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Blechhuhn mit Pfeffer-Senf-Kruste und Ofengemüse

Genau solche Rezepte liebe ich - 15 Minuten schnibbeln und vorbereiten, alles ruff uffs Blech, ab in den Backofen und dann erstmal wieder aufs Sofa, der Rest erledigt sich nämlich quasi von selbst.

Das Resultat ist knusprig, saftig, unheimlich aromatisch & würzig und ein leckeres Sößchen ist auch noch dabei - Herz, watt willste mehr?
Nix, höchstens noch n knuspriges Baguette. 
Grandiose Baguettes gibt's übrigens bei uns um die Ecke bei Mutti alias Mutterland. Seit Anfang Oktober eine Filiale in Eppendorf aufgemacht hat, sind wir dort Stammkunden, denn nicht nur das Baguette ist absolute Spitzenklasse, die Milch ist auch ein Kracher und kommt dazu von ums Eck, sprich von einem Hof direkt vor den Toren Hamburgs - dass sie auch noch in einer Glasflasche vertrieben wird, lässt mein Herzchen gleich nochmal höher schlagen. 
Neben Milch und Brot gibt's dort natürlich noch gaaanz viele andere lecker Dinge, schaut unbedingt mal rein, wenn Ihr mal in der Nähe seid (außer der Eppendorfer Filiale gibt's noch zwei weitere Niederlassungen) - Geschäfte wie diese sind einen Besuch absolut wert!

Natürlich kann man auch ein ganzes Hähnchen kaufen, zerteilen und auf diese Art zubereiten, ich gehör aber zu den anscheinend wenigen Deutschen, die  Brustfleisch nicht so wahnsinnig gern essen und sofern möglich, auf Keule ausweichen. 
Bei chinesischen Gerichten mach ich eine Ausnahme, da kommt durchaus ne Brust in Frage, aber hier kommt mir nur eine Keule aufs Blech. Die schmeckt 1000x besser und bleibt dazu noch viel saftiger - gebt der Keule eine Chance!

Zutaten
4 Bio-Hähnchenschenkel
4 kleine Fenchelknollen
4 Karotten
4 rote Zwiebeln
4 Knoblauchzehen, nicht geschält
Olivenöl
1 EL schwarze Senfsaat
1 EL Pfefferkörner

grobes Meersalz
frische Thymianzweige
150 ml Weißwein

Zubereitung
Gemüse waschen. Karotten je nach Größe/Dicke längs vierteln oder achteln. Fenchel putzen und ebenfalls abhängig von der Größe vierteln oder achteln, dabei den Strunk nicht entfernen, da die Knolle sonst auseinanderfällt. Die äußerste Schicht der Zwiebeln entfernen und vorsichtig die Enden abschneiden, dabei den Strunk nicht zu weit einschneiden, so dass die Zwiebel noch zusammengehalten wird. Ebenfalls längs vierteln oder achteln.
Zusammen mit den ungeschälten Knoblauchzehen auf ein Backblech geben, mit etwas Salz und Pfeffer würzen, Thymianzweige dazugeben und mit Olivenöl besprenkeln.
Weißwein angießen und die Gemüse 15 Minuten bei 180°C backen.
In der Zwischenzeit die Senfsaat und den Pfeffer grob im Mörser zerstoßen und Hähnchenschenkel am Gelenk teilen. Hähnchenteile mit der Salz würzen und mit der Pfeffer/Senf-Mischung einreiben.
Zwischen die Gemüse auf das Backblech legen und weitere 45-60 Minuten backen. Zwischendurch immer wieder mit dem Schmorfond begießen.
Mit frischem Baguette servieren. 

Steirischer Kernölgugelhupf

Das alte Lied, der vor einigen Monaten geänderte Sendetermin von "zu Tisch in..." liegt für mich denkbar ungünstig, weshalb ich diese Sendung praktisch kaum noch sehen kann. Sicher, ich könnte die Sendung aufnehmen, aber daran denk ich nie. 
Kürzlich hab ich es mal wieder geschafft und wenigstens die letzten Minuten sehen können, also musste ich auch ein Rezept aus der Sendung nachmachen, der Gugelhupf hat sich da angeboten. 
Anstatt eines großen Gugelhupfes, hab ich viele kleine gebacken - meine Mama hat mir neulich eine neue Form besorgt und die schrie geradezu danach ausprobiert zu werden. Im Prinzip hab ich also keinen Gugelhupf, sondern viele kleine Hüpfchen gebacken - sehr niedlich, die kleinen.

Natürlich haben wir die Hüpfchen nicht alle allein gegessen, sondern mein Mitesser hat sie mal wieder mitgenommen - die Resonanz war, wie nicht anders zu erwarten, geteilt. Diese Geschmacksrichtung ist für norddeutsche Gaumen halt doch sehr gewöhnungsbedürftig ;o)
Für mich wird es auch nicht mein Lieblingskuchen, aber lecker war er schon und schick warn se auch, die Hüpfchen.

Zutaten
100 g Kürbiskerne
250 g Mehl
½ Tütchen Backpulver
4 Eier
250 g Zucker
Mark einer Vanilleschote
125 ml Kürbiskernöl
1 Prise Salz
125 ml Wasser
 

Butter und Mehl für die Form

Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung
Die Kürbiskerne in einer ungefetteten, schweren Pfanne über schwacher bis mittlerer Hitze solange rösten, bis sie leicht gebräunt sind. Aus der Pfanne auf einen Teller geben und vollständig auskühlen lassen, dann in der Moulinette fein mahlen.
Die Eier trennen und das Eigelb mit dem Zucker, Vanillemark, Salz und Kürbiskernöl schlagen, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat.
Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und abwechselnd mit den gemahlenen Kürbiskernen und Wasser unter die Eimasse rühren. Das Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unter den Kuchenteig heben.
Eine Gugelhupfform gründlich fetten und mehlieren, dann den Kuchenteig hineingeben.
Im auf 180°C vorgeheizten Backofen 50-60 Minuten backen - Stäbchenprobe machen!
Den Gugelhupf stürzen und vollständig auskühlen lassen. Mit Puderzucker bestreuen.


Quelle: zu Tisch in... Steiermark

Zwiebelkuchen

Mein Mitesser und ich haben eines gemeinsam, wir lieben Zwiebelkuchen! (Natürlich haben wir auch noch zwei bis drei andere Gemeinsamkeiten, aber darum geht's ja nu nicht) 
Zwiebeln und Speck, mehr braucht ein leckeres Essen  nicht - dazu noch eine Prise Zucker und etwas geräucherten Paprika und schon bin ich mal wieder im kulinarischen 7. Himmel...
Jaja ich weiß, ich bin da leicht zufrieden zustellen, aber die Kombination ist wirklich grandios!

Die Grundlage für dieses Rezept  stammt aus einem alten Sanella-Backbuch/-heft, das meine Mama vor Urzeiten mal bestellt hat. Mittlerweile hab ich sowohl am Hefeteig, als auch am Belag ne Menge gedreht - mit dem Ursprungsrezept hat dieses also nur noch sehr wenig gemeinsam. 
Den absoluten Kick bringt der geräucherte Paprika, der Duft ist einfach atemberaubend! Da kommt mir gerade eine geniale Marketingidee in den Sinn. Ihr kennt doch sicher alle diese ekligen Wunderbäumchen für's Auto - eklig, einfach nur eklig! Ich werd einfach eine eigene Kollektion entwickeln und zwar in den Duftrichtungen krosser Speck, Wiener Saftgulasch, Vanillepudding, Krüllkoken, Apfelpfannkuchen, frisch gebackenes Brot, Bratkartoffeln, gebrannte Mandeln, Hühnersuppe, Backfisch, Brathühnchen und Grünkohl. Ha, damit werd ich den Wunderbaum-Markt revolutionieren und gleich noch meine erste Million machen. 
Bald hab ich also das Startkapital für meinen "Imbiss" zusammen, prima oder? 

Schon gut, ich phantasiere schon wieder, aber das ist dieser Zwiebel-Speck-Duft, ich schwör's! ;o)

Nochmal zum Rezept, dieser Zwiebelkuchen ist eines meiner absoluten Lieblingsessen und ein fester Standard, auf den wir uns das ganze Jahr über freuen. 
Ein ganzes Blech ist für uns zwei natürlich viel zuviel, aber glücklicherweise lässt sich der Zwiebelkuchen problemlos einfrieren und so bei akutem Zwiebelkuchen-Jieper schnell aufwärmen.

Zutaten
500 g Mehl
1 Tütchen Trockenhefe
11 g Salz
250 g Wasser
75 ml Öl

250 g durchwachsener Speck
2 kg Gemüsezwiebeln
2 TL Zucker
1 1/2 Becher saure Sahne
6 Eier
Salz und Peffer
Muskat
2 TL geräuchertes Paprikapulver

Butterschmalz

Zubereitung
Die Trockenhefe in dem Wasser auflösen und einige Minuten ruhen lassen, so dass sie sich vollkommen auflösen kann.
Das Mehl mit dem Salz trocken vermischen. Hefe-Wasser-Mischung und Öl dazu geben und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
Den Teig in eine Schüssel geben und abgedeckt ca. 45-60 Minuten gehen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat.

Die Gemüsezwiebeln schälen und in grobe Würfel schneiden. Den Speck in Streifen schneiden und bei mittlerer Hitze in einer großen Pfanne auslassen, dabei nicht zu knusprig werden lassen. Aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.
Die Zwiebeln in dem ausgelassenen Speckfett anbraten, evtl. noch etwas Butterschmalz dazugeben. Mehrere Minuten bei mittlerer Hitze andünsten, dann mit dem Zucker bestreuen. Weiter dünsten, bis die Zwiebeln eine leicht goldene Farbe annehmen, von der Platte nehmen und abkühlen lassen.

Den Hefeteig abschlagen und 10 Minuten ruhen lassen, so dass er sich entspannen kann - er lässt sich dann leichter ausrollen.
Den Hefeteig auf die Größe eines Backbleches ausrollen und dieses damit auslegen, den Rand etwas hochziehen. Mit einer Gabel in regelmäßigen Abständen einstechen und ca. 20 Minuten abgedeckt ruhen lassen.

In der Zwischenzeit die Eier mit der sauren Sahne vermischen und kräftig mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Muskat würzen. Zu den abgekühlten Zwiebeln geben und evtl. noch etwas nachwürzen.
Die Mischung auf dem Hefeteig verteilen und im auf 200°C vorgeheizten Backofen ca. 35-45 Minuten backen, bis der Zwiebelkuchen goldgelb und die Eiermasse vollständig gestockt ist.
Aus dem Backofen nehmen und am besten lauwarm genießen. 

Miesmuscheln im Pastis-Safran-Sud

Endlich Muschelzeit! 

Eigentlich sagt man ja gemeinhin, Muschelzeit wäre in den Monaten mit "r", beginnt also im September. Mein Fischhändler war aber anderer Meinung, die Qualität der Miesmuscheln war noch nicht nach seinem Geschmack, also hat er mir auch keine verkauft ... grmpf ... Aber ok, er weiß schon, wovon er spricht und ich kann mich durchaus in Geduld üben, wenn ich eh keine andere Wahl habe ;o)

Diesen Samstag war es dann endlich soweit, mein wöchentlicher Anruf beim Fischhändler endete nicht damit, dass ich grummelnd und meckernd nach einem Ausweichrezept suchte, sondern endlich bekam ich die ersehnte Antwort - nu sindse gut, die Miesmuscheln! Also nix wie los, bevor sie mir noch Jemand vor der Nase wegschnappt und dann ab in die Küche.

Wenn das bisschen Schnibbelarbeit für das Gemüse erledigt ist, geht's eigentlich sehr schnell, die Muscheln sind in Nullkommanix gekocht und damit ist das Essen auch schon fast fertig. 

Während ich noch meine Portion fotografiert hab, war aus dem Esszimmer schon ein frenetisches Klackern, Schlürfen und Knuspern zu hören, mein Mitesser war so begeistert, dass er nach dem Essen kurz vor nem Eiweißschock stand - die besten Muscheln seines Lebens, so sacht er und wer bin ich, dass ich ihm widerspreche ;o)

Mir haben zwar auch die anderen Miesmuschelrezepte bisher ausnahmslos und unglaublich gut geschmeckt, dies hat aber nochmal alle bisherigen getoppt - wenn mein Mitesser mir nicht alles weggefuttert hätte, ich hätte mich auch gnadenlos überfuttert ...

So, und nu noch mein Standardhinweis, wenn ich ein Muschelrezept blogge - mir liegt das wirklich sehr am Herzen:

Frische Muscheln sind lebende Tiere, daher sollte die Kochflüssigkeit wirklich stark kochen, damit sie möglichst schnell und "schmerzfrei" getötet werden.

Bitte nicht auf die Idee kommen, frische Muscheln im Dampfgarer zu zubereiten - ich hab schon von den abstrusesten Zubereitungsmethoden gelesen, bei denen sich der Koch/Köchin augenscheinlich keine Gedanken darum gemacht hat, dass die Tiere noch leben, wenn sie zuhaus ankommen.

Zutaten
2 kg Miesmuscheln

3 confierte Knoblauchzehen
1 große Zwiebel
2 Karotten
1 Stange Lauch (das Weiße)
Olivenöl
1 TL schwarze Pfefferkörner
2 Lorbeerblätter

400 ml Weißwein
200 ml Fischfond
1/2 TL Safranfäden
Salz und Pfeffer


3 EL Pastis
100 ml Sahne
frisch gehackte Petersilie

Zubereitung
 
Die Muscheln unter fließendem Wasser gründlich wässern, evtl. vorhandene Bärte entfernen. Offene Muscheln, die sich auf Druck nicht schließen, aussortieren, ebenso kaputte. Muscheln nochmals mehrfach kalt spülen.

Karotten, Lauch und Zwiebel in dünne Streifen schneiden.
Knoblauch und Zwiebeln in Olivenöl anschwitzen. Karotten und Lauch dazugeben und einige Minuten mitschmoren. Mit Weißwein und Fischfond ablöschen, Lorbeerblätter und Pfefferkörner dazugeben und einige Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Salzen und pfeffern.
Safranfäden mit etwas Salz in einem Mörser fein zerreiben. Heißen Fischsud dazugeben und den Mörser so gut wie möglich damit "ausspülen", so gelangt möglichst der gesamte Safran in den Muschelsud.

Die Flüssigkeit kräftig aufkochen und die Muscheln dazugeben. Sofort den Deckel aufsetzen und die Muscheln 4-5 Minuten kochen lassen, bis sie sich geöffnet haben. Zwischendurch mehrfach am Topf rütteln, so dass die Hitze möglichst schnell überall hin gelangt.

Die Muscheln aus dem Sud nehmen und warm stellen.
Den Sud durch ein feines Sieb gießen und bei starker Hitze einkochen. Von der Platte nehmen und die Sahne dazugeben. Jetzt darf die Sauce nicht mehr kochen!
Mit Pastis abschmecken und evtl. noch pfeffern und salzen.

Den Sud über die Muscheln geben und sofort mit frischem Baguette servieren.

Angelehnt an ein Rezept aus: GU Würzen

Vanillezucker, selbstgemacht

Es gibt Rezepte und Küchentipps, die können gar nicht ot genug wiederholt werden, damit irgendwann auch wirklich jeder Hobbykoch weiß, wie simpel sie in der Umsetzung sind. Die Crème Fraîche von vorletzter Woche war beispielsweise so ein Fall und beim Vanillezucker sieht's ganz genauso aus. 
Die meisten unter Euch wissen sicher mittlerweile, wie einfach die Herstellung eines richtigen Vanillezuckers zuhause funktioniert, aber vielleicht sind da doch noch 2-3 Leser, die noch nichts davon mitbekommen haben und genau für die ist dieser Beitrag gedacht.

Die Grundvoraussetzung für selbstgemachten Vanillezucker ist natürlich logisch - Vanilleschoten. Die bekommt man theoretisch in jedem Supermarkt, praktisch kauft man (und frau auch) sie aber bei Madavanilla, dort ist die Vanille nicht nur um ein Vielfaches günstiger, sondern die Qualität der Schoten auch um Längen besser, als das, was im Supermarkt zu bekommen ist. Ich bestell dort mittlerweile seit Jahren und bin noch nie enttäuscht worden. 

Meistens wird Vanillezucker zuhaus selbst gemacht, indem man bereits ausgekratzte Schoten in ein Glas mit Haushaltszucker steckt und sie dort einfach vergisst. Sie geben  so ihr Aroma über Monate an den Zucker ab und das Resultat ist ein wunderbarer, natürlich aromatisierter Vanillezucker. 
Mir, als ausgewiesenem Vanillejunkie ist das aber zu wenig - ich brauch eine höhere Dosis Vanille ;o)
Also bestell ich mir bei Madavanilla nicht nur Schoten, sondern auch eine kleine Menge gemahlener Vanille (keinen Vanillesamen, der hat kein Aroma!) und gebe auf ein Glas Zucker einen TL dieses Pulvers - das Resultat ist der Hammer!  
Eigentlich braucht man in diesem Fall dann gar keine ausgekratzten Vanilleschoten mehr, der Vanillezucker ist ja sofort einsatzbereit, da ich aber einen ziemlich hohen Vanilleschotenverbrauch habe, stecken immer ein paar Schoten drin.








Und wenn die Schoten richtig hart geworden sind oder das Zuckerglas einfach voll ist, wandern sie vom Zuckerglas noch weiter in die Wodkaflasche und geben so meinem heißgeliebten Vanilleextrakt auch noch ihr letztes Fünkchen Aroma. 

Wer weder gemahlene Vanille bestellen möchte, noch Vanilleextrakt herstellt, kann die hart gewordenen Vanilleschoten in einer Moulinette oder Kaffeemühle zu einem Pulver vermahlen und so quasi die gemahlene Vanille selbst herstellen. 

Zutaten
Zucker
gemahlene Vanille
ausgekratzte Vanilleschoten

Zubereitung
Zucker mit einem TL gemahlener Vanille in ein Schraubglas geben, verschließen und kräftig schütteln, so dass das Pulver gleichmäßig verteilt ist.
Um den Vanillezucker darüberhinaus zu aromatisieren, bereits ausgekratzte Vanilleschoten in den Zucker geben, sie aromatisieren den Zucker über Monate hinweg und verstärken so das Aroma. 


Ofenkartoffeln mit Senfkruste

Mit meinem Traum vom eigenen Café/Bistro/Deli/Restaurant bin ich sicher nicht alleine, der schlummert sicher gar nicht mal so tief in vielen Hobbyköchen. Wenn ich mir aber mal meine bisherige Rezeptsammlung anschaue, zweifle ich, ob nicht ein anderes Konzept viel passender für mich wäre, nämlich eine schnuckelige kleine Imbissbude, mit einer kleinen Ecke für meine Nudelmaschine und integriertem Pizzaofen. 
Diese Imbissbude sollte natürlich an prominenter Stelle irgendwo hier in Hamburg stehen, ähnlich wie die Wurstbraterei in Köln (die aus mir völlig unverständlichen Gründen dieses Jahr keinen Stellplatz vor dem Kölner Schokoladenmuseum bekommen haben - Skandal!)
Wenn also Jemand eine schicke einsatzfähige Imbissbude (natürlich nicht so ein 08/15-Modell) inkl. Gerätschaften zu verschenken hat, bitte bei mir melden ;o)
Ich hab mittlerweile so eine stattliche Auswahl an Fritten aus Kartoffeln, Süßkartoffeln und Kichererbsen, Wedges, frittierten Kartoffelkäsebällchen und Ketchup, dazu eine abwechslungsreiche Pizzaauswahl und natürlich eine Vielzahl an Pastarezepten, da sollte sich doch ein nettes Konzept entwickeln lassen...

Ok, genug geträumt - zum Wesentlichen!
Ich mag Senf. Nein, ich liebe Senf! Eine leckere Bratwurst (Ja, ich liebe auch Bratwürste) wird erst mit einem guten Senf perfekt. 
Ein Käsebrot schmeckt mit Senf auch gleich um Klassen besser. 
Klar, es gibt auch vieles, was mit Senf nicht besser schmeckt, aber darum geht's hier ja nicht - hier geht's heut um Senf. Genauer gesagt um Kartoffeln und Senf. Merkwürdige Kombination? Ganz und gar nicht, geniale Kombination!
Gefunden hab ich das Rezept mal wieder bei smitten kitchen, den Blog liebe ich übrigens auch - Lieblingsblog!

Zutaten
1 kg festkochende Kartoffeln
120 g Rotisseur Senf
4 EL Oivenöl
Abrieb einer halben Bio-Zitrone
3 confierte Knoblauchzehen
2 TL grobes Meersalz
1 EL getrockneter Oregano
Pfeffer

Zubereitung
Die Kartoffeln gründlich schrubben und abtrocknen. Je nach Größe vierteln oder halbieren. Knoblauchzehen zerdrücken und mit Senf, Olivenöl, Zitronenabrieb, Salz, Oregano und Pfeffer vermischen. Zusammen mit den Kartoffeln in einen Gefrierbeutel oder eine Schüssel geben und alles miteinander vermischen.
Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und im auf 180°C vorgeheizten Backofen ca. 30-45 Minuten backen, bis die Spalten gar und knusprig sind.