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Eingelegter Feta

Es gibt so viele Lebensmittel, die man im Geschäft sehr teuer und leider oftmals in recht schlechter Qualität kaufen, zuhause aber eigentlich sehr schnell und ohne großen Aufwand viel besser herstellen kann - man muss halt nur wissen wie ;o)
Bei dem eingelegten Feta ist die Qualität der Grundzutaten sehr entscheidend, gummiartiger, extrem fester Feta wird auch durch die Marinade nicht weich und zart und ein bitteres, billiges Öl kann den besten Feta verderben.
Wir haben bei unserem Haus- und Hof-Gemüsehändler Eddy einen grandiosen korsischen Feta erstanden, den sogar ich so pur mochte - eigentlich ist Feta nicht so ganz mein Ding.
Die getrockneten Tomaten sind mal wieder sog. Softtomaten, d.h. getrocknete Tomaten, die noch eine gewisse Restfeuchte enthalten.
Die Fertigstellung des Fetas ist in max. 15 Minuten erledigt, dann heißt es nur Warten, bis er nach ca. 1 Woche den Geschmack der Marinade angenommen hat und schon kann die Schlemmerei losgehen.
Und weil der Feta ganz wunderbar zu den bereits eingereichten Antipasti, etc. passt, ist er mein Beitrag zu Zorras Jubiläumsblogevent. 

Zutaten
400 g Feta
1 EL getrockneter Oregano
1 EL grob gemahlener schwarzer Pfeffer
150 g Softtomaten
2 getrocknete Chilischoten
2 Zweige frischer Rosmarin
1/2 TL getrocknete Knoblauchflakes
Olivenöl

Zubereitung
Feta in 1x1 cm große Würfel schneiden, mit Oregano und Pfeffer würzen. Tomaten in Streifen schneiden.
Feta, Tomaten, gezupften Rosmarin, Knoblauchflakes und Chilischoten mischen und in ein großes Weckglas geben. Mit Olivenöl auffüllen und ca. 1 Woche im Kühlschrank ziehen lassen. Darauf achten, dass der Feta immer komplett mit Öl bedeckt ist.

Knoblauch- und Tomaten-Zwirbelstangen

Eigentlich sollten das hier Knoblauchbaguettes werden, die wollte ich nämlich schon eine ganze Weile machen, dann sind mir aber diese wunderschönen gezwirbelten Kräuterstangen über den Weg gelaufen und schon war mein eigentlicher Plan wieder über den Haufen geworfen.

Vom Originalrezept hab ich nur die Idee übernommen, also die Zwirbeltechnik. Gefüllt sind diese Stangen mit reichlich Knoblauch und in den Roten stecken getrocknete Tomaten. 

Wer sich für die Knoblauchvariante entscheidet, sollte sich wirklich Gedanken machen, was am nächsten Tag ansteht. Ich musste am nächsten Tag dringend zu meiner Hausärztin - die Arme war nicht zu beneiden, trotz vieler Bonbons und ner Menge Deo hab ich sicher aus jeder Pore gestunken. 

Im Prinzip kann man, was die Füllung betrifft, seiner Phantasie natürlich völlig freien Lauf lassen. Im Sommer sind frische Kräuter eine tolle Sache, im Winter tun es aber sicher auch trockene. Wer kein Hartweizenmehl bekommt, nimmt einfach ganz normales 405er, das funktioniert ganz genauso.

Zutaten
500 g Hartweizenmehl
1 Tütchen Trockenhefe
10 g Salz
50 g Olivenöl
320 g Wasser

6 Knoblauchzehen
Rapsöl
1 Handvoll glatte Petersilie
Salz und Pfeffer

1 Handvoll getrocknete Tomaten
Rapsöl
1 Knoblauchzehe
Thymian
Salz und Pfeffer
frisch geriebener Parmesan

Zubereitung
Die Trockenhefe in das Wasser einrühren und etwas stehen lassen, so dass die Hefe vollständig auflöst.
Das Mehl mit dem Salz vermischen und Olivenöl und Wasser-Hefemischung dazugeben. Alles gründlich zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig abgedeckt gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

In der Zwischenzeit die Knoblauchzehen schälen und in einem Mixer mit etwas Rapsöl pürieren. Petersilie dazugeben und kurz mit pürieren.
Für die Tomaten-Zwirbelstangen eine Handvoll getrocknete Tomaten mit etwas Rapsöl, getrocknetem Thymian, 1 Knoblauchzehe, Salz und Pfeffer ebenfalls pürieren.

Den Hefeteig aus der Schüssel nehmen und nochmals kurz durchkneten. Rund wirken, mit einem Tuch bedecken und ca. 10 Minuten entspannen lassen, der Teig lässt sich dann einfacher ausrollen.
Hefeteig rechteckig ausrollen, so dass der Teig einen knappen cm dick ist. Gleichmäßig mit der Knoblauch-Petersilien-Masse bestreichen und mit Salz und Pfeffer würzen.
Den Teig von der Längsseite überklappen, in 3 cm breite Streifen schneiden und diese Streifen mehrmals verzwirbeln.
Die Tomaten-Zwirbelstangen zusätzlich noch mit frisch geriebenem Parmesan bestreuen.

Mit ausreichendem Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und nochmals ca. 30 Minuten abgedeckt gehen lassen.
Im auf 200°C vorgeheizten Backofen ca. 20 Minuten backen.

Kichererbsen mit Zitrone und Parmesan

Heut gibt es keine 5 Minuten-Terrine, sondern einen 5 Minuten-Salat - schneller geht es wirklich nicht mehr!
Kichererbsen und Hülsenfrüchte überhaupt habe ich bis vor einiger Zeit sehr vernachlässigt, das hat aber ein Ende, denn mittlerweile bin ich ein großer Hülsenfrüchte-Fan und  soviele wie in den letzten Monaten, hab ich in meinem ganzen Leben nicht gegessen ;o)
Bisher (ich muss mich ja erstmal durch diese unglaubliche Vielfalt durchfuttern) sind Kichererbsen mein Favorit, die leicht nussige Note mag ich besonders gern. 
Als ich vor Kurzem bei Alex gestöbert habe, ist mir dieser Salat sofort aufgefallen. Ich hatte alle Zutaten daheim, also konnte es gleich losgehen. 
Besonders gut schmeckt der Salat, wenn er mindestens über Nacht durchgezogen ist, also ideal zum mitnehmen. 

Zutaten
1 große Dose Kichererbsen
1 EL frisch gepresster Zitronensaft
2 EL sehr gutes Olivenöl
1 Handvoll frisch geriebenen Parmesan
1 kleine Handvoll glatte Petersilie, gehackt

Zubereitung
Die Kichererbsen abtropfen lassen und sehr gut abspülen. In einer Schüssel mit den übrigen Zutaten vermengen und etwas ziehen lassen. Fertig!

herzhafte Käsepoffertjes

Poffertjes gehören, seit ich sie das erste Mal auf dem Bremer Freimarkt gegessen habe, zu meinen allerliebsten Lieblingsnaschereien, wenn's mal auf den Markt geht. 
Da ich diese Massenansammlungen von Menschen aber mittlerweile eher meide, blieb mir gar nichts anderes übrig, als selbst in die Poffertjes-Produktion einzusteigen. Die allseits (zumindest in Norddeutschland) bekannte süße Variante hab ich ja schon vor einer ganzen Weile vorgestellt, wieso aber nicht mal herzhaft? 
Ich hab jetzt schon verschiedene Varianten probiert, mit Kräutern, mit Käsefüllung - alles sehr lecker!
Dazu ein kleiner Joghurt-Dip oder ein Kräuter-Quark und fertig ist ein schnelles Essen, das besonders meinem käseverrückten Mitesser gefallen hat.

Zutaten
250 g Mehl
1 gestrichener TL Salz
350 ml Milch
1/2 Tütchen Trockenhefe

2 Eier
 
Gruyére oder ein anderer würziger Käse nach Geschmack 
evtl. Kräuter nach Geschmack

Zubereitung  
Mehl und Salz in einer Schüssel vermengen. Die Milch ein wenig erwärmen und die Hefe darin auflösen - ca. 10 Minuten ruhen lassen, damit sich die Hefe auflösen kann. Eine Vertiefung in das Mehl drücken, die Eier dazugeben und die Milch-Hefemischung ebenfalls hinzufügen. Mit dem Mixer von innen nach außen arbeiten und alles gleichmäßig verquirlen. Ca. 1 Stunde gehen lassen.In der Zwischenzeit den Käse in knapp 1 cm große Würfel schneiden.
Eine gusseiserne Poffertjespfanne erhitzen und in die Vertiefungen jeweils einen kleinen Stich Butter oder etwas Öl geben. Die Vertiefungen zu 3/4 mit Teig füllen und auf der Unterseite braun backen.  Jeweils einen Käsewürfel in die Mitte des Teiges geben und mit Hilfe einer kleinen Gabel wenden - der flüssige Teig legt sich um den Käsewürfel und schließt ihn ein, so dass er nicht ausläuft. Die zweite Seite ebenfalls goldbraun backen. 
Mit einem leckeren Joghurt-Dip oder einem Kräuterquark servieren. 

Hefezopf/-knopf

Nu hab ich diesen Hefe"zopf", der eigentlich keiner ist, weil rund und nicht länglich, schon zwei- oder sogar 3x in die wöchentliche Abstimmung gegeben und jedesmal ist er sang- und klanglos auf den hinteren Plätzen gelandet.

Hefeknopf
Ok, ein Hefezopf ist jetzt nicht so superspannend, weil ich diese Variante, bzw. Flechttechnik aber so besonders hübsch finde, blogge ich das trotzdem, ätsch :o)
Gesehen hab ich diese Hefezopf-Form schon häufiger, aber mangels Anleitung konnte ich ihn leider nie selbst backen - mein Vorstellungsvermögen reicht für einen Selbstversuch ohne Anleitung nicht aus. 
Glücklicherweise hat Zorra vor einiger Zeit ein solches Brot gebloggt und sogar eine Schritt-für-Schritt-Anleitung verlinkt, die besser nicht sein könnte.
Also, nichts wie ab in die Küche und ausprobiert! Das Resultat war ein wirklich wunderschönes Hefebrot und das Flechten weit weniger kompliziert, als ich vermutet hatte.
Wenn man das Zopfkreuz erstmal gelegt hat, muss man eigentlich immer nur den unteren Zopf über den daneben liegenden Zopf, der über einen andere Zopf verläuft legen - das Ganze im Kreis und nicht so locker, sondern recht eng. Sind die Zöpfe aufgebraucht, schiebt man die Enden unter das Brot, so dass ein runder Laib entsteht.








Zutaten
500 g Mehl, Typ 405
250 ml lauwarme Milch
1 TL Honig
50 g Zucker
1 Würfel Frischhefe
75 g zimmertemperierte Butter
1 TL Salz
1 Ei
Abrieb einer halben unbehandelten Zitrone

Außerdem
1 Ei mit etwas Milch verkleppert zum Bestreichen
2 EL Hagelzucker oder Sesam

Zubereitung
Das Mehl in eine Schüssel geben und mit einem Löffel in der Mitte eine Mulde hineindrücken. Die Frischhefe zerbröseln und in die Mulde geben. Den Honig dazugeben und die Mulde mit Milch auffüllen.
Eine Viertelstunde stehen lassen, bis die Hefe anfängt zu "arbeiten", es steigen dann kleine Bläschen auf. 
Die restliche Milch, den Zucker, Butter, Ei und das Salz (optional noch Zitrusabrieb und Vanille-Extrakt) dazugeben und alles sehr gründlich zu einem glatten, elastischen Teig verkneten - entweder mit der Küchenmaschine oder mit dem Mixer. Ich arbeite immer mit einem normalen Mixer und knete den Teig im Anschluss nochmal mit den Händen durch, so hab ich ein besseres Gefühl dafür, ob der Teig die richtige Konsistenz hat oder nicht
Abgedeckt in einer Schüssel gehen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat, das kann je nach Zimmertemperatur bis zu 2 Stunden dauern, aber auch erheblich schneller gehen. Man kann den Teig auch am Vorabend zubereiten und bis zum nächsten Tag abgedeckt im Kühlschrank gehen lassen.
Ca. 1 Stunde vor der Weiterverarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen und Zimmer- temperatur annehmen lassen.
Den Teig erneut durchkneten, in 4 gleich große Portionen teilen und diese rund wirken.  Abgedeckt ca. 15 Minuten ruhen lassen, damit sich der Teig entspannen kann, danach die Teiglinge zu langen Strängen ausrollen. Weiterverfahren wie oben bereits erwähnt, bzw. in der verlinkten Anleitung ersichtlich.
Die fertig geformten Brote abgedeckt nochmals gehen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat. Mit Ei-Milch-Mischung bestreichen und Hagelzucker oder Sesam nach Geschmack bestreuen und im auf 180°C vorgeheizten Backofen ca. 45 Minuten backen, bis die Brote goldbraun sind und hohl klingen.

Eine detaillierte Anleitung für einen Hefeteig findet Ihr hier