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Sablés chocolat à la fleur de sel

Eigentlich ist es taktisch äußerst unklug, Euch diese Kekse bereits heute und nicht als krönenden Abschluss zum Ende meines bereits angekündigten Backmarathons vorzustellen, denn nach diesen schokoladigsten und leckersten aller Keksen kann es keine Steigerung mehr geben - absolut ganz und gar unmöglich, glaubts mir. 
Andererseits kann ich es aber auch nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, Euch diese Köstlichkeit länger als nötig vorzuenthalten, also gibt's das Rezept gleich heute und bevor ich mal wieder ins schwafeln verfalle, sach ich es einfach mal ganz kurz und knapp: Besorgt Euch so schnell wie möglich (also am Besten noch gleich heute) die notwendigen Zutaten und dann nichts wie ab in die Küche - diese Kekse sind mit großem, nein, riesengroßem Abstand die leckersten Kekse, die ich je gegessen habe. 
Schokolade und Salz sind ja nicht erst seit diesen Keksen meine favorisierte Kombination, sondern schon in meiner Monstertorte Schoko-Karamell-Torte mit Fleur de Sel und dem Schoko-Espressokuchen zum Einsatz gekommen und haben besonders beim zweiten Kuchen ziemlich polarisiert - man muss diese Kombi also wirklich mögen. Aber wenn man einmal angefixt ist, dann gibt's kein Zurück mehr.

Den aufmerksamen und regelmäßigen Food-Blog-Lesern unter Euch wird sicher nicht entgangen sein, dass dieses Rezept selbstverständlich nicht aus meiner Feder stammt, sondern schon eine ausgiebige Runde durch die Bloggerszene gedreht hat.  
Angefangen hat alles bei I dolci di Pinella, die das Rezept wiederum bei Pierre Hermé gefunden hat. Durch Alex hat es dann glücklicherweise seinen Weg nach Deutschland gefunden und wurde hier quasi schon von Sylvia erwartet, die ihre Kekse noch mit einer Spur Lavendel gepimpt hat. Auch Petra, Alice und dani haben diese Kekse mittlerweile mit großer Begeisterung nachgebacken und nun endlich bin ich dran - spät, aber besser als nie! ;O)

Zutaten
175 g Mehl  
30 g Kakao (Valrhona)
5 g Natron
150 g weiche Butter 
120 g Rohrzucker
50 g Puderzucker
3-5 g Fleur de sel (bei mir 5 g)
Mark einer Vanilleschote
150 g sehr gute dunkle Kuvertüre (bei mir Valrhona Guanaja 70%)

Zubereitung
Die Kuvertüre mit der Vierkantreibe oder im Blender sehr fein reiben. Das Mehl mit dem Kakaopulver und Natron vermischen und mehrmals sieben, bis eine ganz feine Mischung entsteht. Die sehr weiche Butter mit dem Rohrzucker, Puderzucker, Vanillemark und der geriebenen Kuvertüre vermischen. 
Die Mehl-Kakaomischung dazugeben und alles vermengen. Nur so viel wie nötig und so wenig wie möglich kneten, dann werden die Kekse besonders mürbe. Zum Schluss das Fleur de Sel dazugeben und unterkneten. 
Aus dem Teig eine Rolle von 4 cm Durchmesser formen und in Klarsichtfolie gewickelt, mindestens 2-3 Stunden im Kühlschrank kalt stellen. 
Vor der Weiterverarbeitung, die Teigrolle aus dem Kühlschrank nehmen und ca. 15 Minuten Zimmertemperatur annehmen lassen, der Teig lässt sich dann besser schneiden und bricht nicht so leicht. 
In der Zwischenzeit den Backofen auf 180°C vorheizen und die Teigrolle in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Mit ausreichendem Abstand zueinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und ca. 8 Minuten backen. 
Kurz auf dem Backblech abkühlen lassen, dann sehr behutsam auf ein Kuchenrost legen und komplett auskühlen lassen. 
In einer gut verschließbaren Blechdose aufbewahren. 

Statt Blumen!

Als Blogger muss man sich zwangsläufig irgendwann mit den Themen Werbung, Linktausch und Produkttests auseinandersetzen, das lässt sich gar nicht vermeiden, da nahezu täglich angeblich u n w i d e r s t e h l i c h e Angebote rein schneien - da hilft auch ein kleiner, aber wie ich finde recht deutlich formulierter Hinweis im Impressum nix. 
Ich hab mich sehr früh gegen Werbung im KuLa entschieden. Ein Grund war unter Anderem, dass es mich selbst kolossal nervt, wenn man zwischen Fett-weg-Werbebannern und Bauch-Beine-Po-Tipps die wirklich wichtigen Dinge, nämlich die leckeren Schoko- und Pasta-Rezepte nicht sofort findet, außerdem habe ich gern die komplette Kontrolle über die Inhalte meines Blogs und das ist, soweit ich weiß, nicht gewährleistet, sobald Werbung von anderen Anbietern geschaltet wird.
Trotzdem bleibt die Frage, ob und wenn ja, wie man sich den Aufwand, den man mit dem Blog betreibt, vergüten lässt. Seit einiger Zeit gibt es sog. Mikrozahlsysteme, wie flattr und yourcent, mit deren Hilfe man den Bloggern, die die entsprechenden Buttons in ihren Blog eingebunden haben, einen kleinen Betrag für Ihre Mühen zukommen lassen kann. 
An und für sich eine wirklich interessante Geschichte, allein mich stört die Tatsache, dass man sich dort auch als Blogleser, der seine Lieblingsblogs auch finanziell unterstützen möchte, registrieren lassen muss - geht aber natürlich nicht anders, das is mir durchaus klar ;o)
Ich hab mich jetzt aber für eine andere Methode entschieden und folge damit dem Beispiel von Anke G. und Frau... äh... Mutti, die in ihren Blogs ebenfalls einen sogenannten Wunschzettel eingebunden haben. 
In der Sidebar findet Ihr also von nun an unter dem Punkt Statt Blumen! einen Link zu meinem Amazon-Wunschzettel, auf dem ich alles vermerke, was ich eigentlich ganz dringend brauche und ohne das ich mir mein Leben kaum noch vorstellen kann ;o) 

Sollte mir nun Jemand eine Freude machen wollen, besteht ab sofort die Möglichkeit, in der Liste zu stöbern und sich das passende Präsent rauszusuchen - alternativ kann aber auch ein Amazon-Gutschein gewählt werden, dort kann dann der Betrag selbst bestimmt werden.
Natürlich ist das alles komplett freiwillig und ich bin weder böse noch enttäuscht, wenn diese Liste nicht genutzt wird, zumal sie in erster Linie ne Stütze für mein nicht allzu gutes Gedächtnis ist ;o)

Spitzkohl-Quiche

Einer meiner "guten Kochvorsätze" für die Zukunft ist es, öfter Kohl zu verarbeiten, denn obwohl ich Kohl wirklich gerne mag, landet er viel zu selten auf unseren Tellern - vom alljährlichen Grünkohlessen mal abgesehen ;o)
Kaum zu glauben, aber ich hab beispielsweise noch nie Kohlrouladen gegessen, zumindest kann ich mich nicht wirklich dran erinnern. Irgendwann im Kindergarten gab's die wohl mal und anscheinend hat mich das derart negativ beeindruckt, dass ich seitdem steif und fest behaupte, keine Kohlrouladen zu mögen. Aber auch das soll sich diese Saison ändern, ich hab nämlich schon ein schönes Rezept im Visier...

Das erste Kohlgericht in diesem Jahr war diese Quiche, die ich eigentlich noch beim letzten Fremdkochen einreichen wollte, dann aber doch nicht mehr geschafft hab - egal, gibt's die halt jetzt. 
Ich hatte Kohl, wunderschönen Speck und ich wollte eine Tarte backen, also kurz die Suchmaschine angeworfen und schon hatte ich gefunden was ich gesucht hab - die Pointed Cappage Quiche von Chriesi.

Da ich mir vor einiger Zeit zwei kleine Quicheformen zugelegt hab, musste ich das Rezept natürlich entsprechend anpassen und hochrechnen, Chriesis Quiches waren ja doch n ganzes Eck kleiner. Ihr bekommt aber die Mengenangaben für eine handelsübliche Quicheform, also eine Tarteform mit hohem Rand. Falls Ihr keine solche Form habt, nehmt einfach eine Springform oder etwas weniger Füllung und Guss, dann passt der Belag auch in eine Tarteform. 
Die kleinen Quicheformen hab ich mir zugelegt, weil eine ganze Quiche für uns beide natürlich zuviel ist und immer etwas übrig bleibt. Normalerweise essen wir die Reste dann am nächsten Tag oder frieren sie ein, nun bereite ich aber gleich zwei kleine Quiches zu und friere dann eine komplette Quiche ein. Wenn die aufgetaut und dann nochmal im Backofen aufgebacken wird, schmeckt sie tatsächlich genauso gut wie frisch gebacken und im Nu ist eine tolle Mahlzeit auf den Tisch gezaubert.

Auf der Collage oben seht Ihr, dass das Geheimnis meiner gleichmäßigen Tarte- und Quicheböden wirklich ausschließlich die Formen sind. 
Ist die Form einmal mit dem Teig ausgelegt, macht sich der Rest quasi von selbst, einfach den Rand abknipsen und fertig ist der Boden. Wenn man ihn dann noch blindbackt, kann da gar nix mehr schief gehen.
 
Zutaten 

Mürbeteig
250 g Mehl
125 g kleingeschnittene weiche Butter
1 Eigelb
50 ml Wasser 

Belag 
400 g Spitzkohl 
2 Stangen Lauch 
200 g durchwachsener Speck 
4 Eier 
Salz und Pfeffer
frisch geriebener Muskat
200 g Deichkäse gold (alternativ ein kräftiger Gruyére oder ein anderer Bergkäse) 

Zubereitung 

Mürbeteig
Alle Zutaten miteinander vermengen und zu einem Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen und mindestens 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Ca. 15 Minuten vor dem Ausrollen aus dem Kühlschrank nehmen, auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und eine hohe Quicheform damit auslegen.

In regelmäßigen Abständen mit einer Gabel einstechen und erneut für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, mit Backpapier abdecken und getrocknete Bohnen oder andere Hülsenfrüchte daraufgeben. 15 Minuten bei 180°C im Ofen blindbacken. Bohnen und Papier entfernen und weitere 5 Minuten backen.  Aus dem Backofen nehmen und komplett abkühlen lassen.

Belag 
Den Spitzkohl halbieren, gründlich waschen und in feine Streifen schneiden - den Strunk dabei entfernen. Den Lauch längs einschneiden und unter fließendem Wasser gründlich waschen, ebenfalls in feine Streifen schneiden. 
Die Schwarte vom Speck entfernen (beiseite legen) und den Speck erst in Scheiben, dann in Streifen schneiden.
Die Schwarte in der heißen Pfanne auslassen, dann den Speck dazu geben und einige Minuten anschwitzen - er soll nicht zu kräftig angebraten werden, da er sonst hart wird. Den Lauch und den Spitzkohl dazugeben, alles miteinander verrühren und bei mittlerer Hitze weitere 5-10 Minuten anschwitzen. Die Schwarte entfernen, die Kohl-Mischung mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und beiseite stellen. 
Die Eier und die Crème fraîche in einem Becher miteinander verquirlen und ebenfalls mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. 
Die Füllung auf dem Tarteboden verteilen, den Eierguss darüber geben und mit dem geriebenen Käse bestreuen. 
Im auf 180°C vorgeheizten Backofen ca. 45 Minuten backen, bis der Eierguss gestockt und die Quiche goldbraun überbacken ist.

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        Zeigt her Eure liebsten Keksrezepte!

        Ich hab's ja am Montag bereits angekündigt, dieses Jahr wird gekekst bis das Nudel Keksholz glüht. Meine Backliste ist zwar jetzt schon kilometerlang, aber es kann ja nicht schaden, noch ein paar Rezepte in petto zu haben, bzw. sie durch noch interessantere auszutauschen. Also seid Ihr nun dran - lasst uns Keksrezepte sammeln!

        Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr mir Eure liebsten Rezepte verlinken würdet (sofern die Rezepte  bei Euch im Blog oder irgendwo im Netz zu finden sind - vom großen deutschen Kochforum mit der weißen Mütze mal abgesehen, denn dahin verlinke ich aus Prinzip nicht ;o) ) oder sie vielleicht sogar in einem Kommentar aufschreibt. Ich mach dann wie schon bei den Pizza- und Pastasammlungen eine hoffentlich laaaaaange Liste draus und verlinke die Rezepte. 

        So, und nu mal los - bis Weihnachten isses nicht mehr lange hin! :O) 
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        Folgende Kekse landen bei Euch garantiert auf dem Plätzchenteller:
        Juliane hat anlässlich der beginnenden Keks-Saison sogar eine eigene Lieblingsplätzchen-Kategorie angelegt - unbedingt auch reinschauen!


        Viel Spaß beim Stöbern, Nachbacken und natürlich besonders beim Kekseknabbern!

        Fernsehtipps

        Wie gut, wenn man eine Mama hat, die sich nicht nur fleissig bei Visite und Markt fortbildet, sondern auch sonst die Augen offenhält und mir ab und zu richtig gute Fernsetipps geben kann - wie diese hier zum Beispiel. 
        Die Sendung "Der Vorkoster" im WDR wäre wahrscheinlich komplett an mir vorüber gegangen, wäre meine Mama nicht gewesen ;o)

        Ich weiß nicht, wieviele Sendungen bereits ausgestrahlt wurden, aber im Internet sind noch zwei abzurufen, die ich beide sehr empfehlen kann. 



        Bei der Gelegenheit, wenn Ihr mal einen interessanten Fernsehtipp habt, immer her damit! Ich freu mich sehr darüber :o)

        Nachtrag
        Und wenn man mal richtig hinguckt und nicht wie ich blind wie n Maulwurf durch die Gegend läuft und mal wieder nur die Hälfte sieht, erkennt man natürlich auch, dass nicht nur 2 Sendungen im Archiv aufgeführt sind, sondern sehr viel mehr ... 
        Hier findet Ihr also alle bisher ausgestrahlten Sendungen nach Monaten sortiert.