehören einfach dazu und zeigen meine Entwicklung.
Jetzt wisst ihr wieso es den Blog gibt, aber nicht was euch da erwartete, danach gibt es dann auch das Rezept für euch - versprochen! In meinem süßen Reich werdet ihr keine mordsmäßigen Motivtorten finden, dafür bin ich einfach viel zu ungeduldig. Ich habe es versucht, aber die Ergebnisse waren recht Mau... Ich bewundere jeden der das kann, aber meist finde ich die Torten dann auch noch zu schade zum Essen und viel zu süß.


Mein Hauptaugenmerk liegt auf Kuchen, Cupcakes, feinen Torten und alles was man verschenken kann. Natürlich schaue ich mich auch in der Welt um und stelle Rezepte zu Cakepops, Macarons, Tartes, Pies & Co. vor.

Desserts, Pralinen, Cookies und eine kleine Getränkekarte gibt es auch und seit neustem gibt es auch Eis & Sorbet - das alles findet ihr zusammengefasst in meinem Rezeptearchiv
Meine Lieblingsbeschäftigung ist es neue Backbücher durch zu blättern, sie mit Klebezettelchen zu versehen und sie nach eingehenden Tests vorzustellen - die Rezensionen findet ihr in meinem virtuellen Bücherregal und eine Übersicht der Bücher die ich noch vorstellen möchte.
Ihr merkt es sicherlich schon es gibt so einiges zu entdecken und ich würde mich sehr freuen euch bei mir wieder zu sehen, von euch zu lesen und mich mit euch auszutauschen.
Für alle die durchgehalten haben kommt nun endlich das Rezept für die Johannisbeer-Mohn-Muffins :)


Rezept für 15 Muffins
Zutaten
250 g Johannisbeeren
100 g Butter
Abrieb einer Zitrone
2 Eier
180 g Zucker
225 ml Milch
1 Prise Salz
3 El Mohn
300 g Mehl
1 Päckchen Backpulver


Zubereitung
Für den Muffin-Teig zerlasst ihr zuerst die Butter in einer kleinen Pfanne und rührt den Zitronenabrieb unter. Stellt die Pfanne zum Abkühlen beiseite.
Die Eier werden mit dem Zucker schön schaumig gerührt. Gebt die Milch, das Salz, den Mohn und die etwas abgekühlte Butter hinzu und rührt es kräftig durch. Wenn ihr mit einer Küchenmaschine arbeitet, legt auf jeden Fall den Deckel auf! ;) Das Mehl mischt ihr in einer separaten Schüssel zusammen mit dem Backpulver und siebt es nun über euren bisherigen Teig. Damit der Muffin später schön fluffig ist, ziehe ich das Mehl lediglich mit dem Teigschaber unter.
Wascht die Johannisbeeren und verlest sie. Zupft die Beeren von den Rispen und gebt sie zum Teig. Hebt sie ganz vorsichtig unter, damit sie nicht zermatschen. Nun wird der Teig in die Backförmchen oder in das gefettete Muffinblech gefüllt. Achtet darauf, dass ihr nicht zu viel Teig einfüllt - immer nur zu 2/3 damit es nicht überläuft. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C die Muffins für 20-25 Minuten goldbraun backen. Bevor ihr sie herausholt macht die Stäbchenprobe - es sollte nichts mehr am Stäbchen hängen bleiben, dann sind sie gut. Solltet ihr sie noch länger backen, legt am besten ein Stück Alufolie über die Muffins, damit sie nicht zu dunkel werden.



Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken & Probieren und würde mich sehr freuen euch bei mir wieder zu sehen! Danke dir Steph, dass ich bei dir zu Gast sein durfte :)

Macht es euch schön ❤
süße Grüße,
Nadine