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Wassermelonen-Milchshake

So, jetzt isses soweit, heute habe ich mein liebstes Sommerrezept 2014 für Euch. Ok, "Rezept" ist angesichts von zwei Zutaten, die nur mal eben aufgemixt werden, ein klein wenig übertrieben, das Resultat ist aber absolut großartig.   
Ich kann ohne Übertreibung sagen, dass ich süchtig nach diesem Shake bin und mich grün ärgere, dass ich das nicht schon vorher ausprobiert habe. So abwegig isses schließlich nicht, Wassermelone mit nem Schluck Milch aufzumixen. 

Wassermelonen-Milchshake
Um die original "Rosa Wolke" hinzukriegen, braucht Ihr wieder mal einen leistungsstarken Blender*, der auf jeden Fall soviel Kraft haben muss, dass er auch zum Eiswürfelcrushen geeignet ist. Nur dann könnt Ihr die gefrorenen Melonenwürfel mit der Milch so weit atomisieren, dass ein wunderbarer Melonenschaum entsteht. 

Wenn Ihr aber keinen so kräftigen Blender habt, lasst die Melonenwürfel in der Milch etwas antauen oder mixt die frische (nicht gefrorene) Melone mit eiskalter Milch auf. Schmeckt natürlich auch ganz klasse, hat dann nur nicht diese sagenhafte Konsistenz.  

Wassermelone im Querschnitt
Ich bin von diesem Shake mittlerweile so abhängig, dass ich mir zum Ende der Melonensaison kleine Melonenpakete schnüren und dann einfrieren werde. So kann ich die Melonen-Milchshake-Saison wenigstens verlängern.

Der große Gefrierbehälter unten ist für die Melonenwürfel übrigens nicht wirklich optimal, da man immer mit nem Messer Melonenbrocken lösen muss und der Rest dann wieder eingefroren wird. Friert die Melone lieber in kleinen Portionen ein, dann müsst Ihr Euch nicht mit nem Eispickel an die Arbeit machen.

gefrorene Wassermelonenwürfel
Zutaten
200 g Wassermelone, gewürfelt und eingefroren
ca. 300-350 g kalte Milch

Zubereitung
Die Wassermelone entkernen und das Fruchtfleisch in Würfel schneiden und über Nacht einfrieren.
Am nächsten Tag die gefrorene Wassermelone und Milch in einen Blender geben und solange pürieren, bis ein glattes Shake entstanden ist. Sofort genießen.

Zubereitung im Thermomix
Die Wassermelone entkernen, das Fruchtfleisch in Würfel schneiden und über Nacht einfrieren.

Am nächsten Tag die gefrorenen Wassermelonenstückchen und die Milch in den Mixtopf geben und für ca. 40 Sekunden auf Stufe 6 pürieren, bis ein schaumiges Shake entstanden ist. Sofort servieren.
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Melonengazpacho

Die schönste Zeit des Jahres (zumindest kulinarisch, wettertechnisch bevorzuge ich ja bekanntlich eher Temperaturen um die 20°C, eine leichte Bewölkung und ne anständige Brise) ist genau jetzt! Es gibt frisches Gemüse in rauhen Mengen, Obst in Hülle und Fülle und vor allem gibt es eins: WASSERMELONEN! 

Wassermelonen sind für mich das mit Abstand leckerste Schein-Obst (Wasser- melonen gehören ja zur Familie der Kürbisse, schmecken aber wie Obst, also für mich Schein-Obst), überhaupt. Ich kann mich morgens, mittags und abends von Wassermelone ernähren, zwischendrin noch Wassermelonen-Eis schlecken oder noch besser, Wassermelonen-Milchshake trinken und hab sie auch nach 1 1/2 Monaten nicht über. 

Wassermelonen-Gazpacho
Für meinen Mann ist diese Zeit doppelt hart, weil er genau wie ich kein Sommerfan ist, mir aber zusätzlich noch ständig Nachschub ranschaffen muss ;o)
Ich habe eine Wassermelone getragen ist für ihn gerade so eine Art Endlos- schleife. Aber das muss man auch mal positiv sehen, trainiert die Armmuskulatur.

Natürlich schmeckt Wassermelone schon einfach so in Scheiben geschnitten großartig und ich hab kein Problem damit, eine türkische Monstermelone alleine innerhalb einiger Tage zu vernichten (der Gatte böse Zungen bezeichnen mich auch gerne als Melonenmonster), am vorletzten Wochenende hab ich mich aber ausnahmsweise mal zusammengerissen und aus meinem Schätzchen eine Suppe, einen Salat, eine rosa Wolke, Pickles, Eis, usw. gezaubert und weil das ja schon eine ganze Menge Rezepte auf einmal sind, mach ich daraus jetzt ganz spontan eine Melonenwoche. Diese Woche geht's also einzig und allein um dieses Prachtstück:

Wassermelone, DIE Wassermelone!
Los geht's mit einer Gazpacho, dem Thema dieser Woche folgend natürlich auf Melonenbasis. 
In einer klassischen andalusischen Gazpacho werden neben Paprika, Tomaten, Gurken und Knoblauch unter anderem auch Brot zum Andicken der Suppe verarbeitet. Ihr wisst vielleicht wie ich zu aufgeweichtem Brot stehe - geht gar nicht, kommt mir nicht auf den Teller. Auch nicht, wenn es atomisiert ist.
Meine Melonengazpacho ist daher eine eher flüssige Suppe, die nur ganz leicht durch das mitgemixte Öl und natürlich das pürierte Gemüse abgebunden ist, das ist aber schon fast nicht der Rede wert.  

Damit die Suppe richtig schön sämig wird, braucht Ihr einen wirklich guten Blender*. Je nach Leistung des Gerätes könnt Ihr die Suppe dann direkt abschmecken und kalt stellen oder Ihr passiert sie noch einmal durch ein feines Sieb um die hartnäckige Paprikaschale herauszusieben. 
Anstich!
Zutaten 
1 kg Wassermelonenfleisch, entkernt
1 rote Paprika 
1 Schlangengurke, entkernt
1 Schalotte
1 EL Apfelessig 
2 EL Olivenöl
1 TL Cumin 
1/4 TL Piment d'Espelette
Salz 

Außerdem
1 gelbe Paprika 
1 Avocado 
1 rote Zwiebel 
1 Minigurke
glatte Petersilie, gehackt

Zubereitung 
Das Melonenfleisch, Paprika, Gurke und Schalotte grob würfeln. Zusammen mit dem Olivenöl in einen Blender geben und solange pürieren, bis die Masse ganz glatt ist. Evtl. noch durch ein feines Sieb passieren um verbliebene Paprikaschalenreste zu entfernen. Mit Apfelessig, Cumin, Piment d'Espelette und Salz abschmecken und einige Stunden kalt stellen.
Vor dem Servieren, die gelbe Paprika, Avocado, rote Zwiebel und die Minigurke putzen und fein würfeln. 
Die eisgekühlte Gazpacho auf Teller verteilen, Gemüsewürfel als Einlage hineingeben und mit glatter Petersilie bestreut servieren.  
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Kennt Ihr eigentlich das Rezeptebuch?

Seit mittlerweile gut 5 Jahren gibt es das Rezeptebuch bereits, eine deutschsprachige Rezeptfoto-Galerie, in der Foodblogger ihre Fotos hochladen und Blogleser in schönen Fotos und vor allem tollen Rezepten stöbern können.
Viele von Euch kennen sicher die englischsprachigen Ausgaben Foodgawker oder Tastespotting und vielleicht auch das Rezeptebuch, das im Prinzip ganz genauso funktioniert, sich aber hauptsächlich an deutschsprachige Leser und Foodblogger wendet.
Eigentlich war ich ja bisher davon ausgegangen, dass die meisten Foodblogger und auch viele Blogleser das Rezeptebuch schon kennen, da dem aber anscheinend doch noch nicht so ist, wird es mal wieder hohe Zeit, Euch das Rezeptebuch in Erinnerung zu rufen, bzw. es Euch zu empfehlen. Zuuuufällig bin ich daran nämlich nicht ganz unbeteiligt, sondern hinter den Kulissen für die Freischaltung der Bilder verantwortlich :o)

Natürlich könnt Ihr das Rezeptebuch einfach so ohne Registrierung nutzen und stöbern, nach Themen suchen, usw., wenn Ihr Euch aber registriert, könnt Ihr interessante Rezepte direkt als Favoriten abspeichern, so dass Ihr jederzeit darauf zugreifen könnt. Selbstverständlich kann sich jeder registrieren, ganz egal, ob Ihr Foodblogger seid und selbst Bilder hochladen möchtet oder "nur" Leser. 

Bevor Ihr als Blogger die ersten Bilder hochladet, lest Euch bitte noch den '"Mitmach-Text" durch, dort werden sicher schon die meisten Fragen beantwortet. 
Wie Ihr in der Galerie seht, sind die Bilder quadratisch zugeschnitten eingebunden. Wenn Eure Bilder nicht quadratisch, sondern rechteckig sind, wird automatisch ein mittiger Zuschnitt gewählt. Ich rate Euch daher, Eure Bilder schon im Vorwege quadratisch zuzuschneiden, dann könnt Ihr direkt den optimalsten Bildausschnitt wählen.

Und zu guter Letzt haben wir seit einiger Zeit auch eine FB-Seite, auf der wir täglich einige Rezepte vorstellen und verlinken. Wenn Ihr möchtet, könnt Ihr uns dort auch gerne folgen. 

Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr mal bei uns reinschaut, neue Blogs und tolle Rezepte entdeckt!

übern Tellerrand, heute: InaMiasAllerlei

übern Tellerrand
Was für ein Glück, dass das Wochenende vor der Tür steht, ich hab Euch heute nämlich eine ganze Menge "Arbeit" mitgebracht. Arbeit in Form von Blogstöbern versteht sich - keine Sorge, ich verteile hier nicht neuerdings Hausaufgaben ;o)
Den Blog, den ich Euch heute vorstellen möchte, habe ich auch erst kürzlich im Rahmen meines aktuellen Blogevents Behind the Scenes kennen- und sehr schätzengelernt. Kaum zu glauben, dass es InaMiasAllerlei schon seit 2 1/2 Jahren gibt. Wo hast Du Dich bloß die ganze Zeit nur versteckt, Carina? ;o)
Passiert mir wirklich nicht so oft, aber bei Carina kann ich mich wirklich einmal quer durchs Archiv futtern. 

Wenn Ihr also am Wochenende bei 30°C im Schatten am Baggersee liegt und die Sonne genießt, nehmt Euch das Tablet oder das Smartphone mit und lasst dafür das Buch aufm Nachttisch liegen und geht bei Carina auf Rezeptjagd. Ihr verpasst sonst wirklich etwas!

Hallo zusammen!
Nachdem ich Stephs Blog schon lese, seit ich überhaupt entdeckt habe, dass es die Spezies der Foodblogger gibt, freue ich mich ganz besonders, heute hier zu Gast zu sein. Und psssst: Ihr ist es zu verdanken, dass mein Pizzateig zum gehen immer in einen Müllbeutel kommt. Das klappt wirklich spitze!

Mein Name ist Carina und ich blogge auf InaMiasAllerlei. Als ich vor 2,5 Jahren Foodblogs entdeckt habe, war ich am Anfang zwar interessiert, aber auch reichlich skeptisch, was das für Menschen sind die sich und ihr Essen so im Internet präsentieren. Und als ich dann plötzlich im Bekanntenkreis einen Foodblogger hatte und wir gemeinsam in verschiedenen Geschäften nach kleinen Auflaufförmchen suchen mussten, weil die sich so hübsch auf Bildern machen, dachte ich, das der jetzt wohl einen an der Klatsche hat.
Und das Schlimme bzw. Schöne: Ich bin mittlerweile genauso und vielleicht noch viel schlimmer. Und ich habe viele tolle Menschen kennengelernt, die mir zu Freunden geworden sind, und die die gleiche Macke haben wie ich…
Meine Freude am Kochen und Backen habe ich von meiner Oma. Früher, als meine Mutter vormittags berufstätig war, musste durfte ich immer zu meiner Oma und wir haben jeden Tag gemeinsam das Mittagessen für meinen Opa gekocht, der in seiner Mittagspause nach Hause kam. Meist endete das in Stress und in einem panischen „Die Männer kommen, die Männer kommen…“ und rückblickend war ich damals wohl weniger Küchenhilfe als Klotz am Bein.
Mittlerweile bin ich erwachsen geworden und stehe nicht mehr auf einem Stuhl in Omas Küche und singe „Ein Mops kam in die Küche“, sondern koche und backe hier:


Meine Rezepte sind bodenständig, oft einfach aber nicht langweilig und ohne viel Schischi. (Einen saftigen Schokomuffin würde ich einem Cupcake immer vorziehen!) Mich reizen Dinge und Zutatenkombinationen, die im ersten Moment vielleicht gewagt klingen. Und so kommt gerne Rote Bete in den Kuchen oder auch mal Kaffee in die Salatsoße.
Und ganz wichtig und für mich ist, dass die Zutaten, die ich verwende saisonal und möglichst auch regional sind. Mein großes Glück ist ein kleiner Laden im Viertel, der sich genau das auf die Fahnen geschrieben hat und in dem ich Gemüse kaufen kann, das im Nachbarort gewachsen ist. Und aus meinem Wunsch heraus, weniger Fleisch zu essen und dieses sehr bewusst einzukaufen, hab ich mich mittlerweile zur Vegetarierin entwickelt.
Doch genug der vielen Worte, jetzt zeige ich euch mal, was es bei mir so zu sehen gibt:



(es geht doch nichts über ein ausgedehntes Frühstück am Wochenende

Und natürlich allerlei Süßes, zum Beispiel in Form von Kuchen und Muffins 

Und weil der Kuchen auf dem Bild zu meinen absoluten Favoriten gehört, habe ich Dir, liebe Steph, und Euch allen das Rezept heute mitgebracht. Für alles andere klickt doch einfach mal rüber, ich freu mich auf Euren Besuch!
 

Reine de Saba

Zutaten (für eine Springform mit 20 cm Durchmesser)
125 g Halb- oder Zartbitterschokolade
2 EL Rum
3 Eier
1 Prise Salz
110 g Zucker (+ 1 EL Zucker)
110 g Butter
50 g gemahlene Mandeln
etwas Bittermandel-Aroma
70 g Mehl
60 g Halb- oder Zartbitterschokolade
2 EL Rum
75 g Butter
Mandelblättchen


Zubereitung
1. Gib die 125 g Schokolade in eine Schüssel und lass sie langsam über dem Wasserbad schmelzen. Wenn sie geschmolzen ist, kommen die 2 EL Rum hinzu. Sollte die Schokolade griselig werden, kannst du noch ca. 2 EL Milch dazu geben, dann wird sie wieder cremig.
2. Heize den Backofen auf 180° C (Ober-Unterhitze) vor. Trenne die 3 Eier, und schlage in einer Schüssel das Eiweiß zusammen mit einer Prise Salz und 1 EL Zucker steif. Rühre in einer zweiten Schüssel den Zucker mit der Butter cremig und gib dann die Eigelbe einzeln dazu und schlage die Masse immer schön weiter auf.
3. Als nächstes kommen die geschmolzene Schokolade und anschließend die gemahlenen Mandeln und das Bittermandelaroma dazu. Hebe dann das Eiweiß und das Mehl jeweils in kleinen Portionen unter den Teig. Sei dabei ganz sanft, damit möglichst wenig Luft (die du vorher ja mühevoll hinein geschlagen hast) aus dem Teig entweicht.
4. Und schon darf der Teig in eine Springform und backe den Schokoladenkuchen für ca. 25 Minuten. Sobald der Kuchen komplett (!) ausgekühlt ist, kannst du mit der Zubereitung der Glasur beginnen. Das ist wichtig, weil dir auf einem warmen Kuchen die Schokoladen-Glasur wieder herunter laufen würde.
5. Zunächst röstest du die Mandelblättchen in einer Pfanne ohne Fett. Auch diese müssen dann ganz ausgekühlt sein, bevor du sie auf die Glasur streust.
6. Für die Glasur selbst lässt du die 60 g Schokolade über dem Wasserbad schmelzen, und gibst dann, ähnlich wie oben, wieder 2 EL Rum dazu. Zum Schluss kommen noch die 75 g Butter in kleinen Stückchen hinzu. Rühre dazwischen jeweils solange, bis sich die Butter komplett mit der Schokolade verbunden hat. Lasse die Glasur unter mehrmaligem Rühren abkühlen und streiche sie dann auf den Kuchen. Zum Abschluss kannst du den Kuchen noch nach deinen Wünschen mit den Mandelblättchen verzieren und dich dann an dem feinen schokoladigen Geschmack des Kuchens freuen.


Ich wünsche Euch viel Spaß mit dem Rezept und würde mich freuen, wenn wir uns sehen bei 


Guten-Morgen-Dinkelbrötchen


Ihr wundert Euch vielleicht, dass ich in letzter Zeit so oft Brot und Brötchen backe, Kleinröschen und die (Wieder)entdeckung der Übernachtgare sind schuld. Kleinröschen, weil sie mir die Arbeit abnimmt und die Übernachtgare, weil sie dafür sorgt, dass wir auch am Sonntagmorgen in Nullkommanix frische Brötchen auf dem Frühstückstisch haben, ohne dass wir uns erst noch Aufraffen und zum Bäcker gehen müssten.

Guten-Morgen-DinkelbrötchenNachdem ich neulich bereits meine ersten Guten-Morgen-Brötchen gebloggt habe, gibt's heute ein neues, das ich unserem persönlichen Geschmack entsprechend zusammengeschustert habe. Jetzt passt wirklich alles genauso, wie wir es mögen. Die Kruste wird richtig schön kross und knusprig, die Krume locker aber nicht zu luftig und der Geschmack ist ebenfalls ganz großartig. Meine neuen Lieblings- brötchen also!

KitchenAid GetreidemühleIch habe für die Brötchen dieses Mal das Roggenmehl selbst gemahlen. Mein Roggenmehlvorrat war alle und alles was ich noch hatte, waren Roggenkörner. Glücklicherweise hab ich seit einiger Zeit eine Getreidemühle* für meine KitchenAid*, da ist das natürlich schnell gemacht. 
Das Ergebnis ist aber natürlich nicht mit normalem Roggenmehl zu vergleichen, da es sich um Vollkornmehl handelt. Bei der kleinen Menge spielt das aber keine Rolle, die Brötchen funktionieren mit herkömmlichem gekauften Roggenmehl ganz genauso gut.
Making-Of Brötchen
Zutaten
500 g Dinkelmehl, Type 630
50 g Roggenmehl Type 1150
340 g Wasser
11 g Salz 
1 TL Rapshonig
8 g Frischhefe
1 TL Backmalz
1 EL Rapsöl

Zubereitung 
Das Mehl in einer Schüssel trocken miteinander vermischen. Eine Kuhle in die Mitte drücken und die Hefe hineinbröckeln. Etwas Wasser dazugeben und einen Moment stehen lassen, damit sich die Hefe auflöst. Die reslichen Zutaten dazugeben und ca. 10 Minuten auf niedrigster Stufe mit der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verkneten. 
Abgedeckt über Nacht (für ca. 12 Stunden) im Kühlschrank kalt stellen. 
Am nächsten Tag den Teig herausnehmen, auf die bemehlte Arbeitsfläche geben und vorsichtig etwas flach drücken - dabei behutsam vorgehen, um nicht unnötig viele Bläschen zu zerstören. 
Den Teig in 8-10 rechteckige Portionen teilen und diese von der schmalen Seite aufrollen und festdrücken. Leicht in Roggenmehl wälzen und mit dem Schluss nach unten abgedeckt für ca. 30-45 Minuten gehen lassen. 
Den Backofen auf 240°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen, eine feuerfeste Schale auf den Backofenboden stellen und mit einer halben Tasse kochendem Wasser füllen. Die Brötchen nun mit dem Schluss nach oben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und für ca. 10 Minuten backen. Den Backofen einmal öffnen, so dass die Feuchtigkeit entweichen kann, dann wieder schließen und die Brötchen weitere 5-10 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. 
Herausnehmen und auf einem Kuchenrost komplett abkühlen lassen.
Guten-Morgen-Dinkelbrötchen mit Tomate-Mozzarella
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übern Tellerrand, heute: Coco's Cute Corner

übern Tellerrand
Auch heute ist es mir wieder eine große Freude, Euch einen ganz wunderbaren Blog vorzustellen, während ich selbst mir einen Tag freinehme - beides freut mich, der freie Tag, aber natürlich ganz besonders die Vorstellung dieses Blogs :o). 
Je länger ich die Gastbeiträge im Rahmen des übern Tellerrand-Projektes veröffentliche, desto wichtiger werden sie mir auch persönlich. Ich habe ja vor 5 1/2 Jahren das Glück gehabt, dass es noch nicht besonders viele Foodblogs gab, als ich meinen "Laden" geöffnet habe, die Leser haben also schon in Ermangelung vieler Alternativen vorbei- geschaut. Heutzutage hat man es als Foodblogger aber wirklich unglaublich schwer, überhaupt Gehör zu finden. Schade, denn es gibt soviele großartige Blogs da draußen, die es wert sind, genauer zu betrachten. Coco's Cute Corner ist so einer. 

Cocos Blog ist kein ausschließlicher Foodblog wie der Kuriositätenladen, sondern sie thematisiert in ihrem Blog auch die Bereiche Fashion, DIY und berichtet von ihren Reisen und Ausflügen.   
Mode und Reisen sind ja nicht unbedingt mein Thema (letzteres, weil ich durch meine 3 kleinen Mitbewohner nicht mal eben für länger als zwei Tage verschwinden kann), ich finde aber so kleine DIY- oder wie man früher gesagt hätte "Bastelecken" in einem Blog ganz großartig und beneide alle, die dieses Talent haben. Mir fehlt dazu leider jegliche Begabung. Ich kann hämmern, sägen und malen (also Wände, nicht auf Leinwand), sobald es aber frickelich wird, bin ich raus. 
Ich gerate schon wieder ins Schwafeln, oder? Also, bevor ich vom Hundertsten ins Tausendste komme, ziehe ich mich jetzt lieber dezent zurück und wünsche Euch viel Vergnügen mit Coco!


Liebe Leser vom Kleinen Kuriositätenladen

Was bin ich heute aufgeregt! Ich darf bei der lieben Steph zu Besuch im Kleinen Kuriositätenladen sein. Juhu! Die Freude war und ist riesig, als mir Steph diese Möglichkeit anbot. Aber was zeige ich Euch bei dieser einmaligen Gelegenheit? Diese Frage schwirrte mir sehr lange im Kopf rum. Schliesslich möchte ich erstens dem KuLa würdig sein, die Messlatte ist hoch und Euch zweitens auch meinen Blog Coco's Cute Corner etwas schmackhaft machen, so dass mich die ein oder andere von Euch vielleicht mal in meiner Ecke besuchen kommt. Und da ich als Gast nie ohne kleines Mitbringsel auftauche, habe ich Euch natürlich auch ein Rezept mitgebracht. Bevor wir aber dazu kommen, zuerst noch etwas zu mir. Ich habe mich ja (vor lauter Aufregung) noch gar nicht vorgestellt. Wie unhöflich. :-)

Ich bin Corinne, vom Blog Coco's Cute Corner, der soeben 1 Jahr alt geworden ist. Noch ein Bloggerbaby sozusagen. Bei mir heißt es nicht "Moin" sondern "Hoi", denn ich komme nicht aus dem Norden, sondern aus dem Süden. Und zwar aus der Schweiz, ganz in der Nähe von Zürich. Auf meinem Blog dreht es sich ebenfalls hauptsächlich ums Essen und dabei nicht um Raclette oder Fondue wie man von einer Schweizerin vielleicht annehmen könnte. ;-) Etwas ausgefallener darf es ruhig sein, wobei ich hauptsächlich unkomplizierte Rezepte verblogge, die sich auch prima nach der Arbeit noch zubereiten lassen. Das heisst aber nicht, dass sie 0815 sind. Leckeres Essen ist mir unglaublich wichtig, steigert es doch die Lebensqualität ungemein. Aber dafür muss man wirklich nicht stundenlang in der Küche stehen, das geht auch schneller. So wird praktisch immer selbst gekocht. Die meisten Rezepte auf dem Blog entstehen wirklich unter der Woche nach der Arbeit. Werden auch dann fotografiert und natürlich anschliessend verspeist. Etwas DIY, Mode, Beauty oder Reiseberichte finden sich aber auch bei mir. Beim Stöbern werdet ihr bestimmt alles entdecken :-)

Jetzt aber genug von mir, kommen wir zu dem, was ich Euch heute mitgebracht habe. Wir sind mitten im Sommer, auch wenn es bei uns in der letzten Woche alles andere als danach aussah. Sommer ist meine liebste Jahreszeit, die auch kulinarisch so viele Möglichkeiten bietet. All die Früchte und Beeren, die es nur jetzt gibt und auf die ich mich jeweils schon im Februar freue. Am liebsten würde ich jeden Sonnenstrahl aufsaugen und die ganze Zeit draussen am See verbringen. Nach einem Tag im Büro sowieso. Also nur kurz in die Küche, um etwas Leckeres zu zaubern und ab nach draussen. 
Und was eignet sich dafür besser als ein beeriger Sommersalat, der alle Komponenten hat, um wirklich ganz besonders zu sein. Da wären zum einen die knackigen Salate mit den säuerlichen Himbeeren, den besten Beeren überhaupt. Und zum anderen der dezente Ziegenkäse mit im süssen Honig karamellisierten Pinienkernen.

Die Idee dazu stammt aus der Zeitschrift Essen und Trinken Spezial (Sonderheft Nr. 2/2014), mit natürlich Anpassungen meinerseits. Nur Abschreiben ist zu langweilig :-)


Zutaten (für 2 Portionen)
125 g Himbeeren
2-3 EL frischer Zitronensaft
2 TL Honigsenf
2 EL Olivenöl
Salz und wenig Pfeffer
ca. 12 g Pinienkerne
150 g Jungsalat
30 g gemischte Kräuter (ich habe Dill, glatte Petersilie und Kresse verwendet)
40 g Rucola
1/2 Avocado
1 EL Honig
4 Ziegenkäsetaler (ich habe eine Rolle Chavroux genommen)

Zubereitung
Himbeeren waschen. 50 g der Himbeeren mit einer Gabel zerdrücken. In einem Schüsselchen mit Zitronensaft, Honigsenf, Olivenöl, Salz und wenig Pfeffer zu einer Vinaigrette verrühren. Himmlisch und zum reinlegen sag ich euch.

Salat, Rucola und Kräuter gründlich waschen und trocken schleudern. Die Kräuter von den Stielen zupfen. Alles zusammen vermischen und auf 2 Tellern oder einer grossen Platte verteilen. Avocado halbieren, Kern entfernen und das Fruchtfleisch mit einem Löffel aus der Schale lösen. In Scheiben schneiden und auf den Salat geben. Die restlichen Himbeeren ebenfalls über den Salat verteilen.

Pinienkerne in einer kleinen Bratpfanne ohne Fett rösten, bis sie goldbraun sind und anschliessend herausnehmen. 1 EL Honig in der Bratpfanne erwärmen. Sobald er schön flüssig und etwas karamellisiert ist, Pinienkerne untermischen. Vom Herd nehmen. Ziegenkäsetaler auf den Salat geben und mit der Honig-Pinienkernen- mischung beträufeln.


Voilà, fertig ist der perfekte Sommersalat. Er ist fruchtig, absolut köstlich und passt auch wunderbar zu Gegrilltem. Da findet ihr bei Steph ja eine ganz tolle Auswahl diesen Sommer. :-) Vielleicht dann den Ziegenkäse weglassen und nur geröstete Pinienkerne über den Salat geben. 


So, das wär's schon von mir. Macht's gut, geniesst den Sommer und lasst es euch schmecken! Es würde mich freuen, wenn ihr mich mal auf Coco's Cute Corner besuchen kämt.

Der lieben Steph möchte ich ganz, ganz herzlich danken, dass ich im KuLa zu Besuch sein durfte und ich die Möglichkeit bekommen habe, mich hier vorzustellen. Es war mir wirklich eine riesengroße Freude! Ich hoffe, mein Mitbringsel aus der Schweiz hat Dir gefallen (auch wenn es keine Schoggi ist).

Alles Liebe,